{"id":41079,"date":"2026-06-09T08:51:00","date_gmt":"2026-06-09T06:51:00","guid":{"rendered":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/?p=41079"},"modified":"2026-06-10T01:13:19","modified_gmt":"2026-06-09T23:13:19","slug":"froskg-gewaesser-datenbank","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/?p=41079","title":{"rendered":"FROSKG GEW\u00c4SSER DATENBANK"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es freut mich, dass die erste Analyse einer Gew\u00e4sser Datenbank f\u00fcr das FROSKG steht! Das war ein sch\u00f6nes St\u00fcck Arbeit \u2013 vom ersten groben Tabellenentwurf bis zur jetzigen Liste mit 82 Gew\u00e4ssern, sauberer Hierarchie \u00fcber vier Ordnungen, den W-Nummern aus dem Wildbachkataster und den ersten DORIS-IDs. Ein Ziel ist es, die geografischen Informationen aus DORIS und die rechtlichen Daten aus dem Fischbuch mit fisch\u00f6kologischen Daten zu verkn\u00fcpfen und zu bilanzieren, um ein biotisches und abiotisches Grundger\u00fcst der Fischerei zu zeichnen. Dabei soll jedes Gew\u00e4sser im FROSKG als Untersuchungsgebiet geographisch und klimatologisch beschrieben werden, sowie auf abiotische Faktoren der Flussgebiete und die biotischen Regionen eingegangen werden.<\/p>\n\n\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/huberpower-2064-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-6119\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/huberpower-2064-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/huberpower-2064-427x320.jpg 427w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/huberpower-2064-200x150.jpg 200w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/huberpower-2064-680x510.jpg 680w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/huberpower-2064.jpg 1460w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-black-color\">Wenn wir \u00fcber den Schutz unserer Gew\u00e4sser und das \u00dcberleben von Forelle und \u00c4sche sprechen, d\u00fcrfen wir den Blick nicht nur auf die gro\u00dfen Fl\u00fcsse im Tal richten. Das gesamte Flusssystem ist untrennbar miteinander verbunden \u2013 und es beginnt ganz oben am steilsten Hang.<\/mark><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Gew\u00e4sser Inventur<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Rahmen der Bilanzierung werden Analysen mit dem Schwerpunkt auf den Flie\u00dfgew\u00e4ssern, den vorherrschenden mittleren Luft- und Gew\u00e4ssertemperaturen und den vorkommenden Fischarten, insbesondere ausgew\u00e4hlter Salmoniden Arten, durchgef\u00fchrt. Mittels der Ergebnisse der Bilanzierung wird versucht sogenannte \u201e<strong>Hot Spot-Gew\u00e4sser<\/strong>\u201c auszuweisen. Die Bezeichnung <strong>Hot Spot-Gew\u00e4sser<\/strong> ist an den allgemeinen Begriff \u201e<strong>Biodiversit\u00e4ts-Hot Spot<\/strong>\u201c angelehnt. Ein <strong>Biodiversit\u00e4ts-Hot Spot<\/strong> ist ein Bereich, der von einem hohen endemischen Artenvorkommen und von einer starken Bedrohung charakterisiert ist (Myers, 1988). In dieser Aufstellung werden damit Gew\u00e4sser gekennzeichnet, in denen die ausgew\u00e4hlten Salmoniden Arten oder deren Lebensraum von den Auswirkungen des Klimawandels, besonders durch Ver\u00e4nderungen der Temperatur und des Wasserf\u00fchrung, m\u00f6glicherweise gef\u00e4hrdet sein k\u00f6nnten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Ziel ist, die Bilanzierung der Gew\u00e4sser mittels aller verf\u00fcgbaren Daten mit fisch\u00f6kologischen und wasserrechtlichen Daten zu erheben und eine Ausweisung von &#8222;Hot Spot-Gew\u00e4sser&#8220; verf\u00fcgbar zu machen. <\/mark><\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"627\" height=\"279\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2099\/06\/GEWAeSSER-DB_010.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-45645\" style=\"aspect-ratio:2.247381685802296;width:840px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2099\/06\/GEWAeSSER-DB_010.jpg 627w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2099\/06\/GEWAeSSER-DB_010-450x200.jpg 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2099\/06\/GEWAeSSER-DB_010-360x160.jpg 360w\" sizes=\"auto, (max-width: 627px) 100vw, 627px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Das Fischereirevier Oberes Salzkammergut (FROSKG) ist das s\u00fcdlichste Revier Ober\u00f6sterreichs und liegt zur G\u00e4nze im Bezirk Gmunden, mitten in den N\u00f6rdlichen Kalkalpen.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Wenn wir \u00fcber den Schutz unserer Gew\u00e4sser und das \u00dcberleben von Forelle und \u00c4sche sprechen, d\u00fcrfen wir den Blick nicht nur auf die gro\u00dfen Fl\u00fcsse im Tal richten. Das gesamte Flusssystem ist untrennbar miteinander verbunden \u2013 und es beginnt ganz oben am steilsten Hang.<\/mark><\/strong><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Runze &#8211; Runse &#8211; Runtse (Die Wurzel)<\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Status:<\/strong> Kleinstes Glied, steil, fast nie dauerhaft wasserf\u00fchrend (intermittierend). <\/li>\n\n\n\n<li>Im alpin-geografischen Sprachgebrauch und besonders im Kontext von Berg- und Wildbachregionen wie dem Salzkammergut ist eine <strong>Runze<\/strong> (manchmal auch <em>Runtse<\/em> oder <em>Runse<\/em>) eine Bezeichnung f\u00fcr eine <strong>schmale, steile Erosionsrinne oder Schlucht im Berghang<\/strong>. <\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch wenn diese Runzen die meiste Zeit des Jahres trocken liegen oder nur als unscheinbare Rinnen wirken: Bei Starkregen oder der Schneeschmelze werden sie zu den ersten, pulsierenden Adern unseres Wassernetzes. Sie transportieren das saubere, kalte Schmelzwasser der Hochlagen ins Tal und sind \u2013 was f\u00fcr die Fischerei oft entscheidend ist \u2013 der nat\u00fcrliche Motor f\u00fcr den <strong>Geschiebehaushalt<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u00dcber diese kleinsten Einheiten gelangt bei Unwettern der lebensnotwendige, frische Kies in die B\u00e4che und Fl\u00fcsse des Salzkammerguts. Werden diese Runzen im Zuge von un\u00fcberlegten Bauprojekten, Lawinenverbauungen oder durch massive forstwirtschaftliche Eingriffe komplett abgeriegelt, sp\u00fcren das die Fische kilometerweit flussabw\u00e4rts, weil die Laichpl\u00e4tze verockern und verschlammen. F\u00fcr <em>Natura Aquatica<\/em> steht fest: Echter Gew\u00e4sserschutz denkt im gesamten Einzugsgebiet \u2013 von der kleinsten Runze am Berg bis zum tiefen Gew\u00e4sser im Tal.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sie entsteht durch die Urkraft des Wassers und ist eng mit der Entstehung von Wildb\u00e4chen verkn\u00fcpft.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Der Graben, das Gerinne (Die Sammelader)<\/h3>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"571\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2099\/06\/GEWAeSSER-DB_020-1024x571.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-45657\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2099\/06\/GEWAeSSER-DB_020-1024x571.jpg 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2099\/06\/GEWAeSSER-DB_020-450x251.jpg 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2099\/06\/GEWAeSSER-DB_020-360x201.jpg 360w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2099\/06\/GEWAeSSER-DB_020.jpg 1140w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Diese Gr\u00e4ben sind keine unbedeutenden Schlammrinnen, sondern vitale Adern des Gesamtsystems, die permanent gepflegt und betreut werden m\u00fcssen. An vorderster Front leistet hier die <strong>Wildbach- und Lawinenverbauung (WLV)<\/strong> ihre wichtige Bewirtschaftungsarbeit. Die WLV sorgt mit ihren Schutzbauten und Sperren daf\u00fcr, dass bei Unwettern die enorme Energie des Wassers gebremst und extremes Ger\u00f6ll im Oberlauf zur\u00fcckgehalten wird, bevor es im Tal Schaden anrichtet.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn im <strong>Graben<\/strong> bzw. dem <strong>kleinen Gerinne<\/strong> die Wasserf\u00fchrung stabil wird, schlagen wir die Br\u00fccke von der reinen Geografie zur lebendigen Biologie. Ab hier redet die Fischerei und der Naturschutz ein gewichtiges Wort mit: Sobald ein Gerinne meist stabil Wasser f\u00fchrt, siedeln sich dort die ersten Wasserinsekten an (Eintagsfliegen-, Steinfliegen- und K\u00f6cherfliegenlarven). Diese sind die fundamentale Nahrungsgrundlage f\u00fcr alles, was weiter unten schwimmt. Wenn diese &#8222;Sammeladern&#8220; verockern oder austrocknen, stirbt die Nahrungskette des gesamten Flusses von oben herab.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Status:<\/strong> Hier kommen oft mehrere Runzen zusammen. Ein Graben ist bereits tiefer in die Landschaft eingeschnitten und hat ein definiertes Bett.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Wasser:<\/strong> Er f\u00fchrt nach Regenf\u00e4llen oder im Fr\u00fchling deutlich l\u00e4nger Wasser als die Runze, kann im Hochsommer aber immer noch versiegen. In \u00d6sterreich tragen unz\u00e4hlige dieser Abschnitte Namen wie \u201e<strong>Lahnengraben<\/strong>\u201c, \u201e<strong>Ackergraben<\/strong>\u201c oder &#8222;Burggraben&#8220;.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Gerinne<\/strong> ist dabei der allgemeinere, technische Begriff f\u00fcr jede k\u00fcnstliche oder nat\u00fcrliche Rinne, in der Wasser flie\u00dft.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Das B\u00e4chlein wird zum Bach (Der permanente Lebensraum)<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn das B\u00e4chlein zum permanenten Bach wird, m\u00fcsste hier eigentlich die vitale Kinderstube der Forellen und \u00c4schen liegen. Stattdessen stehen wir heute vor \u00f6kologischen Sackgassen: Durch Verbauungen, Wehre, falsch dimensionierte Rohrdurchl\u00e4sse bei Forstwegen und harte Uferbefestigungen sind diese permanenten Lebensr\u00e4ume zumeist <strong>vom Hauptfluss abgeschnitten<\/strong>. Die erwachsenen Fische k\u00f6nnen zum Laichen nicht mehr aufsteigen, und die wenigen geschl\u00fcpften Jungfische finden keine gesch\u00fctzten Habitate mit flachen Uferzonen mehr.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Status:<\/strong> Sobald der Graben die Talsohle erreicht oder von permanenten Quellen (Grundwasser) gespeist wird, wird er zum Bach.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Wasser:<\/strong> Er f\u00fchrt das ganze Jahr \u00fcber (perennierend) Wasser.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Bedeutung f\u00fcr die Fischerei:<\/strong> Hier beginnt der eigentliche Lebensraum f\u00fcr Lebewesen. In diesen kleinen B\u00e4chen (den Oberl\u00e4ufen) finden sich die ersten Kleintiere (Makrozoobenthos) und oft die Kinderstuben (Laichgebiete) der Bachforellen, weil das Wasser hier noch gesch\u00fctzt, k\u00fchl und sauerstoffreich ist.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Der Fluss &#8211;  die Traun und die Ischl (Das Hauptgew\u00e4sser)<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hier schlie\u00dft sich der Kreis im Salzkammergut. Die Traun und die Ischl sind die Lebensadern der Region \u2013 majest\u00e4tische Fl\u00fcsse, die weltweit f\u00fcr ihre Sch\u00f6nheit und ihr Fliegenfischen bekannt sind. Aber sie sind eben nur so gesund wie das gesamte Netzwerk, das sie speist. In der Traun und in der Ischl sehen wir das Endergebnis dessen, was wir weiter oben im Einzugsgebiet tun oder vers\u00e4umen. Jeder Wassertropfen, der hier vorbeiflie\u00dft, hat seine Reise in einer winzigen Runze am Berghang begonnen, ist durch einen Graben gerauscht und hat die (hoffentlich bald wieder offenen) Kinderstuben der B\u00e4che durchquert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Wenn wir heute an der Traun oder der Ischl stehen und den dramatischen R\u00fcckgang der Fischbiomasse beklagen, dann d\u00fcrfen wir den Fehler nicht nur im gro\u00dfen Fluss suchen. Die Traun und die Ischl k\u00f6nnen nur so gesund, k\u00fchl und fischreich sein, wie es ihre Zubringer zulassen. Jedes verbaute Betonrohr im Oberlauf, jede zerst\u00f6rte Runze und jeder verschlammte Graben nimmt den gro\u00dfen Hauptfl\u00fcssen ein St\u00fcck ihrer Lebenskraft.<\/mark><\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Aus vielen B\u00e4chen wird schlie\u00dflich der Fluss (wie die Traun oder die Ischl bei uns im Salzkammergut).<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Einleitung und Geltungsbereich<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Fischereirevier Oberes Salzkammergut ist das s\u00fcdlichste Revier Ober\u00f6sterreichs und liegt zur G\u00e4nze im Bezirk Gmunden, mitten in den N\u00f6rdlichen Kalkalpen. Es ist ein Eldorado auf engstem Raum: die Obere Traun als Lebensader, dazu Seen, B\u00e4che und Klammen, die sich auf wenige Quadratkilometer verteilen. Die See- und Flussfischerei hat hier jahrhundertelange Tradition \u2013 erstmals 1494 von Kaiser Maximilian per Dekret geregelt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"567\" height=\"722\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Lauffen-Karte-Gross.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-32432\" style=\"aspect-ratio:0.7853309094057049;width:840px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Lauffen-Karte-Gross.jpg 567w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Lauffen-Karte-Gross-251x320.jpg 251w\" sizes=\"auto, (max-width: 567px) 100vw, 567px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit der O\u00f6. Fischereireviere-Verordnung (LGBl. Nr. 64\/2024, in Kraft seit 1. August 2024) wurde Ober\u00f6sterreich l\u00fcckenlos in 38 Fischereireviere gegliedert und im Digitalen Ober\u00f6sterreichischen Raum-Informations-System (DORIS) hinterlegt. Zum Fischereirevier Oberes Salzkammergut geh\u00f6rt laut Verordnung \u201edie Traun samt ihren Zufl\u00fcssen\u201c innerhalb klarer Reviergrenzen: Die flussabw\u00e4rtige Grenze liegt in Ebensee bei der M\u00fcndung der Traun in den Traunsee, die flussaufw\u00e4rtigen Grenzen sind die Landesgrenzen zu Salzburg und zur Steiermark bzw. die Quellb\u00e4che der Traunzufl\u00fcsse auf ober\u00f6sterreichischem Gebiet. Hinzu kommen der Hallst\u00e4tter See, die Gosauseen, die Langbathseen, der Offensee, der Nussensee, der ober\u00f6sterreichische Teil des Wolfgangsees sowie der Fluss Ischl samt ihren Zufl\u00fcssen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Dieser Bericht stellt die Zubringerb\u00e4che dieses Reviers zusammen \u2013 ausdr\u00fccklich auch die Zubringer der durchflossenen Seen (Hallst\u00e4tter See, Gosauseen) und, wo bekannt, die Zubringer der Zubringer. Aufgenommen ist auf besonderen Wunsch auch der Strobler Wei\u00dfenbach, obwohl dieser im Land Salzburg liegt und damit au\u00dferhalb des Reviers; er ist als Ausnahme gekennzeichnet.<\/mark><\/strong><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Gew\u00e4ssernummern-System(e)<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es treibt jeden Revierobmann und Bewirtschafter bei Beh\u00f6rdenverfahren regelm\u00e4\u00dfig in den Wahnsinn: <strong>Die babylonische Sprachverwirrung der Gew\u00e4ssernummern.<\/strong> Dass ein und derselbe Bach im Salzkammergut \u2013 je nachdem, welche Beh\u00f6rde man fragt \u2013 drei oder vier verschiedene Nummern und Bezeichnungen hat, zeigt perfekt, wie zersplittert das System ist. Ich versuche mit der <strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">&#8222;FROSKG-Gew\u00e4sser-Datenbank&#8220;<\/mark><\/strong> diese Systeme einmal sauber aufzuschl\u00fcsseln. Das entwirrt das Chaos und liefert das perfekte Werkzeug f\u00fcr den angek\u00fcndigten \u201eSkill-Transfer\u201c an die Bewirtschafter.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wer schon einmal bei einer wasserrechtlichen Verhandlung sa\u00df, kennt das Problem: Man redet \u00fcber denselben Bach, aber die Beh\u00f6rdenvertreter werfen mit v\u00f6llig unterschiedlichen Nummern um sich. Unsere Fl\u00fcsse und B\u00e4che sind in \u00d6sterreich gleich mehrfach katalogisiert \u2013 je nachdem, wer welchen Zweck verfolgt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr den praktischen Gew\u00e4sserschutz und die Arbeit im Revier m\u00fcssen wir diese unterschiedlichen Nummernsysteme verstehen:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Das WLV-System (Die Wurzeln):<\/strong> Die Wildbach- und Lawinenverbauung (WLV) k\u00fcmmert sich um die Sicherheit. Deshalb erfasst sie auch die kleinsten Runzen und tempor\u00e4ren B\u00e4che am Berghang in einem eigenen Nummernsystem, um Gefahrenpotentiale und Verbauungen zu dokumentieren.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Das Fischbuch der Beh\u00f6rde (Das Recht):<\/strong> Sobald ein Gew\u00e4sser gro\u00df genug ist, um fischereilich genutzt zu werden, bekommt es eine offizielle Ordnungs-Nummer im Fischbuch der Landesregierung (Bezirksverwaltungsbeh\u00f6rde). Diese Nummer definiert die rechtlichen Grenzen deines Reviers und wer dort fischereiberechtigt ist.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Das DORIS-System (Die Geografie):<\/strong> Im Digitalen Ober\u00f6sterreichischen Raum-Informations-System (DORIS) der Landesregierung hat jeder permanent wasserf\u00fchrende Strich in der Landkarte eine eigene, eindeutige Gew\u00e4ssernummer f\u00fcr die digitale Raumplanung.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die Hierarchie im Flussnetz: Wer flie\u00dft in wen?<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Um in diesem Dschungel nicht den Faden zu verlieren, nutzen moderne Gew\u00e4ssersysteme die Spalte <strong>\u201eStellung im Gew\u00e4ssernetz\u201c<\/strong>. Sie zeigt die genaue Rangordnung und die Verwandtschaftsverh\u00e4ltnisse unserer Gew\u00e4sser an \u2013 von der Hauptschlagader bis zur kleinsten Ader:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table class=\"has-fixed-layout\"><thead><tr><td><strong>Stellung im Netz<\/strong><\/td><td><strong>Erkl\u00e4rung f\u00fcr die Praxis<\/strong><\/td><td><strong>Beispiel im FROSKG<\/strong><\/td><\/tr><\/thead><tbody><tr><td><strong>Hauptgew\u00e4sser<\/strong><\/td><td>Der zentrale Stamm des Flusssystems.<\/td><td><strong>Die Traun<\/strong><\/td><\/tr><tr><td><strong>Zubringer 1. Ordnung<\/strong><\/td><td>Flie\u00dft direkt in das Hauptgew\u00e4sser.<\/td><td><strong>Die Ischl<\/strong> (m\u00fcndet in die Traun)<\/td><\/tr><tr><td><strong>Zubringer 2. Ordnung<\/strong><\/td><td>Flie\u00dft in einen Zubringer 1. Ordnung (Zubringer von Zubringern).<\/td><td><strong>Die Rettenbach<\/strong> (m\u00fcndet in die Ischl)<\/td><\/tr><tr><td><strong>Zubringer 3. &amp; 4. Ordnung<\/strong><\/td><td>Die kleinsten permanenten B\u00e4che und Gr\u00e4ben am Berg.<\/td><td>Der Grabenbach (M\u00fcndet in den Rettenbach) und die vielen kleine Quellb\u00e4che (Runzen) die in den Grabenbach m\u00fcnden.<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">DORIS &#8211; Geografische Informationen<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Digitalisierung der Fischereireviere in Kombination mit den zum gr\u00f6\u00dften Teil digitalisierten Fischereirechten bietet den Beh\u00f6rden ein effizientes Werkzeug in der Verfahrensf\u00fchrung und erweitert das Informations- und Serviceangebot im Bereich E-Government des Landes Ober\u00f6sterreich.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">h die digitale Hinterlegung im <strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">DORIS (Digitales Ober\u00f6sterreichisches Raum-Informations-System) <\/mark><\/strong> k\u00f6nnen wir f\u00fcr die Revierarbeit die Gew\u00e4sser lt. Fischbuch abrufen. Um die Gew\u00e4sser im Fischereirevier zu visualisieren und auf den geografischen Daten ein <strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">lokales, fischereiliches Gew\u00e4sserbuch<\/mark><\/strong> zu entwickeln, soll hier eine <strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Revier Gew\u00e4sser Datenbank<\/mark><\/strong> entstehen, mit dem Hintergrund eine <strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">wasserrechtliche und naturschutzrechtliche Dokumentation<\/mark><\/strong>, mit erg\u00e4nzenden Bildinformationen, Befischungsdaten, Bestandsdaten und auch historisches Material, welche mit dem Gew\u00e4sser in Verbindung stehen, dokumentiert werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Viele Informationen habe ich derzeit &#8222;noch&#8220; nicht dar\u00fcber, aber es geht darum, die ersten online Verf\u00fcgbaren Daten zu sammeln und aus vielen Puzzle-Teilen ein Bild \u00fcber ein Gew\u00e4sser zu schaffen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"https:\/\/www.doris.at\">https:\/\/www.doris.at<\/a><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Fischbuch <\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In der Zwischenzeit gibt es auch sehr viele Funktionen, die vor allem f\u00fcr \u201e<strong>Fischerei Bewirtschafter<\/strong>\u201c von Interesse sind, weniger f\u00fcr den Fischer. Als Bewirtschafter findet man jedoch in der Zwischenzeit sehr viele Informationen, wie:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Neu: Fischereirevier<\/li>\n\n\n\n<li>Fischbuch Nummern<\/li>\n\n\n\n<li>Gew\u00e4sser<\/li>\n\n\n\n<li>Fluss Kilometer<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Weitere Information sind im Fischbuch bei der Bezirkshauptmannschaft in Gmunden einzusehen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ordnungsnummer<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Es muss dieses Projekt ja mit einen Gew\u00e4sser gestartet werden und da ist mir der &#8222;Obertrauner M\u00fchlbach&#8220;, denn ich zu meiner Schande gar nicht kennen unter gekommen und mit diesen will ich eine Dokumentation \u00fcber eine FROSKG-Gew\u00e4sser Datenbank starten. <\/mark><\/strong><\/p>\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Die Gew\u00e4sser im Einzelnen<\/h1>\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Das Ebenseer Gew\u00e4ssersystem<\/h1>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><a>Frauenwei\u00dfenbach (Ebensee)<\/a><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Gemeinde: <\/strong>Ebensee am Traunsee<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>M\u00fcndung \/ Lage: <\/strong>Rechtsufrig in die Obere Traun, nahe der Ortschaft Lahnstein, etwas oberhalb von Ebensee an der Saline.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Frauenwei\u00dfenbach ist die fisch\u00f6kologische Eintrittspforte des Reviers von unten. Wo er nach einem knapp drei Kilometer langen, weitgehend nat\u00fcrlichen Lauf in einem breiten Schotterbett in die Traun m\u00fcndet, treffen Berg und Fluss aufeinander \u2013 und genau hier h\u00e4tten Seeforelle und Reinanke aus dem Traunsee einst ihre Kinderstube. \u201eFr\u00fcher wurden Reinanken aus dem Traunsee beim Laichen in der Frauenwei\u00dfenbachm\u00fcndung beobachtet\u201c \u2013 heute Lebende k\u00f6nnen sich daran kaum mehr erinnern. Das sagt alles \u00fcber das ungen\u00fctzte Potential dieses Baches. [Q-Defizit][Q-OON][Q-HP]<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Bach ist kein einfacher Strich auf der Karte, sondern ein verzweigtes System. Er entsteht bei Dielleiten aus dem rechtsufrigen Offenseebach und dem linksufrigen Schwarzenbach samt Gimbach. Der Offenseebach (Einzugsgebiet rund 52 km\u00b2) entspringt dem Offensee; auf H\u00f6he Hektometer 55 m\u00fcndet der Grieseneckbach ein, der sich seinerseits aus H\u00f6llgraben, Steinbach und Grubenbach speist. Das gesamte Einzugsgebiet umfasst 86,05 km\u00b2. [Q-BOKU][Q-HP][Q-Wiki]<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Defizitanalyse 2013 zeichnet ein klares Bild des Unterlaufs: harte Verbauung, glatt betonierte Ufermauern, eine mittlere Bachbettbreite von nur 13 Metern \u2013 und damit massive Defizite bei Breiten- und Tiefenvarianz. Rund 100 Meter oberhalb der M\u00fcndung sperrt ein etwa 80 cm hohes Querbauwerk die flussaufw\u00e4rts gerichtete Migration. Erst ab Bachkilometer 0,7 \u00f6ffnet sich eine naturnahe Furkationsstrecke, die an der breitesten Stelle bis zu 70 Meter misst. Bei rund 1,2 km macht eine etwa 5 Meter hohe Schottersperre endg\u00fcltig Schluss. [Q-Defizit]<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Fisch\u00f6kologisch ist der Befund eindeutig: Der Frauenwei\u00dfenbach w\u00e4re als Laich- und Jungfischhabitat f\u00fcr Seefischarten wie Seeforelle (Salmo trutta f. lacustris) und Reinanke (Coregonus sp.), aber auch f\u00fcr \u00c4sche, Elritze und Koppe von hoher Bedeutung \u2013 doch das Querbauwerk im M\u00fcndungsbereich verriegelt dieses Potential. Die Priorit\u00e4tenliste 2013 reiht die Aufl\u00f6sung des Sohlgurts bei Bachkilometer 0,1 als Ma\u00dfnahme mit hoher Priorit\u00e4t. [Q-Defizit]<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><a>Offenseebach<\/a><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Gemeinde: <\/strong>Ebensee am Traunsee<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>M\u00fcndung \/ Lage: <\/strong>Rechter Oberlauf des Frauenwei\u00dfenbachs; vereinigt sich bei Dielleiten mit dem Gimbach.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Offenseebach ist der Abfluss des Offensees und der wasserreichere der beiden Frauenwei\u00dfenbach-Oberl\u00e4ufe. Auf rund 6,6 Kilometern zieht er weitgehend nat\u00fcrlich durch den Wald, weist nur wenige Sohlstufen auf und schneidet im unteren Abschnitt eine Schlucht. An seiner M\u00fcndung steht das Kraftwerk Offensee 1 \u2013 ein Hinweis darauf, dass auch dieser stille Waldbach l\u00e4ngst wasserwirtschaftlich in Dienst genommen ist. [Q-Wiki][Q-HP]<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit einem Einzugsgebiet von rund 52 km\u00b2 ist der Offenseebach das R\u00fcckgrat des Frauenwei\u00dfenbach-Systems. Der Offensee selbst ist eine sp\u00e4teiszeitliche Bildung, dessen fr\u00fcheres Ausma\u00df an Felsumrandungen und Randmor\u00e4nenresten oberhalb der Offensees\u00e4ge noch ablesbar ist. F\u00fcr die Bewirtschaftung z\u00e4hlt vor allem eines: Hier oben liegt sauberes, kaltes Quellwasser \u2013 ein Pfund, mit dem das ganze System wuchert. [Q-HP][Q-BOKU]<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><a>Rindbach, Langbathbach und Mitterwei\u00dfenbach (Ebensee)<\/a><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Gemeinde: <\/strong>Ebensee am Traunsee<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>M\u00fcndung \/ Lage: <\/strong>Rindbach in den Traunsee (Ortsteil Rindbach); Langbathbach bei Ebensee; Mitterwei\u00dfenbach linksufrig in die Obere Traun zwischen Bad Ischl und Ebensee.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Rindbach entspringt im hintersten Rindbachtal, st\u00fcrzt \u00fcber die Rindbachf\u00e4lle und m\u00fcndet im gleichnamigen Ortsteil in den Traunsee. Seine Ufer sind weitgehend nat\u00fcrlich, nur entlang der Stra\u00dfen und vor der Seem\u00fcndung im Trapezprofil verbaut \u2013 ein typischer, lebendiger Gebirgsbach. [Q-Wiki]<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Langbathbach entw\u00e4ssert den Vorderen und Hinteren Langbathsee (Einzugsgebiet der Seen rund 13,8 km\u00b2) und m\u00fcndet bei Ebensee. Offensee, Vorderer und Hinterer Langbathsee sind selbst Reviergew\u00e4sser mit Seesaibling, Seeforelle, Hecht, Aitel und Barsch \u2013 der Langbathbach ist ihre Ader zur Traun. [Q-Wiki][Q-HP]<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Mitterwei\u00dfenbach tr\u00e4gt die W\u00e4sser aus dem S\u00fcden des H\u00f6llengebirges zur Traun. Er entsteht im Wei\u00dfenbachtal aus H\u00f6llbach (ca. 5,5 km, Quellsch\u00fcttung rund 1.500 l\/s) und D\u00fcrrer P\u00f6litz (ca. 4,5 km), sein gr\u00f6\u00dfter weiterer Zubringer ist der Wambach. Der mittlere Abfluss am Pegel Mitterwei\u00dfenbach (1,20 km oberhalb der M\u00fcndung) betr\u00e4gt 2,09 m\u00b3\/s \u2013 eine relativ hohe Abflussspende von 59,5 l\/(s\u00b7km\u00b2). Das Bett ist \u00fcber weite Strecken naturbelassen, rund 10 Meter breit, mit flachen Ufern und gutem Begleitgeh\u00f6lz aus Silberweide, Bergahorn, Fichte, Esche, Hasel und Schwarzerle. Beeintr\u00e4chtigt wird er stellenweise durch den Ausbau der parallel f\u00fchrenden Wei\u00dfenbacher Stra\u00dfe. [Q-Wiki]<\/p>\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Das Bad Ischler Haupt-Gew\u00e4ssersystem<\/h1>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><a>Rettenbach (Bad Ischl)<\/a><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Gemeinde: <\/strong>Bad Ischl<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>M\u00fcndung \/ Lage: <\/strong>Rechtsufrig in die Obere Traun bei Bad Ischl.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Rettenbach ist einer der sch\u00f6nsten Seitenb\u00e4che der Ischler Traun \u2013 und ein Lehrst\u00fcck daf\u00fcr, wie nah Wildnis und Siedlung beieinanderliegen. Er entspringt im Toten Gebirge unterhalb des Greimuths nahe der Gschwandalm, st\u00fcrzt anfangs \u00fcber einen rund 100 Meter hohen Wasserfall, bildet die Rettenbachwildnis, durchflie\u00dft die Rettenbachklamm und m\u00fcndet schlie\u00dflich bei Bad Ischl in die Traun. Sein Lauf wechselt zwischen naturnah-m\u00e4andrierend, gestreckt und schluchtartig. [Q-Wiki][Q-HP]<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im M\u00fcndungsbereich wurde 2008 im Rahmen des Gew\u00e4sserbetreuungskonzepts eine Fischwanderhilfe errichtet: zw\u00f6lf Becken, 0,5 bis 0,7 Meter tief, 0,15 Meter Wasserspiegelh\u00f6henunterschied, Bauzeit Oktober bis Dezember 2008, Kosten 76.000 Euro. Doch wenige hundert Meter weiter oben stehen die n\u00e4chsten un\u00fcberwindbaren Hindernisse \u2013 die T\u00fcr ist einen Spalt ge\u00f6ffnet, aber noch nicht offen. [Q-HP]<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Defizitanalyse 2013 h\u00e4lt fest: Auf den ersten rund 700 Metern ist der Rettenbach von harten Verbauungen gepr\u00e4gt, der Uferbewuchs spendet aber Schatten und stellenweise sorgt Totholz f\u00fcr Struktur. Die zentrale Herausforderung liegt im Umbau der Sohlstufe bei Bachkilometer 0,23 \u2013 hier stehen alle aus der Traun aufsteigenden Organismen an. Weil der Rettenbach im Oberlauf einen Geschiebe\u00fcberschuss, die Traun im M\u00fcndungsbereich dagegen Eintiefungstendenzen zeigt, soll gezielte Geschiebemobilisierung die Gesamtsituation verbessern. Fischereilich dominiert die Bachforelle (Salmo trutta fario), gefangen vor allem mit der Fliege. [Q-Defizit][Q-Angeln]<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Drei Zubringer machen den Rettenbach zur Kinderstube: der Grabenbach als linker Zufluss, ein tief in den Kalk eingeschnittenes Seitental, bekannt durch seine Canyoning-Touren, sowie Jaglingbach und Karbach als rechtsufrige Zubringer auf H\u00f6he der Rettenbach Alm. Diese kleinen, oft unzug\u00e4nglichen Gew\u00e4sser werden fischereilich als Aufzuchtb\u00e4che genutzt. Nach den Starkregen 2013, die viele Oberl\u00e4ufe leerfegten, wurden hier wiederholt Traun-st\u00e4mmige Bachforellen-Br\u00fctlinge besetzt \u2013 ein Initialbesatz mit dem Ziel, selbstreproduzierende Best\u00e4nde aufzubauen. Verwechslungsgefahr besteht nur dem Namen nach: Dieser Grabenbach ist nicht der gleichnamige Zubringer des Gosaubachs. [Q-HP]<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><a>Kaltenbach (Bad Ischl)<\/a><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Gemeinde: <\/strong>Bad Ischl<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>M\u00fcndung \/ Lage: <\/strong>In die Obere Traun bei Bad Ischl.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Kaltenbach ist ein Juwel \u2013 und das ist hier w\u00f6rtlich gemeint. Im Auwaldbereich zwischen Tourismusschule und Parkplatz der Kathrin-Seilbahn entspricht er noch dem ehemals weit verbreiteten Typus der Au- und Nebenarmgew\u00e4sser: geringe Str\u00f6mung, staunasse Auwaldbereiche, stark verzweigte kleinste Nebenarme. Die Kaltenbachau ist einer der letzten Vern\u00e4ssungsbereiche mit periodischer \u00dcberschwemmung entlang der gesamten Oberen Traun \u2013 ein naturschutzfachlich h\u00f6chst wertvoller Lebensraum. [Q-Defizit][Q-HP]<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auf den unteren rund 1,2 Bachkilometern zeigt sich das andere Gesicht: zwischen M\u00fcndung und Engleithenstra\u00dfe l\u00e4uft der Bach \u00fcberwiegend in einem von betonierten Steinmauern definierten Gerinne. Eine Besonderheit ist der Kaltenbachteich (Landschaftsschutzgebiet), ein ehemaliger Traunnebenarm, der aus dem Kaltenbach dotiert wird \u2013 \u00fcber ein Ausleitungsbauwerk, das nicht dem Stand der Technik entspricht. Der Unterlauf war im Zuge der Landesgartenschau 2015 Gegenstand eines Renaturierungsprojekts. [Q-Defizit][Q-HP]<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein wiederkehrendes Problem ist der invasive Japanische Staudenkn\u00f6terich (Fallopia japonica): Die sachgerechte Entsorgung des verseuchten Aushubmaterials hat in der Priorit\u00e4tenliste 2013 hohe Priorit\u00e4t, um eine weitere Ausbreitung am Kaltenbach und flussab zu verhindern. Heute ist der Kaltenbach als lebendiges Gesamtsystem ein Vorzeigeprojekt f\u00fcr den \u00dcbergang von der rein technischen Verbauung zur naturnahen Wasserwirtschaft. [Q-Defizit][Q-HP]<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><a>Sulzbach (Bad Ischl)<\/a><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Gemeinde: <\/strong>Bad Ischl<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>M\u00fcndung \/ Lage: <\/strong>In die Obere Traun bei Bad Ischl (Riegelrampe im M\u00fcndungsbereich).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Sulzbach ist das Gegenst\u00fcck zum Kaltenbach \u2013 das, was passiert, wenn der Bach zum Kanal wird. Sein Unterlauf verl\u00e4uft in einem hart regulierten, strukturlosen Bachbett. \u00dcber weite Teile fehlt durch die betonierte Ufersicherung jeglicher Bewuchs, die Mahd reicht bis an die B\u00f6schungskante. Keine \u00dcbergangszonen, keine Beschattung, keine Unterst\u00e4nde. [Q-Defizit]<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die vorhandenen Sohlstufen sind f\u00fcr Makrozoobenthos und Koppe (Cottus gobio) un\u00fcberwindbare Barrieren. Die f\u00fcr dieses Gew\u00e4sser typischen Bachforellen (Salmo trutta fario) finden nur in den Kolken unterhalb der Sohlschwellen halbwegs geeigneten Lebensraum. Weil der Unterlauf wegen Hochwassergef\u00e4hrdung und massiver \u00f6kologischer Defizite ohnehin einem Schutz- und Renaturierungsprojekt unterzogen wird, verzichtet die Defizitanalyse 2013 hier bewusst auf detaillierte Einzelma\u00dfnahmen. Die M\u00fcndung wurde im Zuge der Hochwasserfreilegung Bad Ischl mit einer Fischaufstiegshilfe versehen, bleibt aber ab der Stra\u00dfenunterf\u00fchrung bei Niederwasser praktisch unpassierbar. [Q-Defizit][Q-HP]<\/p>\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\"><a>Ischl (Fluss) und Sch\u00f6ffaubach<\/a><\/h1>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Gemeinde: <\/strong>Strobl (SBG) \/ St. Wolfgang \/ Bad Ischl<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>M\u00fcndung \/ Lage: <\/strong>Die Ischl entw\u00e4ssert den Wolfgangsee bei Strobl und m\u00fcndet nach rund 12 km bei Bad Ischl in die Obere Traun.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Ischl ist der Abfluss des Wolfgangsees und damit ein eigenst\u00e4ndiger Gew\u00e4ssercharakter: ein Seeausrinn mit \u00fcber den Jahresverlauf stark wechselnden Temperaturen. Sie verl\u00e4sst den Wolfgangsee bei Strobl, flie\u00dft relativ geradlinig von West nach Ost, hat ein mittleres Gef\u00e4lle von 5,4 \u2030 und m\u00fcndet bei Bad Ischl in die Traun. In langen Abschnitten ist sie durch L\u00e4ngsverbauungen reguliert, bewahrt aber mit der Pfandler Au (Landschaftsschutzgebiet) einen gro\u00dffl\u00e4chigen Kiefern-Auwald \u2013 in Ober\u00f6sterreich sonst nur noch an der Alm zu finden. [Q-Wiki][Q-HP]<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Rechtsufrig nimmt sie beim Gasthaus \u201eWacht\u201c den Sch\u00f6ffaubach auf, der zur G\u00e4nze auf Bad Ischler Gemeindegebiet und in Ober\u00f6sterreich liegt. Fischereilich steht die Ischl exemplarisch f\u00fcr die Klimaverschiebung: Aus einem ehemaligen \u00c4schengew\u00e4sser wird zunehmend ein Gew\u00e4sser mit epipotamalem Charakter \u2013 die k\u00e4lteliebenden Arten weichen, die Fischregion verschiebt sich. [Q-HP]<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Zahlen umrei\u00dfen das System: Am Pegel Strobl (B\u00fcrglstein), unmittelbar am Seeausrinn bei Flusskilometer 12,35, betr\u00e4gt das Einzugsgebiet 124,90 km\u00b2, die Hochwasserscheitel liegen meist zwischen 20 und 35 m\u00b3\/s. Am Pegel Bad Ischl (Giselabr\u00fccke, Flusskilometer 1,25) sind es bereits 250,90 km\u00b2. Dazwischen sammelt die Ischl ihre Zubringer \u2013 und genau die sind der wunde Punkt: In die Durchg\u00e4ngigkeit der Ischl selbst wurde viel \u00f6ffentliches Geld investiert, doch die wichtigen Zubringer sind gro\u00dfteils hart verbaut und an der M\u00fcndung nicht fischpassierbar. Schon Sohlstufen unter einem Meter wirken sich negativ auf den Koppenbestand aus. [Q-HP-Ischl]<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Linksufrig, im ober\u00f6sterreichischen Gemeindegebiet von St. Wolfgang, m\u00fcnden Tiefenbach, Schwarzenbach, Ru\u00dfbach und Leonsbach. Der Schwarzenbach (im Oberlauf Moosbach) ist mit rund 7,5 km der l\u00e4ngste: Er bildet sich im Hochmoor der Moosalm, nimmt Breitenbergbach und Aschergraben auf, durchflie\u00dft den Schwarzensee (in den auch der Hofalmbach rinnt) und m\u00fcndet bei B\u00fcrglstein. Der Ru\u00dfbach bringt mit Kuchleralmbach, Grabnerbach und Kienbach das meiste Geschiebe (2.000 bis 3.000 m\u00b3). Dazu kommen der Nussenbach aus dem Nussensee und der Ramsaubach, beide direkt in die Ischl. [Q-Wiki][Q-HP-Ischl]<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Rechtsufrig, auf Salzburger Seite, ist nach dem Strobler Wei\u00dfenbach der Rest des Sch\u00f6nburg-Hartenstein-Werkskanals zu nennen \u2013 2020 leider gro\u00dfteils verrohrt und zugesch\u00fcttet; eine kleine Schwelle trennt ihn von der Ischl, dabei w\u00e4re er ein wertvolles Jungfischhabitat. Weiter Zimnitzbach, D\u00fcrrenbach und Saiherbach. Die Botschaft f\u00fcr die Bewirtschaftung ist klar: Wer die Ischl als Lebensader will, muss ihre Seitenb\u00e4che wieder anbinden. Die M\u00fcndung ist f\u00fcr die Artenvielfalt der wichtigste Punkt im ganzen Gew\u00e4sser. [Q-HP-Ischl]<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><a>Strobler Wei\u00dfenbach (Ausnahme \u2013 Land Salzburg)<\/a><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Gemeinde: <\/strong>Strobl (Land Salzburg)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>M\u00fcndung \/ Lage: <\/strong>Im Wei\u00dfenbachtal; entw\u00e4ssert \u00fcber die Region Strobl in den Wolfgangsee bzw. die Ischler Ache. Liegt au\u00dferhalb von Ober\u00f6sterreich und au\u00dferhalb des FR Oberes Salzkammergut.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Strobler Wei\u00dfenbach ist auf ausdr\u00fccklichen Wunsch als Sonderfall in diese Aufstellung aufgenommen. Er liegt im Land Salzburg, im Wei\u00dfenbachtal bei Strobl, das sich in die Osterhorngruppe zieht \u2013 also au\u00dferhalb des ober\u00f6sterreichischen Reviergebiets und au\u00dferhalb des DORIS-Systems. Wasserwirtschaftlich und fisch\u00f6kologisch ist er dennoch f\u00fcr das Salzkammergut relevant, weil sein Wasser \u00fcber die Ischler Ache letztlich Ischl und Traun erreicht. [Q-Wiki][Q-HP]<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr die Bewirtschaftung des FROSKG ist er vor allem als Besatz- und Aufzuchtgew\u00e4sser ein Begriff: Hier laufen mehrj\u00e4hrige Cocooning- und Artificial-Nest-Projekte mit Bachforellen, teils mit dem heiklen Einbringen frisch befruchteter \u201egr\u00fcner\u201c Eier. Beh\u00f6rdliche Nummern nach ober\u00f6sterreichischer Systematik existieren f\u00fcr dieses Gew\u00e4sser naturgem\u00e4\u00df nicht \u2013 ma\u00dfgeblich ist die Salzburger Zust\u00e4ndigkeit. [Q-HP]<\/p>\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Das Goiserer Gew\u00e4ssersystem<\/h1>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><a>Goiserer Wei\u00dfenbach (Bad Goisern)<\/a><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Gemeinde: <\/strong>Bad Goisern am Hallst\u00e4ttersee<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>M\u00fcndung \/ Lage: <\/strong>In die Obere Traun (Goiserer Traun) bei Bad Goisern.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Goiserer Wei\u00dfenbach ist ein Bach mit zwei Naturen. Auf den untersten Flusskilometern ist er stark \u00fcberpr\u00e4gt: Auf den ersten 40 Metern wurde der Traun-Anschluss als organismenpassierbare Rampe wiederhergestellt, doch unmittelbar dar\u00fcber pr\u00e4gen zwei Kraftwerksausleitungen und mehrere Sohlstufen das Bild. Dieser Abschnitt ist zugleich eine Restwasserstrecke \u2013 ob die neue Fischaufstiegshilfe an der M\u00fcndung bei gleichzeitiger R\u00fcckleitung des Turbinenwassers \u00fcberhaupt auffindbar ist, war 2013 offen. Bei Bachkilometer 0,9 unterbindet ein rund 2 Meter hohes Steilwehr die Wanderung. [Q-Defizit]<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Oberhalb davon zeigt der Wei\u00dfenbach hohe Nat\u00fcrlichkeit in Bachbett, Umlandverzahnung und Sohle. Die Defizitanalyse 2013 mahnt vor jeder Aufl\u00f6sung des Steilwehrs eine Kl\u00e4rung der Krebsbesiedelung an \u2013 konkret hinsichtlich des invasiven Signalkrebses (Pacifastacus leniusculus) und des heimischen Steinkrebses (Austropotamobium torrentium). Das ist Bewirtschaftung mit Augenma\u00df: erst wissen, dann bauen. [Q-Defizit]<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><a>Eichenwaldgraben (Bad Goisern)<\/a><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Gemeinde: <\/strong>Bad Goisern am Hallst\u00e4ttersee<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>M\u00fcndung \/ Lage: <\/strong>In einen durch das Kraftwerk Lauffen eingestauten Altarm der Oberen Traun \u2013 sohlgleich und barrierefrei.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Eichenwaldgraben ist ein Leichtgewicht \u2013 im Durchschnitt nur einen Meter breit, die Sohle durchgehend mit halbdurchl\u00e4ssigen Gittersteinen ausgelegt, was jede dynamische Entwicklung verhindert. Er entw\u00e4ssert die umliegenden Wiesen und Hangw\u00e4sser in die Traun, die Landwirtschaft reicht bis an die Uferlinie, ein Ufergeh\u00f6lz fehlt vollst\u00e4ndig. [Q-Defizit]<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Fisch\u00f6kologisch ist seine Bedeutung gering, im Hochwasserfall dient er vermutlich als Fischeinstand. Mehr Gewicht hat er f\u00fcr gew\u00e4sserbewohnende Insekten \u2013 Libellen, Stein- und Eintagsfliegen \u2013 und m\u00f6glicherweise f\u00fcr Amphibien. Bemerkenswert: Trotz der Verbauung haben sich standorttypische Pflanzen vern\u00e4sster Zonen angesiedelt \u2013 Scharbockskraut, Schwertlilie und Brunnenkresse. Als potentielles Flusskrebshabitat sollte er in die Steinkrebs-Untersuchungen der Oberen Traun einbezogen werden. [Q-Defizit]<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><a>Poserer H\u00f6llbach (Bad Goisern)<\/a><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Gemeinde: <\/strong>Bad Goisern am Hallst\u00e4ttersee<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>M\u00fcndung \/ Lage: <\/strong>Sohlgleich in die Obere Traun bei Bad Goisern.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Poserer H\u00f6llbach ist ein kleiner Bach mit erstaunlichem Innenleben. Vom M\u00fcndungsbereich an ist er hart verbaut \u2013 im unteren Teil Steinschlichtungen, im oberen betonierte Ufermauern, die Sohle maximal 1,5 Meter breit, der Verlauf gestreckt. Stellenweise zw\u00e4ngt er sich direkt zwischen Geb\u00e4uden hindurch; laut Anrainern kommt es immer wieder zu lokalen Ausuferungen. [Q-Defizit]<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und doch: Trotz vieler Sohlstufen und Sohlpflasterungen weist der Poserer H\u00f6llbach einen schon bei der Begehung gut wahrnehmbaren Bachforellenbestand (Salmo trutta f. fario) mit scheinbar gut ausgebildetem Populationsaufbau auf \u2013 zur Begehungszeit waren laichbereite Bachforellen anzutreffen. Wermutstropfen sind fl\u00e4chige Best\u00e4nde des Japanischen Staudenkn\u00f6terichs, deren Entfernung hohe Priorit\u00e4t genie\u00dft. [Q-Defizit]<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><a>Jochbach (Bad Goisern)<\/a><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Gemeinde: <\/strong>Bad Goisern am Hallst\u00e4ttersee<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>M\u00fcndung \/ Lage: <\/strong>In die Obere Traun bei Bad Goisern (steiler, stark verzweigter Schwemmkegel).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Jochbach ist ein Wildbach im Wortsinn: starkes Gef\u00e4lle, kr\u00e4ftiger Geschiebetrieb, geringe Wasserf\u00fchrung und eine spezielle M\u00fcndungssituation \u00fcber einen steilen, stark verzweigten Schwemmkegel mit oft nur tonig-schluffigem Substrat. Viele nat\u00fcrliche und k\u00fcnstliche Abst\u00fcrze machen eine longitudinale Migration praktisch unm\u00f6glich. [Q-Defizit]<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als Fischlebensraum ist der Unterlauf damit nur gering geeignet. Sein Wert liegt anderswo: Auch wenn die Bedingungen f\u00fcr den Steinkrebs nicht optimal sind, soll der Jochbach bei den entsprechenden Untersuchungen ber\u00fccksichtigt werden. Die dynamischen Prozesse \u2013 Uferanrisse, Umlagerungen, Totholzansammlungen \u2013 sind hier ausdr\u00fccklich zuzulassen. [Q-Defizit]<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><a>P\u00f6tschenbach \/ Zlambach (Bad Goisern)<\/a><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Gemeinde: <\/strong>Bad Goisern am Hallst\u00e4ttersee<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>M\u00fcndung \/ Lage: <\/strong>In den Hallst\u00e4tter See (See-Einlauf) \u2013 aufgrund des Schwemmkegels f\u00fcr Wasserv\u00f6gel und Seefische bedeutend.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Zlambach (Gro\u00dfer Zlambach, im Oberlauf P\u00f6tschenbach) ist neben Koppentraun und Waldbach einer der drei B\u00e4che mit wesentlicher Bedeutung f\u00fcr laichwandernde Seefischarten: Seeforelle (Salmo trutta f. lacustris), Reinanke (Coregonus sp.) und Seelaube (Alburnus mento). Genau das macht seine Defizite so schwerwiegend. [Q-Defizit]<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im begangenen Bereich ist er von hart regulierten Ufern gepr\u00e4gt, \u00fcberwiegend gestreckt, das Bachbett mit rund 8 Metern Breite strukturarm. Ab Flusskilometer 0,7 erschweren erste Sohlsicherungen die Wanderung, bei Flusskilometer 0,9 unterbindet ein etwa 1,5 Meter hohes Steilwehr jede Migration. Bei der Begehung wurden Bachforellen unterschiedlicher Gr\u00f6\u00dfenklassen, Markierungen des Fischotters (Lutra lutra) und Wasseramseln (Cinclus cinclus) gesichtet \u2013 ein Bach voller Leben, dem die Durchg\u00e4ngigkeit fehlt. [Q-Defizit]<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der P\u00f6tschenbach und der Kehndlgraben stehen zudem im Fokus eines Wildbach- und Erosionsschutzprojekts der WLV, das die P\u00f6tschensiedlung sowie Teile von Sarstein und Untersee sch\u00fctzen soll \u2013 mit Filterbauwerk, Geschieber\u00fcckhaltesperre, Gerinneaufweitung und drei Br\u00fcckenneubauten. Hier zeigt sich die st\u00e4ndige Gratwanderung zwischen Hochwasserschutz und Fisch\u00f6kologie. [Q-WLV][Q-Defizit]<\/p>\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\"><a>Gosaubach mit Gosauseen (Gosau)<\/a><\/h1>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Gemeinde: <\/strong>Gosau<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>M\u00fcndung \/ Lage: <\/strong>Linksufrig in den Hallst\u00e4tter See (See-Einlauf bei Gosauzwang).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Gosaubach ist der wasserreiche Bote des Dachsteins. Er entsteht als Abfluss des Hinteren Gosausees, dessen gr\u00f6\u00dfter Zufluss der Kreidebach ist, flie\u00dft \u00fcber den Vorderen Gosausee und m\u00fcndet bei Gosauzwang in den Hallst\u00e4tter See. Sein Einzugsgebiet umfasst 111 km\u00b2 und ist nahezu deckungsgleich mit dem Gemeindegebiet von Gosau. In Trockenzeiten sinkt der Seespiegel und der Bach kann austrocknen \u2013 dann flie\u00dft das Wasser unterirdisch durch H\u00f6hlen ab und speist sogar Quellen im Echerntal bei Hallstatt. [Q-Wiki]<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Fischereilich ist der Gosaubach mit seinen Seen ein eigenes kleines Universum: \u00c4sche, Bachforelle, Regenbogenforelle, Bachsaibling und Seesaibling sind hier zu Hause; im Vorderen Gosausee gelten Elritze und Seesaibling als heimisch. Das Fliegenfischen ist im Gosaubach und im Stausee saisonal erlaubt \u2013 wichtig f\u00fcr die Bewirtschaftung: In s\u00e4mtlichen Nebenb\u00e4chen des Gosaubaches ist das Fischen verboten. Zwei Wasserkraftwerke (Vorderer Gosausee, Gosauschmied) nutzen das Gef\u00e4lle. [Q-Wiki][Q-Hallstatt]<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Revierstrecke zwischen Gosauschmied und Klaushof umfasst rund zw\u00f6lf Kilometer und tr\u00e4gt die Ordnungsnummer 21\/27 im Fischbuch der Bezirkshauptmannschaft Gmunden; Fischereiberechtigte sind die \u00d6sterreichischen Bundesforste, das Revier ist an die Energie AG verpachtet. Als Gletscherbach ist der Gosaubach imposant, aber stellenweise strukturarm \u2013 die ruhigen Laichbereiche und sicheren Jungfischhabitate fehlen oft. Genau deshalb r\u00fccken die Zubringer in den Blick. [Q-HP]<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Von Nord nach S\u00fcd sind das im Gosautal: die periodischen H\u00f6hb\u00e4che und Gr\u00e4ben im Vordertal (Klaushof, B\u00e4rnau, Jagerbauer), der Brielgraben als rechtsufriger l\u00e4ngerer Zubringer oberhalb der renaturierten Strecke, der Grafnerbach bei Grafner\/Ramsau, der F\u00e4rberbach am Nordende, der hart verbaute Kreuzgraben, ein linksufriges Nebengerinne (altes Bachbett), der Grabenbach Richtung Pass Gsch\u00fctt mit dem Edlbach als seinem eigenen Zubringer, der Sattelgraben, der Vordere Glaselbach (DORIS-ID 424829) sowie als Oberlauf-System der Gosauschmied-See mit dem Schmiedbach und der Karstquelle Waller. F\u00fcr die Bewirtschaftung sind vor allem die permanent wasserf\u00fchrenden Zubringer wie Schmiedbach und Brielgraben entscheidend \u2013 sie sind die Kinderstuben f\u00fcr Bachforelle und Koppe und damit Schl\u00fcsselstellen f\u00fcr Cocooning und Br\u00fctlingsbesatz. Die gr\u00f6\u00dfte H\u00fcrde sind die Einm\u00fcndungen: Absturzbauwerke \u00fcber 10 bis 20 cm und Verrohrungen verhindern den Aufstieg der Jungfische. [Q-HP]<\/p>\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\"><a>Waldbach (Hallstatt)<\/a><\/h1>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Gemeinde: <\/strong>Hallstatt<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>M\u00fcndung \/ Lage: <\/strong>In den Hallst\u00e4tter See (See-Einlauf, Ortsteil Lahn).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Waldbach ist klein an L\u00e4nge, aber gewaltig an Wasser. Auf nur rund 4 Kilometern \u00fcberwindet er einen H\u00f6henunterschied von 440 Metern, st\u00fcrzt als Waldbachstrub \u00fcber eine rund 90 Meter hohe Klammkante ins Echerntal und m\u00fcndet in Hallstatt-Lahn in den See. Sein oberirdisches Einzugsgebiet misst 36 km\u00b2. [Q-Wiki][Q-Taste]<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hydrologisch ist er ein Karst-Ph\u00e4nomen: Der mittlere Abfluss am Pegel Waldbachstrub betr\u00e4gt 3,43 m\u00b3\/s, die Abflussspende mit 109,6 l\/(s\u00b7km\u00b2) ist extrem hoch, weil das tats\u00e4chliche unterirdische Einzugsgebiet weit gr\u00f6\u00dfer ist. Der abflussreichste Monat Juni (8,93 m\u00b3\/s) \u00fcbertrifft den abfluss\u00e4rmsten Februar (0,25 m\u00b3\/s) um das 35-Fache; bei Starkregen oder Schneeschmelze kann die Quellsch\u00fcttung auf \u00fcber 10.000 l\/s springen. Das Quellwasser stammt aus dem Hallst\u00e4tter Gletscher und dem Hinteren Gosausee \u2013 vom See bis zur Quelle braucht es rund 165 Stunden. Wichtigste Zubringer sind Lauterbach und Spraterbach (Schleierfall). [Q-Wiki][Q-Taste]<\/p>\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\"><a>Koppentraun (O\u00d6-Anteil) und Miesenbach (Obertraun)<\/a><\/h1>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Gemeinde: <\/strong>Obertraun<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>M\u00fcndung \/ Lage: <\/strong>Die Koppentraun bildet sich in Bad Aussee (Stmk.) und wird ab dem Auslauf aus dem Hallst\u00e4tter See zur Traun. Der Miesenbach m\u00fcndet bei der K\u00f6hlerbr\u00fccke sohlgleich in die Koppentraun (Obertraun, O\u00d6).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Koppentraun ist der ber\u00fchmte Wildfluss des Koppentals \u2013 ein \u00fcber etliche Kilometer nat\u00fcrliches Flussbett, ein ber\u00fchmtes Fischgew\u00e4sser. Sie entsteht in Bad Aussee aus dem Zusammenfluss von Grundlseer und Altausseer Traun mit der Kainischtraun und flie\u00dft durch das wildromantische Koppental zur ober\u00f6sterreichischen Grenze. Der Gro\u00dfteil ihres Laufs samt der zahlreichen Wildbach-Zubringer liegt allerdings in der Steiermark; in Ober\u00f6sterreich ist vor allem das letzte St\u00fcck bis zum Hallst\u00e4tter See relevant. Befischt werden rund 6,3 Kilometer (\u00fcberwiegend steirisch), mit Bachforelle, Regenbogenforelle und Saibling. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der ober\u00f6sterreichische Zubringer im Sinne der Defizitanalyse ist der Miesenbach in Obertraun. Er m\u00fcndet bei der K\u00f6hlerbr\u00fccke sohlgleich in die Koppentraun; rund sechs Meter oberhalb schr\u00e4nkt ein Sohlabsturz die Wanderung schwimmschwacher Arten wie der Koppe (Cottus gobio) ein. Die Ufer sind durchwegs hart reguliert, das Bachbett aber gut und abwechslungsreich strukturiert, mit standorttypischem Ufergeh\u00f6lz. Der Miesenbach ist Teil des generellen Hochwasserschutzprojekts Obertraun und gilt als potentielles Steinkrebshabitat.<\/p>\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Kontext: Die steirischen Traunzufl\u00fcsse (Defizitanalyse 2013)<\/h1>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zur fachlichen Einordnung \u2013 und weil das Einzugsgebiet der Oberen Traun an der Landesgrenze nicht endet \u2013 seien die in der Defizitanalyse 2013 behandelten steirischen Zufl\u00fcsse kurz genannt. Sie liegen au\u00dferhalb des Fischereireviers Oberes Salzkammergut (Steiermark), bilden aber mit den ober\u00f6sterreichischen B\u00e4chen ein zusammenh\u00e4ngendes System rund um Altausseer, Grundlseer und Kainischtraun.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Augstbach (Altaussee) \u2013 hart reguliert, im M\u00fcndungsbereich naturnah; potentielles Steinkrebsgew\u00e4sser, unterhalb der M\u00fcndung eine Kraftwerkswehranlage.<\/li>\n\n\n\n<li>Gattererwaldbach (Altaussee) \u2013 kleines, stark verbautes Gerinne (Halbschalengerinne, Verrohrung), als Fischlebensraum ausgefallen.<\/li>\n\n\n\n<li>Lupitschbach (Altaussee) \u2013 rechtsufriger Zubringer der Altausseer Traun; sehr naturnaher Gebirgsbach, idealer Jungfischlebensraum und potentielles Steinkrebshabitat.<\/li>\n\n\n\n<li>Gallhofbach (Bad Aussee) \u2013 nach Hochwasserschutzprojekt mit \u00f6kologischer Bauaufsicht; Steinkrebs (Austropotamobium torrentium) erstmals nachgewiesen, geborgen und in den Oberlauf versetzt.<\/li>\n\n\n\n<li>Teichgrabenbach (Bad Aussee) \u2013 linksufriger Zubringer der Koppentraun; Schluchtstrecke naturnah, Mittellauf hart verbaut; m\u00f6gliches Steinkrebshabitat.<\/li>\n\n\n\n<li>Schindergraben (Bad Aussee) \u2013 kleiner, hart verbauter Bach, vorrangig Entw\u00e4sserungsgerinne; geringe gew\u00e4sser\u00f6kologische Bedeutung.<\/li>\n\n\n\n<li>Kirchlatzbach (Bad Aussee) \u2013 sehr gute Steinkrebspopulationsdichte, eines der wichtigsten Steinkrebshabitate; Restwasserproblematik durch Ausleitungskraftwerk.<\/li>\n\n\n\n<li>Ziegelbach (Bad Aussee) \u2013 rechtsufriger Zufluss der Kainischtraun; als Lebensraum des Steinkrebses bekannt; L\u00e4ngsdurchg\u00e4ngigkeit durch Geschiebesperren stark eingeschr\u00e4nkt.<\/li>\n\n\n\n<li>Wei\u00dfenbach (Grundlsee) \u2013 linksufriger Zubringer der Grundlseer Traun; durch zahlreiche Kontinuumsunterbrechungen gepr\u00e4gt, hohes ungen\u00fctztes Laichgew\u00e4sser-Potential.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Fische und Fischbestand \u2013 das gro\u00dfe Bild<\/h1>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u00dcber alle B\u00e4che hinweg zeichnet sich ein klares Muster ab. Die Seitengew\u00e4sser der Oberen Traun sind vor allem in den M\u00fcndungsbereichen und in den Siedlungsgebieten von teils massiven anthropogenen Eingriffen gepr\u00e4gt: longitudinale Hochwasserschutzverbauungen in Betonbauweise, Begradigungen, und in deren Folge Querbauwerke zur Sohlsicherung, die die Organismenpassierbarkeit stark einschr\u00e4nken.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr die Fische bedeutet das doppelten Verlust. Erstens die Fragmentierung: Seeforelle, Reinanke und Seelaube k\u00f6nnen ihre angestammten Laichwanderungen aus dem Traunsee und dem Hallst\u00e4tter See nicht mehr vollziehen \u2013 B\u00e4che wie Frauenwei\u00dfenbach und Zlambach w\u00e4ren ideale Kinderstuben, sind aber im M\u00fcndungsbereich verriegelt. Zweitens der Geschiebemangel: Die Vielzahl der Geschiebesperren unterbindet den nat\u00fcrlichen Geschiebetrieb und f\u00fchrt zu Eintiefung und Rhithralisierung \u2013 Laich- und Jungfischhabitate gehen verloren, die Str\u00f6mung monotonisiert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die typischen Fischarten der B\u00e4che sind Bachforelle (Salmo trutta fario) und Koppe (Cottus gobio), in den gr\u00f6\u00dferen Zubringern und Seen kommen \u00c4sche (Thymallus thymallus), Regenbogenforelle, Bachsaibling, Seesaibling, Seeforelle (Salmo trutta f. lacustris) und Reinanke (Coregonus sp.) hinzu. Der Gosaubach und seine Seen f\u00fchren \u00c4sche, Bachforelle, Regenbogenforelle, Bachsaibling und Seesaibling; der angrenzende Traunsee zeigt mit Riedling, Mar\u00e4ne, Seelaube, Perlfisch, Aalrutte, Hecht und Flussbarsch die ganze Bandbreite eines gro\u00dfen Voralpensees.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein eigenes Kapitel sind die Flusskrebse. F\u00fcr das ober\u00f6sterreichische Einzugsgebiet fehlen weitgehend publizierte Bestandsdaten zu Edelkrebs (Astacus astacus) und Steinkrebs (Austropotamobium torrentium) sowie zum sich ausbreitenden Signalkrebs (Pacifastacus leniusculus). Mehrere B\u00e4che \u2013 Eichenwaldgraben, Jochbach, Miesenbach \u2013 gelten als potentielle Steinkrebshabitate. Die Defizitanalyse fordert deshalb dringend eine Datengrundlage: Ein Management zur Absicherung des langfristigen \u00dcberlebens des Steinkrebses kann nur in enger Kooperation zwischen Wildbach- und Lawinenverbauung und Naturschutz gelingen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die gute Nachricht zum Schluss: Viel \u00f6kologisches Verbesserungspotential l\u00e4sst sich bei ohnehin anstehenden Instandhaltungs- und Sanierungsarbeiten heben, wenn man fr\u00fch genug daran denkt. Aus gew\u00e4sser\u00f6kologischer Sicht sollten \u2013 so die Reihung 2013 \u2013 vor allem an Frauenwei\u00dfenbach, Rettenbach und Zlambach in Ober\u00f6sterreich rasch erste Ma\u00dfnahmen gesetzt werden. Genau hier liegt die Aufgabe f\u00fcr die Bewirtschaftung: aus verriegelten B\u00e4chen wieder Lebensadern zu machen.<\/p>\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Quellenverzeichnis<\/h1>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die folgenden Quellen wurden f\u00fcr diesen Bericht ausgewertet. Die K\u00fcrzel in eckigen Klammern werden im Flie\u00dftext zur Belegf\u00fchrung verwendet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>[Q-Defizit]&nbsp; <\/strong>Feichtinger, L. &amp; Gumpinger, C. (2013): Defizitanalyse ausgew\u00e4hlter Traunzufl\u00fcsse. Ein Projekt im Rahmen der Flussraumbetreuung Obere Traun. TB Gew\u00e4sser\u00f6kologie blattfisch, Mai 2013. (Vom Auftraggeber als PDF bereitgestellt.)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>[Q-Verordnung]&nbsp; <\/strong>O\u00f6. Fischereireviere-Verordnung, LGBl. f\u00fcr Ober\u00f6sterreich Nr. 64\/2024, ausgegeben am 29. Juli 2024 (\u00a7 1 Abs. 2 Z 27: Fischereirevier Oberes Salzkammergut).&nbsp; <a href=\"https:\/\/www.lfvooe.at\/wp-content\/uploads\/LGBLA_OB_20240729_64.pdfsig.pdf\">https:\/\/www.lfvooe.at\/wp-content\/uploads\/LGBLA_OB_20240729_64.pdfsig.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>[Q-OON]&nbsp; <\/strong>Ober\u00f6sterreichische Nachrichten: \u201eUmfahrung f\u00fcr Traunseefische, damit sie wieder bis Bad Ischl ziehen k\u00f6nnen\u201c (2012).&nbsp; <a href=\"https:\/\/www.nachrichten.at\/oberoesterreich\/salzkammergut\/\">https:\/\/www.nachrichten.at\/oberoesterreich\/salzkammergut\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>[Q-LFV]&nbsp; <\/strong>O\u00f6. Landesfischereiverband: Reviere &amp; Gew\u00e4sser \u2013 Oberes Salzkammergut, Traunsee, Hallst\u00e4tter See, Gosau.&nbsp; <a href=\"https:\/\/www.lfvooe.at\/reviere-und-gewaesser\/\">https:\/\/www.lfvooe.at\/reviere-und-gewaesser\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>[Q-Wiki]&nbsp; <\/strong>Wikipedia (deutschsprachig): Einzelartikel zu Rettenbach (Traun), Ischl (Traun), Gosaubach, Vorderer Gosausee, Waldbach (Hallstatt), Frauenwei\u00dfenbach, Offenseebach, Rindbach (Traunsee), Mitterwei\u00dfenbach (Traun), Koppentraun\/Koppenpass, Traun (Donau), Traunsee, H\u00f6llengebirge, Strobl\/Wei\u00dfenbach (Gemeinde Strobl).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>[Q-HP]&nbsp; <\/strong>huberpower.com \u2013 Fischereimanagement Salzkammergut (H. Huber): u. a. \u201eIschler Rettenbach\u201c, \u201eFrauenwei\u00dfenbach und Zubringer\u201c, \u201eVerdammnis\u201c, \u201eEbenseer Traun &amp; Zubringer\u201c, \u201eIn memoriam der Seeforelle\u201c, \u201eK\u00f6sslbach Traun \u2013 Untere Ischler Traun\u201c, \u201eO\u00f6. Fischereirevier-Verordnung\u201c, \u201e21.000 Bachforellen f\u00fcr die Rettenbach Zubringer\u201c, \u201eGosaubach Visite 2025\u201c.&nbsp; <a href=\"https:\/\/huberpower.com\">https:\/\/huberpower.com<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>[Q-HP-Ischl]&nbsp; <\/strong>huberpower.com (H. Huber): \u201eIschl Zubringer und Restwasserstrecke Weinbach\u201c (Inventur 2022) und \u201eIschl Zubringer Salzburg seitig\u201c \u2013 Pegel- und Einzugsgebietsdaten, Geschiebefracht, Zubringerstruktur der Ischl.&nbsp; <a href=\"https:\/\/huberpower.com\">https:\/\/huberpower.com<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>[Q-BOKU]&nbsp; <\/strong>Universit\u00e4t f\u00fcr Bodenkultur Wien, Department Bautechnik und Naturgefahren: Bericht zum Einzugsgebiet Frauenwei\u00dfenbach\/Offenseebach (DAN\/IAN Report 0151).&nbsp; <a href=\"https:\/\/boku.ac.at\/\">https:\/\/boku.ac.at\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>[Q-WLV]&nbsp; <\/strong>Bundesministerium \/ Wildbach- und Lawinenverbauung: Faktenblatt Projekt Gro\u00dfer Zlambach (P\u00f6tschenbach, Kehndlgraben).&nbsp; <a href=\"https:\/\/info.bml.gv.at\/\">https:\/\/info.bml.gv.at\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>[Q-Hallstatt]&nbsp; <\/strong>hallstatt.net \/ dachstein.salzkammergut.at: Angeln &amp; Fischen im Salzkammergut, Gosausee\/Gosaubach, Hallst\u00e4ttersee.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>[Q-Taste]&nbsp; <\/strong>taste-of-vienna.com \/ ich-geh-wandern.de: Echerntal, Waldbach, Waldbachstrub (L\u00e4nge, H\u00f6henunterschied, Zufl\u00fcsse).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>[Q-Ennstal]&nbsp; <\/strong>EnnstalWiki: Koppentraun, Koppental (Zusammenfluss, Zubringer, Grenzverlauf).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>[Q-AOS]&nbsp; <\/strong>aos.cc: Die Koppentraun \u2013 Fliegenfischen im Ausseerland (befischbare L\u00e4nge, Fischarten).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>[Q-Angeln]&nbsp; <\/strong>alleangeln.de \/ fischundwasser.at \/ derfliegenfischer.at: Gew\u00e4sser- und Fangangaben (Rettenbach, Ebenseer Traun).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Hinweis zur Methodik: Geografische Eckdaten (L\u00e4nge, Quelle, M\u00fcndung, Einzugsgebiet, Abflusswerte) stammen aus den genannten enzyklop\u00e4dischen und beh\u00f6rdlichen Quellen. Fisch\u00f6kologische Aussagen, Bauwerks- und Ma\u00dfnahmenbeschreibungen folgen \u00fcberwiegend der Defizitanalyse 2013 sowie den Dokumentationen auf huberpower.com. Beh\u00f6rdliche Nummern und Fischereirechte konnten aus \u00f6ffentlichen Quellen nur teilweise belegt werden (siehe Hinweis in der Einleitung).<\/em><\/p>\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Weitere Informationen<\/h1>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Neugierig auf mehr? Wissen endet nicht mit dem letzten Punkt.<\/strong> &#8222;Tiefgang statt nur Oberfl\u00e4che: Entdecke die Arbeit und Forschung um unsere Gew\u00e4sser \u2013 mit einem Klick zu unseren exklusiven Insights und modernen Management-Strategien.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Schlagw\u00f6rter <\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Doris, Bewirtschaftung, Salzkammergut, Dokumentation, Wissensdatenbank, Gew\u00e4sserbuch, GIS, Digitalisierung, Gew\u00e4sser-Datenbank, Hot Spot-Gew\u00e4sser. <\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Disclaimer (Haftungsausschluss)<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">So hilfreich diese beh\u00f6rdlichen Listen, DORIS-Nummern und Hierarchien f\u00fcr unsere t\u00e4gliche Arbeit im Revier auch sind \u2013 man darf sie niemals mit einem rechtskr\u00e4ftigen Bescheid verwechseln. F\u00fcr die Nutzung dieser \u00dcbersichten gilt ein strenger rechtlicher Grundsatz:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><strong>Wichtiger Rechtshinweis zur Datenlage:<\/strong> Aus den hier zur Verf\u00fcgung gestellten Daten kann keinerlei Rechtsanspruch entstehen. Die Daten stellen lediglich einen bestimmten Erhebungsstand dar. Trotz laufender Aktualisierung (beispielsweise im DORIS-System der Landesregierung) wird kein Anspruch auf Richtigkeit, Aktualit\u00e4t oder Vollst\u00e4ndigkeit erhoben.<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr uns als Bewirtschafter und f\u00fcr die Arbeit im Fischereirevier bedeutet das in der Praxis:<\/p>\n\n\n\n<ol start=\"1\" class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Kein verl\u00e4sslicher Schutz auf dem Papier:<\/strong> Nur weil ein kleiner Zubringer oder eine Runze im DORIS richtig eingezeichnet oder hierarchisch erfasst ist, hei\u00dft das nicht, dass sie im Falle eines Bauverfahrens automatisch gesch\u00fctzt sind. Die Realit\u00e4t am Wasser weicht oft vom Erhebungsstand in den Amtstuben ab.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Das Fischbuch schl\u00e4gt die Landkarte:<\/strong> Wenn es hart auf hart kommt \u2013 etwa bei Grenzstreitigkeiten oder Wasserrechtsverfahren \u2013, ist niemals die DORIS-Grafik entscheidend, sondern ausschlie\u00dflich der physische, rechtskr\u00e4ftige Bescheid im originalen Fischbuch der Beh\u00f6rde bzw. der historische Wasserrechtsbescheid.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Aktive Kontrolle ist Pflicht:<\/strong> Da die Systeme trotz laufender Updates L\u00fccken aufweisen, m\u00fcssen wir als NGO und Revierpartner die Daten st\u00e4ndig mit der echten Situation vor Ort abgleichen.<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir helfen den Bewirtschaftern eines Fischereirechtes aktiv dabei, den Unterschied zwischen einer blo\u00dfen \u201eDORIS-Information\u201c und einem echten \u201eRechtsanspruch\u201c zu verstehen. Ziel ist es, bei der t\u00e4glichen Bewirtschaftung und vor allem bei beh\u00f6rdlichen Verhandlungen ein l\u00fcckenloses, Gesamtes Bild \u00fcber unser Gew\u00e4ssersystem zu haben.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-fischereimanagement-salzkammergut wp-block-embed-fischereimanagement-salzkammergut\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"WnTCfccUi5\"><a href=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/?p=41005\">OBERTRAUNER M\u00dcHLBACH 21\/20\/3<\/a><\/blockquote><iframe loading=\"lazy\" class=\"wp-embedded-content\" sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" style=\"position: absolute; visibility: hidden;\" title=\"\u201eOBERTRAUNER M\u00dcHLBACH 21\/20\/3\u201c \u2013 Fischereimanagement Salzkammergut\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/?p=41005&amp;embed=true#?secret=wIeNJOIOQs#?secret=WnTCfccUi5\" data-secret=\"WnTCfccUi5\" width=\"600\" height=\"338\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\"><\/iframe>\n<\/div><figcaption class=\"wp-element-caption\">Ein erstes Beispiel: <strong><mark>Es muss dieses Projekt ja mit einen Gew\u00e4sser gestartet werden und da ist mir der \u201eObertrauner M\u00fchlbach\u201c, denn ich zu meiner Schande gar nicht kennen unter gekommen und mit diesen will ich eine Dokumentation \u00fcber eine FROSKG-Gew\u00e4sser Datenbank starten.<\/mark><\/strong><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-fischereimanagement-salzkammergut wp-block-embed-fischereimanagement-salzkammergut\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"cM6OLVBaOE\"><a href=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/?p=32424\">O\u00d6. FISCHEREIREVIER-VERORDNUNG                (Zl. LFW-2020-87502\/92)<\/a><\/blockquote><iframe loading=\"lazy\" class=\"wp-embedded-content\" sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" style=\"position: absolute; visibility: hidden;\" title=\"\u201eO\u00d6. FISCHEREIREVIER-VERORDNUNG                (Zl. LFW-2020-87502\/92)\u201c \u2013 Fischereimanagement Salzkammergut\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/?p=32424&amp;embed=true#?secret=dNd0aUoPlU#?secret=cM6OLVBaOE\" data-secret=\"cM6OLVBaOE\" width=\"600\" height=\"338\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\"><\/iframe>\n<\/div><figcaption class=\"wp-element-caption\"><strong>Mit der neuen Fischereirevierverordnung wird das Bundesland l\u00fcckenlos in 38 digitale Fischereireviere gegliedert.&nbsp;<em>\u201e<\/em><mark>Smart Fishing ist damit auf ganzer Linie m\u00f6glich<\/mark><em>\u201c<\/em>.&nbsp;<\/strong>Um auf nat\u00fcrliche Gegebenheiten und rechtliche Erfordernisse einzugehen, hat das Agrarressort unter LR<sup>in<\/sup>&nbsp;Langer-Weninger die Ober\u00f6sterreichische Fischereirevierverordnung auf den Weg gebracht. Sie ist seit 1. August 2024 in Kraft.<br \/>Nachfolgend eine Information zur Verordnung der O\u00d6. Landesregierung \u00fcber die Einteilung der Fischereireviere in Ober\u00f6sterreich (O\u00d6. Fischereireviere-Verordnung)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"935\" height=\"527\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/image-41.png\" alt=\"Heimo bei der Arbeit\" class=\"wp-image-11559\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/image-41.png 935w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/image-41-680x383.png 680w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/image-41-450x254.png 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 935px) 100vw, 935px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Artikel ist in Arbeit<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n&nbsp;\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #99cc00;\">\u201eOb Zustand oder Potenzial, dem Wasserlauf ist das egal.<\/span>\n<\/strong><\/p><p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #99cc00;\">&#8222;Zu tun ist das, was m\u00f6glich ist und das in ziemlich kurzer Frist!\u201c\n&#8222;<\/span><\/p><p style=\"text-align: center;\"><strong><\/strong><strong>Zitat von Helmut Ramers, 2011<\/strong><\/p><p style=\"text-align: center;\"><strong><\/strong><strong><a href=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-121\" title=\"20080303_17463_Home 250x Fisherman is Home_3333_bearbeitet-1\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/20080303_17463_Home-250x-Fisherman-is-Home_3333_bearbeitet-1.jpg\" alt=\"\" width=\"208\" height=\"243\"\/><\/a><\/strong><\/p><strong><\/strong><strong>&nbsp;<\/strong>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es freut mich, dass die erste Analyse einer Gew\u00e4sser Datenbank f\u00fcr das FROSKG steht! Das war ein sch\u00f6nes St\u00fcck Arbeit \u2013 vom ersten groben Tabellenentwurf bis zur jetzigen Liste mit&#8230; <a class=\"read-more\" href=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/?p=41079\">[Weiterlesen]<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":45656,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[224,18,484,493,518,523,225,448,263,240,485,503],"tags":[],"class_list":["post-41079","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-bach","category-bewirtschaftung","category-dokumentation","category-fischereimanagement-salzkammergut-fischereimanagement-salzkammergut","category-gewaesser-datenbank","category-hot-spot-gewaesser","category-monitoring","category-umwelt","category-wassergut-salzkammergut","category-wasserkoerper","category-wissensdatenbank","category-wlv"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/41079","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=41079"}],"version-history":[{"count":22,"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/41079\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":45671,"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/41079\/revisions\/45671"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/45656"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=41079"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=41079"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=41079"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}