{"id":42585,"date":"2026-01-22T08:06:09","date_gmt":"2026-01-22T07:06:09","guid":{"rendered":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/?p=42585"},"modified":"2026-01-24T10:24:04","modified_gmt":"2026-01-24T09:24:04","slug":"langwiesn-traun-obere-ebenseer-traun","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/?p=42585","title":{"rendered":"LANGWIESER-TRAUN &#8211; OBERE EBENSEER TRAUN"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Entwicklung von Ebensee und seinen Ortsteilen wie Langwies ist untrennbar mit dem \u201eWei\u00dfen Gold\u201c und den technischen Meisterleistungen verbunden, die n\u00f6tig waren, um es zu verarbeiten. Der Name setzt sich schlicht aus den mittelhochdeutschen W\u00f6rtern f\u00fcr <strong>\u201e<mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">lange Wiese<\/mark>\u201c<\/strong> zusammen. Bevor der Ortsteil dicht besiedelt war, erstreckten sich in diesem Bereich entlang der Traun ausgedehnte, flache Wiesenfl\u00e4chen. Diese \u201e<strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">langen Wiesen<\/mark><\/strong>\u201c hoben sich deutlich von den steilen Bergflanken des Toten Gebirges und des H\u00f6llengebirges ab, die das Ebenseer Becken umschlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nachfolgend eine Beschreibung eines Traun-Abschnittes zwischen der Kesselbachbr\u00fccke und dem Schulersteg, der sogenannten &#8222;<strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Langwieser-Traun<\/mark><\/strong>&#8222;. Fischerei ist weit mehr als nur das Auswerfen einer Schnur; sie ist angewandte Heimatkunde. Wer die Namen der Gumpen, Felsen und Str\u00f6mungskanten kennt, liest den Fluss wie ein Geschichtsbuch.<\/p>\n\n\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Mythos Langwieser Traun: Wo Wasser auf Geschichte trifft<\/h1>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Fischwasser zwischen der Kesselbachbr\u00fccke und dem Schulersteg ist mehr als nur ein Flie\u00dfgew\u00e4sser \u2013 es ist das schlagende Herz der <strong>\u201eLangwieser Traun\u201c<\/strong>. Wer hier die Rute schwingt, bewegt sich in einem Grenzraum, der \u00fcber Jahrhunderte Schauplatz herrschaftlicher Interessen und leidenschaftlicher Fischerfehden war.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"591\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/image-4-1024x591.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-22274\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/image-4-1024x591.png 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/image-4-450x260.png 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/image-4-1536x886.png 1536w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/image-4-2048x1182.png 2048w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/image-4-305x175.png 305w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Dort, wo das enge Tal der Traun sich weitet und den weiten Wiesenfl\u00e4chen der Langwies Platz macht, ver\u00e4ndert der Fluss seinen Charakter grundlegend. Kurz bevor die Traun den geschichtstr\u00e4chtigen <strong>Schulersteg<\/strong> untersp\u00fclt, gewinnt sie an Breite und Dynamik. Diese geografische Gunstlage ist ein Segen f\u00fcr die fischereiliche Bewirtschaftung. Wo der Fluss Platz hat, entstehen nat\u00fcrliche Schotterb\u00e4nke, Flachwasserzonen und abwechslungsreiche Str\u00f6mungskanten. F\u00fcr die \u00c4sche und die Bachforelle bietet dieser Abschnitt ideale Standpl\u00e4tze, da sich die Wucht des Wassers auf eine gr\u00f6\u00dfere Fl\u00e4che verteilt.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"641\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_900-1024x641.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-42663\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_900-1024x641.jpg 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_900-450x282.jpg 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_900-360x225.jpg 360w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_900.jpg 1516w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Doch ein Revier erwacht erst durch seine Namen zum Leben. Es sind die lokal eingewurzelten Bezeichnungen f\u00fcr verborgene Hotspots, markante Felsnasen und t\u00fcckische Kurven, die das Wissen ganzer Fischergenerationen konservieren. Erst in der Verkn\u00fcpfung von historischer Tiefe \u2013 von der alten Gemeindegrenze am <strong>K\u00f6\u00dflbach<\/strong> bis hin zur industriellen Pr\u00e4gung durch die Saline \u2013 und der pointierten Benennung jedes einzelnen Gumpens entfaltet die Langwieser Traun ihre wahre Seele. Begleite mich auf eine Spurensuche entlang der Ufer, wo jeder Stein einen Namen tr\u00e4gt und jede Str\u00f6mung eine Geschichte erz\u00e4hlt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Topografisches Glossar&#8220; der Langwieser Traun <\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">unter Ber\u00fccksichtigung seiner Br\u00fccker:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>der oberen Reviergrenze mit der <strong>Kesselbachbr\u00fccke<\/strong><\/li>\n\n\n\n<li>im ersten drittel \u00fcberbr\u00fcckt die <strong>Langwieserbr\u00fccke<\/strong> die Traun<\/li>\n\n\n\n<li>und die untere Reviergrenze ist der <strong>Schulersteg<\/strong>.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Historisch gesehen waren die Fl\u00e4chen zwischen diesen Br\u00fccken f\u00fcr die Ebenseer von gro\u00dfer Bedeutung.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Historische Revier- und Gemeindegrenze<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die historischen Prozesse um Fischereirechte im Salzkammergut f\u00fcllen tats\u00e4chlich ganze B\u00e4nde in den Archiven, da Fisch (neben dem Salz) das wertvollste Gut der Region war. Diese historischen Streitigkeiten sind ein faszinierendes Beispiel daf\u00fcr, wie ernst das Thema Ressourcenverwaltung im Salzkammergut genommen wurde. Es ging dabei nicht nur um ein Hobby, sondern um das <strong>\u201eFischwasser-Regal\u201c<\/strong> (das herrschaftliche Recht zur Fischerei), das streng bewacht wurde.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hier sind genauere Informationen zu den Hintergr\u00fcnden dieser Konflikte an der Grenze beim K\u00f6\u00dflbach:<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die \u201eFischweid\u201c als Existenzgrundlage<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Fr\u00fcher war die Traun zwischen Ischl und Ebensee einer der fischreichsten Fl\u00fcsse Europas, ber\u00fchmt f\u00fcr die <strong>\u00c4sche<\/strong> und die <strong>Bachforelle<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>F\u00fcr die Salinenarbeiter:<\/strong> Die Versorgung der tausenden Arbeiter in den Sudpfannen von Ebensee und Ischl war eine logistische Herausforderung. Fisch war neben Schmalz und Getreide eine der wichtigsten Eiwei\u00dfquellen.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Die Berufsfischer:<\/strong> Es gab damals echte Berufsfischer (oft im Dienst der Herrschaft), deren Einkommen direkt davon abhing, dass niemand \u201eihren\u201c Bestand wegfischte.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Der \u201eGrenzkrieg\u201c am K\u00f6\u00dflbach<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Da die Traun ein Flie\u00dfgew\u00e4sser ist, wandern Fische nat\u00fcrlich hin und her. Das f\u00fchrte zu speziellen Konfliktpunkten:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Das \u201eAnkirnen\u201c (Anf\u00fcttern):<\/strong> Ein beliebter Streitpunkt war, wenn Fischer knapp unterhalb der Grenze (auf Ebenseer Seite) K\u00f6der ausbrachten, um die Fische aus dem Ischler Revier \u00fcber die unsichtbare Linie beim K\u00f6\u00dflbach zu locken. Das wurde als Diebstahl betrachtet.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Das Wehr und die Fallen:<\/strong> An der M\u00fcndung von Nebenb\u00e4chen wie dem K\u00f6\u00dflbach wurden oft Reusen aufgestellt. Wenn diese zu nah an der Reviergrenze standen, warfen die Nachbarn den Fischern vor, sie w\u00fcrden den \u201eZuzug\u201c der Fische blockieren.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Hoheitsrechte:<\/strong> Da oberhalb des K\u00f6\u00dflbachs das kaiserliche Salzamt Ischl zust\u00e4ndig war und unterhalb (historisch) das Kloster Traunkirchen bzw. sp\u00e4ter das Herrschaftsamt Ebensee, wurden solche Streits oft bis vor den <strong>Salzamtmann<\/strong> in Gmunden oder Ischl getragen. Es gibt Akten aus dem 17. und 18. Jahrhundert, in denen sich die Fischer gegenseitig des \u201eRaubfischens\u201c bezichtigten.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die \u201eWassersch\u00fctt\u201c und die Fl\u00f6\u00dferei<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein weiterer Grund f\u00fcr Streitigkeiten war die <strong>Holztrift<\/strong>. Um das Holz f\u00fcr die Salinen zu transportieren, wurde die Traun aufgestaut und dann schlagartig abgelassen (die Klause wurde geschlagen).<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Die Ebenseer brauchten das Holz, aber die Ischler Fischer klagten oft, dass die gewaltige Flutwelle und die Baumst\u00e4mme ihre m\u00fchsam errichteten Fischgehege und Laichpl\u00e4tze im Bereich der K\u00f6\u00dflbach-M\u00fcndung zerst\u00f6rten.<\/li>\n\n\n\n<li>Hier prallten zwei Industrien aufeinander: Die <strong>Salzproduktion<\/strong> (die Holz brauchte) und die <strong>Nahrungsmittelversorgung<\/strong> (die Fische brauchte).<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die \u201eFischereipolizei\u201c<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Man muss dazu wissen, dass es damals sogenannte <strong>\u201eFischh\u00fcter\u201c<\/strong> gab? Das waren bewaffnete Aufseher, die patrouillierten. Besonders an markanten Punkten wie der Kesselbachbr\u00fccke legten sie sich auf die Lauer. Wer beim \u201eWildfischen\u201c oder beim \u00dcberschreiten der Grenze erwischt wurde, dem drohten drakonische Strafen \u2013 von hohen Geldstrafen bis hin zum Verlust des Arbeitsplatzes in der Saline, was damals den sozialen Abstieg bedeutete.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ein \u00dcberbleibsel bis heute: Die Reviertreue<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch wenn heute nicht mehr mit der Waffe am G\u00fcrtel gestritten wird, ist die Trennung an der K\u00f6\u00dflbachbr\u00fccke in der Fischer-Community immer noch heilig. Ein Ebenseer Fischer w\u00fcrde auch heute kaum \u201eaus Versehen\u201c die Rute auf der Ischler Seite auswerfen \u2013 der Respekt vor dieser uralten Grenze ist geblieben.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Wo die Aufzeichnungen liegen<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die spezifischen &#8222;Fischerei-Streitigkeiten&#8220; sind in drei Hauptarchiven dokumentiert:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Salinenarchiv (Leh\u00e1r-St\u00f6ckl, Bad Ischl):<\/strong> Dies ist die wichtigste Quelle. Da die Fischerei dem Salzamt unterstand, finden sich hier die sogenannten <strong>\u201eFischereiordnungen\u201c<\/strong> (von 1585, 1707 und 1708) und Protokolle \u00fcber Grenzstreitigkeiten.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Gemeindearchiv Bad Ischl:<\/strong> Es enth\u00e4lt Urkunden ab 1392. Besonders interessant ist die Best\u00e4tigung der Rechte \u201eauf Wasser und Land\u201c durch Herzog Albrecht (1392).<\/li>\n\n\n\n<li><strong>O\u00d6 Landesarchiv (Linz):<\/strong> Hier liegen die Akten der Herrschaft <strong>Wildenstein<\/strong> (Ischl) und des Klosters <strong>Traunkirchen<\/strong>. Die Fischereiprozesse wurden oft als &#8222;Jurisdiktionsstreitigkeiten&#8220; (Zust\u00e4ndigkeitsstreit) gef\u00fchrt.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ber\u00fchmte Konflikte &amp; Prozesse<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In den Archiven finden sich Hinweise auf folgende \u201eKlassiker\u201c des fischereilichen Streits:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Der Prozess um das &#8222;Ankirnen&#8220; (Lockf\u00fctterung):<\/strong> Es gibt Akten \u00fcber Ebenseer Fischer, die beschuldigt wurden, durch gezieltes Auswerfen von Futter die \u00c4schen aus dem Ischler Revier \u00fcber die Kesselbach-Grenze gelockt zu haben. Dies galt als &#8222;Diebstahl am kaiserlichen Gut&#8220;.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Der Streit um die &#8222;Fischweiden&#8220; (16. Jhdt.):<\/strong> Da das Fleisch im inneren Salzkammergut knapp war, war die Bev\u00f6lkerung extrem auf Fisch angewiesen. Das f\u00fchrte zu Prozessen zwischen dem <strong>Kloster Traunkirchen<\/strong> (das unterhalb des K\u00f6\u00dflbachs die Rechte hielt) und dem <strong>Salzamt Ischl<\/strong>. Das Kloster beschwerte sich mehrfach, dass die Ischler durch zu engmaschige Netze den &#8222;Aufzug&#8220; der Fische verhinderten.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Kaiserliche Dekrete (ab 1494):<\/strong> Kaiser Maximilian I. regelte die Fischerei erstmals streng, weil Fisch als \u201eHerrenspeise\u201c dem gemeinen Volk nicht ohne Weiteres zugedacht war. Jeder Prozess, bei dem ein Ebenseer Arbeiter beim Wildfischen (Poitieren) oberhalb des K\u00f6\u00dflbachs erwischt wurde, endete oft mit drakonischen Strafen oder dem Verlust der &#8222;Salinen-Arbeit&#8220;.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die Rolle der &#8222;Fischh\u00fcter&#8220;<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Interessant ist, dass in den Akten des Bezirksgerichts Bad Ischl (Best\u00e4nde ab 1810) oft Anzeigen von <strong>Fischh\u00fctern<\/strong> auftauchen. Diese waren beeidete Wachen, die an der Kesselbachbr\u00fccke postiert waren. <strong>Ein historisches Detail:<\/strong> Ein h\u00e4ufiger Streitpunkt war die M\u00fcndung des K\u00f6\u00dflbachs selbst. Da der Bach bei Hochwasser viel Geschiebe brachte, ver\u00e4nderte sich die M\u00fcndungsstelle leicht. Die Fischer stritten oft jahrelang dar\u00fcber, ob die Grenze nun die <em>alte<\/em> oder die <em>neue<\/em> Bachm\u00fcndung sei.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Wo recherchiert man weiter?<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn man noch tiefer graben m\u00f6chten, empfiehlt sich ein Besuch im <strong>Salinenarchiv in Bad Ischl<\/strong>. Es gibt dort Experten wie Thomas Nussbaumer, die den Bestand erst k\u00fcrzlich (2021) neu geordnet haben. Viele dieser &#8222;Fischerei-Krimis&#8220; sind dort in den handschriftlichen Protokollen des 17. und 18. Jahrhunderts vergraben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hier sind die genauen Orte und Unterlagen, in denen diese Protokolle zu finden sind:<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Das Salinenarchiv im \u201eLeh\u00e1r-St\u00f6ckl\u201c (Bad Ischl)<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dies ist die wichtigste Fundstelle f\u00fcr Streitigkeiten im Salzkammergut. Da die Fischerei dem Salzamt unterstellt war, wurden Konflikte oft direkt dort protokolliert.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Resolutionsb\u00fccher (17. Jh. bis 1797):<\/strong> Diese B\u00fccher enthalten die Entscheidungen (Resolutionen) der kaiserlichen Verwaltung auf eingereichte Beschwerden oder Streitf\u00e4lle. Hier finden sich oft die Urteile zu Grenzstreitigkeiten an der Traun.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Fischereiordnungen (1585, 1707, 1708):<\/strong> In diesen Dokumenten wurden nicht nur Regeln festgelegt, sondern oft auch Bezug auf vorangegangene Streitf\u00e4lle genommen, um neue Verbote zu begr\u00fcnden.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Salinen-Hauptbibliothek:<\/strong> Enth\u00e4lt Werke wie das von Carl Schraml (\u201eDas ober\u00f6sterreichische Salinenwesen\u201c), in denen Ausz\u00fcge aus historischen Fischereiprozessen und die Entwicklung der Rechte im 16. bis 18. Jahrhundert beschrieben werden.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ober\u00f6sterreichisches Landesarchiv (Linz)<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Seit 1927 lagern hier die zusammengef\u00fchrten Best\u00e4nde der ehemaligen Salinenarchive von Gmunden, Hallstatt, Ischl und Ebensee.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Bestand Herrschaft Wildenstein (Ischl):<\/strong> Da der K\u00f6\u00dflbach die Grenze zur Herrschaft Wildenstein markierte, liegen hier die Akten \u00fcber Jurisdiktionsstreitigkeiten (Zust\u00e4ndigkeitsstreitigkeiten) zwischen Ischl und den angrenzenden Gebieten.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Klosterschularchiv Traunkirchen:<\/strong> Da das Kloster Traunkirchen unterhalb des K\u00f6\u00dflbachs die Fischrechte besa\u00df, finden sich in den dortigen Akten (oft unter \u201eFischereigerechtigkeiten\u201c gef\u00fchrt) die Gegenargumente und Beschwerden gegen die Ischler Fischer.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Archiv Albert Pesendorfer<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Viele der spezifischen Ausz\u00fcge \u00fcber die \u201eFischerei im 16. bis 18. Jahrhundert\u201c und die damit verbundenen rechtlichen Grundlagen basieren auf Dokumentationen aus dem <strong>Archiv Albert Pesendorfer<\/strong>. Diese Unterlagen bieten einen detaillierten Einblick in die Entstehung der Fischereigesetze und die damit verbundenen Konflikte im Kammergut.<\/p>\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\"><strong>K\u00f6\u00dflbachbr\u00fccke<\/strong> (oder Kesselbachbr\u00fccke)<\/h1>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die <strong>K\u00f6\u00dflbachbr\u00fccke<\/strong> (oder Kesselbachbr\u00fccke) ist in der Tat ein ganz entscheidender Punkt f\u00fcr die administrative Geografie der Region. Die <strong>K\u00f6sslbachbr\u00fccke<\/strong> (oft auch <strong>Kesselbachbr\u00fccke<\/strong> geschrieben) ist eine weitere wichtige Br\u00fccke im Verlauf der Traun, allerdings liegt sie ein St\u00fcck weiter flussaufw\u00e4rts, fast schon an der Grenze zwischen den Gemeinden <strong>Ebensee<\/strong> und <strong>Bad Ischl<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"539\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_030-1024x539.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-42620\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_030-1024x539.jpg 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_030-450x237.jpg 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_030-1536x808.jpg 1536w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_030-2048x1077.jpg 2048w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_030-360x189.jpg 360w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><strong>Die Kesselbachbr\u00fccke <\/strong>bildet die <strong>obere Reviergrenze der Langwieser Traun<\/strong>. Hier endet das Ischler Wasser und es beginnt jener Abschnitt, der durch die Weitung des Tales bei Langwies seinen ganz eigenen fischereilichen Charme entfaltet. Auch f\u00fcr die moderne Verwaltung der \u00d6sterreichischen Bundesforste (\u00d6Bf) ist dieser Punkt heilig. Hier sto\u00dfen die Zust\u00e4ndigkeiten der <strong>Forstbetriebe Ebensee und Bad Goisern<\/strong>, letztere historisch f\u00fcr den Bereich Ischl verantwortlich sind, aneinander. <strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Wer an der Kesselbachbr\u00fccke seine Rute montiert, steht also an einer Nahtstelle der Geschichte und der Verwaltung.<\/mark><\/strong><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"524\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_060-1024x524.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-42626\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_060-1024x524.jpg 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_060-450x230.jpg 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_060-1536x786.jpg 1536w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_060-360x184.jpg 360w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_060.jpg 1640w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Die K\u00f6\u00dflbachbr\u00fccke ist die Grenze des Ebenseer Gemeindegebiets bzw. als \u00dcbergang in den Bereich <strong>Mitterwei\u00dfenbach<\/strong> und Gemeinde Bad Ischl.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Lage und Geografie<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Br\u00fccke \u00fcberquert die Traun an der Stelle, wo der <strong>K\u00f6\u00dflbach<\/strong> (oder Kesselbach) von Osten kommend in die Traun m\u00fcndet. Wer die obere Reviergrenze ansteuern m\u00f6chte, muss die Eigenheiten der Infrastruktur kennen. Die <strong>K\u00f6sslbachbr\u00fccke<\/strong> ist \u2013 getreu ihrem historischen Charakter \u2013 eine schmale Br\u00fccke geblieben. Was f\u00fcr den Fischer einen idyllischen Einstieg bedeutet, ist f\u00fcr den schweren Verkehr ein Hindernis:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Das logistische Nadel\u00f6hr:<\/strong> Die Br\u00fccke ist f\u00fcr gr\u00f6\u00dfere Fahrzeuge kaum passierbar. Wer mit schwerem Ger\u00e4t oder breiten Fahrzeugen das Ufer wechseln m\u00f6chte, ist gut beraten, auf die strategischen Alternativen auszuweichen:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Flussaufw\u00e4rts:<\/strong> Die <strong>Wei\u00dfenbachbr\u00fccke<\/strong>, die modern und breit den Weg Richtung Bad Ischl ebnet.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Flussabw\u00e4rts:<\/strong> Die <strong>Langwieserbr\u00fccke<\/strong>, die den Hauptverkehr zum Bahnhof und in den Ortskern von Langwies leitet.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Vorteil f\u00fcr die Fischwaid:<\/strong> Diese bauliche Einschr\u00e4nkung der K\u00f6sslbachbr\u00fccke ist ein heimlicher Segen f\u00fcr die Fischerei. Da sie nicht als Hauptverkehrsroute f\u00fcr LKWs oder breite Landwirtschaftsmaschinen dient, bleibt der L\u00e4rmpegel und die Unruhe direkt an der Einm\u00fcndung des K\u00f6sslbachs minimal. Es bleibt ein Ort, den man sich mit Bedacht \u201eerfahren\u201c muss.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"771\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_050-1024x771.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-42625\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_050-1024x771.jpg 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_050-425x320.jpg 425w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_050-1536x1157.jpg 1536w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_050-360x271.jpg 360w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_050.jpg 1604w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Die K\u00f6\u00dflbachbr\u00fccke das \u201eTor zum Langwieser Traun-Revier\u201c. \u00dcber Jahrhunderte markierte dieses Bauwerk eine der bedeutendsten Demarkationslinien des inneren Salzkammerguts. Hier trafen nicht nur das kaiserliche Ischl und das kl\u00f6sterliche Traunkirchen aufeinander, sondern hier endet auch heute noch die Zust\u00e4ndigkeit des Forstbetriebs Bad Goisern und es beginnt das Reich des Forstbetriebs Ebensee.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"647\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_070-1024x647.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-42627\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_070-1024x647.jpg 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_070-450x284.jpg 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_070-1536x970.jpg 1536w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_070-360x227.jpg 360w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_070.jpg 1653w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Unmittelbar oberhalb der Br\u00fccke m\u00fcndet rechtsufrig der K\u00f6\u00dflbachs in die Traun \u2013 ein Zufluss, der den Charakter des Reviers bei Wetterumschw\u00fcngen schlagartig ver\u00e4ndert. Der K\u00f6\u00dflbachs ist weit mehr als nur ein Namensgeber f\u00fcr die Br\u00fccke; er ist die <strong>\u201eNahrungs- und Geschiebepumpe\u201c<\/strong> der oberen Langwieser Traun.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Bedeutung f\u00fcr Fischer und Wanderer<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Kesselbachbr\u00fccke ist besonders in zwei Kreisen sehr bekannt:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Soleleitungsweg:<\/strong> Wenn man den historischen Soleleitungsweg von Bad Ischl nach Ebensee wandert, ist die Kesselbachbr\u00fccke ein wichtiger Orientierungspunkt am Wegesrand.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Fischereigrenze:<\/strong> F\u00fcr Angler ist sie ein ganz markanter Punkt. Das Fischereirevier \u201eUntere Ischler Traun\u201c endet genau an der K\u00f6\u00dflbachbr\u00fccke, wo der Fluss dann in das Revier der \u201eEbenseer Traun\u201c \u00fcbergeht.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"412\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_090-1024x412.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-42632\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_090-1024x412.jpg 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_090-450x181.jpg 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_090-1536x618.jpg 1536w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_090-360x145.jpg 360w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_090.jpg 1633w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Es ist ein Ph\u00e4nomen, das man an fast jeder Traunbr\u00fccke beobachten kann, doch an der K\u00f6\u00dflbachbr\u00fccke erreicht es eine besondere Qualit\u00e4t: Die Rede ist von der legend\u00e4ren <strong>Br\u00fcckenforelle<\/strong>. Meist handelt es sich um eine stattliche Regenbogenforelle, die den gesch\u00fctzten, schattigen Bereich hinter den Pfeilern oder dem Fundament zu ihrem Jagdrevier erkoren hat.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die Gemeindegrenze<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Genau an dieser Stelle verl\u00e4uft die Grenze zwischen der <strong>Marktgemeinde Ebensee<\/strong> und der <strong>Stadtgemeinde Bad Ischl<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>In Richtung S\u00fcden (flussaufw\u00e4rts):<\/strong> Sobald man die Br\u00fccke \u00fcberquert hat und weiter Richtung Bad Ischl fahren oder wandern, befinden man sich auf Ischler Boden (Ortsteil Mitterwei\u00dfenbach).<\/li>\n\n\n\n<li><strong>In Richtung Norden (flussabw\u00e4rts):<\/strong> Alles unterhalb der Br\u00fccke geh\u00f6rt bereits zum weitl\u00e4ufigen Gemeindegebiet von Ebensee (Katastralgemeinde Langwies).<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Kesselbachbr\u00fccke (K\u00f6\u00dflbachbr\u00fccke) markierte \u00fcber Jahrhunderte eine bedeutende Grenze zwischen zwei gro\u00dfen geistlichen und landesf\u00fcrstlichen Machtbereichen:<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Das Kloster Traunkirchen (Unterhalb)<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das <strong>Benediktinerinnenkloster Traunkirchen<\/strong> (sp\u00e4ter von den Jesuiten \u00fcbernommen) besa\u00df seit dem Mittelalter weitreichende Fischereirechte, die sich vom Traunsee den Fluss hinauf erstreckten.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Die Zust\u00e4ndigkeit von Traunkirchen reichte historisch tats\u00e4chlich bis genau an den <strong>K\u00f6\u00dflbach<\/strong>.<\/li>\n\n\n\n<li>Alles, was flussabw\u00e4rts lag (also die gesamte Ebenseer Traun inklusive Langwies), unterstand fischereilich und oft auch grundherrschaftlich dem Einflussbereich von Traunkirchen bzw. der dem Kloster unterstellten \u00c4mter.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"602\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_057-1024x602.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-42641\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_057-1024x602.jpg 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_057-450x264.jpg 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_057-1536x902.jpg 1536w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_057-360x211.jpg 360w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_057.jpg 1903w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Nachdem die Traun die <strong>K\u00f6sslbachbr\u00fccke<\/strong> passiert hat, zeigt sie sich von ihrer urspr\u00fcnglichsten Seite. Dieser Abschnitt ist das fischereiliche Kontrastprogramm zur sp\u00e4teren Weitung in der Langwies \u2013 hier an der oberen Reviergrenze regiert noch das Urgestein.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Kesselbachbr\u00fccke ist besonders in zwei Kreisen sehr bekannt:<br \/><strong>Soleleitungsweg:<\/strong> Wenn man den historischen Soleleitungsweg von Bad Ischl nach Ebensee wandert, ist die Kesselbachbr\u00fccke ein wichtiger Orientierungspunkt am Wegesrand.<br \/><strong>Fischereigrenze:<\/strong> F\u00fcr Angler ist sie ein ganz markanter Punkt. Das Fischereirevier \u201eUntere Ischler Traun\u201c endet genau an der K\u00f6\u00dflbachbr\u00fccke, wo der Fluss dann in das Revier der \u201eEbenseer Traun\u201c \u00fcbergeht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Doch so verlockend ihr Anblick von oben auch sein mag, so schwierig ist ihre \u00dcberlistung:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Stark befischt und hochgebildet:<\/strong> Da fast jeder Fischer, der das Revier betritt, seinen ersten Wurf unter die Br\u00fccke setzt, hat diese Forelle bereits alles gesehen. Sie kennt jedes g\u00e4ngige Fliegenmuster beim Namen und reagiert auf das leiseste Aufklatschen einer Schnur mit vornehmer Ignoranz.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Der strategische Vorteil:<\/strong> Der Standplatz hinter der Br\u00fccke bietet ihr perfekten Schutz vor Greifv\u00f6geln und gleichzeitig eine \u201eSperre\u201c f\u00fcr die Str\u00f6mung. Hier kann sie mit minimalem Energieaufwand alles abfangen, was der K\u00f6\u00dflbach und die Traun an Nahrung heranschwemmen.<\/li>\n\n\n\n<li class=\"has-medium-font-size\"><strong>Die Herausforderung:<\/strong> Eine Br\u00fcckenforelle an der K\u00f6\u00dflbach-Grenze zu fangen, gilt als die Reifepr\u00fcfung des Reviers. Es erfordert oft unkonventionelle Taktiken, extrem lange Vorf\u00e4cher und eine Engelsgeduld. Sie ist die heimliche W\u00e4chterin \u00fcber die Grenze zwischen Ebensee und Ischl.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"539\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_055-1024x539.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-42638\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_055-1024x539.jpg 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_055-450x237.jpg 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_055-1536x808.jpg 1536w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_055-360x189.jpg 360w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_055.jpg 2009w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Unmittelbar unterhalb der K\u00f6sslbachbr\u00fccke tritt die Traun in einen Abschnitt ein, der wie eine nat\u00fcrliche Skulptur wirkt. Hier hat sich der Fluss \u00fcber Jahrtausende tief in den <strong>gewachsenen Felsen<\/strong> gegraben und eine Struktur hinterlassen, die f\u00fcr den Fischer sowohl Herausforderung als auch Verhei\u00dfung ist.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"554\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_062-1024x554.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-42644\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_062-1024x554.jpg 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_062-450x244.jpg 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_062-1536x831.jpg 1536w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_062-2048x1108.jpg 2048w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_062-360x195.jpg 360w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Das ist der Moment, in dem die Traun ihre \u201eZwangsjacke\u201c ablegt. Geologisch gesehen markiert dieser \u00dcbergang von der engen Felsstrecke unterhalb der K\u00f6sslbachbr\u00fccke hin zur <strong>Weitung von Langwies<\/strong> den Eintritt in das Ebenseer Becken. Hinter dem felsigen Abschnitt, der die Traun unmittelbar nach der K\u00f6sslbachbr\u00fccke noch fest im Griff hatte, geschieht etwas Magisches: Das Tal \u00f6ffnet sich allm\u00e4hlich. Die steilen Flanken weichen zur\u00fcck und geben der <strong>Langwies<\/strong> jenen Raum, der ihr einst den Namen gab. Mit der Weitung des Tales gewinnt auch die Traun an Freiheit und Breite.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Der Felsenschlag: Wo die Traun den Berg liest<\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>In Stein gemei\u00dfelt:<\/strong> Anders als in den gesch\u00fctteten Schotterstrecken ist der Boden hier massiv. Aus dem Fels gesp\u00fclte Rinnen, tiefe Spalten und glatt polierte Kanten bilden ein Labyrinth unter Wasser. Diese Strukturen sind unzerst\u00f6rbar \u2013 kein Hochwasser der Welt kann diese Unterst\u00e4nde \u201ewegsp\u00fclen\u201c.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Versteckspiel im Dunkeln:<\/strong> Die tiefen, dunklen Gumpen, die direkt in den Fels gesp\u00fclt wurden, sind die Tresore des Reviers. Hier stehen die Fische sicher vor der starken Oberfl\u00e4chenstr\u00f6mung und sind f\u00fcr den menschlichen Blick fast unsichtbar. Es ist ein Revier f\u00fcr \u201eschwere Nymphen\u201c und pr\u00e4zises Fischen in den tiefen Rinnen.<br \/><\/li>\n\n\n\n<li><strong>Die visuelle Dramatik:<\/strong> Dieser Abschnitt verleiht der Langwieser Traun ihre archaische Note. Das t\u00fcrkisblaue Wasser im Kontrast zum grauen Kalkfels des H\u00f6llengebirges schafft eine Kulisse, die den Fischer vergessen l\u00e4sst, dass die Bundesstra\u00dfe nur wenige Meter entfernt ist.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Das kaiserliche Ischl (Oberhalb)<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Oberhalb des K\u00f6\u00dflbachs begann das <strong>\u201eIschler Landl\u201c<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Dieses Gebiet unterstand direkt der kaiserlichen Verwaltung in Bad Ischl (dem Salzamt bzw. der kaiserlichen Forstverwaltung).<\/li>\n\n\n\n<li>Die Fischrechte waren hier \u201ekaiserlich\u201c und dienten oft der Versorgung des Hofes oder wurden als besondere Gnade an hohe Beamte und Salinenverwalter verliehen.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Warum gerade der K\u00f6\u00dflbach?<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In der Geschichte wurden Grenzen bevorzugt an <strong>unverwechselbaren nat\u00fcrlichen Merkmalen<\/strong> festgemacht. Ein markanter Wildbach, der in einen gro\u00dfen Fluss m\u00fcndet, war ideal:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Er ver\u00e4nderte seine Position kaum (im Gegensatz zu den Kurven der Traun).<\/li>\n\n\n\n<li>Jeder Fischer wusste genau: \u201eBis zum Bach und nicht weiter.\u201c<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Der \u00dcbergang zu Ebensee<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dass Ebensee heute dazwischen liegt, ist historisch gesehen eine \u201ej\u00fcngere\u201c Entwicklung. Ebensee wurde erst <strong>1607<\/strong> mit dem Bau der Saline gegr\u00fcndet und war davor eigentlich nur das Hinterland von Traunkirchen. Die Kesselbachbr\u00fccke blieb jedoch als die alte, ehrw\u00fcrdige Grenze zwischen dem \u201eIschler Bereich\u201c und dem \u201eTraunkirchner\/Ebenseer Bereich\u201c im kollektiven Ged\u00e4chtnis der Fischer erhalten.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"528\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_064-1024x528.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-42646\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_064-1024x528.jpg 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_064-450x232.jpg 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_064-1536x791.jpg 1536w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_064-2048x1055.jpg 2048w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_064-360x185.jpg 360w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Die konzentrierte Energie der Felsrinnen verteilt sich nun auf eine gr\u00f6\u00dfere Fl\u00e4che. Das Wasser wird flacher, die Str\u00f6mungsmuster werden komplexer und f\u00fcr den Fischer besser lesbar. Es entstehen jene klassischen \u201eRies-Strecken\u201c, die das Herz jedes Fliegenfischers h\u00f6herschlagen lassen.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Heute wird diese Tradition durch die moderne Reviertrennung der <strong>\u00d6sterreichischen Bundesforste (\u00d6Bf)<\/strong> fortgef\u00fchrt, die diese historische Grenze fast identisch \u00fcbernommen haben.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Bedeutung der Grenze<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diese Grenze ist nicht nur auf der Landkarte wichtig, sondern hat auch praktische Auswirkungen:<\/p>\n\n\n\n<ol start=\"1\" class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Stra\u00dfendienst:<\/strong> Die Zust\u00e4ndigkeit f\u00fcr die R\u00e4umung und Instandhaltung der B145 wechselt hier zwischen den jeweiligen Stra\u00dfenmeistereien.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Fischerei:<\/strong> Wie bereits kurz erw\u00e4hnt, markiert die K\u00f6\u00dflbachbr\u00fccke das Ende des Reviers \u201eUntere Ischler Traun\u201c. Wer flussabw\u00e4rts weiterfischen will, ben\u00f6tigt die Lizenz f\u00fcr die \u201eEbenseer Traun\u201c.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Wanderwege:<\/strong> F\u00fcr Wanderer auf dem <strong>Soleleitungsweg<\/strong> ist dies der Punkt, an dem man das Ischler Tal verl\u00e4sst und in den engeren Talabschnitt eintritt, der schlie\u00dflich zur Langwies und nach Ebensee f\u00fchrt.<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Hochwasser an der Traun<\/h3>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"723\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_080-1024x723.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-42629\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_080-1024x723.jpg 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_080-450x318.jpg 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_080-1536x1084.jpg 1536w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_080-360x254.jpg 360w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_080.jpg 1696w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Das Hochwasser von 2013 ist im Ged\u00e4chtnis tief verankert. Es war ein Moment, in dem die <strong>K\u00f6\u00dflbachbr\u00fccke<\/strong> fast ihren Meister gefunden h\u00e4tte und die Naturgewalten des Wildbachs die historischen Grenzen beinahe weggesp\u00fclt h\u00e4tten. Das Hochwasser von 2013 hinterlie\u00df an der K\u00f6sslbachbr\u00fccke Spuren, die weit \u00fcber das sichtbare Treibgut hinausgingen. Die enorme Flie\u00dfgeschwindigkeit und die massiven Turbulenzen an der M\u00fcndung des K\u00f6\u00dflbachs f\u00fchrten zu gef\u00e4hrlichen Auskolkungen. Das Wasser begann, das Erdreich und den Fels rund um die Br\u00fcckenpfeiler wegzusp\u00fclen \u2013 die Br\u00fccke wurde regelrecht <strong>\u201eger\u00fcttelt\u201c<\/strong>.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr uns Fischer hat diese bauliche Notwendigkeit eine interessante Folge: Diese massiven Steine im Bereich der Fundamente bilden nun k\u00fcnstliche Unterst\u00e4nde und Kehrwasser. Sie verst\u00e4rken den Charakter der Br\u00fccke als \u201eStandplatz-Garant\u201c und machen das Fundament zu einem noch attraktiveren Jagdrevier f\u00fcr die bereits erw\u00e4hnte \u201eBr\u00fcckenforelle\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es ist ein weit verbreiteter Irrtum, dass ein Hochwasser wie das von 2013 den Fischbestand vernichtet. Die Traun ist der nat\u00fcrliche Lebensraum unserer Forellen und \u00c4schen, und sie haben \u00fcber Jahrtausende Strategien entwickelt, um mit \u201egro\u00dfem Wasser\u201c umzugehen. Sie suchen Unterst\u00e4nde im Str\u00f6mungsschatten der gro\u00dfen Felsen oder in den neu gesicherten Fundamenten der K\u00f6sslbachbr\u00fccke. Der fischereiliche Schaden durch die reine Kraft des Wassers h\u00e4lt sich oft \u00fcberraschend in Grenzen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"338\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/image-28-1024x338.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-42657\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/image-28-1024x338.png 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/image-28-450x149.png 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/image-28-360x119.png 360w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/image-28.png 1053w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Um die untersp\u00fclten Fundamente zu stabilisieren und vor k\u00fcnftigen Unterwaschungen zu sch\u00fctzen, wurden tonnenschwere Wasserbausteine (Bruchsteine) pr\u00e4zise um die Pfeiler und Widerlager platziert.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die wahre Gefahr f\u00fcr die Langwieser Traun ist weit weniger spektakul\u00e4r, aber weitaus t\u00f6dlicher: <strong>Die Sedimentfracht durch menschliche Eingriffe.<\/strong><br \/><br \/><strong>Das Ersticken der Laichpl\u00e4tze:<\/strong> Wenn bei Niederwasser durch Entleerungen, Sp\u00fclungen oder Baggerungen massiv Feinsedimente freigesetzt werden, geschieht eine Katastrophe im Kleinen. Der feine Schlamm setzt sich in die L\u00fccken des Schotterbetts (das Interstitial). Dort, wo eigentlich Sauerstoff f\u00fcr die Eier der Bachforelle zirkulieren sollte, herrscht pl\u00f6tzlich Atemnot. Die Laichpl\u00e4tze werden buchst\u00e4blich versiegelt.<br \/><br \/><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"557\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_130-1024x557.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-42659\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_130-1024x557.jpg 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_130-450x245.jpg 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_130-1536x835.jpg 1536w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_130-360x196.jpg 360w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_130.jpg 1986w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Was wir heute an den Ufern der Langwieser Traun beobachten, ist oft das Resultat von Fehlern, die kilometerweit flussaufw\u00e4rts begangen wurden. Ein trauriges Paradebeispiel f\u00fcr die verheerenden Folgen menschlicher Eingriffe sind die <strong>Entleerungen der Geschiebesperren am Strobler Wei\u00dfenbach im Zeitraum 2019 bis 2022<\/strong>.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Vernichtung des Zoobenthos:<\/strong> Das \u201eBrot des Flusses\u201c, die Kleinstlebewesen am Gew\u00e4ssergrund (Eintagsfliegen Larven, K\u00f6cherfliegen, Flohkrebse), verliert seinen Lebensraum. Wenn die Zwischenr\u00e4ume der Steine mit Feinsediment verkleben, bricht die Nahrungskette von unten her zusammen. Ein Fluss kann optisch klar aussehen, aber \u00f6kologisch durch diese \u201eVerstopfung\u201c ver\u00f6det sein.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"286\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_120-1024x286.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-42660\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_120-1024x286.jpg 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_120-450x126.jpg 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_120-1536x429.jpg 1536w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_120-360x100.jpg 360w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_120.jpg 1723w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Es unterstreicht die Notwendigkeit, das Revier \u00fcbergreifend zu betrachten: Die Langwieser Traun ist keine Insel. Sie ist abh\u00e4ngig von einem verantwortungsvollen Umgang mit den Zubringern und Sperren im gesamten Oberlauf.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Der Faktor Niederwasser:<\/strong> Das t\u00fcckische an Sp\u00fclungen bei Niederwasser ist die fehlende Verd\u00fcnnung und die geringe Transportkraft des Flusses. Der Dreck bleibt liegen, anstatt weggeschwemmt zu werden \u2013 besonders in den breiten, ruhigeren Abschnitten der Langwies oberhalb des Schulerstegs.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"630\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_110-1024x630.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-42661\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_110-1024x630.jpg 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_110-450x277.jpg 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_110-1536x945.jpg 1536w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_110-360x221.jpg 360w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_110.jpg 1836w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Das Bild zeigt einen gesunden Fluss Grund, der nach dem Hochwasser gereinigt und voll von K\u00f6cherfliegenlarven den L\u00fcckenrau besiedelt. Ein dem Fu\u00df Grund r\u00fcttelndes Hochwasser wie im Jahr 2013 \u00fcberseht ein Fluss wie die Traun ohne gr\u00f6\u00dfere Sch\u00e4den. Jedoch ist die Biologie des Flusses gegen eine menschliche verursachte \u201eSchlammflut\u201c aus Geschiebesperren wehrlos. Anders als bei einem nat\u00fcrliches Hochwasser, welches Schotter bewegt und das Flussbett \u201edurchsp\u00fclt\u201c, setzten diese gezielten Entleerungen bei Niederwasser unvorstellbare Mengen an Feinsedimenten frei. Dieser feine Schlamm legte sich wie ein Erstickungstuch \u00fcber die empfindlichen Kiesb\u00e4nke und t\u00f6ten den gesamten Lebensraum \u00fcber Jahre.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Fazit f\u00fcr die Revierbetrachtung<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">W\u00e4hrend die K\u00f6sslbachbr\u00fccke nach 2013 mit Wasserbausteinen stabilisiert wurde, braucht die Biologie des Flusses Schutz vor technokratischen Eingriffen. Ein gesundes Revier wie die Langwieser Traun verkraftet ein r\u00fcttelndes Hochwasser, aber es leidet unter der unsichtbaren Last des Feinsediments.<\/p>\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Langwieserbr\u00fccke<\/h1>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Langwieserbr\u00fccke ist die Br\u00fccke, die im Ortsteil <strong>Langwies<\/strong> und <strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">die mittlere Br\u00fccke im Fischereirevier &#8222;Langwieser-Traun&#8220; <\/mark><\/strong>und die Verbindung zwischen der Salzkammergutstra\u00dfe (B145) zum Bahnhof Langwies und dem rechtsufrigen Siedlungsbereich von Langwies herstellt. Historisch gesehen war diese Stelle besonders deshalb kritisch, weil das Tal hier eine nat\u00fcrliche Weitung erf\u00e4hrt, bevor es Richtung S\u00fcden wieder enger wird. Wie erw\u00e4hnt, ist die heutige Br\u00fccke ein moderner Nachfolger der alten Holz- und sp\u00e4teren Eisenkonstruktionen, die \u00fcber Jahrhunderte dem Transport von Salz und Holz dienten.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Futterwiesen:<\/strong> Da Ebensee aufgrund der Saline (Salzproduktion) stark industriell gepr\u00e4gt war, mussten die Arbeiter und Fuhrleute ihre Tiere (Pferde f\u00fcr den Holztransport, K\u00fche zur Selbstversorgung) versorgen. Die ebenen Fl\u00e4chen in Langwies boten daf\u00fcr den n\u00f6tigen Platz.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Lage an der Traun:<\/strong> Langwies liegt an einer Stelle, an der das Tal der Traun etwas breiter wird, bevor es sich in Richtung Bad Ischl wieder verengt. Diese nat\u00fcrliche Weitung beg\u00fcnstigte die Bildung dieser namensgebenden Gr\u00fcnfl\u00e4chen.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"611\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_200-1024x611.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-42718\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_200-1024x611.jpg 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_200-450x268.jpg 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_200-1536x916.jpg 1536w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_200-2048x1221.jpg 2048w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_200-360x215.jpg 360w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Die mittlere Br\u00fccke im Fischereirevier &#8222;Langwieser-Traun&#8220; <\/mark><\/strong>und die Verbindung zwischen der Salzkammergutstra\u00dfe (B145) zum Bahnhof Langwies und dem rechtsufrigen Siedlungsbereich von Langwies.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"523\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_210-1024x523.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-42721\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_210-1024x523.jpg 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_210-450x230.jpg 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_210-1536x784.jpg 1536w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_210-2048x1046.jpg 2048w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_210-360x184.jpg 360w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Winterliche Aufnahme im J\u00e4nner 2026 bei einem extremen Niederwasser. Der Pegel Ebensee gibt 82 cm an. <\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"411\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_220-1024x411.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-42724\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_220-1024x411.jpg 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_220-450x181.jpg 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_220-1536x617.jpg 1536w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_220-2048x822.jpg 2048w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_220-360x145.jpg 360w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Eine Drohnen-Aufnahme im Zuge der Laichplatzverbesserungsma\u00dfnahmen an 5 Laichpl\u00e4tzen am 20. und 21. J\u00e4nner 2026. Die oberste der 5 Ma\u00dfnahme war unmittelbar oberhalb der Langwieserbr\u00fccke.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Ortsteil <strong>Langwies<\/strong> liegt beidseitig der Traun. <br \/><br \/><strong>Rechte Traun Seite:<\/strong> Hier liegt der Bahnhof, und die Wohnh\u00e4user sind weit verteilt, Richtung Schulersteg und es ist auch die wesentlich ruhiger und naturbelassener Seite der Traun. <br \/><br \/><strong>Linke Traun Seite:<\/strong> Dieser Teil mit dem Gasthof Hecka ist der Bereich, der direkt an die Verkehrswege angebunden ist, hier befindet sich auch die Feuerwehr Langwies. Das Feuerwehrhaus befindet sich am <strong>Grasbergweg<\/strong>. Es ist ein zentraler Treffpunkt im Ortsteil. Direkt an der Langwieser Stra\u00dfe &#8211; nahe dem Gasthof Heckawirt, aber eben der Bereich, der zur linken Seite der Traun, entlang der Salzkammergut-Bundestra\u00dfe orientiert ist &#8211; liegt das <strong>Naturmuseum Salzkammergut<\/strong> (Naturwelten). Es widmet sich der heimischen Flora und Fauna und ist f\u00fcr Fischer besonders interessant, da es die Naturzusammenh\u00e4nge der Region (W\u00e4lder, Berge und eben auch Fl\u00fcsse) eindrucksvoll darstellt. Hier verl\u00e4uft der geschichtstr\u00e4chtige <strong>Soleweg<\/strong> (der ehemalige Leitungsweg der Saline). In diesem Bereich liegen auch die Siedlungsteile Richtung <strong>Roith<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"487\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_040-1024x487.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-42623\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_040-1024x487.jpg 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_040-450x214.jpg 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_040-1536x730.jpg 1536w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_040-360x171.jpg 360w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_040.jpg 1989w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Der Bahnhof Langwies ist der lokale Verkehrsknotenpunkt des <strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Langwieser-Traun-Reviers<\/mark><\/strong>. Am Bahnhof <strong>Langwies<\/strong> bleiben nach wie vor Personenz\u00fcge stehen. Er ist ein aktiver Haltpunkt an der geschichtstr\u00e4chtigen <strong>Salzkammergutbahn<\/strong> (Strecke Attnang-Puchheim \u2013 Stainach-Irdning).<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am Bahnhof <strong>Langwies<\/strong> bleiben nach wie vor Personenz\u00fcge stehen. Er ist ein aktiver Haltpunkt an der geschichtstr\u00e4chtigen <strong>Salzkammergutbahn<\/strong> (Strecke Attnang-Puchheim \u2013 Stainach-Irdning).<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Taktung und Verbindungen<\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Regionalz\u00fcge (R) und Regionalexpress-Z\u00fcge (REX):<\/strong> Langwies wird regelm\u00e4\u00dfig bedient. In der Regel halten die Z\u00fcge dort im <strong>Stundentakt<\/strong> (mit leichten Abweichungen in den Randzeiten).<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Richtung Norden:<\/strong> Man kommt ohne Umsteigen nach Ebensee Landungsplatz, Gmunden und weiter zum Knotenpunkt Attnang-Puchheim.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Richtung S\u00fcden:<\/strong> Die Z\u00fcge fahren \u00fcber Mitterwei\u00dfenbach nach Bad Ischl, Bad Goisern und Hallstatt bis nach Stainach-Irdning.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"744\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_045-1024x744.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-42630\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_045-1024x744.jpg 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_045-441x320.jpg 441w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_045-360x261.jpg 360w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_045-260x190.jpg 260w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_045.jpg 1242w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><strong>&#8222;Train &amp; Fish&#8220;:<\/strong> Man kann direkt aus dem Zug aussteigen, die wenigen Meter zum rechten Ufer hinuntergehen oder \u00fcber die Langwieserbr\u00fccke zum Soleweg auf der linken Seite wechseln. <strong>Bedarfshalt:<\/strong> Wichtig zu wissen ist, dass Langwies oft ein <strong>Bedarfshalt<\/strong> ist. Das bedeutet, man muss im Zug rechtzeitig die Haltewunsch-Taste dr\u00fccken oder am Bahnsteig deutlich sichtbar stehen, damit der Zug h\u00e4lt.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"589\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LAICHPLATZ_REPARATUR_060-1024x589.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-42684\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LAICHPLATZ_REPARATUR_060-1024x589.jpg 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LAICHPLATZ_REPARATUR_060-450x259.jpg 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LAICHPLATZ_REPARATUR_060-1536x884.jpg 1536w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LAICHPLATZ_REPARATUR_060-360x207.jpg 360w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LAICHPLATZ_REPARATUR_060-305x175.jpg 305w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LAICHPLATZ_REPARATUR_060.jpg 1626w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Dieser Blick aus der Vogelperspektive zeigt unser aktuelles Herzschlag-Projekt im Revier der <strong>Langwieser Traun<\/strong>. Mit der markanten <strong>Langwieserbr\u00fccke<\/strong> im Hintergrund dokumentiert die Aufnahme eine entscheidende Investition in die \u00f6kologische Zukunft unseres Gew\u00e4ssers. W\u00e4hrend die Traun hier etwas breiter wird, arbeiten wir aktiv gegen die negativen Folgen von Feinsedimenten und historischen Verbauungen an. Durch gezielte <strong>Laichplatzverbesserungen<\/strong> schaffen wir wieder jene lockeren Kiesstrukturen, die unsere Bachforellen und \u00c4schen f\u00fcr eine erfolgreiche nat\u00fcrliche Reproduktion so dringend ben\u00f6tigen. Siehe dazu einen eigenen Block-Beitrag \u00fcber diese Ma\u00dfnahme.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die Br\u00fccken-Logik<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die <strong>Langwieserbr\u00fccke<\/strong> ist genau die Verbindung, die von der Bundesstra\u00dfe (B145) auf der einen Seite \u00fcber den Fluss direkt in den Ortsteil auf der anderen Seite f\u00fchrt. Wenn man also \u201ein die Langwies\u201c f\u00e4hrt, \u00fcberquert man die Traun meist von links nach rechts. <strong>Ein kleiner Orientierungstipp:<\/strong> Die Eisenbahnstrecke verl\u00e4uft in diesem Bereich auf der <strong>rechten<\/strong> Seite der Traun auf der auch der Bahnhof Langwies liegt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"396\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_230-1024x396.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-42727\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_230-1024x396.jpg 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_230-450x174.jpg 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_230-1536x593.jpg 1536w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_230-2048x791.jpg 2048w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_230-360x139.jpg 360w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Die Br\u00fccke in Langwies ist mehr als nur eine \u00dcberquerung; sie ist eine lebenswichtiger Traun \u00dcbergang. Links im Bild ist der Bahnhof Langwies zu sehen.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die Langwieserbr\u00fccke: Ein Nadel\u00f6hr der Geschichte<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Br\u00fccke in Langwies war weit mehr als nur eine \u00dcberquerung; sie war eine lebenswichtige Verkehrsader in einem engen Tal.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Holzbau und Naturgewalten:<\/strong> Urspr\u00fcnglich wurde die Br\u00fccke von der kaiserlichen Forstverwaltung errichtet. Da sie aus Holz bestand, war sie extrem anf\u00e4llig f\u00fcr die ber\u00fcchtigten Hochwasser der Traun. Besonders dramatisch war das <strong>Hochwasser von 1897<\/strong>, bei dem fast alle Br\u00fccken zwischen Bad Ischl und Ebensee weggerissen wurden \u2013 nur die alte Forstbr\u00fccke in Langwies hielt damals stand.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Die Eisenbahn-Revolution:<\/strong> Mit dem Bau der Salzkammergutbahn (er\u00f6ffnet 1877) ver\u00e4nderte sich alles. Es entstanden zwei parallele Welten: Die normale Stra\u00dfenbr\u00fccke f\u00fcr Fuhrwerke und die Eisenbahnbr\u00fccke. Letztere war so stabil gebaut, dass sie bei sp\u00e4teren Fluten oft die einzige Verbindung zwischen den Ufern darstellte.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Industrielle Nutzung:<\/strong> In Langwies gab es zudem eine wichtige Verzweigung f\u00fcr die <strong>Schleppbahn der Saline<\/strong>. \u00dcber diese Gleise wurden Brennholz und Kohle zu den Sudpfannen transportiert. Die Br\u00fccke war also ein direkter Zubringer f\u00fcr die Energieversorgung der Salzproduktion.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Schulersteg<\/h1>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Was an der K\u00f6sslbachbr\u00fccke als wilder, tief in den Fels gesp\u00fclter Gebirgsfluss begann, findet am <strong>Schulersteg<\/strong> seinen Abschluss. Als <strong>untere Reviergrenze<\/strong> markiert dieser schmale \u00dcbergang den Punkt, an dem die Traun die Freiheit der Langwieser Weitung wieder verl\u00e4sst, um dem Ebenseer Ortszentrum entgegenzuflie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"748\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_300-1024x748.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-42732\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_300-1024x748.jpg 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_300-438x320.jpg 438w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_300-1536x1122.jpg 1536w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_300-360x263.jpg 360w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_300-260x190.jpg 260w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_300.jpg 1779w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Der Name ist hier Programm: Der Schulersteg dient seit Generationen als sicherer <strong>Schulweg<\/strong> f\u00fcr die Kinder, die auf der rechten Seite der Traun wohnen, aber auf der linken Seite zur Schule, Bushaltestelle oder zum Kindergarten gehen.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Name hat einen ganz praktischen Hintergrund aus der Ortsgeschichte:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Der Schulweg:<\/strong> Fr\u00fcher mussten die Kinder aus den Siedlungen in Langwies und Roith zu Fu\u00df in die Schulen im Ebenseer Zentrum (Kohlstatt oder Hauptort) gehen. Der Steg war die entscheidende Abk\u00fcrzung, damit die Kinder nicht den weiten Umweg \u00fcber die gro\u00dfen Fahrbr\u00fccken nehmen mussten.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Sicherheit:<\/strong> Er diente dazu, die Fu\u00dfg\u00e4nger (insbesondere eben die Sch\u00fcler) vom schweren Fuhrwerksverkehr und sp\u00e4ter vom Lkw-Verkehr der Saline und der B145 fernzuhalten.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"525\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_010-1024x525.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-42613\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_010-1024x525.jpg 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_010-450x231.jpg 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_010-1536x787.jpg 1536w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_010-2048x1050.jpg 2048w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_010-360x185.jpg 360w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Der Schulersteg, ist die untere Reviergrenze vom <strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Langwieser-Traun-Revier<\/mark><\/strong>.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Seine Funktion heute<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Heute ist der Schulersteg vor allem bei Spazierg\u00e4ngern und Wanderern beliebt:<\/p>\n\n\n\n<ol start=\"1\" class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Verbindung zum Soleleitungsweg:<\/strong> Er verbindet das Siedlungsgebiet am rechten Traunufer mit dem Wanderweg auf der linken Flussseite.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Hochwasserschutz:<\/strong> Der Steg wurde im Laufe der Jahrzehnte mehrfach renoviert oder nach Hochwassersch\u00e4den neu aufgebaut. Die heutige Konstruktion ist eine moderne Stahlbr\u00fccke, die deutlich h\u00f6her liegt als ihre h\u00f6lzernen Vorg\u00e4nger, um bei Fluten nicht mitgerissen zu werden.<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Geografische Einordnung &#8211; erg\u00e4nzende Reihenfolge flussabw\u00e4rts<\/h3>\n\n\n\n<ol start=\"1\" class=\"wp-block-list\">\n<li>Langwieserbr\u00fccke (Fahrbr\u00fccke)<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Schulersteg (Fu\u00dfg\u00e4ngersteg)<\/strong><\/li>\n\n\n\n<li>Obere Bundesstra\u00dfen-Br\u00fccke bei der Saline<\/li>\n\n\n\n<li>Rudolfsbr\u00fccke<\/li>\n\n\n\n<li>Traunbr\u00fccke (Ortszentrum)<\/li>\n\n\n\n<li>Fu\u00dfg\u00e4ngerbr\u00fccke (Pensionisten-Steg)<\/li>\n\n\n\n<li>\u00d6BB-Eisenbahn Br\u00fccke<\/li>\n\n\n\n<li>Untere Bundesstra\u00dfenbr\u00fccke<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Schulersteg ist f\u00fcr die Ebenseer ein St\u00fcck Identit\u00e4t \u2013 fast jeder Einheimische ist dort als Kind schon einmal \u00fcber die Traun gelaufen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"531\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_020-1024x531.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-42616\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_020-1024x531.jpg 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_020-450x233.jpg 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_020-1536x796.jpg 1536w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_020-2048x1062.jpg 2048w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_020-360x187.jpg 360w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Gebiet auf der <strong>linken Seite der Traun<\/strong> (gegen\u00fcber von Langwies) geh\u00f6rt offiziell zum Ortsteil <strong>Roith<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn man es ganz genau nimmt, gibt es f\u00fcr dieses gegen\u00fcberliegende Ufer zwei Bezeichnungen, je nachdem, ob man die besiedelten Fl\u00e4chen oder die Landschaft meint:<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ortsteil Roith<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der bewohnte Teil auf der linken Flussseite, der sich flussabw\u00e4rts Richtung Ebensee-Zentrum erstreckt, hei\u00dft <strong>Roith<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Der <strong>Schulersteg<\/strong> verbindet genau diese beiden Seiten: Er f\u00fchrt von Langwies (rechts) direkt hin\u00fcber nach Roith (links).<\/li>\n\n\n\n<li>Fr\u00fcher war dieser Bereich stark landwirtschaftlich gepr\u00e4gt (\u201eRoith\u201c kommt von <em>Rodung<\/em>), heute befinden sich dort viele Wohnh\u00e4user und Siedlungen.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">2. Der \u201eSteinfeld\u201c-Bereich<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Direkt gegen\u00fcber der Langwieserbr\u00fccke (beim Ausstieg aus dem Bahnhof und \u00dcberqueren der Br\u00fccke) nennt man das flache Gebiet links der Traun oft auch <strong>Steinfeld<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Die Br\u00fccke, die dort \u00fcber die Traun f\u00fchrt, wird in Wanderbeschreibungen manchmal als <strong>Steinfeldbr\u00fccke<\/strong> bezeichnet (obwohl sie lokal meist einfach als die Langwieserbr\u00fccke bekannt ist).<\/li>\n\n\n\n<li>Von hier aus beginnt der Anstieg in das <strong>H\u00f6llengebirge<\/strong>. Die steilen Felsw\u00e4nde, die man von Langwies aus links der Traun sieht, geh\u00f6ren zum Massiv des H\u00f6llengebirges (mit dem markanten Bromberg und dem Feuerkogel weiter n\u00f6rdlich).<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Zusammengefasst:<\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Rechts der Traun:<\/strong> Eisenbahn, Teil von Langwies, Bahnhof.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Links der Traun:<\/strong> Roith (Siedlungsgebiet) bzw. Steinfeld (direkt am Br\u00fcckenkopf\/Soleweg), Salzkammergut Bundesstra\u00dfe, Heckawirt, Museum, Feuerwehr.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"531\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_020-1-1024x531.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-42617\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_020-1-1024x531.jpg 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_020-1-450x233.jpg 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_020-1-1536x796.jpg 1536w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_020-1-2048x1062.jpg 2048w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_020-1-360x187.jpg 360w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">W\u00e4hrend die Langwieserbr\u00fccke flussaufw\u00e4rts den schweren Verkehr der modernen Zeit tr\u00e4gt, wirkt der Schulersteg wie ein Entschleunigung Filter. Mit seiner strengen <strong>Gewichtsbeschr\u00e4nkung von 1,5 Tonnen<\/strong> verwehrt er schweren Fahrzeugen den Durchgang und bewahrt so die Ruhe am Wasser. F\u00fcr den Fischer bedeutet das: Man ist hier noch \u201eunter sich\u201c. Wer am Schulersteg steht und flussaufw\u00e4rts in die breite Langwieser Traun blickt, sieht eine Flusslandschaft, die durch dieses Nadel\u00f6hr vor der totalen Erschlie\u00dfung gesch\u00fctzt wird. Es ist ein Ort, an dem die Zeit \u2013 genau wie die Breite der Fahrbahn \u2013 ein wenig stehen geblieben ist.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Fischbuch &#8211; Langwieser-Traun Revier<\/h1>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Fischereirevier der Langwieser Traun ist weit mehr als nur ein Gew\u00e4sserabschnitt \u2013 es ist ein lebendiges Geschichtsbuch der Salzkammergut-Fischerei. Administrativ in zwei Fischbucheintr\u00e4ge unterteilt, erstreckt sich dieses Juwel von der geschichtstr\u00e4chtigen <strong>K\u00f6sslbachbr\u00fccke<\/strong> bis hinunter zum markanten <strong>Schulersteg<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Weitere Information sind im Fischbuch bei der Bezirkshauptmannschaft in Gmunden einzusehen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Langwieser-Traun &#8211; Oberer Teil &#8211; Von der K\u00f6\u00dflbachbr\u00fccke bis zur Aritzbach-M\u00fcndung<\/h3>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"756\" height=\"634\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_930.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-42670\" style=\"aspect-ratio:1.192433764633395;width:840px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_930.jpg 756w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_930-382x320.jpg 382w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_930-360x302.jpg 360w\" sizes=\"auto, (max-width: 756px) 100vw, 756px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Der obere Abschnitt: Von der K\u00f6sslbachbr\u00fccke zur Aritzbach-M\u00fcndung<br \/>Dieser Teil des Reviers ist gepr\u00e4gt von historischer Schwere und \u00f6kologischer Dynamik. Die <strong>K\u00f6sslbachbr\u00fccke<\/strong> (Kesselbachbr\u00fccke) fungiert hier als \u201eDreifaches Tor\u201c: Sie markiert die administrative Grenze zwischen den Bundesforste-Betrieben <strong>Ebensee und Bad Goisern<\/strong>, ist die obere Reviergrenze und erinnert an die Jahrhunderte alte Trennung zwischen dem kaiserlichen Ischl und dem kl\u00f6sterlichen Traunkirchen.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"561\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_915-1024x561.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-42672\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_915-1024x561.jpg 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_915-450x246.jpg 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_915-1536x841.jpg 1536w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_915-360x197.jpg 360w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_915.jpg 1631w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Der obere Abschnitt: Von der K\u00f6sslbachbr\u00fccke zur Aritzbach-M\u00fcndung<br \/>Dieser Teil des Reviers ist gepr\u00e4gt von historischer Schwere und \u00f6kologischer Dynamik. Die <strong>K\u00f6sslbachbr\u00fccke<\/strong> (Kesselbachbr\u00fccke) fungiert hier als \u201eDreifaches Tor\u201c: Sie markiert die administrative Grenze zwischen den Bundesforste-Betrieben <strong>Ebensee und Bad Goisern<\/strong>, ist die obere Reviergrenze und erinnert an die Jahrhunderte alte Trennung zwischen dem kaiserlichen Ischl und dem kl\u00f6sterlichen Traunkirchen.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"603\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LAICHPLATZ_REPARATUR_110-1024x603.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-42691\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LAICHPLATZ_REPARATUR_110-1024x603.jpg 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LAICHPLATZ_REPARATUR_110-450x265.jpg 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LAICHPLATZ_REPARATUR_110-360x212.jpg 360w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LAICHPLATZ_REPARATUR_110.jpg 1523w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Auch wenn der <strong>Aritzbach<\/strong> fischereilich keine Hauptrolle spielt, ist er als geografischer Fixpunkt f\u00fcr die Revierstruktur dennoch unverzichtbar.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Langwieser-Traun &#8211; Unterer Teil &#8211; Von der Aritzbach-M\u00fcndung zum Schulersteg<\/h3>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"751\" height=\"607\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_920.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-42667\" style=\"aspect-ratio:1.237270246614838;width:840px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_920.jpg 751w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_920-396x320.jpg 396w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_920-360x291.jpg 360w\" sizes=\"auto, (max-width: 751px) 100vw, 751px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Der untere Abschnitt: Von der Aritzbach-M\u00fcndung zum Schulersteg<br \/>Mit dem Eintreffen des <strong>Aritzbachs<\/strong> wandelt sich das Bild. Das Tal geht allm\u00e4hlich auf und gibt der Traun jene Breite, die der <strong>Langwies<\/strong> einst ihren Namen gab. In diesem zweiten Fischbuch-Abschnitt darf der Fluss \u201eaufatmen\u201c. Die Weitung beg\u00fcnstigt die fischereiliche Bewirtschaftung: Es entstehen flachere Ries-Strecken und weite Z\u00fcge, die ideale Standpl\u00e4tze f\u00fcr \u00c4schen bieten.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"560\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_910-1024x560.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-42665\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_910-1024x560.jpg 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_910-450x246.jpg 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_910-1536x840.jpg 1536w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_910-360x197.jpg 360w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/LANGWIESER-TRAUN_910.jpg 1597w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Der untere Abschnitt: Von der Aritzbach-M\u00fcndung zum Schulersteg<br \/>Mit dem Eintreffen des <strong>Aritzbachs<\/strong> wandelt sich das Bild. Das Tal geht allm\u00e4hlich auf und gibt der Traun jene Breite, die der <strong>Langwies<\/strong> einst ihren Namen gab. In diesem zweiten Fischbuch-Abschnitt darf der Fluss \u201eaufatmen\u201c. Die Weitung beg\u00fcnstigt die fischereiliche Bewirtschaftung: Es entstehen flachere Ries-Strecken und weite Z\u00fcge, die ideale Standpl\u00e4tze f\u00fcr \u00c4schen bieten.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Durch die digitale Hinterlegung im&nbsp;<strong>DORIS (Digitales Ober\u00f6sterreichisches Raum-Informations-System)&nbsp;<\/strong>k\u00f6nnen wir f\u00fcr die Revierarbeit die Gew\u00e4sser lt. Fischbuch abrufen. Um die Gew\u00e4sser im Fischereirevier zu visualisieren und auf den geografischen Daten ein&nbsp;<strong>lokales, fischereiliches Gew\u00e4sserbuch<\/strong>&nbsp;zu entwickeln, soll hier eine&nbsp;<strong>Revier Gew\u00e4sser Datenbank<\/strong>&nbsp;entstehen, mit dem Hintergrund eine&nbsp;<strong>wasserrechtliche und naturschutzrechtliche Dokumentation<\/strong>, mit erg\u00e4nzenden Bildinformationen, Befischungsdaten, Bestandsdaten und auch historisches Material, welche mit dem Gew\u00e4sser in Verbindung stehen, dokumentiert werden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Digitalisierung der Fischereireviere<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Digitalisierung der Fischereireviere in Kombination mit den zum gr\u00f6\u00dften Teil digitalisierten Fischereirechten bietet den Beh\u00f6rden ein effizientes Werkzeug in der Verfahrensf\u00fchrung und erweitert das Informations- und Serviceangebot im Bereich E-Government des Landes Ober\u00f6sterreich.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ziel: FROSKG Gew\u00e4sser-Datenbank<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein Ziel ist es, die geografischen Informationen aus DORIS und die rechtlichen Daten aus dem Fischbuch mit fisch\u00f6kologischen Daten zu verkn\u00fcpfen und zu bilanzieren, um ein biotisches und abiotisches Grundger\u00fcst der Fischerei zu zeichnen. Dabei soll jedes Gew\u00e4sser im FROSKG als Untersuchungsgebiet geographisch und klimatologisch beschrieben werden, sowie auf abiotische Faktoren der Flussgebiete und die biotischen Regionen eingegangen werden. Im Rahmen der Bilanzierung werden Analysen<br \/>mit dem Schwerpunkt auf den Flie\u00dfgew\u00e4ssern, den vorherrschenden mittleren Luft- und Gew\u00e4ssertemperaturen und den vorkommenden Fischarten, insbesondere ausgew\u00e4hlter Salmoniden Arten, durchgef\u00fchrt. Mittels der Ergebnisse der Bilanzierung wird versucht sogenannte \u201e<strong>Hot Spot-Gew\u00e4sser<\/strong>\u201c auszuweisen. Die Bezeichnung&nbsp;<strong>Hot Spot-Gew\u00e4sser<\/strong>&nbsp;ist an den allgemeinen Begriff \u201eBiodiversit\u00e4ts-Hot Spot\u201c angelehnt. Ein Biodiversit\u00e4ts-Hot Spot ist ein Bereich, der von einem hohen endemischen Artenvorkommen und von einer starken Bedrohung charakterisiert ist (Myers, 1988). Hier werden damit Gew\u00e4sser gekennzeichnet, in denen die ausgew\u00e4hlten Salmoniden Arten oder deren Lebensraum von den<br \/>Auswirkungen des Klimawandels, besonders durch Ver\u00e4nderungen der Temperatur und des Wasserf\u00fchrung, m\u00f6glicherweise gef\u00e4hrdet sein k\u00f6nnten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong><mark>Ziel ist, die Bilanzierung der Gew\u00e4sser mittels aller verf\u00fcgbaren Daten mit fisch\u00f6kologischen und wasserrechtlichen Daten zu erheben und eine Ausweisung von \u201eHot Spot-Gew\u00e4sser\u201c verf\u00fcgbar zu machen.<\/mark><\/strong><\/p>\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Weitere Informationen<\/h1>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-fischereimanagement-salzkammergut wp-block-embed-fischereimanagement-salzkammergut\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"UZzPyqGQKZ\"><a href=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/?p=32826\">FESTSCHRIFT 100-JAHRE FROSKG<\/a><\/blockquote><iframe loading=\"lazy\" class=\"wp-embedded-content\" sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" style=\"position: absolute; visibility: hidden;\" title=\"&#8222;FESTSCHRIFT 100-JAHRE FROSKG&#8220; &#8211; Fischereimanagement Salzkammergut\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/?p=32826&#038;embed=true#?secret=2hpgjBJPtH#?secret=UZzPyqGQKZ\" data-secret=\"UZzPyqGQKZ\" width=\"600\" height=\"338\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\"><\/iframe>\n<\/div><figcaption class=\"wp-element-caption\">Ende Juni 2024 ist unsere Festschrift \u201e<strong>100-Jahre Fischereirevier Oberes Salzkammergut<\/strong>\u201c mit \u00fcber 200 Seiten zur Historie, zur Geschichte, zum Brauchtum der Fischerei im Salzkammergut vorgestellt worden. Das Buch wurde \u00fcber 2 Jahre akribisch recherchiert und vorbereitet. Ende Juni 2024 wurde das Buch im Rahmen der&nbsp;<strong>100-Jahr Feier FROSKG<\/strong>&nbsp;pr\u00e4sentiert und verf\u00fcgbar. Leider sind nur noch geringe Restbest\u00e4nde von der Festschrift verf\u00fcgbar.<br \/><br \/>Um unsere Arbeit zum Schutz der Wildkultur-Fisch-Entwicklung zu unterst\u00fctzen und ihrer Gew\u00e4sser, ist dies nur der Gro\u00dfz\u00fcgigkeit unserer Unterst\u00fctzer m\u00f6glich. Jeder Teil unseres Erfolgs ist also das Ergebnis Ihrer Leidenschaft und Ihres Engagements.&nbsp;<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-fischereimanagement-salzkammergut wp-block-embed-fischereimanagement-salzkammergut\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"5uL4DCN6OE\"><a href=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/?p=32284\">FESTSCHRIFT ZUR 100-JAHR FEIER GEHT IN DRUCK<\/a><\/blockquote><iframe loading=\"lazy\" class=\"wp-embedded-content\" sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" style=\"position: absolute; visibility: hidden;\" title=\"&#8222;FESTSCHRIFT ZUR 100-JAHR FEIER GEHT IN DRUCK&#8220; &#8211; Fischereimanagement Salzkammergut\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/?p=32284&#038;embed=true#?secret=mgRXowQigp#?secret=5uL4DCN6OE\" data-secret=\"5uL4DCN6OE\" width=\"600\" height=\"338\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\"><\/iframe>\n<\/div><figcaption class=\"wp-element-caption\">Besondere Anl\u00e4sse verlangen eine besondere W\u00fcrdigung. F\u00fcr unser gro\u00dfes Jubil\u00e4en war immer schon eine Festschrift eingeplant.&nbsp;Unsere Festschrift zur 100-Jahr-Feier Fischereirevier Oberes Salzkammergut ist eine besondere Publikation, die zu unser Jubil\u00e4um am 29. Juni 2024 ver\u00f6ffentlicht wurde. Sie dient dazu, die Geschichte, Errungenschaften und bedeutenden Ereignisse der letzten 100 Jahre zu dokumentieren und zu w\u00fcrdigen.&nbsp;<strong><mark>Zum Pfingstwochenende ist die auf 216 Seiten angewachsene Festschrift nun druckfertig aufbereitet und wurde am 20. Juni 2024 zur 100-Jahr Feier pr\u00e4sentiert..<\/mark><\/strong><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-fischereimanagement-salzkammergut wp-block-embed-fischereimanagement-salzkammergut\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"kas84tJSKr\"><a href=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/?p=29921\">ENTSTEHUNG DER FISCHEREIODRDNUNG UND DER FISCHEREIGESETZE IM SALZKAMMERGUT<\/a><\/blockquote><iframe loading=\"lazy\" class=\"wp-embedded-content\" sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" style=\"position: absolute; visibility: hidden;\" title=\"&#8222;ENTSTEHUNG DER FISCHEREIODRDNUNG UND DER FISCHEREIGESETZE IM SALZKAMMERGUT&#8220; &#8211; Fischereimanagement Salzkammergut\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/?p=29921&#038;embed=true#?secret=d5KHDTh1RY#?secret=kas84tJSKr\" data-secret=\"kas84tJSKr\" width=\"600\" height=\"338\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\"><\/iframe>\n<\/div><figcaption class=\"wp-element-caption\">Der Fischfang an der&nbsp;<strong>Oberen Traun<\/strong>&nbsp;wurde bei den landesf\u00fcrstliehen Herrschaften Pflindsberg und Wildenstein sowie der Jesuitenherrschaft Hinterberg lange im Rahmen der dominikalen Wirtschaftsbetriebe von besolde\u00adten Fischern ausgef\u00fchrt. Im Falle der Kloster\u00adherrschaft Traunkirchen wurde die Fischerei an einzelne Untertanen \u00fcbertragen, die hierf\u00fcr Abgaben zu leisten hatten, welche in Geld oder einem Teil der gefangenen Fische bestanden. Es handelte sich hierbei um Grundholden der Herrschaft nahe der Fischw\u00e4sser. Im Markt Aussee stand der Fischfang allen Gemeinde B\u00fcrgern und Einwohnern nach Bedarf zu, wurde aber sp\u00e4ter ebenfalls von bezahlten Fischern besorgt. Ab dem 18. Jahrhundert wurde der Pachtfischereibetrieb bei den Herrschaftsfischw\u00e4ssern, wie beim Markt Aussee vergeben; nur die Traunkirchner Klosterfischer bewahrten sich sehr lange eine gewisse Eigenst\u00e4ndigkeit.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"935\" height=\"527\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/image-41.png\" alt=\"Heimo bei der Arbeit\" class=\"wp-image-11559\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/image-41.png 935w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/image-41-680x383.png 680w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/image-41-450x254.png 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 935px) 100vw, 935px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Artikel ist in Arbeit<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n&nbsp;<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #99cc00;\">&#8222;Die Geschichte der Menschheit kann nicht ohne die Fischerei gedacht werden.&#8220;<\/span><\/strong><\/p><p style=\"text-align: center;\"><strong>Zitat von Prof. DDr. Peter L\u00f6w<\/strong><\/p><p style=\"text-align: center;\"><strong><a href=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-121\" title=\"20080303_17463_Home 250x Fisherman is Home_3333_bearbeitet-1\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/20080303_17463_Home-250x-Fisherman-is-Home_3333_bearbeitet-1.jpg\" alt=\"\" width=\"208\" height=\"243\"\/><\/a><\/strong><\/p><strong>&nbsp;<\/strong>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Entwicklung von Ebensee und seinen Ortsteilen wie Langwies ist untrennbar mit dem \u201eWei\u00dfen Gold\u201c und den technischen Meisterleistungen verbunden, die n\u00f6tig waren, um es zu verarbeiten. Der Name setzt&#8230; <a class=\"read-more\" href=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/?p=42585\">[Weiterlesen]<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":42716,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_crdt_document":"","footnotes":""},"categories":[18,465,445,484,452,98,156,518,443,207,528,132,240,485],"tags":[],"class_list":["post-42585","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-bewirtschaftung","category-brauchtum","category-bruecken","category-dokumentation","category-ebensee","category-ebenseer-traun","category-geschichte","category-gewaesser-datenbank","category-kartierung","category-lahnstein-nebenarm","category-langwieser-traun","category-revier","category-wasserkoerper","category-wissensdatenbank"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/42585","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=42585"}],"version-history":[{"count":57,"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/42585\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":42735,"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/42585\/revisions\/42735"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/42716"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=42585"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=42585"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=42585"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}