BACHFORELLE

21.000 BACHFORELLEN

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Bachforellen Setzlinge aus der Brutrinne! Diese sind im Februar geschlüpft und kommen jetzt in die freie Wildbahn und in ihren angestammten Lebensraum.

Bad Ischl – Salzkammergut, 1. Mai 2016. Treffpunkt war bei der Weissenbachmündung in die Traun um 9:30 Uhr.
 
Im Salzkammergut legen wir Gewässerbewirtschafter auf den Schutz und die Artenvielfalt viel Wert. Der Besatz mit Bachforellen-Brütlingen ist ein wichtiger Baustein dabei. Die Starkregen von 2010 hatte viel Geschiebe in unsere Wildbäche eingebracht und diese in den Oberläufen Fisch leergefegt!
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Um dieses Defizit wieder auszugleichen und die hier schon sehr seltenen Bachforellen zu erhalten und deren natürliche Reproduktion wieder aufzubauen und auch weiterhin zu sichern, wurden zum Wiederholten male Bachforellen Setzlinge besetzt. Dieses Engagement bleibt einen Betrachter meist verborgen, weil – quasi unsichtbar – sich die Erfolge unter Wasser, in den Tälern, Schluchten und unzugänglichen Klammen einstellen. Dazu gehören diese jährlichen Besatzmaßnahmen mit Bachforellen in den Oberläufen unserer Wildbäche, um diese schon stark bedrohte Fischart ihr Vorkommen zu erhalten.
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Harald Eidinger beim Bachforellenbesatz im Höllbach!

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Hier sieht man Leopold Wastl, den Fischereiaufseher für das Weissenbachtal die Bachforellen Setzlinge einbringen! Zum wiederholten male konnten wir hier von einen sehr guten Fischzüchter, heimische, traunstämmige Bachforellen bekommen.

 
Beim jüngsten Arbeitseinsatz – wurden 21.000 Bachforellen-Brütlinge, die drei bis vier Zentimeter lang sind, in die Seitenbäche des Rettenbach und Weissenbach, mit Höllbach und Wambach eingesetzt. Sie wurden an vielen verschiedenen Stellen und über längere Streckenabschnitte verteilt. Brütlinge können sich übrigens besser an das Gewässer anpassen als größere Exemplare. Geleitet wurde diese Aktion vom Revier Fischereischutzorgan Harald Eidinger, der sich auch vom hochwertigen Besatzmaterial überzeugen konnte. Darauf wird auch vom Bewirtschafter Peter Oberwimmer, viel Wert darauf gelegt…..
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Canyoning beim Fischbesatz ….

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Wir gehen jedoch beim Fische besetzten bachaufwärts!

Ziel ist, mit dem naturnahen Besatz und den winzigen Bachforellenbrütlinge, die Bestände wieder aufzubauen. Die Besatzaktion mit Brütlingen im Frühjahr wird als fixer Bestandteil in der Gewässerbewirtschaftung dieser Hochalpinen Wildbäche gesehen. Wichtig ist uns dabei, nach einem definierten Bewirtschaftungsplan bereits mit den Grundsatz, einer naturnahen Gewässerbewirtschaftung unsere heimischen Fische zu erhalten und ihre Bestände zu sichern. Danke an Kurt Hutterer (Fischer und Naturliebhaber), Leopold Wastl (Aufseher Weissenbachtal) und Harald Eidinger (Revier Fischereischutzorgan) waren jedenfalls mit Begeisterung dabei und sorgten dafür, dass die Fischbabys schonend in ihre neue Heimat entlassen wurden.

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Danke an die fleissigen Helfer! vlnr: Kurt Hutterer, Leopold Wastl, Harald Eidinger

 

„Es ist nicht genug zu wissen, man muss es auch anwenden. Es ist nicht genug zu wollen, man muss es auch tun.“

Zitat von Johann Wolfgang von Goethe

 

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