{"id":1909,"date":"2013-02-09T14:07:06","date_gmt":"2013-02-09T13:07:06","guid":{"rendered":"http:\/\/huberpower.com\/wordpress\/?p=1909"},"modified":"2024-03-25T14:40:28","modified_gmt":"2024-03-25T13:40:28","slug":"wintergoldhaehnchen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wintergoldhaehnchen\/","title":{"rendered":"WINTERGOLDHAEHNCHEN"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_1910\" aria-describedby=\"caption-attachment-1910\" style=\"width: 432px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/HAH_Expor-44-2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-1910 \" title=\"K\u00fccken vom Wintergoldh\u00e4hnchen\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/HAH_Expor-44-2.jpg\" alt=\"HAH_Expor-44-2\" width=\"432\" height=\"184\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/HAH_Expor-44-2.jpg 800w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/HAH_Expor-44-2-300x127.jpg 300w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/HAH_Expor-44-2-680x289.jpg 680w\" sizes=\"auto, (max-width: 432px) 100vw, 432px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1910\" class=\"wp-caption-text\">K\u00fccken vom Wintergoldh\u00e4hnchen &#8211; ein Fr\u00fchlingsbote!<\/figcaption><\/figure>\n<p>In meiner Serie, auch Begegnungen mit der Vogelwelt im Salzkammergut vorzustellen, ein Erlebniss und eine Beobachtungen \u00fcber ein\u00a0<a href=\"https:\/\/www.google.at\/search?q=wintergoldh%C3%A4hnchen&amp;hl=de&amp;tbo=u&amp;tbm=isch&amp;source=univ&amp;sa=X&amp;ei=11nxUM-pLtGUswbA2IDwDg&amp;sqi=2&amp;ved=0CDkQsAQ&amp;biw=1600&amp;bih=775\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">&#8222;Wintergoldh\u00e4nchen &#8211; K\u00fccken&#8220;<\/a>, welches ich bei einem &#8222;Flusslauf&#8220; zuf\u00e4llig gefunden habe. Es war Mitte Februar und es d\u00fcrfte vermutlich aus dem Nest gefallen sein? Nachdem ich diesen Vogel nicht kannte und als K\u00fccken sich die Bestimmung noch etwas schwieriger gestaltet, musste ich erst mit Hilfe einer Google &#8211; Reserche\u00a0 ermitteln, um welche Vogelart es sich hierbei handelt. Dank &#8222;Google &#8211; Bilder &#8211; Suche&#8220; und Wikipedia, sind solche Analysen jedoch heute einfach am Computer m\u00f6glich.<\/p>\n<p>Zur Zeit habe ich nur diese\u00a0<a href=\"https:\/\/www.google.at\/search?q=wintergoldh%C3%A4hnchen&amp;hl=de&amp;tbo=u&amp;tbm=isch&amp;source=univ&amp;sa=X&amp;ei=11nxUM-pLtGUswbA2IDwDg&amp;sqi=2&amp;ved=0CDkQsAQ&amp;biw=1600&amp;bih=775\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">&#8222;Wintergoldh\u00e4nchen &#8211; K\u00fccken&#8220;<\/a>\u00a0Foto zur Verf\u00fcgung. Von Adulten\u00a0Wintergoldh\u00e4nchen muss ich erst noch versuchen Aufnahmen zu machen.<\/p>\n<p>Das\u00a0<b>Wintergoldh\u00e4hnchen<\/b>\u00a0(<i>Regulus regulus<\/i>) ist der kleinste\u00a0Vogel\u00a0Europas. Mit seinen etwa neun Zentimetern K\u00f6rpergr\u00f6\u00dfe wiegt es nur zwischen vier und sieben Gramm. Es ist leicht mit dem\u00a0Sommergoldh\u00e4hnchen\u00a0zu verwechseln, das aber anders als das Wintergoldh\u00e4hnchen einen schwarzen Augenstreifen besitzt. Die Reviere dieser beiden Vogelarten, die eine Vielzahl \u00e4hnlicher Verhaltensweisen haben, \u00fcberlappen sich gelegentlich. Das Wintergoldh\u00e4hnchen steht jedoch in keiner direkten Nahrungskonkurrenz mit dem Sommergoldh\u00e4hnchen, da es sich mit seinem Nahrungsspektrum auf kleinste Beutetiere spezialisiert hat und anders als das Sommergoldh\u00e4hnchen diese bevorzugt auf der Unterseite von \u00c4sten sucht.<\/p>\n<p>Wintergoldh\u00e4hnchen br\u00fcten \u00fcberwiegend in Nadelb\u00e4umen. Sie verwenden zum Bau ihrer Nester unter anderem Spinnstoffe aus den\u00a0Eierkokons\u00a0von Spinnen und den\u00a0Gespinsteneiniger\u00a0Raupenarten\u00a0und errichten dadurch ein besonders stabiles H\u00e4ngenest. Es ist so gut isoliert, dass das Weibchen bei jeder Witterung bis zu 25 Minuten die zu bebr\u00fctenden Eier verlassen kann, ohne dass diese ausk\u00fchlen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_1259\" aria-describedby=\"caption-attachment-1259\" style=\"width: 493px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/HAH_DSCN0853_18.-Mai-2012-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-1259 \" title=\"Das Wintergoldh\u00e4hnchen hat sein Revier in den Nadelb\u00e4umen am Ufer der Traun\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/HAH_DSCN0853_18.-Mai-2012-1.jpg\" alt=\"Im oberen Teil - H\u00f6he Fahrzeugmuseum\" width=\"493\" height=\"370\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/HAH_DSCN0853_18.-Mai-2012-1.jpg 800w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/HAH_DSCN0853_18.-Mai-2012-1-300x225.jpg 300w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/HAH_DSCN0853_18.-Mai-2012-1-200x150.jpg 200w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/HAH_DSCN0853_18.-Mai-2012-1-680x510.jpg 680w\" sizes=\"auto, (max-width: 493px) 100vw, 493px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1259\" class=\"wp-caption-text\">Das Wintergoldh\u00e4hnchen hat sein Revier in den Nadelb\u00e4umen am Ufer der Traun<\/figcaption><\/figure>\n<h3>Lebensraum<\/h3>\n<p>Das Wintergoldh\u00e4hnchen ist grunds\u00e4tzlich ein Nadelwaldbewohner mit einer starken Bindung an Fichten und andere kurznadelige Baumarten. In den typischen mitteleurop\u00e4ischen Verbreitungsgebieten kommen Wintergoldh\u00e4hnchen bevorzugt an nicht zu dicht stehenden, buschigen Altfichten mit gut ausgebildeten Kamm\u00e4sten und\/oder Flechtenbewuchs vor. In \u00e4lteren Laubholzbest\u00e4nden br\u00fctet das Wintergoldh\u00e4hnchen nur, wenn sich darin Fichtengruppen von mindestens sechzehn bis zwanzig B\u00e4umen finden.\u00a0Es nimmt auch Fichtenmonokulturen an, sobald die B\u00e4ume eine bestimmte Mindesth\u00f6he erreicht haben.<\/p>\n<p>Au\u00dferhalb der Brutzeit sind Wintergoldh\u00e4hnchen auch in f\u00fcr sie untypischen Lebensr\u00e4umen zu beobachten. Sie halten sich dann auch in reinen Laubw\u00e4ldern oder Schilfgebieten auf. In dieser Zeit sind sie gelegentlich auch in Stadtparks mit geringem Nadelholzbestand zu sehen.\u00a0<sup id=\"cite_ref-Bauer289_7-1\"><br \/>\n<\/sup><\/p>\n Die Kaiser Traun &#8211; oberhalb von Bad Ischl &#8211; hier habe ich das Wintergoldh\u00e4hnchen-&#8222;K\u00fccken&#8220; entdeckt!\n<h3>Brutrevier und Nest<\/h3>\n<p>Die Brutreviere sind mit einem Fl\u00e4chenma\u00df von unter 50 mal 50 Meter klein, die Form des Reviers ist von der Topographie und dem Bewuchs des Gel\u00e4ndes bestimmt. Aus Freilandbeobachtungen wei\u00df man, dass bereits 18 bis 19 gro\u00dfe B\u00e4ume ausreichen, um ein Goldh\u00e4hnchenpaar inklusive des Nachwuchses ausreichend mit Nahrung zu versorgen.<\/p>\n<p>M\u00e4nnchen besetzen ein Revier und verfolgen dann in Hetzfl\u00fcgen die Weibchen, die angelockt durch die Revierges\u00e4nge im Revier auftauchen. Diese Hetzfl\u00fcge gehen dann allm\u00e4hlich in ein Nestplatzzeigen durch das M\u00e4nnchen \u00fcber. Nistpl\u00e4tze zeigt das M\u00e4nnchen dem Weibchen durch Rufe und ein langsames Drehen um die K\u00f6rperachse sowie Fl\u00fcgelvibrieren an. Als Nistpl\u00e4tze werden Kamm\u00e4ste bevorzugt, deren herabh\u00e4ngende Zweige es erlauben, das f\u00fcr Goldh\u00e4hnchen typische H\u00e4ngenest zu errichten. Das H\u00e4ngenest wird im engen Zweiggewirr von Nadelb\u00e4umen errichtet. Fichten stellen dabei den bevorzugten Nistbaum dar.<\/p>\n<p>Wintergoldh\u00e4hnchen haben in der Regel zwei Bruten pro Jahr.<\/p>\n<h3>Das Gelege<\/h3>\n<p>Die Eiablage f\u00fcr das erste Gelege ist abh\u00e4ngig von der geografischen Lage und kann bereits im M\u00e4rz beginnen. Typischerweise erfolgt sie jedoch im Laufe des Aprils. Das zweite Gelege wird ab etwa Juni angelegt. Die Gelegegr\u00f6\u00dfe ist sehr gro\u00df; sie umfasst im Schnitt zwischen acht und 11 Eiern.<\/p>\n<p>Meine Beobachtungen<\/p>\n<ul>\n<li><span style=\"line-height: 13px;\">Habe das\u00a0\u00a0<a href=\"https:\/\/www.google.at\/search?q=wintergoldh%C3%A4hnchen&amp;hl=de&amp;tbo=u&amp;tbm=isch&amp;source=univ&amp;sa=X&amp;ei=11nxUM-pLtGUswbA2IDwDg&amp;sqi=2&amp;ved=0CDkQsAQ&amp;biw=1600&amp;bih=775\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">&#8222;Wintergoldh\u00e4nchen &#8211; K\u00fccken&#8220;<\/a>\u00a0schon Mitte Februar gefunden.\u00a0<\/span><\/li>\n<li>Fundstelle, Oberhalb von Bad Ischl, n\u00e4he des Traunuferweges von Bad Ischl nach Lauffen.<\/li>\n<li>d.h. hier d\u00fcrfte die Brut schon im J\u00e4nner geschl\u00fcpft sein! Vielleicht das Anzeichen eines milden Winters?<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Quelle: Wikipedia<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #99cc00;\">Wenn wir die Natur auf das reduzieren, was wir verstanden haben, <\/span><\/strong><br \/>\n<strong><span style=\"color: #99cc00;\">sind wir nicht \u00fcberlebensf\u00e4hig.<\/span><\/strong><br \/>\n<span style=\"font-size: small; color: #99cc00;\">Zitat: Hans-Peter D\u00fcrr<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #99cc00;\"><br \/>\n<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In meiner Serie, auch Begegnungen mit der Vogelwelt im Salzkammergut vorzustellen, ein Erlebniss und eine Beobachtungen \u00fcber ein\u00a0&#8222;Wintergoldh\u00e4nchen &#8211; K\u00fccken&#8220;, welches ich bei einem &#8222;Flusslauf&#8220; zuf\u00e4llig gefunden habe. Es war&#8230; <a class=\"read-more\" href=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wintergoldhaehnchen\/\">[Weiterlesen]<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1910,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[18,55],"tags":[],"class_list":["post-1909","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-bewirtschaftung","category-gewaesserbewirtschaften"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1909","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1909"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1909\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":31747,"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1909\/revisions\/31747"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1910"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1909"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1909"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1909"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}