{"id":7675,"date":"2017-06-20T08:14:22","date_gmt":"2017-06-20T06:14:22","guid":{"rendered":"http:\/\/huberpower.com\/wordpress\/?p=7675"},"modified":"2024-03-25T14:37:37","modified_gmt":"2024-03-25T13:37:37","slug":"pkd-untersuchung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/?p=7675","title":{"rendered":"PKD (proliferative kidney disease) UNTERSUCHUNG AN DER OBEREN TRAUN &#8211; PROJEKT CLIMATE TROUT"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vor wenigen Jahren in unserer Region noch weitgehend unbekannt, k\u00f6nnte eine Fischkrankheit namens Proliferative Nierenkrankheit (PKD engl.&nbsp;<i>proliferative kidney disease<\/i>) nun f\u00fcr das Ende ganzer Fischpopulationen sorgen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Unter PKD wird eine Krankheit beschrieben, die bei verschiedenen Fischarten, vor allem aber Salmoniden, auftreten\u00a0kann. Hervorgerufen\u00a0wird diese Krankheit durch einen Parasiten (<i>Tetracapsuloides bryosalmonae<\/i>). Der Prim\u00e4rwirt dieses Parasiten ist das Moostierchen (<i>Bryozoa<\/i>), ein vielzelliges und im Wasser lebendes Tier, das mit freiem Auge nur erkannt werden kann, wenn es\u00a0in Kolonien auftritt.<\/p>\n\n\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Proliferative Nierenkrankheit<\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone wp-image-7879 size-medium\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"450\" height=\"182\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/PKD-KREISLAUF-450x182.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-7879\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/PKD-KREISLAUF-450x182.jpg 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/PKD-KREISLAUF-680x275.jpg 680w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/PKD-KREISLAUF.jpg 713w\" sizes=\"auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Diese Abbildung zeigt den \u00dcbertragungszyklus der Krankheit (Quelle: Die Bewirtschafter bzw.&nbsp;Laboratory of Ecohydrology (ECHO)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zu finden sind Moostierchen auf Steinen, Totholz oder andern Unterwasserstrukturen.\u00a0Sporen des Parasiten k\u00f6nnen nicht nur Moostierchen sondern auch Fische befallen. Die Folgen eines Befalls sind sehr starke Entz\u00fcndungsreaktionen, wovon besonders die Niere betroffen scheint. Der Verlauf der Krankheit h\u00e4ngt ma\u00dfgeblich von der Entwicklung der Wassertemperaturen ab, wobei ein l\u00e4ngerfristiges \u00dcbersteigen der Wassertemperatur von 15\u00b0C zu sehr hohen Sterblichkeitsraten f\u00fchren kann.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Verwendet keine Watschuhe mehr mit Filzsohle!<\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone wp-image-7874\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"436\" height=\"320\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/FILZSOHLEN-NEIN-436x320.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-7874\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/FILZSOHLEN-NEIN-436x320.jpg 436w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/FILZSOHLEN-NEIN-1024x752.jpg 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/FILZSOHLEN-NEIN-680x499.jpg 680w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/FILZSOHLEN-NEIN.jpg 1188w\" sizes=\"auto, (max-width: 436px) 100vw, 436px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Verwendet keine Watschuhe mehr mit Filzsohle!!!! Es muss ein FILZSOHLEN VERBOT in die Fischereibedingungen genommen werden!<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Um die Seuche nicht noch mehr zu verbreiten, sollten sich etwa Angler oder Kanuten ihre Ger\u00e4tschaften stets desinfizieren, damit noch nicht befallene Bereiche gesch\u00fctzt werden. Wir haben dazu ein\u00a0<strong>Filzsohlen Verbot bei Watschuhen<\/strong>\u00a0in unsere Fischereibestimmungen aufgenommen. Auch in den Nachbar-Revieren wurde diese Ma\u00dfnahme eingef\u00fchrt. Speziell mit Tageskarten-Fischer besteht die Gefahr, dass Krankheiten in nicht befallene Reviere \u00fcbertragen werden k\u00f6nnen. Jeder einzelne ist gefordert, diesen Beitrag zu leiten! Es geht um unsere Fischerei von morgen &#8230;..\u00a0<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone is-resized wp-image-7882\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/PKD_P6203302-427x320.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-7882\" width=\"837\" height=\"627\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/PKD_P6203302-427x320.jpg 427w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/PKD_P6203302-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/PKD_P6203302-200x150.jpg 200w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/PKD_P6203302-680x510.jpg 680w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/PKD_P6203302.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 837px) 100vw, 837px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">G\u00fcnther Unfer &amp; Team von der BOKU, bei der Elektrobefischung bei der Rettenbach M\u00fcndung. Auf der Suche nach den sp\u00e4rliche vorkommenden Bachforellen.\u00a0Foto: \u00a9 by Harald Eidinger<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Aktion in der Oberen Traun am 20. Juni 2017<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zur Feststellung der Situation war <span style=\"color: #ff6600;\"><strong>Dr. G\u00fcnther Unfer von der BOKU mit seinen Team<\/strong><\/span> bei uns im Salzkammergut, um an der Oberen Traun und den Nebengew\u00e4ssern Bachforellen zu fangen und f\u00fcr weitere Untersuchungen zu entnehmen.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Ziel ist es, je Befischungsstelle ein paar Bachforellen zu fangen!<\/li><li>Nachdem wir ja kaum noch welche in der Ischler Traun haben, wird das nicht so einfach werden!<\/li><li>Daher gab es eine Konzentration in die M\u00fcndungsbereich der Zubringer f\u00fcr die Befischungen&#8230;.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Ablauf der Befischung<\/h2>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\"><li>Treffpunkt war mit unseren Fischereischutzorgan Harald Eidinger bei der &#8222;BAUMIT Br\u00fccke&#8220;, unterhalb von Bad Ischl.<\/li><li>Von dort wurde rechtsufrig, zur ersten Befischungsstelle gefahren &#8211; M\u00fcndung Rettenbach in die Ischler Traun!<\/li><li>M\u00fcndungsbereich Kaltenbach (Linksufrig oberhalb &#8222;Zauner Esplanade) &#8211; dieser Bereich ist je nach Wasserstand ev. nicht so gut bewatbar!<\/li><li>M\u00fcndungsbereich Sulzbach<\/li><li>Weiter zur Goiserer Traun<\/li><\/ol>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone is-resized wp-image-7883\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/PKD_P6203307-427x320.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-7883\" width=\"837\" height=\"627\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/PKD_P6203307-427x320.jpg 427w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/PKD_P6203307-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/PKD_P6203307-200x150.jpg 200w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/PKD_P6203307-680x510.jpg 680w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/PKD_P6203307.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 837px) 100vw, 837px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Im unteren Bereich des Sulzbache, in dem wir noch gute Bachforellenbest\u00e4nde haben, ist die Befischung erfolgreicher. Foto: \u00a9 by Harald Eidinger<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In den M\u00fcndungsbereichen der Zubringer B\u00e4che ist es am wahrscheinlichsten, ein paar Bachforellen zu fangen &#8230;.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Weiters wurden Bachforellen aus dem Kaltenbach und Sulzbach entnommen, damit wir hier sehen ob ggf. die Zubringerb\u00e4chen auch betroffen sind? Weiters haben wir ja in den Nebenb\u00e4chen noch sehr gute Best\u00e4nde an Bachforellen gegen\u00fcber der Ischler Traun, in der die Bachforelle bis auf vereinzelnde &#8222;Abwanderer&#8220; aus den Nebenb\u00e4chen, nicht mehr vorhanden ist!<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Beschreibung des Projektes ClimateTrout<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Projekt ClimateTrout untersucht inwieweit die Bachforelle durch PKD (proliferative Nierenkrankheit) im Zusammenspiel mit Auswirkungen des Klimawandels zus\u00e4tzliche Beeintr\u00e4chtigung erfahren wird. Der Klimawandel ver\u00e4ndert neben der Luft- auch die Wassertemperaturen in Flie\u00dfgew\u00e4ssern. Erh\u00f6hte Wassertemperaturen beg\u00fcnstigen die Entstehung und \u00dcbertragung von Krankheiten, wie z.B. PKD, und k\u00f6nnen so zus\u00e4tzliche negative Auswirkungen auf sensible Arten hervorrufen. Die Kaltwasser-liebende Bachforelle, die bedeutendste fischereilich genutzte Art in \u00d6sterreich, ist f\u00fcr diese Krankheit besonders empfindlich. Die Ergebnisse des Projekts sollen dazu beitragen, dass ein langfristiger Erhalt der Bachforellenbest\u00e4nde in \u00d6sterreich trotz zus\u00e4tzlicher Belastungen ausgel\u00f6st durch den Klimawandel m\u00f6glich ist. Das Projekt wird gef\u00f6rdert vom Klima- und Energiefonds \u00d6sterreich und durchgef\u00fchrt in einer Kooperation des Instituts f\u00fcr Hydrobiologie und Gew\u00e4ssermanagement der BOKU Wien und der klinischen Abteilung f\u00fcr Fischmedizin, der Vetmed Wien. <\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Projektleitung <\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Projektleitung tragen Univ.-Prof. Dr. El-Matbouli (Vetmed) und\u00a0DI Dr. Florian Pletterbauer bzw. Dr. G\u00fcnther Unfer (BOKU).<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00d6rtlichkeiten und Gew\u00e4sser<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Projektgebiet umfasst mit die vier Fl\u00fcsse Traun, Ybbs, Kamp und der Wulka. In den genannten Revieren sollen \u00fcber 3 Jahre (2017- 2019) Fische entnommen werden und pathologisch auf den Erreger der Krankheit PKD (<em>Tetracapsuloides bryosalmonae<\/em>) untersucht werden. Daf\u00fcr werden 2 x j\u00e4hrlich im Juni und August in sechs Teilabschnitten Bachforellen entnommen. Die Befischung und Entnahme erfolgt in Absprache mit den Fischereiaus\u00fcbungsberechtigten.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">PKD &#8211; Proliferative Nierenkrankheit (proliferative kidney disease)<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Studie zu PKD ist ein Projekt der VedMed &#8211; <span style=\"color: #ff6600;\"><strong>Universit\u00e4t f\u00fcr Veterin\u00e4rmedizin,\u00a0Dept. for Farm Animals and Vet. Public Health<\/strong><\/span> und dem <span style=\"color: #ff6600;\"><strong>Institut f\u00fcr Hydrobiologie und Gew\u00e4ssermanagement der Universit\u00e4t f\u00fcr Bodenkultur<\/strong><\/span> untersucht.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone is-resized wp-image-7884\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/PKD_P6203310-427x320.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-7884\" width=\"837\" height=\"627\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/PKD_P6203310-427x320.jpg 427w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/PKD_P6203310-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/PKD_P6203310-200x150.jpg 200w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/PKD_P6203310-680x510.jpg 680w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/PKD_P6203310.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 837px) 100vw, 837px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">G\u00fcnther Unfer beim Vermessen und Markieren der gefangenen Bachforellen.&nbsp;Foto: \u00a9 by Harald Eidinger<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In Goiserer Traun konnten dazu Bachforellen gefangen werden \u2013 zwar nicht direkt in der Traun, sondern im M\u00fchlbach beim Seeausrinn neben dem Steg Wirt und in einem anderen Zubringerbach. An der Ischler Traun war eine Entnahme im Kaltenbach. Im Kaltenbach war es wie erwartet, \u00fcberhaupt kein Problem Bachforellen zu fangen und es konnten Fische nach Wien gebracht werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Alle Fische bekamen nach den Vermessungen einen Mini Chip unter die Haut am R\u00fccken (neben der R\u00fcckenflosse) eingef\u00fchrt und gleich darauf von einem speziellen Leseger\u00e4t registriert. Sp\u00e4ter kann man dann immer feststellen, von wo dieser Fisch entnommen wurde.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone is-resized wp-image-7885 size-medium\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/PKD_P6203312-450x218.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-7885\" width=\"838\" height=\"406\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/PKD_P6203312-450x218.jpg 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/PKD_P6203312-680x330.jpg 680w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/PKD_P6203312.jpg 998w\" sizes=\"auto, (max-width: 838px) 100vw, 838px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Die Bachforellen werden &#8222;Gechipt&#8220;!&nbsp;Foto: \u00a9 by Harald Eidinger<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wie infizieren sich Fische?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Infiziert werden die Forellen durch Moostierchen, von mehreren Fischarten vermehrt sich der Parasit, der jedoch nur von den Bachforellen auch wieder ausgeschieden wird.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">&#8222;Ein Teufelskreis&#8220;, stellt der Biologe G\u00fcnther Unfer fest, der das Projekt mit Kollegen der Universit\u00e4t f\u00fcr Bodenkultur betreute. &#8222;Er kann nur durchbrochen werden, wenn man keine Bachforellen mehr besetzt. Denn die Sporen, die von befallenen Bachforellen ausgeschieden werden, tragen zur weiteren Verbreitung von PKD bei&#8220;.\u00a0Der Parasit k\u00f6nnte durch Besatz, durch Watschuhe von Fischer, Kajakfahrer oder \u00fcber Wasserv\u00f6gel in unsere Gew\u00e4sser gelangen. Der Schaden f\u00fcr die Fischereibewirtschafter sei derzeit noch nicht voll absch\u00e4tzbar. Fest steht allerdings: Der Bachforellenbestand ist massiv gef\u00e4hrdet. Wieweit sich auch andere Fischarten infizieren ist abzuwarten.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone is-resized wp-image-7886\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/PKD_P6203304-427x320.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-7886\" width=\"837\" height=\"627\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/PKD_P6203304-427x320.jpg 427w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/PKD_P6203304-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/PKD_P6203304-200x150.jpg 200w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/PKD_P6203304-680x510.jpg 680w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/PKD_P6203304.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 837px) 100vw, 837px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Bei der Sulzbachm\u00fcndung &#8211; auf der Suche nach Moostierchen!&nbsp;Foto: \u00a9 by Harald Eidinger<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Der Supergau<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Neben den in den letzten Jahren verst\u00e4rkt aufkommenden Pr\u00e4datoren, wie Kormoran, G\u00e4nses\u00e4ger und Fischotter folgt der n\u00e4chste Supergau f\u00fcr unsere Gew\u00e4sser im Salzkammergut. Ein Albtraum f\u00fcr die Bewirtschaftung und die Fliegenfischerei!!!\u00a0 &#8211; Die kurz genannte \u201e Didymo Alge\u201c die normalerweise nur in der n\u00f6rdlichen Hemisph\u00e4re vorkam, dort ein Teil des \u00d6kosystems ist und nicht invasiv auftrat, wurde wahrscheinlich auf der einen Seite durch Zugv\u00f6gel die an unsere Gew\u00e4sser kommen, jedoch auch durch Fischerei &#8211; Tourismus in die s\u00fcdliche Hemisph\u00e4re eingeschleppt. Als man damals von der nahenden \u00d6ko-Katastrophe noch keine Ahnung hatte, war man nicht darauf bedacht, dass durch das langanhaltende feuchte Milieu speziell der Filzsohlen von Watschuhen Sporen sprichw\u00f6rtlich \u00fcbertragen werden k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mittlerweile ist das invasive Auftreten von Didymo nicht nur auf Neuseeland beschr\u00e4nkt, sondern genauso in Australien, Tasmanien, Chile-Patagonien, eben genau diese Gebiete, die als Traumdestinationen f\u00fcr Fliegenfischer angeboten wurden und noch werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Interessant ist, dass es mittlerweile auch ein invasives Auftreten dieser Kieselalgenart auch in der n\u00f6rdlichen Hemisph\u00e4re gibt! In vielen Fl\u00fcssen Nordamerikas und Canadas. Auch in Europa tritt sie zum Teil schon invasiv auf, wie z.B. am Ebro in Spanien, an der Aare in der Schweiz und an der Drau in Norditalien!!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Durch die lang feuchtbleibenden Filzsohlen k\u00f6nnen au\u00dferdem auch Krankheiten (z.B.&nbsp;PKD), von einem zum anderen Gew\u00e4ssersystem verschleppt werden.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone is-resized wp-image-7875 size-medium\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/SCHUHE-MIT-SPIEKES-IMG_20170325_100523507-450x253.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-7875\" width=\"838\" height=\"471\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/SCHUHE-MIT-SPIEKES-IMG_20170325_100523507-450x253.jpg 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/SCHUHE-MIT-SPIEKES-IMG_20170325_100523507-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/SCHUHE-MIT-SPIEKES-IMG_20170325_100523507-680x383.jpg 680w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/SCHUHE-MIT-SPIEKES-IMG_20170325_100523507.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 838px) 100vw, 838px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Unbedingt umstellen von Filzsohlen auf Gummisohlen! Bei uns im Salzkammergut ist eine Gummisohle mit Spikes zu empfehlen, damit hat man einen perfekten Halt beim Watfischen!\u00a0<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Verzichten auf Filzsohlen bei Watschuhen<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein Beitag der in unserer Hand liegt und von jeden einzelnen beeinflusst werden kann. Sollte auf eurem Watschuh noch eine Filzsohle haften, so ist es kein Problem statt dieser bei einem Schuster eine &#8222;<span style=\"color: #ff6600;\"><strong>Vibram Sohle<\/strong><\/span>&#8220; aufzukleben zu lassen (am besten mit Aqua Shure \u2013 nehmt diese Tube gleich zum Schuster mit). Verwendet man punkto Rutschfestigkeit zus\u00e4tzlich noch Spikes, ist man gut gesichert unterwegs. Ich verwende meine Watschuhe schon lange mit dieser Ausstattung und bin damit absolut zufrieden.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Haben wir PKD &amp; PDS an der Oberen Traun?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Habe hier schon 2013 einen Bericht zum Thema: <a href=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/?p=2603\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">ARGE BACHFORELLE PKD &amp; PDS<\/a> gemacht &#8230;.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Man muss die beiden m\u00f6glichen Krankheiten auseinader halten! Im schlimmsten Fall, haben wir beide und beide Krankheiten f\u00fchren zum Aussterben der Bachforelle?\u00a0<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>PKD &#8211; Proliferativen Nierenkrankheit &#8211; von der <strong>Schweizerische Fischereiberatung (FIBER)<\/strong><\/li><li><a href=\"http:\/\/www.baw-igf.at\/cms\/content\/view\/138\/329\/lang,de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">PDS = Proliferative Darkening Syndrom &#8211; vom <\/a><a title=\"HOME - Zur Startseite des IGF\" href=\"http:\/\/www.baw-igf.at\/cms\">Institut f\u00fcr Gew\u00e4sser\u00f6kologie, Fischereibiologie und Seenkunde<\/a> in Scharfling am Mondsee.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone wp-image-579\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"225\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/03\/20070810_23637_P8100275-1-300x225.jpg\" alt=\"Schwarze Bachforelle\" class=\"wp-image-579\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/03\/20070810_23637_P8100275-1-300x225.jpg 300w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/03\/20070810_23637_P8100275-1-200x150.jpg 200w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/03\/20070810_23637_P8100275-1-680x510.jpg 680w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/03\/20070810_23637_P8100275-1.jpg 800w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Schwarze Bachforelle Foto: \u00a9 by Heimo A. Huber<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><a href=\"http:\/\/www.baw-igf.at\/cms\/content\/view\/138\/329\/lang,de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">PDS = Proliferative Darkening Syndrom<\/a><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Untersuchungen der Ausl\u00f6ser des Krankheitsbildes &#8222;<strong>Schwarze Bachforelle<\/strong>&#8220; &#8211; eine Definition\u00a0vom <a title=\"HOME - Zur Startseite des IGF\" href=\"http:\/\/www.baw-igf.at\/cms\">Institut f\u00fcr Gew\u00e4sser\u00f6kologie, Fischereibiologie und Seenkunde<\/a> in Scharfling am Mondsee. \u201e<strong>Schwarze\u201c Bachforellen&#8220;<\/strong> werden haupts\u00e4chlich im Sp\u00e4tsommer und Herbst w\u00e4hrend der Niedrigwasserphasen beobachtet. Die betroffenen Bachforellen stellen die Futteraufnahme ein, weisen stark verminderte Schwimm- und Fluchtbewegungen auf und die charakteristische Schwarzf\u00e4rbung. Dieses Ph\u00e4nomen wird als <strong>Proliferative Darkening Syndrom (PDS)<\/strong> bezeichnet. Die betroffenen Gew\u00e4sser sind voralpine Fl\u00fcsse in der Schweiz, in Bayern und in \u00d6sterreich (Born und Schwaiger 2003). Sie sind typische Salmoniden Gew\u00e4sser und bieten grunds\u00e4tzlich gute Bedingungen f\u00fcr Bachforellen. <strong>In \u00d6sterreich wurde das Auftreten von Schwarzen Bachforellen unter anderem in der Traun, Ager und Trattnach<\/strong> festgestellt. Starkes Auftreten wurde insbesondere im Salzkammergut im Seenbereich (Flie\u00dfgew\u00e4sser flussab der Seen) und in der Trattnach verzeichnet. Die betroffenen Fl\u00fcsse wiesen einen hohen pH-Wert auf und die langsam verendenden Tiere wurden nach Berichten von Angelfischern meist unterhalb von Kl\u00e4ranlagen festgestellt. Das Bachforellensterben findet sowohl in Besatzstrecken als auch in reproduktiven Best\u00e4nden statt. Aus Fischzuchtanlagen ist dagegen bisher kein Fall bekannt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone is-resized wp-image-580\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/03\/20070808_23633_P8080314-1-300x225.jpg\" alt=\"Unterwasserfoto einer Schwarzen Bachforelle\" class=\"wp-image-580\" width=\"837\" height=\"628\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/03\/20070808_23633_P8080314-1-300x225.jpg 300w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/03\/20070808_23633_P8080314-1-200x150.jpg 200w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/03\/20070808_23633_P8080314-1-680x510.jpg 680w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/03\/20070808_23633_P8080314-1.jpg 800w\" sizes=\"auto, (max-width: 837px) 100vw, 837px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Unterwasserfoto einer Schwarzen Bachforelle Foto: \u00a9 by Heimo A. Huber<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">PDS an der &#8222;Oberen Traun&#8220;?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aus heutiger Sicht ist anzunehmen, dass wir es an der &#8222;Oberen Traun&#8220; mit PDS zu tun haben. PDS tritt seit Ende des vorigen Jahrhunderts auf. Wie man aus den Bestandsaufnahmen sieht, war bis ca. 1995 die Welt f\u00fcr die Bachforellen noch in Ordnung. Erst mit den Bestandsaufnahmen 2005-2006, ist nachgewiesen, dass die Bachforelle verschwunden ist. In diesen Zeitraum, m\u00fcssen Ver\u00e4nderungen an der Oberen Traun stattgefunden haben, die eine Ver\u00e4nderung in der Biomasse der Fische in der &#8222;Oberen Traun&#8220; sehr stark beeinflusst hat.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone is-resized wp-image-905\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/HAH_DSCN0287_22.-August-2012-1-300x225.jpg\" alt=\"Aus ethischen und tierschuetzerischen Gruenden, werden wir auf weiteren Bachforellenbesatz und Versuche mit Bachforellen in der Ischler Traun verzichten\" class=\"wp-image-905\" width=\"840\" height=\"630\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/HAH_DSCN0287_22.-August-2012-1-300x225.jpg 300w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/HAH_DSCN0287_22.-August-2012-1-200x150.jpg 200w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/HAH_DSCN0287_22.-August-2012-1-680x510.jpg 680w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/HAH_DSCN0287_22.-August-2012-1.jpg 800w\" sizes=\"auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Aus ethischen und tiersch\u00fctzerischen Gr\u00fcnden, werden wir auf weiteren Bachforellenbesatz und Versuche mit Bachforellen in der Ischler Traun verzichten. Foto: \u00a9 by Heimo A. Huber<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wissenschaftliches Projekt<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es ist erfreulich, dass es jetzt ein Budget f\u00fcr eine wissenschaftliche Untersuchungen gibt. Ein Co-Projekt der BOKU mit der VedMED. Wir sind mit der Oberen Traun, neben der Ybbs und Kamp im Untersuchungsprogramm dabei. Der Schwerpunkt des Projektes liegt im Bereich der PKD und nicht von PDS. Das Projekt ist \u00fcber 2-3 Jahre angesetzt. Ich werde weiter berichten!<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Ausblick als Bewirtschafter<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im schlechtesten Fall, haben wir PKD und PDS bei uns an der Oberen Traun. Die Bachforelle ist unterhalb von Lauffen und damit unterhalb der Kl\u00e4ranlagen nicht mehr vorhanden. Wobei es keine Nachweis gibt, dass die Kl\u00e4ranlagen Verursacher von PDS ist. Es sich jedoch auch nicht ausschlie\u00dfen l\u00e4sst. Als Bewirtschafter sehe ich f\u00fcr die Bewirtschaftung folgende Konklusion:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Fischbesatz minimieren und besser komplett einstellen<\/li><li>dazu ist es erforderlich, sich von der gesetzlich vorgeschriebenen Besatzpflicht befreien zu lassen<\/li><li>wir haben schon 2010 den Besatz mit Bachforellen eingestellt<\/li><li>\u00c4schen Besatz haben wir im Zuge der Aktion &#8222;Rettet die \u00c4sche&#8220; auf 1-s\u00f6mmerige \u00c4schen umgestellt<\/li><li>Regenbogenforellen werden und wurden an der Oberen Traun als Ersatz zur Bachforelle noch in fangf\u00e4higer Gr\u00f6\u00dfe besetzt<\/li><li>Auf Grund der PKD und damit verbunden M\u00f6glichkeit mit Fischbesatz Krankheiten zu transportieren werden wir auch hier die Besatzma\u00dfnahmen reduzieren bzw. einstellen<\/li><li>Unser FGBP &#8211; Fischereigew\u00e4sserbewirtschaftungsplan ist an die aktuellen Bedingungen anzupassen\u00a0<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Weitere Informationen<\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"Introduction to Didymosphenia geminata (Didymo)\" width=\"640\" height=\"480\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/Wcp719utyms?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">http:\/\/www.emol.com\/noticias\/tecnologia\/2011\/11\/24\/514210\/alga-norteamericana-didymo-amenaza-los-rios-y-lagos-de-la-patagonia-np.html<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Didymosphenia in Neuseeland. Die Alge sei in der Schweiz \u201ein Lauerstellung\u201c, etwa in der Emme, im Alpenrhein oder der Aare, sagt Joachim H\u00fcrlimann vom B\u00fcro Aquaplus.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Quelle:&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">http:\/\/turningoversmallstones.blogspot.ch\/2011\/01\/didymosphenia-geminata.html)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Bewirtschafter:&nbsp;Ausbruch der Proliferativen Nierenkrankheit (PKD) in \u00d6sterreich<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"firstHeading\"><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Proliferative_Nierenkrankheit_der_Fische\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">WIKIPEDIA: Proliferative Nierenkrankheit der Fische<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"climate-driven-emergence-of-proliferative-kidney-disease-in-salmonid-fish-role-of-ecology-evolution-and-immunology-for-aquatic-diseases-in-riverine-landscapes\">Climate driven emergence of Proliferative Kidney Disease in salmonid fish \u2013 role of ecology, evolution and immunology for aquatic diseases in riverine landscapes<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><b>Download Infoblatt<\/b><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vorbeugem\u00f6glichkeiten zur Verbreitung von Fischkrankheiten<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><b>Desinfektionsm\u00f6glichkeiten in unseren Revieren<\/b><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Desinfektionsstation Kleiner Kamp<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Desinfektionsstation Ois<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><b>Weiterf\u00fchrende Informationen &#8211; PKD allgemein<\/b><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ausbruch der PKD im Kamp<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Informationsblatt der FIBER Schweiz<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a class=\"external-link-new-window\" title=\"\u00d6ffnet externen Link in neuem Fenster\" href=\"https:\/\/map.geo.admin.ch\/?lang=de&amp;topic=gewiss&amp;X=203000.00&amp;Y=616500.00&amp;zoom=1&amp;bgLayer=ch.swisstopo.pixelkarte-grau&amp;layers=ch.bafu.hydrologischer-atlas_flussgebiete,ch.bafu.vec25-seen,ch.bafu.vec25-gewaessernetz_2000,ch.bafu.fischerei-proliferative_nierenkrankheit&amp;layers_opacity=0.75,1,1,1&amp;catalogNodes=1638\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Verbreitung der PKD in der Schweiz<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><b>Weiterf\u00fchrende Informationen &#8211; Desinfektion der Ausr\u00fcstung<\/b><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Information des Bundesamt f\u00fcr Umwelt (BAFU Schweiz)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Empfehlungen aus Island<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Anwendung des Desinfektionsmittels Virkon S<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><b>Weiterf\u00fchrende Informationen &#8211; Bezugsquelle Desinfektionsmittel<\/b><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Virkon S Tabletten<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a rel=\"noopener\" href=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/?s=schwarze+bachforelle\" target=\"_blank\">Weitere Informationen zur &#8222;Schwarzen Bachforelle&#8220; hier unter huberpower.com<\/a><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-fischereimanagement-salzkammergut wp-block-embed-fischereimanagement-salzkammergut\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"onhkkBDxfn\"><a href=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/?p=571\">SCHWARZE BACHFORELLE<\/a><\/blockquote><iframe loading=\"lazy\" class=\"wp-embedded-content\" sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" style=\"position: absolute; clip: rect(1px, 1px, 1px, 1px);\" title=\"&#8222;SCHWARZE BACHFORELLE&#8220; &#8212; Fischereimanagement Salzkammergut\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/?p=571&#038;embed=true#?secret=faKWPhswCR#?secret=onhkkBDxfn\" data-secret=\"onhkkBDxfn\" width=\"600\" height=\"338\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\"><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-fischereimanagement-salzkammergut wp-block-embed-fischereimanagement-salzkammergut\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"ZdDhY4ps1Z\"><a href=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/?p=7383\">FILZSOHLENVERBOT BEI WATSCHUHEN UND WATSTIEFELN<\/a><\/blockquote><iframe loading=\"lazy\" class=\"wp-embedded-content\" sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" style=\"position: absolute; clip: rect(1px, 1px, 1px, 1px);\" title=\"&#8222;FILZSOHLENVERBOT BEI WATSCHUHEN UND WATSTIEFELN&#8220; &#8212; Fischereimanagement Salzkammergut\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/?p=7383&#038;embed=true#?secret=iBEhEfp2v9#?secret=ZdDhY4ps1Z\" data-secret=\"ZdDhY4ps1Z\" width=\"600\" height=\"338\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\"><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-fischereimanagement-salzkammergut wp-block-embed-fischereimanagement-salzkammergut\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"nrlan3xrZI\"><a href=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/?p=1129\">FISCHBESTAND ISCHLER TRAUN 1994 bis 2008<\/a><\/blockquote><iframe loading=\"lazy\" class=\"wp-embedded-content\" sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" style=\"position: absolute; clip: rect(1px, 1px, 1px, 1px);\" title=\"&#8222;FISCHBESTAND ISCHLER TRAUN 1994 bis 2008&#8220; &#8212; Fischereimanagement Salzkammergut\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/?p=1129&#038;embed=true#?secret=tULwUXAeME#?secret=nrlan3xrZI\" data-secret=\"nrlan3xrZI\" width=\"600\" height=\"338\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\"><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n\n\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #99cc00;\">Gott sch\u00fctze diesen Erdball, die Elefanten, die Wale,\ndie gemeine Fledermaus&#8230; <\/span><\/strong><\/p><p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #99cc00;\">Gott sch\u00fctze sie alle\n&#8211; vor uns! . . .und bitte auch die \u00c4sche und die Bachforelle . . .\n<\/span><\/p><p style=\"text-align: center;\">\nZitat: Dieter Hildebrandt (mit Erg\u00e4nzung von mir)\n<\/p> <p style=\"text-align: center;\"><\/p>\n&nbsp; <p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #99cc00;\">\n<\/span><\/p>\n\n\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vor wenigen Jahren in unserer Region noch weitgehend unbekannt, k\u00f6nnte eine Fischkrankheit namens Proliferative Nierenkrankheit (PKD engl.&nbsp;proliferative kidney disease) nun f\u00fcr das Ende ganzer Fischpopulationen sorgen. 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