BACHFORELLE

DIE SCHWARZE BACHFORELLE LEBT

Wie lange tritt das Bachforellensterben bei uns im Salzkammergut schon auf? Welche Aufzeichnungen gibt es darüber? Gab es auch in früherer Zeit schon ähnliche Situationen, dass die Bachforellen in unseren Gewässern gestorben sind? Teilweise sehr schwierig, hier zu Aufzeichnungen zu kommen. Schriftlich als Material, liegen mir folgende Bericht vor:

CHRONOLOGIE DER SCHWARZEN BACHFORELLE

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Aus dem Jahr 1995 in der Schweiz

Die PKD (Proliferative Nierenkrankheit) kann bei erstjährigen Bachforellen im Herbst zu hoher Sterblichkeit führen. Die Liste  der bisher auf PKD getesteten Gewässerstellen (seit 1995, Stand 2006) und die entsprechende Karte geben Auskunft darüber, in welchen Gewässern die Fischkrankheit PKD nachgewiesen werden konnte. Die Diagnose beruht auf dem Nachweis des Erregers im histologischen Schnittpräparat (durchgeführt am FIWI). Die Daten stammen einerseits aus gesamtschweizerisch angelegten Studien und andererseits aus gezielten Untersuchungen in gefährdeten Gewässern durch die kantonalen Behörden. Die Untersuchungsdichte weist daher regionale Unterschiede auf.

Quelle: PKD von FIBER (Schweizerische Fischereiberatung)

Zum gleichen Zeitpunkt wie hier sehr ausführlich in der Schweiz dorumentiert und geforscht wurde, sind auch bei uns die ersten „Schwarzen Bachforellen“ und Bachforellensterben aufgetreten.

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Tote Bachfoelle die am 22. September 2012 an der Ischler Traun gefunden wurde.

Aus dem Jahr 1995, 1998, 1999

Im Fischerblättle 1/2005 – Fischereiverein Altenstadt eV werden die Erfahrungen von Roman Moser, aus dem Jahr 1998 zitiert: Roman Moser, der für den Sportanglerbund Vöcklabruck das Bewirtschaftungsmanagement der Ager übernommen hat, war einer der ersten, den die schwarzen Bachforellen schon vor vielen Jahren in Alarmbereitschaft versetzten. Er hat aufgrund tagtäglicher Beobachtungen viele Indikatoren zusammengetragen, die einen Erklärungsansatz liefern, wissenschaftlich allerdings bis heute nichts bewiesen. So meint er etwa, dass wir zwar „kristallklares Wasser“ in den Flüssen sehen, was wir jedoch nicht wahrnehmen, sind all jene Stoffe, die durch die Kläranlagen gehen, wie etwa Antibiotika, Rückstände von Wasch- und Putzmitteln, Östrogene (siehe auch Welt des Fliegenfischens, Kurz notiert, „Hormon-Hammer“). Diese Reststoffe mischen sich mit dem Flusswasser, sind unsichtbar und könnten über das Sonnenlicht so verändert werden, dass speziell der Organismus der Bachforellen anfällig dafür ist. Seine Vermutung: Ein fotochemischer Prozess, der wissenschaftlich allerdings nicht nachweisbar ist. So wurde, laut Roman Moser, vor rund 10 Jahren die Kläranlage an der Traun voll ausgebaut – just zu jenem Zeitpunkt wurden dort erstmals schwarze Bachforellen gesichtet. In der Ebenseer Traun wurden vor sieben Jahren (dh. 1998) erstmals die sterbenden Bachforellen gesehen. Im Klartext: Als unsere Flüsse noch nicht so „glasklar“ waren und Abwässer noch ungeklärt eingeleitet wurden, gab es dieses heutige Sterben der Bachforellen noch nicht.

Es sei jedoch vermermerkt, dass von der Wissenschaft, kein Zusammenhang zwischen Bachforellensterben und Kläranlagen nachgewiesen wurde.

Aus dem Jahr 1999

Im Traun-Journal, Heft 7 aus dem Jahr 1999. Hier wurde von Hans Aigner, die Fischerei in der „Kaisertraun 1999“ beschrieben.

Funde von Schwarzen Bachforellen

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Da es an der Ischler Traun nur noch sehr geringe Bestände an Bachforellen gibt, sind auch Funde von „Schwarzen Bachforellen“ nicht einfach zu finden. Bei Hochwasser treiben sie ungesehen in den Traunsee ab. Man findet sie zumeist in ihren letzten Tagen, in ruhigen Kehrwassern.

Aus dem Jahr 2000 bis 2007

Weitere Aufzeichnungen folgen in im Abschlussbericht von Ao.Univ.Prof. Mag. Dr. Franz Lahnsteiner aus dem Jahr 2007 über die „Schwarze Bachforelle„. Hier wird zusammengefasst:

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Hr. Prof. Dr. Franz Lahnsteiner bei seinen Vortrag in Wielenbach (2013)

Begonnen hat das Bachforellensterben im letzten Jahrzehnt des vorigen Jahrtausens. Hier mehrten sich die Berichte über Bachforellensterben, die im Spätsommer und Herbst in voralpinen Flüssen der Schweiz, von Österreich und Süddeutschland  insbesondere während der Niedrigwasserphasen auftreten (Moser 2000, Born und Schwaiger 2003, Haunschmid 2003; Feuerstein 2004; Schwaiger et al. 2006). Das Bachforellensterben wurde sowohl in Besatzstrecken als auch in reproduktiven Wildbeständen beobachtet, wobei nur die Bachforellen, aber keine Äschen, Regenbogenforellen oder Cyprinidae betroffen sind (Born und Schwaiger 2003). Die betroffenen Bachforellen stellen die Futteraufnahme ein und haben stark verminderte Schwimm- und Fluchtbewegungen. Oft zeigen sie eine charakteristische Schwarzfärbung der Haut, weshalb dieses Phänomen als „Schwarze Bachforelle“ bezeichnet wird (Moser 2000, Born; Schwaiger 2003, Feuerstein 2004). Typisch sind auch Entzündungen, Nekrosen und Blutungen in Leber, Milz und Magen-Darmtrakt und eine Vergrößerung von Leber und Milz sowie das Fehlen von Leberglykogen (Born und Schwaiger 2003; Haunschmid 2003). Viren, Bakterien oder Parasiten werden als primär nicht ursächlich für dieses Bachforellensterben erachtet (Born und Schwaiger 2003). Jedoch weisen alle betroffenen Bachforellen einen starken Bakterienbefall mit verschiedenen Arten aus den Linien Proteobacteria, Actinobacteria und Grampositive Bakterien auf (Busse et al. 2005)

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Wie aus dieser Zusammenfassung hervorgeht, gibt es bisher keine systematischen Untersuchungen zu diesem als „Schwarze Bachforelle“ bekannt gewordenen Spätsommerbachforellensterben. Um die Ursachen und potentiellen Auslöser zu ermitteln, wurde eine Untersuchung durchgeführt. Dazu wurden Bachforellen von Mitte Mai bis Ende August in Becken gehalten, die mit Wasser aus der Traun versorgt wurden, in der das Bachforellensterben verstärkt auftritt. Die Hälterung erfolgte in Flusswasser unter natürlichen Lichtbedingungen, um die schritt weisen physiologischen Veränderungen festzustellen, die zum Bachforellensterben führen. Weiters wurden Fische in abgedunkelten Becken gehalten, um herauszufinden, ob natürliche UV-Strahlung einen Einfluss hat, in UV-desinfiziertem Flusswasser, um zu untersuchen ob Mikroorganismen aus dem Flusssystem eine Rolle spielen und schließlich in verdünntem Wasser aus dem Nachklärbecken einer Kläranlage. Die Bachforellen wurden in definierten Zeitintervallen beprobt und es wurden Blutuntersuchungen und histologische Untersuchungen von Leber, Niere, Milz, Haut und Kiemen durchgeführt sowie Messungen der Leber EROD-Aktivität (Ethoxyresorufin-O-deethylase), eines Indikators für Umweltgifte wie polychlorierte Biphenyle, polyzyklische aromatische Kohlenstoff-Wasserstoffverbindungen und polyhalogenierten Dibenzodioxine. Für vergleichende Untersuchungen wurden Regenbogenforellen, die in den Versuchsbecken gehältert wurden, und Bachforellen aus Wildgewässern herangezogen. Ergänzend wurden im Versuchszeitraum verschiedene Wasser- und Wetterparameter aufgezeichnet.

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Situation zur „Schwarzen Bachforelle im Zeitraum 2008 bis 2012

Bis 2010, wurden in der Oberen Traun immer noch Bachforellen besetzt. Danach wurde auf Grund der aufgezeigten Situation um diese, der gesetzlich Pflichtbesatz in der Oberen Traun mit Bachforellen eingestellt. Im Jahr 2008 konnte ich selbst ein sehr starkes Bachforellensterben beobachten. Hier trieben im August 2008 hunderte Bachforellen tot die Traun hinunter. Siehe dazu auch folgende Aufzeichnungen:

FISCHBESTAND ISCHLER TRAUN 1994 bis 2008
SCHWARZE BACHFORELLE
BACHFORELLEN SCHREIEN NICHT

Ab 2010 wurde der Bachforellenbesatz, zuumindest in unseren Revierbereich komplett eingestellt. Vorkommende Bachforellen sind aus den Nebenbächen, wie Goiserer Weissenbach, Sulzbach, Kaltenbach und Rettenbach abgewandert. In diesen Zubringern gibt es ja noch gute Bestände an Bachforellen. Das Phänomen der „Schwarzen Bachforelle“ tritt ja erst bei Fischen, die in die Ischler Traun gelangen auf.

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Situation um die Schwarze Bachforelle 2013-2014

Im Jahr 2013 hatten wir 300 Stk. markierte 2-sömmerige Bachforellen eingesetzt. Diese fingen wir bis in den Herbst 2013. Siehe dazu:
BLAU PUNKT FORELLEN
Ein Bachforellensterben konnten wir 2013 keines feststellen. Was wir auf das starke Hochwasser vom 3. Juni 2013 und der damit zusammenhängenden „Aufmischung“ des Gewässergrundes zurückführten. Im Sommer 2014 war es durch erhöhten Wasserstand äusserst schwierig Beobachtungen um die Schwarze Bachforelle zu bekommen. Sollten in diesen hochwasserführenden Zeiträumen „Schwarze Bachforellen“ auftreten, so sieht man diese zumeist nicht. Leider mussten wir jedoch im Sommer 2014, aus den sehr geringen Bachforellenbestände die wir an der Ischler Traun noch haben, infizierte Individuen feststellen.

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Sichtung von Schwarzen Bachforellen 2014

Das finden von „Schwarzen Bachforellen“ ist nicht einfach. Auf der einen Seite haben wir nur noch sehr wenige Exemplare im Revier. Der Besatz mit Bachforellen im größeren Umfang wurde ja 2010 eingestellt. Die geringen Stückzahlen (300 Stück), die wir im Zuge eines mit markierten Bachforellen gemachten Versuches 2013 gemacht haben, sowie die von den Seitenbächen abgewanderten Exemplare und einige, die wir im Zuge einer Notabfischung aus dem Rettenbach umgesetzt wurden. Auf der anderen Seite, muß die Wasserstandssituation passen, um hier Fische zu finden. Dh. man muss hier viel am Wasser sein und auch ein „Auge“ dafür entwickel, wo die typischen Standplätze der „Schwarzen Bachforelle“ sind, bevor diese absterben. Massenfischsterben, wie ich dies im Jahr 2008 selbst beobachten konnte, habem wir ja heute nicht mehr, auf Grund des geringen Vorkommen.

29. Juli 2014
Wo: Rettenbachmündung
Vermerk: Sichtung, konnte jedoch nicht gefangen werden

27. August 2014
Wo: Engleithen Altarm Einlaufbereich
Länge: 32 cm
Vermerk: Auffällig, gegenüber Funden aus der Vergangenheit, war eine starke Verpilzung im Kopfbereich. (Siehe Fotos unten). Der Fisch war augenscheinlich schon blind und konnte sich nur noch an der Strömung orientieren. War jedoch beim Versuch ihn zu fangen noch sehr lebhaft und hatte ein ausgeprägtes Fluchtverhalten. Konnte jedoch gefangen werden und wird Labor Untersuchungen zugeführt.

23. September 2014
Wo: Engleithen Altarm
Länge: ca. 35 cm
Vermerk: Auffällig, gegenüber Funden aus der Vergangenheit, ebenfalls eine starke Verpilzung im Kopfbereich. (Siehe Fotos). Diese kristalisiert nach dem Abschlagen zu weißen Körnern. Der Fisch war augenscheinlich schon blind und konnte sich nur noch an der Strömung orientieren. Konnte jedoch gefangen werden und wird Labor Untersuchungen zugeführt.

Hier Foto’s zu den Bachforellenfunden aus dem Jahr 2014

Danke an meine Fischerfreunde Edi und Harald, die mit offenen Augen helfen das Vorkommen der „Scharze Bachforellen“ zu dokumentieren.

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Weitere Informationen zur „Schwarzen Bachforelle“ unter:

ARGE BACHFORELLE LINK ARCHIV
Untersuchungen mit markierte Bachforellen mit „Blauen Punkt“ – haben wir 2008 schon durchgeführt! Die Fische sind in großer Anzahl im August, tot die ….

ARGE BACHFORELLE PKD & PDS
Zum Thema „Schwarze Bachforelle“ werden viele Begriffe verwendet. Alle haben leider das selbe Ergebnis: Die Bachforllen werden SCHWARZ und sterben! Um das ….

ARGE BACHFORELLE PROJEKT FELDVERSUCH
Zurzeit befinden wir uns in der Phase der Projektplanung, um unsere Herzensangelegenheiten die „Wiederansiedelung der Bachforelle an der Oberen Traun“ ….

ARGE BACHFORELLE ROUND TABLE BAD ISCHL
Es freut uns von der „ARGE BACHFORLLE“, dass so hochrangige Wissenschafter/innen sich ein eigenes Bild zur Situation über die „Schwarzen Bachforellen“ ….
Bachforelle“, in…

ARGE BACHFORELLE START
Solche Bachforellen soll es wieder geben … Naturbestand aus einen der Nebenbäche, in denen es noch (Ur-Ischler) Bachforellen gibt ….
(Salm o…

BACHFORELLEN INVENTUR 2013
Bachforellen Sichtungen und Fangmeldungen 2013 – an der Ischler Traun – und wenn wir Fangmeldungen aus den anderen Revieren bekommen, werden alle Beobachtungen ….

BACHFORELLEN SCHREIEN NICHT
Ziel ist, die Wiederansiedelung der Bachforellen in der Ischler Traun, wie hier, eine der wenigen Exemplare, unterhalb der Kaltenbachmündung ….

BACHI DIE KLEINE FORELLE
Meine Heimat ist die Traun zwischen Bad Goisern und dem Traunsee im wunderschönen Salzkammergut. Am liebsten schwimme ich hinter dem großen Stein im ….

BLAU PUNKT FORELLEN
Mit einem Panjet injizierte Kennzeichnung zwischen die Brusdtflossen, bei einer jungen Bachforellen (Salmo trutta) Markierte Bachforellen im Rahmen des ….

FISCHBESTAND ISCHLER TRAUN 1994 bis 2008
Kaiser Traun im Winter – oberhalb von Bad Ischl 2012 ist viel geschehen und viel für die Zukunft in die Wege geleitet worden. Daher ein guter Zeitpunk , um….

FISCHBESTAND OBERE TRAUN 1987 bis 1990
Habe jetzt noch Bestandsaufnahmen der Oberen Traun in meinen Unterlagen gefunden, die im Zeitraum 1987 bis 1990 an der „Oberen Traun“, von Hr. Dr. Erich….

SCHWARZE BACHFORELLE
Es gab sehr schöne Bachforellen in der Ischler Traun. Wer noch weis, wieviel Bachforellen es früher an der Ischler Traun gab, für den trifft hier der….

SYMPOSIUM BACHFORELLENSTERBEN IN BAYERN
Gerne folgten wir der Einladung des Landesfischereiverband Bayern (LFVB) und dem Bayrischen Landesamt für Umwelt (LfU), Fr. Dr. Julia Schwaiger mit der ….

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Sind wir nur Träumer, wenn wir in der Bachforellenregion Bachforellen fangen wollen?

Unser Ziel ist, der Bachforelle ihren Lebensraum wieder zu geben

Die Bachforelle ist ein hervorragender Indikator für sauberes Wasser und eine gesunde Umwelt. Leider hat sich an der Situation, als vor rund 20 Jahren ein konstanter Rückgang der Bachforelle an der Oberen Traun festgestellt wurde, nichts geändert. Seit Mitte der 1980er-Jahre weisen die Bestandsaufnahmen der Fischerei in der Oberen Traun nach unten. In der Ischler Traun war die Bachforelle bis 1995, mit einem Anteil am Gesamtbestand von über > 80% der Leitfisch für diese Region. Heute ist die Bachforelle in diesen Traunabschnitt vermutlich ausgestorben und wäre auch in diesen Teilen nicht mehr Fortpflanzungsfähig. „Durch den Klimawandel, wirkt sich die Erwärmung des Wassers wahrscheinlich stärker aus als man angenommen hat“, „dazu kommt ein Chemiecocktail aus der Landwirtschaft und den Kläranlagen. Den riecht man nicht. Jetzt kommt auch noch ein Kraftwerk in Bad Goisern dazu!

Vermutlich ist es ein Ursachenbündel. „Kombinierte Effekte, zum Beispiel eine Verkettung von Klärwasser-Verunreinigungen, ein bisschen Pestizideintrag von der Landwirtschaft, erhöhte Temperatur und schon haben wir eine Beeinträchtigung der Fischgesundheit.“ Während man Probleme wie Temperaturanstieg, Verbauungen oder fischfressende Vögel relativ einfach messen und beobachten kann – warten bei den hormonellen Stoffen, die durch die Kläranlagen schlüpfen und ins Gewässer gelangen, noch viele offene Fragen auf Antworten. Die Stoffe lassen sich nicht genau benennen, die Ursächlichkeit zwischen Missbildungen an den Fischen und hormonellen Stoffen nicht einfach belegen. Diese hormonelle Stoffe werden auch nur unzureichend abgebaut, „und im Wasser wirken bereits sehr geringe Konzentrationen“. Es gehe dabei ja nicht nur allein um die Fische, sondern um die ganze Nahrungskette – bis hin zum Menschen.

Ein hoch gestecktes Ziel, was wir hier verfolgen! In Österreich wird zum Thema „Schwarze Bachforelle“ leider sehr wenig und in der Zwischzeit gar nicht mehr geforscht. In Bayern und auch in der Schweiz hat man viel in die Forschung zur „Schwarzen Bachforelle“ investiert, jedoch ist man auch in der Zwischenzeit auch hier auf „Beobachtung“ gegangen. Vielleicht regelt sich die Natur das ja von selbst? Die „ARGE Bachforelle“ ist wie Don Quijote unterwegs gegen die großen Windmühlen und die unbekannten Ursachen. Wir werden in kleinen Rahmen und und mit unseren Möglichkeiten, zumindest unsere Beobachtungen zum Thema „Schwarze Bachforelle“ fortführen und einen Feldversuch im Auge behalten, mit dem wir zunmindest unser Gewissen beruhigen können, auch etwas Versucht zu haben …..

PS: Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass es auch in der Zwischenzeit keine Seeforellen mehr gibt an der „Oberen Traun“ – IN MEMORIAM DER SEEFORELLE

„Kann man es sich finanziell leisten, zu versuchen den Bachforellen zu helfen? Alleine diese Frage ist schon traurig. Richtig müsste sie lauten: Kann man es sich leisten, nichts dagegen zu unternehmen! (Zitat: Kurt Hutterer, ARGE Bachforelle) „

 


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