{"id":8001,"date":"2017-10-27T14:26:26","date_gmt":"2017-10-27T12:26:26","guid":{"rendered":"http:\/\/huberpower.com\/wordpress\/?p=8001"},"modified":"2026-07-08T01:58:35","modified_gmt":"2026-07-07T23:58:35","slug":"thymalus-alpinus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/thymalus-alpinus\/","title":{"rendered":"Thymalus Thymalus Alpinus"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Die \u00c4sche ist eine charakteristische Fischart der Traun, zwischen Hallst\u00e4ttersee und Traunsee. Mit einem Anteil, von \u00fcber 30%, ist die \u00c4sche der Leitfisch in dieser Region. Die Ober Traun, oberhalb des Hallst\u00e4ttersee, ist schon mehr der Forellenregien zuzuordnen. Zwischen Hallst\u00e4ttersee und Traunsee sind wir heute in der \u00c4schenregion. Bis 1988 wurde dieser Traun Abschnitt noch von Kainz bis zur Ischl M\u00fcndung als \u00c4schenregion zugeordnet und oberhalb, von der Ischl M\u00fcndung bis zum Hallst\u00e4ttersee, als Forellenregion.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone is-resized wp-image-377\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"225\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/P6170043a-300x225.jpg\" alt=\"Von oben fotografierte \u00c4sche in der Str\u00f6mung\" class=\"wp-image-377\" style=\"aspect-ratio:1.3334259323564137;width:840px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/P6170043a-300x225.jpg 300w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/P6170043a-200x150.jpg 200w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/P6170043a-680x510.jpg 680w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/P6170043a.jpg 800w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Von oben fotografierte \u00c4sche &#8211; Thymalus Thymalus Alpinus &#8211; Dachstein Gletscher \u00c4schen Stamm &#8211; in der klaren Str\u00f6mung<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">An der Bachforelle sehen wir die letzten 20 Jahre, dass \u00e4u\u00dferst sensibel auf eine Zunahme der Wassertemperatur reagiert wird. Die Erh\u00f6hung der Temperaturen resultierten in einer verringerten Entwicklungsrate und verschieben auch die Fischregionen. Auch ein kurzzeitiges \u00dcberscheiten der Temperaturlimits, wie es m\u00f6glicherweise aufgrund extremer Witterungsverh\u00e4ltnisse auftreten k\u00f6nnte, st\u00f6rt diese Entwicklung. Wieweit das 2016 in Betrieb genommen Kraftwerk Bad Goisern einen Einfluss auf die Wassertemperatur Entwicklung nehmen wird, bleibt abzuwarten und werden wir in den n\u00e4chsten Jahren beobachten.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone is-resized wp-image-8017\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"391\" height=\"320\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/TEMP-Nov16-Okt17-391x320.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-8017\" style=\"aspect-ratio:1.2218858342692513;width:840px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/TEMP-Nov16-Okt17-391x320.jpg 391w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/TEMP-Nov16-Okt17-1024x839.jpg 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/TEMP-Nov16-Okt17-680x557.jpg 680w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/TEMP-Nov16-Okt17.jpg 1074w\" sizes=\"auto, (max-width: 391px) 100vw, 391px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">\u00c4schen sind wechselwarme Tiere und ihre Physiologie wird stark von der Umgebungstemperatur beeinflusst. Erh\u00f6hte oder durch extreme Witterungsverh\u00e4ltnisse stark schwankende Wassertemperaturen, die m\u00f6glicherweise aufgrund eines Klimawandels auftreten, k\u00f6nnten die Fortpflanzung beeinflussen.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Unterhalb des Traunsees, in der Gmundner Traun, war die \u00c4sche fr\u00fcher sehr stark vertreten. Durch die Temperaturverschiebungen, ist die Gmundner Traun heute schon eher der Barbenregion zuzuordnen. Die \u00c4sche ist als Speisefisch heute kaum noch bekannt und hat heute, seine wirtschaftliche Bedeutung als sehr beliebter Angelfisch verloren. Aufgrund drastischer Ver\u00e4nderungen der \u00f6kologischen Bedingungen in und an den Gew\u00e4ssern in den letzten Jahrzehnten gilt die \u00c4sche heute europaweit gef\u00e4hrdet und regional als vom Aussterben bedroht. Wie alle Salmonidenarten stellen speziell die \u00c4schen hohe Anspr\u00fcche an die Wasserqualit\u00e4t und sind daher den Fischarten zuzurechnen, die als erste bei zu hohen Schadstoffbelastungen verschwinden. Der Dachsteingletscher entw\u00e4ssert \u00fcber den Grimmingbach nach S\u00fcden in die Enns. Dazwischen quert die Salza das Tal bei Bad Mittendorf und bildet einen schmalen Durchbruch (Salzaschlucht) zwischen Grimming und Kemetgebirge und bildet dem Ostrand des Dachsteinplateaus um in die Enns zu entw\u00e4ssern. Richtung Norden entw\u00e4ssert der Dachsteingletscher und Hallst\u00e4tter Gletscher in Kainischtraun und Koppentraun nach Norden und der Gosau Gletscher \u00fcber den Gosaubach, der etwas oberhalb der Goiserer Traun in den Hallst\u00e4ttersee m\u00fcndet.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone is-resized wp-image-737\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"168\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/20110515_29000_P5150011b_HD-300x168.jpg\" alt=\"...noch eine sch\u00f6ne \u00c4sche\" class=\"wp-image-737\" style=\"aspect-ratio:1.7858803832201655;width:840px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/20110515_29000_P5150011b_HD-300x168.jpg 300w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/20110515_29000_P5150011b_HD-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/20110515_29000_P5150011b_HD-680x382.jpg 680w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/20110515_29000_P5150011b_HD.jpg 1066w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">&#8230;noch eine sch\u00f6ne \u00c4sche &#8211; im klaren Dachstein Gletscher Wasser beim Drill.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Es ist erwiesen, dass diese gesteinsbedingten hydrologischen Verh\u00e4ltnisse einen unmittelbaren Einfluss auf die Wasserg\u00fcte der aus ihnen kommenden Quellen haben. Etwas vereinfacht kann man sagen, dass die W\u00e4sser des Kalkkarsts infolge dessen exzellenter Wasserwegsamkeit des Dachsteins auch indirekt seinen Einfluss auf das Wachstum der \u00c4schen in dieser Region haben. Daher sind auch heute noch in der Enns und in der Traun im Inneren Salzkammergut gro\u00dfe \u00c4schen zu fangen, die in anderen Regionen schon als ausgestorben gelten. Es ist heute leider ein seltenes Erlebnis solche \u00c4schen zu hacken. Nat\u00fcrlich ohne Wiederhacken und nach einem vorsichtigen Foto &#8211; Shooting geht&#8217;s retour ins &#8222;Dachstein Gletscherwasser&#8220; der Traun.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone is-resized wp-image-375\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"225\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/P6170041b-300x225.jpg\" alt=\"Unterwasseraufnahme einer \u00c4sche\" class=\"wp-image-375\" style=\"aspect-ratio:1.3334259323564137;width:840px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/P6170041b-300x225.jpg 300w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/P6170041b-200x150.jpg 200w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/P6170041b-680x510.jpg 680w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/P6170041b.jpg 800w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Unterwasseraufnahme einer \u00c4sche &#8211; Thymalus Thymalus Alpinus &#8211; Dachstein Gletscher \u00c4schen Stamm! Bei Wassertemperaturen bis max. 20 Grad, aktuell noch perfekte Lebensbedingungen f\u00fcr die \u00c4sche.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Der lateinische Name der \u00c4sche \u201eThymallus thymallus\u201c soll vom \u201eThymianduft\u201c stammen, den der frische gefangene Fisch ausstr\u00f6mt.\u00a0Die Laichzeit der \u00c4sche ist im Fr\u00fchjahr zwischen M\u00e4rz und Mai. Nach dem Einsetzen der Schneeschmelze (Wassertemperatur von 4 \u2013 6\u00b0C) beginnt die Laichwanderung, beeinflusst von Wassertemperatur und Mondphase. Bei warmen Temperaturen dauern die Laichwanderungen 2 Wochen, sonst ca. 1 Monat. Huflattich und Schwarzerlenbl\u00fcte k\u00fcndigen die Laichzeit an. Der Laichplatz ist meist eine flach \u00fcberronnene Kiesbank mit einer Korngr\u00f6\u00dfe der Hauptfraktion von 1 cm. Die Laichwanderungen beginnen bei Temperaturen von 6- 8 \u00b0C, die tats\u00e4chliche Laichtemperaturen liegen zumeist um die 9\u00b0 Celsius. Durch abrupt steigende oder fallende Temperaturen kann das Laichen kurzzeitig unterbrochen oder v\u00f6llig beendet werden. Ideale Wassertempertaturen f\u00fcr den Schlupferfolg liegen zwischen 7 &#8211; 11\u00b0C.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone is-resized wp-image-1068\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"225\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/HAH_DSCN0497_03.-Oktober-2012-1-300x225.jpg\" alt=\"Unterwasseraufnahme einer \u00c4sche mit meiner Nikon Coolpix AW100\" class=\"wp-image-1068\" style=\"aspect-ratio:1.3334259323564137;width:840px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/HAH_DSCN0497_03.-Oktober-2012-1-300x225.jpg 300w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/HAH_DSCN0497_03.-Oktober-2012-1-200x150.jpg 200w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/HAH_DSCN0497_03.-Oktober-2012-1-680x510.jpg 680w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/HAH_DSCN0497_03.-Oktober-2012-1.jpg 800w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Unterwasseraufnahme einer \u00c4sche mit meiner Nikon Coolpix AW100<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Die \u00c4sche pr\u00e4gt die Traun zwischen Hallst\u00e4ttersee und Traunsee. Sie ist hier der <strong>Leitfisch<\/strong>. \u00dcber 30 Prozent des Fischbestandes entfallen auf sie. Die Obere Traun, oberhalb des Hallst\u00e4ttersees, geh\u00f6rt zur <strong>Forellenregion<\/strong>. Ab dem Hallst\u00e4ttersee bis zum Traunsee beginnt die <strong>\u00c4schenregion<\/strong>. Diese Grenze hat sich verschoben. Bis 1988 galt nur der Abschnitt von Kainz bis zur Ischl M\u00fcndung als \u00c4schenregion. Oberhalb, von der Ischl M\u00fcndung bis zum Hallst\u00e4ttersee, war Forellenregion. Heute z\u00e4hlt der gesamte Lauf zwischen den beiden Seen zur \u00c4schenregion.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone is-resized wp-image-1078\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"148\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/20100923_27885_P9230029-1-300x148.jpg\" alt=\"Ganz knapp am linken Ufer stehen die Gro\u00dfen!\" class=\"wp-image-1078\" style=\"aspect-ratio:2.0272410516312958;width:840px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/20100923_27885_P9230029-1-300x148.jpg 300w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/20100923_27885_P9230029-1-1024x506.jpg 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/20100923_27885_P9230029-1-680x336.jpg 680w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/20100923_27885_P9230029-1.jpg 1212w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Ganz knapp am linken Ufer stehen die Gro\u00dfen!<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone is-resized wp-image-2755\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"142\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/HAH_Expor-441-300x142.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2755\" style=\"aspect-ratio:2.112908550676791;width:840px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/HAH_Expor-441-300x142.jpg 300w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/HAH_Expor-441-680x323.jpg 680w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/HAH_Expor-441.jpg 1000w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Laich \u00c4schen im Engleithen Altarm\u00a0 (Foto:\u00a0\u00a0\u00a9 by Harald Eidinger)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone is-resized wp-image-8014 size-medium\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"450\" height=\"294\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/5452-450x294.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-8014\" style=\"aspect-ratio:1.5306404464522987;width:840px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/5452-450x294.jpg 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/5452-1024x669.jpg 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/5452-680x444.jpg 680w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/5452.jpg 1838w\" sizes=\"auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">\u00c4schen beim Laichgesch\u00e4ft!\u00a0(Foto:\u00a0\u00a0\u00a9 by Harald Eidinger)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Im Zuge von Fischbestandserhebungen vorliegendes Datenmaterial von der Ischler Traun, die im Zuge des Kraftwerkprojektes Bad Goisern (von Ing. Thomas Nestler, 2011) gemacht wurden und auch die Fischbestandsaufnahme von 2008 und 2005, BAW Scharfling gemacht. Bei der Bestandsaufnahme 2008, wurde festgetsellt, dass der Populationsaufbau der \u00c4sche im Unterschied zu den Befischungen von 2005 doch wesentlich besser geworden sind. Hier d\u00fcrfte vermutlich die Aktion &#8222;Rettet die \u00c4sche&#8220;, des Revieres &#8222;<span style=\"font-weight: bold;\">Oberes Salzkammergut<\/span>&#8220; ihre Fr\u00fcchte tragen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00c4schen Nachwuchs &#8211; Besatz Strategie<\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone is-resized\"><a href=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/?p=7650\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"450\" height=\"251\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/Besatztrichter-Kaltenbach-2017-Grafik-450x251.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-7995\" style=\"aspect-ratio:1.7928780427068418;width:840px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/Besatztrichter-Kaltenbach-2017-Grafik-450x251.jpg 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/Besatztrichter-Kaltenbach-2017-Grafik-1024x572.jpg 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/Besatztrichter-Kaltenbach-2017-Grafik-680x380.jpg 680w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/Besatztrichter-Kaltenbach-2017-Grafik.jpg 1856w\" sizes=\"auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Kaltenbach als \u00c4schen-Kindergarten<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Zum Ablaichen werden flach \u00fcberstr\u00f6mte Kiesb\u00e4nke ben\u00f6tigt, die Eiablage erfolgt im \u00dcbergangsbereich von \u201epools\u201c zu \u201eriffles\u201c bzw. am oberen Ende der \u201eriffle\u201c. In verschiedenen Untersuchungen wurden im Substrat Korngr\u00f6\u00dfen zwischen 2 und 64 mm gefunden. Ein hoher Anteil von Mittel- und Grobkies mit Korngr\u00f6\u00dfen von 6\u201320 mm und 20\u201360 mm ist notwendig. Bei einer genaueren Analyse der Substratzusammensetzung mehrerer Laichbetten wurden Anteile von 5-15 % Sand, 40-70 % Kies (&lt;2 cm), 20-30 % Grobkies bis Steine (2\u201310 cm) und wenige gr\u00f6\u00dfere Steine (>10 cm) gefunden. Unterst\u00e4nde in Form von Gumpen oder \u00dcberh\u00e4ngen m\u00fcssen in Laichplatzn\u00e4he vorhanden sein. Mit den Engleithen Altarm, auch wenn er punktuell austrocknet, wurde ein Laichhabitat f\u00fcr die \u00c4schen geschaffen.\u00a0\u00a0<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone is-resized wp-image-8011 size-medium\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"450\" height=\"300\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/AESCHEN-ENGLEITHEN-AA_IMG_5592-450x300.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-8011\" style=\"aspect-ratio:1.4999479166666667;width:840px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/AESCHEN-ENGLEITHEN-AA_IMG_5592-450x300.jpg 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/AESCHEN-ENGLEITHEN-AA_IMG_5592.jpg 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/AESCHEN-ENGLEITHEN-AA_IMG_5592-680x454.jpg 680w\" sizes=\"auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Auch der Engleithen Altarm tr\u00e4gt als Laichhabitat einen gro\u00dfen Beitag am Naturaufkommen der \u00c4schen.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Die eins\u00f6mmerigen \u00c4schen weisen Ende Oktober eine Totall\u00e4nge zwischen 11 und 17 cm (Median = 13 cm) auf, die zweis\u00f6mmerigen liegen zwischen 23 und 30 cm (Median\u00a0 = 25,6 cm), die 3-s\u00f6mmerige zwischen 30 und 38 cm (Median = 34 cm). Dies ist eine hervorragende Wachstumssituation bei der \u00c4sche und auch die Kondition der adulten Fische spricht f\u00fcr sich. 2008 wurde die Anzahl an mehrj\u00e4hrigen und 0+ noch als suboptimal eingestuft. Es steht jedoch eine starke Laichkohorte f\u00fcr die kommenden Jahre zur Verf\u00fcgung (nach 2008). Bei der Bestandsaufnahme 2008, direkt in unserem Revierbereich ist eine\u00a0Biomasse von 90 kg\/ha angegeben. 2011 wurde f\u00fcr die Traun zwischen Bad Ischl und Bad Goisern eine Biomasse von 124 kg\/ha als Mittelwert ermittelt, bei einem 30%igen \u00c4schen Anteil am Gesamtbestand.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone is-resized wp-image-8009\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"427\" height=\"320\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/\u00c4SCHE_P7223391-427x320.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-8009\" style=\"aspect-ratio:1.334391327701548;width:840px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/\u00c4SCHE_P7223391-427x320.jpg 427w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/\u00c4SCHE_P7223391-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/\u00c4SCHE_P7223391-200x150.jpg 200w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/\u00c4SCHE_P7223391-680x510.jpg 680w\" sizes=\"auto, (max-width: 427px) 100vw, 427px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Die Entwicklung der \u00c4schen ist heute vom Pr\u00e4datoren Druck in der Region abh\u00e4ngig. Strenge Winter hei\u00dft Zunahme, speziell der Kormoran Populationen und damit starke Ausf\u00e4lle der \u00c4schenbest\u00e4nde&#8230;. (Foto:\u00a0\u00a0\u00a9 by Harald Eidinger)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Quellen<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">BAW Scharfling, Absch\u00e4tzung und Bewertung der Ischler Traun,\u00a0im Zusammenhang mit dem geplanten Kraftwerksbau, Bad Goisern. <a href=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/?p=1129\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Fischereibestandsaufnahme der Traun bei Bad Ischl 2008<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/?cat=36\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">huberpower.com &#8211; \u00dcbersicht \u00fcber Bewirtschaftungsschwerpunkt \u00c4sche<\/a>\u00a0<\/p>\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Weitere Informationen<\/h1>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Eigentliche passiert unter der Oberfl\u00e4che. Am Gew\u00e4sser wie beim Naturschutz. Auf www.huberpower.com geht es genau dorthin: zur Arbeit am Wasser, zur Forschung dahinter und zu den Projekten, an denen wir gerade arbeiten.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-fischereimanagement-salzkammergut wp-block-embed-fischereimanagement-salzkammergut\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"5Q6HQtJmHn\"><a href=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/?p=1129\">FISCHBESTAND ISCHLER TRAUN 1994 bis 2008<\/a><\/blockquote><iframe loading=\"lazy\" class=\"wp-embedded-content\" sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" style=\"position: absolute; visibility: hidden;\" title=\"\u201eFISCHBESTAND ISCHLER TRAUN 1994 bis 2008\u201c \u2013 Fischereimanagement Salzkammergut\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/?p=1129&amp;embed=true#?secret=rDXQfjmajJ#?secret=5Q6HQtJmHn\" data-secret=\"5Q6HQtJmHn\" width=\"600\" height=\"338\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\"><\/iframe>\n<\/div><figcaption class=\"wp-element-caption\">2012 ist viel geschehen und viel f\u00fcr die Zukunft in die Wege geleitet worden. Daher ein guter Zeitpunkt, um Bilanz zu ziehen zur Gew\u00e4sserbewirtschaftung der Kaiser Traun. Auch m\u00f6chte ich die wichtigsten Stationen der letzten Jahre dokumentieren und diese hier auf\u00a0<strong>www.huberpower.com<\/strong>\u00a0noch einmal Revue passieren zu lassen und dokumentieren um Schl\u00fcsse daraus zu ziehen f\u00fcr ein Bewirtschaftungskonzept. Auch wenn noch einige wichtige Punkte, zu kl\u00e4ren sind.\u00a0<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-fischereimanagement-salzkammergut wp-block-embed-fischereimanagement-salzkammergut\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"34kaMnP0uR\"><a href=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/?p=23244\">NEUE BESATZMETHODEN UND ERFAHRUNGEN<\/a><\/blockquote><iframe loading=\"lazy\" class=\"wp-embedded-content\" sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" style=\"position: absolute; visibility: hidden;\" title=\"\u201eNEUE BESATZMETHODEN UND ERFAHRUNGEN\u201c \u2013 Fischereimanagement Salzkammergut\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/?p=23244&amp;embed=true#?secret=N7pqA4zw46#?secret=34kaMnP0uR\" data-secret=\"34kaMnP0uR\" width=\"600\" height=\"338\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\"><\/iframe>\n<\/div><figcaption class=\"wp-element-caption\">Eine Empfehlung aus dem Buch Nachhaltiges Management von Angelgew\u00e4ssern von Prof. Dr. Robert Arlinghaus besagt, dass Besatz mit Fischbrut oder Jungfischen nicht zwangsl\u00e4ufig die beste Fischbesatzform sein muss. Gerade wenn \u00dcberlebensengp\u00e4sse im Brut- oder Jungfischstadium existieren, ist der Besatz mit nat\u00fcrlich aufgezogenen, gesunden, gr\u00f6\u00dferen Fischen fischereilich angeraten.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #99cc00;\"><strong>&#8222;In die Zukunft blicken, in der Gegenwart leben und aus der Vergangenheit lernen&#8220;.<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Leitsatz: Fischereimanagement Salzkammergut<\/p><p><strong>&nbsp;<\/strong><\/p><p><\/p><p style=\"text-align: center;\"><a href=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-121\" title=\"20080303_17463_Home 250x Fisherman is Home_3333_bearbeitet-1\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/20080303_17463_Home-250x-Fisherman-is-Home_3333_bearbeitet-1.jpg\" alt=\"\" width=\"208\" height=\"243\"\/><\/a><\/p>&nbsp; <p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #99cc00;\">\n<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die \u00c4sche ist eine charakteristische Fischart der Traun, zwischen Hallst\u00e4ttersee und Traunsee. Mit einem Anteil, von \u00fcber 30%, ist die \u00c4sche der Leitfisch in dieser Region. Die Ober Traun, oberhalb&#8230; <a class=\"read-more\" href=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/thymalus-alpinus\/\">[Weiterlesen]<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":8009,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[36,18],"tags":[],"class_list":["post-8001","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-aesche","category-bewirtschaftung"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8001","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=8001"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8001\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":46316,"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8001\/revisions\/46316"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media\/8009"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8001"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=8001"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=8001"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}