Gerald Schober gab mir sieben Minuten. Sieben Minuten für ein Thema, das ich seit Jahren in den Knochen habe: den Bestandsrückgang unserer heimischen Fische. Die Bachforelle, ein Relikt der Eiszeit, einst prägend für jede alpine Bachforellenregion, steht heute erstmals auf der Roten Liste. An der Oberen Traun ist sie in dreißig Jahren weitgehend verschwunden. Kein lautes Fischsterben, kein Bild, das durch die Medien geht. Ein leiser Schwund, den nur sieht, wer jede Woche am Wasser steht.
Interview bei Servus um 3 am 1. Juli 2026

An diesem Nachmittag lief die Sendung, und ich saß im Studio von Servus TV. Vor mir war ein schöner Bericht über die Fischerei am Attersee gelaufen, mit Revierobfrau Ulrike Huber vom Attersee-Revier. Gute Bilder, ein guter Bericht. Und dann kam ich dran.

Sieben Minuten sind kurz. Aber manchmal reicht das, um das Wesentliche zu sagen. Der Fisch ist unser Frühwarnsystem. Geht es ihm schlecht, stimmt etwas im System nicht. Und das System, das sind unsere Gewässer, unser Wasser, unsere Landschaft.
Ich bin froh, dass Servus TV diesem Thema Raum gibt. Nicht weil ich gerne vor der Kamera stehe, sondern weil unsere Wildfische keine Stimme haben. Jemand muss für sie sprechen. Und solange ich Obmann bin, tue ich das.

„Es war mein erstes Live-Interview im Fernsehen. Ich hatte gehörigen Respekt davor. Aber Gerald Schober stellte die richtigen Fragen, und plötzlich waren die sieben Minuten vorbei.“
Weitere Informationen
Das Eigentliche passiert unter der Oberfläche. Am Gewässer wie beim Naturschutz. Auf www.huberpower.com geht es genau dorthin: zur Arbeit am Wasser, zur Forschung dahinter und zu den Projekten, an denen wir gerade arbeiten.
„Wer den Fischen eine Stimme gibt, gibt unseren Gewässern eine Zukunft.“
Zitat von: Heimo Huber, Obmann FROSKG

