BACHFORELLE

SULZBACH BESTANDSAUFNAHME MIT BATTERIE IMPULSFISCHFANGGERAET GRASSL IG 200-2

Immer auf der Suche nach optimalen Gerätschaften, um die Bewirtschaftung, auch speziell im Hinblick auf der einen Seite in Richtung unsere Aufzuchtbäche noch Optimaler mit einzubinden und für Eigenaufkommen von Fischen bzw. für das Heranwachsen von Setzlingen zu nutzen und auf der anderen Seite, um für den Katastrophen Fall beim Trockenfallen, zB. des Engleithen Altarm aber auch bedingt durch andere Ereignisse, ein rasches Abfischen von Gewässern zu gewährleisten, haben ich das „GRASSL Batterie-Fischfanggerät IG 200-2“ im Sulzbach getestet.

Der Sulzbach im unteren, stark regulierten Bereich.

Der Sulzbach

Im Unteren Bereich ein stark kanalisiertes Gewässer mit einer Breite von 2-3 Meter und einer durchschnittlichen Wassertiefe von 20-30 cm und mit Gumpen, die bis zu 1,5 m tief sein können. Zumeist leicht bewatbar. Nur an machen „Kaskaden“ ist ein Auf -oder Abstieg nur mit Wathose möglich. Am Foto erkennt man die Bausünden der Vergangenheit. Der Sulzbach hat ein sehr hohes Aufkommen von Koppen. 

Weitere Infomationen zum Sulzbach im Bericht:

E-Befischung Sulzbach am 8. Juni 2017

Teilnehmer: Ferdinand Standler und Helfer und Heimo Huber (3 Personen)
Gefischt wurde im Zeitraum von 8:00 bis 10:30

Ursprünglkich hatte ich die Befürchtung, auf Grund von Meldungen, dass scheinbar der Fischotter den Sulzbach ausgeräumt hat. Daher war ich neben dem Test des akkubetrieben E-Fischereigerät von Grassl auf die Ergebnisse gespannt.

Befischt wurde dieser Bereich:

Befischte Strecke im Sulzbach

Der Sulzbach im unteren Bereich – Wir hatten einen herrlichen Tag und optimale Wasserstandsbedingungen für unser Vorhaben.

Fangstatsitik der Befischung:

Ergebnis der Befischung – im Zeitraum von 8:00 bis 10:30 Uhr

Wie man am Ergebnis sieht, kann hier der Fischotter nicht stärker tätig gewesen sein. Wenn einer durchgezogen ist, mag diesen der betonierte Sulzbach nicht so gut gefallen haben. Weiter oberhalb, im Ortsteil Reiterndorf, geht der Sulzbach in ein stark besiedeltes Gebiet über. Diesen Teil haben wir jedoch nicht mehr befischt. In diesen dicht besiedelten Bereich ist eher mit keinen Fischotter Aufkommen zu rechnen. Interessant ist im unteren Bereich das stärkere Aufkommen der Regenbogenforelle, die über die 2008 gebaute Riegelrampe (Fischaufstiegshilfe) in den unteren Teil des Sulzbach aufsteigen können. Auf der einen Seite eine erfreuliche Entwicklung. Auf der anderen Seite ist die Bachforelle nach wie vor durch Eigenaufkommen der Leitfisch im Sulzbach. Auch wenn sich die Bachforelle nach wie vor nicht mit dem Wasser der Ischler Traun verträgt. Zur Untersuchung ist heuer im Juni von der BOKU unter Leitung von Dipl.Ing. Dr. Günther Unfer ein Projekt gestartet worden. Mal sehen, was hier die Ergebnisse sein werden.  

Die Sulzbach Bachforellen sind von der Zeichnung her eindeutig donaustämmige Bachforellen und wenn man den Sulzbach kennt, auch noch „traunstämmig“ Urforellen, die es von den Beständen her zu erhalten gilt! Daher wurden nach der Bestandsaufnahme, die Bachforellen auch wieder schonend ins Gewässer zurückgestzt. 

 Test mit GRASSL Batterie-Fischfanggerät IG 200-2

Eine „Bestandsaufnahme“, auch um die Situation und ein Vorhanden sein von Fischottern zu prüfen haben wir am 8. Juni 2017 durchgeführt. Im Zeitraum von 7:30 bis 10:00 Uhr haben wir ca. 500 m (siehe Skizze Landkarte) im Sulzbach  befischt und den Bestand dokumentiert. Gefischt wurde mit dem GRASSL IG 220-2.

  • Erster Versuch mit Gleichstrom! Hier 0 (Null) Reaktion auf Fische.
  • Umgestellt auf Wechselstrom – in verschiedenen Einstellungen – hier wesentlich bessere Ergebnisse
  • Auch wenn aus meiner Sicht im Vergleich mit anderen Geräten, die Fische sehr schlecht reagieren?
  • Nach einigen Versuchen haben wir auf Spannung: 3, Frequenz: 40 Hz, Leistung 2 die besten Ergebnisse

Damit versuchten wir es bachaufwärts – mit sehr schlechten Ergebnissen (Sicht!)Wechsel auf bachabwärts – mit guter Sicht in die Gumpen und damit wesentlich besseren Ergebnissen drch das bachabwärts Fischen, kann sich ev. durch Aufwirbelungen die Leitfähigkeit verbessert haben?

Hier die Tech Specs des GRASSL IG 200-2

Resüme zum Batterie-Impulsfischfanggerät Grassl IG 200-2

Es war wichtig, dass ich das „Grassl IG 200-2“  testen konnte.  Da ich ernsthaft überlegt habe ein solches anzuschaffen. Es hat mich jedoch von der Wirkung nicht überzeugt. Dh. die Tendenz ist Richtung Benzin E-Fischfanggerät Grassl ELT 60II. Dieses hat auch nur noch 13 Kg. Damit kann man ggf. auch mit kleiner Manschaft von 3-4 Personen perfekt eine Abfischung machen. Dieses werde ich mir noch genauer ansehen und testen. Da es für eine gute Bewirtschaft von Gewässern, speziell wenn man Nebenbäche dabei hat, in denen es leider laufend Bauarbeiten gibt und auch für Notabfischungen unseres „Lieblings“, denn Engleithen Altarm, für den wir für „Feuerwehreinsätze“ beim Trockenfallen damit die Chance haben, viele tausend Fische zu retten.  

 

„Hege nach dem Prinzip: Versuch macht klug“

Für das anglerische Management und speziell das Fischbesatzmanagement empfiehlt sich das Grundprinzip der lernfähigen Hege. Dabei wird der Erfolg jeder Hegemaßnahme in verschiedenen Schritten überprüft. Dazu gehört, das natürliche Aufkommen der Zielfischarten regelmäßig zu erfassen und daraus auf die Besatznotwendigkeit zu schließen.

Zitat aus dem Buch „Nachhaltiges Management von Angelgewässern“ von: Robert Arlinghaus

 

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