BACHFORELLE

ARGE BACHFORELLE ROUND TABLE BAD ISCHL

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Es freut uns von der „ARGE BACHFORLLE„, dass so hochrangige Wissenschafter/innen sich ein eigenes Bild zur Situation über die „schwarzen Bachforelle„, in Bad Ischl gemacht haben und so trafen wir uns am 26. April 2013, zu einer persönlichen Abstimmung mit, lt. Bild oben, v.l.n.r.:

 

  • Hr. Dipl.HTL-Ing. Kurt Hutterer, ARGE Bachforelle
  • Hr. Dipl. Ing. Reinhold Haider, Hydrologische Untersuchungsstelle Salzburg
  • Hr. Ing. Daniel Treiber, Xylem Water Solutions Austria GmbH
  • Fr. Dr.med.vet. Eva Lewisch, Klinische Abteilung für Fischmedizin, VetMed Univ. – Wien
  • Hr. DDipl. Ing. Kurt Pinter, Institut f. Hydrobiologie u. Gewässermanagement Universität für Bodenkultur – Wien
  • Hr. Univ. Prof. Dr.rer.nat. Mansour El-Matbouli Leiter der klinische Abteilung für Fischmedizin der VetMed Univ. – Wien
  • Hr. Dipl. Ing. Dr.nat.techn. Günther Unfer, Institut f. Hydrobiologie u. Gewässermanagement Universität für Bodenkultur – Wien
Kurt 3Zum Start und zur Besprechung der Situation, trafen wir uns im Hotel Stadt Salzburg, in Bad Ischl, bei strahlendem Frühlingswetter. Der Schnee blitzt noch von den Bergen. Die Traun, mit einem Pegel von 290 cm führte zwar viel Schneewasser. Fr. Dr. Lewisch und die angeführten Herren aus der Wissenschaft, konnten sich ein Bild machen. Erfreulich ist, dass die Brisanz dieses Themas um die „schwarze Bachforelle“ auch in österreichischen, wissenschaftlichen Kreisen, kein unbekanntes Thema ist. Von Hr. Dipl.HTL-Ing. Kurt Hutterer, ARGE Bachforelle, wurde dazu die Standorte für den „Feldversuch“ vorgesellt. Die Auswahl der Standorte für den Feldversuche und das Ziel wurden diskutiert und es erfolgte eine Begehung der geplanten Teststrecke(n). Weiters wurden die Abwägung der Auswirkungen von Randbedingungen (Auftsellungsort, unterschiedliche Rauhigkeiten im Gerinnequerschnitt, Längsgefälle, Schwierigkeiten im Hinblick auf die Errichtung der Versuchanlagen, Beckengröße und Volumenströme, Wassermenge etc.) im Detail besprochen. Auch eine Besichtigung der Kläranlage in Bad Goisern stand auf dem Programm. Hier wurden wir von Hr. Ing. Hansjörg Schenner, Geschäftsführer des Reinhaltungsverband Hallstättersee, recht herzliche empfangen und konnten eine Begehung der Kläranlage und eine Besichtigung des Standortes der geplanten Versuchsstelle für den Feldversuch durchführen.

Heute die Bachforelle, morgen die Regenbogenforelle und uebermorgen der Mensch?

Der Termin in Bad Ischl war sehr erfolgreich! Mit Hr. Dipl. Ing. Dr.nat.techn. Günther Unfer und Hr. DDipl. Ing. Kurt Pinter, vom Institut f. Hydrobiologie u. Gewässermanagement Universität für Bodenkultur – Wien, hatten wir uns anläßlich des ÖKF Forum, am 1. März 2013, ja schon in Linz zu einer ersten Abstimmung getroffen und konnten in Bad Ischl die weiteren Details für den Feldversuch persönlich besprechen. Mit diesen beiden Herren haben wir sehr erfahrene Fischbiologen, Fischer und Bewirtschafter „on Board“. Wichtig war, dass Hr. Dipl. Ing. Reinhold Haider, Hydrologische Untersuchungsstelle Salzburg zur Abstimmung der begleitenden Wasseruntersuchung beim Termin mit dabei war. Auch Hr. Ing. Daniel Treiber, Xylem Water Solutions Austria GmbH. konnte sich von den Aufstellorten persönlich überzeugen und die ersten Wasserproben machen um die UV-Entkeimungsanlage für den Feldversuch richtig zu dimensionieren.

 

Besonders beeindruckt hat uns der Besuch von Fr. Dr.med.vet. Eva Lewisch, Klinische Abteilung für Fischmedizin und von Hr. Univ. Prof. Dr.rer.nat. Mansour El-Matbouli, Leiter der klinische Abteilung für Fischmedizin der VetMed Univ. – Wien, die beide sehr viel Wissen in das Projekt zum Thema „Salmoniden-Krankheiten“ mitbringen. Ein großer Vorteil ist auch, dass Hr. Univ. Prof. Dr.rer.nat. Mansour El-Matbouli bevor er die Leitung Fischmedizin und Fischbestandsbetreuung in Wien übernommen hat, an der UNI in München schon mit der „schwarzen Bachforelle“ betraut war und wir hier auf diese Erfahrungen aufbauend, aufsetzen können, die hier schon in Bayern gemacht wurden.

Warum nicht schon frueher?

Auf die Frage, von Hr. Univ. Prof. Dr.rer.nat. Mansour El-Matbouli, warum wir nicht schon früher, zur beinahe 20 jährigen Situation um die „schwarze Bachforelle“ an der Oberen Traun, etwas unternommen hätten – kann man nur antworten:

„Wir Fliegenfischer und Bewirtschafter“ bemühen uns um viele Dinge in der Natur und am, sowie auch unter Wasser. Verschiedenes muss sich eben auch entwickeln – so auch die „ARGE Bachforelle“ und die glücklichen Umstände, dass sich mit Kurt Hutterer als Naturfreund und Projektinitiator, mit Peter Oberwimmer, einem der größten Pächter-und Bewirtschafter von Salmonidenrevieren im Salzkammergut und mit mir, als Fliegenfischer der mit Bachforellen großgeworden ist und diese auch wieder in der Oberen Traun befischen möchte, sich nun Personen gefunden haben – um dieses Projekt aufzusetzen – und den Bachforellen zu helfen!

Wir hatten wettermäßig einen sehr schönen Tag und vom Thema, zur Ursachenerforschung der „schwarzen Bachorelle“ einen sehr erfolgreichen Tag! Petri Heil!

 

Weitere Informationen zur ARGE Bachforelle und „Bachforellen schreien nicht“ unter diesen Link!

Die Bachforelle ist Indikator für gesunde Gewässer

(Zitat: Univ. Prof. Dr.rer.nat. Mansour El-Matbouli, Head of Fish Medicine and Livestock Management)

 


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