Das ist ein starkes Zeichen für den Zusammenhalt in der oberösterreichischen Fischerei. Wenn Thomas Koller (Obmann des Fischereireviers Rohrbach) und ich eingeladen werden um unsere Erfahrungen beim 34. Internationalen Mitgliedertreffen der „Freunde der Gmundner Traun“ vorzutragen, dann trifft fundiertes juristisches und praktisches Management-Wissen auf knallharte ökologische Daten. Dass wir für Albert, denn Obmann der „Freunde der Gmundner Traun“ (FdGT) und deren Mitglieder, beim Wirt am Bach diesen Vortrag beim 34. Internationalen Mitgliedertreffen halten, unterstreicht die Wichtigkeit der Vernetzung. Das Thema Prädatoren ist heute leider kein Randaspekt mehr, sondern entscheidet über das Überleben ganzer Fischpopulationen.


Recht & Realität
Die Kombination unserer Schwerpunkte ist für die Bewirtschafter an der Traun essenziell und unser Vortrag hat folgenden Schwerpunkt:
Thomas Koller: Der Weg durch den Paragrafen-Dschungel
- Als Mitglied der ARGE Otter kennt er die komplexen rechtlichen Rahmenbedingungen. Vielen ist nicht bewusst, wie eng das Zeitfenster und wie streng die Auflagen für ein aktives Management sind.
- Die Quote als Pflicht: Sein Appell ist entscheidend: Wenn regulative Eingriffe (wie die Entnahmequoten) genehmigt sind, müssen sie auch umgesetzt werden. Ein Managementplan, der nur auf dem Papier existiert, hilft dem Fischbestand nicht.
- Er zeigt kreative Ideen in der Zusammenarbeit mit der Jägerschaft um eine Motivation zu schaffen, auch in der kalten Jahreszeit und zumeist zur Morgenstunde im Revier zu sein, um ein Ziel zu erreichen.
Die Sprache der Biomasse
- Wenn die Fischbiomasse auf unter 15 kg/ha an der Ischler-Traun, oder auf 24 Kg/ha am Traunsee sinkt, während die Prädatoren-Populationen stabil bleiben und wachsen, ist das der mathematische Beweis für ein Ungleichgewicht.
- Du machst den „unsichtbaren“ Schwund sichtbar. Befischungsdaten lügen nicht – sie zeigen die Lücken in den Jahrgängen, die oft direkt mit der Anwesenheit von Gänsesäger, Kormoran oder Otter korrelieren.
- Investitionen in Renaturierung und WildKultur-Fisch Entwicklung führen sich absurdum, wenn nicht parallel die Anzahl der Prädatoren an unsere Fischbestände angepasst werden.

(Foto © bei Dr. Wolfgang Landin)
„Nach der Saison ist vor der Saison“: Die Allianz mit der Jägerschaft
Einer der wichtigsten Punkte, ist für Außenstehende oft völlig unbekannt: Die intensive Netzwerkarbeit im Herbst und im Winter.
- Strategische Absprachen: Das Prädatoren-Management funktioniert nur im Schulterschluss mit den Jägern. Die Vereinbarungen müssen jetzt getroffen werden, damit im Winter, wenn der Druck auf die Fische am größten ist (wenig Deckung, Kaltwasser-Trägheit, Niederwasser), sofort gehandelt werden kann.
- Erfüllung der Managementpläne: Es geht hier nicht um „Hobby-Jagd“, sondern um die Erfüllung behördlicher Auflagen zum Schutz bedrohter Fischarten.

Die Frage nach dem Prädatoren-Management im Jahr 2026 trifft den Kern eines tiefgreifenden Konflikts zwischen ökologischer Notwendigkeit, bürokratischen Hürden und gesellschaftlichen Erwartungshaltungen. Wenn die Fischbiomasse auf unter 15 kg/ha sinkt, während Leitfischarten wie Äsche und Aalrutte etc. auf der Roten Liste als „vom Aussterben bedroht“, „stark gefährdet“ oder „gefährdet“ geführt werden, ist die Debatte längst keine theoretische mehr.
Folgende Themen werden im Vortrag behandelt:

Wie Thomas Koller beim FdGT-Treffen betont hat, ist ein aktives Prädatoren-Management keine Wahlmöglichkeit mehr, sondern eine Verpflichtung, wenn man die Arten der Roten Liste retten will. Die überbordende Bürokratie darf hier nicht zum Hindernis werden, die genehmigten Quoten auch tatsächlich zu erfüllen, um den Teufelskreis aus Verletzung und Selektionsfraß zu durchbrechen und dort wo notwendig beim Gesetzgeber Nachbesserungen zu fordern, zum Schutz unserer Wild-Fische.

Fazit: Wenn wir den „Sargnagel“ für unsere Fische nicht ziehen, werden diese Fische bald nur noch als Fotografien oder Exponate in Museen existieren.

Der „Sargnagel“ der Gleichgültigkeit
Der größte Feind ist nicht nur der Prädator oder die Bürokratie, sondern die gesellschaftliche Akzeptanz, dass Fische irgendwann nur noch „digitaler Content“ sind. Unsere Mission und Revierarbeit sorgt dafür, dass die nächste Generation keine KI-Tools braucht, um zu wissen, wie eine Aalrutte oder eine Äsche aussieht. Sie sollen es am Ufer unserer Gewässer erleben können.

Die Fischerei ist weit mehr als ein Hobby – sie ist ein gewichtiger Wirtschaftsfaktor und eine tragende Säule des regionalen Tourismus. Wenn man bedenkt, dass 38.000 Fischer in Oberösterreich aktiv sind, wird klar, welche politische und ökonomische Kraft hinter dieser Gemeinschaft steht.

Politische Zuständigkeit und Verantwortung
Um den „Sargnagel“ für Arten wie Äsche, Forelle und Aalrutte zu ziehen, müssen die politischen Entscheidungsträger verstehen, dass es hier um Standortpolitik geht:
- Interessenvertretung: Mit 38.000 Stimmen im Rücken hat die Fischerei in Oberösterreich das Gewicht, um gegen überbordende Bürokratie beim Prädatoren-Management anzugehen.
- Artenschutz als Wirtschaftsfaktor: Wenn die Rote Liste 2026 den drohenden Verlust heimischer Arten dokumentiert, ist das auch eine Warnung vor einem touristischen Wertverlust. Investitionen in Projekte wie in unser „FISCHLAB“ sind daher keine „Subventionen für ein Hobby“, sondern Infrastrukturmaßnahmen für unsere lokalstämmigen Wildfisch-Bestände.
- Kooperation: Die Zusammenarbeit mit der Jägerschaft im Herbst, um Managementpläne umzusetzen, muss politisch flankiert werden.
- Es darf nicht sein, dass ehrenamtliche Bewirtschafter zwischen Artenschutzgesetzen und bürokratischen Hürden zerrieben werden.
Der Rückgang unserer Fischbestände
Wenn man die katastrophale Entwicklung der Fischbestände betrachtet, wird klar, dass die einseitige Priorisierung des Prädatoren Schutzes die ökologische Waagschale an unseren Gewässern zum Kippen gebracht hat. Der Zusammenhang zwischen den Schutzbestimmungen und dem Niedergang der Bestände lässt sich an mehreren Punkten festmachen:

Das Ungleichgewicht der Schutzgüter
Über Jahrzehnte hinweg wurde der Schutz von Fischotter, Gänsesäger und Kormoran politisch und rechtlich oft über den Erhalt der Fischfauna gestellt. Das Ergebnis sehen wir heute:
- Biomasse-Kollaps: Die Bestände sind in den letzten 30 Jahren massiv eingebrochen und liegen heute oft bei unter 15 kg/ha.
- Rote Liste 2026: Einstige Leitfische wie die Äsche, Bachforelle und Koppe stehen nun kurz vor dem Verschwinden oder sind bereits vom Aussterben bedroht.
- Einseitiger Schutz: Während Prädatoren durch EU-Richtlinien und nationale Gesetze streng geschützt wurden, blieb der Schutz der „unsichtbaren“ Unterwasserwelt auf der Strecke.

Die Folgen der „Schonzeit“ für Prädatoren
Die überbordende Bürokratie hat dazu geführt, dass Managementmaßnahmen oft zu spät oder gar nicht greifen konnten:
- Verlust der Alterspyramide: Da Prädatoren wie der Otter gezielt Großfische (Huchen, Hechte) verletzen oder töten, um nur die Innereien zu fressen, bricht das reproduktive Rückgrat der Gewässer weg.
- Präsentation in der „Vitrine“: Fischarten wie die Aalrutte und Äschen, die im Winter auf hellen Kiesbänken laichen und ihren Wintereinstand in den Rauschen haben, sind den geschützten Jägern schutzlos ausgeliefert.
- Verpasste Quoten: Wenn regulative Eingriffe zwar möglich wären, aber durch bürokratische Hürden die Quoten nicht erfüllt werden, setzt sich der Niedergang ungebremst fort.
Das ist die bittere Realität, die wir heute in unseren Gewässern dokumentieren müssen: Ein lückenloses Netz aus Fressfeinden, das jede Phase im Leben eines Fisches unter Beschuss nimmt. Wenn wir vom „Sargnagel“ für die Biodiversität sprechen, dann meinen wir diese ausweglose Situation, in der es für das Wildfisch-Silber kein sicheres Refugium mehr gibt.
Hier ist die Analyse dieser Belagerung, die zeigt, wie spezialisiert der Untergang voranschreitet:
Die Anatomie der Belagerung
- Die Kinderstube im Visier: In den kleinsten Zubringerbächen, wo eigentlich die Zukunft heranwachsen sollte, räumt der Otter gezielt die Bachforellen-Laichfische > 25 cm ab.
- Der Mittelbau ohne Chance: Sobald die Äschen eine Größe von 10 bis 25 cm erreichen, wartet der Gänsesäger, der sich präzise auf diese Altersklasse spezialisiert hat und in sein Beuteschema passen.
- Die „Vitrine“ im Winter: Arten wie die Aalrutte, die im Dezember und Jänner auf hellen Kiesbänken laichen, sind für Kormoran und Otter bei Niederwasser so exponiert wie auf einem Präsentierteller.
- Kein Entkommen im Flachwasser: Das geringe Wasservolumen der letzten Perioden hat es dem Kormoran ermöglicht, bis in die kleinsten Bäche vorzudringen und alles „anzupecken“, was nicht flüchten kann.

Der wirtschaftliche und touristische Kollaps
Der Niedergang der Fische ist nicht nur ein ökologisches, sondern auch ein ökonomisches Desaster für Oberösterreich:
- Wirtschaftsfaktor Fischerei: Mit 38.000 Fischern in Oberösterreich geht eine enorme Wertschöpfung verloren.
- Touristische Entwertung: Das Salzkammergut verliert seine „stille Attraktion“, wenn die Gewässer fischleer werden, was den Fischertourismus in den Feriendestinationen direkt gefährdet.
- Zusätzlich haben wir einen kulinarischen Kollaps und meinen den Verlust einer Jahrhunderte alten Tradition unserer Seen- und Donaufisch der Selbstversorgung und einer regionalen Identität, die direkt an die Verfügbarkeit von Wildfisch gekoppelt ist.
- Prädatoren machen auch vor der kommerziellen Fischzucht nicht halt. Teiche werden leergefressen und es muss in Schutzvorrichtungen wie Otterzäune etc. viel Geld investiert werden.
- Der mündige Gast bevorzugt heimische Wildfische in der Gastronomie und speziell in den Feriendestinationen des Salzkammerguts und entlang der Donau will man Regionalität und keine „Fischstäbchen“.

Die Aalrutte als „Präsentierteller-Opfer“
Jede Fischart hat ihren „Sargnagel“: Hier wird deutlich, dass wir es mit einer koordinierten Belagerung der Fischbestände zu tun haben. Während sich andere Arten im Winter in tiefere Gumpen oder Unterstände zurückziehen, um Energie zu sparen, gehen Aalrutten in den Angriffsmodus ihrer Vermehrung über:
- Lichteffekt auf hellen Kiesbänken: Wenn die Aalrutten im Dezember und Jänner auf den hellen Kiesbänken laichen, bilden sie einen extremen Kontrast zum Untergrund. Für Kormoran und Fischotter wirken diese flachen Bereiche wie eine beleuchtete Verkaufsvitrine.
- Solche Szenarien wie bei der Aalrute, können Fischspezifisch unterschiedlich, mit deren Probleme ergänzt werden.

- Schutzlosigkeit während des Laichgeschäfts: Im Laichrausch verlieren Fische oft ihre natürliche Scheu. In Kombination mit der geringen Wassertiefe auf den Laichplätzen haben Prädatoren leichtes Spiel, die Bestände gezielt zu dezimieren.
- Die Aalrute, die vor 20 Jahren an der Traun noch in recht ansehnlicher Anzahl vorkam, ist heute verschwunden.
- Nahrungsqualität: Wie bereits erwähnt, selektieren Prädatoren oft die energiereichsten Teile. Da Aalrutten im Winter pralle Laichstränge tragen, sind sie für Otter ein hocheffizientes Ziel – oft werden sie nur wegen des Laichs getötet und der Rest als „Beifang“ liegengelassen.
Prädatoren als „Winter-Störer“: Das ist ein oft unterschätzter Punkt. Fische im Energiesparmodus (Winterruhe) bei Niederwasser aufzuscheuchen, führt zu massivem Stress und energetischem Tod, selbst wenn sie nicht direkt gefressen werden. Dass der Otter auch noch Bodenbrüter, Schlangen, Krebse, Muscheln und Frösche mit nimmt, macht ihn zum Generalisten, der die gesamte Uferfauna dezimiert.

Das ökologische Mandat (WRRL & Rote Liste)
Die Politik darf sich nicht länger hinter einseitigen Schutzbestimmungen für Prädatoren verstecken, wenn gleichzeitig die gesetzlichen Vorgaben der Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) massiv verletzt werden.
- Zielwert > 50 kg/ha: Dieser Wert ist keine unverbindliche Empfehlung, sondern das Maß für einen „guten Gewässerzustand“ gemessen wird.
- Realität < 15 kg/ha: Die aktuelle Biomasse ist ein ökologischer Offenbarungseid. Wer den Fischschutz blockiert, nimmt das Aussterben der Arten auf der Roten Liste 2026 (Äsche, Bachforelle, Koppe) billigend in Kauf.
- Leitbild-Treue: Schutzmaßnahmen müssen sich am gesamten Ökosystem orientieren, nicht nur an charismatischen Einzelarten an der Spitze der Nahrungskette.

Management als Naturschutz-Werkzeug
Man muss den Begriff „Naturschutz“ neu besetzen:
- Gleichgewicht statt Total-Schutz: Echte Biodiversität bedeutet, dass Beutetiere eine faire Überlebenschance haben. Wenn Prädatoren Fische nur verletzen oder nur die Filetstücke fressen, ist das ein Zeichen für ein unnatürliches Überangebot an Räubern bei gleichzeitigem Kollaps der Beute.
- Bürokratie-Abbau: Managementpläne müssen praxisnah sein. Wenn Quoten genehmigt sind, muss deren Erfüllung im Sinne des Fischschutzes politisch gefördert statt behindert werden.

Wolfgang Hauer Unterwasser-Drohnen Vortrag
Der Vortrag von Wolfgang Hauer bringt durch die Unterwasser-Drohnen-Aufnahmen eine visuelle Beweislast ein, die man nicht mehr ignorieren kann. Wenn selbst kapitale Fische wie Huchen oder Hechte über einem Meter Länge systematisch „sturmreif“ gejagt werden, zeigt das die extreme Jagdeffizienz und Anpassungsfähigkeit der Prädatoren.

Diese Beobachtungen verdeutlichen die Brutalität des Ungleichgewichts an unseren Gewässern:
Die Jagdtaktik: Zermürbung statt Direktangriff
Dass Prädatoren Fische verletzen, um sie später geschwächt zu erlegen, ist ein hocheffizientes, aber für den Bestand verheerendes Verhalten, welche bei allen vier Prädatoren zu beobachten ist:
- Sekundärinfektionen: Viele Fische sterben nicht sofort an den Biss- oder Schnabelverletzungen, sondern an nachfolgenden Pilzinfektionen (Saprolegnia) oder Bakterien, da ihr Immunsystem durch den Stress und die Wunden kollabiert.
- Verlust der Laichtiere: Da es oft die großen, erfahrenen Individuen trifft (die eigentlich für den Fortbestand bei 15 kg/ha sorgen sollten), wird das genetische Rückgrat des Reviers direkt angegriffen.
Das Phänomen des „Surplus Killing“ und Selektionsfraß
Besonders bitter für jeden Bewirtschafter ist die Beobachtung, dass die Beute nicht verwertet wird.
- Energie-Effizienz: Der Otter konzentriert sich oft nur auf die energiereichsten Organe wie Leber, Herz oder die proteinreichen Laichstränge.
- Ökologische Verschwendung: Wenn ein 1-Meter-Huchen oder Hecht für wenige Gramm Innereien getötet wird, steht der ökologische Verlust in keinem Verhältnis zur Sättigung des Prädators. Das erklärt auch, warum die Biomasse so rasant sinkt: Ein einzelner Otter kann so rechnerisch viel mehr Fisch „vernichten“, als er eigentlich an reiner Fleischmasse fressen würde.

Wie geht’s weiter?
Das Bild vom „Wildfisch-Silber“, das in einem schrumpfenden Wasservolumen schutzlos ausgeliefert ist, beschreibt das Drama der letzten Wintermonate perfekt. Wenn der Pegel sinkt, verwandelt sich der Fluss von einem schützenden Lebensraum in eine Falle.
Eine Niedrigwasserperioden wirken wie ein Brandbeschleuniger für den „Sargnagel“, den wir versucht haben darzustellen.
Bierdeckel-Aktion
Der Bierdeckel ist das Medium, wo die Jägerschaft und die Bewirtschafter nach einem langen Tag zusammenkommen. Er ist das soziale Bindeglied zwischen Jagd und Fischerei. In der entspannten Atmosphäre beim Wirt lässt sich komplexe Bürokratie viel einfacher erklären. Hier ist ein Konzept für eure Bierdeckel-Aktion:
Die Vorderseite: „Der Sargnagel – Das Wildfisch-Silber am Abgrund“
Ein starkes, visuelles Design zeigt das Netz der Prädatoren, die jeden Lebensraum besetzen:
- Der Otter: Spezialist für Bachforellen-Laichfische und die „Vitrine“ bei Aalrutten.
- Der Gänsesäger: Der Jäger für den Äschen-Mittelbau (10–25 cm).
- Der Kormoran: Der Allesfresser mit 0,5 kg Tagesbedarf, vom See bis zum kleinsten Bach.
- Slogan: „Beim Reden kommen die Leute zusammen“, soll der Dialog zwischen Fischerei und Jagd angeregt werden.

Unser Auftritt beim Treffen: Es ist ein Weckruf. Wir hatten die Möglichkeit, denn Mitgliedern der FdGT zu zeigen was „Bewirtschaftung“ heute bedeutet und das an vielen Fronten gleichzeitig zu arbeiten ist: im Bruthaus, im Fluss mit dem Kies und am Verhandlungstisch mit Behörden, Politik und Jägern.

Weitere Informationen
Neugierig auf mehr? Wissen endet nicht mit dem letzten Punkt. „Tiefgang statt nur Oberfläche: Entdecke die Arbeit und Forschung um unsere Gewässer – mit einem Klick zu unseren exklusiven Insights und modernen Management-Strategien.“
Freunde der Gmundner Traun: https://www.freundedergmundnertraun.at/
Naturfotografie Wolfgang Hauer: http://www.hauer-naturfoto.at/index.html
Fischereirevier Rohrbach: https://fr-rohrbach.at/
OÖ. FISCHOTTER-VERORDNUNG:
https://www.ooeljv.at/aktuelles/aktuelles-termine/ooe-fischotter-verordnung/
OÖ. Federwildmanagementverordnung:
Das Federwild-Management zielt einerseits auf die Beibehaltung eines günstigen Erhaltungszustands und andererseits auf ein möglichst konfliktarmes Zusammenleben mit der Bevölkerung und betroffenen Interessengruppen ab. In der vom Menschen geprägten und genutzten Landschaft Oberösterreichs bedarf es eines Ausgleichs zwischen Populationsentwicklung und Konfliktbewältigung. Das Federwildmanagement hat neben der Auswahl und Durchführung von effizienten Maßnahmen auch laufende Kontrollen (Monitoring) zu umfassen. Nur so kann sichergestellt werden, ob bzw. dass die gesetzten Maßnahmen die angestrebten Ziele auch tatsächlich herbeiführen und den unionsrechtlichen und nationalen Vorschriften entsprochen wird.
https://www.land-oberoesterreich.gv.at/541473.htm
OÖ. Artenschutzverordnung Kormoran:
https://www.land-oberoesterreich.gv.at/kormorankontingent.htm
Hier sind dringend Maßnahmen gefordert. Es kann nicht sein, dass von Prädatoren durch gesetzliche Schutzbestimmungen mehr „Wild-Fische“ gefressen werden, wie für den menschlichen Verzehr zur Verfügung bleiben. Auf der anderen Seite importieren wir Pangasius aus Vietnam und überzüchtete Lachse die mit Medikamente vollgepumpt sind, deren Futterreste und Exkremente die Meere verschmutzen und die Biodiversität bedrohen und mit hohen Kosten gezüchtet und angeliefert werden. Weitere Ökobomben ticken im Futter etc. ……


Happy Fish© ist ein Symbol für Menschen, Organisationen und Projekte, die darauf abzielen, wieder frei fließende Flüsse für Fischpopulationen zu schaffen.
„Zwei Reviere – Ein Ziel: Artenschutz ohne Grenzen.“

