{"id":26255,"date":"1996-03-11T01:33:00","date_gmt":"1996-03-11T00:33:00","guid":{"rendered":"http:\/\/huberpower.com\/wordpress\/?p=26255"},"modified":"2025-07-10T00:18:36","modified_gmt":"2025-07-09T22:18:36","slug":"oelunfall-steeg-11-maerz-1996","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/oelunfall-steeg-11-maerz-1996\/","title":{"rendered":"\u00d6LUNFALL GOISERER TRAUN 1996 &#8211; GUTACHTEN"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nachfolgend habe ich ein Gutachten aufgenommen, da es durch eine Bestandsaufnahme sehr sch\u00f6n den Fischbestand an der Goiserer Traun aus dem Jahre 1996 wiedergibt. Auch kann und soll es als Referenz bei derartigen Unf\u00e4llen dienen. <strong>Unf\u00e4lle mit Erd\u00f6l sch\u00e4digen massiv unsere \u00d6kosysteme. Bis sich betroffene Lebensr\u00e4ume nach einer Katastrophe wieder erholen, kann es viele Jahre und sogar Jahrzehnte dauern.<\/strong> Nachfolgend eine Nachlese zu dieser Katastrophe.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"857\" height=\"479\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/image-63.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-26306\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/image-63.png 857w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/image-63-450x252.png 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 857px) 100vw, 857px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Pachtrevier Fliegenfischer Weidgerecht<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Zeitraum von <strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">1. J\u00e4nner 1993 bis 31. Dezember 2001 waren wir als Fliegenfischer Weidgerecht der P\u00e4chter der Goiserer Traun.<\/mark><\/strong> Wie man aus den Bestandsaufnahmen sieht war lt. Biomasse, die \u00c4sche der dominate Fisch. <strong>Die Regenbogenforelle hat damals an der Goiserer Traun und an der gesamten Oberen Traun eine sehr geringe Bedeutung.<\/strong> Interessant und ich kann mich noch selbst an eine Elektrobefischung erinnern, dass es damals noch Aale gab. Die Aale sind heute komplett aus dem Gew\u00e4ssersystem der Oberen Traun verschwunden. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"588\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/image-61-1024x588.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-26301\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/image-61-1024x588.png 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/image-61-450x258.png 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/image-61-305x175.png 305w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/image-61.png 1368w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Zu dieser Zeit, gab es auch noch Aale im Fischereirevier Oberes Salzkammergut. D\u00fcrfte aus Besatzma\u00dfnahmen im Hallst\u00e4tter See stammen. In der Zwischenzeit sind die Aalbest\u00e4nde verschwunden.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Supergau, am 11. M\u00e4rz 1996 <\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am<strong> 11. M\u00e4rz 1996 <\/strong>wurde bekannt, dass im Bereich eines an der Goiserer Traun liegenden Industriebetriebes Heiz\u00f6l mittelschwer aus einer vermutlich stillgelegten \u00d6lleitung \u00fcber den Schotterk\u00f6rper in die Traun gelangt war. Nach Angaben der Feuerwehr sind insgesamt <strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">3.000 &#8211; 4.000 Liter Heiz\u00f6l <\/mark><\/strong>mittelschwer ausgeflossen, wodurch die Traun stark mit \u00d6l kontaminiert wurde. Von der Feuerwehr wurden mindestens 70 tote Wasserv\u00f6gel (Enten etc.) eingesammelt, wie viele V\u00f6gel mit verunreinigtem Gefieder nachtr\u00e4glich verendet sind, konnte nicht eruiert werden. In der Folge wurden 6 \u00d6lsperren errichtet und ca. 170 m3 \u00f6lkontaminiertes Erdreich abgehoben. \u00d6l mischt sich schlecht mit Wasser, und die L\u00f6slichkeit von \u00d6l in Wasser ist dementsprechend gering. Gef\u00e4hrlich wird \u00d6l in Flie\u00dfgew\u00e4ssern in erster Linie dadurch, dass es bei turbulenter Str\u00f6mung zu <strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">\u00d6l-Wasser-Suspensionen<\/mark><\/strong> kommt, die ihrerseits dadurch zu st\u00e4rkeren Sch\u00e4den bei allen im Wasser lebenden Organismen f\u00fchrten, dass die Atmungsorgane, wie die Kiemen der Fische, Tracheen und Kiemen bei wasserlebenden Insekten und -larven etc. in ihrer Funktion stark beeintr\u00e4chtigt werden. Bei Fischen kann es dar\u00fcber hinaus zu monatelangen Geschmacksbeeintr\u00e4chtigungen kommen. Tote Fische wurden erst einige Tage nach dem \u00d6lunfall festgestellt, und zwar wurden mehr als <strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">80 tote eins\u00f6mmrige \u00c4schen<\/mark><\/strong> im Kehrwasser unter dem Eis gefunden (laut Bericht der Landeskriminalabteilung). Auf Grund des Frischegrades\/Verwesungsgrades d\u00fcrfte der Zeitraum des Eintrittes des Todes dieser Fische mit dem \u00d6laustritt in die Traun zusammenfallen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Sachverst\u00e4ndigen Gutachten<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Kriminalabteilung des Landesgendarmeriekommandos f\u00fcr O\u00d6, die heutige <strong>Landespolizeidirektion Ober\u00f6sterreich<\/strong> hat einen Sachverst\u00e4ndigen f\u00fcr Gew\u00e4sser\u00f6kologie mit der Erstellung eines Gutachtens \u00fcber die Auswirkung des \u00d6lunfalles auf die Biologie in der Traun beauftragt, der seinerseits den Unterfertigten um die Erstellung eines Gutachtens hinsichtlich eventueller Sch\u00e4den am Fischbestand ersucht hat.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Befund<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Methodik der Fischbestandsaufnahme<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wie bereits erw\u00e4hnt, wurden an toten Fischen nur eins\u00f6mmrige \u00c4schen, dass ist Aschenbrut der Altersklasse 1+, das sind Fische, die im Laufe des Jahres 1995 geschl\u00fcpft waren, gefunden. Dies l\u00e4sst den Schluss zu, dass in erster Linie Fischbrut, vermutlich aber auch Kleinfische, <strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">ins besonders jedoch die als sehr empfindlich geltenden \u00c4schen-Jungfische vom Fischsterben betroffen waren.<\/mark><\/strong> Fischbrut und Kleinfischarten sind gegen\u00fcber Wasserverunreinigungen in der Regel wesentlich empfindlicher als erwachsene Fische oder gro\u00dfe Besatzfische. Es war daher ge\u00adplant, bei der Beweissicherung im Zuge der Schadenserhebung am Fischbestand besonderes Augenmerk auf Fischbrut und Kleinfische zu richten.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Befischungsstellen<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die erste Befischungsstelle ist ca. 500 m flussabw\u00e4rts der \u00d6leintrittsstelle ausgew\u00e4hlt und als Referenzstelle dazu ein Bereich unmittel\u00adbar flussabw\u00e4rts der Br\u00fccke (nach dem Ausfluss aus dem Hallst\u00e4tter See). Die Lage der Be\u00adfischungsstellen ist der Abb. 1 zu entnehmen. Bei der Befischung zeigte sich, dass hinsichtlich der Koppendichte am unteren Ende der Stelle 2 kaum ein Unterschied zur Stelle 1 bestand, weshalb flussabw\u00e4rts keine weitere Stelle befischt wurde.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"501\" height=\"267\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/image-62.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-26304\" style=\"aspect-ratio:1.8769881497535568;width:840px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/image-62.png 501w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/image-62-450x240.png 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 501px) 100vw, 501px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Da an toten Fischen &#8211; wie erw\u00e4hnt &#8211; nur eins\u00f6mmrige \u00c4schen gefunden worden waren, wurde das Hauptaugenmerk bei der Befischung auf die Fischbrut und Kleinfischarten &#8211; in diesem Falle der Koppe &#8211; gelegt. In einem Flie\u00dfgew\u00e4sser der Gr\u00f6\u00dfe der Traun im gegenst\u00e4ndlichen Bereich ist eine Bestandssch\u00e4tzung sowohl bei Koppen, einer Kleinfischart, die im gegen\u00adst\u00e4ndlichen Traun-Abschnitt h\u00e4ufig auftritt, und auch bei der Brut der \u00c4sche, Aalrutte und Bachforelle, welche dort den Hauptbestand bilden, nur bei Niederwasser m\u00f6glich. Im Jahre 1996 wies die Traun w\u00e4hrend des gesamten Fr\u00fchjahres und Fr\u00fchsommers fast durchwegs eine hohe Mittelwasserf\u00fchrung auf, so dass die vorgesehene Elektrobefischung zwecks Bestandser\u00adhebung erst im Juli, nachdem zu dieser Zeit die Wasserf\u00fchrung erstmals st\u00e4rker zur\u00fcckgegan\u00adgen war, m\u00f6glich war.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"974\" height=\"641\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/image-70.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-26325\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/image-70.png 974w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/image-70-450x296.png 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 974px) 100vw, 974px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Abbildung 1: Befischungsstellen mit 1 und 2 bezeichnet<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">\u00dcberpr\u00fcfung des Gesamt-Fischbestandes<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine quantitative Erfassung der Koppen ohne Einsatz von Rotenon oder \u00e4hnlichen in \u00d6ster\u00adreich gesetzlich verboten Substanzen ist nicht m\u00f6glich, und eine genaue Bestandssch\u00e4tzung der Fischbrut bei den Bachforellen und \u00c4schen ist ohne sehr gro\u00dfen finanziellen Aufwand kaum durchf\u00fchrbar. <strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Es wurden daher auf kleineren, morphologisch vergleichbaren Fl\u00e4chen (hinsichtlich Substrat, Tiefe etc.) Z\u00e4hlungen der Koppen- und \u00c4schen Brut 400 m flussabw\u00e4rts des \u00d6lunfalles eine \u00dcberpr\u00fcfung des Gesamt-Fischbestandes vorgenommen. Dar\u00fcber hinaus erfolgte in je einer Stelle flussaufw\u00e4rts und ca. 400 m flussabw\u00e4rts des \u00d6lunfalles eine \u00dcberpr\u00fcfung des Gesamt-Fischbestandes.<\/mark><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Fischbestandsaufnahme wurde mit Hilfe der Elektrofischerei von einem Boot aus unter Verwendung eines<strong> 7-KW-Gleichstromaggregates<\/strong> durchgef\u00fchrt, und zwar in jeweils zwei Durchg\u00e4ngen an beiden Stellen. Die Fische eines jeden Fanges wurden getrennt geh\u00e4ltert, gemessen, ein Teil der Fische auch gewogen und w\u00e4hrend dieser Manipulationen auch kurz auf Sch\u00e4digungen (Verletzungen, Pilzbefall, Egelbefall) untersucht. Um ein rasches Arbeiten zu gew\u00e4hrleisten und vor allem auch um die Fische zu schonen, erfolgte dies unter <strong>Verwen\u00addung des Narkosemittels MS 222 (SANDOZ)<\/strong>. Danach wurden die Fische wieder an dersel\u00adben Stelle zur\u00fcckversetzt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"435\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/image-100-1024x435.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-26418\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/image-100-1024x435.png 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/image-100-450x191.png 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/image-100-1536x653.png 1536w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/image-100.png 1730w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Die Bachforelle war neben der \u00c4sche der Leitfisch an der Goiserer Traun.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Wiegen der einzelnen Fische mit einer elektronischen Waage (Messgenauigkeit 0,1 g) ist zeitaufwendig, weshalb es nur bei einem Teil der Fische erfolgte. Dies diente einerseits dazu, um den Konditionierungs-Faktor zu berechnen, der einen guten Anhaltspunkt \u00fcber den Ern\u00e4hrungs\u00adzustand der Fische abgibt. Dieser betr\u00e4gt f\u00fcr gutgen\u00e4hrte <strong>Bachforellen im Allgemeinen <em>0,95 <\/em>&#8211; 1,00 und f\u00fcr \u00c4schen 0,80 &#8211; 0,85.<\/strong> Andererseits wurde mit dem berechneten mittleren Konditi\u00adonsfaktor das Gewicht der nur gemessenen Fische festgestellt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Bestandsberechnung erfolgte nach der in solchen F\u00e4llen \u00fcblichen <strong>de LURY-Methode<\/strong>, wobei anhand der von Fang zu Fang abnehmenden Fischanzahl mit Hilfe des berechneten mittleren Fischgewichtes der Gesamtbestand ermittelt wird.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Beschreibung der Befischungsstellen<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Traun weist im gegenst\u00e4ndlichen Bereich eine Mittelwasserf\u00fchrung (MQ) von 36,4 m<sup>3<\/sup>\/s, eine niedere Mitteiwasserf\u00fchrung (MNQ) von 24,8 und eine einj\u00e4hrige Niedrigwasserf\u00fch\u00adrung (NNQI) von 4,99 m<sup>3<\/sup>\/s. auf. Eine Kurzcharakteristik der befischten Strecken ist aus den nachfolgenden Tabellen zu entnehmen. Die L\u00e4nge der oberen Strecke betrug 150 Meter und die der unteren Strecke 200 Meter. Beide Strecken sind regulierte Abschnitte, wobei die Prallufer mit einem groben Blockwurf gesichert sind.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Befischungsstelle 1<\/h3>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"801\" height=\"630\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/image-71.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-26328\" style=\"width:840px;height:630px\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/image-71.png 801w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/image-71-407x320.png 407w\" sizes=\"auto, (max-width: 801px) 100vw, 801px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Stelle 1 ist im obersten Bereich in 3 Arme geteilt, und zus\u00e4tzlich ist ein kleiner Altarm vorhanden. In diesem mit Makrophyten (Unterwasser- und Schwimmblattpflanzen) bestande\u00adnen Altwasser wurden auch Elritzen, welche gr\u00f6\u00dferen Forellen und auch Aalrutten als Nah\u00adrung dienen, vorgefunden. Die 3 Arme vereinigen sich, und flussabw\u00e4rts davon weist die Traun einen gestreckten Verlauf mit einer Tiefenrinne (mit einer Wassertiefe bis&gt; 1 m) entlang des rechten Ufers auf Gegen das linke Ufer nimmt die Tiefe st\u00e4ndig ab, es sind flach \u00fcberron\u00adnene Schotter- und Sandb\u00e4nke vorhanden, die bei Niederwasserf\u00fchrung trockenfallen und Inseln bilden. Diese Seicht-Bereiche stellen nicht nur Laichareale vor allem f\u00fcr \u00c4schen und Bachforellen dar, sondern auch geeignete \u201eKinderstuben&#8220; f\u00fcr \u00c4schen, die dort vor potentiel\u00adlen Fressfeinden relativ sicher sind. Insgesamt gesehen weist die Stelle 1 eine sehr vielfaltige Struktur auf: im linken Fluss Bereich sind Laichpl\u00e4tze, weiters Biotope f\u00fcr Jungfische, in der Flussmitte langgezogene, als \u00c4schen Standpl\u00e4tze geeignete Kolke vorhanden und entlang des rechten Ufers gibt ein Blockwurf geeignet Unterst\u00e4nde f\u00fcr Aalrutten und Bachforellen ab.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"704\" height=\"722\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/image-76.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-26338\" style=\"width:841px;height:863px\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/image-76.png 704w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/image-76-312x320.png 312w\" sizes=\"auto, (max-width: 704px) 100vw, 704px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Tabelle 1 &#8211; Befischungsstelle 1<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Befischungsstelle 2<\/h3>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"740\" height=\"614\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/image-72.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-26329\" style=\"width:840px;height:697px\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/image-72.png 740w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/image-72-386x320.png 386w\" sizes=\"auto, (max-width: 740px) 100vw, 740px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Stelle 2 weist im oberen Bereich einen Rechtsbogen mit ca. 90\u00b0 auf und in der Folge einen gestreckten Verlauf entlang des linken Ufers ist ein Blockwurf vorhanden und am un\u00adteren Ende auch Wurzelst\u00f6cke und im Wasser liegende \u00c4ste, welche ebenfalls passende Un\u00adterst\u00e4nde f\u00fcr gr\u00f6\u00dfere Fische abgeben. In der Mitte ist die Str\u00f6mung meist sehr gro\u00df und vereinzelt sind gro\u00dfe Steinbl\u00f6cke vorhanden. Gegen das rechte Ufer zu nimmt die Tiefe kon\u00adtinuierlich ab. Die dort befindliche Schotterbank stellt ein ausgedehntes Laichgebiet f\u00fcr Kieslaicher dar (\u00c4sche, Forelle, Aalrutte) und die sehr flachen Areale entlang des Ufers bil\u00adden einen geeigneten Lebensraum f\u00fcr die gerade fressf\u00e4hig gewordene \u00c4schen- und Bachfo\u00adrellenbrut. Insgesamt gesehen ist Stelle 2 nicht so gut strukturiert wie Stelle 1 und daher in fischereilicher Hinsicht etwas ung\u00fcnstiger zu beurteilen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"749\" height=\"522\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/image-75.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-26337\" style=\"width:842px;height:587px\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/image-75.png 749w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/image-75-450x314.png 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 749px) 100vw, 749px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Tabelle 1 &#8211; Befischungsstelle 2<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Ergebnis der Fischbestandsaufnahme <\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Fischartenverteilung<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wie aus Tabelle 2 ersichtlich ist, wurden insgesamt 8 Fischarten vorgefunden, die sich auf 7 Fischfamilien verteilen. 6 Arten davon sind als autochthon anzusehen, und die Regenbogenfo\u00adrelle und der Aal stammen aus Besatzma\u00dfnahmen her. Abgesehen von den Salmoniden war jede Familie nur durch eine Art vertreten. Die Verteilung der wichtigsten Arten war im \u00fcbri\u00adgen in beiden Befischungsstrecken sehr \u00e4hnlich: Adulte \u00c4schen und Aalrutten waren jeweils in mittlerer Dichte vorhanden, Bachforellen in geringer Zahl und die \u00fcbrigen Arten waren nur durch vereinzelt vorhandene Individuen vertreten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">An Kleinfischarten wurden nur Koppen und Elritzen festgestellt. Erstere waren auf dem schottrigen Substrat, aber auch teils im Blockwurf, sehr h\u00e4ufig, wobei die Dichte an Stelle 1 deutlich h\u00f6her war als an Stelle 2. Elritzen wurden, wie erw\u00e4hnt, nur in einer altwasser\u00e4hnli\u00adchen Bucht an Stelle 1 vorgefunden. \u00c4schen Brut der Altersklasse 0+ (Fische des Jahrganges 1996, die Ende Mai\/Anfang Juni geschl\u00fcpft waren), in der Folge als \u00c40+ bezeichnet, wurde in den Seicht Bereichen in gro\u00dfer Zahl beobachtet, Bachforellenbrut dagegen nur in geringer Dichte.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"731\" height=\"623\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/image-91.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-26400\" style=\"aspect-ratio:1.173388512666165;width:840px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/image-91.png 731w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/image-91-375x320.png 375w\" sizes=\"auto, (max-width: 731px) 100vw, 731px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Tabelle 2<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Bestandszusammensetzung<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wie den Abb. 2, 3 und 4 zu entnehmen ist, stellte die Koppe die weitaus am h\u00e4ufigsten vor\u00adkommende Fischart dar. An Stelle 1 betrug ihr zahlenm\u00e4\u00dfiger Anteil 94%, und auch an Stelle 2 war er mit <em>85% <\/em>noch sehr hoch. Dazu muss bemerkt werden, dass Koppen dort, wo ein f\u00fcr sie pas\u00adsender Biotop, wie st\u00e4rker \u00fcberronnene Flachareale mit einem aus grobem Schotter bestehen\u00adden Substrat vorhanden ist, oft in sehr hoher Dichte (<strong>bis&gt; 10 Individuen\/m&#8216;<\/strong>) auftreten. Da es sich dabei um Kleinfische handelt, ist ihr Biomasse-Anteil aber in der Regel deutlich niedri\u00adger als jener der Forellen und \u00c4schen oder Aalrutten, wie auch im vorliegenden Fall.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"459\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/image-101-1024x459.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-26421\" style=\"width:840px;height:377px\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/image-101-1024x459.png 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/image-101-450x202.png 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/image-101-1536x689.png 1536w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/image-101.png 1674w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Der gute \u00c4schen Bestand an der Goiserer Traun konnte bis heute erhalten werden.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">An Stelle 1 betrug der \u201eGro\u00dffischanteil&#8220; zahlenm\u00e4\u00dfig nur ca. 6%, der sich auf die \u00c4sche <em>(3%), <\/em>Aalrutte (2%) und Bachforelle (1%) aufteilte. Der zahlenm\u00e4\u00dfige Anteil der \u00fcbrigen Arten (Elritze, Hecht und Aal) betrug zusammen <em>&lt;0,5%. <\/em>An Stelle 2 war die Koppendichte deut\u00adlich geringer, was sich dahingehend auswirkte, dass der zahlenm\u00e4\u00dfige Anteil der \u00c4sche, Aal\u00adrutte und Bachforelle mit 6, <em>5 <\/em>und 4% (zusammen <em>15%) <\/em>deutlich h\u00f6her war als an Stelle 1. Der zahlenm\u00e4\u00dfige Anteil der \u00fcbrigen Fischarten betrug zusammen deutlich &lt; <em>0,5%.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hinsichtlich der Biomasse-Verteilung ergab sich erwartungsgem\u00e4\u00df ein ganz anderes Bild. So dominierten die \u00c4schen und Aalrutten deutlich vor den Koppen und anderen Arten. An Stelle 1 betrugen die Biomasse-Anteile der \u00c4sche 48% und Aalrutte 34%, die Koppe war mit 13% am Gesamtbestand beteiligt, w\u00e4hrend die Anteile der \u00fcbrigen Arten zusammen (Hecht, Aal und Elritze) &lt; 1% betrugen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">An Stelle 2 unterschied sich die Biomasse-Verteilung nur insofern, als der \u00c4schen Anteil mit 33% deutlich geringer und jener der Bachforelle mit 19% wesentlich h\u00f6her war als an Stelle 1. Der Koppenanteil war mit 8% ebenfalls niedriger, die Anteile des Hechtes 1% und Aales 3% dagegen etwas h\u00f6her.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Befischungsstelle 1<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Goiserer Traun im Bereich Steeg, Stelle 1 &#8211; Fischbestandszusammensetzung in % Juli 1996; die \u00c4schen Brut (Altersklasse 0+) und die Arten, die nur durch vereinzelt festgestellte Individuen repr\u00e4sentiert waren (Hecht, Aal) blieben unber\u00fccksichtigt, wenn deren Anteil &lt; 1% betrug.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Zahlenm\u00e4\u00dfige Aufteilung Stelle 1<\/h3>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"625\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/image-53-1024x625.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-26271\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/image-53-1024x625.png 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/image-53-450x275.png 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/image-53-1536x938.png 1536w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/image-53-2048x1250.png 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Abbildung 2\/1<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Gewichtsm\u00e4\u00dfige Aufteilung Stelle 1<\/h3>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"568\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/image-54-1024x568.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-26272\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/image-54-1024x568.png 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/image-54-450x249.png 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/image-54-1536x851.png 1536w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/image-54-2048x1135.png 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Abbildung 2\/2: An der Gosierer Traun dominiert die \u00c4schen und Aalrutten deutlich vor den Koppen und anderen Arten. Der hohe Biomasse-Anteile der \u00c4sche mit 48% von damals, ist auch heute noch durchaus vorhanden. Bei der Aalrutte mit einen Anteil 34% kann man das leider nicht behaupten. Die Best\u00e4nde der Aalrute sind drastisch zur\u00fcck gegangen.  <\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Befischungsstelle 2<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Goiserer Traun im Bereich Steeg, Stelle 2 &#8211; Fischbestandszusammensetzung in % Juli 1996; die \u00c4schenbrut (Altersklasse 0+) und die Arten, die nur durch vereinzelt festgestellte Individuen repr\u00e4sentiert waren (Hecht, Aal) blieben unber\u00fccksichtigt, wenn deren Anteil &lt; 1% betrug.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Zahlenm\u00e4\u00dfige Aufteilung Stelle 2<\/h3>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"608\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/image-55-1024x608.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-26281\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/image-55-1024x608.png 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/image-55-450x267.png 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/image-55-1536x913.png 1536w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/image-55-2048x1217.png 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Abbildung 3\/1<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Gewichtsm\u00e4\u00dfige Aufteilung Stelle 2<\/h3>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"552\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/image-58-1024x552.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-26284\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/image-58-1024x552.png 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/image-58-450x243.png 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/image-58-1536x828.png 1536w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/image-58-2048x1104.png 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Abbildung 3\/2: An Stelle 2 unterschied sich die Biomasse-Verteilung nur insofern, als der \u00c4schen Anteil mit 33% deutlich geringer und jener der Bachforelle mit 19% wesentlich h\u00f6her war als an Stelle 1. Vor nicht ganz 30 Jahren war noch ein sehr guter Bachforellenbestand an der Goiserer Traun vorhanden. Durch verschiedene Einfl\u00fcsse ist die Bachforelle an der Oberen Traun verschwunden und die Regenbogenforelle hat ihren Platz eingenommen. <\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Abundanz und Biomasse<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die ermittelten Biomasse-Werte von rund 270 und 160 kg\/ha f\u00fcr die Stelle 1 und 2 (Abb. 4) sind f\u00fcr den gegenst\u00e4ndlichen Traun Abschnitt als \u201enormal&#8220; einzustufen. Der an Stelle 1 h\u00f6here Fisch\u00adbestand ist in erster Linie auf die reichhaltigere Struktur der Traun in diesem Abschnitt zu\u00adr\u00fcckzuf\u00fchren. Der Fluss ist dort breiter als an Stelle 2, es sind gro\u00dfe Steinbl\u00f6cke in gr\u00f6\u00dferer Zahl \u00fcber das ganze Flussbett verstreut vorhanden, die Str\u00f6mung ist nicht so stark und die dort be\u00adfindlichen langen Kolke stellen geeignete \u201eUnterst\u00e4nde&#8220; f\u00fcr die \u00c4sche dar. Dies wirkt sich so aus, dass der \u00c4schen Bestand an Stelle 1 mehr als zweimal so hoch ist wie jener an Stelle 2, wo vor allem in der Flussmitte die Str\u00f6mung auch f\u00fcr die \u00c4sche stellenweise zu stark ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Blockwurf ist in beiden Befischungsstrecken \u00e4hnlich zu beurteilen. Dies geht auch aus dem Befischungsergebnis deutlich hervor. Es zeigte sich n\u00e4mlich, dass sich der Bestand an Aalrutten und Bachforellen zusammen, die Gro\u00dfteils den Fischbestand des Blockwurfes bil\u00adden, in beiden Abschnitten nur wenig unterschied.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der relativ hohe Aalrutten Bestand ist wohl damit zu erkl\u00e4ren, dass die Traun unmittelbar nach dem Ausfluss aus dem Hallst\u00e4tter See sich temperaturm\u00e4\u00dfig wie ein typischer Seeausrinn ver\u00adh\u00e4lt und im Winter und zeitigen Fr\u00fchjahr sehr kalt ist. <strong>Da die Aalrutte als Dorschverwandter an tiefe Wassertemperaturen gut angepasst ist, wirken sich die Temperaturverh\u00e4ltnisse in die\u00adsem Traun Abschnitt positiv auf die Entwicklungsbedingungen dieser Fischart aus und bewir\u00adken den hohen Aalrutten Bestand.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Koppenbestand war an Stelle 1 ca. dreimal so hoch wie an Stelle 2. So wurden an Stelle 1 in den flach \u00fcberronnenen grobschottrigen Fl\u00e4chen meist um <strong>6 Koppen\/m<sup>2<\/sup> gez\u00e4hlt<\/strong>, w\u00e4hrend es auf vergleichbaren Fl\u00e4chen der Stelle 2 nur 2 St\u00fcck\/m2 waren. Diese von den Koppen als Lebens\u00adraum bevorzugten Areale betrugen an beiden Stellen etwas weniger als 10% der gesamten Befischungsfl\u00e4che. Daneben fanden sich auch im Blockwurf noch Koppen, allerdings in weit\u00adaus geringerer Zahl. Ausgehend davon wurde der <strong>Koppenbestand mit 6.000 bzw. 2.000 St\u00fc\u00adck\/ha f\u00fcr die Stelle 1 und 2 hochgerechnet.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Unmittelbar flussabw\u00e4rts der Befischungsstelle 2 wurde bereits wieder ein \u00e4hnlicher Koppen-Bestand vorgefunden wie an Stelle 1, weshalb auf eine weitere Befischung flussabw\u00e4rts davon verzichtet wurde.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Populationsaufbau<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wie der Tabelle 2 zu entnehmen ist, war die diesj\u00e4hrige \u00c4schen Brut sehr zahlreich vertreten, und zwar an beiden Stellen. Diesj\u00e4hrige Bachforellenbrut wurde nur vereinzelt festgestellt und diesj\u00e4hrige Aalrutten Brut konnte nicht nachgewiesen werden. Eins\u00f6mmrige Fische der Al\u00adtersklasse 1+ \u00c4schen waren vorhanden, ebenfalls eins\u00f6mmrige Bachforellen, wenn auch in geringer Zahl, w\u00e4hrend Aalrutten Brut und -jungfische weitgehend fehlten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wie aus Tabelle 2 weiters ersichtlich ist, wurden insbesondere an Stelle 1 gr\u00f6\u00dfere Exemplare so\u00adwohl an Aalrutten wie \u00c4schen und Bachforellen gefangen, an Stelle 2 ebenfalls gr\u00f6\u00dfere Exem\u00adplare an \u00c4schen und Bachforellen. Das hohe <strong>mittlere St\u00fcckgewicht der \u00c4sche mit 614 an Stelle 1 bzw. mit <em>856 <\/em>g Stelle <\/strong>2 weist darauf hin, dass viele relativ gro\u00dfe Fische dieser Art vorhanden waren und die Entwicklungsbedingungen f\u00fcr diese Fischart in diesem Traun Abschnitt sehr g\u00fcnstig sind. Das in Stelle 2 noch h\u00f6here mittlere St\u00fcckgewicht d\u00fcrfte mit gro\u00dfer Wahrschein\u00adlichkeit mit dem dort geringeren Jungfischvorkommen in Zusammenhang zu bringen sein.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Abundanz an Stelle 1 und 2<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die&nbsp;<strong>Abundanz<\/strong>&nbsp;(von&nbsp;lateinisch&nbsp;abundantia&nbsp;= \u00dcberfluss, Adjektiv&nbsp;abundant), auch Dichte, H\u00e4ufigkeit oder Mengengrad, bezeichnet in der&nbsp;\u00d6kologie&nbsp;die Anzahl der&nbsp;Individuen&nbsp;einer&nbsp;Art, bezogen auf ihr&nbsp;Habitat.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nachfolgend aus der Goiserer Traun im Bereich Steeg Stelle 1 und 2 &#8211; die Abundanz der festgestellten Fischarten im Juli 1996; \u00c4schen 0+ und Arten mit einem Anteil &lt;1% nicht ber\u00fccksichtigt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"767\" height=\"479\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/image-59.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-26294\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/image-59.png 767w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/image-59-450x281.png 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 100vw, 767px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Abbildung 4\/1<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"657\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/image-102-1024x657.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-26424\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/image-102-1024x657.png 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/image-102-450x289.png 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/image-102-1536x986.png 1536w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/image-102.png 1613w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Die Koppe war 1996 mit bis zu 10 Individuen \/ Quadratmeter der zahlenm\u00e4\u00dfig dominante Fische! Die Koppe bewohnt saubere, rasch flie\u00dfende B\u00e4che und kleinere Fl\u00fcsse mit steinigem Grund, aber auch sommerk\u00fchle, sauerstoffreiche Seen. Die Koppe geh\u00f6rt zu den bedrohten Tierarten. Sie ist im Anhang der europ\u00e4ischen Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie (FFH) aufgef\u00fchrt, geh\u00f6rt damit zu den Tier- und Pflanzenarten, die von gemeinschaftlichem Interesse sind und f\u00fcr deren Erhalt besondere Schutzgebiete ausgewiesen werden m\u00fcssen.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Biomasse an Stelle 1 und 2<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In der&nbsp;\u00d6kologie&nbsp;wird die Biomasse h\u00e4ufig nur f\u00fcr ausgesuchte, r\u00e4umlich klar umrissene&nbsp;\u00d6kosysteme&nbsp;oder nur f\u00fcr bestimmte, einzelne&nbsp;Populationen&nbsp;erfasst. Nachfolgend aus der Goiserer Traun im Bereich Steeg Stelle 1 und 2 &#8211; die Biomasse der festgestellten Fischarten im Juli 1996; \u00c4schen 0+ und Arten mit einem Anteil &lt;1% nicht ber\u00fccksichtigt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"747\" height=\"495\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/image-60.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-26295\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/image-60.png 747w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/image-60-450x298.png 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 747px) 100vw, 747px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Abbildung 4\/2<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der gute Bestand an mittelgro\u00dfen und gro\u00dfen \u00c4schen, das reichhaltige Vorkommen von diesj\u00e4hriger \u00c4schen Brut an beiden Befischungsstellen und die deutlich geringere Zahl von \u00c4schen der Altersklasse 1 + an Stelle 2 sind ein Indiz daf\u00fcr, dass es unter den 1+ \u00c4schen zu nicht unbetr\u00e4chtlichen Ausfallen durch den gegenst\u00e4ndliche \u00d6lunfall gekommen sein d\u00fcrfte. An Aalrutten wurde wurden weder an Stelle 1 noch an Stelle 2 Fische der Altersklasse 0+ und 1+ ge\u00adfangen, die Jugendstadien fehlten somit weitgehend, w\u00e4hrend gr\u00f6\u00dfere Individuen zahlreich vorhanden waren. Bachforellen der Altersklasse 0+ und 1+ fanden sich vereinzelt bzw. in geringer Dichte. Koppen waren dagegen in allen Gr\u00f6\u00dfen- bzw. Altersklassen vorhanden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ern\u00e4hrungs- und Gesundheitszustand<\/h3>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"306\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/image-92-1024x306.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-26403\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/image-92-1024x306.png 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/image-92-450x134.png 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/image-92-1536x459.png 1536w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/image-92.png 1566w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Tabelle 3<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aus den mittleren Konditionierungsfaktoren der \u00c4sche geht hervor, dass die Ern\u00e4hrungsbedingun\u00adgen f\u00fcr diese Fischart im gegenst\u00e4ndlichen Bereich als \u00fcberdurchschnittlich gut zu bezeich\u00adnen sind, da normalerweise \u00c4schen keinen so hohen Konditionsfaktor aufweisen. Auch der Ern\u00e4hrungszustand der Bachforellen war \u00fcberdurchschnittlich gut und auch bei den Aalrutten war der mittlere Konditionsfaktor sehr zufriedenstellend. \u00c4hnliches galt auch f\u00fcr die Koppe (Tabelle 3).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Unter den genannten Arten wurden \u00fcberhaupt keine abgemagerten Exemplare beobachtet, wie aus den minimalen Konditionsfaktoren ersichtlich ist. Auch verpilzte und\/oder von Fi\u00adschegeln befallene Fische wurden nicht beobachtet, lediglich einige wenige Fische zeigten Verletzungen, die vermutlich von Graureihern herr\u00fchrten. Der Gesundheitszustand aller Fi\u00adsche konnte demnach als sehr gut bezeichnet werden.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Gutachten<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein \u00d6lunfall kann in einem Fischgew\u00e4sser bewirken: <\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Verluste am Fischbestand<\/li>\n\n\n\n<li>eine Laichvernichtung<\/li>\n\n\n\n<li>eine Beeintr\u00e4chtigung der nat\u00fcrlichen Fortpflanzung<\/li>\n\n\n\n<li>eine Beeintr\u00e4chtigung der Fischbestandsentwicklung <\/li>\n\n\n\n<li>eine Beeintr\u00e4chtigung der Fischn\u00e4hrtierentwicklung <\/li>\n\n\n\n<li>eine Geschmacksbeeintr\u00e4chtigung der Fische<\/li>\n\n\n\n<li>eine Beeintr\u00e4chtigung der Aus\u00fcbung der Angelfischerei.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im vorliegenden Fall bewirkte die Kontamination des Traun Wassers durch das ausgeflossene Heiz\u00f6l<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Verluste am Fischbestand<\/li>\n\n\n\n<li>eine Beeintr\u00e4chtigung der nat\u00fcrlichen Fortpflanzung <\/li>\n\n\n\n<li>eine Beeintr\u00e4chtigung der Fischbestandsentwicklung <\/li>\n\n\n\n<li>eine Beeintr\u00e4chtigung der Fischn\u00e4hrtierentwicklung.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Verluste am Fischbestand<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wie erw\u00e4hnt, ergab die Elektrobefischung keinen Hinweise dar\u00fcber, ob gr\u00f6\u00dfere Fische durch den \u00d6lunfall zu Schaden gekommen sind. Zur Zeit der Beweisaufnahme unterschied sich der Fischbestand in seiner Zusammensetzung an Stelle 2 nicht wesentlich von jener an Stelle 1. Die niedrigere Fischbiomasse an Stelle 2 ist Gro\u00dfteils auf die dort etwas schlechtere Struktur des Flussbettes zur\u00fcckzuf\u00fchren.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">\u00c4sche<\/h3>\n\n\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Ausgehend davon, dass \u00fcber 80 tote eins\u00f6mmrige \u00c4schen (\u00c41) in einem Kehrwasser unter dem Eis vorgefunden wurden, muss damit gerechnet werden, dass mindestens zehnmal, viel\u00adleicht auch zwanzigmal so viele eins\u00f6mmerige \u00c4schen zugrunde gegangen sind. Kleine Fi\u00adsche werden bei einem Fischsterben in der Regel nur zu einem geringen Teil erfasst, insbe\u00adsondere in gro\u00dfen Gew\u00e4ssern. Bei einem Wert dazwischen bedeutet dies, dass 1.200 ein\u00ads\u00f6mmrige \u00c4schen vernichtet worden sind. Diesj\u00e4hrige \u00c4schen Brut war zahlreich vertreten, es kann daher davon ausgegangen werden, dass lediglich die Altersklasse 1+ stark beeintr\u00e4chtigt wurde.<\/mark><\/strong><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Aalrutte und Bachforelle<\/h3>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"432\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/image-97-1024x432.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-26414\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/image-97-1024x432.png 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/image-97-450x190.png 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/image-97.png 1174w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Die Bachforellenbest\u00e4nde wurden auch massiv gesch\u00e4digt!<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Von Aalrutten wurde weder an Stelle 1 noch an Stelle 2 Brut der Altersklasse 0+ und 1+ gefangen. Es konnte daher auch kein Vergleich zwischen beiden Strecken angestellt werden. Bei den Bachforellen war der Anteil an Brut und Jungfischen an beiden Stellen niedrig, so dass auch bei dieser Art kein deutlicher Hinweis auf eine Beeintr\u00e4chtigung des Brut- oder Jungfischbe\u00adstandes vorlag.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"951\" height=\"497\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/image-98.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-26415\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/image-98.png 951w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/image-98-450x235.png 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 951px) 100vw, 951px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Die Aalrute war mit einen Anteil von \u00fcber 30% einer der sehr gut vertretenen Fischarten.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"573\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/image-99-1024x573.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-26416\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/image-99-1024x573.png 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/image-99-450x252.png 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/image-99-1536x860.png 1536w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/image-99.png 1608w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Aalruten fischen mit der Nymphe war damals an der Goiserer Traun m\u00f6glich.  <\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Koppe<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei dieser Art zeigte sich, dass an Stelle 2 die Dichte mit rund 1\/3 bezogen auf jene an Stelle 1 deutlich geringer war. Am oberen Ende der Stelle 2 waren es eher noch weniger, am unteren Ende nahm die Koppendichte wieder deutlich zu. Auf die ca. 400 m lange gesch\u00e4digte Strecke bezogen errechnet sich daraus, da dieser Abschnitt einer Fl\u00e4che von 1 ha entspricht, eine Verminderung der Koppenpopulation um 4.000 St\u00fcck. <strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Ein Nachbesatz mit Koppen wird kaum m\u00f6glich sein, da Koppen in dieser Menge nirgends erh\u00e4ltlich sind.<\/mark><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Tatsache, dass kaum tote Koppen bemerkt wurden ist so zu erkl\u00e4ren, dass diese Fischart infolge der geringen K\u00f6rpergr\u00f6\u00dfe und der dem Flussboden angepassten F\u00e4rbung sehr leicht \u00fcbersehen wird, vor allem, weil sie sich Gro\u00dfteils unter Steinen aufh\u00e4lt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Die Verluste am Fischbestand sind damit zu beziffern mit:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table><tbody><tr><td>Anzahl<\/td><td>Fischart<\/td><td>Preis\/Stk.<\/td><td>Summe <\/td><\/tr><tr><td>xx.xxx<\/td><td>1+ \u00c4schen<\/td><td>xx<\/td><td>xx.xxx<\/td><\/tr><tr><td>xx.xxx<\/td><td>Koppen<\/td><td>xx<\/td><td>xx.xxx<\/td><\/tr><tr><td>xx.xxx<\/td><td>1+ Bachforellen<\/td><td>xx<\/td><td>xx.xxx<\/td><\/tr><tr><td>xx.xxxx<\/td><td>1+ Aalruten<\/td><td>xx<\/td><td>xx.xxx<\/td><\/tr><tr><td>Summe<\/td><td><\/td><td><\/td><td>xxx.xxx<\/td><\/tr><tr><td>Mwst.<\/td><td><\/td><td><\/td><td>xx.xxx<\/td><\/tr><tr><td>Gesamtsumme<\/td><td><\/td><td><\/td><td>xxx.xxx<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><figcaption class=\"wp-element-caption\">Im Gutachten von 1996 waren noch Schillinge als W\u00e4hrung angegeben. Die Schadensumme ist bekannt, wird jedoch absichtlich nicht publiziert. Weiters ist zu erw\u00e4hnen, dass wir heute in der Bewirtschaftung im Fischereirevier Oberes Salzkammergut, auf Besatzmaterial, welches nicht aus der Region und nicht aus unseren Gew\u00e4ssern stammt, nicht verwenden. Daher ist es sehr Aufwendig, lokales Besatzmaterial   <\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Beeintr\u00e4chtigung der nat\u00fcrlichen Fortpflanzung und der Fischbestandsentwicklung<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die verminderte nat\u00fcrliche Fortpflanzung bezieht sich in erster Linie auf die Koppe. Durch die teilweise Vernichtung des Koppenbestandes hat sich die Anzahl der Laichfische stark verrin\u00adgert und damit auch die Zahl der Eier. Es muss daher damit gerechnet werden, dass es sicher\u00adlich zwei Jahre dauern wird, bis sich wieder ein entsprechender Koppenbestand entwickeln wird. Da die Koppe in diesem Traun Abschnitt die Hauptnahrungsgrundlage f\u00fcr die gr\u00f6\u00dferen Aalrutten und Bachforellen darstellt, wird durch die Verminderung des Koppenbestandes auch die Entwicklung des Aalrutten- und Bachforellenbestandes negativ beeinflusst.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Beeintr\u00e4chtigung der Fischn\u00e4hrtierentwicklung<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wie die Ausf\u00fchrungen vom \u00f6kologischen und limnologischen Spezialisten erhoben wurde, war es zu teils st\u00e4rkeren Sch\u00e4digungen der Algenvegetation am Flussbett gekommen. Da diese Algen die Nahrungsgrundlage f\u00fcr die In\u00adsektenlarven, wie Bachflohkrebe etc. bilden, welche ihrerseits die Nahrungsgrundlage f\u00fcr \u00c4schen, klei\u00adnere Aalrutten und Bachforellen darstellen, wirkt sich eine St\u00f6rung der Algenentwicklung am Gew\u00e4sserboden zwangsl\u00e4ufig negativ auf die Bestandsentwicklung der Fischn\u00e4hrtiere und in weiterer Folge jener der Fische aus.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die durch die gest\u00f6rte Fischn\u00e4hrtierentwicklung sowie die verringerte Koppenproduktion nachteilig beeinflusste Bestandsentwicklung der \u00c4sche, Aalrutte und Bachforelle in den Fol\u00adgejahren ist summarisch mit etwa xx.xxx,&#8211;zu beziffern.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Der fischereiliche Gesamtschaden, der dem Bewirtschafter durch den gegenst\u00e4ndlichen \u00d6lunfall erwachsen ist, kann somit mit xxx.xxx,&#8211; angegeben werden.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Foto Dokumentation zum \u00d6lunfall<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach Angaben der Feuerwehr sind insgesamt <strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">3.000 &#8211; 4.000 Liter Heiz\u00f6l <\/mark><\/strong>mittelschwer ausgeflossen, wodurch die Traun stark mit \u00d6l kontaminiert wurde. Von der Feuerwehr wurden mindestens 70 tote Wasserv\u00f6gel (Enten etc.) eingesammelt, wie viele V\u00f6gel mit verunreinigtem Gefieder nachtr\u00e4glich verendet sind, konnte nicht eruiert werden. In der Folge wurden 6 \u00d6lsperren errichtet und ca. 170 m3 \u00f6lkontaminiertes Erdreich abgehoben. \u00d6l mischt sich schlecht mit Wasser, und die L\u00f6slichkeit von \u00d6l in Wasser ist dementsprechend gering. Gef\u00e4hrlich wird \u00d6l in Flie\u00dfgew\u00e4ssern in erster Linie dadurch, dass es bei turbulenter Str\u00f6mung zu <strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">\u00d6l-Wasser-Suspensionen<\/mark><\/strong> kommt, die ihrerseits dadurch zu st\u00e4rkeren Sch\u00e4den bei allen im Wasser lebenden Organismen f\u00fchrten, dass die Atmungsorgane, wie die Kiemen der Fische, Tracheen und Kiemen bei wasserlebenden Insekten und -larven etc. in ihrer Funktion stark beeintr\u00e4chtigt werden.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"555\" height=\"378\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/image-67.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-26315\" style=\"aspect-ratio:1.468314662477781;width:840px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/image-67.png 555w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/image-67-450x306.png 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 555px) 100vw, 555px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Foto: Heimo Huber<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u00d6lsperre von der Feuerwehr bei der G\u00f6rbbr\u00fccke.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"553\" height=\"339\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/image-65.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-26310\" style=\"aspect-ratio:1.630527425193603;width:840px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/image-65.png 553w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/image-65-450x276.png 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 553px) 100vw, 553px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Foto: Heimo Huber<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Uferreinigungsarbeiten mit Hochdruckschlauch durch die Feuerwehr.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"558\" height=\"364\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/image-66.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-26311\" style=\"aspect-ratio:1.5329899119982828;width:840px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/image-66.png 558w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/image-66-450x294.png 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 558px) 100vw, 558px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Foto: Heimo Huber<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Entlang der Ufer waren die \u00d6lablagerungen.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"558\" height=\"378\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/image-68.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-26319\" style=\"aspect-ratio:1.4762101608036047;width:840px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/image-68.png 558w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/image-68-450x305.png 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 558px) 100vw, 558px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Foto: Heimo Huber<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Durch \u00d6lsperren wurde dann der \u00d6lteppich gesammelt und abgesch\u00f6pft.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"774\" height=\"558\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/image-69.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-26322\" style=\"aspect-ratio:1.3871076139004788;width:840px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/image-69.png 774w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/image-69-444x320.png 444w\" sizes=\"auto, (max-width: 774px) 100vw, 774px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Foro: Heimo Huber<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Pressemeldungen<\/h2>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"350\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/image-93-1024x350.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-26407\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/image-93-1024x350.png 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/image-93-450x154.png 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/image-93.png 1248w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Kontroverse beim Reinigungsmittel?<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"497\" height=\"551\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/image-94.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-26409\" style=\"aspect-ratio:0.892523285207743;width:840px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/image-94.png 497w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/image-94-289x320.png 289w\" sizes=\"auto, (max-width: 497px) 100vw, 497px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ober und Unterwasser Tiere sind die leittragenden!<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"855\" height=\"483\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/image-95.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-26410\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/image-95.png 855w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/image-95-450x254.png 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 855px) 100vw, 855px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Schw\u00e4nde wurden umgesiedelt!<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"846\" height=\"375\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/image-96.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-26411\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/image-96.png 846w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/image-96-450x199.png 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 846px) 100vw, 846px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Quelle<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein Sachverst\u00e4ndigen Gutachten, an den mehrere Wissenschaftler beteiligt waren und welches im November 1996, von Dr. Erich Kainz zusammengefasst wurde. <\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Weitere Informationen<\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-fischereimanagement-salzkammergut wp-block-embed-fischereimanagement-salzkammergut\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"tr8jCwRvOI\"><a href=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/?p=2630\">FISCHBESTAND OBERE TRAUN 1987 bis 1990<\/a><\/blockquote><iframe loading=\"lazy\" class=\"wp-embedded-content\" sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" style=\"position: absolute; visibility: hidden;\" title=\"&#8222;FISCHBESTAND OBERE TRAUN 1987 bis 1990&#8220; &#8212; Fischereimanagement Salzkammergut\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/?p=2630&#038;embed=true#?secret=fco5lzQ5qC#?secret=tr8jCwRvOI\" data-secret=\"tr8jCwRvOI\" width=\"600\" height=\"338\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\"><\/iframe>\n<\/div><figcaption class=\"wp-element-caption\">Die Traun, vor allem der Abschnitt unterhalb von Gmunden, der sogenannten \u201e<strong>Gmundner Traun<\/strong>\u201c und auch oberhalb des Traunsees, der \u201e<strong>Ebenseer Traun\u201c,&nbsp;<\/strong>der \u201e<strong>Kaiser Traun<\/strong>\u201e, der \u201e<strong>Goiserer Traun\u201c,&nbsp;<\/strong>sowie oberhalb des Hallst\u00e4tter See gelegene \u201e<strong>Ko<\/strong><br \/><strong>ppen Traun<\/strong>\u201e, z\u00e4hlt zu den auch&nbsp;<strong>international bekanntesten Fliegenfischerstrecken<\/strong>. Verantwortlich daf\u00fcr ist vor allem ihr&nbsp;<strong>guter Bestand an \u00c4schen und Bachforellen<\/strong>, dem begehrtesten Objekt der Fliegenfischer. Infolge ihrer Gr\u00f6\u00dfe und L\u00e4nge wurde die Traun sehr fr\u00fch f\u00fcr verschiedene Zwecke \u201egenutzt\u201c: Bereits 1311 soll der Schiffstransport an der Traun eingef\u00fchrt worden sein (nach MARCHETTI 1991) und endete erst mit dem verst\u00e4rkten Ausbau des Stra\u00dfen- und Eisenbahnnetzes im vorigen Jahrhundert.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-fischereimanagement-salzkammergut wp-block-embed-fischereimanagement-salzkammergut\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"vbcYfcMLPH\"><a href=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/?p=13318\">S\u00c4EPP &#8211; 2. STUFE: BESTANDSAUFNAHME OBERE TRAUN 2020<\/a><\/blockquote><iframe loading=\"lazy\" class=\"wp-embedded-content\" sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" style=\"position: absolute; visibility: hidden;\" title=\"&#8222;S\u00c4EPP &#8211; 2. STUFE: BESTANDSAUFNAHME OBERE TRAUN 2020&#8220; &#8212; Fischereimanagement Salzkammergut\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/?p=13318&#038;embed=true#?secret=Av0eXcQ0n5#?secret=vbcYfcMLPH\" data-secret=\"vbcYfcMLPH\" width=\"600\" height=\"338\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\"><\/iframe>\n<\/div><figcaption class=\"wp-element-caption\">Im Fischereirevier Oberes Salzkammergut haben wir in der Bewirtschaftung das Ziel, dass die bewirtschafteten Flie\u00dfgew\u00e4sser ihre elementaren Funktionen als Lebensraum f\u00fcr Pflanzen und Tiere erf\u00fcllen k\u00f6nnen. Das hei\u00dft, die Lebensgemeinschaften sollen eine Vielfalt und H\u00e4ufigkeit aufweisen, die typisch sind f\u00fcr den nicht oder nur schwach anthropogen beeinflussten Zustand des Gew\u00e4ssers. Ziel ist, selbst reproduzierende und regulierende Fischpopulationen in unseren Gew\u00e4ssern aufzubauen und zu erhalten.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #99cc00;\">Gott sch\u00fctze diesen Erdball, die Elefanten, die Wale,\ndie gemeine Fledermaus&#8230; <\/span><\/strong><\/p><p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #99cc00;\">Gott sch\u00fctze sie alle\n&#8211; vor uns! . . .und bitte auch die \u00c4sche und die Bachforelle . . .\n<\/span><\/p><p style=\"text-align: center;\">\nZitat: Dieter Hildebrandt (mit Erg\u00e4nzung von mir)\n<\/p> <p style=\"text-align: center;\"><a href=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-121\" title=\"20080303_17463_Home 250x Fisherman is Home_3333_bearbeitet-1\" alt=\"\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/20080303_17463_Home-250x-Fisherman-is-Home_3333_bearbeitet-1.jpg\" width=\"208\" height=\"243\" \/><\/a><\/p>\n&nbsp; <p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #99cc00;\">\n<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nachfolgend habe ich ein Gutachten aufgenommen, da es durch eine Bestandsaufnahme sehr sch\u00f6n den Fischbestand an der Goiserer Traun aus dem Jahre 1996 wiedergibt. Auch kann und soll es als&#8230; <a class=\"read-more\" href=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/oelunfall-steeg-11-maerz-1996\/\">[Weiterlesen]<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":26315,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[36,56,175,18,76,104,223,137,173,241,225,191,123,210,226],"tags":[],"class_list":["post-26255","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-aesche","category-bachforellen-schreien-nicht","category-bestandsaufnahme","category-bewirtschaftung","category-fischschutz","category-fischsterben","category-fliegenfischer-weidgerecht","category-gewaesserverschmutzung","category-goiserer-traun","category-gutachten","category-monitoring","category-natura-aquatica","category-oekologischer-zustand","category-umweltschaeden","category-zoobenthos"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/26255","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=26255"}],"version-history":[{"count":51,"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/26255\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":38748,"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/26255\/revisions\/38748"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media\/26315"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=26255"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=26255"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=26255"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}