{"id":1592,"date":"2012-12-22T20:06:36","date_gmt":"2012-12-22T19:06:36","guid":{"rendered":"http:\/\/huberpower.com\/wordpress\/?p=1592"},"modified":"2024-03-25T14:35:06","modified_gmt":"2024-03-25T13:35:06","slug":"traun-geschichte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/traun-geschichte\/","title":{"rendered":"TRUNA ANNO"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auf der Suche der Geschichte der Ischler Traun vulgo &#8222;Truna&#8220;, von der Koppen Traun, \u00fcber Bad Goisern Ischl und Ebensee, denn Wasserbau, der Fl\u00f6\u00dferei und der Fischerei von anno dazumal. Beim Fliegenfischen muss f\u00fcr mich auch das Ambiente, das Umfeld und das Klima stimmen. <strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Gerade in Bad Ischl, mit wenig Nebel und vielen Sonnentage, geben der Fliegenfischerei einen besonderes Flair.<\/mark><\/strong> Wenn man im &#8222;Stadtrevier&#8220; fischt &#8211; mit wahrlich historischen Hintergrund, zwischen Konditorei Zauner und der Leh\u00e1r\u00a0Villa.\u00a0<\/p>\n\n\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die Geschichte der Traun<\/h2>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter\"><a href=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/HAH_Expor-1855.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"528\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/HAH_Expor-1855.jpg\" alt=\" Ischl um 1855 - mit der Traun und man sieht den &quot;Saline Polster&quot;\" class=\"wp-image-1598\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/HAH_Expor-1855.jpg 800w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/HAH_Expor-1855-300x198.jpg 300w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/HAH_Expor-1855-680x448.jpg 680w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><figcaption>Ischl um 1855 &#8211; mit der Traun und man sieht den &#8222;Saline Polster&#8220;<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Leh\u00e1r Villa die\u00a0im Jahre 1912 von der Herzogin von Sabran, direkt an der Traun erworben wurde &#8211; und Leh\u00e1r\u00a0verbrachte bis zu seinem Tod 1948 &#8211; hier fast alle Sommer. Ber\u00fchmt wurde Ischl jedoch durch die Sommerfrische von <strong><span style=\"color: #99cc00;\">Kaiser Franz Josef, der seit\u00a01854 alle\u00a0Sommer in Ischl verbrachte.<\/span><\/strong><\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter\"><a href=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/HAH_Expor-211.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"527\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/HAH_Expor-211.jpg\" alt=\"Kaiserstandbild in Engleithen, oberhalb von Bad Ischl\" class=\"wp-image-1608\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/HAH_Expor-211.jpg 800w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/HAH_Expor-211-300x197.jpg 300w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/HAH_Expor-211-680x447.jpg 680w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><figcaption>Kaiserstandbild in Engleithen, oberhalb von Bad Ischl<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Chronologie &#8211; zeitliche Abfolge<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Man nimmt an, dass der Raum Bad Ischl schon in der\u00a0Hallstatt-\u00a0und\u00a0La-T\u00e8ne-Zeit\u00a0besiedelt war. 15 v.\u00a0Chr. wurde das Gebiet Teil des\u00a0Imperium Romanum. Die Anwesenheit der R\u00f6mer ist durch zwei Inschriftensteine und Streufunde belegt, wovon der eine Stein im 18.\u00a0Jh., vermutlich im Zuge des Kirchen Umbaues verloren ging. Dieser, ein\u00a0Weihestein\u00a0an Mithras aus der Zeit nach 170, enthielt den Hinweis auf eine\u00a0<em>statio Esc (ensis)<\/em>\u00a0(Zollstation). Erhalten blieb ein r\u00f6mischer Grabstein aus dem 3.\/4.\u00a0Jh. Ein weiterer Weihestein wurde in der nahegelegenen Kienbachklamm f\u00fcr den keltisch\/r\u00f6mischen Gott\u00a0Mars Latobius\u00a0gefunden.\u00a0Noricum\u00a0blieb ein halbes Jahrtausend lang eine r\u00f6mische Provinz. Im Zuge der\u00a0V\u00f6lkerwanderung\u00a0erfuhr das innere Salzkammergut vermutlich einen sp\u00fcrbaren Bev\u00f6lkerungsr\u00fcckgang, der jedoch in der Folgezeit durch Zuwanderung von Bayern und Slawen ausgeglichen wurde. Unter\u00a0Karl dem Gro\u00dfen\u00a0hatten sich diese Landstriche bereits erholt, wurden aber durch die Streifz\u00fcge der Ungarn wieder zur\u00fcckgeworfen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Um das Jahr 1000 hatte sich das Land, das damals zur bairischen&nbsp;Mark ob der Enns&nbsp;geh\u00f6rte, endlich von den Vernichtungsschl\u00e4gen erholt. Die Bev\u00f6lkerung vermehrte sich zusehends, und auch die Salzgewinnung wurde wieder aufgenommen. \u00dcber ihre Gefolgsleute, die Herren von Ort, breiteten die steirischen Markgrafen (ab 1180 Herz\u00f6ge) aus der Familie der&nbsp;Otakare&nbsp;in der 1.&nbsp;H\u00e4lfte des 12.&nbsp;Jh. ihr Herrschaftsgebiet auf das innere Salzkammergut aus. Ihnen folgten im Erbwege die&nbsp;Babenberger&nbsp;1192.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Seit dieser Zeit wurde das Salz wieder zum wichtigsten Wirtschaftsfaktor des mittlerweile\u00a0<span style=\"background-color: rgba(0, 0, 0, 0.2);\"><strong><i>Ischl<\/i><\/strong><\/span><em><strong> Land<\/strong><\/em>\u00a0genannten Gebietes.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><span style=\"color: #99cc00;\"><strong>829<\/strong><\/span> &#8211; Der fr\u00fchere Name f\u00fcr die <strong><span style=\"color: #99cc00;\">Traun war TRUNA<\/span><\/strong>! &#8222;TRUNA&#8220; tauchte erstmalig urkundlich 826 auf, was &#8222;rei\u00dfenender Flu\u00df&#8220; bedeutet!<\/li><li><strong><span style=\"color: #99cc00;\">1262<\/span><\/strong> &#8211; Die erste urkundliche Erw\u00e4hnung des Ortes erfolgte 1262 als\u00a0<em>Iselen<\/em>, sp\u00e4ter als\u00a0<em>Yschl<\/em>.<\/li><li><strong><span style=\"color: #99cc00;\">1418<\/span><\/strong> &#8211; Die erste bekannte Traunfischordnung von 1418 traf bereits detaillierte Regelungen \u00fcber das \u00bbFischen\u00ab sowie die Fangzeiten und Fischger\u00e4te. In den fol\u00adgenden Jahrhunderten (1459, 1499) wurden immer wieder Regelungen f\u00fcr die Seen und die Traun getroffen.<\/li><li><strong><span style=\"color: #99cc00;\">1524 &#8211; 1610<\/span><\/strong> Da das innere Salzkammergut keine bedeutsame Landwirtschaft hatte und demnach alles Fleisch eingef\u00fchrt werden musste, war die Bev\u00f6lkerung umso mehr auf den Fischfang angewiesen. Dazu kamen die vie\u00adlen Fasttage an denen Fleischkonsum verboten war, was auch f\u00fcr das Kloster Traunkirchen und die ans\u00e4ssige Geistlichkeit zus\u00e4tzlichen Bedarf an Fischen erforderte. Die landesf\u00fcrstliche Regierung hat daher der Zucht, dem Fang und der Verwertung sowie dem Verkauf der Fische gro\u00dfe Bedeutung zugemessen. So wurde u.a. im ersten Reformatioslibell von 1524 ausgef\u00fchrt.<\/li><li> <p style=\"display: inline !important;\"><span style=\"color: #99cc00;\"><em>&#8222;Und nachdem die Nahrung zu Hallstatt hart ankommt und teuer ist \/ deshalb die Arbeiter viel Hunger leiden zu der gro\u00dfen strengen Arbeit die Tag und Nacht werden damit sich dieselben aber des verhalten m\u00f6chten hat Weyland unser lieber Herr und Ahnherr Kaiser Maximilian den See zu Hallstatt zum Fischen erlaubt&#8220;.<\/em><\/span><\/p> \u00a0<\/li><li>Den Beamten des Hofschreiberamtes war dem\u00adnach der Fischfang in Ober Traun erlaubt. Die Gosau Seen waren aber der kaiserlichen Familie vorbehalten. Nur wenn die Gmundner Amtleute nach Gosau kamen, durfte f\u00fcr sie an Festtagen \u00bbein Fisch draus&#8220; gefangen werden. Diese Be\u00adstimmung wurde auch in das 2. Ref.-Libell \u00fcbernommen.<\/li><li><em><strong><span style=\"color: #99cc00;\">1585<\/span><\/strong> &#8211; bestand f\u00fcr alle Kammergutsgew\u00e4sser eine Fischordnung. Die Aufsicht \u00fcber die Fischerei im Kammergut \u00fcbten der \u00bb<strong><span style=\"color: #99cc00;\">Oberfischmeister<\/span><\/strong>\u00ab und die ihm unterstellten &#8222;Fisch\u00e4mter&#8220; aus. Sie waren als \u00bbkaiserliche Diener&#8220; den \u00fcbrigen Beamten des Salzamtes gleichgestellt, hatten auf die Einhaltung der Fischereiordnung und der Pachtvertr\u00e4ge zu achten und die Sicherheit der Fischw\u00e4sser zu \u00fcberwachen sowie die Fischanstalten (Fischzuchtanlagen) zu leiten.<\/em><\/li><li><strong><span style=\"color: #99cc00;\">1595\u20131607<\/span><\/strong>\u00a0baute man \u00fcber Goisern die\u00a0<em>Soleleitung<\/em>\u00a0zum neuen Pfannhaus in\u00a0Ebensee\u00a0(Saline Ebensee).<\/li><li><strong><span style=\"color: #99cc00;\">1770<\/span><\/strong> wurde die Wildensteiner Pflegschaftskanzlei von der abgebrannten\u00a0Burg Wildenstein\u00a0nach Goisern ins\u00a0<em>Schloss Neu Wildenstein<span style=\"font-size: 11px;\">\u00a0<\/span><\/em>(heute der Sitz des Forstamt der \u00d6BF) verlegt, das bis 1850 als Pflegschaftskanzlei (Pflegeamt und das Pflegegericht) des Kammerhofes Gmunden (Obersalzamt in Gmunden) diente, dann \u00fcbernahm die neue\u00a0k.k.\u00a0Salinen- und Forstdirektion\u00a0in\u00a0Gmunden\u00a0die Verwaltung des Salzkammerguts.<\/li><\/ul>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter\"><a href=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/HAH_Expor-2240097.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"600\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/HAH_Expor-2240097.jpg\" alt=\"Pfarrkirche von Bad Ischl mit Traun und Elisabethbr\u00fccke\" class=\"wp-image-1605\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/HAH_Expor-2240097.jpg 800w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/HAH_Expor-2240097-300x225.jpg 300w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/HAH_Expor-2240097-200x150.jpg 200w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/HAH_Expor-2240097-680x510.jpg 680w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><figcaption>Pfarrkirche von Bad Ischl mit Traun, Promenade und Elisabethbr\u00fccke<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die Pfarrkirche&nbsp;Bad Ischl<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In den Kirchenarchiven findet man zumeist viele Informationen \u00fcber die Geschichte. Bei meinen\u00a0Recherchen bin ich auf eine kirchengeschichtliche Dokumentation gesto\u00dfen, in der die Prister und der Pristernachwuchs, der Pfarre, Di\u00f6zese und Orden seit dem 15. Jahrhundert beschrieben ist. So ist hier beschrieben, dass unter Pfarrer Weillnp\u00f6ck in Ischl der\u00a0Kirchenneubau durchgef\u00fchrt wurde. Die Mutterkirche von Ischl ist wohl die Martinskirche von Goisern (ab dem 9. Jhdt.?). Goisern lag ja im Mittelpunkt des Ischl Landes und betreute von da aus\u00a0die Filialkirchen von Ischl, Lauffen, Hallstatt und auch Aussee.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><strong><span style=\"color: #99cc00;\">1554<\/span><\/strong> &#8211; Im Laufe des Sp\u00e4tmittelalters wurden Aussee, Hallstatt und Lauffen aus der Mutterpfarre Goisern entlassen und so selbst\u00e4ndige Pfarren. Ischl aber erst 1554. Bis dahin betreute ein Priester von Goisern (der &#8222;Ischler&#8220; genannt wurde) die Nikolauskirche von&nbsp;Ischl. 1622 \u00fcbernahmen die Jesuiten von Passau das ehemalige Benediktierinnenstift Traunkirchen und \u00fcbten in deren Nachfolge das Pr\u00e4sentationsrecht \u00fcber die&nbsp;Salzkammergutpfarren bis zu ihrer Aufhebung im Jahre 1773 aus.<\/li><li><strong><span style=\"color: #99cc00;\">1771<\/span><\/strong> &#8211; Die damals gotische Kirche von Ischl war schon zu&nbsp;klein und au\u00dferdem bauf\u00e4llig geworden, sodass an&nbsp;einen Neubau zu denken war. \u00dcber mehrere Jahrzehnte im 18. Jahrhundert zog sich jedoch der Streit zwischen den Jesuiten von&nbsp;Traunkirchen (als Patronatsherr) und dem Salzamt Gmunden (als Vogt) \u00fcber die Frage hin, wer f\u00fcr den<\/li><li><strong><span style=\"color: #99cc00;\">1780<\/span><\/strong> &#8211; Neubau zust\u00e4ndig w\u00e4re.&nbsp;1769 &#8211; es ist jene Zeit &#8211; in welcher der aus Peuerbach geb\u00fcrtige Priester Franz Weillnp\u00f6ck Pfarrer in Ischl war, wurde dann die 1396 geweihte gotische Kirche bis auf den Turm niedergerissen &#8211; dieser steht&nbsp;heute noch &#8211; und es begann der Neubau der heutigen&nbsp;Pfarrkirche von Bad Ischl.&nbsp;Grundsteinlegung war am 1. Mai 1771 durch den&nbsp;Lambacher Abt Amandus Schickmayr.&nbsp;Kirchweihe war im Jahre 1780. Pfarrer Weillnp\u00f6ck, der als Bauherr der Ischler&nbsp;Pfarrkirche bezeichnet werden kann, resignierte&nbsp;jedoch schon zuvor auf die Pfarre im Jahre 1772.&nbsp;Er starb 1787.&nbsp;Die Kirche als Bauwerk zeigt heute noch die einfachen&nbsp;Formen ihrer Erbauungszeit, des&nbsp;Klassizismus.<\/li><li><strong><span style=\"color: #99cc00;\">1804<\/span><\/strong> -Erzherzog Ludwig, ein Bruder von Kaiser Franz I., verbrachte bereits seit 1804 jeden Sommer in Ischl. Der Begriff einer regelrechten \u201eKur\u201c war da allerdings erst in den Anf\u00e4ngen. Seit etwa 1820 waren Solekuren auch f\u00fcr rheumatische Erkrankungen bekannt und sehr begehrt.<\/li><li><strong><span style=\"color: #99cc00;\">1823<\/span><\/strong> &#8211; Der Ruf Ischls verbreitete sich rasch in Europa. Bereits 1823 sollen bereits 10.000 Kurg\u00e4ste nach Ischl gekommen sein. Bald mussten deshalb die Soleb\u00e4der ausgebaut werden.<\/li><li><strong><span style=\"color: #99cc00;\">1828<\/span><\/strong>&nbsp;wurde&nbsp;das \u201eWirerspital\u201c durch Aufstockung des Pfr\u00fcndnerhauses erbaut. Ab 1830 werden eine Vielzahl weiterer medizinischer und auch anderer Einrichtungen gebaut, die f\u00fcr den Ausbau Ischls zu&nbsp;<em>dem<\/em>&nbsp;Kurort der Wiener Gesellschaft notwendig oder f\u00f6rderlich waren.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Kaiser Franz Josef ab 1854 auf Sommerfrische in Ischl<\/h2>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><strong><span style=\"color: #99cc00;\">1848<\/span><\/strong> &#8211; Da Kaiser Franz Joseph (1848 &#8211; 1916) ab 1854 alle&nbsp;Sommer in Ischl verbrachte, bekam die Nikolauskirche&nbsp;eine umfangreiche Ausgestaltung und zum 8o.&nbsp;Geburtstag des Kaisers im Jahre 1910 wurde dann die&nbsp;gr\u00f6\u00dfte und damals orgelbautechnisch aktuellste Orgel&nbsp;der Monarchie hier in der Ischler Kirche, die zur&nbsp;&#8222;Hofpfarrkirche&#8220; gemacht wurde, aufgestellt.&nbsp;Am Beginn dieser traditionsreichen Pfarrkirche von&nbsp;Ischl (der Name &#8222;Bad Ischl&#8220; besteht erst seit&nbsp;7.9.1906) steht also der Peuerbacher Franz Weillnp\u00f6ck.<\/li><\/ul>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter\"><a href=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/HAH_Expor-25.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"395\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/HAH_Expor-25.jpg\" alt=\"Auszug von der Doris Urmappe Bad Ischl in den Jahren 1824 bis 1830\" class=\"wp-image-1595\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/HAH_Expor-25.jpg 800w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/HAH_Expor-25-300x148.jpg 300w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/HAH_Expor-25-680x335.jpg 680w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><figcaption>Auszug von der Doris Urmappe Bad Ischl in den Jahren 1824 bis 1830<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Museum der Stadt Bad Ischl<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sollte man sich ansehen. Im ehemaligen Salzfertigerhaus an der Esplanade ist seit 1989 das Museum der Stadt untergebracht. Gezeigt wird die Entwicklung der Stadt Bad Ischl, besonders die Bedeutung der Salzgewinnung und der Aufstieg des Ortes zum Kurbad und zur kaiserlichen Sommerresidenz.&nbsp;Objekte der Volkskultur, Modelle der einstigen Traunschifffahrt, Sch\u00f6pfungen der auf Sommerfrische weilenden K\u00fcnstler sowie die Asien-Sammlung von Franz Sarsteiner vervollst\u00e4ndigen das Gebotene und vermitteln Wissenswertes \u00fcber Land und Leute.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Fischerei im Salzkammergut<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die See- und Flussfischerei hat im Salzkammergut eine jahrhundertelange Tradition und wurde bereits 1494 erstmals von Kaiser Maximilian per Dekret geregelt, denn der Fisch als \u201cHerrenspeise\u201d war dem \u201cgemeinen Volke\u201d urspr\u00fcnglich nicht zugedacht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Betrachten wir einmal die geschichtlichen Hintergr\u00fcnde der Fischereiwirtschaft in Bad Ischl:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Die Fischereiberechtigungen in den nutzbaren Gew\u00e4ssern in Bad Ischl hatten seit Jahrhunderten die landesf\u00fcrstlichen Herrschaften\/inne.<\/li><li>\u201cFischereiordnungen\u201d sind schon aus den Jahren 1585, 1707 und 1708 bekannt.<\/li><li>Die Fischereiaus\u00fcbung in unseren Fischgew\u00e4ssern war dem \u201cPflegeamt Wildenstein\u201d \u00fcbertragen, ausgenommen die Strecke von Mitterwei\u00dfenbach bis nach Ebensee, die dem Stift Traunkirchen lange Zeit vorbehalten blieb und auch heute noch ab der Kesselbachbr\u00fccke zur \u00d6BF Forstverwaltung nach Ebensee geh\u00f6rt.<\/li><li>Seit der Zeit nach den Franzosenkriegen sind fast alle Fischw\u00e4sser im Besitze der Staats- bzw. Bundesforste und verpachtet.<\/li><li>Der Angelsport wurde bereits um 1830, vornehmlich durch Engl\u00e4nder, an der in internationalen Sportfischerkreisen weltbekannten\u00a0Traun\u00a0ausge\u00fcbt.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Quellen:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Wikipedia,\u00a0http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bad_Ischl<\/li><li>Urmappe:\u00a0\u00a9 Land Ober\u00f6sterreich;\u00a0Original: O\u00f6. Landesarchiv;\u00a0Geodaten:\u00a0http:\/\/doris.ooe.gv.at<\/li><li>Gasthof zum Goldenen Ochsen: http:\/\/www.goldenerochs.at<\/li><li>Bild &#8222;Ischl 1855&#8220; &#8211; aus Wikipedia, diese Bild- oder Mediendatei ist\u00a0gemeinfrei, weil ihre urheberrechtliche Schutzfrist abgelaufen ist.<\/li><li>Kirche von Ischl aus &#8211; Pristerberufe aus der Pfarre Peuerbach und ihre Zeit<\/li><li>Die Maut zu Gmunden: Entwicklungsgeschichte des Salzkammergutes, von Franz Hufnagl, Seite 290 <\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\"><strong><span style=\"color: #99cc00;\">\u201eWas der Mensch sei, sagt ihm nur die Geschichte.\u201c<\/span><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\">Zitat von: Wilhelm Dilthey<\/p>\n\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auf der Suche der Geschichte der Ischler Traun vulgo &#8222;Truna&#8220;, von der Koppen Traun, \u00fcber Bad Goisern Ischl und Ebensee, denn Wasserbau, der Fl\u00f6\u00dferei und der Fischerei von anno dazumal&#8230;. <a class=\"read-more\" href=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/traun-geschichte\/\">[Weiterlesen]<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1601,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[9,156,55],"tags":[],"class_list":["post-1592","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-fliegenfischen","category-geschichte","category-gewaesserbewirtschaften"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1592","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1592"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1592\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":31307,"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1592\/revisions\/31307"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1601"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1592"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1592"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1592"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}