FLIEGENFISCHEN

DANKE FUER DEN SCHOENEN TAG

Die Worte „Warum in die Ferne schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah“ sind angelehnt an die Anfangsverse von Goethes Vierzeiler Erinnerung: „Willst du immer weiter schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah. Lerne nur das Glück ergreifen, Denn das Glück ist immer da.“ Dieses leicht umgestaltete Zitat verwendet man, um auszudrücken, dass die Heimat genau so schön sein kann wie ferne Länder. Wir haben sie noch, die Täler und Klammen, die unberührte Natur, die Bachforellen die sich selbst fortpflanzen, weil die Bedingungen passen. Mann muss sie jedoch suchen, diese „Kraftplätze! Ich hatte das Glück, durch die Einladung von Harald, einen Traum Fliegenfischer-Tag zu bekommen.

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Ein kleiner Voralpenfluss war der Schauplatz. Hier am Nordrand der Alpen haben wir noch herrliche Gewässer und Fischerei-Reviere, Top gepflegt und mit einen hervorragend gepflegten, autochthonen Fischbestand. Zumeist sind diese Revier jedoch schwer zugänglich und man bekommt kaum eine Fischerkarte. Durch zu starker Befischungsdruck leidet auch zumeist die Qualtät des Gewässers. Nicht in den von uns gewählten Revier, welches nur gegen lange Voranmeldung und über gute Kontakte zugänglich ist.

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Jedoch für einen perfekten Tag, muss auch das Wetter und die Jahreszeit passen. Viele Faktoren müssen stimmen um einen perfekten Tag zu haben. Wir hatten einen herrlichen Spätsommertag. Zeitlich hatten wir, knapp vor der Bachforellenschonzeit, mit der auch die Befischung in diesen Revier endet, einen wirklich perfekten Tag gewählt.

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Ein erster Knicks, als ritualisierte Geste beim Abhacken der ersten Bachforelle. Wir fischen natürlich Wiederhackenlos mit einer leichen 2-3 Rute mit 8,6 Zoll. Als Fliegen haben wir uns für Parachute Muster entschieden – so wie die Fallschirmfliegen genannt werden. Dank ihrer Fallschirmhechel landen Parachute-Fliegen äusserst sanft und schwimmen hervorragend. Der tief im Oberflächenfilm liegende Körper ist für den Fisch sehr attraktiv, denn er kommt dem Erscheinungsbild des natürlichen Insekts sehr nahe und gerade beim Fischen auf heikle Bachforellen, sind das wichtige Kriterien.

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Herrlich kämpfende Bachforellen konnten wir drillen und in ihrer unterschiedlichen Farbenbracht bewundern.

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Viele Kilometer feinstes Fischwasser bieten die Bäche im Alpenvorland, mit unbegradigten Bachläufen, die durch Klammen und Täler und durch die Wiesen und Wälder mäandern. Auf unserer Strecke haben wir die Zeit beim Fischen vergessen, denn ein so abwechslungsreiches Gewässer fordert uns, unsere Taktik den jeweiligen Gegebenheiten anzupassen.

 

„Wen Gott liebt, den läßt er fallen in dieses Land“

Zitat von: Dr. Ludwig Ganghofer

 

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