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Ob man die „Fischerei“ oder ähnliche Eigenschaften als Erbanlagen (Genen), von einer Generation, bzw. mit Abstand von Generationen, an Nachkommen weitervererben kann, ist ev. noch nicht wissenschaftlich erwiesen. Es ist jedoch unumstritten, dass ähnliche Merkmale und Eigenschaften wie bei den Vorfahren, auch Nachkommen hervorbringen können. Ob solche Grundlage der Erbanlagen in der Erbsubstanz, in der DNA hinterlegt sind ist die Frage.

Das Wissen, dass individuelle Merkmale über mehrere Generationen hinweg weitergegeben werden, ist relativ jung; Vorstellungen von solchen natürlichen Vererbungsprozessen prägten sich erst im 18. und frühen 19. Jahrhundert aus. Als Begründer der Genetik in diesem Sinn gilt der Augustinermönch Gregor Mendel, der in den Jahren 1856 bis 1865 im Garten seines Klosters systematisch Kreuzungsexperimente mit Erbsen durchführte und diese statistisch auswertete. So entdeckte er die später nach ihm benannten Mendelschen Regeln, die in der Wissenschaft allerdings erst im Jahr 1900 rezipiert und bestätigt wurden. Der heute weitaus bedeutendste Teilbereich der Genetik ist die Molekulargenetik, die sich mit den molekularen Grundlagen der Vererbung befasst. Aus ihr ging die Gentechnik hervor, in der die Erkenntnisse der Molekulargenetik praktisch angewendet werden.

Im speziellen beschäftigt sich die Epigenetik mit der Weitergabe von Eigenschaften auf die Nachkommen. Da jedoch mein Vater die Leidenschaft der Fischerei nicht hat, muss ich diese Leidenschaft von meinem Urgroßvater vererbt bekommen haben.

Mein Urgroßvater, väterlicherseits, mit einen Waller aus dem Ossiacher See. Von ihm dürfte ich meine Leidenschaft zur Fischerei vererbt bekommen haben. Weiter zurück in die Vergangenheit liegen mir keine Informationen vor.
 

„Was der Mensch sei, sagt ihm nur die Geschichte.“

Zitat von: Wilhelm Dilthey

 
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