- Hr. Dipl.HTL-Ing. Kurt Hutterer, ARGE Bachforelle
- Hr. Dipl. Ing. Reinhold Haider, Hydrologische Untersuchungsstelle Salzburg
- Hr. Ing. Daniel Treiber, Xylem Water Solutions Austria GmbH
- Fr. Dr.med.vet. Eva Lewisch, Klinische Abteilung für Fischmedizin, VetMed Univ. – Wien
- Hr. DDipl. Ing. Kurt Pinter, Institut f. Hydrobiologie u. Gewässermanagement Universität für Bodenkultur – Wien
- Hr. Univ. Prof. Dr.rer.nat. Mansour El-Matbouli, Leiter der klinische Abteilung für Fischmedizin der VetMed Univ. – Wien
- Hr. Dipl. Ing. Dr.nat.techn. Günther Unfer, Institut f. Hydrobiologie u. Gewässermanagement Universität für Bodenkultur – Wien
Zum Start und zur Besprechung der Situation, trafen wir uns im Hotel Stadt Salzburg, in Bad Ischl, bei strahlendem Frühlingswetter. Der Schnee blitzt noch von den Bergen. Die Traun, mit einem Pegel von 290 cm führte zwar viel Schneewasser. Fr. Dr. Lewisch und die angeführten Herren aus der Wissenschaft, konnten sich ein Bild machen. Erfreulich ist, dass die Brisanz dieses Themas um die „schwarze Bachforelle“ auch in österreichischen, wissenschaftlichen Kreisen, kein unbekanntes Thema ist. Von Hr. Dipl.HTL-Ing. Kurt Hutterer, ARGE Bachforelle, wurde dazu die Standorte für den „Feldversuch“ vorgesellt. Die Auswahl der Standorte für den Feldversuche und das Ziel wurden diskutiert und es erfolgte eine Begehung der geplanten Teststrecke(n). Weiters wurden die Abwägung der Auswirkungen von Randbedingungen (Auftsellungsort, unterschiedliche Rauhigkeiten im Gerinnequerschnitt, Längsgefälle, Schwierigkeiten im Hinblick auf die Errichtung der Versuchanlagen, Beckengröße und Volumenströme, Wassermenge etc.) im Detail besprochen. Auch eine Besichtigung der Kläranlage in Bad Goisern stand auf dem Programm. Hier wurden wir von Hr. Ing. Hansjörg Schenner, Geschäftsführer des Reinhaltungsverband Hallstättersee, recht herzliche empfangen und konnten eine Begehung der Kläranlage und eine Besichtigung des Standortes der geplanten Versuchsstelle für den Feldversuch durchführen.Heute die Bachforelle, morgen die Regenbogenforelle und uebermorgen der Mensch?
Warum nicht schon frueher?
Auf die Frage, von Hr. Univ. Prof. Dr.rer.nat. Mansour El-Matbouli, warum wir nicht schon früher, zur beinahe 20 jährigen Situation um die „schwarze Bachforelle“ an der Oberen Traun, etwas unternommen hätten – kann man nur antworten:
„Wir Fliegenfischer und Bewirtschafter“ bemühen uns um viele Dinge in der Natur und am, sowie auch unter Wasser. Verschiedenes muss sich eben auch entwickeln – so auch die „ARGE Bachforelle“ und die glücklichen Umstände, dass sich mit Kurt Hutterer als Naturfreund und Projektinitiator, mit Peter Oberwimmer, einem der größten Pächter-und Bewirtschafter von Salmonidenrevieren im Salzkammergut und mit mir, als Fliegenfischer der mit Bachforellen großgeworden ist und diese auch wieder in der Oberen Traun befischen möchte, sich nun Personen gefunden haben – um dieses Projekt aufzusetzen – und den Bachforellen zu helfen!
Weitere Informationen zur ARGE Bachforelle und „Bachforellen schreien nicht“ unter diesen Link!
„Die Bachforelle ist Indikator für gesunde Gewässer„
(Zitat: Univ. Prof. Dr.rer.nat. Mansour El-Matbouli, Head of Fish Medicine and Livestock Management)

