SAEEP – JUNGFISCH-HABITAT ROITH

In unsereren Projekt SAEEP – “Salzkammergut Aeschen Erhaltung- und Entwicklungs Projekt” sind auch im Arbeitspaket IV – Lebensraum Verbesserungsmaßnahmen enthalten. Da kommen uns solche Maßnahmen, wie die Ufersicherung im Revierabschnitt Roith sehr entgegen, da diese unmittelbar zu Verbesserung der fischökologischen Gesamtsituation dienen und zu erwarten ist, dass mit den gesetzten Maßnahmen für die Äsche und auch andere Fischarten und Wassertiere, wie Eintagsfliegen, Köcherfliegen und andere Insekten, und Krebse profitieren werden.

Blick flussabwärts wird der linksufrige Bereich mit Lenkbuhnen besser strukturiert werden.
Blick flussaufwärts Richtung Bad Ischl ist Straßenseite eine starke Eintiefung und dadurch rutscht die Uferbefestigung nach. Durch inklinante Buhnen soll die Hauptströmung in die Mitte gelenkt werden und hinter den Buhnen wird es eine Anlandung geben.

Da es sich hier um bewilligungspflichtige Maßnahmen handelt, ist es für uns als Bewirtschafter und auch für das FROSKG nicht so einfach hier als Interessenwerber, solcher Baumaßnahmen zu realisieren. Daher nutzen wir hier gerne die Möglichkeit als “Trittbrettfahrer” solche Maßnahmen in einer Kommunikation mit dem Fischereirechtsbesitzer, den ÖBF und der zuständigen Behörde zu beeinflussen und zu unterstützen.

Ein Start für “SAEEP” – Arbeitspaket V wird hier schon realisiert werden.
SAEEP – “Salzkammergut Aeschen Erhaltung- und Entwicklungs Projekt” sind auch im Arbeitspaket IV – Lebensraum Verbesserungsmaßnahmen

SAEEP – Arbeitspakt IV – Start Projekt

Hier wird das Gewässerbetreuungskonzept „Obere Traun, Maßnahmenplan Arbeitspaket 16, aus 2003“ eine nicht unwesentliche Rolle spielen, ein Teil der darin vorgeschlagenen Maßnahmen die hier enthalten sind und bis dato noch nicht umgesetzt wurden, sollen in den nächsten Jahren, je nach Möglichkeit der Grundstücksbesitzverhältnisse in Angriff genommen werden.

In diesen strukturlosen Gewässerabschnitt im Revierabschnitt “Roith” der Ischler Traun, werden durch 11 linksufrig gesetzte inklinanten Kurzbuhnen ein Jungfischhabitat geschaffen, werden massiv zur Verbesserung des ökologischen Zustandes in diesen Gewässerabschnitt beitragen wird.

Wasserrechtliche Bewilligung lt. Verhandlung vom 14. Oktober 2020 in Bad Ischl. Eingereicht wurde das Projekt durch das Land Oberösterreich, vertreten durch das Amt der Oö. Landesregierung, Direktion Straßenbau und Verkehr, Abteilung Straßenbau und -erhaltung, Straßenmeisterei Bad Ischl. Projektumfang ist:

  • die Herstellung einer Ufersicherung duch eine Steinschlichtung aus Kalksteinen mit einer Länge von 670 lfm zur Sanierung der Ufermauer entlang der B145 Salzkammergutstraße,
  • mit 11 inklinanten Kurzbuhnen im Abstand von ca. 50 m entlang der geplanten Ufersicherung
  • dazu wird eine temporären Baustraße mit einer Breite von ca. 3,5 m und einer Länge von ca. 760 m, in der Traun zwischen Fluss-km 101,65 und 102,40 errichtet.
Bauvollendungsfrist: 30.06.2022
Auf die Rechtsfolgen des § 27 Abs. 1 lit. f) WRG 1959 (das ist das Erlöschen der wasserrecht-
lichen Bewilligung bei Nichteinhalten dieser Frist) wird hingewiesen.

“In die Zukunft blicken, in der Gegenwart leben und aus der Vergangenheit lernen”

 

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