BEWIRTSCHAFTUNG

REGENBOGENFORELLEN LOEST BACHFORELLE AB

Nur wenige Tierarten konnte der Mensch weltweit verbreiten und auf den verschiedensten Kontinenten einbürgern. Unter diesen nimmt die Regenbogenforelle einen besonderen Platz ein. Noch dazu kommen den Regenbogenforellen Situationen zugute, die auf Veränderungen der Wassertemperaturen zurückzuführen sind. Unsere heimischen Bachforelle können die Änderungen des Klimawandel und anderer Umstände in unseren Gewässern nicht verkraften und sind in vielen Voralpenflüssen verschwunden und bereits ausgestorben. Regenbogenforelle loest Bachforelle ab In diesen Fließgewässerregionen sind...

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NAHRUNGSAUFKOMMEN OBERE TRAUN

Nahrungsaufkommen regelt den Fischbestand Hier ein paar Gedanken und Erfahrungen zur Nahrungssituation unserer Fische, in der Oberen Traun. Wir haben an der Oberen Traun, dort gute Fischbestände, wo auch das Nahrungsangebot passt. Diese Situation ist von verschiedenen Komponenten und Einflüssen abhängig. Fische unternehmen regelmäßig Wanderungen in Gebiete mit guter Nahrungsbasis. Häufig liegen die Nahrungsgründe nicht in denselben Gewässerteilen wie z. B. die Laichplätze, weshalb einerseits Adultfische nach dem Laichen in Nahrungshabitate wandern, andererseits z. B. bereits...

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RIVERINE VEGETATION

Naturnahe alpine Flüsse und ihre Ufervegetation müssen als ein Lebensraumtyp zusammengefasst und auch so gesehen werden. Für den Schutz ist jeweils der gesamte Uferbereich eines Gewässer samt der angrenzenden Auen und Uferzone als Fauna-Flora-Habitat - Gebiet zu sehen und nach den WRRL (Wasserrahmenrichtlinien) auch für das Management, als eine funktionale Einheit zu betrachten. Hart - Harte Gewässer Unterhalung "Hart“ wird eine Gewässerunterhaltung genannt lt. Dr. Ludwig Tent, die ohne Rücksicht auf die Lebensgrundlagen ihren z.T. lediglich vermeintlichen Aufgaben...

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THYMALUS THYMALUS ALPINUS

Die Äsche ist eine charakteristische Fischart der Traun, zwischen Hallstättersee und Traunsee. Mit einem Anteil, von über 30%, ist die Äsche der Leitfisch in dieser Region. Die Ober Traun, oberhalb des Hallstättersee, ist schon mehr der Forellenregien zuzuordnen. Zwischen Hallstättersee und Traunsee sind wir heute in der Äschenregin. Bis 1988 wurde dieser Traunabschnitt noch von Kainz bis zur Ischlmündung als Äschenregion zugeordent und oberhalb, von der Ischlmündung bis zum Hallstättersee, als Forellenregion. An der Bachforelle sehen wir die letzen 20 Jahre, dass äußerst...

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EPIGENETIK IM FISCHBESATZMANAGEMENT

Hier eine schöne Regenbogenforelle aus der Ischler Traun (Foto: GH)

Eines der Themen welches mich zur Zeit in der Gewässerbewirtschaftung beschäftigt ist "Epigenetik" bei Fischen. Daher seien hier ein paar Gedanken zusammengefasst, um auf neue Erfahrungen und Erkenntisse in unseren Fischbesatzmanagement zu reflektieren. Forscher haben herausgefunden, dass das Epigenom für die Entwicklung eines gesunden Organismus ebenso wichtig ist wie die DNS selbst. Es kann durch äußere Einflüsse weit leichter verändert werden als die Gene. Die eigentliche Sensation dieser Entdeckung aber ist, dass epigenetische Signale von den Eltern an die Kinder und Kindeskinder...

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EINTIEFUNG DURCH EROSION

Man kann nicht zweimal in denselben Fluss steigen“. Der griechische Philosoph Heraklit hat diesen Ausspruch vor über 2000 Jahren gemünzt. Kurz und knapp hat er damit ein Hauptcharakteristikum von Fliessgewässern illustriert: Die meisten Fliessgewässer sind ausgeprägter Dynamik unterworfen. Am offensichtlichsten ist dies bei Hochwasser, wenn voralpine Flüsse wie bei uns im Salzkammergut mit grossen Mengen von Geröll und Holz mobilisieren. Hochwasser haben eine zerstörerische Kraft. Gleichzeitig sind sie von zentraler Wichtigkeit für das Ökosystem Fliessgewässer, lösen sie doch ökologische...

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KALTENBACH ALS AESCHEN KINDERGARTEN

Bäche in der Stadt sind Lebensadern der Kultur und der Natur. Sie waren seit Jahrhunderten Begegnungsorte und Wegmarken der Stadtentwicklung und prägen heute vielerorts das Ortsbild. Bäche erzählen Geschichten über die Vergangenheit und sind Orte der Identifikation im sich schnell wandelnden Umfeld. Der Sissipark ist ein Beispiel, wie der eingezwängten, einbetonierten Kaltenbach im urbanen Umfeld als Teil des öffentlichen Raums neu eingebunden worden ist. Ein Glücksfall, dass durch die Landesgartenschau finanzielle Mittel verfügbar wurden. Mit Geschick, Überzeugung und Offenheit...

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PKD POSITIV AN DER OBEREN TRAUN

Wir sind auch dabei .... Nicht nur beim Projekt Climate Trout , sondern wie wir von Dr. Günther Unfer von der BOKU mitgeteilt bekommen haben, sind wir zwischen Hallstättersee und Traunsee "PKD POSITIV".  Hiermit ist es bestätigt, dass PKD bei uns in der Oberen Traun vorkommt. Nebenbäche, wie zB. der im Unterlauf untersuchte Kaltenbach und Sulzbach, sind davon (derzeit) nicht betroffen. Soweit in diese Zubringer Bäche zur Ischler Traun keine "infizierten Fische" aufsteigen, was unwahrscheinlich ist, sollten damit diese Bäche verschont bleiben. Auch haben wir seit...

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BAD GOISERN AUFWEITUNG DER TRAUN

Nachdem viele Gewässer zwar eine sehr gute bis gute Wasserqualität aufweisen, aber Ufer und Flusssohle oft einen weniger guten ökologischen Zustand haben, ist Handlungsbedarf gegeben. Gleichbedeutend gilt es auch in den Hochwasserschutz zu investieren, um Siedlungen und Gewerbegebiete zu schützen. Bereits vor der Umsetzung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie und noch mehr seit ihrem Inkrafttreten wurden in Österreich viele Gewässer saniert. Kraftwerke wurden für Fische passierbar gemacht, damit diese zu ihren Laichgebieten wandern können. Geradlinige...

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AM BESTAND VON GROSSEN FISCHEN ERKENNT MAN DIE QUALITAET EINES GEWAESSER

„An großen (alten) Fisch erkennt man den schlechten Fischer“! Mit dieser griffigen Aussage soll früher zum Ausdruck gebracht werden, dass die großen Fische im Sinne der abschöpfbaren Biomasseproduktion weniger ertragreich sind als kleinere Fische. Daher sind Bestände mit vielen großen Fischen als „unterfischt“ bzw. „schlecht befischt“ zu charakterisieren. All das trifft jedoch nur begrenzt oder gar nicht zu! Entsprechend wird an dieser Stelle eine Modifikation des altersbasierten, fischereilichen Lehrsatzes für die Angelfischerei...

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WAS IST LOS MIT NACHRICHTEN VON huberpower.com

Oh, Mann - die erste huberpower.com News in 2017 werden erst im August aufgearbeitet?! Was ist denn da los? Hatte viel zu tun.... und eine Art "Schreibblockade"! Und ja - ich bin noch da! :-) Ich habe eine Woche Urlaub gemacht! Das war auch mal wichtig, um die Akkus wieder aufzuladen und dem heißen Wetter zu entfliehen. Und zwar bin ich wie alle Jahre im August ein paar Tage in Tirol zum Fischen, oberhalb der Baumgrenze unterwegs. So nutze ich nun ein paar Urlaubstage, um ein paar Themen aufzuarbeiten und nachzutragen... Update im BLOG: über unsere getätigten Besatzmaßnahmen...

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PKD (proliferative kidney disease) UNTERSUCHUNG AN DER OBEREN TRAUN – PROJEKT CLIMATE TROUT

Vor wenigen Jahren in unserer Region noch weitgehend unbekannt, könnte eine Fischkrankheit namens Proliferative Nierenkrankheit (PKD engl. proliferative kidney disease) nun für das Ende ganzer Fischpopulationen sorgen. Unter PKD wird eine Krankheit beschrieben, die bei verschiedenen Fischarten, vor allem aber Salmoniden, auftreten kann. Hervorgerufen wird diese Krankheit durch einen Parasiten (Tetracapsuloides bryosalmonae). Der Primärwirt dieses Parasiten ist das Moostierchen (Bryozoa), ein vielzelliges und im Wasser lebendes Tier, das mit freiem Auge nur erkannt werden kann,...

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