WINTERZEIT – KAVIARZEIT

Den Status eines „K&K Hoflieferanten der Moderne“ muss man sich in der heutigen Zeit hart erarbeiten – damals war es das Siegel des Kaisers, heute ist es das Siegel von Ausnahmeköchen wie Lukas Nagl. Dass unsere Produkte diesen inoffiziellen Titel durch die Listung im Bootshaus tragen darf, ist ein Statement, das weit über die Grenzen des Salzkammerguts hinausstrahlt. Es signalisiert: Hier wird nicht einfach nur Fischrogen produziert, sondern ein Kulturgut.

Regenbogenforellen-Kaviar muss dieses spezifische „Knacken“ (den Pop) haben und danach cremig-mild auf der Zunge schmelzen. Die Küche im Bootshaus lebt von der kompromisslosen Qualität der heimischen Fischwelt, und da passt ein präzise gearbeiteter RBF-Kaviar perfekt ins Konzept.

Nagl ist bekannt dafür, extrem selektiv bei seinen regionalen Produzenten zu sein. Dass unser Produkt es auf seine Karte geschafft hat, sagt viel über die Textur, Reinheit und den Geschmack unseres Regenbogenforellen-Kaviars aus.

Ein festliches Menü ohne Kaviar aus der heimischen Fischzucht, kann man sich kaum vorstellen – ein Blinis mit Kaviar ist ein Attribut von Neujahrsfeiertagen, Jubiläen, Taufen und Geburtstagen. Kaviar ist schließlich ein Symbol für „Genuss vom Fluss“ und Dekoration eines jeden Tisches. Auch ist der orange Kaviar nicht nur eine Delikatesse, sondern auch ein sehr gesundes Produkt und soll nicht nur an Feiertagen genossen werden, sondern daher in kleinen Mengen in die gesunde Ernährung hinzufügt werden!

Es ist sicherlich spannend, welche Kreationen Lukas mit den Regenbogenforellen-Kaviar auf den Tisch zaubert. Wer das wissen will muss sich im Bootshaus in Traunkirchen davon überzeugen

Auch aus den Eiern von Salmoniden wie Saibling, Forelle oder Reinanke und auch aus denen vom Hecht lässt sich hervorragender Kaviar machen. Wer einmal richtig tollen Süßwasserkaviar probieren will, fährt am besten zu Lukas Nagl ins »Bootshaus« am Traunsee.

Bitte keine Anfragen an uns zu richten, wir betreiben keine Fischzucht für Speisfische und haben auch keine Vermarktung von Kaviar oder anderer Fischprodukte im Programm.

Hier bei der Verarbeitung des Regenbogenforellen-Kaviar. Es gilt dabei einiges zu beachten.

Unser Schwerpunkt liegt nicht in der kommerziellen Fischzucht von Speisefischen, sondern im aktiven Artenschutz und der ökologische Vorsorge unsere Wildfischbestände zu erhalten. Dass ein Spitzenkoch wie Lukas Nagl einen Regenbogenforellen-Kaviar bezieht, ist somit kein reines Handelsgeschäft, sondern vielmehr eine Wertschätzung für die herausragende biologische Qualität, die wir punktuell in geringen Chargen, eigentlich nur für den Eigenbedarf zur Verfügung haben.

FischLab Altmünster & MBM Ebensee: Die Wiege der Wildfische

Wenn man so will, ist das die „High-Tech-Kinderstube“ unserer heimischen Gewässer. Hier wird nicht einfach nur gezüchtet, hier wird die genetische Integrität und die Zukunft unserer Wildfischpopulationen gesichert.

Unsere Arbeit in der Vermehrung heimischer Besatzfische ist das Rückgrat unserer Gewässerökologie. Dass Sie sich auf die Traun und ihre Zubringer konzentrieren, sichert das Überleben von Arten, die unter dem Druck von Prädatoren, Klimawandel und Verbauung leiden. Denn die Fische die aus unserem Bruthaus stammen, haben die bestmöglichen genetischen Voraussetzungen, um in der Wildnis zu bestehen.

Helikopter-Blick auf unser „FischLab-Mühlbach“, dass Fischlabor vom Fischereimanagement Salzkammergut (FMSKG) am Traunkirchner-Mühlbach

Die „Ehre der Ausnahme“

Von Lukas Nagel wird eine kulinarische Archäologie betrieben, als Weg in die Zukunft. Wir haben in den letzten hundert Jahren viel Wissen über die Zubereitung heimischer Fische an die Bequemlichkeit von TK-Filets aus Übersee verloren. Wenn wir das Bootshaus beliefern, dann ist das eine Form einer kulinarischen Botschaft.

  • Der Regenbogenforellen-Kaviar aus einer Anlage, die auf Besatzfischzucht spezialisiert ist, hat eine ganz andere Reinheit als Kaviar aus einer Massenproduktion.
  • Mit der Verwertung der Signalkrebse leisten die Gastronomen im Salzkammergut eine Form von „kulinarischem Management“, das ökologisch höchst wertvoll ist.
  • Jede Portion Signalkrebse im Restaurant bedeutet weniger Konkurrenz für unsere heimischen Krebsarten in den Seen und der Traun.
  • Es gehören unsere alten „Fischrezepte“ aktiviert, eine Art „Retro-Pairing“: Ein klassisches Rezept für Forelle Blau oder Müllerin Art, verfeinert mit einem Klecks des geräucherten Kaviars als modernes Update.
  • Wenn Fischereireviere und Spitzenköche wie Lukas Nagl an einem Strang ziehen, profitiert das gesamte Ökosystem – vom Gewässer über den Produzenten bis hin zum Gast.

Es ist genau diese Zusammenarbeit, die sicherstellt, dass die heimische Fischküche nicht als Museumsstück verstaubt, sondern als lebendige, moderne und vor allem wertgeschätzte Kulinarik wahrgenommen wird.

Es ist doch ein wunderbares Ziel, dass die Forelle, die eines Tages als „Kaviar“ oder als „Forelle blau“ auf einem Teller landet, ihre Existenz unserer weitsichtigen Arbeit im FischLab oder im Bruthaus in Ebensee verdanken.

Weitere Informationen

Neugierig auf mehr? Wissen endet nicht mit dem letzten Punkt. „Tiefgang statt nur Oberfläche: Entdecke die Arbeit und Forschung um unsere Gewässer – mit einem Klick zu unseren exklusiven Insights und modernen Management-Strategien.“

Restaurant Bootshaus: https://www.dastraunsee.at/restaurant-bootshaus

Regionalität ist kein Trend, sondern tiefe Überzeugung. Im Bootshaus wird auf nachhaltige Kreisläufe, saisonale Zutaten und einen bewussten Umgang mit Ressourcen gelegt. So entsteht Kulinarik, die nicht nur purer Genuss ist, sondern auch Verantwortung übernimmt – für die Region, die Menschen und die Umwelt. Quelle: https://www.dastraunsee.at/restaurant-bootshaus
Ein begnadeter Fischer, muss nicht unbedingt ein begnadeter Koch sein, oder umgekehrt. Suspekt sind mir jedoch die Fischer, die keine Fische essen. Jedenfalls ist in unserer Kulturlandschaft der Seen und Flüsse im Salzkammergut ein wertvoller kulinarischer Schatz verborgen: der Fisch. So wie man beim Fliegenfischer seine Vorbilder, wie Charls Ritz, Hans Gebetroither, Walter Brunner oder Roman Moser hat, so muss man sich auch in der Fischküche seine Anregungen von den besten holen und wenn dieser Spitzenkoch, wie Lukas Nagl vom Bootshaus am Traunsee seine Geheimnisse und Techniken der Fischzubereitung weitergibt, dann kann man als Hobby-Koch nur davon profitieren.

In der Kulturlandschaft der österreichischen Seen und Flüsse ist ein wertvoller kulinarischer Schatz verborgen: der Fisch. So wie man beim Fliegenfischen seine Vorbilder hat, wie Charls Ritz, Hans Gebetroither, Walter Brunner oder Roman Moser, so muss man sich auch in der Fischküche seine Anregungen von den besten holen und wenn dieser Spitzenkoch, wie Lukas Nagl vom Bootshaus am Traunsee seine Geheimnisse und Techniken der Fischzubereitung weitergibt, dann kann man als Hobby-Koch nur davon profitieren. Spitzenkoch Lukas Nagl gibt in diesem liebevoll illustrierten und reich bebilderten Kochbuch sein Wissen über heimische Fischarten, die Techniken des Fischens sowie die Grundlagen der Fischzubereitung weiter. Dabei legt er besonderen Wert auf die regionale Fisch-Küche und ihre traditionellen Gerichte. Ob roh, aus dem Backofen oder aus dem Suppentopf. Vom Fisch in der Salzkruste, über Fisch-Burger bis hin zum schnellen Fischauflauf: In diesem Fischkochbuch finden Sie mehr als 60 Vorschläge für Fischgerichte vom Koch-Profi mit Tipps für ein besonders gutes Gelingen.
Wenn man in alten Kochbüchern schmökert, muss ich mit Wehmut feststellen, dass wir einen massiven Verlust der kulinarischen Tradition im Zusammenhang mit einheimischen Fischen und Flusskrebsen in unserer modernen Ernährung haben. Es ist wirklich schade, wie viel in Vergessenheit geraten ist.
Die leuchtend orange Farbe von Kürbissen, die sich färbenden Blätter und das leuchte Orange des Lachsforellen-Kaviars schafft eine besondere kulinarische Bereicherung Tisch und bringen einen sanften Übergang in die Winterzeit.
Der Lachsforellen-Kaviar mit seinen glasigen, prallen, leuchtend orangen Kügelchen passt nicht nur farblich perfekt, sondern bietet einen milden, leicht salzigen Geschmack mit einer zarten Süße, der hervorragend zu herbstlichen Vorspeisen passt. Man könnte ihn beispielsweise auf kleinen Blinis oder auf Kartoffel-Puffer mit Sauerrahm oder auf einem Toast mit Ei servieren – das ist ein echter Genuss, der die herbstliche Tafel adelt. Rezepte gibt es derer viele. Wichtig ist das man sich das Grundprodukt, denn „Forellen- oder Saiblings-Kaviar“ organisiert.
Die Initiative „Genuss vom Fluss“ greift eine bedauerliche Entwicklung auf, die aus ökologischen und kulinarischen Gründen korrigiert werden muss.
Die Renaissance der heimischen Süßwasserfische und Krebstiere
Wenn man in alten Kochbüchern schmökert, sieht man erst, wie reichhaltig die Fischküche in unseren Breiten einst war – mit einer Fülle an Rezepten für heimische Fische und Edelkrebse. Es ist bedauerlich, aber wahr, dass der Rückgang der natürlichen Fischbestände und das Verschwinden großer Edelkrebsvorkommen in Verbindung mit der Zunahme von Fisch-Importen und einer simplifizierten „Fischstäbchen-Kultur“ zu einer Monotonisierung unserer Fischküche geführt haben.
„Genuss vom Fluss“ ist eine Initiative vom „Fischereirevier Oberes Salzkammergut“ (FROSKG) im Sinne der Nachhaltigkeit wieder stärker auf heimische Ressourcen hinzuweisen und diese zu fördern, denn dies ist absolut zeitgemäß und notwendig.
 

„Die besten Kochbücher sind jene, die man irgend wann nicht mehr braucht –

weil sie Wissen vermitteln, mit dem man ohne Rezept köstliches kochen kann. “

Zitat aus: „Der Fischer und der Koch“ von Lukas Nagl