{"id":46707,"date":"2026-08-05T17:18:22","date_gmt":"2026-08-05T15:18:22","guid":{"rendered":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/?p=46707"},"modified":"2026-08-06T13:31:19","modified_gmt":"2026-08-06T11:31:19","slug":"46707-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/46707-2\/","title":{"rendered":"Appesbach in St. Wolfgang"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Der Appesbach ist kein Gew\u00e4sser, \u00fcber das viel geschrieben wurde. Er gibt einen Campingplatz und einem traditionsreichen Landhaus am Wolfgangsee seinen Namen, taucht jedoch in keiner der g\u00e4ngigen Bach-Chroniken des Salzkammerguts auf und ist auch im FROSKG-Archiv bislang nicht dokumentiert und ein unbeschriebenes, jedoch stark verbautes B\u00e4chlein. Genau deshalb lohnt sich der Blick: ein kleiner Zubringer, der den Wolfgangsee direkt speist, ohne den Umweg \u00fcber die Ischl. Dieser Bericht fasst zusammen, was sich aus offen zug\u00e4nglichen Quellen zu Lage, amtlicher Erfassung und \u00f6kologischer Funktion des Appesbach ermitteln l\u00e4sst, und benennt klar, was offen bleibt.<\/p>\n\n\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Lage und geografische Einordnung<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"431\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/APPESBACH-ST.WOLFGANG_012-1024x431.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-46716\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/APPESBACH-ST.WOLFGANG_012-1024x431.jpeg 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/APPESBACH-ST.WOLFGANG_012-450x189.jpeg 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/APPESBACH-ST.WOLFGANG_012.jpeg 1336w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Der <strong>Appesbach<\/strong> entspringt am <strong>S\u00fcdhang des Schafbergs und <\/strong>m\u00fcndet im Ortsteil <strong>Au<\/strong> der Marktgemeinde St. Wolfgang im Salzkammergut in den Wolfgangsee, rund einen Kilometer westlich des Ortskerns. Die M\u00fcndung liegt an der Landesstra\u00dfe L546 zwischen Strobl und St. Wolfgang, im Bereich des <strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Seecamping Appesbach und des Landhauses zu Appesbach.<\/mark><\/strong> <br \/><br \/><strong>Beide Betriebe tragen den Bachnamen und seit \u00fcber hundert Jahren im Fall des Landhauses.<\/strong> Das <strong>TAUROA Landhaus zu Appesbach<\/strong> ist ein exklusives Vier-Sterne-Hotel und Gourmetrestaurant direkt am Ufer des malerischen Wolfgangsees in <strong>St. Wolfgang im Salzkammergut<\/strong>. Das im Jahr 1912 im englischen Landhausstil erbaute Anwesen besticht durch seine geschichtstr\u00e4chtige Atmosph\u00e4re, seine weitl\u00e4ufige Parkanlage und seinen privaten Badestrand. Das Haus diente im Fr\u00fchjahr 1937 dem abgedankten englischen K\u00f6nig Edward VIII. (Herzog von Windsor) als Zufluchtsort. Die geschichtstr\u00e4chtige <strong>Windsor-Suite<\/strong> kann noch heute gebucht werden. Die Anlage geh\u00f6rt zur <a href=\"https:\/\/www.tauroa.at\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">TAUROA-Gruppe<\/a> und befindet sich im Besitz der Familie Mateschitz (Red Bull). <strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Damit hat das B\u00e4chlein als Namensgeber eine lange Geschichte auch wenn es als Bach, nur unbeschrieben vor sich hin pl\u00e4tschert. <\/mark><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Verwaltungsm\u00e4\u00dfig liegt die M\u00fcndung in der Katastralgemeinde St. Wolfgang, Bezirk Gmunden, Ober\u00f6sterreich. Der Name ist auch im \u00f6ffentlichen Nahverkehr verankert: Die Buslinie 546 f\u00fchrt eine eigene Haltestelle <em>\u201eSt. Wolfgang i. S. Appesbach\u201c<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"537\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/APPESBACH-ST.WOLFGANG_010-1024x537.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-46715\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/APPESBACH-ST.WOLFGANG_010-1024x537.jpeg 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/APPESBACH-ST.WOLFGANG_010-450x236.jpeg 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/APPESBACH-ST.WOLFGANG_010-1536x805.jpeg 1536w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/APPESBACH-ST.WOLFGANG_010.jpeg 1563w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Das Land O\u00d6 f\u00fchrt dieses Verzeichnis \u00fcber DORIS, das Digitale Ober\u00f6sterreichische Raum-Informationssystem, Fachbereich Wasser &amp; Geologie. DORIS ist als interaktive WebGIS-Anwendung aufgebaut und \u00fcber eine offene Recherche nicht nach einzelnen Bachnamen durchsuchbar, sondern nur Online abfragbar. <\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Die Seeh\u00f6he an der M\u00fcndung liegt bei etwa 538 bis 540 m \u00fc. A. Der Bach kommt aus Richtung des Schafberg-Nordhangs herab. Sein Quellhorizont ist in keiner \u00f6ffentlich zug\u00e4nglichen Quelle kartiert.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Fischereirechte<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Das ist eine wertvolle Arbeit f\u00fcr den Gew\u00e4sserschutz im Salzkammergut! Die systematische Erfassung solch kleiner, oft \u00fcbersehener Zufl\u00fcsse in der <strong>FROSKG-Gew\u00e4sserdatenbank<\/strong> <em>(Fischereirevier Oberes Salzkammergut)<\/em> ist genau das, was es braucht, um sch\u00fctzenswerte Lebensr\u00e4ume vor weiterer Verbauung oder Schadstoffeintr\u00e4gen zu bewahren. Gerade kleine B\u00e4che wie der Appesbach erf\u00fcllen wichtige \u00f6kologische Schl\u00fcsselfunktionen:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li class=\"has-medium-font-size\"><strong>R\u00fcckzugsorte f\u00fcr Edelkrebse &amp; Steinkrebse:<\/strong> In den ruhigeren, k\u00fchlen Kolken und Unterst\u00e4nden finden sie Schutz vor Fra\u00dffeinden und der Krebspest.<\/li>\n\n\n\n<li class=\"has-medium-font-size\"><strong>Laich- und Aufzuchtgew\u00e4sser:<\/strong> Im unteren Teil haben Seeforellen, Elritzen und Barsche eine Kinderstube.<\/li>\n\n\n\n<li class=\"has-medium-font-size\"><strong>Wasserbringer:<\/strong> Er entw\u00e4ssert die S\u00fcdseite des Schafberges mit bringt k\u00fchles, sauerstoffreiches Wasser im den See.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Dass bei der Erfassung auch historische Aspekte wie alte Herrschaftsrechte oder Namensgebungen mit einflie\u00dfen, macht die Datenbank nicht nur \u00f6kologisch, sondern auch lokalhistorisch zu einem echten Schatz. Fischereilich ist er unbedeutend und ist Bestandteil des Fischereirecht Wolfgangsee.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"753\" height=\"245\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/APPESBACH-ST.WOLFGANG_017.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-46749\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/APPESBACH-ST.WOLFGANG_017.jpeg 753w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/APPESBACH-ST.WOLFGANG_017-450x146.jpeg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 753px) 100vw, 753px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Das historische <strong>Fischereirecht der Herrschaft St. Wolfgang<\/strong> umfasst traditionell neben dem Wolfgangsee selbst auch diverse Zufl\u00fcsse im Gemeindegebiet von St. Wolfgang. Dass der <strong>Appesbach<\/strong> (bzw. Appelsbach) zu diesem Revier geh\u00f6rt, passt genau ins Bild seiner Bedeutung als Laich- und Lebensraum f\u00fcr heimische Fischarten sowie Krebsbest\u00e4nde wie den Steinkrebs.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Amtliche Erfassung: Gew\u00e4ssernetz O\u00d6<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Das Wildbachverzeichnis der Wildbach- und Lawinenverbauung (WLV) erfasst ausschlie\u00dflich amtlich erkl\u00e4rte Wildb\u00e4che im Sinn des \u00a7 99 Forstgesetz, also Gew\u00e4sser mit anerkannter Geschiebe- oder Hochwassergefahr. F\u00fcr den Bereich Salzkammergut f\u00fchrt die Gebietsbauleitung diese Liste. Ein Eintrag f\u00fcr den Appesbach findet sich in den \u00f6ffentlich einsehbaren Verzeichnissen nicht. Das deckt sich mit der Gr\u00f6\u00dfe des Gew\u00e4ssers: F\u00fcr eine amtliche Wildbach-Erkl\u00e4rung braucht es ein Schadenspotenzial, das ein Bach dieser Dimension am See in der Regel nicht erreicht.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>L\u00e4nge und Verlauf und offene Fragen<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Eine amtlich dokumentierte Bachl\u00e4nge lie\u00df sich aus offenen Quellen nicht ermitteln. Nach Lage und Gel\u00e4ndeeindruck \u00fcberbr\u00fcckt der Appesbach nur eine kurze Strecke zwischen den unteren Hangausl\u00e4ufern des Schafbergs und dem See, mutma\u00dflich bei ca. zwei Kilometer. Das ist eine Einsch\u00e4tzung nach Kartenbild, keine vermessene Zahl.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Auch Verlauf, Zubringer und ein m\u00f6gliches Einzugsgebiet sind nicht dokumentiert. F\u00fcr den Bericht wird das bewusst offengelassen statt mit einer gesch\u00e4tzten Zahl aufgef\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Fischerei\u00f6kologische Bedeutung als Seezubringer<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Kleine Zubringerb\u00e4che haben an Seen eine Funktion, die \u00fcber ihre Gr\u00f6\u00dfe hinausgeht. Sie f\u00fchren im Sommer k\u00fchleres Wasser zu, bieten an der M\u00fcndung Struktur, die im offenen See fehlt, und k\u00f6nnen als Laich- oder Aufwuchshabitat f\u00fcr seelebende Fischarten dienen, allen voran die Seeforelle. Genau an solchen M\u00fcndungsbereichen entscheidet sich h\u00e4ufig, ob eine Population im See sich selbst erhalten kann oder auf Besatz angewiesen bleibt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Ob der Appesbach diese Funktion am Wolfgangsee tats\u00e4chlich erf\u00fcllt, ist nicht erhoben. Es gibt dazu weder eine Elektrobefischung noch eine Laichplatzkartierung. Das ist an dieser Stelle als Hypothese zu lesen, die eine Gel\u00e4ndebegehung braucht, nicht als belegter Befund.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">F\u00fcr die IG Wolfgangsee w\u00e4re der Appesbach damit ein Kandidat f\u00fcr die laufende Bestandsaufnahme der Seezubringer, wie sie f\u00fcr die Ischl-Zubringer bereits dokumentiert ist.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Offene Punkte<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table class=\"has-fixed-layout\"><tbody><tr><td><strong>OFFENE PUNKTE<\/strong> Amtliche Gew\u00e4sserkennzahl (GKZ) im Gew\u00e4ssernetz O\u00d6: nicht verifiziert.Eintrag im WLV-Wildbachverzeichnis: nicht gefunden, vermutlich kein amtlich erkl\u00e4rter Wildbach. Bachl\u00e4nge und Einzugsgebiet: nicht dokumentiert, nur Lagesch\u00e4tzung nach Kartenbild.Fischereiliche Nutzung als Laich- oder Aufwuchshabitat: nicht erhoben. <strong>Empfehlung:<\/strong> direkte Abfrage bei DORIS bzw. beim Gew\u00e4sserbezirk Gmunden, erg\u00e4nzt durch eine Ortsbegehung mit GPS-Aufnahme des Bachlaufs.<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Kleine Gew\u00e4sser, gro\u00dfer Blindfleck<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Warum B\u00e4che unter 10 km\u00b2 Einzugsgebiet rechtlich kaum gesch\u00fctzt sind, und was das f\u00fcr den Steinkrebs bedeutet. Fallbeispiel Appesbach, Gemeinde St. Wolfgang im Salzkammergut.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/APPESBACH-ST.WOLFGANG_110-768x1024.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-46728\" style=\"aspect-ratio:0.750007629627369;width:840px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/APPESBACH-ST.WOLFGANG_110-768x1024.jpeg 768w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/APPESBACH-ST.WOLFGANG_110-240x320.jpeg 240w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/APPESBACH-ST.WOLFGANG_110-1152x1536.jpeg 1152w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/APPESBACH-ST.WOLFGANG_110.jpeg 1500w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Bei einer Begehung am 7. August 2026, in einer sehr wasserarmen Zeit, ist der Appesbach teilweise nur gering oder punktuell gar nicht Wasserf\u00fchrend. Foto: FSO G\u00fcnther Ritzberger<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-medium-font-size\">Baustiel &#8222;Brutalismus&#8220;  <\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/APPESBACH-ST.WOLFGANG_030-1024x768.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-46719\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/APPESBACH-ST.WOLFGANG_030-1024x768.jpeg 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/APPESBACH-ST.WOLFGANG_030-427x320.jpeg 427w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/APPESBACH-ST.WOLFGANG_030-1536x1152.jpeg 1536w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/APPESBACH-ST.WOLFGANG_030.jpeg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Foto: FSO G\u00fcnther Ritzberger<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Die beiden Fotos zeigen den Appesbach im Vorhabens Bereich. Sie stehen stellvertretend f\u00fcr ein Muster, das sich an vielen kleinen B\u00e4chen und Runsen im Salzkammergut wiederholt. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/APPESBACH-ST.WOLFGANG_040-768x1024.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-46720\" style=\"aspect-ratio:0.750007629627369;width:840px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/APPESBACH-ST.WOLFGANG_040-768x1024.jpeg 768w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/APPESBACH-ST.WOLFGANG_040-240x320.jpeg 240w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/APPESBACH-ST.WOLFGANG_040-1152x1536.jpeg 1152w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/APPESBACH-ST.WOLFGANG_040.jpeg 1500w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Mit Antrag vom 23.03.2026 hat die Netz Ober\u00f6sterreich GmbH um die wasserrechtliche Bewilligung angesucht, den Appesbach in offener Bauweise zu queren. Grund ist eine neue 30-kV-Mittelspannungsleitung im Bereich mehrerer Grundst\u00fccke der Katastralgemeinde St. Wolfgang, Gemeinde St. Wolfgang im Salzkammergut. Bei einem ausgetrockneten Bachbett, wird sich der Schaden in Grenzen halten. Foto: FSO G\u00fcnther Ritzberger   <\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Geplante Durchquerung des Appesbach (Herbst 2026)<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Die Amtssachverst\u00e4ndige f\u00fcr Biologie hat dazu klar Stellung bezogen. Sie verweist auf den Stand der Technik gem\u00e4\u00df der Bewilligungsfreistellungsverordnung f\u00fcr Gew\u00e4sserquerungen, BGBl. II Nr. 327\/2005. Danach geh\u00f6ren Gew\u00e4sserunterquerungen ins grabungslose Bohr- oder Pressverfahren. Bei geschlossener Bauweise entstehen bei ordnungsgem\u00e4\u00dfer Ausf\u00fchrung keine Beeintr\u00e4chtigungen der gew\u00e4sser\u00f6kologischen Verh\u00e4ltnisse. Bei offener Bauweise reichen die Auswirkungen dagegen oft weit \u00fcber den Baubereich hinaus. Abdriftende Feinteile tr\u00fcben das Wasser \u00fcber Kilometer und sch\u00e4digen auch die Bauanschlussstrecke.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Trotz dieser fachlichen Einsch\u00e4tzung wird die Genehmigung in Aussicht gestellt. Die Begr\u00fcndung: das Gew\u00e4sser ist bereits stark verbaut. Als zweites Argument wird angef\u00fchrt, dass der Appesbach wegen seines kleinen Einzugsgebiets von unter 10 km\u00b2 im Nationalen Gew\u00e4sserbewirtschaftungsplan 2021 nicht als eigener Detailwasserk\u00f6rper ausgewiesen ist. Sein \u00f6kologischer Zustand wird deshalb auch nicht bewertet.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Der Appesbach als Lebensraum<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/APPESBACH-ST.WOLFGANG_090-768x1024.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-46725\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/APPESBACH-ST.WOLFGANG_090-768x1024.jpeg 768w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/APPESBACH-ST.WOLFGANG_090-240x320.jpeg 240w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/APPESBACH-ST.WOLFGANG_090-1152x1536.jpeg 1152w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/APPESBACH-ST.WOLFGANG_090.jpeg 1500w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Foto: FSO G\u00fcnther Ritzberger<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Kleine Flie\u00dfgew\u00e4sser mit steinigem Untergrund sind genau der Lebensraum, den der <strong>Steinkrebs<\/strong>, Austropotamobius torrentium, braucht. Die Art besiedelt bevorzugt Wald- und Wiesenb\u00e4che, die frei von kommunalen Abw\u00e4ssern und starken Sediment- oder N\u00e4hrstoffeintr\u00e4gen sind. Stillgew\u00e4sser und stark geschiebef\u00fchrende Wildb\u00e4che meidet sie. Ob im Appesbach selbst ein Bestand nachgewiesen ist, ist uns derzeit nicht bekannt. Wobei wir in diesen kleinen Zubringer B\u00e4chen und Runsen, laufend Steinkrebs Sichtungen machen. Speziell der obere Bereich des Appesbach, wenn dieser aus den bebauten Bereich heraus geht. Die Gew\u00e4sserstruktur w\u00fcrde einen Bestand jedenfalls nicht ausschlie\u00dfen.  <\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Schutzstatus des Steinkrebses<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"621\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Steinkrebs_Foto_TKM_030-1024x621.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-46737\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Steinkrebs_Foto_TKM_030-1024x621.jpg 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Steinkrebs_Foto_TKM_030-450x273.jpg 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Steinkrebs_Foto_TKM_030.jpg 1366w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Steinkrebsfunde in so kleinen, verbliebenen kleinen B\u00e4che und Runsen. Foto: FMSKG<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Der Steinkrebs steht in Anhang II und Anhang V der FFH-Richtlinie. Anhang II verpflichtet die Mitgliedstaaten, f\u00fcr die Art geeignete Schutzgebiete auszuweisen und deren Erhaltungszustand zu \u00fcberwachen. Anhang V regelt die Entnahme und Nutzung der Art und macht sie genehmigungspflichtig.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"841\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Steinkrebs_Foto_TKM_150-1024x841.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-46736\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Steinkrebs_Foto_TKM_150-1024x841.jpg 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Steinkrebs_Foto_TKM_150-390x320.jpg 390w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Steinkrebs_Foto_TKM_150.jpg 1399w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Auf der Suche nach Steinkrebsvorkommen. Genau solche &#8222;Runsen&#8220; sind der R\u00fcckzugsort, in denen man noch Steinkrebse findet. Leider sind gerade diese hart verbaut. <mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\"><strong>Ein Blick in die O\u00d6. Artenschutzverordnung best\u00e4tigt es, Krebstiere kommen darin nicht vor und ihre Lebenr\u00e4ume sind nicht gesch\u00fctzt! Damit haben wir immer weniger solche &#8222;Runsen&#8220; und auch Steinkrebse, siehe die nachfolgenden Fotos vom Appesbach zeigen eine Harte Verbauung. <\/strong><\/mark>Foto: Andreas Limbacher<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Das ist ein wichtiger Unterschied zu Anhang IV der FFH-Richtlinie. Anhang IV-Arten wie etwa die Gelbbauchunke oder der Alpenkammmolch sind unabh\u00e4ngig von einem Schutzgebiet individuell gesch\u00fctzt. Jede St\u00f6rung, T\u00f6tung oder Beeintr\u00e4chtigung ihres Lebensraums ist grunds\u00e4tzlich verboten, auch au\u00dferhalb von Natura-2000-Gebieten. F\u00fcr den Steinkrebs als Anhang II- und V-Art gilt dieser generelle Individualschutz nicht. Sein Schutz h\u00e4ngt am Schutzgebiet.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"611\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Steinkrebs_Foto_TKM_120-1024x611.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-46738\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Steinkrebs_Foto_TKM_120-1024x611.jpg 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Steinkrebs_Foto_TKM_120-450x269.jpg 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Steinkrebs_Foto_TKM_120.jpg 1508w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Foto: FMSKG<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\"><strong>Ein Blick in die O\u00d6. Artenschutzverordnung best\u00e4tigt das. Anlage 3 der Verordnung listet die in Ober\u00f6sterreich landesrechtlich gesch\u00fctzten Tiere: S\u00e4ugetiere, V\u00f6gel, Kriechtiere, Lurche und eine Reihe von Insekten. Krebstiere kommen in dieser Liste nicht vor. Der Steinkrebs ist damit auch \u00fcber das O\u00d6. Natur- und Landschaftsschutzgesetz 2001 nicht individuell gesch\u00fctzt.<\/strong><\/mark> (?)<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Einsch\u00e4tzung<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\"><strong>Der Appesbach zeigt ein Muster, das sich in vielen kleinen B\u00e4chen und Runsen des Salzkammerguts wiederholt. Drei Faktoren verst\u00e4rken sich gegenseitig:<\/strong><\/mark><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li class=\"has-medium-font-size\"><strong>Der Steinkrebs ist FFH-Anhang II- und V-Art, aber nicht Anhang IV. Damit fehlt ihm der generelle Individualschutz au\u00dferhalb von Schutzgebieten.<\/strong><\/li>\n\n\n\n<li class=\"has-medium-font-size\"><strong>Er steht nicht in Anlage 3 der O\u00f6. Artenschutzverordnung. Landesrechtlich ist er in Ober\u00f6sterreich nicht erfasst.<\/strong><\/li>\n\n\n\n<li class=\"has-medium-font-size\"><strong>Sein bevorzugter Lebensraum, kleine B\u00e4che mit Einzugsgebiet unter 10 km\u00b2, f\u00e4llt aus der systematischen Zustandsbewertung des NGP heraus.<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Keine dieser drei L\u00fccken ist f\u00fcr sich rechtswidrig. In Summe f\u00fchren sie aber dazu, dass gerade die Gew\u00e4sser, in denen der Steinkrebs am ehesten noch vorkommt, am schw\u00e4chsten \u00fcberwacht und am leichtesten zu verbauen sind. Die eigene Fachbeh\u00f6rde hat im vorliegenden Fall den fachlich richtigen Weg empfohlen, geschlossene Bauweise, Stand der Technik. Dass trotzdem eine offene Querung in Aussicht gestellt wird, mit Verweis auf die bereits bestehende Verbauung, zeigt, wie stark die tats\u00e4chliche Entscheidung von der systematischen Einstufung eines Gew\u00e4ssers abh\u00e4ngt und wie wenig von seiner \u00f6kologischen Funktion.<\/mark><\/strong><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Die L\u00fccke im Wasserrecht<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Der Nationale Gew\u00e4sserbewirtschaftungsplan weist Oberfl\u00e4chengew\u00e4sser als Wasserk\u00f6rper aus und bewertet deren \u00f6kologischen Zustand. F\u00fcr die systematische Ausweisung als eigener Wasserk\u00f6rper braucht ein Flie\u00dfgew\u00e4sser \u00fcblicherweise ein Einzugsgebiet von mehr als 10 km\u00b2. <strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Kleinere Gew\u00e4sser wie der Appesbach fallen aus dieser systematischen Bestandsaufnahme heraus. F\u00fcr sie gibt es keine Zustandsklasse, keine Umweltziele nach \u00a7 30a WRG 1959 und keine Berichtspflicht.<\/mark><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><strong>Das bedeutet nicht, dass f\u00fcr solche Gew\u00e4sser im Wasserrecht \u00fcberhaupt nichts gilt. Es bedeutet, dass ein bestimmtes Schutzinstrument, das gezielt auf ausgewiesene Wasserk\u00f6rper zugeschnitten ist, hier ins Leere l\u00e4uft.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Quellen<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li class=\"has-medium-font-size\">Land Ober\u00f6sterreich, DORIS \u2013 Digitales Ober\u00f6sterreichisches Raum-Informationssystem, Fachbereich Wasser &amp; Geologie: <a href=\"https:\/\/doris.ooe.gv.at\/themen\/umwelt\/wasser.aspx\">https:\/\/doris.ooe.gv.at\/themen\/umwelt\/wasser.aspx<\/a> <br \/>(Abfrage 08\/2026)<\/li>\n\n\n\n<li class=\"has-medium-font-size\">Statistik Austria, Gemeindedaten St. Wolfgang im Salzkammergut (Gemeindenr. 40717): <a href=\"https:\/\/www.statistik.at\/atlas\/blick\/?gemnr=40717\">https:\/\/www.statistik.at\/atlas\/blick\/?gemnr=40717<\/a><\/li>\n\n\n\n<li class=\"has-medium-font-size\">Wikipedia, \u201eSt. Wolfgang im Salzkammergut\u201c, Stand 2026<\/li>\n\n\n\n<li class=\"has-medium-font-size\">Seecamping Appesbach \/ Landhaus zu Appesbach, Lage- und GPS-Angaben: <a href=\"https:\/\/www.appesbach.at\">https:\/\/www.appesbach.at<\/a><\/li>\n\n\n\n<li class=\"has-medium-font-size\">huberpower.com \/ Fischereimanagement Salzkammergut, \u201eIschl Zubringer und Restwasserstrecke Weinbach\u201c (Systematik der Seezubringer)<\/li>\n\n\n\n<li class=\"has-medium-font-size\">Wildbach- und Lawinenverbauung (WLV), Gebietsbauleitung Salzkammergut \u2013 allgemeine Systematik des Wildbachverzeichnisses<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Steinkrebs Sichtungen melden<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Bei Sichtungen, bitte ganz vorsichtig ein paar Fotos zu machen, wenn man sie nicht angreifen will, macht das auch nichts. Es reicht eine Aufnahme von oben und eine genaue Beschreibung der Fundstelle. <\/mark><\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"729\" height=\"409\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Steinkrebs_Foto_TKM_05.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-46746\" style=\"aspect-ratio:1.7824259789875836;width:840px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Steinkrebs_Foto_TKM_05.jpg 729w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Steinkrebs_Foto_TKM_05-450x252.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 729px) 100vw, 729px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><strong>Bitte die Krebs dort zu lassen, wo sie gefunden wurden! <\/strong><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Weitere Informationen<\/h1>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Eigentliche passiert unter der Oberfl\u00e4che. Am Gew\u00e4sser wie beim Naturschutz. Auf www.huberpower.com geht es genau dorthin: zur Arbeit am Wasser, zur Forschung dahinter und zu den Projekten, an denen wir gerade arbeiten.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-fischereimanagement-salzkammergut wp-block-embed-fischereimanagement-salzkammergut\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"ujkSYmzAJc\"><a href=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/froskg-gewaesser-datenbank\/\">FROSKG Gew\u00e4sser Datenbank<\/a><\/blockquote><iframe loading=\"lazy\" class=\"wp-embedded-content\" sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" style=\"position: absolute; visibility: hidden;\" title=\"\u201eFROSKG Gew\u00e4sser Datenbank\u201c \u2013 Fischereimanagement Salzkammergut\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/froskg-gewaesser-datenbank\/embed\/#?secret=sGVnrX3BbL#?secret=ujkSYmzAJc\" data-secret=\"ujkSYmzAJc\" width=\"600\" height=\"338\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\"><\/iframe>\n<\/div><figcaption class=\"wp-element-caption\">FROSKG steht f\u00fcr \u201e<strong>F<\/strong>ische<strong>R<\/strong>eirevier&nbsp;<strong>O<\/strong>beres&nbsp;<strong>S<\/strong>alz<strong>K<\/strong>ammer<strong>G<\/strong>ut\u201c und es freut mich, dass die erste Analyse einer Gew\u00e4sser Datenbank f\u00fcr das FROSKG steht! Das war ein sch\u00f6nes St\u00fcck Arbeit \u2013 vom ersten groben Tabellenentwurf bis zur jetzigen Liste mit 82 Gew\u00e4ssern, sauberer Hierarchie \u00fcber vier Ordnungen, den W-Nummern aus dem Wildbachkataster und den ersten DORIS-IDs. Ein Ziel ist es, die geografischen Informationen aus DORIS und die rechtlichen Daten aus dem Fischbuch mit fisch\u00f6kologischen Daten zu verkn\u00fcpfen und zu bilanzieren, um ein biotisches und abiotisches Grundger\u00fcst der Fischerei zu zeichnen. Dabei soll jedes Gew\u00e4sser im FROSKG als Untersuchungsgebiet geographisch und klimatologisch beschrieben werden, sowie auf abiotische Faktoren der Flussgebiete und die biotischen Regionen eingegangen werden.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-fischereimanagement-salzkammergut wp-block-embed-fischereimanagement-salzkammergut\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"4HTlikNV3a\"><a href=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/brutalismus\/\">BRUTALISMUS<\/a><\/blockquote><iframe loading=\"lazy\" class=\"wp-embedded-content\" sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" style=\"position: absolute; visibility: hidden;\" title=\"\u201eBRUTALISMUS\u201c \u2013 Fischereimanagement Salzkammergut\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/brutalismus\/embed\/#?secret=vvI8Ura8Jf#?secret=4HTlikNV3a\" data-secret=\"4HTlikNV3a\" width=\"600\" height=\"338\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\"><\/iframe>\n<\/div><figcaption class=\"wp-element-caption\">Kunstrichtungen betreffen nicht nur Architektur, Bildhauerei und Malerei, sondern auch Musik, Literatur, Philosophie und auch im Wasserbau kann man parallelen zu unterschiedlichen Epochen der Kunstgeschichte finden. So fallen mir unter \u201e<strong>Barock<\/strong>\u201c und diese auf den Wasserbau \u00fcbertragen, durchaus typisches Gew\u00e4sserabschnitte mit einer Tendenz zum\u00a0nat\u00fcrlichen Gesamtkunstwerk ein.\u00a0<strong>Barocke B\u00e4che<\/strong>, zumeist nat\u00fcrlich gewachsen, aber auch durchaus durch Renaturierungsprojekte strukturiert geschaffen, sollten einen gemeinsamen Zug haben und harmonische Ensembles im Bachverlauf bilden.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In diesen Artikel, m\u00f6chte ich mich der hohe Ingenieursleistung im Wasserbau widmen und den vielen B\u00e4chen die in ein\u00a0<strong>monotones Trapezprofil<\/strong>\u00a0gepresst und teils, bzw. leider oft, mit gepflasterten B\u00f6den ausgekleidet wurden. Sie haben alle eines gemeinsam: Einen symmetrischen Baustiel der geometrische, trapezf\u00f6rmige Uferflanken aufweist. Es ist eine Gew\u00e4sserbauform die sich seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs stark ausgebreitet hat \u2013 als eine Art \u201e<strong>Nachkriegsmoderne<\/strong>\u201c\u00a0wurde auf unsere Gew\u00e4sser eingewirkt, mit einer Auspr\u00e4gung die der Kunstrichtung \u201e<strong>Brutalismus\u201c\u00a0<\/strong>entspricht, denn franz\u00f6sischen Begriff\u00a0<em>b\u00e9ton brut<\/em>\u00a0\u201eroher Beton\u201c,\u00a0mit\u00a0sichtbar belassenen Beton gepr\u00e4gt.\u00a0<strong>Leider eine gerade im Wasserbau auch heute noch sehr verbreitete \u201eKunstrichtung\u201c<\/strong>. Nachfolgend ein paar Beispiel um meinen Vergleich zwischen Kunstrichtung und Wasserbau zu verdeutlichen.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #99cc00;\">\u201eAn allem Unfug der passiert, sind nicht etwa nur die schuld, die ihn tun,<\/span><\/strong><\/p><p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #99cc00;\"> sondern auch die, die ihn nicht verhindern.\u201c\n<\/span><\/strong><\/p><p style=\"text-align: center;\">Zitat von: Erich K\u00e4stner <\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-121\" title=\"20080303_17463_Home 250x Fisherman is Home_3333_bearbeitet-1\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/20080303_17463_Home-250x-Fisherman-is-Home_3333_bearbeitet-1.jpg\" alt=\"\" width=\"208\" height=\"243\"\/><\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Appesbach ist kein Gew\u00e4sser, \u00fcber das viel geschrieben wurde. Er gibt einen Campingplatz und einem traditionsreichen Landhaus am Wolfgangsee seinen Namen, taucht jedoch in keiner der g\u00e4ngigen Bach-Chroniken des&#8230; <a class=\"read-more\" href=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/46707-2\/\">[Weiterlesen]<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":46724,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[221,18,522,484,236,513,70,196,524,534,210,263,485,503],"tags":[],"class_list":["post-46707","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-aufzuchtbach","category-bewirtschaftung","category-digitalisierung","category-dokumentation","category-fischereimanagement-salzkammergut","category-fischlebensraeume","category-gewaesserbuch","category-krebse","category-st-wolfgang","category-steinkrebse","category-umweltschaeden","category-wassergut-salzkammergut","category-wissensdatenbank","category-wlv"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/46707","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=46707"}],"version-history":[{"count":18,"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/46707\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":46759,"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/46707\/revisions\/46759"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media\/46724"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=46707"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=46707"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=46707"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}