BEWIRTSCHAFTUNG

START PERLFISCH LAICHZEIT AM 13. APRIL 2019

Wegen seines starken Laichausschlages wird der Perlfisch auch Stachler genannt

Heute kamen zwei Meldungen von Fischereischutzorganen herein, dass die Perlfische, oder "Stachler", wie sie im Salzkammergut genannt werden, ihren Laichzug gestartet haben. Dh. die Perlfische formatieren sich zum Laichgeschäft. Ein besonderes Schauspiel für Naturliebhaber ist der Laichzug der Perlfische (Stachler oder Maifisch). Hunderte von Fischen strömen zeitgleich vom Wolfgangsee flussabwärts in die Ischl herunter und meistens etwas zeitversetzt kommen welche vom Traunsee herauf. Perlfisch mit Laichausschlag Historisch wie aktuell ist der Perfisch in den Voralpenseen im Salzkammergut...

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REFLECTION 2018

Die Zeit für Fischertage ist für diese Saison im November vorbei gewesen. Auf einmal geht es schnell! Die Fische ziehen sich in tiefere Zonen zurück, die Forellen sind im Laichgeschäft und wandern zu ihren Laichplätzen. In den höheren Lagen ist der ein oder andere Gipfel eben doch schon von einer Schneeschicht bedeckt. Dennoch gibt es keinen Grund, die Watstiefel schon im Keller zu verstauen. In der Gewässerbewirtschaftung haben wir das ganze Jahr zu tun .... Nachfolgend mein Jahresrückblick in Stichworten. Herzlichen Dank an alle die bei der Bewirtschaftung unserer Gewässer...

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SIGNALKREBS NIMMT DIE OBERE TRAUN IN DIE ZANGE

Was wir die letzten Jahre schon vereinzelt beobachten haben, nimmt nun stärkere Formen an. Der Singnalkrebs nimmt nun auch die "Obere Traun", derzeit zumindest bis auf Höhe Bad Ischl in die Zange. Wobei zu befürchten ist, dass uns dieser gepanzerte Raubritter aus der USA, auch von hinten aus dem Ausseerland kommenden, angreife wird. Damit wird die Verbreitung der gefährlichen Krebspest, die zum Aussterben heimischer Krebsarten führt nun auch bei uns im Salzkammergut zur Realität. Positiver Nebeneffekt: die erbeuteten Signalkrebse schmecken hervorragend! Signalkrebs Sichtungen auch verstärkt...

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NAHRUNGSAUFKOMMEN OBERE TRAUN

Nahrungsaufkommen regelt den Fischbestand Hier ein paar Gedanken und Erfahrungen zur Nahrungssituation unserer Fische, in der Oberen Traun. Wir haben an der Oberen Traun, dort gute Fischbestände, wo auch das Nahrungsangebot passt. Diese Situation ist von verschiedenen Komponenten und Einflüssen abhängig. Fische unternehmen regelmäßig Wanderungen in Gebiete mit guter Nahrungsbasis. Häufig liegen die Nahrungsgründe nicht in denselben Gewässerteilen wie z. B. die Laichplätze, weshalb einerseits Adultfische nach dem Laichen in Nahrungshabitate wandern, andererseits z. B. bereits...

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KALTENBACH ALS KINDERSTUBE VIELER FISCHE

Im Salzkammergut fließen viele Kilometer an Gewässer durch und mit seinen Seen ist es ein großer Wasserspeicher. Von den vielen kleinen Quellbächen bis zu den beiden Haupflüssen der Traun und der Ischl. Die Traun und Ischl fallen vom ökologischen Hochwasserschutzes in die Verantwortung des Gewässerbezirk Gmunden. Die kleineren Zubringer- und Quell- und Wildbäche sind in der Obhut der Wildbach- und Lawinenverbauung, Gebietsbauleitung Oö. West, kurz "WILDBACH". Fisch Kindergarten Kleine Gewässer sind die Kinderstube vieler Fische, prägen unsere Landschaft, vernetzen Lebensräume,...

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REFLECTION 2017

So ein Jahr vergeht dann doch immer schneller als man es erwartet. Der ein oder andere von euch kennt sicher das Gefühl, dass sich der Januar und Februar oft hinziehen und der Sommer noch ewig weit weg erscheint, ist er dann doch plötzlich da und leider zu oft auch viel schneller vorbei, als manch einem lieb ist. Ende August, kam dann Schlagartig der Herbst. Der September war fischereilich sehr kurz, durch das schlechte Wetter und damit auch die Herbstsaison und für viele, die schönste Zeit zum Fliegenfischen auch sehr rasch vorebei. So eingestimmt….. bis in den Spätherbst hinein,...

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NACHHALTIGES MANAGEMENT VON ANGELGEWAESSERN

Die Fischereifachtagung 2017, veranstaltet vom Bundesamt für Wasserwirtschaft (BAW) fand am Donnerstag, dem 23. und Freitag, dem 24. November 2017 im Veranstaltungssaal des Schlosses Mondsee statt. Mit Prof. Robert Arlinghaus konnte in diesem Jahr ein namhafter Kenner der deutschen Angelfischerei als Vortagender gewonnen werden. Seine Erkenntnisse zum Thema Fischbesatz in der deutschen Angelfischerei können natürlich genauso auf Österreich angewendet werden. Herr Arlinghaus legte auf humorvolle und interessante Art dar, wann und wie Besatz sinnvoll erfolgen kann und wann der Besatz...

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REGENBOGENFORELLEN LOEST BACHFORELLE AB

Nur wenige Tierarten konnte der Mensch weltweit verbreiten und auf den verschiedensten Kontinenten einbürgern. Unter diesen nimmt die Regenbogenforelle einen besonderen Platz ein. Noch dazu kommen den Regenbogenforellen Situationen zugute, die auf Veränderungen der Wassertemperaturen zurückzuführen sind. Unsere heimischen Bachforelle können die Änderungen des Klimawandel und anderer Umstände in unseren Gewässern nicht verkraften und sind in vielen Voralpenflüssen verschwunden und bereits ausgestorben. Regenbogenforelle loest Bachforelle ab In diesen Fließgewässerregionen sind...

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RIVERINE VEGETATION

Naturnahe alpine Flüsse und ihre Ufervegetation müssen als ein Lebensraumtyp zusammengefasst und auch so gesehen werden. Für den Schutz ist jeweils der gesamte Uferbereich eines Gewässer samt der angrenzenden Auen und Uferzone als Fauna-Flora-Habitat - Gebiet zu sehen und nach den WRRL (Wasserrahmenrichtlinien) auch für das Management, als eine funktionale Einheit zu betrachten. Hart - Harte Gewässer Unterhalung "Hart“ wird eine Gewässerunterhaltung genannt lt. Dr. Ludwig Tent, die ohne Rücksicht auf die Lebensgrundlagen ihren z.T. lediglich vermeintlichen Aufgaben...

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THYMALUS THYMALUS ALPINUS

Die Äsche ist eine charakteristische Fischart der Traun, zwischen Hallstättersee und Traunsee. Mit einem Anteil, von über 30%, ist die Äsche der Leitfisch in dieser Region. Die Ober Traun, oberhalb des Hallstättersee, ist schon mehr der Forellenregien zuzuordnen. Zwischen Hallstättersee und Traunsee sind wir heute in der Äschenregin. Bis 1988 wurde dieser Traunabschnitt noch von Kainz bis zur Ischlmündung als Äschenregion zugeordent und oberhalb, von der Ischlmündung bis zum Hallstättersee, als Forellenregion. An der Bachforelle sehen wir die letzen 20 Jahre, dass äußerst...

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EPIGENETIK IM FISCHBESATZMANAGEMENT

Hier eine schöne Regenbogenforelle aus der Ischler Traun (Foto: GH)

Eines der Themen welches mich zur Zeit in der Gewässerbewirtschaftung beschäftigt ist "Epigenetik" bei Fischen. Daher seien hier ein paar Gedanken zusammengefasst, um auf neue Erfahrungen und Erkenntisse in unseren Fischbesatzmanagement zu reflektieren. Forscher haben herausgefunden, dass das Epigenom für die Entwicklung eines gesunden Organismus ebenso wichtig ist wie die DNS selbst. Es kann durch äußere Einflüsse weit leichter verändert werden als die Gene. Die eigentliche Sensation dieser Entdeckung aber ist, dass epigenetische Signale von den Eltern an die Kinder und Kindeskinder...

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EINTIEFUNG DURCH EROSION

Man kann nicht zweimal in denselben Fluss steigen“. Der griechische Philosoph Heraklit hat diesen Ausspruch vor über 2000 Jahren gemünzt. Kurz und knapp hat er damit ein Hauptcharakteristikum von Fliessgewässern illustriert: Die meisten Fliessgewässer sind ausgeprägter Dynamik unterworfen. Am offensichtlichsten ist dies bei Hochwasser, wenn voralpine Flüsse wie bei uns im Salzkammergut mit grossen Mengen von Geröll und Holz mobilisieren. Hochwasser haben eine zerstörerische Kraft. Gleichzeitig sind sie von zentraler Wichtigkeit für das Ökosystem Fliessgewässer, lösen sie doch ökologische...

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BAD GOISERN AUFWEITUNG KERNBRUNN

Zielsetzung: Verbesserung der Hochwassersicherheit durch Uferaufweitungen und Nebenarmanbindung im Bereich Kernbrunn, Schaffung von Flachwasserzonen, Stillgewässern, Etablierung einer standortgerechten Vegetation, ermöglichung dynamischer Umlagerungsprozesse im Aubereich. Erstmals soll im gesamten Bereich der Oberen Traun durch eine großflächige Absenkung eines durch die Eintiefung der Traun ausgetrockneten Waldstücks die Entwicklung einer weichen Au wieder ermöglicht werden. Durch die vorgesehenen Aufweitung und Ausbildung natürlichen Schotterufer anstelle der harten Verbauungen ist ein einfacher...

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AM BESTAND VON GROSSEN FISCHEN ERKENNT MAN DIE QUALITAET EINES GEWAESSER

„An großen (alten) Fisch erkennt man den schlechten Fischer“! Mit dieser griffigen Aussage soll früher zum Ausdruck gebracht werden, dass die großen Fische im Sinne der abschöpfbaren Biomasseproduktion weniger ertragreich sind als kleinere Fische. Daher sind Bestände mit vielen großen Fischen als „unterfischt“ bzw. „schlecht befischt“ zu charakterisieren. All das trifft jedoch nur begrenzt oder gar nicht zu! Entsprechend wird an dieser Stelle eine Modifikation des altersbasierten, fischereilichen Lehrsatzes für die Angelfischerei...

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WAS IST LOS MIT NACHRICHTEN VON huberpower.com

Oh, Mann - die erste huberpower.com News in 2017 werden erst im August aufgearbeitet?! Was ist denn da los? Hatte viel zu tun.... und eine Art "Schreibblockade"! Und ja - ich bin noch da! :-) Ich habe eine Woche Urlaub gemacht! Das war auch mal wichtig, um die Akkus wieder aufzuladen und dem heißen Wetter zu entfliehen. Und zwar bin ich wie alle Jahre im August ein paar Tage in Tirol zum Fischen, oberhalb der Baumgrenze unterwegs. So nutze ich nun ein paar Urlaubstage, um ein paar Themen aufzuarbeiten und nachzutragen... Update im BLOG: über unsere getätigten Besatzmaßnahmen...

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PKD (proliferative kidney disease) UNTERSUCHUNG AN DER OBEREN TRAUN – PROJEKT CLIMATE TROUT

Vor wenigen Jahren in unserer Region noch weitgehend unbekannt, könnte eine Fischkrankheit namens Proliferative Nierenkrankheit (PKD engl. proliferative kidney disease) nun für das Ende ganzer Fischpopulationen sorgen. Unter PKD wird eine Krankheit beschrieben, die bei verschiedenen Fischarten, vor allem aber Salmoniden, auftreten kann. Hervorgerufen wird diese Krankheit durch einen Parasiten (Tetracapsuloides bryosalmonae). Der Primärwirt dieses Parasiten ist das Moostierchen (Bryozoa), ein vielzelliges und im Wasser lebendes Tier, das mit freiem Auge nur erkannt werden kann,...

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ENGLEITHEN ALTARM – LEBENSRAUMVERBESSERUNG DURCH TREIBSELSAMMLER

Ein lang geplantes Projekt konnte in einer ersten Version umgesetzt werden. Ursprünglich wollten wir die Niederwasserphase im Winter nutzen. Der letzte Winter war jedoch heftig oder der Wasserstand war zu hoch um die Treibselsammler einbauen zu können. Ausgangslage ist die Situation, dass die für den Engleithen Altarm geplanten ökologischen Begleitmaßnahmen nicht realisiert wurden. Daher bekamen wir vom Gewässerbezirk die Genehmigung, im Engleithen Altarm mit manneskraft "Treibselsammler" einbauen zu dürfen. Der Wasserstand war Mitte Juni ideal und auch die Fischlarven der Äschen hatten...

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SULZBACH BESTANDSAUFNAHME MIT BATTERIE IMPULSFISCHFANGGERAET GRASSL IG 200-2

Immer auf der Suche nach optimalen Gerätschaften, um die Bewirtschaftung, auch speziell im Hinblick auf der einen Seite in Richtung unsere Aufzuchtbäche noch Optimaler mit einzubinden und für Eigenaufkommen von Fischen bzw. für das Heranwachsen von Setzlingen zu nutzen und auf der anderen Seite, um für den Katastrophen Fall beim Trockenfallen, zB. des Engleithen Altarm aber auch bedingt durch andere Ereignisse, ein rasches Abfischen von Gewässern zu gewährleisten, haben ich das "GRASSL Batterie-Fischfanggerät IG 200-2" im Sulzbach getestet. Der Sulzbach Im Unteren Bereich ein stark...

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AESCHENBESATZ 2017

Die Äsche (Thymallus thymallus) war aufgrund Ihrer früheren Häufigkeit als Leitfisch namensgebend für die Äschenregion in den Flussbereichen zwischen der oberhalb gelegenen Forellenregion und der flussab liegenden Barbenregion, d.h. für die Ober Traun zwischen Hallstättersee und Traunsee. Der Äschenbestand gilt hier als Indikator und Zeigerorganismus für funktionierende Ökosysteme in Fließgewässern. Am 3. April 2017 wurden im Rahmen unseres schon seit vielen Jahren praktizierte Artenschutzprojektes zur Wiederansiedlung und Stabilisierung der Äschebestände weitere 5.000 Jungfische...

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DRECKIGER SCHNEE IN UNSERE GEWAESSERN

Die Thematik der Räumschee-Einbringung in Gewässer hat seit längerem die Öffentlichkeit erreicht. Zuletzt im schneereichen Winter wurde das Thema kontroversiell diskutiert. Ein Anrainer berichtet mir dazu seine Beobachtungen.... Durch die Unterstützung der Stadtgemeinde Bad Ischl/Bauhof haben die Fische des Rettenbaches ab sofort bei der Zubereitung kein Salz mehr notwendig. Es wird vom gesamten Stadtgebiet der mit Streusalz angereicherte Schnee im Rettenbach entsorgt. Die LKW fahren ab 4 Uhr in der Früh den ganzen Tag um Salzschnee  abzuliefern. Damit die Fische in der Traun...

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