Am Sonntag, dem 28. Juni 2026, um 8:45 Uhr feiern wir unsere 4. Petrusmesse in der Wallfahrtskirche am Traunufer in Lauffen. Pfarrer Mag. Richard Czurylo hält den Gottesdienst.
Die Messe gilt dem heiligen Petrus, dem Schutzpatron der Fischer. Warum gerade er für uns steht, erzählen der wunderbare Fischfang im Johannesevangelium (Johannes 21) und im Lukasevangelium (Lukas 5). Aus diesen Berichten kommt unsere Verbindung zu ihm.
Um den 29. Juni, den Petrustag, halten wir diesen Termin Jahr für Jahr. Lauffen ist dafür der richtige Ort. Die Kirche liegt direkt am Wasser, und hier steht unsere Revierfahne.
Es würde uns freuen, wenn viele Fischer diesen Termin wahrnehmen. Trag dir den 28. Juni 2026 ein und komm nach Lauffen.
Neugierig auf mehr? Wissen endet nicht mit dem letzten Punkt. „Tiefgang statt nur Oberfläche: Entdecke die Arbeit und Forschung um unsere Gewässer – mit einem Klick zu unseren exklusiven Insights und modernen Management-Strategien.“
Für unsere Revier-Fahne ist es in der Tat ein sehr passender Platz gefunden worden, um diese sichtbar, sicher und würdevoll aufzubewahren. Hier die Gründe, warum wir im Zuge der Anschaffung der Revier-Fahne auch versucht haben eine Lösung für einen passenden Aufbewahrungsort zu suchen. Dank der Abstimmung mit unserer Fahnenpatin Frau Mag. Clara Löw haben wir die Möglichkeit erhalten, im 1. Stock vom Kaiserin Elisabeth Hospiz-Stift einen Platz für eine Vitrine zu bekommen. Damit haben wir für die handwerklich wertvolle, künstlerisch sehr hochwertig Revierfahne im Foye zum Festsaal einen perfekten Platz erhalten.
Mit den alten Bräuchen und Sitten ist es nicht anders als mit alten Büchern: sie vergilben, zerfallen und verlieren sich schließlich völlig. Mancher Brauch, an sich eine Verschönerung, Verzierung und Bereicherung unseres Lebens, hat sich allein im verflossenen Jahrhundert verloren. Festliches Brauchtum besaßen in erster Linie die zu Gilden und Zünften vereinigten Berufsfischer. Ihre Teilnahme an Stadt-, Landes- oder kirchenfestlichen Umzügen dokumentierte sie in der Öffentlichkeit als geschlossene, bedeutende Berufsgruppe und band sie innerlich zu echter Gemeinschaft. Bei den Umzügen wurden Zuntfahnen, meist mit dem Bilde Sankt Petrus als Zunftzeichen geführt, oft geschmückt mit goldenem Fisch, Netz, Brot, Ruder, Anker und dergleichen, vorangetragen. Die geänderten Zeit- und Lebensverhältnisse, die Zerstörung ihrer Existenzgrundlagen durch Vernichtung einst reichtragender Fischgründe, haben diesen Stand völlig dezimiert und seine Gemeinschaften weitgehend aufgelöst.
„Die Geschichte der Menschheit kann nicht ohne die Fischerei gedacht werden.“