In Ebensee, besteht seit über 120 Jahren ein Bruthaus der ÖBF. Dieses Bruthaus haben wir im Jahr 2019 reaktiviert und zum Zwecke einer Besatzfisch-Entwicklung mit Augenpunkteier und Brütlinge in Betrieb genommen. MBM steht für Miesenbachmühle. Die Abkürzung MBM hat sich jedoch in der Zwischenzeit für das Bruthaus etabliert. Nun haben wir die Chance, dass das in die Jahre gekommen Bruthaus saniert wird und auch die behördlichen Genehmigungen für eine Fischzucht eingereicht werden.

Die österreichische Bundesforste AG haben auf dem Grundstück 40/8, KG Langwies (42010), Gemeinde Ebensee am Traunsee eine alte Aquakulturanlage (Bruthaus mit einen Fischbecken). Dabei handelt es sich um eine Durchflussanlage, bestehend aus einem Hauptbecken mit einem vorgelagerten, rechteckigen Zulaufbereich, der durch eine Quellaustrittsstelle mit Quellfassung mit Wasser gespeist wird.

Wasser – und naturschutzrechtliche Einreichplanung

Südlich des Beckens befindet sich ein Bruthaus, das über eine zweite Quellaustrittsstelle mit eigenem Fassungsschacht und einer separaten Grundleitung mit Wasser versorgt wird. Die Ableitung des Wassers aus dem Hauptbecken und dem Bruthaus erfolgt über Grundleitungen in einen Sammelschacht, der zwischen der Langwieserstraße und dem Bruthaus liegt. Vom Sammelschacht wird das Wasser über Betonrohre rund 70 Meter weiter nach Osten in ein offenes Gerinne geleitet, das weiter östlich in den
Miesenbach mündet.

Die Quellfassungen, der Zu- und Ablaufbereich sowie das Bruthaus sind sanierungsbedürftig, um den laufenden Betrieb der Fischzucht sicherzustellen. Im Rahmen der geplanten Maßnahmen wird der bestehende offene Zulaufbereich zum Hauptbecken abgebrochen und in ein Langstrombecken umgebaut.
Zusätzlich ist die Errichtung einer Notwasserversorgung mittels Tauchpumpe im Bereich des Miesenbaches vorgesehen. Diese soll im Falle einer unzureichenden Wasserzufuhr oder beim temporären Trockenfallen der Quelle aktiviert werden, um die kontinuierliche Dotation der Durchflussanlage sicherzustellen.

Durch die Sanierungsarbeiten und Umgestaltung der Aquakulturanlage im Uferschutzbereich des Miesenbaches, der ein Vorfluter der Traun ist, wird gem. OÖ. Natur- und Landschaftsschutzgesetz 2001 um naturschutzrechtliche Bewilligung angesucht. Zudem wird um die Herstellung der wasserrechtlichen Ordnung für die bestehende Anlage sowie um die wasserrechtliche Bewilligung der geplanten Umbaumaßnahmen ersucht.
Berichtsverfasser

Hydrogeologische Standortsituation
Die Hydrogeologie in Langwies, südlich von Ebensee am Traunsee, wird maßgeblich durch die geologischen Gegebenheiten der Region beeinflusst. Die Nördlichen Kalkalpen, insbesondere der Dachsteinkalk, prägen das Gebiet und bilden ein ausgeprägtes Karstsystem. Karstlandschaften sind bekannt für ihre hohe Wasserdurchlässigkeit, da Niederschlagswasser rasch in den Untergrund versickert und dort komplexe unterirdische Fließsysteme bildet. Die Karstsysteme in der Region sind von großer Bedeutung für die Wasserversorgung, da sie als natürliche Speicher und Leitungen für Grundwasser fungieren.

Insgesamt ist die Hydrogeologie von Langwies durch die Wechselwirkung von Karststrukturen und anderen geologischen Formationen geprägt, die gemeinsam das Wasservorkommen und die Wasserbewegung in der Region bestimmen. Im unmittelbaren Projektbereich finden sich gemäß hydrogeologischer Karte überwiegend Verkarstungsfähige Grundwasserleiter aber auch lokale oder unzusammenhängende Grundwasservorkommen höherer Produktivität bzw. ausgedehnte und durchschnittlich ergiebige Grundwasservorkommen.
Hochwasserabflussbereich

Südöstlich der geplanten Anlage befinden sich laut Gefahrenzonenplan die gelbe und rote Hochwasserrisikozonen bzw. die Hochwasserüberflutungsflächen HQ30 und HQ100. Die geplante Anlage befindet sich nicht im Hochwasserabflussbereich, nur der bestehende Ableitungskanal, der in den Vorfluter des Schusterbaches mündet, befindet sich in der gelben bzw. roten Hochwasserrisikozone. Eine negative Auswirkung durch die Sanierung und Errichtung der geplanten Anlagenteile auf die Unterlieger ist nicht zu erwarten und kann aus fachlicher Sicht ausgeschlossen werden.
Hauptbecken (Aquarium)
Das Hauptbecken weist eine Länge von ca. 9,3 m, eine Breite von ca. 3,9 m und eine Höhe von ca. 0,81 m auf. Der Wasserspiegel im Betrieb liegt bei etwa 0,43 m. Das Becken ist in Stahlbeton ausgeführt und wird durch einen ca. 1,20 m hohen Holzaufbau eingefasst. Zur Entwässerung verfügt das Becken über einen Grundablauf (DN 100), der in den südlich gelegenen Ableitungssammelschacht AS 1 führt.

Zusätzlich ist im Zulaufbereich ein Notüberlauf (DN 100) vorhanden. Dieser verläuft in südlicher Richtung bis zu einer betonierten Fläche. Im Falle eines Überstaus im Becken wird das überschüssige Wasser über diese Fläche abgeleitet und fließt anschließend weiter nach Süden bis zum Ableitungssammelschacht sowie auf die angrenzende Straße. Die Wasserversorgung des Beckens erfolgt über eine Quelle mit Quellfassung. Die Quellaustrittsstelle wurde mit einer Kiesschüttung versehen, die Fassung selbst besteht aus Blocksteinen. Die Quelle liefert eine Schüttung von etwa 5 l/s. Der Zufluss vom Quellbereich bis zum Hauptbecken erfolgt über ein offenes, rechteckiges Gerinne, das mit mehreren Gitter abgedeckt ist.

Das Bruthaus
Das Bruthaus befindet sich zwischen der Langwieserstraße und dem Hauptbecken. Es hat eine länge von ca. 6 m und eine Breite von ca. 3 m. Das Bruthaus wird durch eine eigene Quellaustrittsstelle inkl. Quellfassungsschacht über eine PE-Grundleitung (DA 50) mit Wasser versorgt. Die Quellfassung für das Bruthaus besteht aus einem Drainagerohr mit Kiespackung und aus einem rechteckigen Quellfassungsschacht mit einer Länge von ca. 1,1 m, einer Breite von ca. 1,0 m und einer Schachttiefe von 0,47 m. Die Schüttmenge der Quelle für das Bruthaus beträgt ca. 1 l/s. Die Ableitung vom Bruthaus erfolgt über ein PVC-Rohr (DN150) bis zum Ableitungssammelschacht AS1, wo auch das Ableitungsrohr des Hauptbeckens eingebunden ist.


Das Bruthaus wird durch die bestehende Quellausstrittsstelle inkl. Quellsammelschacht QF2 mit einer Schüttung von 1l/s versorgt. Der Quellsammelschacht und die Ableitung (DA50) zum Bruthaus bleiben bestehen und werden nicht saniert. Die bestehenden Drainagerohre zum Quellsammelschacht werden durch neue Drainageleitungen in Kiesschüttung ersetzt. Die Überdeckung der neune Drainagerohre beträgt im mittel 30 cm.
Es wurde bautechnisch ein sehr kluger Ansatz gewählt. Durch die Nutzung der bestehenden Fundamente und der gemauerten Basis bleibt der historische Kern und der Standort direkt am Wasser erhalten, während der neue Holzleichtbau ein modernes, trockenes und funktionales Arbeitsumfeld für das Bruthaus MBM schafft.

Der bestehende Holzaufbau inklusive Dach des Bruthauses wird vollständig zurück gebaut. Die vorhandenen Fundamente sowie die gemauerte Basis bleiben erhalten. Anschließend erfolgt der Wiederaufbau in moderner Holzleichtbauweise mit einer neuen Dachkonstruktion und zeitgemäßer Dacheindeckung.
Optimierung der Logistik (Multifunktionsbau)
Ein wesentlicher Schwachpunkt der alten Anlage war der Platzmangel. Der Neubau integriert nun intelligente Raumkonzepte, um die Effizienz der Freiwilligenarbeit zu steigern:
- Spezialisierter Abstellraum: Erstmals wird ein trockener, belüfteter Bereich für die sensiblen Elektrofischfanggeräte und Fischtransport-Behälter geschaffen.
- Logistikbereich: Für die sperrigen Transportbehälter, die beim Besatz und Transport zum Einsatz kommen, wurde eine optimierte Lagerfläche vorgesehen. Dies ermöglicht kurze Wege und ein ergonomisches Beladen direkt am Standort.
- Synergie mit dem Bruthaus-Betrieb: Die räumliche Trennung von „nassem“ Brutbetrieb und „trockenem“ Lager sorgt für verbesserte Hygiene und Ordnung.
Ansichten der Neu-Planung
Der Neubau der Miesenbachmühle folgt dem Leitbild der architektonischen Kontinuität. Ziel ist es, den charakteristischen Charme des über 120 Jahre alten Standorts zu bewahren und gleichzeitig eine Infrastruktur zu schaffen, die den Anforderungen moderner Gewässerbewirtschaftung gerecht wird.


Dieser „Überstand“ schützt nicht nur das Gebäude vor Schlagregen, sondern schafft im Erdgeschoss geschützte Außenbereiche oder ermöglicht es, die Außenwände leicht nach außen zu rücken, um im Inneren den nötigen Platz für Erweiterungen zu generieren.
Raumoptimierung durch intelligente Dachkonstruktion
Trotz der Beibehaltung des ursprünglichen Grundrisses wird durch eine optimierte Architektur ein deutlicher Raumgewinn erzielt. Das neue Konzept nutzt die vertikale und horizontale Ausdehnung des Gebäudes effizient aus:
- Konstante Grundfläche: Um den historischen Standort an der Miesenbachmühle eins zu eins zu erhalten, bleibt der Fundamentbereich in seinen Abmessungen unverändert.
- Erweiterung durch Dachvorsprünge: Die markanten Dachvorsprünge erfüllen eine Doppelfunktion. Sie dienen einerseits dem konstruktiven Holzschutz (Schutz der Fassade vor Witterung) und es wird durch eine Anpassung der Dachneigung im Obergeschoss zusätzlichen Stauraum geschaffen.
- Platzgewinn im Erdgeschoss: Durch die statische Ausnutzung der Vorsprünge wird die nutzbare Innenfläche im Erdgeschoss geringfügig, aber effektiv vergrößert. Dieser gewonnene Platz ermöglicht die Integration einer weiteren Brutrinne, ohne die Kompaktheit des Gebäudes aufzugeben.
Quellfassung für das Bruthaus

Das Kernstück der Planung umfasst nicht nur den baulichen Ersatz des morschen Gebäudes, sondern auch eine grundlegende technische Aufwertung: Die Erschließung einer eigenen Quellfassung. Diese Maßnahme wird die Aufzuchtbedingungen am Miesenbach massiv professionalisieren, da die Wasserversorgung dadurch ganzjährig stabil, sedimentfrei und optimal temperiert erfolgt. Damit wird die Miesenbachmühle zum Hochleistungsstandort für die genetische Sicherung unserer heimischen Fischarten im Salzkammergut.


Notversorgung mit Tauchpumpe
Das ist eine essenzielle Sicherheitsvorkehrung. In der Fischzucht ist die Redundanz der Wasserversorgung die Lebensversicherung für den gesamten Besatzjahrgang. Gerade bei einem potenziellen Trockenfallen der Quellen oder technischen Defekten sichert diese Notversorgung das Überleben der bis zu 150.000 Eier und Kleinfische.

Redundanz und Betriebssicherheit
Um das Risiko eines Totalausfalls durch Wassermangel zu eliminieren, wird die Anlage mit einem zweistufigen Versorgungssystem ausgestattet. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Überbrückung von Trockenperioden oder Quellschüttungsschwankungen.
Technische Umsetzung: Die Entnahme erfolgt aus dem unmittelbar angrenzenden Miesenbach. Mittels einer mobilen Tauchpumpe wird eine Förderleistung von ca. 2 l/s sichergestellt. Diese Menge ist ausreichend, um die Durchströmung der Brutrinnen und die Sauerstoffversorgung in der Anlage aufrechtzuerhalten.
Hierfür ist die Errichtung eines neuen Notversorgungsschachts mit Stromversorgung auf dem Grundstück Nr. 40/8 im Bereich des Miesenbaches vorgesehen. Vom Schacht aus wird eine Druckleitung aus PE-Rohr (DA 63) bis zum Quellsammelschacht QF1 verlegt. Diese Leitung wird im Bedarfsfall in Betrieb genommen, um die Versorgung der Anlage sicherzustellen.
Primärversorgung: Die Versorgung erfolgt stabil über die neuen Quellfassungen, was eine konstante Wasserchemie und Temperatur garantiert.
Notwasser-Szenario: Sollte die Quellschüttung unter das kritische Niveau sinken oder die Dotation temporär unterbrochen sein, wird eine externe Notwasserversorgung aktiviert.
Fischbesatz Bewirtschaftung
Mit dem Fischereirecht (OÖ. Fischereigesetz ) ist die Verpflichtung zu einer geordneten und nachhaltigen Fischereiwirtschaft mit dem Ziel der Erhaltung eines angemessenen und artenreichen Fischbestandes unter Bedachtnahme auf die ökologischen Rahmenbedingungen verbunden. Diese Pflicht ist insbesondere durch Fischbesatz, Hege und Pflege des Fischbestandes sowie Hintanhaltung jeder unzulässigen und fischereischädlichen Maßnahme im Fischwasser zu erfüllen.

In diesem Sinne besteht für den Konsenswerber die Verpflichtung zur nachhaltigen Bewirtschaftung. Bei der gegenständigen Anlage handelt es sich um eine Durchflussanlage. Die durchschnittliche Zuflussmenge zum Hauptbecken beträgt ca. 5 l/s. Das Volumen des Hauptbeckens beträgt ca. 15,6 m3, was bei einem Zufluss von 5 l/s (432 m3/d) einem 27-fachen Wasseraustausch entsprechen würde.
Konsensantrag
Antrag der Österreichischen Bundesforste AG auf Erteilung einer wasserrechtlichen und naturschutzrechtlichen Bewilligung Betreffend die Sanierung, den Umbau und den Betrieb der Aquakulturanlage inkl. sämtlicher zugehöriger Anlagenteile Grundstücksnummern: 40/8, 155/2, 163/3, 164 – alle in der KG Langwies (42010), Gemeinde Ebensee am Traunsee Gegenstand des Antrags / Konsensinhalt
- Nutzung von zulaufendem Quellwasser zur Fischzucht und Hälterung in einer bestehenden
Aquakulturanlage - Ableitung des Überwassers in einen linken Vorfluter des Schusterbaches (Miesenbach)
über die Grundstücke Nr. 164 und 155/2, KG Langwies - Notwasserversorgung über temporäre Wasserentnahme aus dem Schusterbach zur
Sicherstellung des Betriebs bei unzureichender Quellschüttung
Konsensmengen - Quellfassung QF1:
Nutzung von Quellwasser mit einer Schüttung von bis zu 5 l/s für das Hauptbecken (entspricht
ca. 432 m3/Tag) - Quellfassung QF2:
Nutzung von Quellwasser mit einer Schüttung von bis zu 1 l/s für das Bruthaus (entspricht ca.
86 m3/Tag) - Notwasserversorgung:
Wasserentnahme mittels Tauchpumpe im Ausmaß von 2 l/s aus dem Schusterbach auf
Grundstück Nr. 163/3, KG Langwies
Anlagenteile und bauliche Maßnahmen - Errichtung eines neuen Quellfassungsschachts QF1 mit Flügelmauern aus Stahlbeton und
Drainagerohren in Kiesbettung - Sanierung der bestehenden Quellfassung QF2, inklusive Einbau neuer Drainagerohre
- Abbruch des bestehenden Zulaufbereichs des Hauptbeckens und Errichtung eines neuen
Langstrombeckens mit Grundablass und Anbindung an den Ableitungssammelschacht AS1 - Errichtung eines neuen Ableitungssammelschachts AS1 inklusive Zu- und Ableitungen
- Errichtung eines Notversorgungsschachts samt zugehöriger Druckleitung und
Stromversorgung zur temporären Wasserentnahme aus dem Schusterbach - Sanierung des bestehenden Bruthauses, inklusive Errichtung einer Notwasserversorgung
und Anbindung an den Ableitungssammelschacht AS1
Naturschutzrechtliche Auswirkungen
Für eine extensive Aquakulturanlage mit einem Durchfluss von 5 l/s sind die potenziellen Auswirkungen auf den Schusterbach bzw. den Miesenbach in Ebensee grundsätzlich als gering einzustufen.
Begründung
Geringe Belastung durch extensive Bewirtschaftung: Bei extensiven Anlagen, die ohne intensive Fütterung und technische Hilfsmittel betrieben werden, sind die Einleitungen in der Regel minimal und beeinträchtigen die Wasserqualität kaum. Einhaltung von Qualitätsstandards: Solche Anlagen halten üblicherweise die Grenzwerte der Qualitätszielverordnungen (QZV Ökologie & Chemie) ein, was bedeutet, dass keine signifikante Verschlechterung des ökologischen Zustands der Gewässer zu erwarten ist.
Die geplanten Standorte befinden sich weder in einem Natur- noch in einem Landschaftsschutzgebiet.
Weitere Informationen
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Die Frage, ob die wilden, selbst reproduzierenden Bachforellen-Stämme in den Zubringerbächen der Oberen Traun erhalten bleiben, ist angesichts des Klimawandels und anderer anthropogener Einflüsse tatsächlich kritisch.
Die Zukunft der wilden Bachforellen in den Zubringerbächen der Oberen Traun ist ungewiss und steht unter erheblichem Druck durch Umweltveränderungen und historische Eingriffe. Ihr Erhalt hängt maßgeblich von den kontinuierlichen und intensiven Schutz-, Entwicklungs- und Renaturierungsmaßnahmen der Fischereibewirtschafter und Unterstützer ab. Die Zubringerbäche gelten als Biotope der Zukunft für die Bachforelle (Salmo trutta), aber ihr Schutz vor Austrocknung, Erwärmung und Verbauung ist essenziell. Um ihren Bestand bestmöglich zu erhalten, haben wir das „Projekt Leopold“ aufgesetzt.
Allein die niedrige Temperatur kann hier einen limitierenden Faktor darstellen. Im Vergleich zur Quelle des Fischlab ist das Wasser weniger hart, besitzt aber immer noch eine gute Pufferkapazität. Der einzige Wert der auffallend erhöht ist, ist das Chlorid. In den Vorkommenden Konzentrationen ist es immer noch unbedenklich, deutet aber auf ein Salzvorkommen in der Umgebung hin.

„Wenn es der Gesetzgeber nicht verlangt, wir fördern unsere „Wildkultur Fisch Entwicklung“ selbst, zum Erhalt von lokalen Wildfischpopulationen. Leitsatz: Fischereimanagement Salzkammergut

