{"id":36123,"date":"2026-01-24T20:54:00","date_gmt":"2026-01-24T19:54:00","guid":{"rendered":"http:\/\/huberpower.com\/wordpress\/?p=36123"},"modified":"2026-02-07T18:08:03","modified_gmt":"2026-02-07T17:08:03","slug":"36123","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/36123\/","title":{"rendered":"COCOONING UND ARTIFICIAL NESTs &#8211; STROBLER WEISSENBACH 2025"},"content":{"rendered":"\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In \u00d6sterreich werden nach wie vor guten Gewissens tonnenweise meist fangf\u00e4hige Speisefische in unsere Gew\u00e4sser eingebracht. Dies geschieht, obwohl mittlerweile hunderte wissenschaftliche Untersuchungen zur Problematik des Fischbesatzes und die damit verbundenen negativen Auswirkungen auf Wildfischpopulationen existieren (Holzer et al., 2003; Pinter, 2008). Die in diesem Artikel beschriebene Bewirtschaftungsmethode, das Cocooning und als alternative Ausbringungsmethode <strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">\u201eArtificial Nests\u201c<\/mark><\/strong>, orientiert sich an der nat\u00fcrlichen Reproduktion von Wildfischen und versucht, s\u00e4mtliche negativen Effekte, die durch einen Fischbesatz hervorgerufen werden, bestm\u00f6glich zu vermeiden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir hatten die M\u00f6glichkeit bei einem Projekte in der Zusammenarbeit mit DI Georg Holzer, einem Pionier moderner Besatzmethoden dabei sein zu d\u00fcrfen. Am Strobler Wei\u00dfenbach wurde aktiv der Wiederaufbau der Bachforellenpopulation durch ein naturnahes Inkubationsverfahren durchgef\u00fchrt. <strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Im Zeitraum 2024\/2025 sind hierzu 50.000 Augenpunkteier sowie 5.000 gr\u00fcne Eier aus unserer reviereigenen Zucht eingebracht worden.<\/mark><\/strong> Die Methodik setzt prim\u00e4r auf das Vergraben in &nbsp;<strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">\u201eArtificial Nests\u201c<\/mark><\/strong> direkt im Bachsubstrat. Zur pr\u00e4zisen Erfolgskontrolle und Ermittlung der Schlupfraten kommen erg\u00e4nzend 18 Brutboxen zum Einsatz. Aus diesem Referenz-Projekts k\u00f6nnen wir auch einen gro\u00dfen Nutzen ziehen und aus den gewonnenen Daten \u00fcber Schlupferfolg und Habitat-Eignung wertvolles Wissen aufbauen und f\u00fcr k\u00fcnftige Besatzstrategien erhalten.<\/p>\n\n\n<\/blockquote>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"535\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_150-1024x535.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-42804\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_150-1024x535.jpg 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_150-450x235.jpg 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_150-1536x803.jpg 1536w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_150-2048x1071.jpg 2048w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_150-360x188.jpg 360w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Infolge von Geschiebesperren-Entleerungen wurde der Strobler Wei\u00dfenbach durch den Eintrag von ca. <strong>60.000 Tonnen Feinsedimenten und Geschiebe<\/strong> massiv belastet. Diese Sedimentwelle f\u00fchrte zu einer weitgehenden Vernichtung des Fischbestandes und einer tiefgreifenden Sch\u00e4digung des benthischen Lebensraums. Foto: FMSKG<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"693\" height=\"848\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_300.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-42857\" style=\"aspect-ratio:0.8172286714575272;width:840px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_300.jpg 693w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_300-262x320.jpg 262w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_300-360x441.jpg 360w\" sizes=\"auto, (max-width: 693px) 100vw, 693px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Bericht vom Technisches B\u00fcro f\u00fcr Landschaftsplanung und Landschaftspflege DI Georg Holzer, 1120 Wien. <\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Logistische Meisterleistung -Versuch mit \u201egr\u00fcnen Eiern\u201c<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein fachlicher H\u00f6hepunkt des Besatz-Projekts am Strobler Wei\u00dfenbach war das Einbringen von <strong>frisch befruchteten, \u201egr\u00fcnen\u201c Eiern<\/strong>. Im Gegensatz zu den robusteren Augenpunkteiern erfordert der Einsatz gr\u00fcner Eier eine pr\u00e4zise terminliche Abstimmung, die schwierig planbar ist: Die Anwesenheit des Expertenteams aus Wien musste exakt mit der nat\u00fcrlichen Laichreife unserer Elterntiere korrespondieren. Besonders bei den Rognern ist der optimale Abstreifzeitpunkt ein enges Zeit Fenster. Dank der langj\u00e4hrigen Erfahrung und dem Gesp\u00fcr unseres <strong>Karl Fehrer<\/strong> gelang es am <strong>12.12.2024<\/strong>, eine Chance zu nutzen und reife Bachforellen-Rogner abzustreifen. So konnten wir das Projekt nicht nur mit Augenpunkteiern, sondern auch mit frisch befruchtetem &#8222;<strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-vivid-green-cyan-color\">gr\u00fcnen<\/mark><\/strong>&#8222;-Laich aus dem reviereigenen <strong>Fischlabor (FischLab)<\/strong> unterst\u00fctzen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"497\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_010-1024x497.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-42749\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_010-1024x497.jpg 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_010-450x218.jpg 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_010-1536x745.jpg 1536w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_010-360x175.jpg 360w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_010.jpg 1725w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Karl Fehrer beim abstreifen der Bachforellen im <strong>FischLab-M\u00fchlbach<\/strong>. Dass wir dieses Projekt nicht nur begleiten, sondern auch mit Eiern beliefern d\u00fcrfen, unterstreicht unsere Kompetenz im Fischartenschutz. <strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Ziel ist die nachhaltige R\u00fcckkehr der Bachforelle zu f\u00f6rdern. <\/mark><\/strong>Durch den Einsatz von k\u00fcnstlichen Nestern und die wissenschaftliche Begleitung mittels Brutboxen dokumentieren wir jeden Schritt exakt. Diese Erfahrungen flie\u00dfen direkt in unsere Wissensdatenbank ein, um das Erbe der modernen Fischzucht und des naturnahen Besatzes im Salzkammergut langfristig zu sichern. Foto: FMSKG<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Warum dieser Versuch so wertvoll ist<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Maximale Naturn\u00e4he:<\/strong> Gr\u00fcne Eier verbringen ihre gesamte Entwicklungszeit direkt im Gew\u00e4sser-Substrat des Strobler Wei\u00dfenbachs.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>H\u00e4rtetest f\u00fcr das Habitat:<\/strong> Ein erfolgreiches Schl\u00fcpfen aus dem gr\u00fcnen Stadium beweist die exzellente Wasser- und Substratqualit\u00e4t vor Ort.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Wissenstransfer:<\/strong> Die Dokumentation dieses kritischen Timings und der anschlie\u00dfenden Schlupfraten in den Brutboxen liefert essenzielle Erkenntnisse f\u00fcr zuk\u00fcnftige Revierprojekte.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Workflow: Synchronisierte Injektions-Methode<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das ist genau der Punkt, warum die Methode so effizient ist: <strong>Arbeitsteilung<\/strong>. Wenn das Gel\u00e4nde \u2013 wie am Strobler Wei\u00dfenbach \u2013 mit lockerem Kies ideale Bedingungen bietet, entwickelt man im Team einen extrem schnellen Rhythmus. Dieses \u201eZwei-Team-System\u201c ist der Goldstandard f\u00fcr eine professionelle Ausbringung von Eimaterial in unsere Gew\u00e4sser. <br \/>Nachfolgend eine Prozess-Beschreibung f\u00fcr die Dokumentation:<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ruck zuck &#8211; und es sind 50.000 Eier gelegt<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Um die 50.000 Eier stressfrei und in optimaler Zeit in das Substrat einzubringen, wird in zwei spezialisierten Gruppen gearbeitet:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Team 1: Die \u201eNest-Architekten\u201c<\/strong> &#8211; bereiten die Laichgruben vor. Dabei wird das Substrat leicht aufgelockert oder eine kleine Vertiefung geschaffen, die der nat\u00fcrlichen Laichkuhle einer Forelle nachempfunden ist. Hierbei wird darauf geachtet, dass Feinanteile (Sand\/Schlamm) ausgesp\u00fclt werden, um die Durchstr\u00f6mung zu maximieren.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Team 2: Die \u201eInjektions-Spezialisten\u201c<\/strong> &#8211; folgen unmittelbar mit dem <strong>Injektionsrohr<\/strong>. Die Eier werden direkt in die vorbereitete Stelle im Schotterbett appliziert. Das Timing ist hier kritisch: Das Nest muss sofort wieder locker mit Kies bedeckt werden, um die Eier vor Licht (UV-Strahlung ist sch\u00e4dlich) und Fressfeinden zu sch\u00fctzen.<\/li>\n\n\n\n<li>Zur Vollst\u00e4ndigkeit sei erg\u00e4nzt &#8211; es ist wie beim Fensterputzen \u2013 man f\u00e4ngt ja auch nicht unten an, w\u00e4hrend oben das Dreckwasser runterl\u00e4uft. Um das so akribisch einzuhalten, zeigt, dass man das \u00d6kosystem Bach wirklich versteht &#8211; es geht um das <strong>\u201eA und O\u201c der Sauberkeit am eingebrachten Nest<\/strong>er und f\u00e4ngt oben an und arbeitet sich Bach-Abw\u00e4rts.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Umgebung beeinflusst sp\u00e4tere Leistung bei Fischen<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bedingungen, denen Fische w\u00e4hrend der Embryogenese und in der fr\u00fchen Lebensgeschichte ausgesetzt sind, k\u00f6nnen nicht nur dauerhafte Auswirkungen auf die Morphologie, sondern auch auf Wachstumsrate, Lebensgeschichte und Verhaltensmerkmale haben. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"255\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_100-1024x255.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-42783\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_100-1024x255.jpg 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_100-450x112.jpg 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_100-1536x383.jpg 1536w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_100-360x90.jpg 360w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_100.jpg 1734w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Martin Hinterleitner und DI Georg Holzer bei der Ausbringung per <strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">\u201eArtificial Nests\u201c<\/mark><\/strong>. Foto: FMSKG<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Homing-Effekt<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die \u00d6kologie der Nachkommen kann durch Bedingungen beeinflusst werden, denen insbesondere ihre Eltern und ihre Mutter ausgesetzt sind. Daher ist ja prinzipiell anzustreben, den Besatz schon per Cocooning oder <strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">\u201eArtificial Nests\u201c<\/mark><\/strong> und im Augenpunktstadium auszubringen um den &#8222;<strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Homing-Effekt<\/mark><\/strong>&#8220; und die Pr\u00e4gung f\u00fcr den Jungfisch bestm\u00f6glich zu beeinflussen und diese, soweit m\u00f6glich erst gar nicht in der Brutrinne schl\u00fcpfen zu lassen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"253\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image-15-1024x253.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-36134\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image-15-1024x253.png 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image-15-450x111.png 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image-15-1536x380.png 1536w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image-15.png 1734w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Typische Winterarbeit und nichts f\u00fcr &#8222;Couch-Potato&#8220;, wenn es darum geht den Bachforellenbest\u00e4nden in unseren Gew\u00e4ssern zu helfen. Foto: Martin Hinterleitner und DI Georg Holzer bei der Ausbringung per <strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">\u201eArtificial Nests\u201c<\/mark><\/strong>. In sehr lockerem, grobem Kies (gute Durchstr\u00f6mung) kann man eher Richtung 1.000 Eier gehen. Bei feinerem Material bleibt man eher bei 200 bis 500\/Nest, um sicherzustellen, dass jedes Ei genug Sauerstoff bekommt.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"381\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_110-1024x381.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-42786\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_110-1024x381.jpg 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_110-450x167.jpg 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_110-360x134.jpg 360w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_110.jpg 1154w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Die Dosierung pro Nest ein entscheidender Faktor f\u00fcr den Sauerstoffaustausch und das sp\u00e4tere \u00dcberleben der Larven. In sehr lockerem, grobem Kies (gute Durchstr\u00f6mung) kann man eher Richtung 1.000 Eier gehen. Bei <strong>47.600  Eier<\/strong>, ergibt sich bei einer Dosierung von z. B. 500 Eiern pro Nest eine stolze Anzahl von <strong>95 k\u00fcnstlichen Nestern<\/strong> entlang des Strobler Wei\u00dfenbachs.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Warum das im Strobler Wei\u00dfenbach so gut funktioniert:<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die \u201eWei\u00dfenb\u00e4che\u201c im Salzkammergut sind quasi die nat\u00fcrlichen F\u00f6rderb\u00e4nder der Kalkalpen. Der Name ist hier Programm: Das helle Kalkgestein und der Dolomit aus den steilen Flanken des Toten Gebirges oder des H\u00f6llengebirges sorgen f\u00fcr das charakteristische wei\u00dfe Bett und die enorme Geschiebefracht.<\/p>\n\n\n\n<ol start=\"1\" class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Lockerer Kies:<\/strong> In verfestigten (versinterten) Gew\u00e4ssern m\u00fcsste man den Boden m\u00fchsam aufhacken. Im Wei\u00dfenbach erlaubt das lockere Substrat ein z\u00fcgiges Arbeiten, was die Verweildauer der Eier au\u00dferhalb des Wassers bzw. in den Transportgef\u00e4\u00dfen minimiert.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Sauerstoffversorgung:<\/strong> Durch das Aufbereiten und anschlie\u00dfende Injizieren wird das Porenwasser im Nest optimal mit Sauerstoff angereichert \u2013 ein \u201eKickstart\u201c f\u00fcr die Entwicklung der Embryonen.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Geringes Risiko:<\/strong> Da ihr als eingespielte Mannschaft agiert, bleibt die Zeit, in der das Nest \u201eoffen\u201c ist, minimal. Das verhindert, dass Drift oder R\u00e4uber die wertvolle Fracht erreichen.<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Besatzgebiet <\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Strobler Wei\u00dfenbach m\u00fcndet in der N\u00e4he vom Wolfgangsee rechtsufrig in die Ischl. Es handelt sich um einen stark geschiebef\u00fchrenden Gebirgsbach mit zwei gro\u00dfen Geschiebesperren im Oberlauf. Das Institut f\u00fcr Wasserwirtschaft, Hydrologie und konstruktiven Wasserbau wurde beauftragt ein Geschiebemanagement f\u00fcr diesen Bach zu erstellen. Um die Bachforellenpopulation zu st\u00e4rken wurde in diesem Managementkonzeptes auch beschlossen, eine zweij\u00e4hrige Eibewirtschaftung<br \/>durchzuf\u00fchren. Der Strobler Wei\u00dfenbach wurde vor Projektbeginn vor Ort besichtigt und die Strecke f\u00fcr das Einbringen der Bachforelleneier festgelegt und vorbereitet. Das Arbeitsgebiet beginnt an der Ru\u00dfbach M\u00fcndung und endet ca. 2,3 km flussab dieser Stelle.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"724\" height=\"456\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_020.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-42754\" style=\"aspect-ratio:1.587739437343659;width:840px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_020.jpg 724w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_020-450x283.jpg 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_020-360x227.jpg 360w\" sizes=\"auto, (max-width: 724px) 100vw, 724px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Projektgebiet Strobler Wei\u00dfenbach. Quelle: BOKU Bericht, Priv.-Doz. Dipl.-Ing. Dr. nat. techn. Christoph Hauer<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Methodik<\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table class=\"has-fixed-layout\"><thead><tr><td><strong>Merkmal<\/strong><\/td><td><strong>Cocooning (Brutboxen)<\/strong><\/td><td><strong>Artificial Nests (K\u00fcnstliche Nester)<\/strong><\/td><\/tr><\/thead><tbody><tr><td><strong>Technik<\/strong><\/td><td>Eier werden in Boxen (z.B. Holzer-Boxen, <em>Whitlock-Vibert<\/em> oder <em>M+S<\/em>) im Kies vergraben.<\/td><td>Eier werden mittels eines Rohrs direkt in das gelockerte Kiesbett \u201egeimpft\u201c.<\/td><\/tr><tr><td><strong>Schutz<\/strong><\/td><td>Box bietet Schutz vor Fressfeinden und mechanischem Druck.<\/td><td>Kein Schutz; die Eier liegen frei im L\u00fcckensystem des Kieses.<\/td><\/tr><tr><td><strong>Vorteil<\/strong><\/td><td>Man kann den Schlupferfolg kontrollieren (Boxen werden wieder gehoben).<\/td><td>Maximal naturnah; die Larven suchen sich ihren Weg von Beginn an selbst.<\/td><\/tr><tr><td><strong>Gefahr<\/strong><\/td><td><strong>Versandung:<\/strong> Die feinen Schlitze der Boxen k\u00f6nnen bei Geschiebemengen (wie im Wei\u00dfenbach) verstopfen (Kolmation).<\/td><td><strong>Verdriftung:<\/strong> Bei starkem Geschiebetrieb k\u00f6nnen die Eier zerquetscht oder ausgesp\u00fclt werden.<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Brutboxen (Kokons)<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die \u201eSanduhr\u201c der Natur &#8211; es haben sich die Bedingungen durch vor allem menschliche Eingriffe extrem versch\u00e4rft. Die Boxen von Georg Holzer helfen zu verstehen, dass es in den &#8222;Wei\u00dfenb\u00e4chen&#8220; oft genug Laichpl\u00e4tze g\u00e4be, diese aber durch die hohe Dynamik, mit zu viel Feinsedimente, Schotterumlagerungen und dies zur falschen Zeit &#8222;zugesch\u00fcttet&#8220; werden. Zum Einsatz kommen bei dieser Untersuchung die im Eigenbau entwickelte Brutboxen (Kokons) des <strong>Ingenieurb\u00fcro DI Georg Holzer<\/strong>, die mittlerweile seit gut 25 Jahren bei unterschiedlichsten Projekten und Fragestellungen im Einsatz sind und sich f\u00fcr wissenschaftliche Projekte bew\u00e4hrt haben.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"701\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_120-1024x701.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-42791\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_120-1024x701.jpg 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_120-450x308.jpg 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_120-1536x1052.jpg 1536w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_120-360x247.jpg 360w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_120.jpg 1656w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Wer glaubt, Fischerei und Gew\u00e4sser-Bewirtschaftung sei nur gem\u00fctliches Sitzen am Ufer, hat noch nie im Dezember und J\u00e4nner bei eisigen Temperaturen in einer Wathose im <strong>Strobler Wei\u00dfenbach<\/strong> gestanden. Diese Arbeit ist k\u00f6rperlich extrem fordernd und das absolute Gegenteil von &#8222;Couch Potatoes&#8220;-Lifestyle. Foto: FMSKG<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Aufbau der Brutboxen<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei dem hier verwendeten Brutboxentyp handelt es sich um ein <strong>geschlossenes System (Holzer 1999)<\/strong>. Das hei\u00dft, dass die geschl\u00fcpften Larven die Brut Box nicht verlassen und somit <strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">anhand der eingebrachten Eier exakte Schlupfraten bestimmt werden k\u00f6nnen.<\/mark><\/strong> Der Kokon besteht im Wesentlichen aus einem str\u00f6mungswiderstandsarmen, zylinderf\u00f6rmigen Geh\u00e4use, das von einem austauschbaren Maschengitter umh\u00fcllt ist, einem Deckel, einer Bodenplatte sowie einer perforierten Trennwand, die den Kokon in Brutkammer und Aufzuchtkammer teilt. Deckel und Bodenplatte bestehen aus je zwei mit Ausnehmungen versehenen und gegeneinander verschiebbaren Scheiben. Zwischen den Scheiben wird ebenfalls Maschengitter eingespannt. Durch die Ausf\u00fchrung von Deckel und Bodenplatte kann, falls erforderlich, einer Kolmatierung des in den Kokon eingeschwemmten Substrats entgegengewirkt werden. Um die Durchstr\u00f6mung von Deckel und\/oder Bodenplatte zu regulieren, werden die zwei mit Ausnehmungen versehenen Scheiben gegeneinander verschoben. Die Fixierungsstange verbindet Geh\u00e4use, Deckel und Bodenplatte und dient weiters als Schiene f\u00fcr die Trennwand, die den Kokon in die zwei, h\u00f6henverstellbare Kammern teilt. Durch die variablen Einstellh\u00f6hen der Kammern k\u00f6nnen unterschiedliche M\u00e4chtigkeiten an Substrat in die Brutkammer eingebracht werden. Je nach Fischart, werden die Eier oberfl\u00e4chennah oder aber in tiefere Schichten aufgelegt. So kann, in Abh\u00e4ngigkeit der jeweiligen Fischart, der Kokon mit bis zu 2.500 befruchteten Fischeiern bef\u00fcllt werden. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"726\" height=\"240\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_030.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-42757\" style=\"aspect-ratio:3.0251318445211277;width:840px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_030.jpg 726w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_030-450x149.jpg 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_030-360x119.jpg 360w\" sizes=\"auto, (max-width: 726px) 100vw, 726px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Zerlegter Kokon                                                                                  Mit Substrat bef\u00fcllter Kokon<br \/>Quelle: BOKU Bericht, Priv.-Doz. Dipl.-Ing. Dr. nat. techn. Christoph Hauer<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\"><strong>Ein wesentliches Merkmal dieses Projektes ist die Abkehr von unkontrolliertem Besatz hin zu einer messbaren Erfolgskontrolle.<\/strong> <\/mark>W\u00e4hrend am Markt verschiedene Brutboxen-Systeme existieren, kamen am Strobler Wei\u00dfenbach die <strong>speziell entwickelten Brutboxen von Georg Holzer<\/strong> zum Einsatz.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"729\" height=\"236\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_040.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-42758\" style=\"aspect-ratio:3.0891213666159043;width:840px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_040.jpg 729w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_040-450x146.jpg 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_040-360x117.jpg 360w\" sizes=\"auto, (max-width: 729px) 100vw, 729px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Einf\u00fcllen der Augenpunkteier                                                             Eingraben der Kokons<br \/>Die Brutboxen werden mit gez\u00e4hlten Eiern bef\u00fcllt um den Erfolg dieser Methode zu \u00fcberpr\u00fcfen.<br \/>Quelle: BOKU Bericht, Priv.-Doz. Dipl.-Ing. Dr. nat. techn. Christoph Hauer<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Der entscheidende Vorteil dieses Systems:<\/strong> Im Gegensatz zu Standardmodellen erm\u00f6glichen diese Boxen eine pr\u00e4zise <strong>Z\u00e4hlung der geschl\u00fcpften Larven<\/strong>. Dies ist f\u00fcr die Erfolgskontrolle dieser Methode von unsch\u00e4tzbarem Wert, da man so nicht auf Sch\u00e4tzungen angewiesen ist, sondern exakte <strong>Schlupfraten<\/strong> ermittelt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Vergleichbarkeit:<\/strong> Wir k\u00f6nnen die \u00dcberlebensraten der robusten Augenpunkteier direkt mit denen der sensiblen \u201egr\u00fcnen Eier\u201c vergleichen, die von Karl Fehrer termingenau abgestreift wurden.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Datensicherung:<\/strong> Diese Ergebnisse werden systematisch erfasst und in unsere Projektdokumentation \u00fcbernommen und dienen als objektiver Nachweis f\u00fcr die Eignung des Gew\u00e4ssers und die Qualit\u00e4t unseres Besatzmaterials.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"386\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_130-1024x386.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-42795\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_130-1024x386.jpg 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_130-450x169.jpg 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_130-360x136.jpg 360w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_130.jpg 1147w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Die Standortwahl f\u00fcr die k\u00fcnstlichen Nester und Brutboxen folgt streng \u00f6kologischen Parametern. Priorit\u00e4r werden <strong>Riffle-Zonen<\/strong> ausgew\u00e4hlt. Diese seichten, schnell flie\u00dfenden Abschnitte garantieren durch ihre turbulente Oberfl\u00e4chenstr\u00f6mung und das grobe Substrat eine optimale Sauerstoffversorgung und verhindern die Versandung der Brutst\u00e4tten. Damit imitieren wir die nat\u00fcrlichen Laichpl\u00e4tze der Bachforelle und maximieren die Schlupfrate unter Realbedingungen. Wer das versteht, denkt wie eine Forelle. In der Gew\u00e4sserkunde ist der <strong>Riffle<\/strong> (die Furt oder das Riff) der &#8222;Krei\u00dfsaal&#8220; des Baches. Dass man die Nester und Boxen genau dort platziert, zeigt, dass man die Hydromorphologie des Strobler Wei\u00dfenbachs perfekt nutzt. Foto: FMSKG<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Biomonitoring mit dem &#8222;Holzer-System&#8220;<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dieser Brutboxentyp wurde urspr\u00fcnglich entwickelt, um an ein zufriedenstellendes Werkzeug f\u00fcr das Einbringen von befruchteten Fischeiern zur fischereilichen Bewirtschaftung von Salmoniden Gew\u00e4ssern zu gelangen. In den letzten 20 Jahren wurde die notwendige Feinabstimmung des Boxeneinsatzes f\u00fcr unterschiedliche Fischarten ausgearbeitet und somit k\u00f6nnen konstant hohe Schlupfraten bei Bachforellen-, \u00c4schen-, Huchen-, Seeforellen- und Regenbogenforelleneiern erzielt werden. Die langj\u00e4hrige Arbeit mit diesen Brutboxen zeigte, dass neben einer nachhaltigen fischereilichen Bewirtschaftung, weitere interessante Fragestellungen mit dieser Methode beantwortet werden k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"538\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_160-1024x538.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-42806\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_160-1024x538.jpg 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_160-450x236.jpg 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_160-1536x806.jpg 1536w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_160-360x189.jpg 360w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_160.jpg 1577w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Dieser Brutboxentyp wurde entwickelt, um an ein zufriedenstellendes Werkzeug f\u00fcr das Einbringen von befruchteten Fischeiern zur fischereilichen Bewirtschaftung von Salmoniden Gew\u00e4ssern zu gelangen. Foto: FMSKG<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Untersucht wurden beispielsweise die Auswirkungen eines starken Schwallbetriebes auf das Aufkommen von Bachforelleneiern (Holzer &amp; Hinterhofer 2007), die Schlupfraten von Eimaterialien unterschiedlicher Fischz\u00fcchter im direkten Vergleich (Holzer &amp; Hinterhofer 2007; Holzer 2009), die Funktions\u00fcberpr\u00fcfung von k\u00fcnstlich geschaffenen Laichpl\u00e4tzen (Holzer et al. 2010), der Einfluss einer Kraftwerksp\u00fclung auf die im Substrat abgelegten Eier (Holzer et al. 2010) oder der Einfluss von Schwallstrecken auf inkubierte Hucheneier (Holzer 2015 &amp; 2016) . All diese Untersuchungen brachten eindeutige Ergebnisse, die es erm\u00f6glichen derartige Fragestellungen zu bearbeiten bzw. zu evaluieren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein weiteres interessantes Untersuchungsfeld geht in Richtung eines Biomonitoring. Hier k\u00f6nnten Brutboxen zur \u00dcberpr\u00fcfung der Auswirkungen von Kl\u00e4ranlagen, Einleitungen oder Schwebstoffbelastungen bei Wasserbauarbeiten herangezogen werden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Einbringen der Brutboxen<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">An der ausgew\u00e4hlten Stelle wird zuerst mit einer Spitzhacke ein Loch in die Gew\u00e4ssersohle gegraben. Anschlie\u00dfend wird die Brut Box zu zwei Drittel mit Flussschotter aufgef\u00fcllt. Dann werden die, mit einer Eiz\u00e4hlplatte ausgez\u00e4hlten Bachforelleneier in die Box gef\u00fcllt und mit Substrat abgedeckt. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"693\" height=\"537\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_050.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-42762\" style=\"aspect-ratio:1.2905112462536736;width:840px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_050.jpg 693w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_050-413x320.jpg 413w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_050-360x279.jpg 360w\" sizes=\"auto, (max-width: 693px) 100vw, 693px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Quelle: BOKU Bericht, Priv.-Doz. Dipl.-Ing. Dr. nat. techn. Christoph Hauer<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Abschlie\u00dfend wird die Brut Box verschlossen. Die Brutbox wird nun in das vorbereitete Loch in der Gew\u00e4ssersohle gehoben und an einem in die Sohle geschlagenen Torstahl fixiert. Zuletzt wird noch die Brutbox komplett mit Flussschotter abgedeckt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"679\" height=\"510\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_060.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-42763\" style=\"aspect-ratio:1.3313827016759092;width:840px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_060.jpg 679w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_060-426x320.jpg 426w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_060-360x270.jpg 360w\" sizes=\"auto, (max-width: 679px) 100vw, 679px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Martin Hinterleitner bei der Einbringen der Brutboxen im Strobler Wei\u00dfenbach.<br \/>Quelle: BOKU Bericht, Priv.-Doz. Dipl.-Ing. Dr. nat. techn. Christoph Hauer<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Untersuchungsdesign<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die nachhaltige fischereiliche Bewirtschaftung am Strobler Wei\u00dfenbach wurde mit Bachforelleneiern durchgef\u00fchrt. Das Einbringen der Bachforelleneier erfolgte an zwei Terminen. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"371\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/image-38-1024x371.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-35848\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/image-38-1024x371.png 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/image-38-450x163.png 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/image-38-1536x556.png 1536w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/image-38.png 1622w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">1 Liter Bachforellen Eier im Augenpunktstadium sind 10.000 Eier. Foto: FMSKG<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Am 12.12.2024<\/strong> wurden 5.000 gr\u00fcne Bachforelleneier inkubiert. <br \/>An 6 unterschiedlichen Stellen wurde jeweils eine Brutbox mit 300 gr\u00fcnen Eiern eingebracht. Die restlichen 3200 gr\u00fcnen Eier wurden in <strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">\u201eArtificial Nests\u201c<\/mark><\/strong> vergraben.<br \/><\/li>\n\n\n\n<li><strong>Am 2. bis 4.01.2025<\/strong> wurden 50.000 Augenpunkteier in das Gew\u00e4sser eingebracht. An den oben ausgew\u00e4hlten Stellen mit gr\u00fcnen Eiern wurden zus\u00e4tzlich 2 Boxen mit jeweils 200 Augenpunkteiern inkubiert. <br \/>Die restlichen 47.600 Augenpunkteier wurden in <strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">\u201eArtificial Nests\u201c<\/mark><\/strong> eingebracht.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"450\" height=\"670\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_070.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-42766\" style=\"aspect-ratio:0.6716184701492537;width:840px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_070.jpg 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_070-215x320.jpg 215w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_070-344x512.jpg 344w\" sizes=\"auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">In der Abbildung sind die 6 Einbringungsstellen der Brutboxen dargestellt. Das Einbringen der Eier in <strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">\u201eArtificial Nests\u201c<\/mark><\/strong> erfolgte ebenfalls im Bereich zwischen Stelle 1 und 6. Somit konnten alle Bachforelleneier im Oberlauf des Strobler Wei\u00dfenbaches und im M\u00fcndungsbereich des Ru\u00dfbachs eingebracht werden. Um den Temperaturverlauf des Gew\u00e4ssers und somit die Eientwicklungsphasen (gr\u00fcne Eier, Augenpunkteier) und den Schlupf der Bachforellenlarven zu bestimmen, wurden an der Boxeneinbringungsstelle 2 im Strobler Wei\u00dfenbach und im M\u00fcndungsbereich des Ru\u00dfbachs Temperatursonden installiert. Diese Sonden wurden w\u00e4hrend des Projektes an drei Terminen ausgelesen um die idealen Entnahmetermine der Boxen zu bestimmen.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Lokale Fischzucht<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei einer 150-j\u00e4hrigen Geschichte der Fischzucht im Salzkammergut \u2013 die ja eng mit der Kaiserlichen Fischerei und der Bewirtschaftung der gro\u00dfen Seen verkn\u00fcpft ist \u2013 w\u00e4re es in der Tat vermessen, von genetisch v\u00f6llig isolierten \u201e<strong>Ur-Populationen<\/strong>\u201c auszugehen. Gerade im Salzkammergut wurden \u00fcber Generationen Fische zwischen den Einzugsgebieten getauscht, eingesetzt und durchmischt. Auch wenn es die genetisch reine \u201e<strong>Ur-Forelle<\/strong>\u201c nicht mehr gibt, verfolgt wir den Ansatz mit dem FischLab und den durch die Ergebnissen der &#8222;Holzer-Boxen-Ergebnis-Auswertung&#8220; ein viel realistischeres und wichtigeres Ziel: <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Die Erhaltung der Standort-Anpassung.<\/mark><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das ist die perfekte Zusammenfassung der <strong>\u00f6kologischen Strategie<\/strong>, die hinter diesem Projekt und unseren Bem\u00fchungen um die Erhaltung unserer lokalen Fischbest\u00e4nde steckt. <strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Wir nutzt das Bruthaus quasi als \u201eZeitmaschine\u201c, um den Fischen einen entscheidenden Startvorteil zu verschaffen und dies mit lokalst\u00e4mmigen Elterntieren.<\/mark><\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"2385\" height=\"1210\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/image-30.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-22522\" style=\"aspect-ratio:1.749321105818457;width:840px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/image-30.png 2385w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/image-30-450x228.png 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/image-30-1024x520.png 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/image-30-1536x779.png 1536w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/image-30-2048x1039.png 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 2385px) 100vw, 2385px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Einen entscheidende Vorteil nutzend um eine <strong>kontrollierten Ei-Entwicklung zu haben<\/strong>: Man eliminiert das gr\u00f6\u00dfte Risiko der fr\u00fchen Entwicklungsphase, bevor die Natur \u00fcberhaupt eine Chance hat, zuzuschlagen.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Der \u201eMatch\u201c zwischen Schlupf und Biologie<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In der freien Natur ist das Timing oft ein riskantes Spiel. Wenn die Larven zu fr\u00fch schl\u00fcpfen (weil der Winter vielleicht kurzzeitig zu mild war), finden sie nach dem Aufzehren ihres Dottersacks noch keine Nahrung im Bach, da die Insektenlarven und das Plankton ebenfalls noch in der Winterruhe sind.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Durch unsere Strategie im Bruthaus Ebensee erzielt wir zwei wesentliche Vorteile:<\/p>\n\n\n\n<ol start=\"1\" class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Planbarkeit:<\/strong> Durch die kontrollierten 6,2 \u00b0C Eientwicklung, l\u00e4sst sich die Ausbringung der Eier sehr gut planen und auf winterliche Wetterbedingungen kann reagiert werden. Wir wissen auf den Tag genau, wann das Augenpunktstadium erreicht ist.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Wetter-Management:<\/strong> Wenn f\u00fcr den geplanten Ausbringungstag ein massives Hochwasser oder ein extremer K\u00e4lteeinbruch vorhergesagt wird, kann man das Timing planen.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Schutz vor Winterhochw\u00e4ssern:<\/strong> Je l\u00e4nger die Eier in der sicheren Brutapparaten liegen, desto weniger sind sie den gef\u00e4hrlichen Winter-Hochw\u00e4ssern oder erneuten Sedimenttransporten im Bach ausgesetzt. Damit \u00fcberspringen wir soweit vorhersehbar und m\u00f6glich, die gef\u00e4hrlichste Zeit im instabilen Bachbett.<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"650\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/image-46-1024x650.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-21787\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/image-46-1024x650.png 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/image-46-450x286.png 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/image-46-1536x975.png 1536w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/image-46-2048x1300.png 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Das auf Besatzfische spezialisierte Team vom &#8222;<strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Fischereimanagement Salzkammergut<\/mark><\/strong>&#8222;. vlnr.: Harald Eidinger und Karl Fehrer. Durch die Nutzung des Bruthauses in Ebensee, welches von einer stabilen, 6,2 \u00b0C kalten Quelle des Feuerkogel-Massivs gespeist wird, garantieren wir eine physiologisch optimierte, langsame Entwicklung der Bachforellen-Eier. Diese thermische Konstanz minimiert Entwicklungsfehler und resultiert in besonders robusten Larven, die eine ideale Basis f\u00fcr unsere anspruchsvollen Wiederansiedlungsprojekte bilden. Foto: FMSKG<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das gewonnene Eimaterial wurde im Revier Bruthaus des Fischereirevier Oberes Salzkammergut in Ebensee abgestreift und befruchtet. Bei der Arbeit mit gr\u00fcnen Eiern ist eine enge Zusammenarbeit mit der Fischzucht notwendig. Die Bachforellen wurden am 12.12.2024 zeitig in der Fr\u00fch abgestreift und befruchtet. Nach der Befruchtung m\u00fcssen die Bachforelleneier noch ca. 1 Stunde ruhen und k\u00f6nnen anschlie\u00dfend 24 Stunden lang transportiert bzw. in das Gew\u00e4sser eingebracht werden. Nach dieser Zeitspanne d\u00fcrfen die frisch befruchteten Bachforelleneier nicht mehr bewegt werden, da sonst hohe Mortalit\u00e4ten auftreten.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"289\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_080-1024x289.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-42771\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_080-1024x289.jpg 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_080-450x127.jpg 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_080-360x102.jpg 360w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_080.jpg 1307w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Das <strong>FischLab-M\u00fchlbach<\/strong> ist ein echter Meilenstein f\u00fcr das &#8222;<strong>Fischereimanagement Salzkammergut<\/strong>&#8222;. Es schlie\u00dft die kritische L\u00fccke zwischen dem Fang der Wildfische, Erreichung des optimalen Abstreiftermines f\u00fcr Rogner und der eigentlichen Erbr\u00fctung.<br \/>In der Fachsprache fungiert das Labor hier als <strong>H\u00e4lterung Anlage<\/strong>, die weit \u00fcber ein simples Becken hinausgeht, da wir damit Fische unterbringen k\u00f6nnen, die noch nicht &#8222;reif&#8220; sind. Foto: FMSKG<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Professionalisierung der Fischzucht f\u00fcr Wildgew\u00e4sser<\/strong> <\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Oft wird untersch\u00e4tzen, wie schwierig das Timing bei Wildfischen ist \u2013 im Gegensatz zu Zuchtfischen folgen sie keinem exakten Terminkalender, sondern reagieren auf Wasserstand, Temperatur und Mondphasen. Das <strong>FischLab-M\u00fchlbach<\/strong> fungiert hier als <strong>Puffer und Qualit\u00e4tsw\u00e4chter<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Warum die H\u00e4lterung im FischLab den Erfolg verdoppelt<\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Der &#8222;Stress-Faktor&#8220;:<\/strong> Wenn ein Rogner (Weibchen) am Bach gefangen und sofort abgestreift wird, obwohl er eigentlich noch 3\u20134 Tage br\u00e4uchte, ist die Eiqualit\u00e4t oft minderwertig. Die Eier sind &#8222;hart&#8220; oder die Befruchtungsrate sinkt drastisch. Im FischLab darf der Fisch in Ruhe &#8222;fertig reifen&#8220;.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Vermeidung von Mehrfachf\u00e4ngen:<\/strong> Ohne H\u00e4lterung m\u00fcsste man den Bach immer wieder mit dem Elektrofischger\u00e4t begehen, um genau die reifen Fische zu erwischen. Das FischLab schont somit nicht nur die Fische, sondern auch das Bachbett und das gesamte \u00d6kosystem der Wei\u00dfenb\u00e4che.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Kontrollierte Befruchtung:<\/strong> Im Labor k\u00f6nnen Sie den Rogen eines Weibchens gezielt mit dem Milchner (M\u00e4nnchen) befruchten, der die besten genetischen Voraussetzungen bietet. Das erh\u00f6ht die Vitalit\u00e4t der sp\u00e4teren Brut in den Holzer-Kokons enorm.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Kompetenzzentrum &#8222;FischLab&#8220; <\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Name &#8222;Labor&#8220; impliziert auch, dass dort mehr passiert als nur Warten. Es geht um die Beobachtung:<\/p>\n\n\n\n<ol start=\"1\" class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Vitalit\u00e4tscheck:<\/strong> Kranke oder verletzte Tiere werden erkannt.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Optimale Hygiene:<\/strong> Das Quell-Wasser im M\u00fchlbach-System ist oft stabiler und sauberer als in einem Wei\u00dfenbach, der gerade Hochwasser f\u00fchrt. Das ist die Grundvoraussetzung, um sp\u00e4ter im Bruthaus die Verluste durch Verpilzung gering zu halten.<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ein starkes Signal f\u00fcr das Salzkammergut<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dass das <strong>Fischereimanagement Salzkammergut<\/strong> hier investiert hat, zeigt, dass man weg vom &#8222;Eimer-Besatz&#8220; (Fische reinwerfen und hoffen) hin zu einer <strong>\u00f6kologischen Bestandsst\u00fctzung<\/strong> geht. Man gibt der Natur quasi eine Starthilfe, damit die Bachforelle trotz der extremen Geschiebebelastung der Wei\u00dfenb\u00e4che eine Chance hat, sich selbst zu reproduzieren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Bachforellenaugenpunkteier wurden am 02.01.2025 in der Fischzucht abgeholt und bis zum 4.01.2025 in das Gew\u00e4sser &#8222;Strobler Wei\u00dfenbach&#8220; eingebracht.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"828\" height=\"285\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/image-35.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-35832\" style=\"aspect-ratio:2.9053676188387523;width:828px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/image-35.png 828w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/image-35-450x155.png 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 828px) 100vw, 828px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Bachforellen-Eier im Augenpunktstadium. Foto: FMSKG<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wassertemperaturen<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das ist ein unsch\u00e4tzbarer Vorteil f\u00fcr Cocooning-Projekt. In der Fischzucht gilt die Faustregel: <strong>\u201eZeit ist Qualit\u00e4t.\u201c<\/strong> Diesen Aspekt der \u201elangsamen Reifung\u201c ist wichtig um die Qualit\u00e4t des Besatzmaterials zu gew\u00e4hrleisten. Ein Quellwasser-System wie das in Ebensee, das vom Feuerkogel gespeist wird, ist f\u00fcr die Forellenzucht quasi ein \u201eF\u00fcnf-Sterne-Hotel\u201c. Die konstante Temperatur von <strong>6,2 \u00b0C<\/strong> spielt eine entscheidende Rolle f\u00fcr die Physiologie der Fische.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Warum 6,2 \u00b0C ideal sind (Die Tagesgrad-Rechnung)<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Entwicklung von Fischeiern wird in <strong>Tagesgraden (D\u00b0)<\/strong> gemessen. Man berechnet sie einfach: Wassertemperatur x Tage. Eine Bachforelle ben\u00f6tigt bis zum Augenpunktstadium etwa 220 bis 250 D\u00b0 und bis zum Schlupf etwa 410 bis 450 D\u00b0.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"561\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/image-26-1024x561.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-19024\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/image-26-1024x561.png 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/image-26-450x246.png 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/image-26-1536x841.png 1536w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/image-26.png 1567w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Bei 6,2 \u00b0C:<\/strong> Die Eier brauchen ca. <strong>35 bis 40 Tage<\/strong> bis zum Augenpunktstadium und ca. <strong>70 Tage<\/strong> bis zum Schlupf.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Der Vorteil:<\/strong> Bei dieser moderaten K\u00e4lte entwickeln sich die Embryonen langsam und stabil. Bei zu warmem Wasser \u201eschie\u00dfen\u201c die Fische f\u00f6rmlich aus dem Ei. Das f\u00fchrt oft zu schw\u00e4cherem Bindegewebe, geringerer Dottersack-Effizienz und anf\u00e4lligeren Larven.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die besonderen Vorz\u00fcge der Feuerkogel-Quelle<\/h3>\n\n\n\n<ul start=\"1\" class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Thermische Stabilit\u00e4t:<\/strong> Quellwasser aus einem so massiven Karstsystem wie dem Feuerkogel schwankt kaum. Das verhindert \u201eTemperaturschocks\u201c, die bei Oberfl\u00e4chenwasser (Bachwasser) durch Frostperioden oder pl\u00f6tzliche Schmelzwasser-Eintritte oder Tr\u00fcbstoffbelastungen entstehen k\u00f6nnen.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Keimfreiheit:<\/strong> Da das Wasser durch das Gestein gefiltert wird, ist der Druck durch Bakterien und Parasiten (wie z.B. Saprolegnia\/Fischschimmel) deutlich geringer als in einer Anlage, die Flusswasser nutzt.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Sauerstoffs\u00e4ttigung:<\/strong> Diese Quellen ist hervorragend mit Sauerstoff ges\u00e4ttigt, was f\u00fcr die Zellteilung im Ei essenziell ist.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Wassertemperatur-Messung Strobler Weissenbach<\/h3>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"738\" height=\"479\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_090.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-42774\" style=\"aspect-ratio:1.5407777125334376;width:840px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_090.jpg 738w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_090-450x292.jpg 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_090-360x234.jpg 360w\" sizes=\"auto, (max-width: 738px) 100vw, 738px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">In der Abbildung sind die Wassertemperaturwerte w\u00e4hrend der Untersuchung dargestellt. Die Wassertemperaturwerte bewegten sich w\u00e4hrend der Inkubationsphase zwischen 0,5 und maximal 5,7\u00b0C. Die Entnahme der Boxen zur Ausz\u00e4hlung der Augenpunkteier erfolgte bei 317 TG \u00b0C nach insgesamt 103 Inkubationstagen und das Ausz\u00e4hlen der Bachforellenlarven erfolgte nach insgesamt 81 Inkubationstagen bei 571 TG \u00b0C.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Ergebnisse<\/h1>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gerade in der \u00d6kologie und Fischerei wird oft aus einem \u201eBauchgef\u00fchl\u201c heraus gehandelt, was bei den enormen personellen Aufwand von Besatz-Projekten riskant ist. Die Zusammenarbeit mit Experten wie DI Georg Holzer mit seinem BOKU-Team hebt das Ganze von unserer ehrenamtlichen T\u00e4tigkeit und den Bem\u00fchungen unsere lokalen Fischbest\u00e4nde zu erhalten, was immer mehr einer \u00f6kologischen Denkmalpflege gleicht, auf ein <strong>wissenschaftliches Niveau<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Stille Sterblichkeit<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die <strong>&#8222;stille Sterblichkeit&#8220;<\/strong> im fr\u00fchen Stadium. In der klassischen Fischereistatistik wird meist erst ab dem Augenpunktstadium oder gar erst beim Besatz gez\u00e4hlt \u2013 die Verluste davor werden oft als &#8222;nat\u00fcrlich gegeben&#8220; ignoriert. Indem wir im FischLab bereits die <strong>&#8222;gr\u00fcnen Eier&#8220;<\/strong> (frisch befruchtete Eier vor der Augenpunkt-Entwicklung) kontrollieren, erfassen wir auch die gesamte biologische Realit\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"983\" height=\"274\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_330.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-42927\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_330.jpg 983w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_330-450x125.jpg 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_330-360x100.jpg 360w\" sizes=\"auto, (max-width: 983px) 100vw, 983px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Manchmal reifen die beiden Ovarien eines Weibchens leicht zeitversetzt. Wenn man den Fisch abstreift, ist eine Seite &#8222;pfeifreif&#8220;, w\u00e4hrend die Eier der anderen Seite noch zu fest mit dem Gewebe verbunden sind oder die Mikropyle (die \u00d6ffnung f\u00fcr das Spermium) noch nicht optimal erreichbar ist. <strong>\u00dcberreife vs. Unreife:<\/strong> In der Natur m\u00fcssen die Fische oft lange auf das passende Hochwasser-Signal warten, um aufzusteigen. Steht der Fisch zu lange unter Stress, k\u00f6nnen Eier im K\u00f6rper &#8222;\u00fcberreif&#8220; werden \u2013 sie verkleben oder die Eih\u00fclle wird instabil. <strong>Individuelle Vitalit\u00e4t:<\/strong> Manchmal ist ein Strang einfach nicht gut. Das k\u00f6nnen hormonelle St\u00f6rungen des Einzeltiers sein oder verletzungsbedingte Beeintr\u00e4chtigungen (z.B. durch mechanischen Druck bei der Elektrobefischung o.\u00e4. sein).<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die Bedeutung des Aussp\u00fclens bei gr\u00fcnen Eiern<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Aussortieren in dieser extrem fr\u00fchen Phase ist eine Gratwanderung, da die Eier hier hochsensibel auf Ersch\u00fctterungen reagieren. Dennoch ist es aus zwei Gr\u00fcnden f\u00fcr die &#8222;qualifizierte Erfahrung&#8220;, die Sie ansammeln wollen, essenziell:<\/p>\n\n\n\n<ol start=\"1\" class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Ehrliche Erfolgsrechnung:<\/strong> Nur wenn man wei\u00df, wie viele Eier <em>tats\u00e4chlich<\/em> abgestreift wurden und wie viele davon unbefruchtet waren, kennt man die wahre Fertilit\u00e4t der Elterntiere aus dem Wei\u00dfenbach.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Hygiene im System:<\/strong> Ein unbefruchtetes Ei, das nicht ausgesp\u00fclt wird, ist der perfekte N\u00e4hrboden f\u00fcr Pilze. Da gr\u00fcne Eier noch eine lange Zeit bis zum Schlupf vor sich haben, w\u00fcrde ein einziges totes Ei im Bruthaus bei 6,2 \u00b0C \u00fcber die Wochen hinweg ganze Gelege gef\u00e4hrden.<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"419\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_340-1024x419.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-42939\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_340-1024x419.jpg 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_340-450x184.jpg 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_340-1536x629.jpg 1536w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_340-2048x838.jpg 2048w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_340-360x147.jpg 360w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Das \u00d6ffnen der Box ist der Moment der Wahrheit. Es ist dieser fast ein arch\u00e4ologische Augenblick, in dem man die Dynamik des Gew\u00e4sser der letzten Wochen wie in einem Zeitraffer ablesen kann. Wenn Feinsedimente die Zwischenr\u00e4ume der Box f\u00fcllen, wird sie zur Falle. Die Larven ersticken nicht zwangsl\u00e4ufig. Das Milieu in der Box kippt. <strong>Die &#8222;Blindg\u00e4nger&#8220; als Indikator:<\/strong> Dass dort noch unbefruchtete Eier liegen, ist normal. Aber im Schlamm werden sie oft zu Infektionsherden. In einer sauberen, gut durchstr\u00f6mten Box liegen sie isoliert; in einer verschlammten Box beg\u00fcnstigen sie F\u00e4ulnisprozesse.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">&#8222;unsichtbare&#8220; Ausfallrate dokumentieren<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir beziehen diese Phase in unsere Untersuchung auf &#8222;Brut-Rahmen&#8220; mit ein, denn diese Ausfallrate gibt n\u00e4mlich Aufschluss \u00fcber Faktoren, die au\u00dferhalb der Brutbox liegen:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Qualit\u00e4t der unterschiedlichen Gew\u00e4sser-Systeme und Forellen-St\u00e4mme. <\/li>\n\n\n\n<li><strong>Kondition der Elterntiere:<\/strong> Waren die Fische durch die Dynamik im Wei\u00dfenbach oder durch Umweltfaktoren gestresst?<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Befruchtungserfolg:<\/strong> Wie effektiv war das Zusammenspiel im FischLab?<\/li>\n\n\n\n<li>Die <strong>Vorgehensweise macht den Unterschied:<\/strong> Wir versuchen den gesamten Prozess zu monitoren. Damit kommen wir zu Erfahrungswerten und zu Daten, die wir brauchen, um Folgeprojekte pr\u00e4zise zu planen und zu kalkulieren.<\/li>\n\n\n\n<li>So konnten wir im FischLab auch schon festgestellt, dass die Ausfallrate bei den gr\u00fcnen Eiern zwischen den verschiedenen B\u00e4chen variiert? Das l\u00e4sst interessante R\u00fcckschl\u00fcsse auf den Zustand der lokalen Populationen zulassen und hilft uns k\u00fcnftig bei der Erhaltung von widerstandsf\u00e4higen Bachforellen-St\u00e4mmen f\u00fcr den Besatz in unser Gew\u00e4ssersystem.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">150 Jahre Erfahrung vs. moderner Dogmatismus<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir wollen nicht den Trend nachjagen, krampfhaft nach einer \u201e<strong>Urforelle<\/strong>\u201c zu suchen, die es wissenschaftlich oft gar nicht mehr gibt. Stattdessen wollen wir die <strong>kontrollierte Kontrolle<\/strong>, um sicherzustellen, dass das, was im Bach <em>funktioniert<\/em>, auch dort bleibt.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Die <strong>\u201eNieten\u201c<\/strong> im Eistrang geh\u00f6ren dazu.<\/li>\n\n\n\n<li>Das <strong>Aussortieren<\/strong> im FischLab ist das Handwerk.<\/li>\n\n\n\n<li>Die <strong>Holzer-Box<\/strong> ist die Endabnahme.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"295\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_350-1024x295.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-42943\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_350-1024x295.jpg 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_350-450x129.jpg 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_350-1536x442.jpg 1536w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_350-360x104.jpg 360w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_350.jpg 1953w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Es ist dieser Kontrast, der die Komplexit\u00e4t dieser Methoden so deutlich macht: Auf der einen Seite das <strong>pure Leben<\/strong> in Form der agilen, geschl\u00fcpften Larven, auf der anderen Seite die <strong>unbarmherzige Physik<\/strong> des Bergbaches in Form von feinem grauen Schlamm und den wei\u00dfen \u00dcberresten der \u201eBlindg\u00e4nger\u201c.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Wir wollen keine Museumsst\u00fccke z\u00fcchten, sondern <strong>\u201e\u00dcberlebensk\u00fcnstler\u201c<\/strong> f\u00fcr unsere Habitat f\u00f6rdern.<\/mark><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Ergebnis der &#8222;Gr\u00fcnen Eier&#8220; &#8211; in der Box<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Holzer-Boxen l\u00fcgen nicht \u2013 sie liefern am Ende des Winters die nackte Wahrheit \u00fcber den Schlupferfolg unter den spezifischen Bedingungen des Wei\u00dfenbachs. Diese Daten sind f\u00fcr uns weit mehr sein als nur eine Erfolgsquote. <mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Sie sind die Basis f\u00fcr das <strong>Fischereimanagement der Zukunft<\/strong> im Salzkammergut.<\/mark> Die Entnahme der sechs Brutboxen mit gr\u00fcnen Eiern im Augenpunktstadium erfolgte am 24. M\u00e4rz 2025. Die Brutboxen wurden ge\u00f6ffnet und die Augenpunkteier in jeder Box ausgez\u00e4hlt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"722\" height=\"270\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_190.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-42815\" style=\"aspect-ratio:2.6741709589675327;width:840px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_190.jpg 722w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_190-450x168.jpg 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_190-360x135.jpg 360w\" sizes=\"auto, (max-width: 722px) 100vw, 722px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Inhalt einer Brutbox mit Augenpunkteier                                            Inhalt der 3 Brutboxen an einer Einbringungsstelle<br \/><br \/>F\u00fcr die Z\u00e4hlung wurden die Cocooning-Boxen entleert und die Eier bzw. die BF-Larven ausgez\u00e4hlt. Die Entleerung der Boxen im M\u00e4rz markiert den Abschluss der kritischen Inkubationsphase. Dabei wurde nicht nur der reine Schlupf dokumentiert, sondern auch der vitale Zustand der <strong>BF-Eier bzw. wenn schon geschl\u00fcpft auch der Larven<\/strong> (Bachforellenlarven) begutachtet.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In nachfolgender Tabelle sind die Ergebnisse der Brutboxen im tabellarisch bzw. graphisch dargestellt. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Die \u00dcberlebensraten des Augenpunktstadiums der Bachforelle lagen in den sechs Boxen zwischen 27% und 45%.<\/mark><\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"735\" height=\"123\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_170.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-42813\" style=\"aspect-ratio:5.976368949307584;width:840px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_170.jpg 735w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_170-450x75.jpg 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_170-360x60.jpg 360w\" sizes=\"auto, (max-width: 735px) 100vw, 735px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Ergebnisse der Brutboxen mit den &#8222;Gr\u00fcnen BF-Eier&#8220; bis zum Augenpunktstadium.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach dem Schlupf befinden sich die Forellen im <strong>Dottersackstadium<\/strong>. In dieser Phase sind sie noch nicht auf \u00e4u\u00dfere Nahrung angewiesen, sondern zehren von ihrem hocheffizienten Energiereservoir.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Vorteil der Boxen:<\/strong> Die Larven sind in diesem Stadium im Kies (oder in der Box) vor Fressfeinden wie Koppen oder r\u00e4uberischen Insektenlarven gesch\u00fctzt.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Vitalit\u00e4tscheck:<\/strong> Ein gesundes Ergebnis zeigt sich durch kr\u00e4ftig pigmentierte Augen und keine Verpilzung.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"585\" height=\"360\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_180.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-42814\" style=\"width:840px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_180.jpg 585w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_180-450x277.jpg 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_180-360x222.jpg 360w\" sizes=\"auto, (max-width: 585px) 100vw, 585px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">\u00dcberlebensraten des Augenpunktstadiums der Bachforelle<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das ist ein hochinteressantes Ergebnis mit folgender Hintergrundbetrachtung: In der Fischereibiologie ist die Phase vom \u201egr\u00fcnen Ei\u201c bis zum Augenpunktstadium die kritischste Zeit \u00fcberhaupt. Dass ihr Raten zwischen <strong>27 % und 45 %<\/strong> erreicht habt, mag f\u00fcr Laien vielleicht wenig klingen, ist aber unter den extremen Bedingungen einer Freiland-Inkubation (direkt im Bach, \u00fcber den harten Winter hinweg) ein <strong>beachtlicher Erfolg<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Analyse der \u00dcberlebensraten (Gr\u00fcne Eier)<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Der Zeitraum vom <strong>12.12.2024 bis zum 24.03.2025<\/strong> ist mit \u00fcber 100 Tagen sehr lang. Dass die Eier diese Zeit im &#8222;wilden&#8220; Gew\u00e4sser \u00fcberstanden haben, liefert wichtige Erkenntnisse:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Der H\u00e4rtetest bestanden:<\/strong> Gr\u00fcne Eier sind extrem ersch\u00fctterungs- und lichtempfindlich. Die Tatsache, dass in jeder Box ein signifikanter Teil \u00fcberlebt hat, beweist, dass die Platzierung im <strong>Riffle<\/strong> und die Qualit\u00e4t des Substrats im Strobler Wei\u00dfenbach grunds\u00e4tzlich funktionieren.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Nat\u00fcrliche Selektion:<\/strong> In der Natur (beim nat\u00fcrlichen Laichgesch\u00e4ft) liegen die \u00dcberlebensraten vom Ei bis zum schl\u00fcpfenden Fisch oft sogar im einstelligen Prozentbereich. <strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Mit bis zu 45 % liegt man also weit \u00fcber dem, was die Natur ohne Hilfe erreichen w\u00fcrde.<\/mark><\/strong><\/li>\n\n\n\n<li><strong>Faktor Winter:<\/strong> In diesen drei Monaten wirken Frost, Sedimenttransport bei Hochwasser und Sauerstoffschwankungen auf die Boxen ein. <strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">45 % \u00dcberlebensrate in der besten Box deutet darauf hin, dass dieser Standort nahezu perfekt war.<\/mark><\/strong><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Vergleich &amp; Dokumentation<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Erfolgskontrolle vom 24. M\u00e4rz 2025 best\u00e4tigte die Machbarkeit der Inkubation gr\u00fcner Eier im Freiland. Trotz der langen Standzeit von \u00fcber 100 Tagen und der hohen Sensibilit\u00e4t des ungeaugten Laichs konnten \u00dcberlebensraten von bis zu 45 % bis zum Augenpunktstadium dokumentiert werden. Diese Daten dienen als wertvolle Referenz f\u00fcr die Standortg\u00fcte des Strobler Wei\u00dfenbachs und belegen eine hohe Befruchtungsqualit\u00e4t der BF-Eier.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Ergebnis der &#8222;Augenpunkt-Eier&#8220;<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Das ist ein ph\u00e4nomenales Ergebnis! Eine \u00dcberlebensrate von bis zu 95 % im Larvenstadium ist ein Ritterschlag f\u00fcr unsere Ei-Qualit\u00e4t aus dem Bruthaus in Ebensee.<\/mark><\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"380\" height=\"281\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_220.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-42830\" style=\"aspect-ratio:1.352388366790858;width:840px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_220.jpg 380w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_220-360x266.jpg 360w\" sizes=\"auto, (max-width: 380px) 100vw, 380px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Ausz\u00e4hlen von Bachforellenlarven aus einer Brutbox.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Entnahme der 12 Brutboxen im Larvenstadium erfolgte ebenfalls am 24. M\u00e4rz 2024. Die Brutboxen wurden ge\u00f6ffnet und die Bachforellenlarven in jeder Box ausgez\u00e4hlt. In der nachfolgenden Tabelle sind die Ergebnisse der Brutboxen im Larvenstadium tabellarisch bzw. graphisch dargestellt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Entnahme der Brutboxen mit Bachforellenlarven<\/h3>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"731\" height=\"200\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_200.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-42828\" style=\"aspect-ratio:3.6552074380811;width:840px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_200.jpg 731w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_200-450x123.jpg 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_200-360x98.jpg 360w\" sizes=\"auto, (max-width: 731px) 100vw, 731px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Schlupf- und \u00dcberlebensraten der Bachforellenlarven mit den BF-Eier, die am 4. J\u00e4nner 2025 im Augenpunktstadium, an den 6 Brutboxenstellen ausgebracht wurden.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Die \u00dcberlebensraten des Larvenstadiums der Bachforelle lagen in den 12 Brutboxen zwischen 72% und 95%.<\/mark><\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"585\" height=\"357\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_210.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-42829\" style=\"aspect-ratio:1.6387271851884273;width:840px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_210.jpg 585w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_210-450x275.jpg 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_210-360x220.jpg 360w\" sizes=\"auto, (max-width: 585px) 100vw, 585px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Schlupf- und \u00dcberlebensraten der Bachforellenlarven mit den BF-Eier, die am 4. J\u00e4nner 2025 im Augenpunktstadium, an den 6 Brutboxenstellen ausgebracht wurden.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Beweis der Vitalit\u00e4t:<\/strong> Solch hohe Raten belegen, dass die Embryonen im Bruthaus perfekt entwickelt wurden. Ein &#8222;Schuss&#8220; (zu schnelles Wachstum) fand nicht statt; die Larven sind robust und lebensf\u00e4hig.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Standortbest\u00e4tigung:<\/strong> Dass selbst die &#8222;schlechteste&#8220; Box bei 72 % liegt, beweist, dass die gew\u00e4hlten Pl\u00e4tze im Strobler Wei\u00dfenbach (die Riffles) trotz der vorangegangenen Sedimentkatastrophe wieder hervorragend funktionieren. Die Sauerstoffversorgung im Kies muss exzellent gewesen sein.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Effizienz der Methode:<\/strong> Diese Zahlen sind das beste Argument f\u00fcr eine Besatzstrategie per Cocooning und <strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">\u201eArtificial Nests\u201c<\/mark><\/strong>. Sie zeigen schwarz auf wei\u00df, dass der Aufwand einen messbaren, massiven Output an Jungfischen liefert.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"378\" height=\"281\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/image.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-42831\" style=\"aspect-ratio:1.3452149252071401;width:840px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/image.png 378w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/image-360x268.png 360w\" sizes=\"auto, (max-width: 378px) 100vw, 378px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Augenpunkteier und lebende Bachforellenlarven aus 3 Brutboxen<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Auswertung der 12 Larven-Brutboxen am 24. M\u00e4rz 2024 markiert den vollen Erfolg der kombinierten Strategie aus kontrollierter Vorzucht im Bruthaus, bis zum Augenpunktstadium und eine naturnaher Inkubation. Mit \u00dcberlebensraten zwischen<br \/><strong>72 % und 95 %<\/strong> wurde ein Spitzenwert erreicht, der weit \u00fcber den nat\u00fcrlichen Reproduktionsraten liegt. Diese Larven weisen eine hervorragende Vitalit\u00e4t auf und bilden das R\u00fcckgrat f\u00fcr den Wiederaufbau des Bachforellenbestandes.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das ist der entscheidende Punkt: Mit der Freilassung endet eure direkte Kontrolle und das \u201eAbenteuer Leben\u201c beginnt f\u00fcr die kleinen Bachforellen. Die Zahlen von <strong>72 % bis 95 %<\/strong> sind ein \u00fcberw\u00e4ltigender Beweis daf\u00fcr, dass ihr die riskanteste Phase im Leben eines Fisches \u2013 die Embryonalentwicklung im Ei \u2013 erfolgreich \u00fcberbr\u00fcckt habt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Jetzt, da die Larven ihren Dottersack aufgezehrt haben und aus dem Kies aufsteigen (das sogenannte \u201eEmerging\u201c), \u00e4ndert sich alles.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die n\u00e4chste Phase: Das Gesetz der Natur<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nachdem den Fischen diesen massiven Startvorteil verschafft wurde, stehen sie nun vor drei gro\u00dfen Herausforderungen:<\/p>\n\n\n\n<ol start=\"1\" class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Hydraulischer Stress (Die Str\u00f6mung):<\/strong> Die kleinen Fische m\u00fcssen nun aktiv Standpl\u00e4tze mit geringer Str\u00f6mungsgeschwindigkeit finden (oft hinter gr\u00f6\u00dferen Steinen oder in Ufern\u00e4he), um nicht unn\u00f6tig Energie zu verbrauchen. Ihr K\u00f6rperbau ist jetzt darauf ausgelegt, gegen die Str\u00f6mung anzuk\u00e4mpfen.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Feinddruck (Pr\u00e4datoren):<\/strong> Ab jetzt gilt das Gesetz des Fressens und Gefressenwerdens. Koppen, gr\u00f6\u00dfere Forellen oder auch V\u00f6gel sind die nat\u00fcrlichen Gegenspieler. Doch hier zahlt sich eure <strong>\u201elangsame Aufzucht\u201c<\/strong> in Ebensee aus: Robuste, vitale Larven haben deutlich bessere Fluchtreflexe als verweichlichte \u201eMastfische\u201c aus der Schnellzucht.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Die erste Nahrung (Exogene Ern\u00e4hrung):<\/strong> Das Timing (Ph\u00e4nologie) ist jetzt der Schl\u00fcssel. Wenn der Schlupf in das Fr\u00fchjahr verz\u00f6gert wird, findet die Brut nun ein reiches Buffet an Kleinstlebewesen, wie Eintagsfliegen Larven, kleine Krebstierchen etc. vor.<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"480\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_240-1024x480.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-42836\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_240-1024x480.jpg 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_240-450x211.jpg 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_240-1536x719.jpg 1536w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_240-2048x959.jpg 2048w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_240-360x169.jpg 360w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_240-642x300.jpg 642w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Mit der Freilassung endet die direkte Kontrolle und das \u201eAbenteuer Leben\u201c beginnt f\u00fcr die kleinen Bachforellen.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Argumentation f\u00fcr die Besatzstrategie<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Besatzstrategie per <strong>Cocooning<\/strong> (Brutboxen-System) und <strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">\u201eArtificial Nests\u201c<\/mark><\/strong> ist die \u201eK\u00f6nigsdisziplin\u201c der modernen Fischerei, da sie die <strong>Sicherheit einer Zuchtanlage<\/strong> mit der <strong>H\u00e4rte der Natur<\/strong> perfekt kombiniert, denn:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Nat\u00fcrlicher Laich:<\/strong> Hat im belasteten Bachbett (Sediment!) kaum eine Chance, da die Eier im verstopften Kies ersticken.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Speisefisch-Besatz (fangfertig):<\/strong> Fische, die im Betonbecken aufgewachsen sind, verlieren oft nach wenigen Tagen im Wildbach den Kampf gegen die Str\u00f6mung oder R\u00e4uber und sind nicht konditioniert selbst Futter zu suchen..<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Die beschriebene Methode:<\/strong> Verbindet das Beste aus beiden Welten. <strong>Sicherheit<\/strong> im Bruthaus und <strong>Anpassung<\/strong> an das Wildwasser vom ersten Tag an.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Statistische \u00dcberpr\u00fcfung der Daten<\/h1>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Statistische Analyse des Augenpunktstadiums<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zur Evaluierung der Variabilit\u00e4t der 6 Untersuchungsstellen wird ein Verfahren zur \u00dcberpr\u00fcfung der einheitlichen Verteilung <br \/>(z-Test: z=beobachtet \u2013 erwartet\/\u221a erwartet) eingesetzt. Die verwendeten Formeln des statistischen z-Tests sind in der nachfolgenden Abbildung dargestellt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"738\" height=\"299\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_250.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-42847\" style=\"aspect-ratio:2.468304154690358;width:840px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_250.jpg 738w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_250-450x182.jpg 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_250-360x146.jpg 360w\" sizes=\"auto, (max-width: 738px) 100vw, 738px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Der statistische z-Test &#8211; auch Gau\u00df-Test genannt, ist einer der grundlegendsten statistischen Hypothesentests. Er wird verwendet, um zu pr\u00fcfen, ob sich ein Stichprobenmittelwert signifikant vom Mittelwert einer Grundgesamtheit unterscheidet.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In einem ersten Schritt wird \u00fcber die tats\u00e4chlich beobachteten Ergebnisse, der Erwartungswert <\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>[exp. (GV)] der lebenden und toten Eier berechnet <\/li>\n\n\n\n<li>Berechnung: [exp.(GV)] lebend = 300 x 696\/1800<\/li>\n\n\n\n<li>[exp.(GV)] tot = 300 x 1104\/1800<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"612\" height=\"186\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_251.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-42848\" style=\"aspect-ratio:3.2905149962194407;width:840px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_251.jpg 612w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_251-450x137.jpg 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_251-360x109.jpg 360w\" sizes=\"auto, (max-width: 612px) 100vw, 612px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Anschlie\u00dfend erfolgt die Durchf\u00fchrung des statistischen z-Testes und des Chi2 [i] &#8211; Tests.<br \/>Berechnung: ui = (oi-ei)\/Wurzel (ei) = (119-116)\/Wurzel (116) = 0,28<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"639\" height=\"249\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_252.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-42850\" style=\"aspect-ratio:2.5663633511139;width:840px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_252.jpg 639w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_252-450x175.jpg 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_252-360x140.jpg 360w\" sizes=\"auto, (max-width: 639px) 100vw, 639px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Test der einheitlichen Verteilung der lebenden und toten Eier an den 6 Untersuchungsstellen (z-Test, P =0,01). <br \/>Gr\u00fcne Felder = signifikant typisch (besonders \u201eviel\u201c); rote Felder = signifikant atypisch (besonders \u201ewenig\u201c); <br \/>wei\u00dfe Felder = nicht signifikant.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Analyse zeigt, dass von den 6 Untersuchungsstellen bei einer hoch gesetzten Signifikanzschranke P&lt;0,01 die:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Untersuchungsstellen 1 bis 4 und 6 bei den lebenden Eiern der Bachforelle keine signifikant typisch (besonders \u201eviel\u201c) bzw. signifikant atypisch (besonders \u201ewenig\u201c) Augenpunkteier vorkommen.<\/li>\n\n\n\n<li>Nur die Stelle 5 zeigt bei den lebenden Larven eine schwache signifikante typisch (besonders \u201ewenig\u201c) Tendenz.<\/li>\n\n\n\n<li>Bei den toten Eiern der Bachforelle zeigt nur die Stelle 5 eine schwache signifikante typisch (besonders \u201eviel\u201c) Tendenz.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><strong>Somit zeigt dieser statistische Test, dass die Ergebnisse durchgehend sehr einheitlich sind und es nur an einer Stelle bei den lebenden bzw. toten Eiern zu einer statistisch signifikanten Abweichung kommt. Gut ist auch zu sehen, dass die beobachteten Ergebnisse alle nahe an dem errechneten erwarteten Mittelwert [exp. (GV)] liegen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Statistische Analyse des Larvenstadiums<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In einem ersten Schritt wird wieder \u00fcber die tats\u00e4chlich beobachteten Ergebnisse (obs.oi), der Erwartungswert [exp. (GV)] der lebenden und toten Larven berechnet. Berechnung: [exp. (GV)] lebend = 200 x 2096\/2400 [exp.(GV)] tot = 200 x 304\/2400<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"686\" height=\"288\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_260.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-42852\" style=\"aspect-ratio:2.382019423796864;width:840px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_260.jpg 686w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_260-450x189.jpg 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_260-360x151.jpg 360w\" sizes=\"auto, (max-width: 686px) 100vw, 686px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Darstellung der beobachteten Ergebnisse (obs.oi) und der errechnete erwartete Mittelwert [exp.(GV)]<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Anschlie\u00dfend erfolgt die Durchf\u00fchrung des statistischen z-Testes und des Chi2 [i] &#8211; Tests.<br \/>Berechnung: ui = (oi-ei)\/Wurzel (ei) = (144-175)\/Wurzel (175) = -2,34<br \/>Test der einheitlichen Verteilung der lebenden und toten Larven an den 6 Untersuchungsstellen <br \/>(z-Test, P = 0,01). Gr\u00fcne Felder = signifikant typisch (besonders \u201eviel\u201c); rote Felder = signifikant atypisch (besonders \u201ewenig\u201c); wei\u00dfe Felder = nicht signifikant.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"630\" height=\"319\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_261.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-42853\" style=\"aspect-ratio:1.9750183688464364;width:840px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_261.jpg 630w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_261-450x228.jpg 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_261-360x182.jpg 360w\" sizes=\"auto, (max-width: 630px) 100vw, 630px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Analyse zeigt, dass von den 6 Untersuchungsstellen bei einer hoch gesetzten Signifikanzschranke P&lt;0,01 die <\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Untersuchungsstellen 1 bis 6 bei den lebenden Larven der Bachforelle keine signifikant typisch (besonders \u201eviel\u201c) bzw. signifikant atypisch (besonders \u201ewenig\u201c) Larven vorkommen.<\/li>\n\n\n\n<li>Bei den toten Larven der Bachforelle zeigen nur die Stelle 1\/Box 1 und die Stelle 2\/Box 2 eine schwache signifikante typisch (besonders \u201eviel\u201c) Tendenz und die Stelle 3\/Box 1 und 2 eine schwach signifikante atypisch (besonders \u201ewenig\u201c) Tendenz.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><strong>Somit zeigt dieser statistische Test, dass die Ergebnisse bei den lebenden Larven durchgehend sehr einheitlich sind und es nur an vier Stellen bei den toten Larven zu einer statistisch signifikanten Abweichung kommt. Gut ist auch wieder zu sehen, dass die beobachteten Ergebnisse (obs.oi) alle nahe an dem errechneten erwarteten Mittelwert [exp. (GV)] liegen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Zusammenfassung des Berichtes <\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das erste Jahr der nachhaltigen fischereilichen Bewirtschaftung kann als Erfolg angesehen werden. Die durchgehend hohen Schlupfraten der Augenpunkteier zwischen72% und 95% belegen, dass sich dieses Gew\u00e4sser sehr gut f\u00fcr eine Eibewirtschaftung eignet. Ebenso konnte festgestellt werden, dass nur sehr geringe Mengen an Ton- und Schluff Teilchen in den Boxen abgelagert wurden. Auch die eingeschwemmten Sandfraktionen lagen optisch im zul\u00e4ssigen Bereich (&lt; 20%) f\u00fcr Bachforellenlaichpl\u00e4tze.<br \/><br \/>Bei den gr\u00fcnen Eiern lagen die \u00dcberlebensraten bis ins Augenpunktstadium bei 27% bis 45%. Dieses Ergebnis liegt deutlich unter dem Ergebnis der Augenpunkteier und zeigt, dass dieses Eientwicklungsstadium viel sensibler ist und auch in der Natur bei Wildfischen die \u00dcberlebensraten in diesem Eistadium geringer sind. Ebenso muss man davon ausgehen, dass die Befruchtungsrate der gr\u00fcnen Eier nicht bei 100% lag. Auch in der Fischzucht werden nach der Befruchtung immer wieder nicht befruchtete Eier (wei\u00dfe Eier) entfernt. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auffallend waren auch die sehr geringen Wassertemperaturen w\u00e4hrend der Eientwicklungsphase. Die gr\u00fcnen Eier waren erst nach 103 Tagen Inkubation bei 317 TG und somit im Augenpunktstadium. Dies zeigt, dass die Eientwicklung im Strobler Wei\u00dfenbach und Ru\u00dfbach sehr langsam voranschreitet und die Wassertemperaturen \u00fcber lange Zeitr\u00e4ume nicht im optimalen Bereich f\u00fcr eine Eientwicklung liegen. Somit k\u00f6nnten diese niedrigen Wassertemperaturen teilweise erkl\u00e4ren, warum vor allem das sensible Stadium der \u201egr\u00fcnen Eier\u201c hier deutlich schlechter abschneidet. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In der Studie von K\u00fcttel et al. 2002 sind alle Temperaturpr\u00e4ferenzen und -limiten heimischer Fischarten zusammengefasst. \u00dcber die Entwicklung von Bachforelleneier steht hier folgendes:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"747\" height=\"330\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_270.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-42854\" style=\"aspect-ratio:2.2636961977366354;width:840px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_270.jpg 747w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_270-450x199.jpg 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_270-360x159.jpg 360w\" sizes=\"auto, (max-width: 747px) 100vw, 747px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hydrologische Daten standen f\u00fcr den Untersuchungszeitraum nicht zur Verf\u00fcgung. Jedoch kann gesagt werden, dass die Bachforellenlaichzeit in der Saison 2024\/2025 von gr\u00f6beren Abflussereignissen verschont blieb und somit die hydrologischen Bedingungen f\u00fcr die Ei- und Larvenentwicklung gut waren. Die Eiqualit\u00e4t der verwendeten Bachforelleneier kann ebenfalls als gut eingestuft werden. Dies belegen die hohen Schlupfraten der Augenpunkteier und ebenso die makellose Entwicklung der<br \/>geschl\u00fcpften Larven. Es konnten in der gesamten Untersuchung nur drei Zwillingsbildungen von Larven festgestellt werden. Weitere Abnormalit\u00e4ten oder Verkr\u00fcppelungen konnten nicht aufgefunden werden. Angemerkt sei, dass w\u00e4hrend der Arbeiten am Gew\u00e4sser auch Wildfische beim Ablaichen beobachtet wurden. Diese Bereiche wurden um die Fische nicht zu st\u00f6ren und das abgelegte Eimaterial nicht zu gef\u00e4hrden f\u00fcr das Einbringen der Eier umgangen und ausgelassen.<\/p>\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Schlupf im Bruthaus<\/h1>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"361\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Bruthaus_MBM_040-1024x361.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-42503\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Bruthaus_MBM_040-1024x361.jpg 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Bruthaus_MBM_040-450x159.jpg 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Bruthaus_MBM_040-360x127.jpg 360w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Bruthaus_MBM_040.jpg 1496w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Ein Blick in unser Bruthaus in der Miesenbach-M\u00fchle (MBM), in dem wir mit Vertikal-Brutschr\u00e4nken und mit Brutrinnen lokalst\u00e4mmige Bachforellen-Eier auflegen. Foto: FMSKG<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr einen Br\u00fctling-Besatz haben wir auch immer einen Anteil an Eimaterial, welches wir schl\u00fcpfen lassen und hier beginnt die Pr\u00e4gung der Fische nach dem Schlupf ins Larvenstadium. Deswegen versuchen wir die fr\u00fchen Einfl\u00fcsse speziell f\u00fcr Salmoniden ganz besonders zu ber\u00fccksichtigen. Wachstum und K\u00f6rpergr\u00f6\u00dfe im ausgewachsenen Zustand, Geschlechterverh\u00e4ltnis, Eiergr\u00f6\u00dfe, Lebensdauer und Migrationstendenz werden alle durch fr\u00fche Einfl\u00fcsse beeinflusst. Das thermische Regime w\u00e4hrend der Entwicklung und Inkubation ist besonders wichtig, aber auch die fr\u00fche Nahrungsaufnahme und die Dichte, in der sie gehalten werden sind f\u00fcr ihren sp\u00e4teren Lebensweg verantwortlich. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"287\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/image-44-1024x287.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-35879\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/image-44-1024x287.png 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/image-44-450x126.png 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/image-44-1536x430.png 1536w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/image-44.png 1725w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Wann ist der richtige Zeitpunkt f\u00fcr das aussetzen von Bachforellen? <strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">So fr\u00fch wie m\u00f6glich, so sp\u00e4t wie n\u00f6tig. <\/mark><\/strong>Foto: FMSKG<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Referenzprojekte mit Cocooning und <strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">\u201eArtificial Nests\u201c<\/mark><\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Das ist das ultimative Ziel jeder Fischerei- und Gew\u00e4sserbewirtschaftung: die Hilfe zur Selbsthilfe f\u00fcr das \u00d6kosystem. Wenn man den Punkt erreicht, an dem die Fische keine \u201efremde Hilfe\u201c mehr brauchen, um ihre Population stabil zu halten, hat man als Bewirtschafter alles richtig gemacht.<\/mark><\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"529\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image-14-1024x529.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-36132\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image-14-1024x529.png 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image-14-450x233.png 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/image-14.png 1532w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Wir konnten die letzte Jahre schon Erfahrungen mit den alternativen Besatzmethoden sammeln und haben einige positive Referenzgew\u00e4sser mit diesen Methoden aufgebaut. Mit <strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">\u201eArtificial Nests\u201c<\/mark><\/strong>, der Ausbringung der Augenpunkteier in das nat\u00fcrliche Schotterbett im Zielgew\u00e4sser ist durchaus zu bevorzugen. Am Foto Harald Eidinger beim Einbringen von Bachforelleneier in den unteren Offenseebach. Foto: FMSKG<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Es ist die Kr\u00f6nung der Arbeit, wenn man nach Jahren harter k\u00f6rperlicher Arbeit (wie dem Setzen der Nester im Winter) im Herbst pl\u00f6tzlich wieder nat\u00fcrliche Laichkuhlen von Fischen sieht, die dort ohne menschliches Zutun f\u00fcr Nachkommen sorgen.<\/mark><\/strong><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Warum \u201eRestaurierung\u201c so wertvoll ist<\/h2>\n\n\n\n<ol start=\"1\" class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Genetische Fitness:<\/strong> Ein Bestand, der sich in unseren B\u00e4chen selbst vermehrt, ist perfekt an die spezifischen Bedingungen (Temperatur, Str\u00f6mung, Nahrungsangebot) dieses Gew\u00e4ssers angepasst. Diese \u201eLokalmatadoren\u201c sind deutlich robuster als jeder Besatzfisch.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Nachhaltigkeit der Arbeit:<\/strong> Diese Projekte sind keine Einmal-Aktionen, sondern Investitionen in ein funktionierendes System. Wenn die Bachforelle den Riffle wieder als ihren nat\u00fcrlichen Krei\u00dfsaal annimmt, habt ihr ein St\u00fcck Natur dauerhaft geheilt.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Wissenstransfer:<\/strong> Dass diese Erfahrungen dokumentiert werden, sorgt daf\u00fcr, dass Fehler der Vergangenheit (z. B. falscher Besatz mit artfremden St\u00e4mmen) nicht wiederholt werden. Wir wollen eine Blaupause schaffen f\u00fcr andere Reviere.<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Abschluss-Statement<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr den finalen Teil eurer Dokumentation zu den Sonderprojekten w\u00fcrde sich ein Satz wie dieser gut machen:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eDer Erfolg unserer Bem\u00fchungen misst sich nicht an der Zahl der eingesetzten Eier, sondern an der R\u00fcckkehr der nat\u00fcrlichen Reproduktion. Die Transformation des Strobler Wei\u00dfenbachs hin zu einem sich selbst erhaltenden Bachforellenbestand ist das Leitbild unserer Arbeit und sichert die fischereiliche Zukunft unseres Reviers f\u00fcr kommende Generationen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"247\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_140-1024x247.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-42799\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_140-1024x247.jpg 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_140-450x109.jpg 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_140-1536x371.jpg 1536w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_140-360x87.jpg 360w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2027\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_140.jpg 1730w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Es ist die Kr\u00f6nung der Arbeit, wenn man nach Jahren harter k\u00f6rperlicher Arbeit (wie dem Setzen der Nester im Winter) im Herbst pl\u00f6tzlich wieder nat\u00fcrliche Laichkuhlen von Fischen sieht, die dort ohne menschliches Zutun f\u00fcr Nachkommen sorgen.<\/mark> <br \/>Foto: FMSKG<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">W\u00e4hrend ihr bei den Larven-Boxen &#8222;Ritterschl\u00e4ge&#8220; mit bis zu 95 % verteilt, ist die Natur leider ein extrem strenger Richter. In der Fachliteratur (z. B. nach Schiemer oder Jungwirth) geht man bei der <strong>nat\u00fcrlichen Verlaichung<\/strong> von Bachforellen in einem durchschnittlichen Gew\u00e4sser von weitaus geringeren Zahlen aus.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Der Vergleich: Natur vs. Cocooning-Methode<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hier ist die ungef\u00e4hre &#8222;\u00dcberlebens-Pyramide&#8220; in der freien Natur (unter guten Bedingungen):<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table class=\"has-fixed-layout\"><thead><tr><td><strong>Stadion<\/strong><\/td><td><strong>\u00dcberlebensrate Natur<\/strong><\/td><td><strong>Eure Methode (Projekt)<\/strong><\/td><\/tr><\/thead><tbody><tr><td><strong>Vom Ei zum Augenpunkt<\/strong><\/td><td>ca. 10 % \u2013 30 %<\/td><td><strong>27 % \u2013 45 %<\/strong> (Gr\u00fcne Eier im Bach)<\/td><\/tr><tr><td><strong>Vom Ei zur fressf\u00e4higen Larve<\/strong><\/td><td>ca. 2 % \u2013 5 %<\/td><td><strong>72 % \u2013 95 %<\/strong> (Ebensee\/Boxen)<\/td><\/tr><tr><td><strong>Vom Ei zum eins\u00f6mmrigen Fisch (0+)<\/strong><\/td><td><strong>unter 1 %<\/strong><\/td><td><em><strong>10%<\/strong><\/em><\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Warum ist die Natur so &#8222;grausam&#8220;?<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dass die Naturverlaichung oft so geringe Quoten hat, liegt an Faktoren, die im Projekt ausgeschaltet sind:<\/p>\n\n\n\n<ol start=\"1\" class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Versandung (Siltation):<\/strong> Das ist euer Hauptproblem am Strobler Wei\u00dfenbach. Bei der Naturverlaichung schl\u00e4gt das Sediment gnadenlos zu. Wenn die Porenr\u00e4ume verstopfen, ersticken die Eier. Durch die <strong><\/strong><strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">\u201eArtificial Nests\u201c<\/mark><\/strong> und die <strong>Riffle-Wahl<\/strong> aktiv f\u00fcr Sauerstoff gesorgt.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Licht und Pilz:<\/strong> In der Natur liegen Eier oft nicht tief genug oder werden durch Str\u00f6mung freigelegt. UV-Licht t\u00f6tet sie ab. Verpilzte Eier stecken in der nat\u00fcrlichen Laichgrube sofort die Nachbarn an. In der Boxen ist der Raum optimiert und gesch\u00fctzt.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Pr\u00e4datoren:<\/strong> Im Kies warten hungrige Koppen, Libellenlarven oder Egel auf die nahrhaften Eier. Die Cocooning-Boxen sind wie ein &#8222;Safe&#8220;, in den diese R\u00e4uber nicht hineinkommen.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Hochwasser-Drift:<\/strong> Ein Winterhochwasser kann eine nat\u00fcrliche Laichgrube komplett aufrei\u00dfen und die Eier wegsp\u00fclen. Die Boxen sind fest verankert.<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Argumentarium<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn man die Zahlen vergleicht, sieht man das massive Potenzial:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Natur:<\/strong> Von 1.000 abgelegten Eiern erreichen vielleicht <strong>20 bis 50<\/strong> das Larvenstadium.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Cocooning Methode:<\/strong> Von 1.000 Eiern im Bruthaus\/Box-System erreichen bis zu <strong>950<\/strong> das Larvenstadium.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ihr erh\u00f6ht die Effizienz also um den Faktor <strong>20 bis 40<\/strong>! Das ist genau der &#8222;Turbo&#8220;, den der Strobler Wei\u00dfenbach nach der 60.000-Tonnen-Sedimentkatastrophe braucht, um den Bestand in kurzer Zeit wieder aufzubauen. Wie vom P\u00e4chter des Strobler Weissenbach berichtet wird, sieht man in den Gumpen jede Menge an 0+ Bachforellen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Gew\u00e4ssersystem Strobler Wei\u00dfenbach &#8211; Ischler Ache<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das ist ein entscheidender Punkt f\u00fcr die biologische Integrit\u00e4t des gesamten Flusssystems. Dass ihr f\u00fcr den <strong>Strobler Wei\u00dfenbach<\/strong> und die <strong>Ischler Ache<\/strong> denselben genetischen Stamm verwendet, hebt euer Projekt von herk\u00f6mmlichem \u201eBesatz\u201c ab und macht es zu echtem <strong>Artenschutz<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"544\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_310-1024x544.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-42870\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_310-1024x544.jpg 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_310-450x239.jpg 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_310-1536x816.jpg 1536w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_310-2048x1088.jpg 2048w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_310-360x191.jpg 360w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Der <\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Das Prinzip der \u201eAutochthonie\u201c (Bodenst\u00e4ndigkeit)<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bachforellen sind extrem standorttreu und entwickeln \u00fcber Jahrtausende spezifische Anpassungen an \u201eihr\u201c Wasser (Temperaturverlauf, Insektenvorkommen, Hochwasserdynamik).<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Da der Wei\u00dfenbach ein direkter Zubringer ist, findet ein nat\u00fcrlicher Austausch statt.<\/li>\n\n\n\n<li>W\u00fcrde man in der Ischler Ache einen anderen Stamm (z.B. eine d\u00e4nische Zuchtform) einsetzen, k\u00e4me es zur <strong>genetischen Introgression<\/strong> (Vermischung). Das Ergebnis w\u00e4ren oft Nachkommen, die schlechter mit der Str\u00f6mung oder den Parasiten vor Ort klarkommen.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Sicherung der Metapopulation<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Indem ihr im gesamten System denselben Stamm nutzt, st\u00e4rkt ihr die sogenannte <strong>Metapopulation<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Wenn im Wei\u00dfenbach durch ein lokales Ereignis (wie die Sedimentwelle) Fische verloren gehen, k\u00f6nnen Abwanderer aus der Ischler Ache die L\u00fccke f\u00fcllen \u2013 und zwar mit genau den richtigen Genen.<\/li>\n\n\n\n<li>Damit baut man keine zwei isolierte Best\u00e4nde auf, sondern ein zusammenh\u00e4ngendes, stabiles <strong>\u00f6kologisches Netzwerk<\/strong>.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"830\" height=\"585\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_320.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-42872\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_320.jpg 830w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_320-450x317.jpg 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/COCOONING_STROBLER_WEISSENBACH_2024-2025_320-360x254.jpg 360w\" sizes=\"auto, (max-width: 830px) 100vw, 830px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Der Strobler Wei\u00dfenbach fungiert als lebensnotwendige \u201aKinderstube\u2018 f\u00fcr das System der Ischler Ache. Da Fische nicht an Reviergrenzen haltmachen, sichert unsere einheitliche Besatzstrategie die genetische Integrit\u00e4t des gesamten Einzugsgebiets. Durch die Koordination der Besatzma\u00dfnahmen stellen wir sicher, dass die nat\u00fcrliche Wanderung und Vermischung der Individuen zwischen Zubringer und Hauptfluss zu einem stabilen, autochthonen (bodenst\u00e4ndigen) Gesamtbestand f\u00fchrt.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Der \u201eGenetische Fingerabdruck\u201c<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diesen Punkt kann man mit der \u00dcberschrift <strong>\u201eGenetisches Management und Gebietsschutz\u201c<\/strong> beschreiben, denn ein zentraler Pfeiler unserer Besatz-Strategie ist die <strong>genetische Homogenit\u00e4t<\/strong>. Da der Strobler Wei\u00dfenbach ein wesentliches Reproduktionsgew\u00e4sser f\u00fcr die Ischler Ache darstellt, wird system\u00fcbergreifend ausschlie\u00dflich mit dem identen Bachforellen-Stamm aus der reviereigenen Zucht gearbeitet. Dies verhindert eine genetische Verf\u00e4lschung und stellt sicher, dass die Fische optimal an die spezifischen Bedingungen des Ischler-Ache-Systems angepasst sind. Wir sch\u00fctzen damit nicht nur den Fischbestand, sondern das biologische Erbe unserer Region.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Danke an Georg Holzer und dem Team der BOKU<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Ein herzlicher Dank gilt Georg Holzer und dem Team der BOKU, mit Dr. DI Patrick Holzapfel, Martin Hinterleitner und Priv.-Doz. Dipl.-Ing. Dr. nat. techn. Christoph Hauer f\u00fcr die wertvolle Zusammenarbeit.<\/mark><\/strong> Die akribische Arbeit mit den Cocooning-Boxen und die pr\u00e4zise Z\u00e4hlung von Eiern und Larven haben uns eindrucksvoll vor Augen gef\u00fchrt, welcher Aufwand hinter wissenschaftlicher Exzellenz steckt. Auch wenn dieser Detailgrad im herk\u00f6mmlichen Besatzalltag f\u00fcr uns kaum umsetzbar ist, liefern uns genau diese Daten die notwendige Gewissheit: <strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Sie best\u00e4tigen schwarz auf wei\u00df, dass wir mit unserer Bewirtschaftungsstrategie auf dem richtigen Weg sind.\u201c<\/mark><\/strong><\/p>\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Literatur<\/h1>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">HOLZER G. &amp; M. Hinterhofer (2007): Einsatz von Erbr\u00fctungsboxen (Kokons) zur \u00dcberpr\u00fcfung des Bachforellenaufkommens im Nationalpark Thayatal. Im Auftrag der Nationalpark Thayatal GmbH, pp. 35.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">HOLZER G. (2009): Angewandte Forschung zur Verbesserung der fischereilichen Bewirtschaftung an der Gmundner Traun. Traun Journal: Zeitschrift der Freunde der Gmundner Traun. pp. 54-61.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">HOLZER G., G. Unfer, M. Hinterhofer (2010): Projekt M\u00f6ll Endbericht: Fischereiliche Bewirtschaftung der \u00c4sche mit Brutboxen und \u201eartificial nests\u201c (2005-2009) und die Auswirkungen der Sp\u00fclung Rottau auf den Fischbestand in der Restwasserstrecke 2009. Im Auftrag des Fischereirevierverband Spittal\/Drau mit Unterst\u00fctzung des Landes K\u00e4rnten und der AHP, pp. 44.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">HOLZER G. (2015) Projekt Ilz: Teilprojekt Brutboxen (Cocooning) 2015. Im Auftrag des TB Zauner, pp. 16.<br \/><br \/>HOLZER G. (2016) Projekt Ilz: Teilprojekt Brutboxen (Cocooning) 2016. Im Auftrag des TB Zauner, pp. 18.<br \/><br \/>HUMPESCH, U. H. (1985): Inter- and intra-specific variation in hatching success and embryonic development of five species of salmonids and Thymallus thymallus. Archiv f\u00fcr Hydrobiologie 104, 129-144.<br \/><br \/>JUNGWIRTH, M. &amp; WINKLER, H. (1984): The temperature dependence of embryonic development of grayling (Thymallus thymallus), Danube salmon (Hucho hucho), arctic charr (Salvelinus alpinus) and brown trout (Salmo trutta fario). Aquaculture 38, 315-327.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">K\u00dcTTEL S., PETER.A. W\u00dcEST A. (2002): Temperaturpr\u00e4ferenzen und -limiten von Fischarten Schweizerischer Fliessgew\u00e4sser. Bericht pp.34.<br \/><br \/>ELLIOTT, J. M. (1981): Some aspects of thermal stress on freshwater teleosts. In Stress and Fish (A. D. Pickering, ed), pp. 209-245. London: Academic Press.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">M\u00dcLLER, R. (1997): Vorlesungsskript Fischkunde der Schweiz 1997\/8. 19<br \/><br \/>VARLEY, M. E. (1967): British Freshwater Fishes &#8211; Factors Affecting their Distribution. London: Fishing News (Books) Limited.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">HOLZER G. (2024-2025) Projekt &#8211; Nachhaltige fischereiliche Bewirtschaftung am Strobler Wei\u00dfenbach mit Brutboxen und <strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">\u201eArtificial Nests\u201c<\/mark><\/strong><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Weitere Informationen<\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-fischereimanagement-salzkammergut wp-block-embed-fischereimanagement-salzkammergut\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"SG1AeSyn40\"><a href=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/?p=42478\">SCHAU MIR IN DIE AUGEN KLEINES<\/a><\/blockquote><iframe loading=\"lazy\" class=\"wp-embedded-content\" sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" style=\"position: absolute; visibility: hidden;\" title=\"&#8222;SCHAU MIR IN DIE AUGEN KLEINES&#8220; &#8211; Fischereimanagement Salzkammergut\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/?p=42478&#038;embed=true#?secret=A64KqGVPir#?secret=SG1AeSyn40\" data-secret=\"SG1AeSyn40\" width=\"600\" height=\"338\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\"><\/iframe>\n<\/div><figcaption class=\"wp-element-caption\">Abschied vom Wellness-Becken in unseren Bruthaus werden in den n\u00e4chsten Tagen ein Gro\u00dfteil der Bachforellen-Eier nehmen und in die Wildnis ausgesetzt werden. Es ist so weit: Die dunklen Punkte starren uns erwartungsvoll entgegen. Was ein bisschen so aussieht, als h\u00e4tten die Bachforelleneier zu viel Espresso getrunken, ist in Wahrheit das Startsignal f\u00fcr ein gro\u00dfes Abenteuer.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-fischereimanagement-salzkammergut wp-block-embed-fischereimanagement-salzkammergut\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"i8XVPVDof8\"><a href=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/?p=41820\">BACHFORELLEN TIMELINE<\/a><\/blockquote><iframe loading=\"lazy\" class=\"wp-embedded-content\" sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" style=\"position: absolute; visibility: hidden;\" title=\"&#8222;BACHFORELLEN TIMELINE&#8220; &#8211; Fischereimanagement Salzkammergut\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/?p=41820&#038;embed=true#?secret=xI9PatplJ3#?secret=i8XVPVDof8\" data-secret=\"i8XVPVDof8\" width=\"600\" height=\"338\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\"><\/iframe>\n<\/div><figcaption class=\"wp-element-caption\">Nachfolgend eine&nbsp;<strong>vollst\u00e4ndige, praxisorientierte Entwicklungs-Timeline<\/strong>&nbsp;f\u00fcr&nbsp;<strong>Bachforelle<\/strong>&nbsp;von der&nbsp;<strong>Befruchtung<\/strong>&nbsp;bis zum&nbsp;<strong>F\u00fctterungsbeginn<\/strong>, gerechnet f\u00fcr eine&nbsp;<strong>konstante Wassertemperatur von 6,2 \u00b0C<\/strong>. Die Angaben basieren auf Erfahrungswerte unserer mehrj\u00e4hrigen Bachforellen-Zucht.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-fischereimanagement-salzkammergut wp-block-embed-fischereimanagement-salzkammergut\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"sckkdqL77A\"><a href=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/?p=39001\">BACHFORELLEN DEVELOPMENT 2024-2025<\/a><\/blockquote><iframe loading=\"lazy\" class=\"wp-embedded-content\" sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" style=\"position: absolute; visibility: hidden;\" title=\"&#8222;BACHFORELLEN DEVELOPMENT 2024-2025&#8220; &#8211; Fischereimanagement Salzkammergut\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/?p=39001&#038;embed=true#?secret=rYucOC0AHO#?secret=sckkdqL77A\" data-secret=\"sckkdqL77A\" width=\"600\" height=\"338\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\"><\/iframe>\n<\/div><figcaption class=\"wp-element-caption\">Die Bachforellen ist \u201e<strong>der kleine Lachs der Bergquellb\u00e4che<\/strong>\u201c. Vielleicht mehr als jeder andere Fisch im Salzkammergut verk\u00f6rpern heimische wilde Bachforellen das Leitbild eines gesunden Baches. Die Frage bleibt, ob wilde selbst reproduzierende Bachforellen-St\u00e4mme in Zukunft in den Zubringerb\u00e4chen der Oberen Traun erhalten bleiben, oder ob ihnen das Wasser ausgeht oder zu warm wird?<br \/><br \/>Die Frage, ob die wilden, selbst reproduzierenden Bachforellen-St\u00e4mme in den Zubringerb\u00e4chen der Oberen Traun erhalten bleiben, ist angesichts des Klimawandels und anderer anthropogener Einfl\u00fcsse tats\u00e4chlich kritisch.<br \/><br \/>Die Zukunft der wilden Bachforellen in den Zubringerb\u00e4chen der Oberen Traun ist&nbsp;<strong>ungewiss<\/strong>&nbsp;und steht unter erheblichem Druck durch Umweltver\u00e4nderungen und historische Eingriffe. Ihr Erhalt h\u00e4ngt ma\u00dfgeblich von den&nbsp;<strong>kontinuierlichen und intensiven Schutz-, Entwicklungs- und Renaturierungsma\u00dfnahmen<\/strong>&nbsp;der Fischereibewirtschafter und Unterst\u00fctzer ab. Die Zubringerb\u00e4che gelten als&nbsp;<strong>Biotope der Zukunft<\/strong>&nbsp;f\u00fcr die Bachforelle (Salmo trutta), aber ihr Schutz vor Austrocknung, Erw\u00e4rmung und Verbauung ist essenziell. Um ihren Bestand bestm\u00f6glich zu erhalten, haben wir das \u201eProjekt Leopold\u201c aufgesetzt.<br \/><br \/><strong>Besatzmaterial soll nur aus unserem Gew\u00e4ssersystem abstammen.<\/strong><br \/>Die praktische Durchf\u00fchrung unser&nbsp;<strong>Wildkultur-Fisch-Entwicklung<\/strong>&nbsp;erfordert eine klare Definition der Begriffe:&nbsp;<strong>\u201cautochthon, heimisch und bodenst\u00e4ndig\u201d<\/strong>.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-fischereimanagement-salzkammergut wp-block-embed-fischereimanagement-salzkammergut\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"dlkff4pOYQ\"><a href=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/?p=36606\">TRAUNKIRCHNER M\u00dcHLBACH &#8211; FISCHEREILICHE BEWIRTSCHAFTUNG<\/a><\/blockquote><iframe loading=\"lazy\" class=\"wp-embedded-content\" sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" style=\"position: absolute; visibility: hidden;\" title=\"&#8222;TRAUNKIRCHNER M\u00dcHLBACH &#8211; FISCHEREILICHE BEWIRTSCHAFTUNG&#8220; &#8211; Fischereimanagement Salzkammergut\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/?p=36606&#038;embed=true#?secret=rw73fZJUTs#?secret=dlkff4pOYQ\" data-secret=\"dlkff4pOYQ\" width=\"600\" height=\"338\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\"><\/iframe>\n<\/div><figcaption class=\"wp-element-caption\">Zum einen werden Setzlinge \u2013 also noch kleine Bachforellen ausgesetzt, zum anderen werden Bachforelleneier per Cocooning in Plastikboxen im&nbsp;&nbsp;<strong>Traunkirchner M\u00fchlbach (TKM)<\/strong>&nbsp;aufgestellt. Dabei werden Bachforelleneier im Gew\u00e4ssergrund vergraben, man imitiert sozusagen eine nat\u00fcrliche Laichgrube der Bachforelle. Die geschl\u00fcpften Larven wachsen dann von Anfang an in ihrer nat\u00fcrlichen Umgebung auf.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-fischereimanagement-salzkammergut wp-block-embed-fischereimanagement-salzkammergut\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"r6QlmUsMbG\"><a href=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/?p=37278\">BACHFORELLEN EIER AUFLEGEN IM BRUTHAUS<\/a><\/blockquote><iframe loading=\"lazy\" class=\"wp-embedded-content\" sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" style=\"position: absolute; visibility: hidden;\" title=\"&#8222;BACHFORELLEN EIER AUFLEGEN IM BRUTHAUS&#8220; &#8211; Fischereimanagement Salzkammergut\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/?p=37278&#038;embed=true#?secret=zOqZUixS73#?secret=r6QlmUsMbG\" data-secret=\"r6QlmUsMbG\" width=\"600\" height=\"338\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\"><\/iframe>\n<\/div><figcaption class=\"wp-element-caption\">Nach dem Abstreifen und Desinfizieren der Eier von Bach- und Regenbogenforellen werden diese in die Brutvorrichtungen im Bruthaus der Miesenbachm\u00fchle (MBM) \u00fcberf\u00fchrt. Die Miesenbachm\u00fchle bietet mit einer Wassertemperatur von 6,0 bis 6,5 \u00b0C optimale und bew\u00e4hrte Bedingungen f\u00fcr die Inkubation der Eier beider Forellenarten.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-fischereimanagement-salzkammergut wp-block-embed-fischereimanagement-salzkammergut\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"uJnlwFAjBp\"><a href=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/?p=28541\">BACHFORELLEN DEVELOPMENT 2023-2024<\/a><\/blockquote><iframe loading=\"lazy\" class=\"wp-embedded-content\" sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" style=\"position: absolute; visibility: hidden;\" title=\"&#8222;BACHFORELLEN DEVELOPMENT 2023-2024&#8220; &#8211; Fischereimanagement Salzkammergut\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/?p=28541&#038;embed=true#?secret=iIx22cRGBO#?secret=uJnlwFAjBp\" data-secret=\"uJnlwFAjBp\" width=\"600\" height=\"338\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\"><\/iframe>\n<\/div><figcaption class=\"wp-element-caption\">Es liegt noch nicht lange zur\u00fcck, da stand einfach fest, dass die Laichzeit der Bachforelle mit Ende Oktober beginnt und Mitte Dezember abgeschlossen ist. Die Bachforelle schien ihre Laichzeit im Gro\u00dfen und Ganzen zeitlich stabil beizubehalten, obwohl man von Fischz\u00fcchtern auch bei ihr eine Tendenz zur Verlagerung in einen etwas sp\u00e4teren Zeitraum, also bis in den Dezember und J\u00e4nner hinein h\u00f6rte.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-fischereimanagement-salzkammergut wp-block-embed-fischereimanagement-salzkammergut\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"abdTYp7DLW\"><a href=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/?p=30130\">BACHFORELLEN-DEVELOPMENT &#8211; ERFOLGS-KONTROLLE FRAUENWEISSENBACH<\/a><\/blockquote><iframe loading=\"lazy\" class=\"wp-embedded-content\" sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" style=\"position: absolute; visibility: hidden;\" title=\"&#8222;BACHFORELLEN-DEVELOPMENT &#8211; ERFOLGS-KONTROLLE FRAUENWEISSENBACH&#8220; &#8211; Fischereimanagement Salzkammergut\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/?p=30130&#038;embed=true#?secret=4h2VBYkG9n#?secret=abdTYp7DLW\" data-secret=\"abdTYp7DLW\" width=\"600\" height=\"338\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\"><\/iframe>\n<\/div><figcaption class=\"wp-element-caption\">Die Naturverlaichung der Fische in Flie\u00dfgew\u00e4ssern ist existentiell f\u00fcr die Erneuerung der Populationen und auch f\u00fcr die fischereiliche Nutzung. Wie gut funktioniert die Fortpflanzung der Fische in Fluss und Bach, wie k\u00f6nnen wir dies messen und wie entscheiden wir \u00fcber Besatz oder Besatz Stopp? Welchen Einfluss hat der Klimawandel und auch die Restwasserabgabe? Dazu ist es wichtig, vor Besatzma\u00dfnahmen sich ein Bild \u00fcber den Bestand zu machen und nach den Besatzma\u00dfnahmen eine Erfolgs-Kontrolle durchzuf\u00fchren.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n&nbsp;\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #99cc00;\">\u201eJe l\u00e4nger Fische in Fischzuchten gehalten werden, desto geringer ist die \u00dcberlebenswahrscheinlichkeit in der Natur. Darum: Besetze so gro\u00df wie n\u00f6tig und so klein wie m\u00f6glich.<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Zitat von Robert Arlinghaus\n<\/p><p style=\"text-align: center;\"><a href=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-121\" title=\"20080303_17463_Home 250x Fisherman is Home_3333_bearbeitet-1\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/20080303_17463_Home-250x-Fisherman-is-Home_3333_bearbeitet-1.jpg\" alt=\"\" width=\"208\" height=\"243\"\/><\/a><\/p>\n&nbsp;\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Logistische Meisterleistung -Versuch mit \u201egr\u00fcnen Eiern\u201c Ein fachlicher H\u00f6hepunkt des Besatz-Projekts am Strobler Wei\u00dfenbach war das Einbringen von frisch befruchteten, \u201egr\u00fcnen\u201c Eiern. 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