„Versuch macht klug“ ist in der Fischereiwirtschaft oft der einzige Weg, um wirklich gewässerspezifische Erkenntnisse zu gewinnen, da jedes Ökosystem seine eigenen physikalischen und chemischen Gesetze schreibt. Die Brücke zwischen Labor und Natur: In der Fischzuchtanlage herrscht oft ein kontrolliertes, steriles Milieu. Im Mühlbach hingegen müssen sich die Bachforellen-Eier in den Vibert-Boxen mit natürlichen Faktoren wie schwankenden Sauerstoffwerten, Schwebstoffen (Sedimentation) und der natürlichen Mikroflora des Wassers auseinandersetzen.
Vom „Salzkammergut Fischereimanagement“, mit Obmann DI Karl Fehrer wurde der Traunkirchner Mühlbach gepachtet und wird fischereilich, naturnahe nach neuesten Erkenntnis eines Fischbestandaufbaues bewirtschaftet. Da dieser aufgrund von Verbauung und eines staken Prädatoren Druck, in einen sehr schlechtem Zustand befindet, wird mit verschiedenen Methoden versucht die Bachforelle zu unterstützen, um wieder einen sich selbst reproduzierenden Fischbestand aufzubauen.

Bachforellen-Cocooning mittels Vibert-Boxen
Um den Rückgang der Bachforellenbestände im Traunkirchner Mühlbach aktiv zu stoppen, setzen wir auf modernste Techniken der naturnahen Bestandsstützung. Da das Gewässer durch die geologische Beschaffenheit der Flyschzone und zahlreiche unüberwindbare Querbauwerke stark belastet ist, reicht natürliches Ablaichen oft nicht mehr aus.
Unter den verschiedenen Methoden zur kontrollierten Aussiedlung – wie dem Cocooning oder dem Anlegen von Artificial Nests – hat sich das „Vibert-Boxen-System“ als besonders effektiv erwiesen. Diese Methode ermöglicht es uns, unseren wertvollen „Prime-Stamm“ (eine lokalstämmige genetische Bank) punktgenau und geschützt im Gewässer auszubringen. Die Larven erfahren so von der ersten Sekunde an die chemische Prägung ihres Heimatbachs, während sie in den Boxen vor Versandung und Feinsedimenten geschützt sind.
Der folgende Bericht dokumentiert den strategischen Einsatz dieser Boxen, die GPS-gestützte Positionierung in kritischen Bachabschnitten und unseren Beitrag zum Erhalt der regionalen Fischbiodiversität im Naturpark Attersee-Traunsee.
Naturpark Attersee-Traunsee
Der Naturpark Attersee-Traunsee (OÖ) schützt als Landschaftsschutzgebiet den Erhalt der Natur- und Kulturlandschaft zwischen den Seen. Hauptinhalte sind der Erhalt der Grünlandbewirtschaftung, nachhaltige Waldentwicklung, Schutz naturnaher Gewässer und die Pflege typischer Landschaftselemente sowie die Besucherlenkung. Als Gemeindegrenz-Gewässer liegen wir teils mit einer Uferseite oder dem gesamte Bachlauf innerhalb der im Anhang der Verordnung definierten Polygone und hier gelten die entsprechenden Ge- und Verbote eines Naturparks.

Traunkirchner Mühlbach
Der Traunkirchner Mühlbach bildet den „Grenzbereich“ zwischen Altmünster und Traunkirchen und ist in einigen Abschnitten im oberen Bereich, ab der Brücke im Bereich der Abzweigung „Güterweges Hessenberg“ im Naturpark Attersee-Traunsee enthalten. Die Verbindung von Naturnähe und Bestandserhaltung ist unser Hebel, den es braucht, um die Biodiversität in einer sensiblen Region wie dem Naturpark Attersee-Traunsee und die Bachforellen-Population langfristig zu sichern.
Bachforellen-Entwicklung- und Erhaltung
Mit unsere fischereilichen Maßnahme soll eine Bestandserhaltung für die Bachforelle sichern und es geht nicht nur darum, um „Nachzubesetzen“, sondern die Förderung der natürlichen Reproduktion durch Lebensraumschutz herzustellen.

- Naturnahe Bewirtschaftung: Besatz mit autochthonen Eiern gilt als positives Gebot. Wir helft aktiv mit, die Artenvielfalt und die genetische Integrität der Bachforelle zu bewahren – ein Kernziel jedes Naturparks.
- Genehmigungspflicht: Wir bewegen nur ein paar Steine zur Sicherung der Boxen und keine dauerhaften Betonbauwerke, deren es zu genüge gibt, fällt dies unter die „übliche fischereiliche Bewirtschaftung“.
- Es werden auch keine Steine entnommen und manuelle herumschubsen von Steinen, zur Sicherung der Boxen fällt unter den Gemeingebrauch nach Wasserrechtsgesetz.
- Forschung und Bildung: Da der Naturpark auch der Forschung dient, haben wir gleich neben dem Mühlbach unser Fisch-Labor (FischLab-Mühlbach) sowie unseren „Labor-Bach“, den wir als ein Vorzeigeprojekt einer naturnahen Bestandsentwicklung bewirtschaften.
Projekt-Leopold
Unser Bachforellenprojekt zur Entwicklung und Förderung der Bestände umfasst verschiedene Aspekte, von der Lebensraumverbesserung, dem Betrieb einer Brutanstalt, zu Besatzmaßnahmen bis hin zur Aufklärung und Zusammenarbeit mit der lokalen Gemeinschaft.

Die Geschichte von Leopold hat ihren Ursprung im Salzkammergut und er lebe in einem der schönsten Gewässer, das man sich vorstellen kann. Der Rettenbach bei Bad Ischl, dieser ist ein kleiner, 10 Kilometer langer, teils recht wilder Bergbach mit glasklarem Wasser, großartigen Unterständen und ausreichend Nahrung für alle. Damit dies so bleibt und alle anderen Bäche im schönen Salzkammergut auch von Bachforellen bewohnt werden, ist einiges zu tun und daher wurde das Projekt zur „Erhaltung der Bachforellen“ mit dem Codenamen „LEOPOLD“ benannt, dessen Maskottchen und Namenspate er ist.
Cocooning-Verfahrens mit Vibert-Boxen
Die Wahl des Cocooning-Verfahrens mit Vibert-Boxen am 31. Jänner ist strategisch klug, da die Bachforellen-Eier im Augenpunktstadium bereits eine gewisse Robustheit aufweisen, aber dennoch die entscheidende Prägung auf das Gewässerwasser direkt im Bach durchlaufen.

Traunkirchner Mühlbach unser „Feld-Labor-Bach“
Vom „Salzkammergut Fischereimanagement“, mit Obmann DI Karl Fehrer wurde der Traunkirchner Mühlbach gepachtet und fischereilich bewirtschaftet. Da dieser aufgrund von Verbauung und eines staken Prädatoren Druck, in einen fischereilich sehr schlechtem Zustand befindet, wird mit verschiedenen Methoden versucht die Bachforelle zu unterstützen, um wieder einen sich selbst reproduzierenden Fischbestand aufzubauen.

- Kontrollierbare Umgebung: Aufgrund der überschaubaren Größe des Mühlbaches lassen sich Umwelteinflüsse besser überwachen als in großen Fließgewässern.
- Direkte Erfolgskontrolle: Die Nähe zur Fischzuchtanlage ermöglicht es euch, die Schlupfrate und das spätere Aufkommen der Brütlinge präzise zu dokumentieren (z. B. durch Elektrobefischung im Herbst).
- Autochthone Qualität: Durch die Erbrütung im Zielgewässer entfällt der Stress des Umsetzens von Jungfischen; die Fische entwickeln von Tag eins an eine natürliche Standorttreue und Widerstandsfähigkeit.

Was ist eine Vibert-Box?
Die Box (benannt nach dem französischen Fischerei-Experten Richard Vibert) ist ein kleiner, meist aus robustem Kunststoff gefertigter Behälter mit zahlreichen schmalen Schlitzen an allen Seiten. Diese Schlitze sind so dimensioniert, dass Wasser und Sauerstoff ungehindert zirkulieren können, die Eier jedoch sicher im Inneren gehalten werden.

Funktionsweise & Anwendung
- Bestückung: Die Box wird mit Bachforellen-Eiern im Augenpunktstadium befüllt. In diesem Stadium sind die Eier bereits unempfindlicher gegenüber Erschütterungen.
- Platzierung (Cocooning): Die Boxen werden im Gewässersubstrat (Kies) vergraben oder, wie in eurem Fall im Mühlbach, in spezielle Schotter-Boxen eingesetzt.
- Schlupf: Nach dem Schlupf verbleiben die Larven zunächst in der Box, bis sie den Dottersack aufgezehrt haben.
- Abwanderung: Sobald die Brütlinge schwimmfähig und auf Nahrungssuche sind, verlassen sie die Box durch die Schlitze aktiv in das umliegende Kieslückensystem (Interstitial).

Die Vorteile des Systems
- Optimale Prägung (Homing): Die Larven sind vom ersten Moment an dem spezifischen Chemismus (Geruch/Geschmack) des Heimatgewässers ausgesetzt. Dies erhöht die Rückkehrrate und Standorttreue massiv.
- Schutz vor Fressfeinden: Während der kritischen Phase der Embryonalentwicklung sind die Eier vor Koppen, Insektenlarven oder Vögeln geschützt.
- Natürliche Selektion: Nur die vitalsten Larven schaffen den Weg aus der Box in den Bach. Dies fördert einen robusten Bestand.
- Kein „Umsetz-Schock“: Da die Fische im Bach geboren werden, entfällt der Stress des Transports und der Temperaturumstellung, der bei herkömmlichem Besatz oft zu hohen Verlusten führt.
Technische Eckpunkte
| Merkmal | Detail |
| Material | Meist Polypropylen (witterungsbeständig & lebensmittelecht) |
| Kapazität | Je nach Größe ca. 500 bis 1.000 Eier pro Box |
| Schlitzbreite | Ca. 2 mm (breit genug für Larven, eng genug für Eier) |
| Erfolgskontrolle | Sehr einfach: Nach dem Schlupf zählt man die verbliebenen, nicht entwickelten Eier (Toteneier) in der Box. |
Das Vibert-Boxen-System ist in der Tat ein Klassiker, der durch die Kombination mit Schotter-Boxen (oft auch als Brutboxen im Kiesbett-Design bezeichnet) massiv aufgewertet wird. Diese Methode ist im Grunde die „High-End-Variante“ des naturnahen Besatzes.
Kombination Vibert-Box mit Schotter-Box
In der klassischen Anwendung werden Vibert-Boxen oft „nackt“ im Kies vergraben. Die Nutzung spezieller Schotter-Boxen im Traunkirchner Mühlbach bietet jedoch entscheidende Vorteile:

- Schutz vor Kolmation: Der größte Feind der Eier ist der Feinsediment-Eintrag. Die Box bietet einen geschützten Raum, der den Wasseraustausch (Sauerstoffzufuhr) sicherstellt, während der Schotter als mechanischer Puffer fungiert.
- Naturnahes Schlüpfen: Sobald die Larven schlüpfen und den Dottersack aufgezehrt haben, können sie durch die Schlitze der Vibert-Box in die Zwischenräume des Schotters wandern. Das entspricht exakt dem natürlichen Verhalten, sich im Lückensystem (Interstitial) zu verstecken.
- Vermeidung von Verpilzung: Im Gegensatz zu flächig ausgebrachten Eiern verhindert die räumliche Trennung in der Box, dass eine lokale Verpilzung sofort auf das gesamte Gelege übergreift.
Der „Labor-Vorteil“ im Mühlbach
Da wir den Mühlbach als Labor nutzt, könnt wir bei diesem Test eine kritische Variable prüfen, die in freien Gewässern oft im Dunkeln bleibt: Die Schlupf-Effizienz.

Anzahl ausgebrachter Eier
Dieses Projekt vom FischLab Mühlbach hat für uns eine ganz zentrale Dimension: Wir betreiben hier keine reine Bestandsstützung, sondern aktives Gen-Ressourcen-Management. Der Begriff „Prime-Stamm“ verdeutlicht, dass es sich um das biologische Erbe des Traunkirchner Mühlbachs handelt – eine genetische Versicherungspolice gegen das Aussterben einer lokalen Unterart der Bachforelle.
| Parameter | Fischlabor (Kontrolle) | Mühlbach (Vibert-Box) |
| Bachforellen Stamm | Prime Stamm | Prime Stamm |
| VIBERT BOXEN | 3 Boxen | 11 Vibert Boxen |
| Anzahl Augenpunkt Eier | 3.000 | 12.100 |
| Anzahl Eier pro Box | 100 ml = 1000 Stk. | 110 ml = 1100 Stk. |
| Datum Augenpunkt | 31. Jänner 2026 | 31. Jänner 2026 |
| Ø Wassertemperatur | 10,5 °C | |
| Schlupf-Beginn | Datum | Datum |
| Verluste (Toteneier) | Anzahl | Anzahl |
| Sedimentbelastung | Mittler Belastung bei kleineren Hochwässern. | Im Langstrombecken eine sehr gering Belastung. |
Da die Eier nun liegen, haben wir einen Datenlogger in der nähe der Vibert-Boxen im Mühlbach installiert. So habt wir das exakte Temperaturprofil direkt am Ei und könnt es mit den Laborwerten, die im FischLab sowieso mit zwei Datenlogger permanent überwacht werden abgleichen.
Vibert Boxen Positionierung
In vielen Gewässern der Flysch Zone wird oft fälschlicherweise nur die Wasserqualität oder der Fraß Druck (z. B. durch Otter, Fischreiher oder Gänsesäger) für den Fischrückgang verantwortlich gemacht. Doch das Nadelöhr ist meistens die erfolgreiche Naturverjüngung und fehlende Laichplätze.
| Besatzstelle | Anzahl Boxen / Eier | Koordinaten |
| Standort 1 Zubringer rechts beim Sepp | 1 Box / 1.100 Eier | 47°51’11.4″N 13°43’40.2″E |
| Standort 2 Brücke Sepp | 2 Boxen / 2.200 Eier | 47°51’12.6″N 13°43’42.0″E |
| Standort 3 oberhalb Brücke beim Ohoi | 1 Box / 1.100 Eier | 47°51’13.8″N 13°44’03.0″E |
| Standorte 4 Wehr unterhalb Ohoi | 2 Boxen / 2.100 Eier | 47°51’16.2″N 13°44’08.4″E |
| Standort 5 Gumpen Hessenberger | 3 Boxen / 3.300 Eier | 47°51’25.8″N 13°44’22.2″E |
| Standort 6 Hofgraben – Wehr Hauser | 2 Boxen / 2.100 Eier | 47°51’13.8″N 13°44’03.0″E |
| Summe | 11 Boxen / 12.100 Eier |
Unser Projekt nutzt den Traunkirchner Mühlbach als dezentrale genetische Bank. Durch das gezielte Cocooning unseres Prime-Stammes bewahren wir das einzigartige Erbgut der regionalen Bachforelle und sichern deren Fortbestand trotz massiver anthropogener Barrieren und geologischer Herausforderungen.
Standort 1 Zubringer rechts beim Sepp
Koordinaten: 47°51’11.4″N 13°43’40.2″E

Standort 2 Brücke Sepp
Koordinaten: 47°51’12.6″N 13°43’42.0″E

Die Strategie mit den Vibert-Boxen ist hier die perfekte technische Antwort, um diesen geologischen Nachteil auszugleichen.
Standort 3 oberhalb Brücke beim Ohoi
Koordinaten: 47°51’13.8″N 13°44’03.0″E

Standorte 4 Wehr unterhalb Ohoi
Koordinaten: 47°51’16.2″N 13°44’08.4″E

Standort 5 Gumpen Hessenberger
Koordinaten: 47°51’25.8″N 13°44’22.2″E

Standort 6 Hofgraben – Wehr Hauser
Koordinaten: 47°51’13.8″N 13°44’03.0″E

Ein Bachsystem funktioniert für die Bachforelle wie ein Venensystem – ist eine Passage blockiert, stirbt das „Organ“ (der Fischbestand) oberhalb oder unterhalb langsam ab.
Vitalitäts-Check
Es ist ein entscheidender Punkt in der modernen Fischereibiologie. Der Fokus verschiebt sich weg von der reinen Quantität (wie viele schlüpfen?) hin zur Qualität (wie fit sind sie für das Überleben im Wildbach?) und daher auch die parallele Beobachtung dieser beiden Szenarien. Durch den Vergleich zwischen Labor und dem „Labor-Bach“ Traunkirchner Mühlbach können wir eine wissenschaftliche Lücke schließen: den Einfluss des physischen Widerstands auf die frühe Ontogenese (Entwicklung) der Bachforelle.
Aufwachsen der BF-Brütlinge
- Die Dottersack-Resorption:
- Labor: Larven liegen oft passiv auf glattem Untergrund. Der Dottersack wird effizient, aber ohne physisches Training verbraucht.
- Mühlbach: Die Larven müssen sich im Schotterlückensystem stabilisieren und bewegen. Dies führt oft zu einer schnelleren Umwandlung der Dottersack-Energie in echte Muskelmasse statt in reines Längenwachstum.
- Konditionsfaktor: Statt nur die Länge zu messen, ist das Verhältnis von Gewicht zu Länge entscheidend.
Vergleich: Naturnahrung vs. Fischfutter
| Merkmal | Mühlbach (Naturnahrung) | Fischlabor (Fischfutter) |
| Nahrungsquelle | Zooplankton, Insektenlarven (Eintagsfliegen, Köcherfliegen), Anflug. | Hochenergetisches Forellenfutter (Pellets). |
| Energieaufwand | Hoch (aktives Jagen, Kampf gegen die Strömung). | Gering (Futter fällt „vom Himmel“). |
| Darmflora | Divers (wichtig für das Immunsystem im Wildgewässer). | Monokulturell (auf das Futter optimiert). |
| Verhaltensmuster | Entwicklung von Lauerplätzen und Jagdinstinkt. | Konditionierung auf menschliche Präsenz/Fütterungszeit. |
Methodik der Beobachtungen
Um die Unterschiede beim Abwachsen sauber zu dokumentieren, sind folgende Schritte im Frühjahr/Sommer geplant:
- Probenentnahme: Entnahme von Stichproben (z.B. 10 Stück) aus dem Labor und (mittels Elektrobefischung oder vorsichtigem Ausheben der Boxen) aus dem Mühlbach.
- Fotodokumentation: Aufnahmen auf Millimeterpapier, um die Körperform (Rumpftiefe, Flossengröße) visuell zu vergleichen.
- Mageninhalt: Sobald die Fische auf aktive Nahrungssuche gehen, könnt wir prüfen, ob die Mühlbach-Fische bereits früher auf natürliche Anflugnahrung oder Bachlauftiere reagieren als die Labor-Fische, die evtl. auf Trockenfutter konditioniert werden.
Referenz-Schlupfrate
Im Fischlabor (FischLab-Mühlbach) haben wir ideale Bedingungen (konstanter Durchfluss, weniger Sediment, Schutz vor Frost). Daher ist die Schlupfrate im FischLab als ein Maximalwert zu sehen. Damit können wir das Schlüpfen im FischLab vs. einer Erfolgsrate im Mühlbach vergleichen und ggf. Differenzen durch äußeren Einflüsse (Sedimentation, Temperaturschwankungen, Sauerstoffzehrung im Kies) beobachten und die Effizienz dieser Methode analysieren. Ein sehr ausführlicher Vergleich des Schlupferfolges von Bachforellen-Eier sind im Bericht „COCOONING UND ARTIFICIAL NESTs – STROBLER WEISSENBACH 2025“ nachzulesen.
Weitere Informationen

„Alles Gute auf der Welt entsteht nur, wenn einer mehr tut, als er muss.“
Zitat von: Helmut Sihler (*1930), östr. Topmanager

