{"id":44186,"date":"2026-03-28T18:58:30","date_gmt":"2026-03-28T17:58:30","guid":{"rendered":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/?p=44186"},"modified":"2026-03-30T10:26:17","modified_gmt":"2026-03-30T08:26:17","slug":"fischbestandsaufnahme-ischler-traun-2005","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/?p=44186","title":{"rendered":"FISCHBESTANDSAUFNAHME ISCHLER TRAUN 2005"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die <strong>Ischler Traun<\/strong> ist historisch gesehen eines der bedeutendsten \u00c4schen- und Forellengew\u00e4sser Europas. Daher ist es interessant Daten von 2005 als Referenzpunkt zu nehmen, und einen R\u00fcckblick zu machen <strong>in eine Zeit, in der viele \u00f6kologische Parameter noch n\u00e4her am &#8222;Soll-Zustand&#8220; waren als heute.<\/strong> Im Jahr 2005 war die Situation an der Traun bereits durch die Verbauung gepr\u00e4gt, aber die <strong>Pr\u00e4datoren-Dichte<\/strong> mit Kormoran, Fischotter und G\u00e4nses\u00e4ger war in vielen Abschnitten noch nicht da bzw. deutlich geringer als heute.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Aus der Vergangenheit lernen<\/strong> bedeutet hier: Die Daten von 2005 zeigen uns das biologische Potenzial des Gew\u00e4ssers. <\/li>\n\n\n\n<li><strong>In der Gegenwart lebe<\/strong>n bedeutet: Wir m\u00fcssen akzeptieren, dass sich die Umweltbedingungen (Temperatur, Pr\u00e4datoren) ge\u00e4ndert haben. <\/li>\n\n\n\n<li><strong>In die Zukunft blicken<\/strong> bedeutet: Wir m\u00fcssen die Bewirtschaftung so anpassen, dass nicht nur die Fischerei \u00fcberlebt, sondern das \u00d6kosystem Traun als Ganzes resilient wird.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Fischbestandsaufnahme der Traun bei Bad Ischl 2005<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Traun ist im gegenst\u00e4ndlichen Abschnitt zwischen Hallst\u00e4ttersee und Traunsee ein Seeausrinn, der in Bezug auf die Fischartengemeinschaft der \u00c4schenregion zuzuordnen ist. Im Zuge der Neuverpachtung des Fischrechtes an der Traun von Lauffen bis unterhalb von Bad Ischl haben sich die <strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">\u00d6sterreichischen Bundesforste mit dem neuen P\u00e4chter (Verein &#8222;Fliegenfischer Weidgerecht, Herr Gerfried Hofer)<\/mark><\/strong> auf die Durchf\u00fchrung einer ersten Fischbestandsaufnahme als Grundlage f\u00fcr ein Konzept der k\u00fcnftigen fischereilichen Bewirtschaftung geeinigt. In R\u00fccksicht auf diese Untersuchung erfolgte im Jahr 2005 keine Besatzma\u00dfnahme vor den Befischungen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"662\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/GeneralsPool_Screenshot-2022-07-15-003814-1024x662.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-21814\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/GeneralsPool_Screenshot-2022-07-15-003814-1024x662.jpg 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/GeneralsPool_Screenshot-2022-07-15-003814-450x291.jpg 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/GeneralsPool_Screenshot-2022-07-15-003814-1536x993.jpg 1536w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/GeneralsPool_Screenshot-2022-07-15-003814-2048x1324.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Die Kaiser Traun bei der Rettenbach M\u00fcndung.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Einleitung und Zielsetzung<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Sinne einer m\u00f6glichst umfassenden Dokumentation des Ist-Zustandes wurden neben den Elektrobefischungen zur Feststellung des Fischbestandes auch eine \u00f6komorphologische Bestandsaufnahme der Untersuchungsstrecke durchgef\u00fchrt, die strukturelle Defizite und Potentiale in Bezug auf wasserbauliche Ma\u00dfnahmen aufzeigen soll. Zudem wurden die hydrographischen Daten und die Ergebnisse aller vorliegenden Makrozoobenthos-Untersuchungen (WGEV) beim Amt der Ober\u00f6sterreichischen Landesregierung erhoben. Zur Klassifizierung des fisch\u00f6kologischen Zustandes im Sinne der Wasserrahmenrichtlinie war es notwendig, die urspr\u00fcngliche Fischfauna f\u00fcr diesen Traun Abschnitt zu recherchieren. Die Traun ist seit Ende der 1980er Jahre bereits mehrfach vom h.o. Institut im Rahmen von Beweissicherungen elektrisch befischt worden. Die Daten der Ist Bestandsanalyse werden auch in Vergleich mit jenen Ergebnissen gesetzt, sodass der zeitliche Verlauf der Fischbestandsentwicklung beurteilt werden kann. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"427\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/03\/20070810_23635_P8100274a-1-1024x427.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-576\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/03\/20070810_23635_P8100274a-1-1024x427.jpg 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/03\/20070810_23635_P8100274a-1-300x125.jpg 300w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/03\/20070810_23635_P8100274a-1-680x283.jpg 680w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/03\/20070810_23635_P8100274a-1.jpg 1437w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><strong>Syndroms \u201eSchwarze Bachforelle\u201c (PDS) nachweislich seit 1999 in der gegenst\u00e4ndlichen Gew\u00e4sserstrecke.<\/strong><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Schwarze Bachforelle &amp; Pr\u00e4datoren<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wesentlich im Zusammenhang mit dieser Entwicklung ist auch das Auftreten des <strong>Syndroms \u201eSchwarze Bachforelle\u201c (PDS) nachweislich seit 1999 in der gegenst\u00e4ndlichen Gew\u00e4sserstrecke.<\/strong> Dabei kam es im Sp\u00e4tsommer und Herbst regelm\u00e4\u00dfig zu gr\u00f6\u00dferen Ausf\u00e4llen bei den Bachforellen (Haunschmid &amp; Busse 2005). Parallel zu den Untersuchungen und Erhebungen durch das IGF wurde vom Bewirtschafter und den \u00d6BF eine Fischpr\u00e4datoren\u2013Z\u00e4hlung (Schwerpunkt: fischfressende V\u00f6gel \u2013 Kormoran, G\u00e4nses\u00e4ger und Reiher) \u00fcber das Winterhalbjahr 2005\/2006 vorgenommen.<br \/><br \/>Ergebnis der gegenst\u00e4ndlichen Untersuchungen soll ein Bewirtschaftungskonzept sein, das in Abstimmung mit den \u00d6BF und den Bewirtschaftern erstellt werden muss, und sowohl fischereiwirtschaftliche als auch strukturelle Ma\u00dfnahmen beinhalten soll. <strong>Mit der Zielsetzung einer attraktiven, nachhaltigen und \u00f6kologisch sinnvollen Angelfischerei an der Traun zwischen Hallst\u00e4tter See und Traunsee.<\/strong> In weiterer Folge ist vorgesehen, die Besatzfische zu markieren und die Angelfischerei mittels Erhebungsb\u00f6gen und Fangstatistik in die Untersuchungen mit einzubeziehen. <strong>Eine Erfolgskontrolle mittels Elektrofischerei ist in sp\u00e4testens 3 Jahren jedenfalls wieder vorzusehen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Material und Methoden<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Lage der Probestrecken<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Elektrobefischungen wurden am <strong>17. und 18.10.2005<\/strong> an den in der Karte bezeichneten Strecken durchgef\u00fchrt. Zus\u00e4tzlich wurden Befischungen des IGF an 2 Seitenb\u00e4chen \u2013 Kaltenbach und Sulzbach &#8211; vom August 2004 in die Datenauswertung mit einbezogen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"722\" height=\"751\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20025_Fischbestandsaufnahme_020.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-44193\" style=\"aspect-ratio:0.9613840168112685;width:840px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20025_Fischbestandsaufnahme_020.jpg 722w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20025_Fischbestandsaufnahme_020-308x320.jpg 308w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20025_Fischbestandsaufnahme_020-360x374.jpg 360w\" sizes=\"auto, (max-width: 722px) 100vw, 722px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Lage der Probestrecken.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In Bezug auf die hydromorphologische Belastung sind die beiden relevanten Basiswasserk\u00f6rper der Traun (40992 und 41113) als \u201eerheblich ver\u00e4ndert\u201c eingestuft (HMWB). Das morphologische Risiko besteht durchgehend aufgrund der L\u00e4ngsverbauungen, Begradigungen und fehlenden Quervernetzung. Oberhalb der Projektstrecke liegen zwischen Lauffen und Hallst\u00e4tter See 3 Kraftwerke, die flussauf nicht oder nur eingeschr\u00e4nkt fischpassierbar sind (KW Lauffen, KW Bad Goisern und KW Eislm\u00fchle). Die Sohlschwelle bei der Eisenbahnbr\u00fccke in Lauffen ist als artspezifisch eingeschr\u00e4nkt fischpassierbar eingestuft. In der Projektstrecke selbst ist das L\u00e4ngskontinuum nicht unterbrochen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"713\" height=\"585\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20025_Fischbestandsaufnahme_030.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-44194\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20025_Fischbestandsaufnahme_030.jpg 713w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20025_Fischbestandsaufnahme_030-390x320.jpg 390w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20025_Fischbestandsaufnahme_030-360x295.jpg 360w\" sizes=\"auto, (max-width: 713px) 100vw, 713px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Kontinuumsunterbrechungen und Seitengew\u00e4sser, Traun unterhalb Hallst\u00e4tter See<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Elektrobefischungen<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Elektrobefischung wurden Habitat bezogen als Streifenbefischungen nach Schmutz et al (2001) am 17. und 18.10.2005 durchgef\u00fchrt. Dabei kam ein 11 kW Stand-Aggregat der Firma Grassl zum Einsatz. Je nach Eignung wurden die verschiedenen Habitate vom Boot aus mit der Polstange flussauf bzw. mit einem Anodenrechen flussab treibend befischt. Zum Teil konnten die Ufer auch watend befischt werden \u2013 hierzu wurde ein 2,0 kW R\u00fcckenaggregat der Firma Grassl verwendet. Die Uferbefischungen erfolgten zur Absicherung der gesch\u00e4tzten Fang-Wahrscheinlichkeit mehrmals in 2 Fangdurchg\u00e4ngen. In diesem Fall erfolgten die<br \/>Abundanz Sch\u00e4tzungen (N) nach Zippin (1956) mit der Formel:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"576\" height=\"90\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20025_Fischbestandsaufnahme_035.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-44197\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20025_Fischbestandsaufnahme_035.jpg 576w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20025_Fischbestandsaufnahme_035-450x70.jpg 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20025_Fischbestandsaufnahme_035-360x56.jpg 360w\" sizes=\"auto, (max-width: 576px) 100vw, 576px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei einem Gro\u00dfteil der befischten Streifen, die nur mit einem Fangdurchgang befischt wurden, wurde die Fangwahrscheinlichkeit optisch gesch\u00e4tzt und bei der Bestandsberechnung entsprechend ber\u00fccksichtigt. Dasselbe gilt f\u00fcr verschiedene Kleinfischarten wie Koppen, Elritzen und Schneider und f\u00fcr Jungfischschw\u00e4rme.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei allen Streifen wurde neben Angabe ihrer Lage und Zuordnung der jeweiligen Habitat Kategorie, die L\u00e4nge des Streifens und die Flussbreite mit einem Laserentfernungsmesser bestimmt, sowie die befischte Breite angegeben. Gleichzeitig wurden die H\u00e4ufigkeit und die Ausdehnung der befischten Habitate in den jeweiligen Probestrecken optisch abgesch\u00e4tzt. Die gekescherten Fische wurden f\u00fcr den Zeitraum der Befischung lebend geh\u00e4ltert, sediert, vermessen, makroskopisch untersucht und anschlie\u00dfend zur G\u00e4nze wieder freigelassen. Erfasst wurden bei allen gekescherten Fischen die Artzugeh\u00f6rigkeit, die Totall\u00e4nge (Lt) und ab einer L\u00e4nge von 10 cm auch das Gewicht, \u00e4u\u00dferliche Parasitierung, Verletzungen und Markierungen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Bestandsabsch\u00e4tzung<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Um eine repr\u00e4sentative Absch\u00e4tzung der quantitativen Fischbestandswerte (Abundanz und Biomasse) zu erhalten, wurden die Befischungsergebnisse wie folgt berechnet:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr jede Strukturkategorie wurden die Fangergebnisse unter Ber\u00fccksichtigung des Fangwahrscheinlichkeit und der befischten Fl\u00e4che auf Hektarwerte umgerechnet =&gt; Ergebnis: mittlere(s) Anzahl bzw. Biomasse pro Fl\u00e4cheneinheit befischter Struktur f\u00fcr den jeweiligen Bereich. Unter Einbeziehung der Breite der verschiedenen Uferstrukturen und der mittleren Flussbreite erh\u00e4lt man \u00fcber die Gewichtung der Ergebnisse nach dem prozentualen Anteil der Flussbettstruktur im jeweiligen Befischungsbereich den Fischbestand (Abundanz bzw. Biomasse) pro Hektar Fluss. \u00dcber die Flussbreite k\u00f6nnen diese Werte wieder auf 100 m Flussl\u00e4nge umgerechnet werden. <\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">L\u00e4ngenfrequenzanalyse<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die L\u00e4ngen der Fische wurden mit deren H\u00e4ufigkeiten in Zusammenhang gebracht und als L\u00e4ngen-Frequenzdiagramm f\u00fcr repr\u00e4sentative Befischungsstrecken deskriptiv bearbeitet. Dabei wurden alle Streifendaten einer Befischungsstrecke gepoolt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Konditionsfaktor <\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zur Beurteilung des Ern\u00e4hrungszustandes der gefangenen Fische wurde der Fulton\u2019sche Konditionsfaktor herangezogen. Die Formel hierzu lautet:<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"202\" height=\"105\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20025_Fischbestandsaufnahme_038.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-44203\" style=\"aspect-ratio:1.9239470159249887;width:324px;height:auto\"\/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr die Berechnung des Fulton\u2019schen Konditionsfaktors wurden nur Fische ab einer Totall\u00e4nge von 20 cm herangezogen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Hydrologische Bedingungen im Untersuchungsjahr<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zur Beurteilung der hydrologischen Bedingungen im Untersuchungsjahr erhielten wir von der Unterabteilung Hydrographie des Amtes der Ober\u00f6sterreichischen Landesregierung die Abfluss- und Temperaturwerte des Traun-Pegels Bad Ischl (HZB-Nr.: 205153) f\u00fcr die Jahresreihe von 1990 bis 2005. Die Traun ist im untersuchten Abschnitt ein Seeausrinn mit einem gem\u00e4\u00dfigt nivalem Abflussregime, das bedeutet einem durch die Schneeschmelze bedingten Maximum im Mai, gefolgt von h\u00f6heren Abfl\u00fcssen in den Monaten Juni, April und Juli und einem winterlichem Minimum im J\u00e4nner und Februar eines jeden Jahres (Mader et al 1996). Das Einzugsgebiet der Traun in Bad Ischl umfasst 752 km2.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li class=\"has-medium-font-size\">Mittlere Jahresabfluss der Jahresreihe 1976-2002 betr\u00e4gt 41,4 m3 \/s (MQ), <\/li>\n\n\n\n<li class=\"has-medium-font-size\">Niederwasser-Pegel &#8211;  NNQ liegt bei 5,07 m3\/s (23.01.1979), <\/li>\n\n\n\n<li class=\"has-medium-font-size\">der h\u00f6chste seit 1976 gemessene Wert (HHQ) bei 501 m3\/s (13. August 2002) (BMLFUW 2005).<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In Bezug auf die Wassertemperaturen zeigt sich im Falle der Traun in Bad Ischl ein relativ ausgeglichener Jahresgang mit Mittelwerten zwischen 4 und 16\u00b0C und Maximalwerten, die 20\u00b0C selten \u00fcberschreiten.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Abfl\u00fcsse Ischler-Traun 1990 &#8211; 2005<\/h3>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"749\" height=\"373\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20025_Fischbestandsaufnahme_040.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-44206\" style=\"aspect-ratio:2.0080851242092916;width:840px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20025_Fischbestandsaufnahme_040.jpg 749w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20025_Fischbestandsaufnahme_040-450x224.jpg 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20025_Fischbestandsaufnahme_040-360x179.jpg 360w\" sizes=\"auto, (max-width: 749px) 100vw, 749px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Abfl\u00fcsse der Traun am Pegel Bad Ischl, Jahresreihe 1990 &#8211; 2005.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Wassertemperaturen Ischler Traun 1993 \u2013 2003<\/h3>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"756\" height=\"355\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20025_Fischbestandsaufnahme_050.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-44207\" style=\"aspect-ratio:2.1296271842950834;width:840px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20025_Fischbestandsaufnahme_050.jpg 756w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20025_Fischbestandsaufnahme_050-450x211.jpg 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20025_Fischbestandsaufnahme_050-360x169.jpg 360w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20025_Fischbestandsaufnahme_050-642x300.jpg 642w\" sizes=\"auto, (max-width: 756px) 100vw, 756px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Wassertemperaturen der Traun bei Bad Ischl, Jahresreihe 1993 \u2013 2003.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Bisheriger Untersuchungen<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die lange Zeitreihe der N\u00e4hrstoffentwicklung im Hallst\u00e4ttersee stammen aus der Datenbank der Abteilung Seenkunde des IGF. Vom Gew\u00e4sserschutz bei der Abteilung Wasserwirtschaft des Amtes der Ober\u00f6sterreichischen Landesregierung erhielten wir Makrozoobenthos-Daten, die im Zuge des Messprogrammes der WGEV in 2-j\u00e4hrigen Intervallen seit 1995 erhoben worden waren. Daf\u00fcr sei Herrn Dr. Gustav Schay an dieser Stelle recht herzlich gedankt. Aus den gesammelten Unterlagen des Dr. E. Kainz, BAW wurden fischereilich und fisch\u00f6kologisch relevante Daten entnommen. Die vergleichsweise verwendeten Befischungsdaten aus vergangenen Jahren stammen aus der Fischdatenbank des IGF, Scharfling (ATFIbase).<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Phosphorkonzentration 1974 bis 2005<\/h3>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"769\" height=\"344\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20025_Fischbestandsaufnahme_060.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-44209\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20025_Fischbestandsaufnahme_060.jpg 769w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20025_Fischbestandsaufnahme_060-450x201.jpg 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20025_Fischbestandsaufnahme_060-360x161.jpg 360w\" sizes=\"auto, (max-width: 769px) 100vw, 769px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Gesamtphosphorkonzentrationen [\u00b5g\/l] im Hallst\u00e4ttersee von 1974 bis 2005.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Jahresreihe der Gesamtphosphorkonzentration als produktionsbegrenzenden N\u00e4hrstoff \u00fcber 30 Jahre im Hallst\u00e4ttersee zeigt eine starke Reduktion von Maximalwerten zwischen 20 und 25 \u00b5g\/l im Jahr 1979 auf unter 10 \u00b5g\/l im Jahr 1994. Seither ergaben sich nur vergleichsweise geringf\u00fcgige \u00c4nderungen mit einer leicht abnehmenden Tendenz bis 2005.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Makrozoobenthos<\/h3>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"762\" height=\"387\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20025_Fischbestandsaufnahme_070.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-44224\" style=\"aspect-ratio:1.9690313723906812;width:840px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20025_Fischbestandsaufnahme_070.jpg 762w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20025_Fischbestandsaufnahme_070-450x229.jpg 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20025_Fischbestandsaufnahme_070-360x183.jpg 360w\" sizes=\"auto, (max-width: 762px) 100vw, 762px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Biomassen der Fischn\u00e4hrtiere in der Traun zwischen Hallst\u00e4ttersee und Traunsee.<br \/>(Daten vom 15.02.1995 aus Kainz 1995, ab 1995 vom Amt der O\u00d6 Landesregierung)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Ergebnisse der Makrozoobenthos-Untersuchungen bringen die Erkenntnis, dass die Biomassen in der Traun ab Bad Ischl generell zumindest seit 1995 auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau von unter 10 g\/m2 liegen. Im Bereich Steeg, direkt unterhalb des Hallst\u00e4ttersees, ist ein starker kontinuierlicher R\u00fcckgang w\u00e4hrend der letzten 10 Jahre von einem sehr hohen Wert mit \u00fcber 100 g\/m2 im Jahr 1995 zu verzeichnen. Im Bereich Brunnleiten, zwischen Lauffen und Bad Ischl, waren 1998 und 2001 vor\u00fcbergehend Biomassen um 30 g\/ m2 festgestellt worden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Werte aus Kainz 1995 d\u00fcrften aus methodischen Gr\u00fcnden nur bedingt vergleichbar sein. Allerdings zeigen sie zum gegebenen Zeitpunkt eine klare Tendenz der Abnahme der N\u00e4hrtierdichte entlang der Traun flussab von Bad Ischl. Im Zuge der Beweissicherung konnte Kainz (1995) auch eine relativ gute Korrelation zwischen Makrozoobenthos-Biomasse und Fisch-Biomasse feststellen. Er f\u00fchrt eine im Vergleich zu 1989 beobachtete Abnahme der Fischn\u00e4hrtiere unterhalb Bad Ischl auf die Inbetriebnahme der Abwasserreinigungsanlage Bad Ischl im Jahr 1988 zur\u00fcck. <\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Fisch\u00f6kologisch Chronik<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dazu eine kleine Chronik fisch\u00f6kologisch m\u00f6glicherweise relevanter Ereignisse und Feststellungen, die Kainz im Zusammenhang mit der Beweissicherung 1995 zusammengetragen hat:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>1981 Bergsturz bei Bad Goisern<\/li>\n\n\n\n<li>R\u00fcckgang der \u00c4schen und Rutten, Bachforellen massiv besetzt<\/li>\n\n\n\n<li>1987 wurden noch Steinkrebse gefangen (?)<\/li>\n\n\n\n<li><strong>1988 ARA Bad Ischl geht in Betrieb<\/strong><\/li>\n\n\n\n<li>Diffuser N\u00e4hrstoffeintrag im Stadtbereich Bad Ischl bleibt bestehen<\/li>\n\n\n\n<li>1989 MZB 24,3 g\/m2<\/li>\n\n\n\n<li>in Langwies, Fischbiomasse liegt allerdings nur bei 50 kg\/ha<\/li>\n\n\n\n<li>MZB 74 g\/m2<\/li>\n\n\n\n<li>in Bad Ischl ist hoch<\/li>\n\n\n\n<li>J\u00e4hrlicher Besatz pro km: 40 BF0+ 150 BF1+ 400 \u00c4 0+ im Herbst bzw. 12 kg BF 0+ 10 kg \u00c4 0+<\/li>\n\n\n\n<li>1987-91 Bauma\u00dfnahmen in Bad Ischl, Eintiefung bis um 1,60 m, Bachforellen im<\/li>\n\n\n\n<li>Laichgesch\u00e4ft stark beeintr\u00e4chtigt, eine langfristige negative Auswirkung auf den Fischbestand wird ausgeschlossen.<\/li>\n\n\n\n<li>Anbindung der Kaltenbachau an die Traun bereits \u00f6ffentlich diskutiert<\/li>\n\n\n\n<li>1994\/95 keine Steinkrebse mehr, Fischbestand nicht geringer trotz Flussbau,<\/li>\n\n\n\n<li><strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Maximalbestand in Bad Ischl liegt bei 240 kg\/ha<\/mark><\/strong><\/li>\n\n\n\n<li>1994 Sehr hei\u00dfer Sommer, erster R\u00fcckgang der F\u00e4nge der Angelfischerei<\/li>\n\n\n\n<li>1996 \u00d6lunfall Traun\/Steeg: 3000-4000 l Heiz\u00f6l diffus im M\u00e4rz ausgetreten <br \/>(Siehe unter <a href=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/?p=26255\">https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/?p=26255<\/a>)<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Leider wurden uns f\u00fcr die gegenst\u00e4ndliche Analyse keine Angaben \u00fcber die fischereiliche Bewirtschaftung mit Besatz und Entnahme in den vergangenen Jahren, die \u00fcber die o.g. Ma\u00dfnahmen des Revieres hinausgehen, zur Verf\u00fcgung gestellt.<\/p>\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Ergebnisse<\/h1>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00d6komorphologie der Strecke<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine Beurteilung der Strukturg\u00fcte erfolgte in Anlehnung an das in Deutschland entwickelte Verfahren (LAWA 2000). Dabei wird die Gew\u00e4sserstruktur anhand eines Bewertungsbogens mit Hilfe der folgenden 6 Hauptparameter beurteilt: Laufentwicklung, L\u00e4ngsprofil, Querprofil, Sohlenstruktur, Uferstruktur und Gew\u00e4sserumfeld.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Erhebung \u00d6komorphologie \u2013 der Strukturg\u00fcte<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als Referenz bzw. Klasse 1 wird der potentiell nat\u00fcrliche Zustand des jeweiligen Gew\u00e4ssertyps herangezogen \u2013 also jener Zustand, der sich bei Aufgabe aller Nutzungen im Einzugsgebiet und am Gew\u00e4sser sowie Entnahme aller Einbauten einstellen w\u00fcrde. Jeder der 6 Hauptparameter setzt sich wiederum aus mehreren Einzelparametern zusammen, die im Feld bewertet werden. Aus der Zusammenschau aller 6 Hauptparameter ergibt sich eine Gesamtbeurteilung der Strukturg\u00fcteklasse des Gew\u00e4sserabschnittes zwischen \u201eunver\u00e4ndert\u201c und \u201evollst\u00e4ndig ver\u00e4ndert\u201c.<br \/><br \/>Zus\u00e4tzlich werden die erfassten Einleitungen, \u00dcberbauungen, Seitenbachm\u00fcndungen und Querwerke der Reihenfolge nach mit Bezug zum jeweiligen Abschnitt und Flusskilometer aufgelistet. Abschnitte, die sich in ihrer Struktur gleichen, werden zu Abschnittsbl\u00f6cken zusammengefasst und verbal beschrieben. Die einzelnen Abschnitte und typischen Strukturen wurden auch fotographisch dokumentiert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Traun ist im Projektsbereich zwischen Hallst\u00e4ttersee und Traunsee weitgehend von S\u00fcd nach Nord ausgerichtet, durchquert als Muldentalgew\u00e4sser das Becken von Bad Goisern, passiert in einem Sohlenkerbtal bei Anzenau und Lauffen zwei felsige Talengen, durchquert das weite Ischler Becken und flie\u00dft von dort wiederum durch eine enge Sohlenkerbtalstrecke nach Ebensee (Kohl 1992). <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Der gegenst\u00e4ndliche Abschnitt umfasst die Flie\u00dfstrecke der Traun im Ischler Becken.<\/strong><br \/>Der Flusslauf ist hier \u00fcber weite Strecken schwach geschwungen. Nennenswerte Querbauwerke treten nicht auf \u2013 eine fischpassierbare Sohlrampe befindet sich direkt unterhalb der alten Eisenbahnbr\u00fccke oberhalb von Bad Ischl. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"746\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/image-7-1024x746.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-23123\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/image-7-1024x746.png 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/image-7-439x320.png 439w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/image-7-260x190.png 260w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/image-7.png 1183w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Die alte Lokahlbahnbr\u00fccke.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Querb\u00e4nke treten nur vereinzelt auf, die Str\u00f6mungsdiversit\u00e4t ist zumeist m\u00e4\u00dfig, die Tiefenvarianz gering. Die Traun ist \u00fcber weite Strecken durch eine beidseitige Ufersicherung in Form eines Blocksteinwurfes charakterisiert. Im Ortsgebiet von Bad Ischl sind die Ufer beidseitig durch Steinschlichtungen gesichert. Hier erh\u00f6hen Ufersporne bzw. Kurzbuhnen die Strukturvielfalt entlang der Prallufer. Stellenweise sind noch L\u00e4ngsb\u00e4nke in Form ausgedehnter Schotterb\u00e4nke vorhanden \u2013 v.a. oberhalb und direkt im Ortsgebiet von Bad Ischl. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"600\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/HAH_DSCN0064_05.-August-2012-1.jpg\" alt=\"Im Stadtrevier mit Blick auf die Katrin\" class=\"wp-image-1264\" style=\"aspect-ratio:1.3333072916666666;width:840px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/HAH_DSCN0064_05.-August-2012-1.jpg 800w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/HAH_DSCN0064_05.-August-2012-1-300x225.jpg 300w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/HAH_DSCN0064_05.-August-2012-1-200x150.jpg 200w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/HAH_DSCN0064_05.-August-2012-1-680x510.jpg 680w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Im Stadtrevier mit Blick auf die Katrin<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Unterhalb von Bad Ischl finden sich noch regelm\u00e4\u00dfig Reihen von Pilotenst\u00fcmpfe als Reste historischer Uferschutzbauten (Zinkenw\u00e4nde bzw. Holzwehren). Das Sohlensubstrat wird von Schotter und Steinen dominiert, die Substrat Diversit\u00e4t ist \u00fcberwiegend gering bis m\u00e4\u00dfig, besondere Sohlenstrukturen sind selten. Au\u00dferhalb des Ortsgebietes sind die Ufer fast durchgehend von einem Geh\u00f6lzg\u00fcrtel bzw. einer Geh\u00f6lzgalerie ges\u00e4umt. Zumeist liegen direkt dahinter Verkehrsfl\u00e4chen bzw. der Bahnk\u00f6rper. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"757\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/image-5-1024x757.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-23121\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/image-5-1024x757.png 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/image-5-433x320.png 433w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/image-5-1536x1136.png 1536w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/image-5.png 1922w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Oberhalb der Lokalbahnbr\u00fccke bevor diese neu erbaut und das Flussbett der Traun tiefergelegt wurde. <\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nur im Bereich von Engleithen bis zur Kaltenbachau, orographisch linksseitig oberhalb von Bad Ischl, existiert noch ein breiter Gew\u00e4sserrandstreifen mit Geh\u00f6lz. Leider ist diese ehemalige Talaue nicht mehr an den Fluss angebunden bzw. von ein j\u00e4hrlichen Hochwasserereignissen betroffen. Dieser Talabschnitt ist ein alter Seeboden \u2013 es hat also hier unmittelbar nach Abschmelzen des W\u00fcrm eiszeitlichen Eises einen See gegeben (Kohl 1992).<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/HAH_DSCN0878_28.-Mai-2012.jpg\" alt=\"Unterlauf Sulzbach mit den betonierten Kaskaden\" class=\"wp-image-495\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/HAH_DSCN0878_28.-Mai-2012.jpg 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/HAH_DSCN0878_28.-Mai-2012-300x225.jpg 300w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/HAH_DSCN0878_28.-Mai-2012-200x150.jpg 200w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/HAH_DSCN0878_28.-Mai-2012-680x510.jpg 680w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Unterlauf Sulzbach mit den betonierten Kaskaden<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nennenswerte Seitengew\u00e4sser im Untersuchungsbereich sind rechtsseitig der Sulzbach, der im M\u00fcndungsbereich hart in Form eines Trapezgerinnes verbaut ist, der Kaltenbach von links, dessen M\u00fcndung ebenfalls nicht fischpassierbar ist. Noch im Ortsgebiet m\u00fcndet die Ischl von links \u00fcber eine weitgehend fischpassierbare Rampe ein. Unterhalb von Bad Ischl m\u00fcndet die Restwasserstrecke des Rettenbaches von rechts \u00fcber ein bei Niederwasser unpassierbares Querwerk in die Traun.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Der Abschnitt mit einer L\u00e4nge von 8,25 km von Lauffen bis unterhalb von Bad Ischl<\/mark><\/strong> wurde als \u201estark ver\u00e4ndert\u201c, im Ortsgebiet von Bad Ischl aufgrund der harten Ufersicherung und des fehlenden Gew\u00e4sserrandstreifens sogar als \u201esehr stark ver\u00e4ndert\u201c eingestuft. Die Fotodokumentation auf den beiden folgenden Seiten gibt einen guten \u00dcberblick \u00fcber die Struktur entlang der gesamten Strecke.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Fotodokumentation<\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1467\" height=\"567\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20025_Fischbestandsaufnahme_BILDER_100.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-44244\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20025_Fischbestandsaufnahme_BILDER_100.jpg 1467w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20025_Fischbestandsaufnahme_BILDER_100-450x174.jpg 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20025_Fischbestandsaufnahme_BILDER_100-1024x396.jpg 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20025_Fischbestandsaufnahme_BILDER_100-360x139.jpg 360w\" sizes=\"auto, (max-width: 1467px) 100vw, 1467px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Quelle: BAW-IGF: Ischler Traun, \u00d6BF<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"399\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20025_Fischbestandsaufnahme_BILDER_105-1024x399.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-44246\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20025_Fischbestandsaufnahme_BILDER_105-1024x399.jpg 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20025_Fischbestandsaufnahme_BILDER_105-450x175.jpg 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20025_Fischbestandsaufnahme_BILDER_105-360x140.jpg 360w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20025_Fischbestandsaufnahme_BILDER_105.jpg 1460w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Quelle: BAW-IGF: Ischler Traun, \u00d6BF<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"400\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20025_Fischbestandsaufnahme_BILDER_110-1024x400.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-44247\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20025_Fischbestandsaufnahme_BILDER_110-1024x400.jpg 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20025_Fischbestandsaufnahme_BILDER_110-450x176.jpg 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20025_Fischbestandsaufnahme_BILDER_110-360x140.jpg 360w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20025_Fischbestandsaufnahme_BILDER_110.jpg 1458w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Quelle: BAW-IGF: Ischler Traun, \u00d6BF<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"403\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20025_Fischbestandsaufnahme_BILDER_115-1024x403.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-44248\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20025_Fischbestandsaufnahme_BILDER_115-1024x403.jpg 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20025_Fischbestandsaufnahme_BILDER_115-450x177.jpg 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20025_Fischbestandsaufnahme_BILDER_115-360x142.jpg 360w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20025_Fischbestandsaufnahme_BILDER_115.jpg 1464w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Quelle: BAW-IGF: Ischler Traun, \u00d6BF<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"397\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20025_Fischbestandsaufnahme_BILDER_120-1024x397.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-44249\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20025_Fischbestandsaufnahme_BILDER_120-1024x397.jpg 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20025_Fischbestandsaufnahme_BILDER_120-450x174.jpg 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20025_Fischbestandsaufnahme_BILDER_120-360x139.jpg 360w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20025_Fischbestandsaufnahme_BILDER_120.jpg 1464w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Quelle: BAW-IGF: Ischler Traun, \u00d6BF<\/figcaption><\/figure>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"825\" height=\"569\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20025_Fischbestandsaufnahme_BILDER_130.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-44250\" style=\"aspect-ratio:1.4499244816696417;width:840px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20025_Fischbestandsaufnahme_BILDER_130.jpg 825w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20025_Fischbestandsaufnahme_BILDER_130-450x310.jpg 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20025_Fischbestandsaufnahme_BILDER_130-360x248.jpg 360w\" sizes=\"auto, (max-width: 825px) 100vw, 825px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Quelle: BAW-IGF: Ischler Traun, \u00d6BF<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Artenspektrum und Gef\u00e4hrdungsstatus<\/h1>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Aktuelle Fischartenliste \/ Ischler Traun, Herbst 2005                                       Historisches Leitbild<\/mark><\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"841\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20025_Fischbestandsaufnahme_Leitbild_200-1024x841.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-44253\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20025_Fischbestandsaufnahme_Leitbild_200-1024x841.jpg 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20025_Fischbestandsaufnahme_Leitbild_200-390x320.jpg 390w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20025_Fischbestandsaufnahme_Leitbild_200-360x296.jpg 360w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20025_Fischbestandsaufnahme_Leitbild_200.jpg 1109w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Insgesamt wurden im Zuge der Befischungen an der Ischler Traun 12 Fischarten nachgewiesen, wovon 10 Arten als urspr\u00fcnglich heimisch und 2 als allochthon gelten (Aal und Regenbogenforelle). Vergleichsweise h\u00e4ufige Arten sind die Regenbogenforelle, die Koppe und die \u00c4sche. Nur vereinzelt gefangen wurden Aalrutte, Hecht und Schneider. Als gef\u00e4hrdet nach der aktuellen Roten Liste der Fische \u00d6sterreichs (Wolfram &amp; Mikschi 2006) gelten Aalrutte und \u00c4sche. Bachforelle, Barbe, Elritze, Hecht und Koppe droht die Gef\u00e4hrdung. Im Vergleich zum historischen Leitbild mit insgesamt 18 Fischarten ergibt sich aufgrund der gegenst\u00e4ndlichen Befischung ein Defizit von 10 Arten, wobei es sich ausnahmslos um seltene Begleitarten handelt. Brachse und Ru\u00dfnase konnten noch von Kainz 1988 nachgewiesen werden und kommen aller Wahrscheinlichkeit nach weiterhin vereinzelt zwischen Ischl und Traunsee vor. Weiterhin ist auch mit dem zeitweisen Vorkommen von Seeforelle und Rotauge zu rechnen. Das Vorkommen des Perlfisches ist auf wenige Tage im Jahr w\u00e4hrend des Laichzuges und die unmittelbare N\u00e4he der Ischl beschr\u00e4nkt. Das historische Vorkommen von Bachschmerle, Gr\u00fcndling, Hasel und Str\u00f6mer in diesem Traun Abschnitt ist nicht belegt.<\/p>\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Quantitative Fischbestandssch\u00e4tzung<\/h1>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die gegenst\u00e4ndliche Elektrobefischung in der Traun ergab relativ geringe Fischbestandsdichten bis unterhalb von Bad Ischl. Ab hier dominierten Regenbogenforellen mit \u00fcber 50 % den etwas erh\u00f6hten Wert (1.360 Ind.\/ha). Wobei hier allerdings durchwegs auch vermehrt eins\u00f6mmerige Fische gefangen wurden, sodass die Biomasse vergleichsweise gering ist. Extrem niedrige Werte wurden oberhalb von Bad Ischl (Reitstall) festgestellt, und zwar sowohl in Bezug auf die Abundanz, als auch auf die Biomasse. Im Bereich Lauffen (Entenstein) sind die Fischbiomassen \u00e4hnlich wie unterhalb der Rettenbachm\u00fcndung unterdurchschnittlich, im<br \/>Ortsgebiet von Bad Ischl dagegen vergleichsweise sehr gut. Hier setzt sich der Fischbestand im Wesentlichen aus Regenbogenforellen, \u00c4schen, Aitel und Barben zusammen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"431\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20025_Fischbestandsaufnahme_Leitbild_210-1024x431.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-44258\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20025_Fischbestandsaufnahme_Leitbild_210-1024x431.jpg 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20025_Fischbestandsaufnahme_Leitbild_210-450x190.jpg 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20025_Fischbestandsaufnahme_Leitbild_210-360x152.jpg 360w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20025_Fischbestandsaufnahme_Leitbild_210.jpg 1116w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Ergebnis der Elektrobefischungen am 17. und 18.10.2005<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die fisch\u00f6kologische Bewertung nach Haunschmid et al (2006) ergibt f\u00fcr die 4 Abschnitte im L\u00e4ngsverlauf 2,14 \/ 3,00 \/ 2,39 und 2,66. Das bedeutet den guten Zustand f\u00fcr den Bereich Lauffen und Ortsbereich Bad Ischl und den m\u00e4\u00dfigen Zustand direkt oberhalb von Bad Ischl und unterhalb der Rettenbach M\u00fcndung. Es muss allerdings darauf hingewiesen werden, dass bei dieser Befischung in Bezug auf die Streifenanzahl und \u2013l\u00e4nge nicht der methodische Standard der Monitoring-Verordnung eingehalten wurde. Mit dem Fang einiger der oben bereits genannten seltenen Begleitarten ist bei umfangreicheren Befischungen zu rechnen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Bestandsdichten nach Individuen\/ha<\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"517\" height=\"396\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20025_Fischbestandsaufnahme_Leitbild_220.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-44261\" style=\"aspect-ratio:1.305567612358442;width:840px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20025_Fischbestandsaufnahme_Leitbild_220.jpg 517w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20025_Fischbestandsaufnahme_Leitbild_220-418x320.jpg 418w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20025_Fischbestandsaufnahme_Leitbild_220-360x276.jpg 360w\" sizes=\"auto, (max-width: 517px) 100vw, 517px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Ischler Traun &#8211; Bestandsdichten nach Individuen\/ha <\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Ischler Traun &#8211; Biomasse in Kg\/ha<\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"546\" height=\"384\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20025_Fischbestandsaufnahme_Leitbild_230.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-44262\" style=\"aspect-ratio:1.4218921668362157;width:840px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20025_Fischbestandsaufnahme_Leitbild_230.jpg 546w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20025_Fischbestandsaufnahme_Leitbild_230-450x316.jpg 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20025_Fischbestandsaufnahme_Leitbild_230-360x253.jpg 360w\" sizes=\"auto, (max-width: 546px) 100vw, 546px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Ischler Traun &#8211; Biomasse in Kg\/ha<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Alterspyramide \u00c4sche<\/h3>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"643\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20025_Fischbestandsaufnahme_Leitbild_240-1024x643.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-44263\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20025_Fischbestandsaufnahme_Leitbild_240-1024x643.jpg 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20025_Fischbestandsaufnahme_Leitbild_240-450x282.jpg 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20025_Fischbestandsaufnahme_Leitbild_240-360x226.jpg 360w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20025_Fischbestandsaufnahme_Leitbild_240.jpg 1122w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei den \u00c4schen sind in Zusammenschau der Ergebnisse aus den 4 Befischungsabschnitten alle Gr\u00f6\u00dfenklassen bzw. Jahrg\u00e4nge vorhanden. Die eins\u00f6mmerigen Fische mit L\u00e4ngen zwischen 10 und 14 cm belegen eine erfolgreiche nat\u00fcrliche Reproduktion. Allerdings ist die Fangzahl bei den \u00c4schen grunds\u00e4tzlich f\u00fcr dieses typische \u00c4schen Gew\u00e4sser viel zu gering. Die gr\u00f6\u00dfte gefangene \u00c4sche hatte eine Totall\u00e4nge von beinahe 49 cm, bei einem Gewicht von 969 g.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Alterspyramide Bachforelle<\/h3>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"613\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20025_Fischbestandsaufnahme_Leitbild_250-1024x613.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-44264\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20025_Fischbestandsaufnahme_Leitbild_250-1024x613.jpg 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20025_Fischbestandsaufnahme_Leitbild_250-450x269.jpg 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20025_Fischbestandsaufnahme_Leitbild_250-360x215.jpg 360w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20025_Fischbestandsaufnahme_Leitbild_250.jpg 1093w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">L\u00e4ngenverteilungen der Bachforelle, Traun bei Bad Ischl, Mitte Oktober 2005<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bachforellen wurden nur in sehr geringer Anzahl gefangen \u2013 allerdings aus allen Gr\u00f6\u00dfenklassen. Die wenigen eins\u00f6mmerigen Fische geben zumindest den Hinweis auf eine nat\u00fcrliche Rekrutierung \u2013 der Selbsterhalt der Population ist jedoch nicht gesichert.<br \/>Die gr\u00f6\u00dfte gefangene Bachforelle hatte eine Totall\u00e4nge von beinahe 38 cm und ein Gewicht von 586 g.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Alterspyramide Regenbogenforelle<\/h3>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"643\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20025_Fischbestandsaufnahme_Leitbild_260-1024x643.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-44266\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20025_Fischbestandsaufnahme_Leitbild_260-1024x643.jpg 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20025_Fischbestandsaufnahme_Leitbild_260-450x282.jpg 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20025_Fischbestandsaufnahme_Leitbild_260-360x226.jpg 360w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20025_Fischbestandsaufnahme_Leitbild_260.jpg 1104w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">L\u00e4ngenverteilungen der Regenbogenforelle, Traun bei Bad Ischl, Mitte Oktober 2005<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Regenbogenforelle ist in der Ischler Traun am h\u00e4ufigsten von allen Angel fischereilich genutzten Fischarten. Wobei es sich hier inzwischen um eine sich selbst erhaltende Population mit einer guten nat\u00fcrlichen Rekrutierung handelt, wie die L\u00e4ngenfrequenzanalysen zeigen. Die gr\u00f6\u00dfte der gefangenen Regenbogenforellen hatte eine Totall\u00e4nge von 53,6 cm und ein<br \/>Gewicht von 1.559 g.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Alterspyramide Koppe und Elritze<\/h3>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"400\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20025_Fischbestandsaufnahme_Leitbild_270-1024x400.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-44272\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20025_Fischbestandsaufnahme_Leitbild_270-1024x400.jpg 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20025_Fischbestandsaufnahme_Leitbild_270-450x176.jpg 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20025_Fischbestandsaufnahme_Leitbild_270-360x140.jpg 360w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20025_Fischbestandsaufnahme_Leitbild_270.jpg 1084w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">L\u00e4ngenverteilungen der Koppe und Elritze, Ischl Traun, oberhalb vom Entenstein, Mitte Oktober 2005<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Alterspyramide Flussbarsch<\/h3>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"537\" height=\"346\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20025_Fischbestandsaufnahme_Leitbild_280.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-44274\" style=\"aspect-ratio:1.552048051302895;width:840px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20025_Fischbestandsaufnahme_Leitbild_280.jpg 537w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20025_Fischbestandsaufnahme_Leitbild_280-450x290.jpg 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20025_Fischbestandsaufnahme_Leitbild_280-360x232.jpg 360w\" sizes=\"auto, (max-width: 537px) 100vw, 537px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">L\u00e4ngenverteilung Flussbarsch, Ischler-Traun unterhalb Lauffen, Okt. 2005<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Kleinfische wurden nur unterhalb von Lauffen in gr\u00f6\u00dferer Anzahl gefangen und vermessen. Dabei zeigt sich eine gute Rekrutierung bei den Koppen und Elritzen. Bei den Flussbarschen wurden nur mehrj\u00e4hrige Fische gefangen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Fischbestandsentwicklung nach Individuen\/ha<\/h3>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"965\" height=\"681\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20025_Fischbestandsaufnahme_Leitbild_290.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-44279\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20025_Fischbestandsaufnahme_Leitbild_290.jpg 965w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20025_Fischbestandsaufnahme_Leitbild_290-450x318.jpg 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20025_Fischbestandsaufnahme_Leitbild_290-360x254.jpg 360w\" sizes=\"auto, (max-width: 965px) 100vw, 965px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Abundanz der 3 Wirtschaftsfischarten im Vergleich aller verf\u00fcgbaren Bestandsdaten seit 1988<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Die Zusammenstellung der Ergebnisse aller verf\u00fcgbaren Befischungen im Projekts Bereich zeigt im Wesentlichen im Stadtbereich von Bad Ischl keine nennenswerte \u00c4nderung der Abundanz der 3 Wirtschaftsfischarten seit 1995. Es hat sich hier jedoch der Bestand an Regenbogenforellen vervielfacht, w\u00e4hrend der Bachforellenbestand im selben Ausma\u00df reduziert wurde &#8211; eine klare Verdr\u00e4ngung in Bezug auf die Dominanz. Unterhalb von Bad Ischl hat sich die Bestandsdichte seit 1988 beinahe verdreifacht, und zwar ebenfalls ausschlie\u00dflich aufgrund der starken Zunahme der Regenbogenforelle.<\/mark><\/strong><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Fischbestandsentwicklung nach Biomasse in Kg\/ha<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Jahr 1994 waren Mitte November 2 Probestrecken im Stadtbereich von Bad Ischl befischt worden mit durchaus unterschiedlichem Ergebnis \u2013 strukturell bedingt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"978\" height=\"693\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20025_Fischbestandsaufnahme_Leitbild_295.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-44282\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20025_Fischbestandsaufnahme_Leitbild_295.jpg 978w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20025_Fischbestandsaufnahme_Leitbild_295-450x320.jpg 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20025_Fischbestandsaufnahme_Leitbild_295-360x255.jpg 360w\" sizes=\"auto, (max-width: 978px) 100vw, 978px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Eine \u00e4hnliche Entwicklung wie die Abundanzen spiegeln auch die Verh\u00e4ltnisse bei den Biomassen wieder. Die Unterschiede zwischen den beiden Bestandsaufnahmen 2003 und 2005 in Lauffen d\u00fcrften auch methodisch bedingt sein \u2013 hier war im Jahr 2003 nur mit einem Pol gefischt worden. Au\u00dfergew\u00f6hnlich niedrig ist der Fischbestand zwischen Lauffen und Bad Ischl im Bereich Reitstall. <\/mark><\/strong><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Abundanz und Biomasse, Kaltenbach und Sulzbach<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Gute Bachforellenbest\u00e4nde konnten dagegen noch im Kaltenbach und im Sulzbach nachgewiesen werden. Hier ist auch ist auch das PDS-Syndrom bei der Bachforelle offenbar bisher nicht aufgetreten.<\/mark><\/strong><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading has-medium-font-size\">Kaltenbach &#8211; 24.08.2004<\/h3>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"561\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/image-1024x561.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-10128\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/image-1024x561.png 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/image-450x247.png 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/image-680x373.png 680w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/image.png 1262w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Kaltenbach auf H\u00f6he Kaltenbachteich.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"738\" height=\"148\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20025_Fischbestandsaufnahme_Kaltenbach_300.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-44283\" style=\"aspect-ratio:4.986907401541548;width:840px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20025_Fischbestandsaufnahme_Kaltenbach_300.jpg 738w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20025_Fischbestandsaufnahme_Kaltenbach_300-450x90.jpg 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20025_Fischbestandsaufnahme_Kaltenbach_300-360x72.jpg 360w\" sizes=\"auto, (max-width: 738px) 100vw, 738px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Abundanz und Biomasse, Kaltenbach am 24.08.2004<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Sulzbach &#8211; 24.08.2004<\/h3>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"677\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/image-17-1024x677.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-23503\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/image-17-1024x677.png 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/image-17-450x297.png 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/image-17.png 1332w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Oberer Sulzbach unterhalb der Klamm.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"735\" height=\"177\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20025_Fischbestandsaufnahme_Sulzbach_310.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-44284\" style=\"aspect-ratio:4.152908978546835;width:840px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20025_Fischbestandsaufnahme_Sulzbach_310.jpg 735w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20025_Fischbestandsaufnahme_Sulzbach_310-450x108.jpg 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20025_Fischbestandsaufnahme_Sulzbach_310-360x87.jpg 360w\" sizes=\"auto, (max-width: 735px) 100vw, 735px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Abundanz und Biomasse, Sulzbach am 24.08.2004<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Kaltenbach wurden Fische von 10 bis 26 cm gefangen \u2013 ein Maximum bei 16 und 17 cm legt den Verdacht auf Besatzfische nahe \u2013 dieser konnte jedoch nicht verifiziert werden. Bei den vergleichsweise wenigen Jungfischen in der Gr\u00f6\u00dfe von 10 \u2013 12 cm d\u00fcrfte es sich aller Wahrscheinlichkeit um nat\u00fcrliche Rekrutierung desselben Jahres handeln. Im Sulzbach wurde eine klare Abgrenzung der einzelnen Jahrg\u00e4nge mit eins\u00f6mmerigen Bachforellen in der Gr\u00f6\u00dfe zwischen 7 und 10 cm festgestellt. Die L\u00e4ngenfrequenzanalyse belegt die erfolgreiche nat\u00fcrliche Reproduktion. Die gr\u00f6\u00dfte Bachforelle hatte eine L\u00e4nge von 42,1 cm und ein Gewicht von 833 g. Im Sulzbach wurde allerdings auch ein geringer Bestand an Regenbogenforellen, und zwar sowohl adulten, als auch eins\u00f6mmerigen Fische nachgewiesen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"310\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20025_Fischbestandsaufnahme_Kaltebach_u_Sulzbach_320-1024x310.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-44288\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20025_Fischbestandsaufnahme_Kaltebach_u_Sulzbach_320-1024x310.jpg 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20025_Fischbestandsaufnahme_Kaltebach_u_Sulzbach_320-450x136.jpg 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20025_Fischbestandsaufnahme_Kaltebach_u_Sulzbach_320-360x109.jpg 360w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20025_Fischbestandsaufnahme_Kaltebach_u_Sulzbach_320.jpg 1100w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">L\u00e4ngenverteilung der Bachforelle in 2 Seitenb\u00e4chen der Traun, Ende August 2005.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Vogelz\u00e4hlungen 2005 \/ 2006<\/h1>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Z\u00e4hlungen des Kormoran-Winterbestandes und der G\u00e4nses\u00e4ger im Bereich der Projektstrecke zwischen Lauffen und unterhalb von  Bad Ischl erfolgten durch Herrn Ing. Hubert Aitenbichler, den Aufseher des Fischereirevieres Oberes Salzkammergut, regelm\u00e4\u00dfig alle 2 \u2013 3 Tage. Ihm sei an dieser Stelle f\u00fcr die konsequente und verl\u00e4ssliche Durchf\u00fchrung dieser Arbeit recht herzlich gedankt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"523\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20025_Fischbestandsaufnahme_Gaensesaeger_400-1024x523.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-44290\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20025_Fischbestandsaufnahme_Gaensesaeger_400-1024x523.jpg 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20025_Fischbestandsaufnahme_Gaensesaeger_400-450x230.jpg 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20025_Fischbestandsaufnahme_Gaensesaeger_400-360x184.jpg 360w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20025_Fischbestandsaufnahme_Gaensesaeger_400.jpg 1044w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Ergebnis der G\u00e4nses\u00e4ger-Z\u00e4hlung zwischen Br\u00fccke Lauffen und Kalkwerk (8,25 km)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Daraus ergibt sich f\u00fcr das Winterhalbjahr eine mittlere Anzahl von 6 G\u00e4nses\u00e4gern auf dem Traun Abschnitt zwischen Lauffen und dem Kalkwerk unterhalb von Bad Ischl. Es wurden zwischen maximal 14 und im Minimum 2 G\u00e4nses\u00e4ger gleichzeitig festgestellt, mit einem H\u00f6hepunkt Ende J\u00e4nner\/ Anfang Februar und deutlich abnehmender Tendenz ab Anfang April 2006. <\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">1.200 G\u00e4nses\u00e4ger-Tage<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Insgesamt ist mit etwa <strong>1.200 G\u00e4nses\u00e4ger-Tagen<\/strong> f\u00fcr diesen Revierabschnitt zu rechnen. Die G\u00e4nses\u00e4gerdichte betr\u00e4gt damit etwa 0,72 Individuen pro km bzw. 0,24 Individuen pro Hektar. Der G\u00e4nses\u00e4ger ist auf Fischgr\u00f6\u00dfen zwischen 8 und 15 cm spezialisiert. Pro Tag fressen G\u00e4nses\u00e4ger zwischen 200 und 300 g Fisch. <strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Umgerechnet auf die hier vorliegenden Zahlen sind dies etwa 300 kg bzw. 20.000 St\u00fcck Jung- und Kleinfische im gegenst\u00e4ndlichen Revier.<\/mark><\/strong> Kormorane wurden im Rahmen der gegenst\u00e4ndlichen Vogelz\u00e4hlung nur an einem Tag, und zwar am 6. Februar 2006, beobachtet. Dabei handelte es sich um 9 Individuen, die hier w\u00e4hrend der Laichzeit der Aalrutten jagten. Obwohl offenbar ein gr\u00f6\u00dferer Anteil der V\u00f6gel nur Winterg\u00e4ste aus dem Baltikum und<br \/>Skandinavien sind, gibt es im ober\u00f6sterreichischen Salzkammergut &#8211; \u00e4hnlich wie auch in der Westschweiz &#8211; daneben auch einen Brutbestand des G\u00e4nses\u00e4gers. In den letzten Jahren ist auch wieder im Bereich der mittleren und unteren Traun und an der Alm ein verst\u00e4rktes Auftreten br\u00fctender G\u00e4nses\u00e4ger zu beobachten. Reiher wurden von Herrn Aitenbichler nicht weiter erw\u00e4hnt, sodass von dieser Seite mit keinen gr\u00f6\u00dferen Einwirkungen auf den Fischbestand zu rechnen ist.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Einfluss der Pr\u00e4datoren<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Einfluss der Pr\u00e4datoren in Form der G\u00e4nses\u00e4ger auf den Fischbestand ist im gegenst\u00e4ndlichen Fall mit 0,72 Individuen pro km noch vergleichsweise gering, Lindeiner und Keller (2001) stellten jedoch signifikante Auswirkungen auf den \u00c4schen Bestand bereits ab G\u00e4nses\u00e4ger Dichte zwischen 0,3 und 1,2 Individuen pro Flusskilometer fest. Ergebnisse aus der Schweiz (Escher 2004) mit sehr hohen G\u00e4nses\u00e4ger-Best\u00e4nden in der Bachforellenregion geben einen guten Eindruck \u00fcber das Gef\u00e4hrdungspotential, das von diesen Pr\u00e4datoren ausgehen kann: maximal 6,3 G\u00e4nses\u00e4ger pro Fluss-Kilometer fressen dort rund 49 x mehr Bachforellen als die Angelfischer fangen. Die entnommene Biomasse ist 7.3 x so gro\u00df. Damit besteht eine sehr gro\u00dfe Nutzungskonkurrenz mit der Angelfischerei. Nicht zu vernachl\u00e4ssigen sind die aufgrund der G\u00e4nses\u00e4ger Tage und des t\u00e4glichen Nahrungsbedarfes berechneten Sch\u00e4tzwerte in Bezug auf die absoluten Zahlen der ein- und zweis\u00f6mmrigen Fische. So ergeben sich f\u00fcr die Ischler Traun ca. 20.000 St\u00fcck Jung- und Kleinfische in der Zeit von Mitte Oktober 2005 bis Ende April 2006.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Pr\u00e4datoren und Fischbesatz<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hanfland (2002) konnte auch f\u00fcr eins\u00f6mmerige bzw. einj\u00e4hrige \u00c4schen zeigen, dass die z.T. massive Abwanderung unmittelbar nach dem Besatz einerseits von der Jahreszeit mit besseren Erfolgen im Herbst w\u00e4hrend der Niederwasserperiode, aber andererseits vor allem von der strukturellen Ausstattung der jeweiligen Gew\u00e4sserstrecke abh\u00e4ngt! Die Pr\u00e4dation durch V\u00f6gel stellt eine zunehmende Bedrohung der Fischbest\u00e4nde in Europa dar. Dies gilt speziell f\u00fcr die \u00c4sche, deren typischer Lebensraum ab einer Gr\u00f6\u00dfe von ca. 6 cm die flie\u00dfende Welle entlang der Schotterb\u00e4nke ist. Laut Born und Hanfland (2001) geh\u00f6rt die G\u00e4nses\u00e4ger Pr\u00e4dation in S\u00fcdbayern inzwischen zu den wesentlichsten Gef\u00e4hrdungsfaktoren, die derzeit auf die \u00c4schen Best\u00e4nde einwirken. Im Falle der Ischler Traun ist der Pr\u00e4datoren Druck durch den G\u00e4nses\u00e4ger zwar vorhanden, jedoch noch vergleichsweise gering. Jedenfalls empfiehlt es sich diesen Faktor bei den Besatzma\u00dfnahmen zu ber\u00fccksichtigen.<\/p>\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Diskussion<\/h1>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die beiden relevanten Basiswasserk\u00f6rper der Traun wurden als erheblich ver\u00e4ndert (HMWB) in der Ist-Bestandsanalyse im Rahmen der Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie eingestuft. Sie sind sowohl in Bezug auf die Hydrologie als auch auf die Morphologie im sicheren Risiko. An der Traun sind vor allem strukturelle Defizite in der Projektstrecke sowie die Unterbrechung des Kontinuums durch die Ausleitungskraftwerke oberhalb als wesentliche Beeintr\u00e4chtigungen zu nennen. Zweifellos ist f\u00fcr den Fischbestand die fehlende Quervernetzung von besonderer Bedeutung \u2013 die Kaltenbachau ist nicht mehr angebunden, einige Seitenb\u00e4che sind f\u00fcr die Fische der Traun nicht mehr erreichbar. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der N\u00e4hrstoffeintrag aus dem Hallst\u00e4ttersee hat sich von 1979 bis 1994 drastisch reduziert. Zus\u00e4tzlich ist die Abwasserreinigungsanlage Bad Ischl Ende der 1980er Jahre in Betrieb gegangen. In den vergangenen 10 Jahren sind die N\u00e4hrstoffeintr\u00e4ge daher im Wesentlichen konstant geblieben. Diese Entwicklung zeigen auch die Untersuchungen der Fischn\u00e4hrtiere im Bereich Bad Ischl.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00c4schenregion (Hyporhithral gro\u00df) <\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Traun ist hier in Bezug auf das Leitbild als \u00c4schenregion (Hyporhithral gro\u00df) mit 18 potentiellen Fischarten ausgewiesen, wobei 14 davon historisch belegt sind. Die gegenst\u00e4ndliche Fischbestandsaufnahme im Herbst 2005 ergab f\u00fcr alle Befischungsstrecken vergleichsweise geringe bis sehr geringe Fischbestandsdichten zwischen 160 und 1.360 Ind. pro Hektar. Dominant ist \u00fcberwiegend die Regenbogenforelle. Die \u00c4sche als Leitart wurde in teilweise sehr geringen Dichten in allen Teststrecken festgestellt, allerdings konnten insgesamt noch Individuen aus allen Gr\u00f6\u00dfenklassen und damit auch eine erfolgreiche nat\u00fcrliche Vermehrung nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als mittlere Bestandsdichte eines \u00c4schen Bestandes werden in Hanfland et al (2003) zwischen 76 und 150 Individuen pro Hektar angegeben. Vergleichbare Werte werden nur unterhalb von Lauffen und im Ortsbereich Bad Ischl erreicht. In den beiden anderen Teststrecken lagen die Bestandsdichten deutlich darunter. Damit scheint hier f\u00fcr den Erhalt der Population ein St\u00fctzbesatz mit Fischen aus dem Einzugsgebiet bei gleichzeitiger v\u00f6lliger Schonung angeraten.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Biomasse<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die hochgerechneten Biomassen zeigen mit Ausnahme des Stadtbereiches Bad Ischl unterdurchschnittliche Werte zwischen 60 und 140 kg pro Hektar, mit dem Minimum direkt oberhalb von Bad Ischl. <strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Im Stadtbereich von Bad Ischl lagen die Biomassen im Jahr 2005 auf \u00e4hnlichem Niveau wie in den Untersuchungen durch Kainz 1994 und 1995, mit dem Unterschied, dass inzwischen die ehemals dominante Bachforelle durch die Regenbogenforelle verdr\u00e4ngt worden ist.<\/mark><\/strong> Dabei handelt es sich um eine sich selbst erhaltende Population.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die gegenst\u00e4ndliche Fischbestandsaufnahme ergab einen Artenfehlbetrag von 4 &#8211; 8 Arten, wobei es sich durchwegs um seltene Begleitarten handelt. In Bezug auf die Fisch\u00f6kologie wurden die 4 befischten Abschnitte der Ischler Traun mit 2 bzw. 3 gem\u00e4\u00df nationaler Bewertungsmethode nach Haunschmid et al (2006) eingestuft. Der beste Zustand im Bereich unterhalb von Lauffen, der schlechteste direkt oberhalb von Bad Ischl. Die vergleichsweise gute Beurteilung im Stadtbereich von Bad Ischl trotz fehlender Beschattung und harter Ufersicherung ist mit der vergleichsweise hohen Strukturvielfalt durch Schotterb\u00e4nke und Kurzbuhnen einerseits, einigen diffusen N\u00e4hrstoffquellen und der N\u00e4he zur Ischl erkl\u00e4rbar. Damit ist die fisch\u00f6kologische Bewertung durchaus konsistent mit den abiotischen Gegebenheiten.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Ursachen der fischereilichen Situation<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als Ursachen f\u00fcr die gegenw\u00e4rtige fischereiliche Situation in der Ischler Traun kommen mehrere Faktoren in Frage.<br \/>Das N\u00e4hrstoffangebot ist, wie in vielen anderen Flie\u00dfgew\u00e4ssern, auch in der Traun in den 1980er Jahren massiv zur\u00fcckgegangen und seither auf einem vergleichsweise geringen Niveau. Damit ist die erzielbare Fischbiomasse nach oben hin klar begrenzt.<br \/>Im Gegensatz zu dieser Beurteilung im gegenst\u00e4ndlichen Fall wurde im Rahmen des Projektes \u201eFischnetz\u201c zum beobachteten R\u00fcckgang der Fischereiertr\u00e4ge in der Schweiz die \u201eN\u00e4hrstoffhypothese\u201c abgelehnt und vielmehr ausschlie\u00dflich Gew\u00e4sserverbauung, stoffliche Belastungen (Pestizide und hormon\u00e4hnliche Substanzen) und die Infektionskrankheit PKD im<br \/>Zusammenspiel mit einem Temperaturanstieg f\u00fcr den R\u00fcckgang der Forellenf\u00e4nge verantwortlich gemacht (Meili et al 2004).<br \/><br \/>Da die Traun schon seit sehr langer Zeit f\u00fcr Schifffahrt, Fl\u00f6\u00dferei und Drift im Zusammenhang mit dem Salzbergbau intensiv genutzt wurde, haben hier strukturelle anthropogene Eingriffe eine lange Tradition (Federspiel 1992). Die Uferschutzbauten, Klausen und Wehre, und schlie\u00dflich die modernen Kraftwerke haben zu einer verminderten Anzahl an Habitat Typen gef\u00fchrt und verursachen Kontinuums Unterbrechungen. Damit verbunden sind die Reduktion der Laich- und Jungfischhabitate (Schotterb\u00e4nke) und der Fischeinst\u00e4nde, sowie eine Beeintr\u00e4chtigung der Vielfalt der Gew\u00e4sserbettstrukturen bzw. die Verhinderung von Laichwanderungen (L\u00e4ngsvernetzung). <\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Abtrennung der Zubringerb\u00e4che<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Abtrennung der Seitengew\u00e4sser und der Aue vom Hauptfluss (Quervernetzung) vermindert sowohl die Habitat Heterogenit\u00e4t, als auch die produktiven Fl\u00e4chen bzw. den N\u00e4hrstoffeintrag. So existiert beispielsweise eine klare Korrelation zwischen der H\u00e4ufigkeit von Totholz im Flie\u00dfgew\u00e4sser und der N\u00e4hrtierdichte. Das Ph\u00e4nomen \u201eSchwarze Bachforelle\u201c (PDS) hat in der Ischler Traun zweifellos dazu beigetragen, dass die Bachforelle in den vergangenen 10 Jahren von der Regenbogenforelle verdr\u00e4ngt worden ist. Hier existiert der Bedarf an weiterf\u00fchrenden Untersuchungen, um die m\u00f6glichen Ursachen dieser Erkrankung mit Todesfolge eingrenzen zu k\u00f6nnen (Haunschmid und Busse 2003).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die erhobene Wassertemperatur in der Traun bei Bad Ischl liegt \u00fcberwiegend unter 19,0\u00b0C und stellt damit alleine betrachtet sicher kein nennenswertes Problem f\u00fcr die \u00c4schen und Bachforellen dar. Aller Voraussicht nach spielt die Temperatur in einer Wirkungskombination mit hormon\u00e4hnlichen Stoffen jedoch eine Rolle beim Ausbruch des PDS. Die fischereiliche Bewirtschaftung mit Besatz und Ausfang ist ebenfalls ein wesentlicher Faktor f\u00fcr den Zustand des Fischbestandes. Leider konnten uns diesbez\u00fcglich keine Daten zur Verf\u00fcgung gestellt werden. <\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Fischereiliche Entnahme Empfehlung<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Entnahme sollte sich grunds\u00e4tzlich am Ertragsverm\u00f6gen eines Gew\u00e4ssers orientieren. Als gute Ertragsklasse werden in Fl\u00fcssen in unseren Breiten 25 \u2013 50 kg pro Hektar und Jahr angegeben (Harsany 2000). Umgelegt auf Fanglizenzen w\u00fcrde dies etwa <strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">2 Jahreserlaubnisscheinen oder 50 Tageserlaubnisscheinen pro Hektar bzw. pro 350 m L\u00e4nge entsprechen. <\/mark><\/strong>Im Falle der Traun ist eine nennenswerte Entnahme in dieser Gr\u00f6\u00dfenordnung vorl\u00e4ufig allerdings nur im Stadtbereich von Bad Ischl denkbar.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Empfehlungen zum Fischbesatz<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr die Bewirtschaftung von Gew\u00e4ssern kann heutzutage aufgrund der Habitat Defizite vielfach auf Fischbesatz kaum noch verzichtet werden. Besatzma\u00dfnahmen sollen grunds\u00e4tzlich der Hege des Fischbestandes dienen, wobei durch die einzelnen Ma\u00dfnahmen, standortgerechte Fischbest\u00e4nde zu schaffen oder zu erhalten sind. Hier ist sowohl der qualitative (Fischart,<br \/>Herkunft, Alter, Gr\u00f6\u00dfe, Kondition, Gesundheit), als auch der quantitative Aspekt (Anzahl, Biomasse), sowie der Zeitpunkt des Besatzes zu ber\u00fccksichtigen. Regelm\u00e4\u00dfigem Besatz liegt die Vorstellung zu Grunde, dass die Reproduktion der Fische gest\u00f6rt ist und ein Rekrutierungsdefizit besteht, das man ausgleichen m\u00f6chte (\u201eSt\u00fctzbesatz\u201c). Reiner Attraktionsbesatz mit fangf\u00e4higen oder gar kapitalen Fischen bzw. \u00fcberwiegende put- and take Fischerei widerspricht dem Gedanken der nachhaltigen Nutzung eines nat\u00fcrlichen Ertrages in der Fischerei v\u00f6llig. Der Erfolg von Besatzma\u00dfnahmen ist sehr unterschiedlich. Schmutz und Zauner (1998) geben eine \u00dcberlebensrate von 10 % f\u00fcr 2-s\u00f6mmrige Forellen im Laufe eines Jahres an. Zalewski et al. (1985) f\u00fchrten Besatzversuche mit Bachforellen in verschiedenen Flie\u00dfgew\u00e4ssern durch und erzielten \u00e4hnliche Ergebnisse. Dabei \u00fcberlebten die besetzten Fische keine 5 Monate, unabh\u00e4ngig davon, ob die Gew\u00e4sser verschmutzt oder sauber bzw. naturnah oder naturfern waren. Ein wichtiges Kriterium f\u00fcr den Besatzerfolg bei aus der Fischzucht stammenden Besatzfischen ist ohne Zweifel deren Qualit\u00e4t (Barthelmels 1982, Kennedy 1984). Wesentliche Kriterien f\u00fcr die Besatzfischqualit\u00e4t sind neben Gesundheit und Kondition auch die Auspr\u00e4gung der Flossen, die Anpassung der Fische an die Str\u00f6mung und ihre k\u00f6rperliche Fitness (Cresswell &amp; Williams 1982, Cresswell et al. 1984, Shurov et al. 1987). <strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Schmutz (1996) vertritt die Auffassung, dass Fische aus der intensiven Zucht grunds\u00e4tzlich nicht f\u00fcr den Besatz geeignet sind. Er weist dabei vor allem auf die verminderte genetische Variabilit\u00e4t bei Zuchtfischen hin. <\/mark><\/strong>Peter (1987) konnte zeigen, dass wilde Besatzfische 3 &#8211; 4 mal besser \u00fcberleben als Zuchtfische. Weiters sind die Adaptationsf\u00e4higkeiten der Besatzfische altersabh\u00e4ngig. \u00c4ltere Besatzfische leisten zum Aufbau einer Bachforellenpopulation kaum einen wesentlichen Beitrag (Schmutz 2000). Bei der Beurteilung des Besatzerfolges ist jedenfalls die nat\u00fcrliche Mortalit\u00e4tsrate der Wildfische zu ber\u00fccksichtigen, die von Roth (1985) mit etwa 50 % pro Jahr abgesch\u00e4tzt wird.<\/p>\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Ma\u00dfnahmen und Bewirtschaftungsempfehlungen<\/h1>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Ma\u00dfnahmen beziehen sich auf die untersuchte Gew\u00e4sserstrecke und enthalten auch bereits konkrete Vorschl\u00e4ge f\u00fcr ein vorl\u00e4ufiges Bewirtschaftungskonzept.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Fischbesatz<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr den Besatz kommen im Wesentlichen \u00c4sche und Bachforelle in Frage. Bei beiden Arten ist auf deren Abstammung und genetische Variabilit\u00e4t zu achten. Hier ist einzugsgebietsspezifischen Fischen, die in naturnahen, str\u00f6mungsreichen Haltungsformen aufgezogen wurden, unbedingt der Vorzug zu geben. Ein mehrj\u00e4hriges revier\u00fcbergreifendes Besatzprogramm zur St\u00fctzung der \u00c4sche ist dringend erforderlich. Hier kann auf die noch vorhandenen Laichfische aus dem Gew\u00e4sser selbst zur\u00fcckgegriffen werden (Laichfischfang). Darauf zu achten ist, dass die \u00c4schen eine Gr\u00f6\u00dfe besitzen, die dem vorhandenen Habitat<br \/>angepasst ist und eine h\u00f6here \u00dcberlebensrate erwarten l\u00e4sst. Somit ist der Besatz einj\u00e4hriger, str\u00f6mungsadaptierter Besatzfische in ausreichender Menge \u00fcber mehrere Jahre hinweg zu empfehlen. Dazu wird von Haunschmid (2003) ein H\u00f6chstwert von 250 St\u00fcck pro Hektar angegeben. Dies entspricht im Falle der Traun etwa 800 St\u00fcck pro Kilometer. Gr\u00f6\u00dfe der Besatzfische: 10 \u2013 15 cm (40 \u2013 60 St\u00fcck pro kg). <\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Einsatz von Brutboxen<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Einsatz von Brutboxen empfiehlt sich aus unserer Sicht nur testweise zur \u00dcberpr\u00fcfung des Erbr\u00fctungserfolges.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><br \/>Bei den Bachforellen sollte auf das Material der \u00d6sterreichischen Bundesforste zur\u00fcckgegriffen werden, da diese Fische zumindest als regionsspezifisch gelten. Von gr\u00f6\u00dfter Bedeutung f\u00fcr den Besatzerfolg ist, wie oben ausgef\u00fchrt, die Herkunft und Qualit\u00e4t der<br \/>Besatzfische. Optimal bew\u00e4hrt haben sich Wildfische aus Aufzuchtb\u00e4chen (Peter 1989). Auch wenn solche Fische zun\u00e4chst teurer in der Produktion oder im Einkauf sind, versprechen sie einen wesentlich h\u00f6heren Besatzerfolg und k\u00f6nnen daher letztlich zur Kostenreduktion beitragen. <\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Nutzung von Kaltenbach und Sulzbach<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die diesbez\u00fcgliche Nutzung von Kaltenbach und Sulzbach bietet sich an. Empfohlen wird zun\u00e4chst eine Besatzmenge von insgesamt ca. 100 bis maximal 200 kg Bachforellen Wildfischen (8 \u2013 20 cm, ca. 10 Stk. \/ kg) f\u00fcr die Ischler Traun. Unter Ber\u00fccksichtigung des Abflussregimes und der G\u00e4nses\u00e4ger Pr\u00e4dation ergibt sich der optimale Zeitpunkt f\u00fcr den Besatz zwischen 25. M\u00e4rz und 8. April, unmittelbar vor dem eintretenden Hochwasser w\u00e4hrend eines durchschnittlichen hydrographischen Jahres.<br \/>Zur \u00dcberpr\u00fcfung des Besatzerfolges empfiehlt sich eine Gruppenmarkierung der Besatzfische.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Zus\u00e4tzliche Bewirtschaftungsma\u00dfnahmen<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wie gezeigt werden konnte, ist die Nahrungssituation begrenzt; gleichzeitig steht die Regenbogenforelle ohne Zweifel in Konkurrenz mit der \u00c4sche und der Bachforelle um Nahrung und Laichpl\u00e4tze. Deshalb erscheint parallel zu den Besatzma\u00dfnahmen eine Reduktion des Bestandes an Regenbogenforellen im Rahmen der Angelfischerei empfehlenswert. <strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Die v\u00f6llige Schonung der \u00c4sche und der Bachforelle ist vorl\u00e4ufig unbedingt notwendig.<\/mark><\/strong> Weiters sollte von der Angelfischerei eine verl\u00e4ssliche Besatz- und Ausfangstatistik gef\u00fchrt werden, die eine gute Grundlage f\u00fcr die Erfolgskontrolle sein kann. Von gro\u00dfer Bedeutung ist auch die Erfassung der Befischungsintensit\u00e4t. <\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Strukturelle Ma\u00dfnahmen<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Verbesserung der Habitat Strukturen und der L\u00e4ngs- und Quervernetzung des Gew\u00e4ssers Dies ist nat\u00fcrlich ein Unterfangen \u00fcber mehrere Jahre, hat jedoch gerade jetzt im Zusammenhang mit der Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie der EU gro\u00dfe Chancen auf Realisierung. Konkret zu erw\u00e4hnen ist ein Wasserbauprojekt des Gew\u00e4sserbezirkes Gmunden in der kommenden Niederwasserperiode, im Zuge dessen die <strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Tieferlegung der Sohle oberhalb von Bad Ischl<\/mark><\/strong> geplant ist. <strong>Dabei k\u00f6nnten bereits strukturelle Verbesserungen (Raub\u00e4ume, Vorlegsteine, ingenieurbiologische Ma\u00dfnahmen) zumindest in der Projektstrecke<br \/>und die fischpassierbare Anbindung des Kaltenbaches ausgef\u00fchrt werden.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Die Anbindung der Kaltenbachau w\u00e4re ein eigenes viel versprechendes Gro\u00dfprojekt. Mit geringerem Aufwand realisierbar ist die Entfernung der Kontinuums Unterbrechungen im M\u00fcndungsbereich von Rettenbach und Sulzbach.<\/mark><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein weiteres Ziel im Sinne der Wasserrahmenrichtlinie w\u00e4re die Wiederherstellung der Fischpassierbarkeit bis zum Hallst\u00e4ttersee.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Erfolgskontrolle &#8211; Fische<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Parallel zum Besatzprogramm mit markierten Fischen sollte die Erfolgskontrolle sowohl \u00fcber die Angelfischerei (Fangstatistik) erfolgen, als auch durch quantitative Fischbestandsaufnahmen im Abstand von 2-3 Jahren. W\u00fcnschenswert w\u00e4re eine Laichplatzkartierung f\u00fcr \u00c4sche und Bachforelle im gesamten Traun Abschnitt zwischen Hallst\u00e4ttersee und Traunsee. Weiterhin sollte im Rahmen der Angelfischerei die Entwicklung des Egelbefalles (Cystobranchus respirans) beobachtet und kontrolliert werden. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Von einiger Wichtigkeit erscheint es uns, das bestehende Wissensdefizit in Bezug auf das Ph\u00e4nomen \u201eSchwarze Bachforelle\u201c (PDS) durch weiterf\u00fchrende gezielte Untersuchungen endlich zu beseitigen.<\/mark><\/strong><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Bestandsentwicklung fischfressender V\u00f6gel<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Bestandsentwicklung bzw. die \u00dcberwinterungszahlen von G\u00e4nses\u00e4ger, Reiher und Kormoran sollten nach M\u00f6glichkeit weiterhin regelm\u00e4\u00dfig erfasst werden. Wenn m\u00f6glich sollte auch eine Nahrungsanalyse durchgef\u00fchrt werden. Bei hohem<br \/>G\u00e4nses\u00e4ger-Aufkommen ist eine Vergr\u00e4mung w\u00fcnschenswert. In Bayern wurden an der Ammer, einem gr\u00f6\u00dferen Flie\u00dfgew\u00e4sser, G\u00e4nses\u00e4ger erfolgreich vergr\u00e4mt, was zu einem deutlichen Anstieg des \u00c4schen Bestandes in der Vergr\u00e4mungsstrecke f\u00fchrte, wohingegen in den Referenzstrecken ohne Vergr\u00e4mung kein Anstieg erfolgte (Born &amp; Hanfland 2001). <strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-vivid-red-color\">Keinesfalls sollten aus Sicht der Fischerei im gegenst\u00e4ndlichen Fall die G\u00e4nses\u00e4ger durch die Errichtung von Nisthilfen gef\u00f6rdert werden.<\/mark><\/strong><\/p>\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Weitere Informationen<\/h1>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Neugierig auf mehr? Wissen endet nicht mit dem letzten Punkt.<\/strong> &#8222;Tiefgang statt nur Oberfl\u00e4che: Entdecke die Arbeit und Forschung um unsere Gew\u00e4sser \u2013 mit einem Klick zu unseren exklusiven Insights und modernen Management-Strategien.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-fischereimanagement-salzkammergut wp-block-embed-fischereimanagement-salzkammergut\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"cjZbL0RAYA\"><a href=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/?p=26255\">\u00d6LUNFALL GOISERER TRAUN 1996 &#8211; GUTACHTEN<\/a><\/blockquote><iframe loading=\"lazy\" class=\"wp-embedded-content\" sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" style=\"position: absolute; visibility: hidden;\" title=\"&#8222;\u00d6LUNFALL GOISERER TRAUN 1996 &#8211; GUTACHTEN&#8220; &#8211; Fischereimanagement Salzkammergut\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/?p=26255&#038;embed=true#?secret=jtHdP0gARn#?secret=cjZbL0RAYA\" data-secret=\"cjZbL0RAYA\" width=\"600\" height=\"338\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\"><\/iframe>\n<\/div><figcaption class=\"wp-element-caption\">Nachfolgend habe ich ein Gutachten aufgenommen, da es durch eine Bestandsaufnahme sehr sch\u00f6n den Fischbestand an der Goiserer Traun aus dem Jahre 1996 wiedergibt. Auch kann und soll es als Referenz bei derartigen Unf\u00e4llen dienen.&nbsp;<strong>Unf\u00e4lle mit Erd\u00f6l sch\u00e4digen massiv unsere \u00d6kosysteme. Bis sich betroffene Lebensr\u00e4ume nach einer Katastrophe wieder erholen, kann es viele Jahre und sogar Jahrzehnte dauern.<\/strong>&nbsp;Nachfolgend eine Nachlese zu dieser Katastrophe.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Quelle<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Schotzko Nikolaus, Jagsch Albert, unter Mitarbeit von Peter Gollmann, Wolfgang Hauer, Alois Neuhofer, Georg Stabauer, Befischungen Gottfried Ibel, Brigitte Sasano, Mai 2006:<\/strong>  Fischbestandsaufnahme der Traun bei Bad Ischl 2005, erstellt vom BUNDESAMT F\u00dcR WASSERWIRTSCHAFT Institut f\u00fcr Gew\u00e4sser\u00f6kologie, Fischereibiologie und Seenkunde, Scharfling 18, <br \/>A-5310 Mondsee, Scharfling im Auftrag der \u00d6sterreichischen Bundesforste.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Literatur<\/h2>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>BAARS, M., BORN, O., &amp; H. STEIN 2000.<\/strong> Charakterisierung der \u00c4schenbest\u00e4nde in Bayern. Schriftenreihe des Landesfischereiverbandes Bayern, Heft 5. 116 Seiten.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>BAGENAL, T. 1978<\/strong>. Methods for assessment of fish production in fresh waters. IBP Handbook No.3, Blackwell, Scientific <\/li>\n\n\n\n<li><strong>BARTHELMES D.<\/strong> (1982): Bericht \u00fcber eine internationale Tagung zu Fischbesatz und Einb\u00fcrgerung neuer Fischarten in Seen- und Flie\u00dfgew\u00e4ssern. Zeitschrift f\u00fcr die Binnenfischerei der DDR; Vol. 29; Heft 10; S. 307-312<\/li>\n\n\n\n<li><strong>BORN O. &amp; HANFLAND B. (2001).<\/strong> \u00c4schen Best\u00e4nde in der Ammer unter Ber\u00fccksichtigung der G\u00e4nses\u00e4ger-Vergr\u00e4mung. Landesfischereiverband Bayern, M\u00fcnchen. 28 S.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>CEN 2003. EN 14011<\/strong>, Wasserbeschaffenheit \u2013 Probenahme von Fisch mittels Elektrizit\u00e4t. Br\u00fcssel. 24 S.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>CRESSWELL R. C., HARRIS G. S. &amp; WILLIAMS R. (1984)<\/strong>: Factors influencing the movements recapture and survival of Hatchery-reared trout released into flowing waters and their management implications. EIFAC Technical Papers; No. 42, Supplement Vol. 1; FAO; Rome; S. 129-142<\/li>\n\n\n\n<li><strong>CRESSWELL R. C. &amp; WILLIAMS R. (1982)<\/strong>: Post-stocking movements and recapture of hatcheryreared trout released into flowing waters: Effect of Time and Method of stocking. Fisheries Management; 13\/3; S. 97-103<\/li>\n\n\n\n<li><strong>ELLIOT J. M. 1994<\/strong>. Quantitative ecology and the brown trout. Oxford University Press, 1-286.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>ESCHER M. 2004<\/strong>. G\u00e4nses\u00e4gerprojekt Sch\u00fcss. Studie im Auftrag des Fischereiinspektorates des Kantons Bern, Ulmiz. 105 <\/li>\n\n\n\n<li><strong>FEDERSPIEL F. 1992<\/strong>. Flussverbauung und Wasserbauten an der Traun. Die Traun \u2013 Flu\u00df ohne Wiederkehr, Bd. 2, S. 185-203. Katalog zur Ausstellung im O\u00d6 Landesmuseum FranciscoCarolinum vom 15.Sept. 1992 bis 14.M\u00e4rz 1993.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>GUTHRUF J. 1996<\/strong>. Populationsdynamik und Habitatwahl der \u00c4sche (Thymallus thymallus L.) in drei verschiedenen Gew\u00e4ssern des schweizerischen Mittellandes. Dissertation, ETH Z\u00fcrich.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>GUTHRUF J. 2003.<\/strong> \u00c4schenpopulationen in der Schweiz unter Betrachtung von \u00d6kologie und Bewirtschaftung. Symposium \u201eGef\u00e4hrdung und Schutz der \u00c4sche (Tymallus thymallus L.) 18. J\u00e4nner 2003. 30-40.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>HANFLAND S. (2002): <\/strong>Erfolgskontrolle von praxis\u00fcblichen Besatzma\u00dfnahmen mit \u00c4schen (Thymallus thymallus) in ausgew\u00e4hlten s\u00fcdbayerischen Flie\u00dfgew\u00e4ssern; 190 S.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>HANFLAND S., BORN O., STEIN H. (2003)<\/strong>: \u00c4schenbesatz in bayrischen Gew\u00e4ssen. Untersuchungen zum Erfolg von bestandsst\u00fctzenden Besatzma\u00dfnahmen; Schriftenreihe des Landesfischereiverbandes Bayern, Heft10, 103S. M\u00fcnchen 2003.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>HARS\u00c0NY A. 2000<\/strong>. Optimale Ausnutzung der Ertragskraft eines Reviers durch richtigen Besatz. \u00d6sterreichisches Kuratorium f\u00fcr Fischerei und Gew\u00e4sserschutz; \u00d6KF-Forum Linz; S.  45-67<\/li>\n\n\n\n<li><strong>HAUNSCHMID R., HAUER W., GOLLMANN P., NEUHOFER A., BRUSCHEK G. 2003.<\/strong> Effektivit\u00e4t von Besatzma\u00dfnahmen mit \u00c4schen an Trattnach, Mattig, Pesenbach und Fuschler Ache. Untersuchungszeitraum 2000 bis 2002. Endbericht. Studie im Auftrag der Agrar- und Forstrechtsabteilung Linz; 54 Seiten.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>HAUNSCHMID R., WOLFRAM G., SPINDLER T., HONSIG-ERLENBURG W., WIMMER R., JAGSCH A.<\/strong>, KAINZ E., HEHENWARTER K., WAGNER B., KONECNY R., RIEDM\u00dcLLER R., IBEL G., SASANO B. &amp; <strong>SCHOTZKO N. 2006.<\/strong> Erstellung einer fischbasierten Typologie \u00f6sterreichischer Flie\u00dfgew\u00e4sser sowie einer Bewertungsmethode des fisch\u00f6kologischen Zustandes gem\u00e4\u00df EUWasserrahmenrichtlinie. Schriftenreihe des BAW Band 23, Wien; 104 Seiten.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>KAINZ E. 1992<\/strong>. Die Traun in fischereilicher Hinsicht. Die Traun \u2013 Flu\u00df ohne Wiederkehr, Bd. 2, S. 159-179. Katalog zur Ausstellung im O\u00d6 Landesmuseum Francisco-Carolinum vom 15.Sept. 1992 bis 14.M\u00e4rz 1993.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>KAINZ E. 1995.<\/strong> Obere Traun. Hochwasserfreilegung Bad Ischl. Abschlie\u00dfende fischereiliche Beweissicherung. Gutachten im Auftrag des Amtes der Ober\u00f6sterreichischen Landesregierung, Gew\u00e4sserbezirk Gmunden.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>KENNEDY G. J: A. 1984<\/strong>. Stocking with Brown trout. Report of the Symposium on Stock Enhancement in the Management of Freshwater Fisheries; EIFAC Technical Papers; 42; S. 9-11<\/li>\n\n\n\n<li><strong>KOHL H. 1992.<\/strong> Die Entwicklung des Traunflusses und seines Tales im Laufe der Erdgeschichte. Die Traun \u2013 Flu\u00df ohne Wiederkehr, Bd. 2, S. 5-25. Katalog zur Ausstellung im O\u00d6 Landesmuseum Francisco-Carolinum vom 15.Sept. 1992 bis 14.M\u00e4rz 1993.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>LAWA 2000.<\/strong> Gew\u00e4sserstrukturg\u00fctekartierung in der Bundesrepublik Deutschland, Verfahren f\u00fcr kleine und mittelgro\u00dfe Flie\u00dfgew\u00e4sser, Schwerin 2000. 163 S.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>LINDEINER. &amp; KELLER. 2001. <\/strong>Artenhilfsprogramm \u00c4sche, Teilbereich Ornithologie, Abschlussbericht Kurzfassung. Landesbund f\u00fcr Vogelschutz in Bayern, LBV und Verband f\u00fcr Arten- und Biotopschutz, 20 S.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>MADER H., STEIDL T., &amp; R. WIMMER 1996.<\/strong> Abflussregime \u00d6sterreichischer Fliessgew\u00e4sser. Monographien Band 82.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>MEILI M., SCHEURER K., SCHIPPER O. &amp; P. HOLM 2004.<\/strong> Projekt Fischnetz. Schlussbericht, Bern, 1-184.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>PETER A. 1987.<\/strong> Untersuchungen \u00fcber die Populationsdynamik der Bachforelle (Salmo trutta fario) im System der Wigger, mit besonderer Ber\u00fccksichtigung der Besatzproblematik. Z\u00fcrich: Dissertation, ETH-Z\u00fcrich, 1987.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>PETER A. 1989.<\/strong> Populations\u00f6kologische Betrachtungen zur fischereilichen Bewirtschaftung flie\u00dfender Gew\u00e4sser. \u2013 Tagung \u201eAlpen-Fisch\u201c, 19.-20. Oktober 1989, Innsbruck: 13 pp.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>ROTH, H. 1985.<\/strong> Schadenberechnung bei Fischsterben in Flie\u00dfgew\u00e4ssern, Schriftenreihe Fischerei Nr. 44, Bundesamt f\u00fcr Umweltschutz, Bern: 1-40<\/li>\n\n\n\n<li><strong>SCHMUTZ S. 1996.<\/strong> Einfluss von Fischbesatz auf autochthone Fischbest\u00e4nde. Sachverst\u00e4ndigen-Kuratorium f\u00fcr Landwirtschaft, Forstwirtschaft; SVK Fischerei-Tagung; Bad Godesberg; 12 S.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>SCHMUTZ S. &amp; Zauner G. 1998.<\/strong> Bewirtschaftung von Flie\u00dfgew\u00e4ssern \u2013 Besatz versus Revitalisierung. Bewirtschaftung von Fischgew\u00e4ssern, \u00d6sterreichisches Kuratorium f\u00fcr Fischerei und Gew\u00e4sserschutz; \u00d6KF-Forum Mattsee; S.129-146.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>SCHMUTZ S. 2000.<\/strong> Neueste wissenschaftliche Erkenntnisse zum Besatz in Salmonidenrevieren. Fischbesatz 2000, Nachhaltige Hege und Nutzung; \u00d6sterreichisches Kuratorium f\u00fcr Fischerei und Gew\u00e4sserschutz; \u00d6KF-Forum; S.115-125<\/li>\n\n\n\n<li><strong>SEBER G.A.F. &amp; E.D. LECREN 1967.<\/strong> Estimating population parameters from the catches large relative to the population. J. Anim. Ecol. 36:631-643.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>SHUROV I. L., SMIRNOV Y. A. &amp; SHUSTOV A. 1987.<\/strong> Features of Adaption of Hatchery Young of Atlantic Salmon, Salmo salar, to River Conditions. Journal of Ichthyologie; 27\/1; s. 162-166<\/li>\n\n\n\n<li><strong>ZALEWSKI M., FRANKIEWIEWICZ P. &amp; BREWINSKA B. 1985.<\/strong> The factor limiting growth and survival of brown trout, Salmo trutta m. fario L. introduced to different types of streams. Journal of Fish Biology; 27; Supplement A; S. 59-73<\/li>\n\n\n\n<li><strong>ZIPPIN, C. 1956.<\/strong> An evaluation of the removal method of estimating animal populations. Biometrics 12: 163-198<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"935\" height=\"527\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/image-41.png\" alt=\"Heimo bei der Arbeit\" class=\"wp-image-11559\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/image-41.png 935w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/image-41-680x383.png 680w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/image-41-450x254.png 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 935px) 100vw, 935px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Artikel ist in Arbeit<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #99cc00;\"><strong>&#8222;In die Zukunft blicken, in der Gegenwart leben und aus der Vergangenheit lernen&#8220;.<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Leitsatz: Fischereimanagement Salzkammergut<\/p><p><strong>&nbsp;<\/strong><\/p><p><\/p><p style=\"text-align: center;\"><a href=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-121\" title=\"20080303_17463_Home 250x Fisherman is Home_3333_bearbeitet-1\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/20080303_17463_Home-250x-Fisherman-is-Home_3333_bearbeitet-1.jpg\" alt=\"\" width=\"208\" height=\"243\"\/><\/a><\/p>&nbsp; <p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #99cc00;\">\n<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Ischler Traun ist historisch gesehen eines der bedeutendsten \u00c4schen- und Forellengew\u00e4sser Europas. Daher ist es interessant Daten von 2005 als Referenzpunkt zu nehmen, und einen R\u00fcckblick zu machen in&#8230; <a class=\"read-more\" href=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/?p=44186\">[Weiterlesen]<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":44191,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_crdt_document":"","footnotes":""},"categories":[18],"tags":[],"class_list":["post-44186","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-bewirtschaftung"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/44186","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=44186"}],"version-history":[{"count":62,"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/44186\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":44330,"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/44186\/revisions\/44330"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/44191"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=44186"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=44186"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=44186"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}