KALTENBACH

VORBILDLICHE RENATURIERUNG DES KALTENBACH

Durch Sanierungsarbeiten ist der Kaltenbach für Fische wieder passierbar. Das alte Bachbett, welches mit einer Höhe von über 1 Meter ein unüberwindbares Hindernis für die Fische darstellte, wurde nun durch eine organismenpassierbare Anbindung an die Traun entschärft. Im Frühjahr 2014 fanden im Kaltenbach zahlreiche Sanierungsarbeiten auf einer Länge von ca. 600 Meter statt. Es wurden Grobsteinschlichtungen, sowie mittels fischgerechten Grobsteingurten bis auf Traunniveau abgestuft. Das Kaltenbach-Projekt wurde von der Wildbach- und Lawinenverbauung (WLV) geplant und abgewickelt. Voraussetzung für die erfolgreiche Abwicklung war die enge und gute Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten, die gute Kooperation zwischen WLV, der Stadtgemeinde Bad Ischl, dem Gewässerbezirk Gmunden, der ÖBf-AG, der Salinen-AG und der Landesgartenschau .

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So war die Mündung des Kaltenbach…

Danke, vor allen an „Die Wildbach“ (WLV), die hier gezeigt haben, wie man ökologischen Wasserbau umsetzt. Einen herzlichen Dank von Seiten der „Fliegenfischer Weidgerecht“ als Bewirtschafter, für die vorbildliche Renaturierung des Kaltenbach. Wir werden die Wirkungen, die daraus entsteht beobachten und weiter darüber berichten.

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Hier die typischen Gewässerverbauung aus den 60er Jahren …

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Hier sieht man schon wie es wird …

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Nun muss nur noch die Vegetation anwachsen…

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So und mit vielen Blumen, wird der Kaltenbach in die Landesgartenschau 2015 eingebunden …

„Weil der Fluss umso schneller wird und den Damm und den Grund umso mehr zernagt und zerstört,
je gerader er ist, deshalb ist es nötig, solche Flüsse entweder stark zu verbreitern oder sie durch viele Windungen zu schicken oder sie in viele Zweige zu teilen.“

Zitat von Leonardo da Vinci, 1452 – 1519

 

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