SÄEEP – G-PUNKT TRAUN DEVELOPMENT

Der sogenannte G-Punkt auch G-Zone, englisch G-Spot, deutsch umgangssprachlich, aber fachlich nicht korrekt zumeist G-Punkt, wird von einigen als eine erogene Zone beschrieben. Unseren fischereilichen G-Punkt, an der G.-Traun (Goiserer Traun) würden auch zu einer erhöhten Lust Empfindlichkeit bei uns beitragen, wenn wir in diesen Bereich noch folgende wichtigen fischökologischen Erweiterungen bekommen würden. Diese würden in einer Form, wie wir das nachweislich bei der Riedler Traun sehen, zu einer weiteren Stimulation unserer schon empfindl gestörten Äschen Populationen, mit einer großen Ausstrahlwirkung führen.

Die Bären Traun, ein Altarm an der Goiserer Traun.
Die Bären Traun ist nur mit Grundwasser versorgt, hat keine Strömung bzw. nur bei Hochwasser und ist nach unten hin offen. Ein Öffnung im oberen Bereich, wäre durch einen Öffnung durchaus möglich und würde ökologisch viel bringen ….

Bären Traun in Bad Goisern – Öffnung Zulauf

Auf die positive Entwicklung, die sich aus der Öffnung der „Riedler Traun“ als Jungfisch-Habitat ergeben haben, wäre auch die Anbindung der Bären Traun, mit einen stabilen Wasserzulauf eine weiterer wichtige Maßnahme zur ökologischen Verbesserung.  

Bären Traun

Die Bären Traun wir nur bei höheren Wasserstand von oben dotiert. Bei Niederwasser verbleibt ein nach unten offenen Altarm, der für Salmoniden, Elritzen und Koppen keinen idealen Lebensraum bildet. Zumeist  nutzen Hechte diesen Stillwasser Bereich als Einstand. Um die Bären Taun für die Entwicklung – und Erhaltung des Leitfisch dieser Region, der Äsche zu fördern wäre durch einen kleinen Eingriff, ohne größeren Materialbedarf, eine große Verbesserung zu erzielen. Nachfolgend ein paar erste Informationen zur Situation und als Vorstellung dieser Maßnahme, mit der Bitte diese in die Planung mit aufzunehmen.  

Hier der Verlauf des Altarm „Bären Traun“ skizziert.
Unterhalb der Eisenbahnbrücke vom Elektrodenwerk Steeg, würde die Bären Traun aufgemacht oder per Verrohrung mit Traunwasser dotiert gehören, damit auch bei Niederwasser eine Strömung herrscht, die von Äschen, Koppen und Elritzen gebraucht wird. Bei Extremen Niedrigwasser Perioden hat die Goiserer Traun den Vorteil, dass sie immer mit Grundwasser versorgt ist und es keine Verlandung durch Geschiebe Eintrag gibt.
Nur wenige Meter trennen die Bären Traun vom Hauptfluss.
Die Grundbesitz-Verhältnisse …. Im wensentlichen ist durch die Öffnung nur die Parzelle 633 betroffen, der Rest ist vorhandene Wasserfläche.
Natürlich sind auch ggf. andere Wasserrechte zu berücksichtigen.
Viel würde nicht fehlen und es würde eine GROSSE WIRKUNG erzielt.

Gschwandt – Pools

Beim „Kreisverkehr“ einer Zufahrt zur Traun, mit einer Wendemöglichkeit, linksufrieg, gleich unterhalb vom Elektrodenwerk Steeg befinden sich in der Aussenkurve drei grössere Pools, die durch geringe Eingriffe, ohne größeren Materialaufwand zu öffnen wären und mit einer stabilen Wasserführung dotiert werden sollten. Auch in der Aussenkurve liegend sollte es leicht möglich sein in diesen Bereich, zwischen Bäre Traun und Riedler Traun, in diesen Hauptlaichgebiet der hier noch selbst reproduzierenden Äschen Bestände, einen weiteren Laichplatz und vor allen ein Jungfisch Habitat zu schaffen, welches wir an der Oberen Traun, wie aktuelle Bestandserhebungen (Elektrobefischung vom September 2020) zeigen, brauchen würden.

Alle guten Dinge sind drei

Wenn wir diese drei Vorhaben:

  • Steegwirt Fluder als Laichfischkanal adaptieren ….
  • Öffnung der Bären Traun
  • Einbindung der „Gschwandt Pools“ in das Fließgeschehen der G.-Traun

in naher Zukunft umsetzen können, würde es der Erhaltung der stark gefährdeten Äschen helfen und der namensgebenden Äschenregion gerecht werden.

Heimo bei der Arbeit
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Riedler Traun Informationen:

Weitere Informationen:

 

„Lebensraumverbesserungen und Regulierung der Befischung vor Fischbesatz“

Die Aufwertungen der Lebensräume sind zur Erhöhung der Fischbestände langfristig erfolgversprechender als Fischbesatz. Denn Fischbesatz bekämpft in der Regel nur die Symptome der Fischbestandsrückgänge, nicht die Ursachen.

Zitat von Robert Arlinghaus

 
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