ENGLEITHEN ALTARM

ALTE TRAUN – TROCKEN 2 (2012)

So gut und schnell wie von den Äschen der neuen Engleithen Altarm im Frühjahr 2012 zum Ablaichen angenommen wurde genau so schnell entwickelt er sich auch als „Fischfalle“. Da leider bis jetzt keine stabile Wasserführung in den Einlaufbereich des Engleithen Altarmes gestaltet werden konnte ist es traurig anzusehen, wie die so wertvolle Äschenbrut teilweise in den verbleibenden Tümpeln austrocknen und verenden. Leider sieht man erst in den verbleibenden Tümpeln, wieviel Äschenbrut sich hier im Engleithen Altarm entwickelt hätte, würde dieser nicht zum wiederholten male austrocknen. Es ist für mich auch nicht ganz verständlich, dass nach einer Jahrhunderte langen Entwicklung in denen der Wasserbau an der Traun betrieben wird, es nicht möglich ist, nach dieser Investition in die Renaturierung der Alten Trau, die hunderte tausende Euro gekostet hat, hier eine Einlauf zu gestalten, der eine stabile Wasserführung ermöglicht? Man muss hier scheinbar viel Geduld haben und es werden noch viele Fische sterben! Der Tot von Fischen ist halt still und heimlich und die verbleibenden Kadaver werden von Enten und den vielen Krähen entsorgt, so wird das auch leider nicht von der breiten Öffentlichkeit wahrgenommen!

Hier eine 2-sömmerige Äsche, die versucht sich aus dem trockelaufenden Altarm in die Traun zu retten!

Hier eine 2-sömmerige Äsche, die versucht sich aus dem trockelaufenden Altarm in die Traun zu retten!

Viele hundert Äschenbrütlinge kämpfen ums überleben!

Viele hundert Äschenbrütlinge kämpfen ums überleben!

Der Einlaufbereich des Engleithen Altarms ist leider nicht richtig angelegt und so leidet die Äschenbrut an den Auswirkungen ....

Der Einlaufbereich des Engleithen Altarms ist leider nicht richtig angelegt und so leidet die Äschenbrut an den Auswirkungen ….

In den verbleibenden Tümpel sieht man erst, wieviel Äschenbrut, Köcherfliegenlarven und Insekten schon im Altarm gewesen wären!

In den verbleibenden Tümpel sieht man erst, wieviel Äschenbrut, Köcherfliegenlarven und Insekten schon im Altarm gewesen wären! Diese sterben leider qualvoll!

Wenn wir die Natur auf das reduzieren, was wir verstanden haben,
sind wir nicht überlebensfähig.
Zitat: Hans-Peter Dürr

 


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