KREBSFANGSAISON 2026

Das Wasser wird wärmer, und mit ihm beginnt die Krebssaison. Ab etwa 18 Grad Celsius werden die Flusskrebse aktiv. Sie kommen aus ihren Verstecken, suchen nachts den Gewässergrund nach Fressbarem ab und gehen jetzt gut in die Reuse. In der Traun unterhalb von Wels gibt es ein großes Vorkommen von Signalkrebs. Er stammt aus Amerika, ist bei uns ein Eindringling und verdrängt unsere heimischen Krebse. Das Gesetz ist hier eindeutig: Gefangene Signalkrebse müssen entnommen und getötet werden. Jeder Krebs, den wir aus dem Wasser holen, schützt die heimische Tierwelt und bremst die Krebspest. Und er landet auf dem Teller, denn im Schwanz und in den Scheren steckt ein feines, leicht süßliches Fleisch.

🦞 Signalkrebs-Ernte an der Traun

Beim Signalkrebs ist es wie bei Spargel oder Erdbeeren – es ist extrem saisonal! Jetzt im Juli und August ist die absolute Hauptsaison. Die Krebse sind aktiv, die Reusen voll. Wer sich für das restliche Jahr mit dieser Delikatesse eindecken und sie verarbeiten will, muss genau jetzt zuschlagen! Thomas Koller („Krebsmeister“, Fischermeister & Obmann des Fischereireviers Rohrbach) gibt uns die exklusive Möglichkeit, bei der Krebs-Ernte an der Unteren Traun dabei zu sein. Nutzen wir das Sommer-Zeitfenster für den Gewässerschutz und den Gaumen. Wir sehen uns am Wasser!

Komm mit an die Traun und ernte die Reusen mit uns.

Wer einmal dabei sein will, wenn wir die Reusen entleeren und frisch beködern, hat heuer zwei Termine. Ich habe sie mit Fischermeister Thomas Koller abgestimmt. Die Reusen legen wir schon am Vortag aus. Geerntet wird gemeinsam mit dir.

Zwei Fangtage mit Fischermeister Thomas Koller

Termine: Freitag, 3. Juli 2026, und Freitag, 17. Juli 2026.
Beide Tage sind gleichwertig, such dir einen aus.

Treffpunkt: jeweils um 18 Uhr.

Wo: in der Traun unterhalb von Wels. Anfahrt: über Weißkirchen, Autobahnabfahrt Alhaming. Treffpunkt neben dem Altstoffsammelzentrum in Marchtrenk. Das Krebsrevier selbst befindet sich gleich unterhalb vom Treffpunkt. Siehe Google Maps.

Standort auf Google Maps

https://maps.app.goo.gl/WdvWKfriRkuStQnT7

Mitbringen: gutes Schuhwerk. Am Ufer ist es nass und rutschig.

Anmeldung

Melde dich per E-Mail, WhatsApp oder Telefon bei Heimo Huber:
E-Mail: fischereirevier.salzkammergut@gmail.com
Telefon und WhatsApp: +43 681 2038 9605

Quellen

Fischereirevier Rohrbach: https://www.fr-rohrbach.at/

Krebsmeister: https://www.krebsmeister.at/

SIGNALKREBS TRANSPORT: https://huberpower.com/wordpress/?p=25850

KREBSFISCHEN: https://huberpower.com/wordpress/?p=39681

FLUSSKREBS ERNTE: https://huberpower.com/wordpress/?p=38575

SIGNALKREBS VERARBEITUNG: https://huberpower.com/wordpress/?p=33672

SIGNALKREBS FANGEN: FELDTRAINING: https://huberpower.com/wordpress/?p=33448

OÖ. FISCHEREIGESETZ: SIGNALKREBS: https://huberpower.com/wordpress/?p=33450

Weitere Informationen

Neugierig auf mehr? Wissen endet nicht mit dem letzten Punkt. „Tiefgang statt nur Oberfläche: Entdecke die Arbeit und Forschung um unsere Gewässer – mit einem Klick zu unseren exklusiven Insights und modernen Management-Strategien.“

Beim Signalkrebs ist es wie bei Spargel oder Erdbeeren – es ist extrem saisonal! Jetzt im Juli und August ist die absolute Hauptsaison. Die Krebse sind aktiv, die Reusen voll. Wer sich für das restliche Jahr mit dieser Delikatesse eindecken und sie verarbeiten will, muss genau jetzt zuschlagen! Krebsmeister: https://www.krebsmeister.at/ Thomas Koller (Fischermeister und Obmann des Fischereireviers Rohrbach) bewirtschaftet die Untere Traun und lädt uns exklusiv ein, bei der Krebs-Ernte live dabei zu sein. Wer möchte, bekommt ein „Küberl“ mit fangfrischen Krebsen geschenkt – perfekt zum Mitnehmen und Einkochen zu Hause. Größere Mengen? Du brauchst mehr für ein großes Krebsessen? Kein Problem, bitte über seine WEB-Seite direkt anzufragen.
„Die Änderung der OÖ. Fischereiverordnung ermöglicht nun praxistaugliche Managementmaßnahmen im Umgang mit dem nicht heimischen Signalkrebs“, sagt Fischerei- und Agrar-Landesrätin Michaela Langer-Weninger und hebt die breite Zustimmung hervor: „Bei dem sechswöchigen Begutachtungs- und öffentlichen Beteiligungsverfahren stimmten sieben von neun Stellungnahmen den Änderungen ausdrücklich zu. Das unterstreicht den von uns gegangenen Weg!“
Eigentlich eine recht angenehme Art, invasive Tierarten zu bekämpfen, indem man diese verspreist. Wäre schön, wenn dies bei mehreren eingeschleppten Pflanzen und Tiere so angenehm möglich wäre. Der Mensch ist das letzte „Raubtier“ in der Nahrungskette und daher können wir diese einer kulinarischen Verwendung zuführen. Wurde durch den Menschen der Signalkrebse in Europa eingeschleppt und sogar bewusst ausgesetzt, ohne Rücksicht auf unsere heimische Edelkrebsbestände, so geht es jetzt den Signalkrebsen an den Kragen. Das heißt wir beschäftigen uns mit der Signalkrebs-Zubereitung und tun gleichzeitig etwas für den Naturschutz.
Die „Flusskrebse“ und deren Zubereitung werden zur Zeit einer breiten Öffentlichkeit bekannt gemacht und sind für die gehobene Gastronomie und deren Berichterstattung deshalb ein permanentes Gesprächsthema. Ob im Gourmet Magazin Fallstaff, in der Salzkammergut Werbung oder in den diversen TV-Sendungen über das Salzkammergut ist „Regionalität“ und „Nachhaltigkeit“ ein heißes – Sommer-Thema und damit sind lokale Produkte, wie unsere Wildfische aus den heimischen Seen und auch der Fang von Flusskrebsen „In aller Munde“. Was liegt also näher als ein paar Hintergrundinformationen und Details bis hin zu Faktenwissen um die gesetzlichen Bestimmungen zu durchleuchten.
 

„Fisch und Krebse gehören ganzheitlich verarbeitet, denn darin steck so viel mehr:

Fischfond, Krustentiersuppe, Krebsbutter oder Fischsoße. “

Ein nachhaltiger Lebensstil bedeutet, keine Ressourcen zu verschwenden.