BEWIRTSCHAFTUNG

UFERSAUM IST LEBENSRAUM

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Die Kahlschläge entlang unserer Gewässer sind uns Fischer ein Dorn im Auge. Wir  fürchten hier um Schäden an den Fischbestände, insbesonders für die stark gefährdete Äschen und Bachforellen ist ein Bewuchs des Ufers notwendig, damit sich diese gesund entwickeln können.

Bachforellen und Aeschen brauchen Beschattung

Die Äschen und Bachforelle benötigt eine hohe Fließgeschwindigkeit und sommerkaltes Wasser als Lebensraum. Äschen und Bachforellen vermehren sich im Frühjahr bzw. im späten Herbst bzw. in den frühen Winter hinein. Zum Laichen verlassen die Fische ihre Fraßplätze im Hauptfluss und wandern in Bereiche der Nebenbäche oder in die seichteren Strecken der Oberen Traun hinauf. Für ihre Eiablage brauchen sie gut durchströmte Kiesbänke. Wichtig ist aber auch die Beböschung und Bewaldung des Ufers, die über das Fließgewässer ragt. Ein solches Walddach sorgt für Schatten und damit für das notwendige kalte Wasser. Hier stehen die Äschen und Bachforellen an und haben Schutz vor vielen Umwelteinflüssen. Selbiges trifft auch in gleichen, teiweise sogar in noch stärkeren Ausmaß auf unsere „Kleinfisch“ wie den Fisch des Jahres 2016, der Elritze zu, die noch stärker die uferbewachsenen und überhängenden Bäume und Sträucher als Lebensraum braucht. Genau in diesen Laichgebieten wurden am stärksten in die Abholzung der rechtsufriegen Uferzonen eingegriffen.

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Hier eine Köcherfliege, die nach dem Schlupf im Wasser für ihre Lebenzeit an der Luft den Ufersaum unserer Gewässer aufsucht. Die Köcherfliege gehört auch zur Hauptnahrung der Äschen und Forellen. Je schlechter die Bedingungen für diese Insekten, desto schlechtere Lebensbedingungen für unsere Fische!

Ufersaum ist Lebensraum

Die am Ufer und an der Uferböschung wachsenden Pflanzen bilden den Pflanzengürtel. Je nachdem, wie tief das Wasser ist, wachsen unterschiedliche Pflanzengemeinschaften entlang unserer Gewässer. Hier leben besonders viele verschiedene Tierarten. Die Mehrzahl der Tiere dieses Lebensraumes sind Wasserinsekten. Die meisten von ihnen haben zwei unterschiedliche Lebensperioden. Als Ei und Larve leben sie völlig im Wasser, als Vollinsekten dagegen an Land und in der Luft, wie beispielsweise Köcherfliegen,Wasserläufer, Wasserskorpione, Käfer und Libellen. Dh. diese für Fische so wichtigen Nährtiere, werden durch die massiven Schlägerungen, entlang unserer Gewässer stark geschädigt und damit die Nahrungskette unterbrochen. Da diesen Insekten, der Ufergürtel, denn sie als Lebensraum an „Land“ brauchen genommen wurde!

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Hier eine der seltenen Maifliegen, die im Oberlauf der Oberen Traun noch vorkommen und ihr Nymphenstatium im Wasser verbringt und ebenfalls den Ufersaum als Lebensraum brauchen, bis sie wieder ihre Eier ins Wasser ablegt ….

Lebensraum am Ufersaum

Auch verschiedene Kleinkrebse, Schnecken, Würmer und Spinnen leben im und am Wassersaum. Für viele Arten von Molchen, Fröschen und Kröten sind die Uferzonen Lebensraum und für die Ablage ihrer Eier im Wasser – das so genannte Laichen – lebensnotwendig. Nach der Entwicklung im Wasser brauchen diese jedoch einen Lebensrand am Rande der Gewässer für ihre Entwicklung an Land. Von den Reptilien suchen Ringelnatter und Würfelnatter die Uferzonen als Lebensraum auf. Die Verlandungszone und der angrenzende Ufersaum unserer Gewässer dienen vielen Wasservögeln, der Wasseramsel, der Bachstelze, dem Eisvogel und vielen mehr als Rast- und Brutplatz. Auch für deren Entwicklung sind die Uferzonen unbedingt zu erhalten und vor diesen radikalen Schlägerungen zu schützen.

Im oberen Teil - Höhe Fahrzeugmuseum - Blick flussabwärts

Im oberen Teil – Höhe Fahrzeugmuseum – Blick flussabwärts mit noch intakter Uferböschung

Vorwand ist die Entfernung kranken Eschen?

Oft werden solche „Uferschlägerungen“ als Aktion zur selektiven Entfernen von kranken Eschen dargestellt. Dies kann nur punktuell bestätigt werden. Zumeist geht es hier vielmehr um eine Rodung zur kommerziellen Nutzung des Holzes. Bei Begehungen haben wir über 90 Prozent gesunde Stämme festgestellt und dokumentiert. Auch fadenscheinige Argumente, wie die Zufahrt von Einsatzfahrzeugen erscheinen uns nicht sehr glaubwürde und gerechtfertigen in keiner Weise diese „Rodungen“.

Definition von Rodungen lt. Wikipedia

Das österreichische Bundesgesetz vom 3. Juli 1975, mit dem das Forstwesen geregelt wird (Forstgesetz 1975), definiert Rodung als „die Verwendung von Waldboden zu anderen Zwecken als für solche der Waldkultur“.  Man unterscheidet sprachlich zwischen Wald- oder Baumrodung, bei der die Bäume samt Stock in einem Arbeitsdurchgang gerodet werden, und der Stock- oder Wurzelrodung, bei der zuerst die Bäume gefällt und im Anschluss die Baumstümpfe gerodet werden. Kleinere Rodungsflächen werden häufiger auch als Rodungsinseln (isoliert gelegene waldfreie Flächen) oder Rodungsgassen (Rodungen zum Beispiel entlang von Flüssen oder anderen Leitlinien) bezeichnet. Die Rodungsinseln stehen häufig am Anfang einer flächenhaften Kultivierung.

Abholzung des Ufers fiel radikal aus

Im Bereichen von Eisenbahn-Anlagen besteht ja durchaus Verständnis, dass in diesen Bereichen ein Wildwuchs der Uferböschung reduziert wird. In den meisten Fällen hat es uns jedoch überrascht, dass die Abholzung so radikal ausfallen. In manchen Bereichen mussten entlang der Strasse sogar Leitschienen montiert werden, die zuvor über eine natürliche Uferböchung gesichert waren. In machen Bereichen haben wir zwar jetzt weiträumige Aussichten zum Gewässer bekommen die uns bei der Aufsicht und Fischereikontrolle helfen, dafür wurde uns der ganze Schallschutz zur stark befahrenen Bundesstraße genommen. Damit haben wir in diesen Bereichen ein starke Verschlechterung der Fischereibedingungen! Fliegenfischen ist nicht nur Fische fangen sondern auch in Einkalng mit der Natur zu sein. Fliegenfischen ist eine Fischereimethode mit der mit dem „Auge“ gefischt wird und dazu gehört auch eine möglichst intakte Natur.

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Gesetze gebrochen?

Hier ein Auszug aus den „Landesgesetz über die Erhaltung und Pflege der Natur (Oö. Natur- und Landschaftsschutzgesetz 2001 – Oö. NSchG 2001)“

§ 10
Natur- und Landschaftsschutz im Bereich übriger Gewässer
(1) Der Natur- und Landschaftsschutz im Sinn dieser Bestimmungen gilt für folgende Bereiche:
1. für Donau, Inn und Salzach (einschließlich ihrer gestauten Bereiche) und einen daran unmittelbar anschließenden 200 m breiten Geländestreifen;
2. für sonstige Flüsse und Bäche (einschließlich ihrer gestauten Bereiche) und einen daran unmittelbar anschließenden 50 m breiten Geländestreifen, wenn sie in einer von der Landesregierung zu erlassenden Verordnung angeführt sind;
3. für stehende Gewässer (ausgenommen solche gemäß § 9 Abs. 1) und deren Ufer bis zu einer Entfernung von 200 m landeinwärts, wenn die Ufer überwiegend unbebaut sind und sich der zu schützende Bereich durch landschaftliche Schönheit oder großen Erholungswert besonders auszeichnet. Die Landesregierung hat durch Verordnung festzustellen, für welche Bereiche diese Voraussetzungen zutreffen.
(2) In geschützten Bereichen gemäß Abs. 1 ist jeder Eingriff
1. in das Landschaftsbild und
2. im Grünland (§ 3 Z 6) in den Naturhaushalt verboten, solang die Behörde nicht bescheidmäßig festgestellt hat, dass solche öffentliche Interessen an der Erhaltung des Landschaftsbildes oder des Naturhaushaltes, die alle anderen Interessen überwiegen, nicht verletzt werden. Ausgenommen von diesem Verbot sind Eingriffe in geschlossenen Ortschaften oder in Gebieten, für die ein rechtswirksamer Bebauungsplan (§ 31 Oö. Raumordnungsgesetz 1994) vorhanden ist.
(3) Die Landesregierung kann durch Verordnung feststellen, dass für bestimmte Eingriffe in das Landschaftsbild, in den Naturhaushalt oder für bestimmte örtliche Bereiche das Verbot gemäß Abs. 2 nicht gilt, weil solche öffentliche Interessen an der Erhaltung des Landschaftsbildes oder des Naturhaushaltes, die alle anderen Interessen überwiegen, nicht verletzt werden.

Hier sollte schon eine gesetzliche Basis vorhanden sein um diesen Abholzungen an unseren Gewässern einhalt zu gebieten.
Weiters wird über das Verschlechterungsverbot der WRRL auch die Strukut der Uferuone geregelt ……

WRRL Vegetaion

Feuchtgebiete und vom Gewässer abhängige Land-Ökosysteme sind als direkter Bestandteil ökologisch intakter Gewässer anzusehen. Aufgrund ihrer vielfältigen Wirkungen ist eine standortgerechte Ufervegetation Voraussetzung zur Sicherstellung des guten ökologischen Zustandes gemäß EU-Wasserrahmenrichtlinie (WRRL).

Rechtlicher Rahmen lt. WRRL

Anthropogenen Nutzungsansprüchen an Fließgewässern steht der nachhaltige Schutz der empfindlichen Lebensräume, sowie den zum Hochwasserschutz notwendigen Retentionsräumen gegenüber. Ein Abwägen von oft gegensätzlichen Interessen ist daher erforderlich. Anlässlich der Notwendigkeit eines Regelwerks für die dabei zu treffenden Entscheidungen ist die Wasserrahmenrichtlinie 2000/60/EG (EU-WRRL) des Europäischen Parlaments und des Rates vom 23. Oktober 2000 am 22. Dezember 2002 in Kraft getreten.

Ordnungsrahmen für den europaeischen Gewaesserschutz

Dadurch wurde ein Ordnungsrahmen für den europäischen Gewässerschutz sichergestellt und die politische Priorität für den nachhaltigen Umgang mit der vielfältig vorhandenen Ressource Wasser verdeutlicht. Die EU-WRRL stellt Fristen und Qualitätsziele auf und gibt Vorgehensweisen an, durch welche diese zu erreichen sind. Neben der Vermeidung weiterer Verschlechterung sowie dem Schutz und der Verbesserung der aquatischen Ökosysteme bezüglich des Wasserhaushalts, hat die Wasserrahmenrichtlinie mitunter die Erreichung des guten ökologischen und chemischen Zustands aller Wasserkörper zum Ziel. Dabei gilt eine schrittweise Umsetzfrist bis 2015. Überwachungsprogramme der festgelegten Ziele und der Beschluss von Kriterien für das Monitoring werden durch die Gewässerzustandsverordnung (GZÜV) konkretisiert (BMLFUW, 2014). Die EU-WRRL sieht zudem eine frühzeitige und umfassende Information und Anhörung der Öffentlichkeit, sowie die aktive Einbeziehung der betroffenen und interessierten Kreise (Landwirtschaft, Naturschutz, Gemeinden bzw. Städte) vor. Dadurch sollen durch eine Verbesserung der Entscheidungsfindung auch innovative und kreative Optionen berücksichtigt, und für die Öffentlichkeit akzeptabel umgesetzt werden können (NACHTNEBEL, 2013).

Gewaessermanagements ist zu gewaehrleisten

Um eine konkrete Zielsetzung und deren Realisierung im Sinne eines aktuellen, wirksamen Gewässermanagements zu gewährleisten, sollen signifikante Probleme und Belastungen definiert und stets aktualisiert werden. Dies erfolgt durch den Nationalen Gewässerbewirtschaftungsplan (NGP), der basierend auf den Zielen und Grundsätzen des Wasserrechtsgesetzes in Zusammenarbeit mit den wasserwirtschaftlichen Planungen der Länder alle sechs Jahre durch den Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft erstellt und veröffentlicht werden muss. Der NGP ist eine flussgebietsbezogene Planung basierend auf einem integrierten Ansatz zum Schutz und Verbesserung sowie zur nachhaltigen Nutzung der Gewässer. Die Festlegung der zu erreichenden Erhaltungs- und Sanierungsziele erfolgt auf Grundlage einer Ist- Bestandsanalyse. Dabei sind ökonomische Gegebenheiten nicht zu ignorieren, womit eine ausgewogene kostenwirksame Verbesserung der Gewässer und deren Schutz ermöglicht werden soll (BMLFUW, 2009). Der ökologische Zustand von Oberflächenwasserkörpern ist gemäß der EU-WRRL als die Qualität von Struktur und Funktionsfähigkeit aquatischer, in Verbindung mit Oberflächengewässern stehender Ökosysteme, definiert.

  • Für die Einstufung von Fließgewässern sind Qualitätskomponenten definiert worden:

    A) Biologische Komponenten

    • Zusammensetzung und Abundanz der Gewässerflora
    • Zusammensetzung und Abundanz der benthischen wirbellosen Fauna
    • Zusammensetzung, Abundanz und Altersstruktur der Fischfauna

    B) Hydromorphologische Komponenten in Unterstuetzung der biologischen Komponenten

    • Wasserhaushalt – Abfluss und Abflussdynamik – Verbindung zu Grundwasserkörpern
    • Durchgängigkeit des Flusses
    • Morphologische Bedingungen
    —> Tiefen- und Breitenvariation
    —> Struktur und Substrat des Flussbetts

    —> Struktur der Uferzone

     

    C) Chemische und physikalisch-chemische Komponenten in Unterstuetzung der biologischen Komponenten

    • Temperaturverhältnisse
    • Sauerstoffhaushalt
    • Salzgehalt
    • Versauerungszustand
    • Nährstoffverhältnisse

Herber Rueckschlag fuer die Fische

Wie auch immer diese Praxis der Uferabholzungen juristisch zu bewertet ist – der Kahlschlag bedeutet für die Fische und für uns, als Bewirtschafter, in der Umsetzung eines langfristigen Bewirtschaftungsplanung, die auf natürliche Reproduktion von heimischen Fischen aufbaut, auf jeden Fall einen herben Rückschlag. Über die vergangenen Jahre wurden in die fisch-ökologische Verbesserung von uns als kleiner Fischereiverein, viele tausende Euro investiert. Auch von öffentlicher Hand wurde viel Geld in Fischtreppe an der Mündung des Rettenbach, Kaltenbach und Sulzbach ausgegeben. Auch die Fischaufstiegshilfen und Umgehungsgerinne in der Ebenseer Traun wurden zur Erreichung einer Durchgängigkeit angebracht. Das alles geschah unter den Rahmenbedingungen zur Erreichung der Gewässerdurchgängigkeit lt. WRRL (WasserRahmenRichtLinien). Dh. es wird hier sehr viel Geld von der öffentlichen Hand ausgegeben. Daher ist es sehr unverständlich, wenn dann durch „Uferschlägerungen“ so großangelegte, kostenintesive Maßnahmen zunichte gemacht werden. Alles nur für ein paar Meter, zumeist schlechten Brennholzes. Wer immer das verwerten mag?

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Elektrobefischung

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Ergebnis der Elektrobefischung aus der man sehr schön den Unterschied zwischen „strukturarmen“ und „strukturierten“ Abschnitten erkennen kann. Hier hat die Ufervegetationen einen unmittelbaren Einfluss auf die Fischbestände.

Im vergangenen Sommer wurde auch in Absprache und unter Kontrolle der OÖ Landesregierung Elektrobefischungen (Engleithen Altarm) durchgeführt, um die Fischbestände zu kontrollieren. Die Fische werden dabei kurz betäubt, vermessen und auf Krankheiten begutachtet und dann wieder ins Wasser entlassen. Insgesamt wurden in zwei Abschnitten viele Äschen, Elritzen und auch Bachforellen abgefischt und taxiert. Ein Grund für diese Einzigartigkeit der Bestände und die natürliche Reproduktion der schon sehr seltenen Äschen, Elritzen und Forellen ist auf die Beschattung durch Bäume und Unterstände in den Wurzeln der Ufervegedation zurück zu führen. Durch eine intakte Uferböschung wird auch eine minimale Störung durch Jogger, Radfahrer und Wanderer erreicht. Damit wird es in vielen Bereichen, nach dem Kahlschlag vorbei sein. Dh. weniger Lebensraum für die Wassertiere.

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Eine „Schwarze Bachforelle“ die vermutlich durch zu starke UV Belastung erkrankt ist und demnächt an Organversagen sterben wird!

Erwärmung des Wassers begünstigt Parasiten

Es geht auch um investiertes Geld. Für den Fischbesatz von 5000 Äschensömmerlinge aus zertifizierten, ausgewählten Zuchtbetrieben werden pro Jahr einige tauend Euro gezahlt. In den letzten Jahren haben wir auch viel Engagement zur Erforschung der Fischkrankheit PKD (Proliferative Kidney Disease) investiert. PKD ist eine Nierenwucherung, die bei der Bachforelle und anderen Fischen auftreten kann. Sie wird verursacht durch einen Parasiten, dessen Lebenszyklus noch nicht ganz geklärt ist. Die Infektion steht aber in Zusammenhang mit der Wassertemperatur und der Sonneneinstrahlung (UV Belastung). Je wärmer das Wasser, desto wahrscheinlicher eine Infektion. Der Kahlschlag an der Ober Traun, die heißen Sommer die zur Erwärmung des Traunwassers führen und sich im kommenden Sommer noch stärker einwirken werden, hat für den Bachforellenbestand also mehrfache Auswirkung:

  • Neben der möglichen Zerstörung von Jungfischhabitaten durch fehlenden Beschattung generell
  • wird eine gravierende Verschlechterung der Lebensbedingungen für die Fische eintreten;
  • weniger „ruhiger“ Lebensraum für die Wassertiere
  • zudem wird eine größere Anfälligkeit für die Parasiten bestehen, der die Nierenwucherungen verursacht.

Es ist davon auszugehen, dass es etwa wieder 20 Jahre brauchen wird, bis der optimale Uferbewuchs für die Bachforelle wieder heranwachsen wird.

 

Weitere Informationen:

RADIKALE UFERSCHLAEGERUNGEN AN DER OBEREN TRAUN

WRRL – Wasserrahmenrichtlinien und Umsetzung in Österreich

Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie

Ufervegetationspflege

 

Gott schütze diesen Erdball, die Elefanten, die Wale,
die gemeine Fledermaus…
Gott schütze sie alle
– vor uns!
. . .und unser Uferböschung vor Rodungen. . .

Zitat: Dieter Hildebrandt (mit Ergänzung von mir)

 


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