{"id":37020,"date":"2026-06-30T23:37:00","date_gmt":"2026-06-30T21:37:00","guid":{"rendered":"http:\/\/huberpower.com\/wordpress\/?p=37020"},"modified":"2026-07-03T08:53:56","modified_gmt":"2026-07-03T06:53:56","slug":"gewaesser-temperatur","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/?p=37020","title":{"rendered":"Gew\u00e4sser Extrem-Temperatur Juni 2026"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Hallst\u00e4ttersee war in der Vergangenheit immer der K\u00fchlschrank des Salzkammergutes. Ende Juni 2026 hat er an der Oberfl\u00e4che einen Rekordwert von 26 Grad erreicht. So fr\u00fch im Jahr ist das kein Ausrei\u00dfer, sondern ein Trend f\u00fcr das ganze Traun-Tal. Gespeist wird dieser K\u00fchlschrank aus dem Gefrierfach dar\u00fcber, dem Dachsteingletscher. Und dieses Gefrierfach taut ab. Nachfolgend eine Betrachtung auf die fischereilichen Auswirkungen im Salzkammergut. <\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Das Gefrierfach taut ab<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Hallst\u00e4tter Gletscher hat im Haushaltsjahr 2024\/25 den gr\u00f6\u00dften Massenverlust seiner Messreihe seit 2007 verzeichnet, minus 2,8 Meter Wassers\u00e4ule. <strong>Pro Jahr verliert (verlor er) er in der Gr\u00f6\u00dfenordnung von 2 bis 2,5 Millionen Kubikmeter Wasser. <\/strong>Seit dem letzten Hochstand um 1856 hat er 42 Prozent seiner Fl\u00e4che und fast zwei Drittel seines Volumens verloren. Die Verbindung zum Schladminger Gletscher ist 2025 auf ein schmales Band geschrumpft. Der Alpenverein rechnet damit, dass es um 2050 nur noch in besonders gesch\u00fctzten Lagen Gletscher gibt. Der Skibetrieb am Gletscher ist seit 2023 Geschichte. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Hallst\u00e4tter Gletscher ist ein Karstgletscher. Er hat keinen oberirdischen Abfluss. Sein Schmelzwasser l\u00e4uft durch das H\u00f6hlensystem des Dachsteins und tritt am Waldbachursprung wieder aus. \u00dcber den Waldbach flie\u00dft es in den Hallst\u00e4ttersee und damit in die Traun. Der Gosaubach bringt bei Steeg zus\u00e4tzlich kaltes Wasser in die Obere Traun. Solange der Gletscher kaltes Wasser in den Hallst\u00e4ttersee und in die Obere Traun einspeist, bleibt uns die \u00c4sche erhalten. <strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Genau diese Einspeisung wird jetzt weniger.<\/mark><\/strong><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Der K\u00fchlschrank verliert seine K\u00fchlung<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Oberfl\u00e4che unserer Seen hat sich seit Mitte der 1970er Jahre um 1,5 bis 2 Grad erw\u00e4rmt. Das Institut f\u00fcr Gew\u00e4sser\u00f6kologie in Scharfling die Seen im Salzkammergut. Das Tiefenwasser bleibt kalt, aber ihm geht der Sauerstoff aus, und die Schichtung dauert l\u00e4nger. Der See puffert die Traun noch: unterhalb des Hallst\u00e4ttersees sind die Jahressummengrade h\u00f6her als am Zufluss, weil der See W\u00e4rme speichert und verz\u00f6gert abgibt. Fehlt der kalte Zufluss aus dem Gletscher und erreicht die Oberfl\u00e4che 26 Grad, kippt dieser Puffer von der K\u00fchlung in die Heizung. An der Ischl, wo kein Gletscher k\u00fchlt, messen wir schon \u00fcber 25 Grad, bevor sie in die Traun m\u00fcndet. <strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Heuer haben wir eine Live-Vorschau auf eine Traun ohne Gletscherwasser.<\/mark><\/strong> Nachfolgen ein paar Gedanken dazu.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"688\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/WASSER_WASSERFALL_Foto_010-1024x688.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-46160\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/WASSER_WASSERFALL_Foto_010-1024x688.jpg 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/WASSER_WASSERFALL_Foto_010-450x302.jpg 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/WASSER_WASSERFALL_Foto_010-1536x1032.jpg 1536w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/WASSER_WASSERFALL_Foto_010.jpg 1881w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Foto: Albert Pesendorfer<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn B\u00e4che und Fl\u00fcsse sich so extrem aufheizen oder gar austrocknen, ist das f\u00fcr das \u00d6kosystem kein vor\u00fcbergehendes Problem, sondern eine Katastrophe mit Langzeitfolgen:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Sauerstoffmangel:<\/strong> Je w\u00e4rmer Wasser wird, desto weniger Sauerstoff kann es physikalisch binden. F\u00fcr heimische Fischarten wie Bachforellen oder \u00c4schen, die auf kaltes, sauerstoffreiches Wasser angewiesen sind, wird es ab 20\u00b0C kritisch. Ab 24\u00b0C wird es f\u00fcr sie oft t\u00f6dlich.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Lebensraumverlust:<\/strong> Wenn kleine B\u00e4che versiegen, bricht die Kinderstube vieler Arten weg. Fische k\u00f6nnen nicht einfach abwandern, wenn die Verbindung zum gr\u00f6\u00dferen Fluss trockenf\u00e4llt.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Kettenreaktion:<\/strong> Sterben die Wasserinsekten und Fische in den B\u00e4chen, fehlt V\u00f6geln und anderen Wildtieren die Nahrungsgrundlage. Wir warnen bereits eindringlich vor den massiven Belastungen f\u00fcr unsere Gew\u00e4sser.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dass ein Gro\u00dfteil der Bev\u00f6lkerung das ignoriert, liegt oft an der verzerrten Wahrnehmung: Solange der &#8222;Pool&#8220; oder der See voll und warm ist, passt das Urlaubsgef\u00fchl. Die vertrockneten Gr\u00e4ben im Wald sieht man vom Strandbad aus schlicht nicht. Meine Sehnsucht nach k\u00fchlerem Wetter im Hochsommer ist daher kein &#8222;Spielverderber-Modus&#8220;, sondern gesunder Menschenverstand und \u00f6kologisches Bewusstsein. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Die echte Sommerfrische zeichnete sich immer durch Balance aus \u2013 und genau diese Balance ger\u00e4t gerade massiv ins Wanken.<\/mark><\/strong><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-medium-font-size\">Ein Juni der Extremwerte<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><a href=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/?p=22204\">Die Sommerfrische<\/a> lebt vom k\u00fchlen Wasser. Ab dem 19. Jahrhundert kamen Adel und B\u00fcrgertum mit der Eisenbahn, bauten ihre Villen im Heimatstil und <strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">suchten genau das: die k\u00fchle Abstrahlung und das Rauschen der Traun, ein Mikroklima, das es nur hier gibt.<\/mark><\/strong> Das Gletscherwasser aus dem Dachstein wird heute als Hallstein Artesian Water sogar bei K\u00e4fer in M\u00fcnchen verkauft. <strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">F\u00e4llt die K\u00fchlung aus, verliert die Sommerfrische ihre Grundlage. Aus dem Erholungsort wird ein warmer See mit Algen und wenig Sauerstoff.<\/mark><\/strong><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Der Hallst\u00e4ttersee auf 26 Grad<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Hallst\u00e4tter See ist ein extrem tiefer, fjordartiger Bergsee (bis zu 125 Meter tief), der vom eiskalten Schmelz- und Karstwasser des Dachsteinmassivs (u.a. \u00fcber die Koppentraun) gespeist wird. Normalerweise gilt f\u00fcr diesen See: <strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Selbst im w\u00e4rmsten Hochsommer (August) sind Werte \u00fcber 22\u00b0C eine absolute Seltenheit. Dass er nun bereits Ende Juni die 26\u00b0C-Marke knackt, wirft die gesamte Hydrologie des Traun Tals \u00fcber den Haufen.<\/mark><\/strong> Ein historischer Maximal Wert, der vermutlich noch nie am Hallst\u00e4ttersee gemssen wurde. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"609\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Temp_HALLSTAeTTERSEE_STEEG_2_7_2026-1024x609.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-46167\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Temp_HALLSTAeTTERSEE_STEEG_2_7_2026-1024x609.jpg 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Temp_HALLSTAeTTERSEE_STEEG_2_7_2026-450x268.jpg 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Temp_HALLSTAeTTERSEE_STEEG_2_7_2026-1536x914.jpg 1536w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Temp_HALLSTAeTTERSEE_STEEG_2_7_2026.jpg 1818w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Normalerweise fungieren die h\u00f6her gelegenen Speicher wie die Gosauseen und das dortige Gletscherschmelzwasser als eine Art nat\u00fcrliche \u201eKlimaanlage\u201c f\u00fcr das nachgelagerte System. Wenn dieser k\u00fchlende Zufluss \u00fcber die Traun bzw. die Kraftwerksanlagen, wie der Druckrohrleitung, die am Ausfluss vom Hallst\u00e4ttersee normalerweise kaltes Wasser einspeist, wegbricht, fehlt dem Hallst\u00e4ttersee und in weiterer Folge der Traun, ein entscheidender Puffer.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Das Gefrierfach &#8222;Dachstein-Gletscher&#8220; l\u00e4sst sich nicht nachf\u00fcllen. Ist der Gletscher weg, bringt keine Technik das kalte Wasser zur\u00fcck. Was wir beeinflussen k\u00f6nnen, ist der Rest: beschattete Ufer, mehr Wasserr\u00fcckhalt in der Fl\u00e4che, Renaturierung der B\u00e4che, durchg\u00e4ngige Flie\u00dfstrecken. Schon zehn bis zwanzig Prozent mehr Beschattung senken die Spitzen um zwei bis drei Grad. Das rettet den Gletscher nicht. Aber es kann der \u00c4sche und der Bachforelle die Jahre verschaffen, in denen wir den Rest in den Griff bekommen oder in denen sie sich genetisch anpassen.<\/mark><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><strong>Die 26 Grad Ende Juni 2026 sind keine Schlagzeile f\u00fcr einen Sommer. <\/strong><br \/><strong>Sie sind die Ansage f\u00fcr die n\u00e4chsten drei\u00dfig.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Das finale Puzzleteil im Systemkollaps<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Wenn der Hallst\u00e4tter See von oben herab warmes Wasser liefert, bricht die allererste Dominoreihe:<\/p>\n\n\n\n<ol start=\"1\" class=\"wp-block-list\">\n<li class=\"has-medium-font-size\"><strong>Kein Puffer f\u00fcr den Abfluss:<\/strong> Die Traun verl\u00e4sst den Hallst\u00e4tter See bei Steeg (Bad Goisern) bereits mit \u00fcber 23\u00b0C. Sie startet ihren Lauf also schon im Fieberzustand.<\/li>\n\n\n\n<li class=\"has-medium-font-size\"><strong>Die kumulative Aufheizung:<\/strong> Auf dem Weg nach unten flie\u00dft diese ohnehin schon warme Traun durch das Goiserer Becken, wird dort von der Sonne weiter aufgeheizt, nimmt die \u00fcber 25 Grad hei\u00dfe Ischl auf und kommt schlie\u00dflich in Ebensee v\u00f6llig \u00fcberhitzt an, um den Traunsee aufzuheizen.<\/li>\n\n\n\n<li class=\"has-medium-font-size\"><strong>Dachstein-Gletscher als versiegende Quelle:<\/strong> Dass der See so warm ist, liegt auch daran, dass das Schmelzwasser vom Dachstein durch die milden Winter und die fr\u00fche Hitzeperiode im Juni viel zu fr\u00fch abgeflossen ist oder sich auf dem Weg \u00fcber die gl\u00fchenden Felsen bereits erw\u00e4rmt, bevor es den See erreicht.<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Nachfolgende Analyse von unten nach oben zeigt die bittere Realit\u00e4t: Es gibt kein funktionierendes &#8222;Oben&#8220; mehr, das Rettung bringen k\u00f6nnte. <strong><mark>Der K\u00fchlschrank des Salzkammerguts ist im Juni 2026 defekt \u2013 von der Quelle am Dachstein bis zur M\u00fcndung im Traunsee<\/mark> und auch unterhalb.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Traunsee Temperatur Gmunden geht auf 24 Grad<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dass jetzt selbst der <strong>Traunsee im S\u00fcden bei Ebensee \u00fcber 23\u00b0C<\/strong> erreicht hat, unterstreicht das historische Ausma\u00df dieser Hitzewelle im Juni 2026. Wer den Traunsee kennt, wei\u00df: <strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Das ist eigentlich der unumst\u00f6\u00dfliche \u201eK\u00fchlschrank\u201c des Salzkammerguts.<\/mark><\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"602\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2099\/02\/Temp_TRAUNSEE_GMUNDEN_26_6_2026-1024x602.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-46004\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2099\/02\/Temp_TRAUNSEE_GMUNDEN_26_6_2026-1024x602.jpg 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2099\/02\/Temp_TRAUNSEE_GMUNDEN_26_6_2026-450x264.jpg 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2099\/02\/Temp_TRAUNSEE_GMUNDEN_26_6_2026-1536x902.jpg 1536w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2099\/02\/Temp_TRAUNSEE_GMUNDEN_26_6_2026.jpg 1811w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit einer maximalen Tiefe von 191 Metern ist er der tiefste See \u00d6sterreichs und verh\u00e4lt sich thermisch extrem tr\u00e4ge. Dass er sich bis zum S\u00fcdufer hin so fr\u00fch im Jahr derartig aufheizt \u2013 wo an der Freizeitanlage Rindbach und am S\u00fcdufer punktuell bereits <strong>23\u00b0C bis 24\u00b0C<\/strong> gemessen werden \u2013, zeigt, dass das Schutzsystem des Sees versagt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Normalerweise sch\u00fctzt ein Zusammenspiel zweier Faktoren den Traunsee vor solchen Extremwerten:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Der &#8222;Kaltluft- und Kaltwasser-Schacht&#8220;:<\/strong> Ebensee liegt topografisch so eingebettet, dass der See dort durch den starken Durchfluss der kalten Ebenseer Traun und die Fallwinde aus den umliegenden Bergen permanent durchmischt und gek\u00fchlt wird. Wenn aber \u2013 wie wir gerade sehen \u2013 die Traun selbst schon mit 23\u00b0C einspeist, wird dem See im S\u00fcden warmes statt kaltes Wasser zugef\u00fchrt.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Die riesige Wassermasse:<\/strong> Ein so tiefer See braucht normalerweise Monate, um sich aufzuheizen. Die anhaltende, extreme Strahlungsenergie dieses Junis hat die oberste Wasserschicht (Epilimnion) jedoch regelrecht isoliert und aufgeheizt, da kaum k\u00fchle Winddurchmischung stattfindet.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Traunsee Temperatur Ebensee auch \u00fcber 23 Grad<\/h3>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"607\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2099\/02\/Temp_TRAUNSEE_EBENSEE_26_6_2026-1024x607.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-46003\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2099\/02\/Temp_TRAUNSEE_EBENSEE_26_6_2026-1024x607.jpg 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2099\/02\/Temp_TRAUNSEE_EBENSEE_26_6_2026-450x267.jpg 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2099\/02\/Temp_TRAUNSEE_EBENSEE_26_6_2026-1536x911.jpg 1536w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2099\/02\/Temp_TRAUNSEE_EBENSEE_26_6_2026.jpg 1813w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Was das f\u00fcr den See bedeutet<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">W\u00e4hrend der Offensee oder die Langbathseen flacher sind und solche Temperaturen schneller wegstecken, ger\u00e4t im Traunsee die Schichtung durcheinander. Wenn die warme Oberfl\u00e4chenschicht zu dick wird, dr\u00fcckt das die Lebensr\u00e4ume f\u00fcr die empfindlichen, tiefenbewohnenden Fischarten wie die <strong>Seesaiblinge<\/strong> und <strong>Rheinanken<\/strong> immer weiter nach unten.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"848\" height=\"729\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Gletscher_Vortrag_Traunkirchen_110.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-45910\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Gletscher_Vortrag_Traunkirchen_110.jpg 848w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Gletscher_Vortrag_Traunkirchen_110-372x320.jpg 372w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Gletscher_Vortrag_Traunkirchen_110-360x309.jpg 360w\" sizes=\"auto, (max-width: 848px) 100vw, 848px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Das \u201eBlaues Traunkirchen Dachstein Bild\u201c von Dr. Wolfgang Ladin entstand am 05.10.2018. Ein \u201eBlick vom Baumwipfelweg am Gr\u00fcnberg in Gmunden Richtung Traunkirchen und Dachstein-Gletscher.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Es ist genau die Ohnmacht, die ich gerade versp\u00fcre: Man steht an einem Gew\u00e4sser, das eigentlich f\u00fcr alpine Frische steht, und sp\u00fcrt stattdessen Badewannentemperatur. Die Natur sendet im Juni 2026 un\u00fcberh\u00f6rbare Notsignale \u2013 und der kollektive Jubel \u00fcber das &#8222;perfekte Badewetter&#8220; wirkt angesichts dessen fast schon surreal.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die Ischl kommt mit \u00fcber 25 Grad herunter<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Dass die Ischl (oder Ischler Ache) mit \u00fcber 25 Grad in Bad Ischl ankommt, ist ein regelrechtes Albtraumszenario f\u00fcr ein Voralpengew\u00e4sser. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"600\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Temp_Bueglstein_Ischl_30_6_2026-1024x600.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-46164\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Temp_Bueglstein_Ischl_30_6_2026-1024x600.jpg 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Temp_Bueglstein_Ischl_30_6_2026-450x264.jpg 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Temp_Bueglstein_Ischl_30_6_2026-1536x900.jpg 1536w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Temp_Bueglstein_Ischl_30_6_2026.jpg 1822w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><strong>Normalerweise verl\u00e4sst das Wasser den warmen Wolfgangsee, flie\u00dft durch das teilweise schattige Tal und wird auf dem Weg nach Bad Ischl von eiskalten Waldb\u00e4chen und vor allem von Grundwasserquellen massiv heruntergek\u00fchlt. <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Dass sich dieser Effekt jetzt ins Gegenteil verkehrt, zeigt, dass das Gew\u00e4ssersystem seine nat\u00fcrliche Widerstandskraft (Resilienz) verloren hat.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"594\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2099\/02\/Temp_Giselabruecke_Ischl_26_6_2026-1024x594.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-45997\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2099\/02\/Temp_Giselabruecke_Ischl_26_6_2026-1024x594.jpg 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2099\/02\/Temp_Giselabruecke_Ischl_26_6_2026-450x261.jpg 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2099\/02\/Temp_Giselabruecke_Ischl_26_6_2026-1536x891.jpg 1536w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2099\/02\/Temp_Giselabruecke_Ischl_26_6_2026.jpg 1818w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Meine Frage: <strong>\u201eWas ist mit unserem Wasser los?\u201c<\/strong> auf den Punkt zu bringen: Dem System sind alle Puffer ausgegangen, die es normalerweise vor solchen Extremen sch\u00fctzen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Das passiert gerade physikalisch und \u00f6kologisch:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li class=\"has-medium-font-size\"><strong>Der See als Hei\u00dfwasserspeicher:<\/strong> Der Wolfgangsee ist aktuell extrem aufgeheizt. Die Ischl startet also schon mit einer massiven Grundhitze aus dem See, anstatt mit m\u00e4\u00dfigen Temperaturen.<\/li>\n\n\n\n<li class=\"has-medium-font-size\"><strong>Ausfall der nat\u00fcrlichen \u201eK\u00fchlaggregate\u201c:<\/strong> Die kleinen Seitenb\u00e4che, die normalerweise kaltes Schmelz- oder Waldwasser in die Ischl bringen, f\u00fchren kaum noch Wasser oder sind komplett ausgetrocknet. Auch der k\u00fchlende Grundwasserzustrom ist durch die fehlenden Niederschl\u00e4ge im Fr\u00fchjahr und den schneearmen Winter stark zur\u00fcckgegangen.<\/li>\n\n\n\n<li class=\"has-medium-font-size\"><strong>Der Niedrigwasser-Backofen:<\/strong> Die Ischl f\u00fchrt aktuell extrem wenig Wasser. Je weniger Wasser in einem Flussbett flie\u00dft, desto schneller heizt es sich auf. Die Sonnenenergie und die hei\u00dfe Umgebungsluft haben bei einem tr\u00e4gen, flachen Fluss leichtes Spiel \u2013 das Wasser wird buchst\u00e4blich im Flussbett weiter erw\u00e4rmt.<\/li>\n\n\n\n<li class=\"has-medium-font-size\">Der Verlust des <strong>Uferbegleitgr\u00fcns<\/strong>. W\u00e4hrend wir gegen die Erderw\u00e4rmung global oft machtlos wirken, ist der kahle Ufersaum an Ischl, Traun und vielen anderen B\u00e4chen ein lokales Versagen, das die Natur jetzt im Juni 2026 bitter b\u00fc\u00dfen muss.<\/li>\n\n\n\n<li class=\"has-medium-font-size\"><strong>Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen eindeutig, dass ein intakter, schattiger Uferwald (bestehend aus Erlen, Weiden und Eschen) die Wassertemperatur an hei\u00dfen Tagen um 3 bis 5\u00b0C senken kann. In der aktuellen Situation w\u00e4re das genau der Unterschied zwischen Leben und Sterben f\u00fcr den Fischbestand.<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Dass diese nat\u00fcrliche Klimaanlage systematisch zerst\u00f6rt wurde und wird, hat meistens drei Gr\u00fcnde:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li class=\"has-medium-font-size\"><strong>Verbaute Hochwasserschutz-Ma\u00dfnahmen:<\/strong> Um Fl\u00fcssen ihre Dynamik zu nehmen und Wasser schnell abzuleiten, wurden Ufer in der Vergangenheit oft begradigt, mit Blockwurf (Steinen) gesichert und kahlgehalten.<\/li>\n\n\n\n<li class=\"has-medium-font-size\"><strong>Falsch verstandene \u201eOrdnung\u201c und Infrastruktur:<\/strong> F\u00fcr Spazierwege, Radwege oder die landwirtschaftliche Nutzung bis direkt an die B\u00f6schungskante werden B\u00e4ume rigoros umgeschnitten. Schatten wird oft als &#8222;l\u00e4stig&#8220; empfunden, weil Laub ins Wasser f\u00e4llt.<\/li>\n\n\n\n<li class=\"has-medium-font-size\"><strong>Wartungsarbeiten:<\/strong> <strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Unter dem Deckmantel der Hochwasserschutz an unseren Gew\u00e4ssern wird oft und gro\u00dfz\u00fcgiger abgeholzt, als es \u00f6kologisch vertretbar ist.<\/mark><\/strong><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die verheerende Kettenreaktion der Abholzung<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Wenn die B\u00e4ume fehlen, bricht ein dreifacher Schutzwall zusammen:<\/p>\n\n\n\n<ol start=\"1\" class=\"wp-block-list\">\n<li class=\"has-medium-font-size\"><strong>Direkte Sonneneinstrahlung:<\/strong> Ohne Bl\u00e4tterdach knallt die Sonne ungefiltert auf die oft flachen Gew\u00e4sser. Das Wasser wirkt wie eine Solarzelle und heizt sich rasant auf.<\/li>\n\n\n\n<li class=\"has-medium-font-size\"><strong>Fehlendes Mikroklima:<\/strong> Ein dichter Uferstreifen h\u00e4lt die Luft \u00fcber dem Wasser k\u00fchl und feucht. Fehlen die B\u00e4ume, streicht die hei\u00dfe Sommerluft ungehindert \u00fcber den Fluss und w\u00e4rmt ihn zus\u00e4tzlich durch Verdunstung und Konvektion auf.<\/li>\n\n\n\n<li class=\"has-medium-font-size\"><strong>Verlust der Struktur:<\/strong> Wurzeln im Wasser bieten nicht nur Schatten, sondern auch tiefere, k\u00fchlere Unterst\u00e4nde f\u00fcr Fische. F\u00e4llt das weg, wird das Flussbett zu einer monotonen, hei\u00dfen Rutsche.<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><strong>Es ist eine Trag\u00f6die: Man nimmt dem Fluss erst das Wasser (durch die Trockenheit) und raubt ihm dann auch noch den Schirm. Wenn dann die Ischl baum frei durch die Landschaft flie\u00dft, wird sie auf den letzten Kilometern bis Bad Ischl regelrecht gekocht. Es zeigt einmal mehr, dass der Schutz unserer Gew\u00e4sser weit \u00fcber das Wasser selbst hinausgehen muss \u2013 er beginnt am Ufer.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><strong>Die Folge f\u00fcr Bad Ischl:<\/strong> Wenn die Ischl mit 25 Grad in die Traun m\u00fcndet, ist das kein Zufluss mehr, sondern eine thermische Belastung. Sie gibt der Traun, die ja aus dem Hallst\u00e4ttersee ohnehin schon mit 23 Grad kommt, noch einmal einen massiven Hitzeschock mit auf den Weg Richtung Traunsee.<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">F\u00fcr Fische wie \u00c4schen, Forellen und Koppen sind 25 Grad nicht einfach nur ungem\u00fctlich, sondern eine akute Todeszone. Die Kiemenatmung versagt, weil warmes Wasser den Sauerstoff nicht mehr halten kann. Das Gew\u00e4sser kollabiert still in sich zusammen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Es ist bitter, das so hart sagen zu m\u00fcssen, aber unser Wasser verliert gerade seinen alpinen Charakter. Die Fl\u00fcsse im Salzkammergut verhalten sich in diesem Juni wie Steppengew\u00e4sser in S\u00fcdeuropa.<\/mark><\/strong><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Pegel Maxquell auch \u00fcber 20 Grad<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Dass nun selbst der Pegel an der <strong>Maxquelle<\/strong> (Maxquellbach \/ Traun) die <strong>20\u00b0C-Marke<\/strong> \u00fcberschritten hat, ist der endg\u00fcltige Beweis daf\u00fcr, dass das gesamte K\u00fchlsystem der Region kollabiert. F\u00fcr die Obere Traun ist das Erreichen dieser Temperatur ein kritischer Wendepunkt. Leider zeigt meine geografischen Analyse: Dieser Bereich rund um den Zusammenfluss profitiert normalerweise massiv vom <strong>Kaltenbach<\/strong>, <strong>Rettenbach<\/strong> und vor allem vom <strong>Goiserer Wei\u00dfenbach<\/strong>. Der Wei\u00dfenbach gilt als klassischer, wilder Gebirgsbach, der eiskaltes, sauerstoffreiches Wasser aus dem Toten Gebirge bringt. Auch die Ischl wurde in der Vergangenheit durch kalte Zubringer, wie den Strobler Weissenbach oder Radaubach bis zur Messstelle Giselabr\u00fccke abgek\u00fchlt. Er war immer die Lebensversicherung f\u00fcr die Traun in diesem Abschnitt \u2013 die &#8222;Notk\u00fchlung&#8220;, in die sich Forellen und \u00c4schen bei Hitze zur\u00fcckziehen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"604\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2099\/02\/Temp_Max_Quell_26_6_2026-1024x604.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-46002\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2099\/02\/Temp_Max_Quell_26_6_2026-1024x604.jpg 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2099\/02\/Temp_Max_Quell_26_6_2026-450x265.jpg 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2099\/02\/Temp_Max_Quell_26_6_2026-1536x906.jpg 1536w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2099\/02\/Temp_Max_Quell_26_6_2026.jpg 1820w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><strong>Der kritische biologische Marker ist geknackt:<\/strong> 20 Grad Wassertemperatur sind in der Gew\u00e4sserbiologie die magische Grenze f\u00fcr Salmoniden (Forellenartige). Bis 18 Grad kommen die Fische meist noch gut zurecht. Ab 20 Grad sinkt die Sauerstoffs\u00e4ttigung im Wasser dramatisch, w\u00e4hrend gleichzeitig der Stoffwechsel der Fische durch die W\u00e4rme ansteigt. Sie brauchen also <em>mehr<\/em> Sauerstoff, finden aber <em>weniger<\/em> vor. Das bedeutet puren, permanenten Stress.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ein System am Limit<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein Dominostein nach dem anderen f\u00e4llt. Zuerst die Seen (Wolfgangsee, Traunsee), dann die gro\u00dfen Abfl\u00fcsse (Ischl, Ebenseer Traun) und jetzt selbst die Abschnitte, die von den vermeintlich sicheren Gebirgsb\u00e4chen gest\u00fctzt werden. Dass wir im Juni bereits \u00fcber Werte sprechen, die man fr\u00fcher \u2013 wenn \u00fcberhaupt \u2013 nur im absoluten Sp\u00e4tsommer nach wochenlanger Hitze im August gemessen hat, ist be\u00e4ngstigend. Es zeigt, dass den Gew\u00e4ssern im Salzkammergut schlicht die Zeit zur Regeneration fehlt. Wenn das Jahr schon so extrem startet, bleibt f\u00fcr den restlichen Sommer kaum noch Hoffnung auf nat\u00fcrliche Erholung.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ebenseer-Traun auf 23 Grad<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Es zeigt, wie dramatisch die Lage im Salzkammergut gerade im Juni 2026 ist. Wenn die Ebenseer Traun \u2013 eigentlich bekannt als eiskalter, glasklarer Gebirgsfluss \u2013 die <strong>23\u00b0C-Marke<\/strong> erreicht, ist das ein un\u00fcberh\u00f6rbares Alarmsignal der Natur.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"604\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Temp_Notabfischung_Lahnstein_Nebenarm-28_6_2026-1024x604.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-45951\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Temp_Notabfischung_Lahnstein_Nebenarm-28_6_2026-1024x604.jpg 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Temp_Notabfischung_Lahnstein_Nebenarm-28_6_2026-450x265.jpg 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Temp_Notabfischung_Lahnstein_Nebenarm-28_6_2026-1536x906.jpg 1536w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Temp_Notabfischung_Lahnstein_Nebenarm-28_6_2026.jpg 1820w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Die Ebenseer Traun wird ma\u00dfgeblich durch das kalte Tiefenwasser des Hallst\u00e4tter Sees und die Zufl\u00fcsse aus dem Toten Gebirge und dem Dachsteinmassiv gespeist. Normalerweise sorgt dieses System selbst im Hochsommer f\u00fcr konstante Frische. Dass nun selbst die k\u00fchlen Zubringer es nicht mehr schaffen, die Wassertemperatur zu senken, hat zwei massive Gr\u00fcnde:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li class=\"has-medium-font-size\"><strong>Der &#8222;K\u00fchlwasser-Effekt&#8220; f\u00e4llt weg:<\/strong> Durch die extreme und anhaltende Hitzewelle der letzten Juniwochen haben sich auch die kleineren B\u00e4che in den schattigen T\u00e4lern so stark erw\u00e4rmt, dass sie kein K\u00fchlmittel mehr sind, sondern lauwarme Suppe eintragen.<\/li>\n\n\n\n<li class=\"has-medium-font-size\"><strong>Geringe Wasserf\u00fchrung (Niederwasser):<\/strong> Da der Winter ohnehin schneearm war und der Juni kaum Niederschlag brachte, f\u00fchren die Fl\u00fcsse extrem wenig Wasser. Eine geringe Wassermenge heizt sich durch die unbarmherzige Sonneneinstrahlung um ein Vielfaches schneller auf.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><strong>Was 23 Grad f\u00fcr den Fischbestand bedeuten:<\/strong> F\u00fcr die \u00c4schen und Bachforellen in der Ebenseer Traun ist dieser Wert ein absoluter Belastungstest. Ab 20 \u00b0C stellen diese Fische die Nahrungsaufnahme ein und suchen verzweifelt nach sauerstoffreichen Str\u00f6mungsbereichen oder tieferen Gumpen. 23 \u00b0C \u00fcber mehrere Tage hinweg grenzen an den letalen (t\u00f6dlichen) Bereich. Gew\u00e4sserbiologen und die Bundesforste beobachten solche Entwicklungen mit gro\u00dfer Sorge, da irreparable Sch\u00e4den an den sensiblen Fischpopulationen drohen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"558\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2099\/02\/20Grad_Obere-Traun_Grafik-1024x558.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-46140\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2099\/02\/20Grad_Obere-Traun_Grafik-1024x558.jpeg 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2099\/02\/20Grad_Obere-Traun_Grafik-450x245.jpeg 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2099\/02\/20Grad_Obere-Traun_Grafik-1536x837.jpeg 1536w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2099\/02\/20Grad_Obere-Traun_Grafik.jpeg 2031w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Meine Schlussfolgerung dazu<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Die 2 Grad sind ein Mittelwert an der Oberfl\u00e4che. Martin Luger vom Institut f\u00fcr Gew\u00e4sser\u00f6kologie in Scharfling nennt f\u00fcr die heimischen Seen eine Erw\u00e4rmung der Oberfl\u00e4chentemperatur um 1,5 bis 2 Grad seit Mitte der 1970er Jahre. Scharfling untersucht dabei genau die Seen: Attersee, Hallst\u00e4ttersee, Irrsee, Mondsee und Traunsee. F\u00fcr den Mondsee sind es plus 1,8 Grad von 1975 bis 2015, w\u00e4hrend das Tiefenwasser fast gleich blieb. <a href=\"https:\/\/salzburg.orf.at\/v2\/news\/stories\/2859498\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">ORF Salzburg + 2<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Jetzt der Punkt, der oft untergeht. F\u00fcr die Fische z\u00e4hlt nicht der Mittelwert, sondern der obere Rand. Und der bewegt sich viel st\u00e4rker.<\/mark><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Man vergleiche die Temperatur Entwicklung an der Gmunder Traun, von Dr. Wolfgang Ladin, der seit Jahrzehnten die Entwicklung mit dokumentiert. Der Mittelwert ist um ein paar Grad gestiegen. <strong>Die Zahl der Tage \u00fcber 20 Grad ist von einem einzigen auf bis zu 67 Tage mit \u00fcber 20 Grad Wassertemperatur gesprungen.<\/strong> Diese Grafik zeigt die dramatische Zunahme der f\u00fcr Fische kritischen Wassertemperatur-Maximal Werte<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"666\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Tage_mit_ueber20Grad_Gmundner-TRaun-1024x666.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-46135\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Tage_mit_ueber20Grad_Gmundner-TRaun-1024x666.jpeg 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Tage_mit_ueber20Grad_Gmundner-TRaun-450x293.jpeg 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Tage_mit_ueber20Grad_Gmundner-TRaun-1536x999.jpeg 1536w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Tage_mit_ueber20Grad_Gmundner-TRaun.jpeg 1600w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\"><strong>Das ist der Kern der Entwicklung: Hebt sich die ganze Verteilung um 2 Grad, steigt die Zahl der Tage \u00fcber einer festen Marke nicht um 2 Grad, sondern um ein Vielfaches. Daf\u00fcr muss die Erw\u00e4rmung nicht einmal ganz im Sommer sitzen. Der Sprung kommt allein daraus, dass eine feste Schwelle jetzt \u00f6fter und l\u00e4nger \u00fcberschritten wird. Meine Vermutung mit den Extremen ist also richtig, und sie h\u00e4lt auch dann, wenn sich die W\u00e4rme \u00fcber das Jahr verteilt.<\/strong><\/mark><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Die Seen<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">In der Tiefe bleibt das Wasser kalt, aber es geht ihm die Luft aus. Weil sich das Tiefenwasser kaum erw\u00e4rmt, sinkt dort der Sauerstoffgehalt, und die Fische m\u00fcssen nach oben ausweichen. Im Mondsee tritt seit Mitte der 1990er Jahre wieder eine Sauerstoffzehrung im Tiefenwasser auf, obwohl der Phosphor l\u00e4ngst niedrig ist. Grund ist die l\u00e4ngere und stabilere Schichtung. Oben zu warm, unten zu wenig Sauerstoff. Genau dazwischen wird der Lebensraum f\u00fcr die kaltwasserabh\u00e4ngigen Arten wie Reinanke und Seesaibling d\u00fcnn. Traunsee, Attersee und Hallst\u00e4ttersee sind tief genug f\u00fcr ein kaltes Tiefenwasser. Die Schwachstelle ist dort nicht die Temperatur, sondern der Sauerstoff. Im Mondsee reicht die 20-Grad-Marke heute bis in 6 Meter Tiefe, fr\u00fcher lag sie unter einem Meter, und die j\u00e4hrliche H\u00f6chsttemperatur der Oberfl\u00e4che steigt um 0,58 Grad pro Jahrzehnt. <a href=\"https:\/\/salzburg.orf.at\/v2\/news\/stories\/2859498\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">ORF Salzburg + 2<\/a><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Die Obere Traun<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Die \u00c4sche wird ab 24 bis 26 Grad letal getroffen (K\u00fcttel et al. 2002). Der Schaden beginnt aber viel fr\u00fcher. Bei Wassertemperaturen \u00fcber 15 Grad \u00fcber l\u00e4ngere Zeit steigt die Sterblichkeit durch die Proliferative Nierenkrankheit PKD stark an, bei Bachforelle bis zu rund 85 Prozent. In \u00d6sterreich wurde PKD 2014 erstmals in einer wilden Bachforelle im Kamp nachgewiesen. Dazu kommt die einfache Physik: Warmes Wasser h\u00e4lt weniger Sauerstoff, und der Fisch braucht bei W\u00e4rme mehr davon. Angebot runter, Bedarf rauf, zur selben Zeit. <a href=\"https:\/\/petri-heil.ch\/de\/--1129\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Petri-Heil + 2<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Der Fisch stirbt nicht erst bei 25 Grad. Krank, schwach und anf\u00e4llig ist er schon bei 16 bis 18 Grad. Deine 20-Grad-Regel in der Fischereiverordnung trifft also nicht den Tod, sondern den Punkt, ab dem es f\u00fcr die \u00c4sche gef\u00e4hrlich wird. Der eigentliche Verlust passiert im Dauerstress bereits darunter.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Quellen<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Gletscherbilanz 2025, science.ORF.at: <a href=\"https:\/\/science.orf.at\/stories\/3232992\/\">science.orf.at\/stories\/3232992<\/a><\/li>\n\n\n\n<li>Massenbilanz Hallst\u00e4tter Gletscher: <a href=\"https:\/\/dachsteingletscher.info\/\">dachsteingletscher.info<\/a><\/li>\n\n\n\n<li>Gletscherr\u00fcckgang und Prognose 2050, Alpenverein: <a href=\"https:\/\/www.oe24.at\/oesterreich\/zerfall-duestere-prognose-fuer-unsere-gletscher\/672733297\">oe24.at Bericht<\/a><\/li>\n\n\n\n<li>Hallst\u00e4tter Gletscher, Karst und Waldbachursprung: <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hallst%C3%A4tter_Gletscher\">Wikipedia<\/a><\/li>\n\n\n\n<li>Seenerw\u00e4rmung, Institut Scharfling (BAW): Vortrag und Messreihen zu Hallst\u00e4ttersee, Mondsee, Traunsee.<\/li>\n\n\n\n<li>Eigene Auswertungen FROSKG, huberpower.com: <a href=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/?p=28571\">Pegel und Wassertemperatur<\/a>, <a href=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/?p=715\">Gletscher Wasser \u00c4schen<\/a>, <a href=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/?p=22204\">Sommerfrische<\/a>.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Weitere Informationen<\/h1>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Eigentliche passiert unter der Oberfl\u00e4che. Am Gew\u00e4sser wie beim Naturschutz. Auf www.huberpower.com geht es genau dorthin: zur Arbeit am Wasser, zur Forschung dahinter und zu den Projekten, an denen wir gerade arbeiten.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"935\" height=\"527\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/image-41.png\" alt=\"Heimo bei der Arbeit\" class=\"wp-image-11559\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/image-41.png 935w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/image-41-680x383.png 680w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/image-41-450x254.png 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 935px) 100vw, 935px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Artikel ist in Arbeit<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-fischereimanagement-salzkammergut wp-block-embed-fischereimanagement-salzkammergut\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"dwwM24JEyN\"><a href=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/?p=45077\">EINFLUSS DER WASSERTEMPERATUR AUF DEN FISCHBESTAND<\/a><\/blockquote><iframe loading=\"lazy\" class=\"wp-embedded-content\" sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" style=\"position: absolute; visibility: hidden;\" title=\"\u201eEINFLUSS DER WASSERTEMPERATUR AUF DEN FISCHBESTAND\u201c \u2013 Fischereimanagement Salzkammergut\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/?p=45077&amp;embed=true#?secret=Bxk6bTs4cc#?secret=dwwM24JEyN\" data-secret=\"dwwM24JEyN\" width=\"600\" height=\"338\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\"><\/iframe>\n<\/div><figcaption class=\"wp-element-caption\"><strong>Dr. Wolfgang Ladins Artikel \u201eDer Einfluss der Wassertemperatur auf den Fischbestand der Gmundner Traun\u201c aus dem Jahr 1993<\/strong>&nbsp;ist ein Paradebeispiel f\u00fcr das, was man heute als&nbsp;<strong>\u201eCitizen Science\u201c<\/strong>&nbsp;oder \u00f6kologische Fr\u00fcherkennung bezeichnen w\u00fcrde. W\u00e4hrend die breite \u00d6ffentlichkeit das Thema Klimaerw\u00e4rmung damals noch als abstraktes Zukunftsszenario abtat, erkannten die Fischer der Gmundner Traun bereits die Ver\u00e4nderungen in der Natur.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-fischereimanagement-salzkammergut wp-block-embed-fischereimanagement-salzkammergut\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"Kk9G5rDFbH\"><a href=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/?p=45936\">Wenn das Kinderzimmer brennt<\/a><\/blockquote><iframe loading=\"lazy\" class=\"wp-embedded-content\" sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" style=\"position: absolute; visibility: hidden;\" title=\"\u201eWenn das Kinderzimmer brennt\u201c \u2013 Fischereimanagement Salzkammergut\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/?p=45936&amp;embed=true#?secret=grO9qfIkkA#?secret=Kk9G5rDFbH\" data-secret=\"Kk9G5rDFbH\" width=\"600\" height=\"338\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\"><\/iframe>\n<\/div><figcaption class=\"wp-element-caption\">Es ist Sonntagmorgen, der 28. Juni 2026. Kurz nach Abpfiff der Partie gegen Algerien (danke Sa\u0161a!) stehen Philipp Schubert-Zcilavecz und Harald Eidinger am&nbsp;<strong><mark>Lahnstein-Nebenarm<\/mark><\/strong>. Der Pegel in Ebensee zeigt nur noch 97 Zentimeter und f\u00e4llt weiter. Seit Samstagabend liegt er unter einem Meter. Wer diesen Seitenarm kennt, wei\u00df, was das hei\u00dft: Es ist Zeit zu handeln.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-fischereimanagement-salzkammergut wp-block-embed-fischereimanagement-salzkammergut\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"S5b9EnRvbs\"><a href=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/?p=45130\">Der Dachstein Gletscher Schwund<\/a><\/blockquote><iframe loading=\"lazy\" class=\"wp-embedded-content\" sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" style=\"position: absolute; visibility: hidden;\" title=\"\u201eDer Dachstein Gletscher Schwund\u201c \u2013 Fischereimanagement Salzkammergut\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/?p=45130&amp;embed=true#?secret=n2k6yQpld3#?secret=S5b9EnRvbs\" data-secret=\"S5b9EnRvbs\" width=\"600\" height=\"338\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\"><\/iframe>\n<\/div><figcaption class=\"wp-element-caption\">Der R\u00fcckzug der Gletscher ver\u00e4ndert den saisonalen Abfluss. Kurzfristig steigt im Sommer oft die Wassermenge (mehr Schmelze), langfristig f\u00e4llt sie, wenn die Eisreserven schrumpfen. Das beeinflusst Pegelst\u00e4nde, Trockenperioden und die Planung von Speicher- und Stauseen.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n&nbsp;\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #99cc00;\">Sommerfrische im Salzkammergut f\u00fchlt sich an wie ein &#8222;Projekt vergangene Zukunft&#8220;. <p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #99cc00;\">Es ist nichts wie damals und doch wieder gleich.<\/span><\/strong><\/p><p style=\"text-align: center;\">Zitat von Helena Wallner<\/p><p>&nbsp;<\/p><\/span><\/strong><\/p><p style=\"text-align: center;\"><a href=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-121\" title=\"20080303_17463_Home 250x Fisherman is Home_3333_bearbeitet-1\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/20080303_17463_Home-250x-Fisherman-is-Home_3333_bearbeitet-1.jpg\" alt=\"\" width=\"208\" height=\"243\" \/><\/a><\/p>\n&nbsp;\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Hallst\u00e4ttersee war in der Vergangenheit immer der K\u00fchlschrank des Salzkammergutes. Ende Juni 2026 hat er an der Oberfl\u00e4che einen Rekordwert von 26 Grad erreicht. 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