{"id":45119,"date":"2026-06-03T11:41:00","date_gmt":"2026-06-03T09:41:00","guid":{"rendered":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/?p=45119"},"modified":"2026-06-06T02:23:38","modified_gmt":"2026-06-06T00:23:38","slug":"egelbefall-scharze-bachfoelle","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/?p=45119","title":{"rendered":"DIE NADEL IM HEUHAUFEN"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><strong>Jedes Jahr im Sp\u00e4tsommer f\u00e4rben sich Bachforellen schwarz und sterben immer in denselben Flussabschnitten. Nach Jahrzehnten der Suche ist der Erreger bis heute nicht zweifelsfrei gefunden. Dieser Bericht verfolgt eine bislang \u00fcbersehene Spur: den blutsaugenden Egel.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Anlass:&nbsp; <\/strong>Gedankenaustausch am Bayerischen Landesamt f\u00fcr Umwelt, Referat Aquatische Toxikologie, Wielenbach (17.&nbsp;April&nbsp;2026) mit Fr.&nbsp;Dr.&nbsp;Schwaiger und Hrn.&nbsp;Ferling<br \/><strong>Fachliche Begleitung:&nbsp; <\/strong>Mag. Walter Reisinger (Reviertierarzt)<br \/><strong>Stand:&nbsp; <\/strong>Version 1 \u00b7 Juni 2026<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es ist ein Blick in die Vergangenheit, der pl\u00f6tzlich alles in ein neues Licht r\u00fccken k\u00f6nnte. Bei der Durchsicht alter, vergilbter Revierunterlagen aus dem Jahr 1998 stie\u00df ich auf Aufzeichnungen, die heute fast drei Jahrzehnte sp\u00e4ter wie ein biologischer Kriminalreport wirken. Sie dokumentieren schwarz auf wei\u00df das erstmalige, epidemische Auftreten von Fischegeln an der Oberen Traun. Ein Ph\u00e4nomen, das es in diesem Voralpengew\u00e4sser zuvor in dieser Form nicht gegeben hatte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">W\u00e4hrend ich aktuell daran arbeite, diese historischen Dokumente Schritt f\u00fcr Schritt zu digitalisieren, um die damalige Verbreitung exakt zu kartieren, l\u00e4sst mich ein Gedanke nicht mehr los. In j\u00fcngsten Gespr\u00e4chen mit den renommierten Experten Fr. Dr. Schwaiger und Hr. Ferling, beide vom Bayerischen Landesamt f\u00fcr Umwelt, Referat Aquatische Toxikologie, in Wielenbach, die fieberhaft nach einem noch unbekannten, m\u00f6glicherweise mikroskopisch kleinen Erreger f\u00fcr das verheerende Bachforellensterben (PDS) suchen, wurde klar: Der \u00dcbertragungsweg ist das gro\u00dfe R\u00e4tsel.<\/mark><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Genau hier kreuzen sich die Wege von Archivarbeit und moderner Wissenschaft. Kann es ein Zufall sein, dass das schleichende Sterben unserer \u201eSchwarzen Bachforelle\u201c zeitlich exakt mit der Einschleppung der Egel zusammenf\u00e4llt? Fungieren die Parasiten vielleicht als die lang gesuchten Vektoren als biologische Spritzen, die den unbekannten Erreger von Fisch zu Fisch getragen haben? Es ist an der Zeit, sich diesen eklatanten zeitlichen Zusammenhang einmal ganz genau anzusehen.<\/p>\n\n\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"616\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2099\/05\/Schwarze_Bachforelle_001-1024x616.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-45551\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2099\/05\/Schwarze_Bachforelle_001-1024x616.jpg 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2099\/05\/Schwarze_Bachforelle_001-450x271.jpg 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2099\/05\/Schwarze_Bachforelle_001-360x217.jpg 360w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2099\/05\/Schwarze_Bachforelle_001.jpg 1480w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Die Obere Traun gilt als eines der geschichtstr\u00e4chtigsten Fliegengew\u00e4sser Europas. <strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Doch hinter der idyllischen Kulisse verbirgt sich eine \u00f6kologische Trag\u00f6die: Das vollst\u00e4ndige Verschwinden der heimischen Bachforelle <\/mark><\/strong>durch das r\u00e4tselhafte Bachforellensterben (PDS). Auf der Suche nach Antworten f\u00fchrt der Weg oft in Hightech-Labore manchmal aber auch zur\u00fcck in die staubigen Regale alter Revierarchive.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><a>Worum es geht<\/a><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Entlang der Nordalpen in den Voralpenfl\u00fcssen Bayerns, \u00d6sterreichs und der Schweiz verschwinden Bachforellen nach einem Muster, das man fast wie ein Uhrwerk stellen kann: Infektion im Fr\u00fchjahr, Massensterben im Sp\u00e4tsommer. Betroffen sind <strong>immer dieselben Flussabschnitte<\/strong>, und betroffen ist fast ausschlie\u00dflich <strong>eine Art<\/strong> die Bachforelle (Salmo trutta fario). Die Haut der Tiere f\u00e4rbt sich binnen Tagen dunkel, dann folgt ein Zusammenbruch mehrerer Organe. In der Fachsprache hei\u00dft das Bild <strong>Proliferative Darkening Syndrome (PDS)<\/strong>; im Volksmund ist es die \u201eSchwarze Bachforelle\u201c.\u00a0[1][10][12]<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Beunruhigende: Trotz \u00fcber zehn Jahren intensiver Forschung an der Versuchsanlage Kempten und am Standort Wielenbach und trotz Investitionen in Millionenh\u00f6he ist der ausl\u00f6sende Erreger <strong>bis heute nicht zweifelsfrei isoliert<\/strong>. Ein zun\u00e4chst verd\u00e4chtigtes Virus (ein piscines Reovirus) wurde sp\u00e4ter wieder entkr\u00e4ftet. Was bleibt, ist ein starker Verdacht auf ein infekti\u00f6ses, <strong>multifaktorielles<\/strong> Geschehen.\u00a0[1][2][4][11]<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><em><strong>\u201eAm Anfang war nicht einmal klar, ob es sich um ein Bakterium, ein Virus, einen Parasiten oder ein Umweltgift handelt. Es war eine Suche der Nadel im Heuhaufen.\u201c<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Genau hier setzt dieser Bericht an. Seine <strong>Arbeitsthese<\/strong> lautet: Vielleicht suchen wir die Nadel an der falschen Stelle. Der <strong>Blutegel<\/strong> ein blutsaugender Au\u00dfenparasit, der sich \u00fcber die kalten Monate an Forellen festsaugt k\u00f6nnte ein bislang \u00fcbersehenes Glied in der Infektionskette sein: als mechanischer \u00dcbertr\u00e4ger, als Eintrittspforte f\u00fcr Sekund\u00e4rinfektionen oder als Stressfaktor, der das Immunsystem schw\u00e4cht. Der Anlass f\u00fcr diese Spur ist ein Zufallsfund: mehrfach dokumentierte F\u00e4lle starken Egelbefalls bei Forellen aus den Jahren 1998 und 2000, zeitlich und r\u00e4umlich auff\u00e4llig nahe an sp\u00e4teren Krankheitsausbr\u00fcchen an der Oberen Traun.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Wichtig vorweg und ehrlich gesagt:<\/strong> Diese Egel-These ist bislang <strong>nicht belegt<\/strong>. <strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Es gibt keine Studie, zumindest habe ich unter Zuhilfenahme einer tiefgehenden KI-Recherche keine Nachweise gefunden, die den Blutegel als \u00dcbertr\u00e4ger von PKD oder PDS nachweist.<\/mark><\/strong> Was es gibt, sind biologische Plausibilit\u00e4t, dokumentierte Pr\u00e4zedenzf\u00e4lle bei anderen Fischkrankheiten und eine zeitlich-r\u00e4umliche Koinzidenz. Das ist genug, um die Spur ernst zu nehmen aber nicht genug, um sie f\u00fcr bewiesen zu halten. Dieser Bericht trennt deshalb sauber zwischen gesichertem Wissen und Hypothese.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><a>Drei Krankheitsbilder, sauber getrennt<\/a><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In der Diskussion werden drei K\u00fcrzel oft durcheinandergeworfen. F\u00fcr eine saubere Argumentation m\u00fcssen sie auseinandergehalten werden denn sie meinen Verschiedenes, h\u00e4ngen aber zusammen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><a>PKD die Proliferative Nierenkrankheit<\/a><\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">PKD (Proliferative Kidney Disease) ist die am besten verstandene der drei. Ihr Ausl\u00f6ser ist <strong>bekannt<\/strong>: der Schleimsporentierchen-Parasit <strong>Tetracapsuloides bryosalmonae<\/strong> (Klasse Malacosporea). Sein Zwischenwirt sind <strong>Moostierchen (Bryozoen)<\/strong>, vor allem Fredericella sultana. Der Parasit bef\u00e4llt die Niere, l\u00f6st eine massive Gewebewucherung aus und unterdr\u00fcckt das Immunsystem. Die Krankheit ist <strong>stark temperaturgesteuert<\/strong>: Ab etwa 15&nbsp;\u00b0C steigen Befall und Sterblichkeit deutlich. In schweren Ausbr\u00fcchen erreicht die Mortalit\u00e4t 95 bis nahezu 100&nbsp;%.&nbsp;[3][6][8][9]<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">PKD gilt heute als <strong>wesentlicher Treiber<\/strong> des Bachforellen-R\u00fcckgangs in Mitteleuropa, in der Schweiz ist der Zusammenhang gut dokumentiert. Auff\u00e4llig: Die Befallsst\u00e4rke korreliert signifikant mit der <strong>N\u00e4hrstoff- und Abwasserbelastung<\/strong> unterhalb von Kl\u00e4ranlagen ist PKD h\u00e4ufiger und intensiver.\u00a0[7][8]<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><a>PDS die \u201eSchwarze Bachforelle\u201c<\/a><\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">PDS (Proliferative Darkening Syndrome) ist das eigentliche R\u00e4tsel. Das klinische Bild ist eindeutig: rapide <strong>Dunkelf\u00e4rbung der Haut<\/strong>, Lebernekrosen, Verlust der wei\u00dfen Milzpulpa, Tod im Sp\u00e4tsommer jahrweise wiederkehrend, an denselben Flussstrecken, fast nur bei der Bachforelle. Dass UV-Bestrahlung des Illerwassers das Sterben im Versuch verhindern konnte, war ein starkes Indiz f\u00fcr einen <strong>infekti\u00f6sen<\/strong> Ausl\u00f6ser.\u00a0[10][11]<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"427\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/03\/20070810_23635_P8100274a-1-1024x427.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-576\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/03\/20070810_23635_P8100274a-1-1024x427.jpg 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/03\/20070810_23635_P8100274a-1-300x125.jpg 300w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/03\/20070810_23635_P8100274a-1-680x283.jpg 680w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/03\/20070810_23635_P8100274a-1.jpg 1437w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Eine Bachforelle am Ende ihres Leidensweges. Die charakteristische, tiefschwarze Verf\u00e4rbung der Haut wird von einer fortschreitenden Erblindung begleitet. Das klinische Bild des \u201eBlack Trout Syndroms\u201c endet f\u00fcr die Tiere unweigerlich mit einem qualvollen Multiorganversagen.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">2018 meldete ein Team der TU M\u00fcnchen (Kuehn et al.) den vermeintlichen Durchbruch: ein <strong>piscines Reovirus<\/strong> als wahrscheinlicher Verursacher.\u00a0[1][12]\u00a0 Doch schon 2019 widerlegte eine Arbeitsgruppe unter Mitwirkung genau jener Wielenbacher Fachleute, <strong>Fr.\u00a0Dr.\u00a0J.\u00a0Schwaiger und Hr.\u00a0H.\u00a0Ferling<\/strong> diese Zuschreibung: Das Piscine Orthoreovirus\u00a03 (PRV-3) sei <strong>nicht<\/strong> die Ursache, da das Virus auch in v\u00f6llig gesunden Kontrolltieren nachweisbar war.\u00a0[2]\u00a0 Neuere Arbeiten best\u00e4tigen: PRV-3 ist h\u00f6chstwahrscheinlich ein harmloser \u201eMitfahrer\u201c (bystander), und <strong>ein urs\u00e4chlicher Erreger ist trotz aller Bem\u00fchungen weiterhin nicht gefunden<\/strong>.\u00a0[4]<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Der wichtigste Befund der letzten Jahre ist ein Nicht-Befund: Das verd\u00e4chtigte Virus ist es nicht. Die Nadel liegt noch im Heuhaufen.<\/mark><\/strong><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><a>BTS Black Trout Syndrome und das Zusammenspiel<\/a><\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In der \u00f6sterreichischen Forschung taucht der Begriff <strong>Black Trout Syndrome (BTS)<\/strong> auf weitgehend deckungsgleich mit der \u201eSchwarzen Bachforelle\u201c. Entscheidend ist hier die Br\u00fccke zwischen den Bildern: Beim <strong>ersten dokumentierten PKD-Ausbruch \u00d6sterreichs<\/strong> (Gorgoglione et al. 2016, an einem Donau-Zubringer) gelang es, mit Parasiten-Sporen im Labor <strong>sowohl PKD als auch im selben Zug<\/strong> <strong>BTS<\/strong> auszul\u00f6sen. Die Schlussfolgerung der Autoren: Die immununterdr\u00fcckende Wirkung von PKD k\u00f6nnte ein <strong>Schl\u00fcsselfaktor in der multifaktoriellen Entstehung von BTS<\/strong> sein.\u00a0[3]<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Damit ist der heutige Konsens umrissen: PDS\/BTS ist mit gro\u00dfer Wahrscheinlichkeit <strong>kein Einzelt\u00e4ter<\/strong>, sondern ein Zusammenspiel ein Prim\u00e4rstress (W\u00e4rme, PKD, Schadstoffe) schw\u00e4cht den Fisch, ein zweiter, noch unbekannter Faktor gibt den Ausschlag. Experimentell lie\u00df sich PDS durch PKD allein nie ausl\u00f6sen. <strong>Genau diese L\u00fccke der gesuchte Kofaktor ist der Raum, in den die Egel-These hineinzielt.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><a>Die drei Bilder im Vergleich<\/a><\/h3>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"467\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2099\/05\/Schwarze_Bachforelle_010-1024x467.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-45545\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2099\/05\/Schwarze_Bachforelle_010-1024x467.jpg 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2099\/05\/Schwarze_Bachforelle_010-450x205.jpg 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2099\/05\/Schwarze_Bachforelle_010-360x164.jpg 360w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2099\/05\/Schwarze_Bachforelle_010.jpg 1370w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><em>Gegen\u00fcberstellung der drei Krankheitsbilder. Quellen: [1],[4], [6],[9].<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Der Forschungsstand zum Erreger eine ehrliche Bilanz<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Chronologie der Ursachenforschung liest sich wie ein Krimi mit offenem Ende:<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>\u00dcber zehn Jahre Detektivarbeit (bis 2013):<\/strong> Das Bayerische Landesamt f\u00fcr Umwelt (LfU) und der Landesfischereiverband schlie\u00dfen Umweltschadstoffe und Pflanzenschutzmittel <strong>definitiv als Ursache aus<\/strong>. Filterversuche an der Iller zeigen: Nur eine <strong>UV-Bestrahlung<\/strong> des Wassers verhindert das Sterben ein klares Indiz f\u00fcr einen infekti\u00f6sen, partikul\u00e4ren Ausl\u00f6ser.\u00a0[10][11]<\/li>\n\n\n\n<li><strong>2018: der vermeintliche Treffer:<\/strong> Die TU M\u00fcnchen identifiziert per RNA-Hochdurchsatz-Sequenzierung ein <strong>piscines Reovirus<\/strong> als wahrscheinlichen Verursacher von PDS. Verwandte Viren waren kurz zuvor bei Lachsen in Norwegen, Kanada und S\u00fcdamerika aufgetaucht. Verdacht: Eintrag \u00fcber den globalen Fischhandel.\u00a0[1][12]<\/li>\n\n\n\n<li><strong>2019: die Entwarnung, die keine ist:<\/strong> Eine Gruppe um Fux, Schwaiger und Ferling weist nach, dass PRV-3 <strong>nicht<\/strong> der Erreger sein kann es findet sich gleicherma\u00dfen in kranken wie in gesunden Fischen.\u00a0[2]<\/li>\n\n\n\n<li><strong>2019\u20132023 die Neuordnung:<\/strong> Untersuchungen an der vor alpinen Isar verkn\u00fcpfen PKD und PDS r\u00e4umlich, finden aber wiederum <strong>keinen<\/strong> PDS-Erreger. PRV-3 gilt nun als subklinischer Mitl\u00e4ufer; PKD wird ausdr\u00fccklich als <strong>m\u00f6glicher Kofaktor<\/strong> von PDS benannt.\u00a0[4]\u00a0 In Tschechien werden PKD und PRV-3 sogar <strong>gemeinsam<\/strong> in wilden Bachforellen nachgewiesen ein Hinweis, wie selbstverst\u00e4ndlich mehrere Erreger nebeneinander vorkommen.\u00a0[5]<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Die Summe aus zwei Jahrzehnten Forschung: Wir wissen heute genauer, was es nicht ist. Der eigentliche Ausl\u00f6ser bleibt offen und damit auch der Platz f\u00fcr einen \u00fcbersehenen Kofaktor.<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><a>Die zentrale These: Ist der Blutegel das fehlende Glied?<\/a><\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"304\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2099\/05\/Schwarze_Bachforelle_060-1024x304.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-45552\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2099\/05\/Schwarze_Bachforelle_060-1024x304.jpg 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2099\/05\/Schwarze_Bachforelle_060-450x133.jpg 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2099\/05\/Schwarze_Bachforelle_060-1536x455.jpg 1536w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2099\/05\/Schwarze_Bachforelle_060-360x107.jpg 360w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2099\/05\/Schwarze_Bachforelle_060.jpg 1973w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Da die heimische Bachforelle an der Oberen Traun durch das \u201eBlack Trout Syndrom\u201c (PDS\/PKD) v\u00f6llig verschwunden ist, dienen heute Regenbogenforellen und \u00c4schen als unersetzliche Referenzwerte, um die <strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Belastung durch Fischegel<\/mark><\/strong> im Gew\u00e4sser zu dokumentieren. Foto: Prim. Dr. Klaus Vander<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn der Ausl\u00f6ser nicht gefunden ist und alles auf ein Zusammenspiel deutet, lohnt der Blick auf einen Mitspieler, der bisher kaum beachtet wurde: den <strong>Fischegel<\/strong> (Piscicola geometra und verwandte Arten). Er saugt sich \u00fcber die kalten Monate an Forellen fest, durchsticht die Haut und ern\u00e4hrt sich von Blut. Genau dieses Verhalten macht ihn zum Kandidaten.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><a>Warum die These biologisch plausibel ist<\/a><\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Eintrittspforte:<\/strong> Jeder Egelbiss ist eine offene Wunde eine Eintrittsstelle f\u00fcr Bakterien, Viren und parasit\u00e4re Stadien sowie eine Quelle von Blutverlust und Stress.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Mechanischer Vektor:<\/strong> Ein blutsaugender Parasit, der zwischen Wirten wechselt, kann Erreger \u00e4u\u00dferlich verschleppen oder \u00fcber die Blutmahlzeit aufnehmen und weitergeben vergleichbar mit Stechm\u00fccken oder parasit\u00e4ren Ruderfu\u00dfkrebsen in anderen Systemen.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>\u00d6kologische Kopplung:<\/strong> Egel und PKD-Erreger gedeihen unter \u00e4hnlichen Bedingungen w\u00e4rmeres, n\u00e4hrstoffreiches, langsam flie\u00dfendes Wasser, h\u00e4ufig unterhalb von Kl\u00e4ranlagen. Das k\u00f6nnte die beobachtete zeitliche und r\u00e4umliche Koinzidenz erkl\u00e4ren, ohne dass eine direkte \u00dcbertragung n\u00f6tig w\u00e4re.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Timing:<\/strong> Der Egel saugt sich im Winter\/Fr\u00fchjahr fest genau im Fenster, in dem die PDS-Infektion angenommen wird. Das Sterben folgt im Sp\u00e4tsommer.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><a>Dokumentierte Pr\u00e4zedenzf\u00e4lle Egel als Krankheitsvektor<\/a><\/h3>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"481\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2099\/05\/Schwarze_Bachforelle_070-1024x481.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-45553\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2099\/05\/Schwarze_Bachforelle_070-1024x481.jpg 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2099\/05\/Schwarze_Bachforelle_070-450x211.jpg 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2099\/05\/Schwarze_Bachforelle_070-1536x722.jpg 1536w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2099\/05\/Schwarze_Bachforelle_070-360x169.jpg 360w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2099\/05\/Schwarze_Bachforelle_070.jpg 1728w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><strong>Fatales Timing:<\/strong> Um die Jahrtausendwende (1998\u20132000) wurden Fischegel vermutlich durch Besatzma\u00dfnahmen in die Obere Traun eingeschleppt. Zeitgleich begann das schleichende, jahrelange Sterben der Bachforellen bis zu ihrem heutigen Verschwinden. Ob der Egel-Befall der direkte Ausl\u00f6ser f\u00fcr das \u201eBlack Trout Syndrom\u201c war oder ein Begleitfaktor, ist bis heute eine Kernfrage f\u00fcr die Forschung. Foto: Prim. Dr. Klaus Vander<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Der entscheidende Punkt: Dass Egel Krankheitserreger bei Salmoniden \u00fcbertragen oder beherbergen, ist <strong>keine Spekulation, sondern belegt<\/strong>, wenn auch nicht f\u00fcr PKD\/PDS:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Bayern, 2017 ein Virus IM Egel:<\/strong> Bei einem Ausbruch der Sleeping Disease in zwei bayerischen Aquakulturen wurde das Salmonid-Alphavirus (SAV-2) nicht nur in den Fischen, sondern <strong>auch im Blutegel Piscicola geometra nachgewiesen<\/strong> mit ausdr\u00fccklichem Hinweis auf Folgen f\u00fcr die Biosicherheit.\u00a0[13][14]\u00a0 Das ist der direkteste verf\u00fcgbare Beleg, dass dieser Egel ein Fischvirus tragen kann.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Blutegel als etablierter \u00dcbertr\u00e4ger:<\/strong> Der Egel Piscicola salmositica \u00fcbertr\u00e4gt nachweislich den Blutparasiten Cryptobia (Trypanoplasma) salmositica bei pazifischen Salmoniden.&nbsp;[15]&nbsp; Auch f\u00fcr das Virus der Viralen H\u00e4morrhagischen Septik\u00e4mie (VHS) werden Egel als m\u00f6gliche Vektoren diskutiert.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Ein Virus im Egel das ist 2017 in Bayern bereits passiert. Die Frage ist nicht mehr, ob ein Egel einen Erreger tragen kann, sondern ob er es auch hier tut.<\/em><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><a>Was gegen die These spricht die n\u00f6tige Skepsis<\/a><\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Redlichkeit verlangt, die Gegenargumente genauso deutlich zu benennen:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Kein direkter Nachweis:<\/strong> Es existiert <strong>keine<\/strong> Studie, die Egel als \u00dcbertr\u00e4ger von T. bryosalmonae (PKD) oder des PDS-Erregers belegt. Der gesicherte PKD-Zwischenwirt bleibt das Moostierchen.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Wirtsfrage:<\/strong> Taxonomische Arbeiten weisen darauf hin, dass ausgerechnet Piscicola geometra an Salmoniden <strong>eher selten<\/strong> dokumentiert ist auf Forellen und \u00c4schen werden h\u00e4ufiger verwandte Arten (z.\u00a0B. P.\u00a0pojmanskae) gefunden. Eine genaue Artbestimmung der Egel am eigenen Gew\u00e4sser ist daher unerl\u00e4sslich.\u00a0[16]<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Korrelation ist nicht Kausalit\u00e4t:<\/strong> Dass Egelbefall und sp\u00e4tere Krankheitsausbr\u00fcche zeitlich-r\u00e4umlich zusammenfielen, kann auch schlicht hei\u00dfen, dass <strong>beide<\/strong> dieselben g\u00fcnstigen Bedingungen (W\u00e4rme, N\u00e4hrstoffe) genie\u00dfen ohne dass der eine den anderen verursacht.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Fazit dieses Kapitels: Die Egel-These ist eine gut begr\u00fcndete, pr\u00fcfenswerte Hypothese plausibel, mit realen Pr\u00e4zedenzf\u00e4llen, aber noch ohne direkten Beweis. Sie verdient eine gezielte Feldpr\u00fcfung (Kapitel\u00a07), keinen Glaubenssatz.<\/mark><\/strong><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><a>Betroffene Gew\u00e4sser in Europa<\/a><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die geografische Kartierung des Forellensterbens in Europa gleicht einem unvollst\u00e4ndigen Puzzle. Offiziell dokumentiert ist das Ph\u00e4nomen der <strong>\u201eSchwarzen Bachforelle\u201c (PDS \u2013 Proliferative Darkening Syndrome)<\/strong> bislang vor allem als regionales Problem voralpiner Kalkfl\u00fcsse in Bayern, \u00d6sterreich und der Schweiz. Die <strong>Proliferative Nierenkrankheit (PKD)<\/strong> hingegen gilt als europaweit verbreitet und reicht nachweislich von Zentraleuropa bis hinauf nach Island und zu den F\u00e4r\u00f6er-Inseln.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"565\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2099\/05\/Schwarze_Bachforelle_020-1024x565.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-45548\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2099\/05\/Schwarze_Bachforelle_020-1024x565.jpg 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2099\/05\/Schwarze_Bachforelle_020-450x248.jpg 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2099\/05\/Schwarze_Bachforelle_020-360x199.jpg 360w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2099\/05\/Schwarze_Bachforelle_020.jpg 1374w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><em>Betroffene Gew\u00e4sser. PDS ist auf den Voralpenraum konzentriert, PKD europaweit verbreitet. Quellen: [3], [9], [10].<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Doch die tats\u00e4chliche Anzahl der betroffenen Gew\u00e4sser d\u00fcrfte um ein Vielfaches h\u00f6her sein. Dass das wahre Ausma\u00df im Verborgenen bleibt, liegt an einer g\u00e4ngigen Praxis der modernen Gew\u00e4sserbewirtschaftung: dem massiven Speisefischbesatz.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Der \u201eKosmetik-Effekt\u201c durch Regenbogenforellen<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In vielen kommerziell oder intensiv genutzten Anglergew\u00e4ssern wird das Verschwinden der heimischen Bachforelle schlichtweg nicht bemerkt. Sobald die F\u00e4nge zur\u00fcckgehen, wird je nach Bedarf und Druck der Vereinsmitglieder oder Gastangler rasch und unkompliziert mit fangf\u00e4higen Regenbogenforellen aus der Speisefisch Produktion nachbesetzt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Da Regenbogenforellen gegen den noch unbekannten PDS-Erreger immun zu sein scheinen (und die PKD-Infektion bei ihnen oft weniger rapide oder letal verl\u00e4uft als bei Wildfischen), bleibt der Fluss optisch \u201evoller Fisch\u201c und so wird dies von vielen Bewirtschaftern gar nicht wahrgenommen.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\"><strong>Das \u00f6kologische Trugbild:<\/strong> Der permanente Besatz \u00fcbert\u00fcncht den biologischen Kollaps. Es entsteht eine k\u00fcnstliche Population, die dar\u00fcber hinwegt\u00e4uscht, dass der eigentliche Leitfisch des Gew\u00e4ssers die autochthone (heimische) Bachforelle l\u00e4ngst still und leise ausgerottet wurde.<\/mark><\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Fazit f\u00fcr den Gesetzgeber und die Bewirtschafter<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn ein System k\u00fcnstlich durch Besatz aufrechterhalten wird, maskiert das den tats\u00e4chlichen Zustand des Gew\u00e4ssers. Krankheiten wie <strong>PKD<\/strong> (Proliferative Nierenkrankheit) und das <strong>PDS<\/strong> (Prolling-Die-Off-Syndrom \/ Bachforellensterben) bleiben so oft jahrelang unentdeckt, weil sterbende Fische einfach durch \u201eneue Ware\u201c ersetzt werden. Hier w\u00e4re mein Vorschlag, Gew\u00e4sser gesetzlich in verschiedene Kategorien (z. B. A, B, C) einzuteilen, um den Besatz strategisch zu regeln, l\u00e4sst sich hervorragend in ein konkretes Management-Modell \u00fcbersetzen:<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Modellvorschlag: Kategorisierung von Flie\u00dfgew\u00e4ssern<\/h3>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table class=\"has-fixed-layout\"><thead><tr><td><strong>Kategorie<\/strong><\/td><td><strong>Gew\u00e4ssertyp &amp; Potenzial<\/strong><\/td><td><strong>Besatz- und Management-Regelung<\/strong><\/td><td><strong>Zielsetzung<\/strong><\/td><\/tr><\/thead><tbody><tr><td><strong>Kategorie A<\/strong><br \/><em>(Schutz &amp; Eigenreproduktion)<\/em><\/td><td>Gew\u00e4sser mit hohem Potenzial f\u00fcr <strong>selbst erhaltende Best\u00e4nde<\/strong>. Intakte Habitate, nat\u00fcrliches Aufkommen von Indikatorarten (wie der Bachforelle und \u00c4sche).<\/td><td><strong>Absolutes Besatzverbot<\/strong> mit Zuchtfischen. Fokus auf Habitatschutz, Durchg\u00e4ngigkeit und strenge Fanglimits (z. B. reine Catch-and-Release-Strecken oder sehr geringe Entnahme).<\/td><td>Schutz des Wildfisch-Genpools; ungefiltertes Monitoring von Krankheiten (Fr\u00fchwarnsystem).<\/td><\/tr><tr><td><strong>Kategorie B<\/strong><br \/><em>(Unterst\u00fctzung &amp; Entwicklung)<\/em><\/td><td>Gew\u00e4sser mit Potenzial, die aber unter anthropogenem Druck stehen (z. B. Schwall-Sunk, Erw\u00e4rmung). Nat\u00fcrliche Reproduktion ist eingeschr\u00e4nkt.<\/td><td><strong>Streng reglementierter St\u00fctzungsbesatz<\/strong>. Erlaubt sind ausschlie\u00dflich autochthone (heimische) Fische aus zertifizierten Wildfisch-Zuchten (z. B. durch Abstreifen von Wildfischen des selben Systems).<\/td><td>Schrittweiser Aufbau eines selbsttragenden Bestandes; Ursachenforschung bei R\u00fcckg\u00e4ngen.<\/td><\/tr><tr><td><strong>Kategorie C<\/strong><br \/><em>(Nutzungsorientiert)<\/em><\/td><td>Stark anthropogen ver\u00e4nderte Gew\u00e4sser (z. B. urbane Abschnitte, Staustufen), in denen eine nat\u00fcrliche Reproduktion dauerhaft unm\u00f6glich ist.<\/td><td><strong>Klassischer Besatz erlaubt<\/strong> (Put-and-Take-Fischerei). Jedoch unter strengen tier\u00e4rztlichen Kontrollen bez\u00fcglich PKD\/PDS, um keine Erreger in angrenzende Systeme zu verschleppen.<\/td><td>Befriedigung des Angeldrucks; Entlastung der sensiblen Kategorie-A- und B-Gew\u00e4sser.<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Warum das Monitoring \u00fcber Indikatorarten (wie an der Oberen Traun) der Schl\u00fcssel ist<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Beispiel der Oberen Traun zeigt deutlich: Wenn man die Bachforelle (die oft massiv besetzt wird) als Gradmesser herausnimmt und sich auf die <strong>\u00c4sche<\/strong> konzentriert, erh\u00e4lt man ein unverf\u00e4lschtes Bild.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>\u00c4schen reagieren extrem sensibel auf Umweltver\u00e4nderungen, Erw\u00e4rmung und Krankheiten.<\/li>\n\n\n\n<li>Da sie seltener oder gar nicht besetzt werden, zeigt ihr Bestand den <strong>echten \u00f6kologischen Zustand<\/strong> des Flusses.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die H\u00fcrden bei der Umsetzung<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein solches Drei-Klassen-Modell st\u00f6\u00dft in der Praxis auf harten Widerstand, da es die traditionelle Pachtphilosophie auf den Kopf stellt:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><strong>Das Pacht-Dilemma: Wer hohe Pachtpreise zahlt, fordert vom Verein oft eine \u201eFanggarantie\u201c. Ein Besatz Stopp in Kategorie-A-Gew\u00e4ssern wird von vielen Fischern als Wertminderung verstanden, obwohl es \u00f6kologisch eine Aufwertung ist.<\/strong><\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Res\u00fcmee <\/h3>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Der Ansatz ist der einzig nachhaltige Weg aus der \u201eBesatzfalle\u201c. Nur wenn der Gesetzgeber klare Rahmenbedingungen schafft, die den Schutz der Eigenreproduktion \u00fcber den kurzfristigen Fangerfolg stellen, k\u00f6nnen wir das wahre Ausma\u00df des Fischsterbens begreifen und bek\u00e4mpfen. Solange Besatz als Kosmetik f\u00fcr kranke Gew\u00e4sser genutzt wird, doktern wir nur an den Symptomen herum, w\u00e4hrend das \u00d6kosystem kollabiert.<\/mark><\/strong><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><a>Was hilft Strategien zur F\u00f6rderung der Bachforelle<\/a><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">So offen die Ursachenfrage ist, so klar sind die wirksamen Hebel. Da Temperatur und Begleitstress die gemeinsame W\u00e4hrung von PKD wie PDS sind, zielen die besten Ma\u00dfnahmen darauf, den Fisch <strong>k\u00fchl, sauber und stressfrei<\/strong> zu halten.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><a>K\u00fchle als Medizin Temperatur und Kaltwasser-Refugien<\/a><\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">PKD ist temperaturgetrieben; PDS schl\u00e4gt im warmen Sp\u00e4tsommer zu. Wo Forellen k\u00fchles Wasser erreichen, sinkt das Risiko. Bemerkenswert: PKD-infizierte Forellen suchen im Versuch <strong>aktiv k\u00e4lteres Wasser auf<\/strong> ein \u201eFieber-Gegenreflex\u201c, der die Genesung unterst\u00fctzt. Das macht den Schutz von Kaltwasser-Refugien zur Schl\u00fcsselstrategie.\u00a0[17]<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Beschattung:<\/strong> Standortgerechte Ufergeh\u00f6lze als nat\u00fcrlicher Sonnenschutz Studien zeigen den gr\u00f6\u00dften K\u00fchleffekt bei durchg\u00e4ngigen Geh\u00f6lzs\u00e4umen (Richtwert ~30\u00a0m Breite) an schmaleren B\u00e4chen.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Refugien sichern und vernetzen:<\/strong> Grundwasser-Eintritte, Quellzubringer, tiefe Kolke und k\u00fchle Seitenarme identifizieren, sch\u00fctzen und <strong>erreichbar<\/strong> halten (Durchg\u00e4ngigkeit!). Ein Fisch, der das Kaltwasser nicht erreicht, kann den heilsamen K\u00e4ltereflex nicht nutzen.&nbsp;[17][19]<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><a>Sauberes Wasser N\u00e4hrstoff- und Belastungsmanagement<\/a><\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Da PKD-Befall mit Abwasser- und N\u00e4hrstofffrachten korreliert und sich genau dort auch Egel wohlf\u00fchlen ist die Reduktion organischer Belastung doppelt wirksam: Sie d\u00e4mpft Parasit und potenziellen Vektor zugleich. Kl\u00e4ranlagen-Eintr\u00e4ge, Feinsediment und Kolmation des Laichsubstrats geh\u00f6ren auf die Agenda.\u00a0[7][8]<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><a>Lebensraum und Nachwuchs die Praxis im Revier<\/a><\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wo der Naturlaich gef\u00e4hrdet ist, sichern bew\u00e4hrte Bewirtschaftungsmethoden den Jahrgang. Die im Fischereirevier Oberes Salzkammergut praktizierten Ans\u00e4tze zahlen direkt auf die Bestandsf\u00f6rderung ein:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Laichplatz-Sanierung<\/strong> (Kies-Cleaning, Aufbrechen der Kolmation) zur Sicherung erfolgreicher Naturverlaichung.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Cocooning und Artificial Nests<\/strong> zum gesch\u00fctzten Einbringen von Eiern und Br\u00fctlingen direkt im Gew\u00e4sser.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>WildKultur-Fisch-Entwicklung:<\/strong> robuste, an das jeweilige Gew\u00e4sser angepasste, verhaltens\u00f6kologisch \u201ewilde\u201c Besatzfische statt auf Mastleistung gez\u00fcchteter Kulturfl\u00fcchter.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Durchg\u00e4ngigkeit und Revitalisierung<\/strong> zur Wiederherstellung von Wanderm\u00f6glichkeiten und Strukturvielfalt.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><a>Wissen schaffen Monitoring mit System<\/a><\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wer Krankheit managen will, muss sie messen. F\u00fcr PKD gilt ein <strong>temperaturgesteuertes Beprobungsfenster<\/strong>: Erst nach rund 1.500 Tagesgraden bzw. etwa 30\u00a0Tagen mit Mitteltemperaturen \u2265\u00a015\u00a0\u00b0C ist der Befall histologisch verl\u00e4sslich nachweisbar. Daten zu Temperatur, Pegel, Befall und neu Egelpopulationen sollten konsequent erfasst werden.\u00a0[8]<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><a>Vorschlag: Eine gezielte Feldstudie zum Egelbefall<\/a><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aus der Hypothese wird erst dann Wissen, wenn sie gepr\u00fcft wird. Der naheliegende n\u00e4chste Schritt w\u00e4re in Abstimmung zwischen unserem Reviertierarzt Mag.\u00a0Walter Reisinger und in einer Engen Zusammenarbeit mit Fr.\u00a0Dr.\u00a0Schwaiger (LfU Wielenbach) eine \u00fcberschaubare, sauber dokumentierte Feldstudie zu machen, mit den n\u00e4chsten Schritten:<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Standortvergleich:<\/strong> Erhebung der Egelpopulationen an Strecken <strong>mit<\/strong> und <strong>ohne<\/strong> dokumentiertem PKD-\/PDS-Vorkommen (inkl. Referenzstrecke oberhalb von Eintr\u00e4gen).<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Artbestimmung:<\/strong> Genaue Bestimmung der vorkommenden Egelarten (P.\u00a0geometra vs. P.\u00a0pojmanskae u.\u00a0a.) morphologisch und per DNA-Barcoding.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Erreger-Screening im Egel:<\/strong> Untersuchung der gesammelten Egel auf T.\u00a0bryosalmonae-Stadien sowie auf virale\/bakterielle Erreger (RT-qPCR) dem bayerischen SAV-Nachweis von 2017 als Methodenvorbild folgend.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Zeitliche Kopplung:<\/strong> Saisonale Erfassung (Winter\/Fr\u00fchjahr: Egelbefall Sp\u00e4tsommer: Krankheitsbild) zur Pr\u00fcfung der vermuteten Abfolge.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Begleitparameter:<\/strong> Wassertemperatur, N\u00e4hrstoff-\/Abwasserindikatoren, Bryozoen-Vorkommen um \u00f6kologische Scheinkorrelationen von echten Zusammenh\u00e4ngen zu trennen.<\/li>\n\n\n\n<li>Details sind auszuarbeiten &#8230;..<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Ziel ist nicht, recht zu behalten, sondern Klarheit zu gewinnen und der Bachforelle an der Oberen Traun wieder einen verl\u00e4sslichen Lebensraum zu geben.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><a>Fazit<\/a><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">In der Fischereibiologie wird oft vermutet, dass Egel nicht nur durch das Blutsaugen schw\u00e4chen, sondern auch als Vektoren (\u00dcbertr\u00e4ger) f\u00fcr Viren, Bakterien oder den ber\u00fcchtigten PKD-Parasiten (Nierenkrankheit) fungieren. Das w\u00fcrde perfekt zur beschriebenen These, eines schleichenden Prozess \u00fcber mehrere Jahre\u201c passen!<\/mark><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach Jahrzehnten der Suche steht fest, was die \u201eSchwarze Bachforelle\u201c <strong>nicht<\/strong> ist: kein Umweltgift, und allem Anschein nach auch nicht das urspr\u00fcnglich verd\u00e4chtigte Virus. Was bleibt, ist das Bild eines <strong>multifaktoriellen Geschehens<\/strong> mit einem noch unbekannten Kofaktor und genau dort \u00f6ffnet sich der Raum f\u00fcr neue Denkans\u00e4tze.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Blutegel ist ein solcher Ansatz. Er ist biologisch plausibel, er hat reale Pr\u00e4zedenzf\u00e4lle ein Virus im Egel ist 2017 in Bayern bereits dokumentiert worden und er erkl\u00e4rt die zeitlich-r\u00e4umlichen Muster zwanglos. Bewiesen ist er nicht. Aber er ist eine Spur, die zu verfolgen sich lohnt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Vielleicht ist der Egel nicht die L\u00f6sung. Aber vielleicht ist er die Nadel, die wir suchen. Wer nicht nachsieht, wird es nie erfahren.<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><a>Quellen und weiterf\u00fchrende Literatur<\/a><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Wissenschaftliche Prim\u00e4rquellen, Beh\u00f6rden- und Forschungsmitteilungen. Zugriff Juni 2026.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>[1]&nbsp; <\/strong>Kuehn R., Stoeckle B.C., Young M., Popp L., Taeubert J.-E., Pfaffl M.W., Geist J. (2018): Identification of a piscine reovirus-related pathogen in proliferative darkening syndrome (PDS) infected brown trout (Salmo trutta fario). PLOS ONE 13(10): e0206164.&nbsp; <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1371\/journal.pone.0206164\">https:\/\/doi.org\/10.1371\/journal.pone.0206164<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>[2]&nbsp; <\/strong>Fux R., Arndt D., Langenmayer M.C., Schwaiger J., Ferling H., Fischer N., Indenbirken D., Grundhoff A., D\u00f6lken L., Adamek M., Steinhagen D., Sutter G. (2019): Piscine Orthoreovirus 3 Is Not the Causative Pathogen of Proliferative Darkening Syndrome (PDS) of Brown Trout. Viruses 11(2): 112.&nbsp; <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.3390\/v11020112\">https:\/\/doi.org\/10.3390\/v11020112<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>[3]&nbsp; <\/strong>Gorgoglione B., Kotob M.H., Unfer G., El-Matbouli M. (2016): First Proliferative Kidney Disease outbreak in Austria, linking to the aetiology of Black Trout Syndrome threatening autochthonous trout populations. Diseases of Aquatic Organisms 119(2): 117\u2013128.&nbsp; <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.3354\/dao02993\">https:\/\/doi.org\/10.3354\/dao02993<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>[4]&nbsp; <\/strong>Proliferative Kidney Disease and Proliferative Darkening Syndrome are Linked with Brown Trout (Salmo trutta fario) Mortalities in the Pre-Alpine Isar River. Pathogens (2019) 8(4): 177.&nbsp; <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.3390\/pathogens8040177\">https:\/\/doi.org\/10.3390\/pathogens8040177<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>[5]&nbsp; <\/strong>Pojezdal \u013d., Adamek M., Syrov\u00e1 E., Steinhagen D., Min\u00e1\u0159ov\u00e1 H., Pape\u017e\u00edkov\u00e1 I., Seidlov\u00e1 V., Reschov\u00e1 S., Pal\u00edkov\u00e1 M. (2020): Health Surveillance of Wild Brown Trout in the Czech Republic Revealed a Coexistence of Proliferative Kidney Disease and Piscine Orthoreovirus-3 Infection. Pathogens 9(8): 604.&nbsp; <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.3390\/pathogens9080604\">https:\/\/doi.org\/10.3390\/pathogens9080604<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>[6]&nbsp; <\/strong>Wahli T., Knuesel R., Bernet D., Segner H. et al. (2002): Proliferative kidney disease in Switzerland \u2013 current state of knowledge. Journal of Fish Diseases 25: 491\u2013500.&nbsp; <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1046\/j.1365-2761.2002.00401.x\">https:\/\/doi.org\/10.1046\/j.1365-2761.2002.00401.x<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>[7]&nbsp; <\/strong>Zimmerli S., Bernet D., Burkhardt-Holm P., Schmidt-Posthaus H., Vonlanthen P., Wahli T. et al. (2007): Assessment of fish health status in four Swiss rivers showing a decline of brown trout catches. Aquatic Sciences 69: 11\u201325.&nbsp; <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1007\/s00027-006-0844-3\">https:\/\/doi.org\/10.1007\/s00027-006-0844-3<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>[8]&nbsp; <\/strong>Keeping an Eye on Wild Brown Trout (Salmo trutta) Populations: Correlation Between Temperature, Environmental Parameters, and Proliferative Kidney Disease. Frontiers in Veterinary Science (2019) 6: 281.&nbsp; <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.3389\/fvets.2019.00281\">https:\/\/doi.org\/10.3389\/fvets.2019.00281<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>[9]&nbsp; <\/strong>Ros A. et al. (2025): Proliferative Kidney Disease in Sympatric Naturally Reproducing Populations of Rainbow and Brown Trout in Southern Peri-Alpine Germany. Aquaculture, Fish and Fisheries 5: e70035.&nbsp; <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1002\/aff2.70035\">https:\/\/doi.org\/10.1002\/aff2.70035<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>[10]&nbsp; <\/strong>Bayerisches Landesamt f\u00fcr Umwelt (LfU): Bachforellensterben in Bayern \u2013 Projektdokumentation.&nbsp; <a href=\"https:\/\/www.lfu.bayern.de\/analytik_stoffe\/umweltschadensfaelle\/bachforellensterben\/index.htm\">https:\/\/www.lfu.bayern.de\/analytik_stoffe\/umweltschadensfaelle\/bachforellensterben\/index.htm<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>[11]\u00a0 <\/strong>Bayerisches Landesamt f\u00fcr Umwelt (LfU), Pressemitteilung 30\/13 (2013): J\u00e4hrliches Bachforellensterben nicht durch Umweltschadstoffe ausgel\u00f6st Forschung deutet auf unbekanntes Virus hin.\u00a0 <a href=\"https:\/\/www.lfu.bayern.de\/pressemitteilungen\/archiv\/l\/597\">https:\/\/www.lfu.bayern.de\/pressemitteilungen\/archiv\/l\/597<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>[12]&nbsp; <\/strong>Technische Universit\u00e4t M\u00fcnchen (TUM), Pressemitteilung (2018): Die Viren-Detektive.&nbsp; <a href=\"https:\/\/tum.de\/die-tum\/aktuelles\/pressemitteilungen\/details\/35106\">https:\/\/tum.de\/die-tum\/aktuelles\/pressemitteilungen\/details\/35106<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>[13]&nbsp; <\/strong>First reported outbreak of sleeping disease in Alsatian charr (Salvelinus fontinalis \u00d7 Salvelinus alpinus hybrid) (2019): Nachweis von Salmonid-Alphavirus (SAV-2) u.&nbsp;a. im Blutegel Piscicola geometra in bayerischen Aquakulturen.&nbsp; <a href=\"https:\/\/www.researchgate.net\/publication\/332033201\">https:\/\/www.researchgate.net\/publication\/332033201<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>[14]&nbsp; <\/strong>Lewisch E. et al. (2018): First confirmation of salmonid alphavirus infection in Arctic char Salvelinus alpinus and in Austria. Diseases of Aquatic Organisms. PubMed 30154274.&nbsp; <a href=\"https:\/\/pubmed.ncbi.nlm.nih.gov\/30154274\/\">https:\/\/pubmed.ncbi.nlm.nih.gov\/30154274\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>[15]&nbsp; <\/strong>Woo P.T.K. (2003): Cryptobia (Trypanoplasma) salmositica and salmonid cryptobiosis \u2013 \u00dcbertragung durch den Blutegel Piscicola salmositica. Journal of Fish Diseases. PubMed 14710756.&nbsp; <a href=\"https:\/\/pubmed.ncbi.nlm.nih.gov\/14710756\/\">https:\/\/pubmed.ncbi.nlm.nih.gov\/14710756\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>[16]&nbsp; <\/strong>New record of the fish leech Piscicola pojmanskae (Annelida: Hirudinida: Piscicolidae) \u2013 DNA barcoding and phylogeny. Biologia (2018). Hinweis: P. geometra bislang kaum an Salmoniden nachgewiesen.&nbsp; <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.2478\/s11756-018-0081-y\">https:\/\/doi.org\/10.2478\/s11756-018-0081-y<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>[17]&nbsp; <\/strong>Thermotactic behaviour in lacustrine and riverine forms of Salmo trutta and its relevance to an emerging parasitic disease (PKD) in the wake of climate change. Scientific Reports (2024). PMC11169546.&nbsp; <a href=\"https:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/pmc\/articles\/PMC11169546\/\">https:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/pmc\/articles\/PMC11169546\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>[18]&nbsp; <\/strong>Waldner K. et al. (2019\/2020): A brown trout (Salmo trutta) population faces devastating consequences due to proliferative kidney disease and temperature increase \u2013 a case study from Austria (Wulka). Journal of Fish Diseases.&nbsp; <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1111\/jfd.13241\">https:\/\/doi.org\/10.1111\/jfd.13241<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>[19]&nbsp; <\/strong>U.S. EPA (2025): Identifying cold water refuge areas for trout and salmon; sowie Fuller M.R. et al. (2022): Riparian vegetation shade restoration and loss effects on stream temperatures. USDA Forest Service.&nbsp; <a href=\"https:\/\/www.epa.gov\/research-states\">https:\/\/www.epa.gov\/research-states<\/a><em>Hinweis: Dieser Bericht (Version 1) fasst den \u00f6ffentlich zug\u00e4nglichen Forschungsstand zusammen und ordnet die Egel-Hypothese als pr\u00fcfenswerte Arbeitsthese ein. Er ersetzt keine veterin\u00e4rmedizinische oder beh\u00f6rdliche Begutachtung. Weitere Informationen zu PKD, PDS<\/em><\/p>\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Weitere Informationen<\/h1>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Neugierig auf mehr? Wissen endet nicht mit dem letzten Punkt.<\/strong> &#8222;Tiefgang statt nur Oberfl\u00e4che: Entdecke die Arbeit und Forschung um unsere Gew\u00e4sser \u2013 mit einem Klick zu unseren exklusiven Insights und modernen Management-Strategien.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-fischereimanagement-salzkammergut wp-block-embed-fischereimanagement-salzkammergut\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"i0Gek8xHyf\"><a href=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/?p=41785\">FISCHEREIREVIER-TIERARZT WALTER REISINGER<\/a><\/blockquote><iframe loading=\"lazy\" class=\"wp-embedded-content\" sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" style=\"position: absolute; visibility: hidden;\" title=\"\u201eFISCHEREIREVIER-TIERARZT WALTER REISINGER\u201c \u2013 Fischereimanagement Salzkammergut\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/?p=41785&amp;embed=true#?secret=MuembFjzl7#?secret=i0Gek8xHyf\" data-secret=\"i0Gek8xHyf\" width=\"600\" height=\"338\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\"><\/iframe>\n<\/div><figcaption class=\"wp-element-caption\">Das ist ein echter Meilenstein f\u00fcr die Bewirtschaftung unserer Gew\u00e4sser im \u201e<strong>Fischereirevier Oberes Salzkammergut<\/strong>\u201e. Mit&nbsp;<strong>Walter Reisinger<\/strong>&nbsp;haben wir nicht nur einen Tierarzt, sondern einen in Ausbildung befindlichen Fachmann im Team, der die Br\u00fccke zwischen wissenschaftlicher Fischmedizin und der praktischen Arbeit am Wasser schl\u00e4gt.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-fischereimanagement-salzkammergut wp-block-embed-fischereimanagement-salzkammergut\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"aL8mrwOlkj\"><a href=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/?p=3631\">DIE SCHWARZE BACHFORELLE LEBT<\/a><\/blockquote><iframe loading=\"lazy\" class=\"wp-embedded-content\" sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" style=\"position: absolute; visibility: hidden;\" title=\"\u201eDIE SCHWARZE BACHFORELLE LEBT\u201c \u2013 Fischereimanagement Salzkammergut\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/?p=3631&amp;embed=true#?secret=m6H3i6lvP3#?secret=aL8mrwOlkj\" data-secret=\"aL8mrwOlkj\" width=\"600\" height=\"338\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\"><\/iframe>\n<\/div><figcaption class=\"wp-element-caption\">Wie lange tritt das Bachforellensterben bei uns im Salzkammergut schon auf? Welche Aufzeichnungen gibt es dar\u00fcber? Gab es auch in fr\u00fcherer Zeit schon \u00e4hnliche Situationen, dass die Bachforellen in unseren Gew\u00e4ssern gestorben sind? Teilweise sehr schwierig, hier zu Aufzeichnungen zu kommen.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-fischereimanagement-salzkammergut wp-block-embed-fischereimanagement-salzkammergut\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"ul7Ya36mMD\"><a href=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/?p=7897\">PKD POSITIV AN DER OBEREN TRAUN<\/a><\/blockquote><iframe loading=\"lazy\" class=\"wp-embedded-content\" sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" style=\"position: absolute; visibility: hidden;\" title=\"\u201ePKD POSITIV AN DER OBEREN TRAUN\u201c \u2013 Fischereimanagement Salzkammergut\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/?p=7897&amp;embed=true#?secret=gWNbpn6Zge#?secret=ul7Ya36mMD\" data-secret=\"ul7Ya36mMD\" width=\"600\" height=\"338\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\"><\/iframe>\n<\/div><figcaption class=\"wp-element-caption\">Wir sind auch dabei \u2026. Nicht nur beim&nbsp;<strong>Projekt&nbsp;Climate Trout&nbsp;<\/strong>, sondern wie wir von&nbsp;<strong>Prof. DI. Dr. G\u00fcnther Unfer von der BOKU&nbsp;<\/strong>mitgeteilt bekommen haben, sind wir im Oberen Salzkammergut, inkl. der steirischen Traun und zwischen Hallst\u00e4ttersee und Traunsee&nbsp;<strong>\u201ePKD POSITIV\u201c<\/strong>.&nbsp;<br \/>Hiermit ist es best\u00e4tigt, dass PKD bei uns in der Oberen Traun vorkommt. Nebenb\u00e4che, wie zB. der im Unterlauf untersuchte Kaltenbach und Sulzbach, sind davon (derzeit) nicht betroffen. Soweit in diese Zubringer B\u00e4che zur Ischler Traun keine \u201einfizierten Fische\u201c aufsteigen, was unwahrscheinlich ist, sollten damit diese B\u00e4che verschont bleiben. Auch haben wir seit Jahren keine Bachforellen mehr in der Ischler Traun und damit ist diese Gefahr ausgeschlossen, dass es hier zu einen Laichzug in die Zubringer kommen kann. Weiters sind diese Zubringer B\u00e4che von der Wassertemperatur sehr kalt. Dh. da PKD erst bei Temperaturen von \u00fcber 15 Grad auftritt, ist die Wahrscheinlichkeit gering, dass unsere letzten \u201eUR\u201c-Bachforellenbest\u00e4nde die noch Gene zu den bei uns heimischen Bachforellen haben, erhalten bleiben.&nbsp;Sollte sich an diesen Zustand mit PKD und PDS etwas \u00e4ndern und sich die Vertr\u00e4glichkeit f\u00fcr Bachforellen bessern, so k\u00f6nnen wir auf diesen \u201eGENPOOL\u201c zur\u00fcck greifen.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-fischereimanagement-salzkammergut wp-block-embed-fischereimanagement-salzkammergut\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"hqqbqXzuVE\"><a href=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/?p=571\">SCHWARZE BACHFORELLE<\/a><\/blockquote><iframe loading=\"lazy\" class=\"wp-embedded-content\" sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" style=\"position: absolute; visibility: hidden;\" title=\"\u201eSCHWARZE BACHFORELLE\u201c \u2013 Fischereimanagement Salzkammergut\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/?p=571&amp;embed=true#?secret=hLKqO28ybW#?secret=hqqbqXzuVE\" data-secret=\"hqqbqXzuVE\" width=\"600\" height=\"338\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\"><\/iframe>\n<\/div><figcaption class=\"wp-element-caption\">Wer noch weis, wieviel Bachforellen es fr\u00fcher an der Ischler Traun gab, f\u00fcr den trifft hier der Satz zu:&nbsp;<strong>\u201eFr\u00fcher war alles besser\u201c<\/strong>! Hier habe ich einen Bericht aus meiner alten Homepage \u00fcbernehmen m\u00fcssen, da die Situation nach wie vor markant und aktuell ist und an L\u00f6sungen gesucht wird, die Bachforelle wieder in die Ischler Traun zu bekommen. Im den alten Pachtvertr\u00e4gen war es durchaus \u00fcblich, dass ein Pflichtbesatz vorgegeben war, ausschlie\u00dflich mit Bachforellen. Seit 2010 machen wir jedoch keine Bachforellen \u2013 Besatzma\u00dfnamen mehr. Wir haben viel probiert, unterschiedliche Z\u00fcchter, Wildbesatz auch mit&nbsp;<strong>\u201eBlauer Punkt Markierung\u201c,<\/strong>&nbsp;um einen Nachweis \u00fcber den Verbleib zu bekommen. Alle Bem\u00fchungen sind jedoch gescheitert.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #99cc00;\"><strong>&#8222;Kann man es sich finanziell leisten, zu versuchen den Bachforellen zu helfen? Alleine diese Frage ist schon traurig. Richtig m\u00fcsste sie lauten: Kann man es sich leisten, nichts dagegen zu unternehmen!<\/strong><\/span><\/p><p style=\"text-align: center;\"><strong>Zitat: Kurt Hutterer, ARGE Bachforelle anno 2013<p>&nbsp;<\/p><\/strong><\/p><p><\/p><p style=\"text-align: center;\"><a href=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/?page_id=11\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-121\" title=\"20080303_17463_Home 250x Fisherman is Home_3333_bearbeitet-1\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/20080303_17463_Home-250x-Fisherman-is-Home_3333_bearbeitet-1.jpg\" alt=\"\" width=\"208\" height=\"243\"\/><\/a><\/p>\n&nbsp; <p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #99cc00;\">\n<\/span><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jedes Jahr im Sp\u00e4tsommer f\u00e4rben sich Bachforellen schwarz und sterben immer in denselben Flussabschnitten. Nach Jahrzehnten der Suche ist der Erreger bis heute nicht zweifelsfrei gefunden. Dieser Bericht verfolgt eine&#8230; <a class=\"read-more\" href=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/?p=45119\">[Weiterlesen]<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":45554,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[83,74,18,109,76,225,110,108],"tags":[],"class_list":["post-45119","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-arge-bachforelle","category-bachforelle","category-bewirtschaftung","category-fischkrankheiten","category-fischschutz","category-monitoring","category-pkd-pks","category-schwarze-bachforelle"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/45119","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=45119"}],"version-history":[{"count":17,"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/45119\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":45577,"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/45119\/revisions\/45577"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/45554"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=45119"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=45119"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=45119"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}