DER AUTOR

huberpower-2014-6
Der Autor beim Fliegenfischen

Hallo und herzlich willkommen auf dieser Seite. Hier moechte ich mich kurz vorstellen!

Mein Name ist Heimo A. Huber, in der Raudaschlmühle Nr. 1, direkt an der Ager geboren. Die Ager ist der Seeausrinn des Attersees. Der Attersee ist der größte Binnensee Österreichs, liegt in Oberösterreich, im Bezirk  Vöcklabruck und gehört zum Salzkammergut. Die Raudaschlmühle ist die erste, die oberste Mühle an der Ager und heute ein Ortsteil der Gemeinde Lenzing, Oberösterreich. Geprägt durch das Aufwachsen am Wasser, lebe ich auch heute am Attersee und es zieht mich bei meinen Spaziergängen, der Fotopirsch und den Wanderungen immer noch ans Wasser. Mein erstes fischereiliche Aufflackern begann so mit dem 5. Lebensjahr, mit einer leichten Spinn-Ausrüstung bestehend aus Stationärsrolle und einer grünen Glasfieberrute, die mir in meiner Jugend lange Jahre treue Dienste an der Ager und am Attersee erwiesen hat.

Raudaschlmühle an der Ager, noch mit den Steganlagen

Raudaschlmühle an der Ager, noch mit den Steganlagen

Nachdem ich meine ersten Versuche an der Ager und am Attersee hatte, hatte ich ab meinen 10. Lebensjahr eine Jahreskarte an der „Oberen Ager„, von der Brücke in Kammer-Schörfling bis zur Wehr in der Raudaschlmühle. Hier kam dann auch bald meine erste Fliegenrute dazu. Ich begann Fliegen zu binden und war 1979 zum Ersten mal an der „Gmundner Traun„, mit meiner ersten Gespließten von Walter Brunner…..

Meine erste Gespließte von Walter Brunner

Gesplieste von Walter Brunner, Type Gebetsroither Super, Jahrgang 1979 – War meine erste „Brunner“!

Auch die Fotografie war immer dabei und kam immer stärker dazu und wie ihr merken werdet, ist dies zu einer weiteren Herausforderung und Leidernschaft von mir geworden und so gehören heute Fische, am liebsten am und unter Wasser und alles zum Thema Fischerei und die Gewässer im Salzkammergut zu meinen liebsten Motiven.

huberpower-2014-19

Am Fluss aufgewachsen …….

Im Herbst und Winter, wechseln die Reviergänge immer mehr den Gedanken über das abgelaufene Jahr und ich pirsche in den Erinnungen an den Flußläufen entlang. Und Wasserläufen zu folgen, gehört zu einem der regelmäßigen Abenteuer meiner Kindheit …. Und auch jetzt noch, wo ich gerade sitze, sehe ich vom Schreibtisch aufs Wasser – blicke auf den Attersee, Richtung Buchberg, an die Festerscheiben klopfen die Regentropfen und ich bin dabei meine Fotos zu sortieren, ein paar Fliegen zu binden und an meiner Homepage zu gestalten und diese weiter zu entwickeln.

Was ist noch da?

Was ist noch da, vom Fluß, an dem es mich mit der Fliegengerte hinzieht, wie Metall an einen Magneten. Wohl die meisten der aus sanft abgeschliffenen weißen Kalkkiesel bestehender Schotterbänke, obwohl auch sie sich bei wecheselndem Wasserstand bis weilen verändern oder zeitweise in Hochwasserperioden überhaupt meterhoch unter den Fluten verschwinden. Oder die Wirbel hinter den massiven Pfeilern der Brücke, das Wasser, dass ich seit meiner Kindheit liebe. Wenn man im frühem Morgen oder an einem sonnigen Nachmittag oder zum „Abendsprung“ den Äschen und Forellen nachstellt und seine Fliegenschnur flußaufwärts ablegt: die Stille, die ganz dicht über dem Wasser liegt, wärend die Insekten wie verrückt herumtanzen und die Fische animieren nach ihnen zu steigen. Und wenn man den Fluß entlang geht, kann man die Sonne im Wasser dahinwandern sehen, die im Schotter, in den Konglomeratabhängen, in denen die Schatten nach oben fahren, wärend das Licht langsam milder wird und ein steigen der Fische, nach Insekten einsetzt! Der Fischersteig führt neben dem Fluß dahin. Einzelne Baumstümpfe ragen im steilen Uferbereich aus dem Wasser. Wildenten schwimmen langsam das sonnenbeschiene Wasser hinauf. Als sie losflattern, schäumt es auf, ebenso wieder, als sie mit gepreizten Flügeln bremsend ein Stück weiter flußaufwärts landen. Auch Laub treibt schon daher und sammelt sich im Kehrwasser der Felsen am Ufer. Auch heute bin ich noch ein leidenschaftlicher Flußläufer! Am liebsten mit der Fliegenrute, jedoch auch mit unseren Labrator und der Digital Kamera, bin ich gerne an den Ufern unserer Gewässer im Salzkammergut auf Entdeckung unterwegs. Um die Natur und die Veränderungen am Wasser zu beobachten, zu fotografieren, um die Natur zu genießen und zu entspannen, um neue Kraft aufzutanken …..

Bin NIKON Fan ...

Bin NIKON Fan …

Mit der Fotografie beschaeftige ich mich seit Mitte der 70er Jahre.

Meine Einstieg war mit einer CANON AF1. Mitte der 90er Jahre stieg ich auf die digitale Fotografie um. Fotogfieren ist mein Weg um die Welt so zu sehen, wie sie ist oder besser gesagt, wie ich sie sehe. Daher bin ich sehr stark auf Landschafts -und Aussenaufnahmen, zumeist stark in Richtung Salzkammergut, Fische, Gewässer, Fischerei und beim Fliegenfischen geprägt. Die Wahrnehmung steht am Anfang jeder Naturwissenschaft und bildet die Grundlage meiner Beobachtungen. Für mich ist somit die Fotografie eine Abbildung der Realität, eine Transformation einer Situation die auf einen geistigen Prozess beruht und diesen mit einem Thema zu verbindet sucht. Diese Seiten zeigen nur einen Teil meiner Texte, Ideen und Fotografien, daher werde ich sie von Zeit zu Zeit aktualisieren. Es lohnt sich also immer wieder mal vorbei zu schauen ! Es würde mich freuen, wenn dir meine Bilder auf den folgenden Seiten gefallen und wünsche an dieser Stelle noch einmal viel Spaß beim Stöbern auf den Seiten und in den Galerien.

Gewaesserbewirtschaftung

hc_086

Seit einigen Jahren bin ich auch mit der Gewässerbewirtschaftung betraut. Angefangen von Besatzmaßnahmen, über Bestandskontrollen und der Zusammenarbeit mit den zuständigen Stellen, wenn es um Wasserbau und Renaturierungsprojekte an unseren Revieren geht. In letzteren liegen die größten Potentiale für eine Verbesserung unserer Fischereireviere. Hier helfen die Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinen (WRRL) und verschiedene lokale Ereignisse, um eine Verbesserung der Lebenesbedingungen für unsere Gewässerbewohner zu erreichen. „Wasser ist eben keine übliche Handelsware, sondern ein ererbtes Gut, das geschützt, verteidigt und entsprechend behandelt werden muss.“ Meine Herausforderung ist es, den Fischen ihren Lebensraum zu retten, die Verbesserung der Gewässer als natürlicher Lebens- und Erlebensraum für Tiere, Pflanzen und den Menschen als wertvolle Ressourcen und als natürliche, unverbaute Natur zu erhalten. Diese Zielvorgabe mag sehr ambitioniert erscheinen und nicht für alle Revierabschnitte kurzfristieg zu schaffen sein. Aus diesem Grund sind auch unsere Bewirtschaftungspläne, die 2010 erstmals erstellt wurden, laufend zu überprüfen und nach unseren Pachtzyklen und Projekten an unseren Gewässern anzupassen.

Krems_2014_Vorher_Nachher_hc_084

Auf der Grundlage der vorhandenen Bestandsaufnahme und den Überwachungsergebnisse sowie der bisherigen Erkenntnisse und Erfahrungen aus den Bewirtschaftungszyklus werden die für unsere bewirtschafteten Reviere, folgende wichtigen Fragen der Gewässerbewirtschaftung identifiziert.

In der Gewässerbewirtschaftung haben wir fünf Schwerpunkte:

* Verbesserung der Gewässerstruktur und Durchgän­gigkeit
* Verbesserung der Laichgebiete und Jungfischhabidate
* Ausrichtung auf ein nachhaltige Bewirtschaftung (Eigenreproduktion)
* Förderung der Äschenbestände
* Wiederansiedelung der Bachforelle

VISAVIS_RB_VORHER_NACHHERhc_085

Die Priorität 1 liegt in der Verbesserung der Gewässerstruktur, Schaffung von Laich- und Jungfischzonen und die Herstellung der Durchgängigkeit. Das sind die Handlungs­schwerpunkte bei der Maßnahmenumsetzung bei uns im Revier. Die größten Herausforderungen dabei liegen bei den Genehmigungsverfahren, dem Ausräumen von Nut­zungskonflikten und damit einhergehend der Akzeptanz der Maßnahmen mit den öffentlichen Stellen.

Der nachfolgende BLOG geben einen Überblick über den Stand der Umsetzung der aktivitäten an unseren Revieren und natürlich auch beim Fischen.

Petri Heil & Gut Licht

Heimo A. Huber

Angeln heißt nicht Fische fangen, sondern Angeln heißt Erleben!
Zitat von: Norbert Eipeltauer