KREMS

PATROUILLE AM PFARRERWASSER

Die Fischerei hatte früher eine wesentlich größere Bedeutung wie heute. So gabe es in etwas oberhalb unseres Fischeirevier liegenden Stift Kremsmünster Fischkalter. Diese umfasst fünf prunkvolle Wasserbecken in denen Fischzucht betrieben wurde. Erbaut wurde er von Carlone (1690–1692) und Prandtauer (1717). Die Becken werden von Säulengängen umgeben, deren Arkaden von 78 römisch-toskanischen Säulen getragen werden. Die Statuen, die als Wasserzufuhr dienen, stammen von Andreas Götzinger und Johann Baptist Spaz. Sie stellen Samson, David, Neptun, Triton, den Apostel Petrus und den Blindenhelfer Tobias dar. Die Beschaffung der Fische erfolgte zu dem zum Kloster gehörenden Fischgewässern, wo auch bis heute die Krems in Oberösterreich dazu gehört.

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Fischereischutz

Im Dienst der Fische und unserer Gewässer sind wir das ganze Jahr am Wasser unterwegs. Aktiver Fischereischutz ist nicht nur die Kontrolle von Fischereilizenzen und die Überwachung einer weidgerechten, gesetzlich legitimen Fischerei an unseren Gewässern, sondern die ganzheitliche Überwachung. Speziell im Winter haben wir viele Prädatoren am Wasser, deren Aufkommen es zu überwachen gilt. Die Niederwasserperioden sind auch für Bautätigkeiten im Gewässerbau die Hauptsaison. Gerade an der Oberen Traun, haben wir hier viele Bagger an den Ufern unserer Gewässer und teilweise auch mitten drin. Nicht zu vergessen, dass viele Fische ihre Laichzeit in den Wintermonten haben, wie die Bachforelle, Regenbogenforelle und die Aalrute. Hier sind wir auch laufend gefordert die Laichplätze zu überwachen, Laichfischzählungen zu machen und diese zu kartieren und zu dokumentieren.

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Fischereischutz ist nicht nur die Jagd auf Schwarzfischer! Die Haupttätigkeit liegt im Schutz und der Entwicklung der Fische und Gewässer.

PATROUILLE AM PFARRERWASSER

Unser Fischeischutzorgan Harald E. hat am 18. Februar 2014 einen Kontrollgang an der Krems in Kematen, O.Ö. (Pfarrerwasser) durchgeführt. Es wurd der untere Bereich des Revieres, beidufrig abgegangen (von der Steyrerstraßenbrücke). Kormoran und Gänsesäger wurden keine gesichtet. Es waren viele Barben und Aitel zu sehen. Salmoniden konnten keine beobachtet werden. In den stärker fließenden Abschnitten sind Forellen und Äschen durch die Wellenbildung auch kaum auszumachen. Auch Jungfische wurden keine beobachtet. Was für diese Jahreszeit jedoch typisch ist.

 

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Die Krems bei Kematen, OÖ ist sehr stark reguliert und fließt in einem trapezförmigen Querschenitt. Die Störsteinen geben eine leicht Struktur.

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Die Aitel sind sehr stark vetreten. Man sieht jedoch auch Barben und zur Laichzeit der Nasen, sieht man auch einige. Bachforellen und Äschen kommen jedoch auch vor.

 

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Auch die Sohlstruktur bietet zum Teil gute Unterstände bzw.Versteckmöglichkeiten.

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Hier sieht man auch noch die letzte „Hochwassermarke“!

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Der Aitel ist absoluter Leitfisch in unserer Strecke.

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Die untere Fischereigrenze ist nur mit einer auf der linken Flußseite durch eine schiefstehende Metallstange, mit Tafel ca. 100m oberhalb der Piberbacherstraßenbrücke angebracht.

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Schöne Rieselstrecken wechseln mit ruhigen Passagen.

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Durch das schwere Hochwasser des Vorjahres, hat es die Sohle vom Schlamm gereinigt. Siehe auch auf den Fotos – ein ideales Substrat für Kieslaicher. Wie man sieht auch eine Laichgrube.

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Heuer merkt man schon im Februar die ersten „Frühjahrsboten“.

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Die Fische sind auch schon „Oberflächenorientiert“.

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Wasserstand der Krems

Der Wasserstand der Krems wird alle 15 Minuten gemessen und ist via JSON API abrufbar. Ebenso können die historischen Pegelstandsdaten bis 2011 abgerufen werden.

Quelle: Amt der OÖ Landesregierung – Alle Angaben ohne Gewähr
Wasserstände
Wasserstände in cm
Wasserstände bei Normalwasser in blauer Farbe
Wasserstände bei Erreichen der Vorwarngrenze in rosa Farbe
Wasserstände bei Erreichen der Warngrenze in roter Farbe
Die angezeigten Messwerte sind Messwerte der letzten gültigen Übertragung.

Wassertemperatur

Wassertemperatur in °C
Datenübertragung
Die Messwerte werden alle 15 Minuten übertragen.
Karte Kremstal

Quellen:

„Es ist unmöglich, zweimal in denselben Fluß hineinzusteigen“

Zitat von: Heraklit

 

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