{"id":32639,"date":"1990-06-23T00:53:00","date_gmt":"1990-06-22T22:53:00","guid":{"rendered":"http:\/\/huberpower.com\/wordpress\/?p=32639"},"modified":"2024-06-23T01:50:30","modified_gmt":"2024-06-22T23:50:30","slug":"32639","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/?p=32639","title":{"rendered":"NATURSCHUTZGEBIET LANGBATHSEEN MIT IHRER UMGEBUNG"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gem\u00e4\u00df \u00a7 25 des O\u00f6. Natur- und Landschaftsschutzgesetzes 2001 k\u00f6nnen Gebiete, <\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li>die sich durch v\u00f6llige oder weitgehende Urspr\u00fcnglichkeit oder Naturn\u00e4he auszeichnen oder <\/li>\n\n\n\n<li>die selten gewordene Tierarten, Pflanzen oder Pflanzengesellschaften beherbergen oder reich an Naturdenkmalen sind, <\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">durch Verordnung der Landesregierung zu Naturschutzgebieten erkl\u00e4rt werden, wenn das \u00f6ffentliche Interesse am Naturschutz alle anderen Interessen \u00fcberwiegt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Soweit die n\u00e4here Umgebung von Gebieten im Sinn des Abs. 1 f\u00fcr die unmittelbare Sicherung des Schutzzwecks unbedingt notwendig ist, kann sie in das Schutzgebiet mit einbezogen werden.<br \/>Die Landesregierung hat in einer Verordnung nach \u00a7 25 Abs. 1 festzulegen:<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li>die Grenzen des Naturschutzgebietes und<\/li>\n\n\n\n<li>die allenfalls zur Sicherung des Schutzzweckes notwendigen Ma\u00dfnahmen.<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Landesregierung kann in einer derartigen Verordnung bestimmte Eingriffe in ein Naturschutzgebiet \u2013 allenfalls nach Durchf\u00fchrung eines Anzeigeverfahrens gem\u00e4\u00df \u00a7 6 Abs. 2 bis 7 \u2013 gestatten, wenn das \u00f6ffentliche Interesse an seinem Schutz nicht \u00fcberwiegt. Sonstige Eingriffe im Sinn des \u00a7 3 Z 3 O\u00f6. NSchG 2001 in ein Naturschutzgebiet sind verboten, es sei denn, dass sie aufgrund gesetzlicher Bestimmungen oder im Interesse der Sicherheit von Menschen oder zur Abwehr der Gefahr bedeutender Sachsch\u00e4den vorgenommen werden m\u00fcssen.<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\"><\/ol>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Kurzbeschreibung und bisherige Rechtslage<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der <strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Vordere und der Hintere Langbathsee<\/mark><\/strong> in der Gemeinde Ebensee am Traunsee, KG 42014 Oberlangbath, waren bereits nach Ma\u00dfgabe der 1. Naturschutzgebiete-Verordnung, LGBl. Nr. 23\/1959 Naturschutzgebiet. Weiterfolgend wurde diese Verordnung durch die <strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Seen-Naturschutzgebiete Verordnung<\/mark><\/strong>, LGBl. Nr. 9\/1965 abgel\u00f6st und sind die beiden Langbathseen auch nach Ma\u00dfgabe dieser Rechtsvorschrift Naturschutzgebiet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die <strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Seen-Naturschutzgebiete Verordnung<\/mark><\/strong>, LGBl. Nr. 9\/1965 sieht grunds\u00e4tzlich keine gestatteten Eingriffe vor, sodass s\u00e4mtliche, naturschutzfachlich als Eingriff in den Schutzzweck zu qualifizierenden Ma\u00dfnahmen oder Vorhaben verboten sind und es f\u00fcr ihre Ausf\u00fchrung einer naturschutzbeh\u00f6rdlichen Ausnahmebewilligung bedarf. Dabei ist in jedem Fall fachlich zu \u00fcberpr\u00fcfen, ob durch das Vorhaben der Schutzzweck des Naturschutzgebietes wesentlich beeintr\u00e4chtigt werden kann. Nur wenn dies nicht zu best\u00e4tigen ist, kann eine naturschutzrechtliche Ausnahmebewilligung nach \u00a7 25 Abs. 5 O\u00f6. NSchG 2001 von der O\u00f6. Landesregierung als sachlich zust\u00e4ndige Naturschutzbeh\u00f6rde erteilt werden. Ausnahmen davon bestehen lediglich im Rahmen von zwingenden Ma\u00dfnahmen auf Basis von gesetzlichen Bestimmungen, der Sicherheit von Menschen, der Abwehr der Gefahr bedeutender Sachsch\u00e4den (\u00a7 25 Abs. 4 letzter Satz O\u00f6. NSchG 2001) oder im Rahmen der Nichtanwendung des Gesetzes und seiner Verordnungen selbst (\u00a7 2 Abs. 2 u. 3 O\u00f6. NSchG 2001).<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Erweiterung des Naturschutzgebiet Langbathseen<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diese Situation ist sowohl f\u00fcr die Administration des Gebietes als auch f\u00fcr den B\u00fcrger als unbefriedigend anzusehen. Aus diesem Grund, insbesondere auch im Sinne einer Verbesserung der Rechtssicherheit, sollen die Langbathseen in der Gemeinde Ebensee, somit der Vordere Langbathsee und der Hintere Langbathsee gemeinsam als eigenst\u00e4ndiges Naturschutzgebiet in einer Verordnung festgestellt werden. Im Rahmen der vor zitierten <strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Seen-Naturschutzgebiete Verordnung<\/mark><\/strong> wurden lediglich die Wasserfl\u00e4chen der genannten Seen, nicht jedoch angrenzende Landfl\u00e4chen in den Uferzonen oder dar\u00fcberhinausgehende Fl\u00e4chen, als Naturschutzgebiete festgestellt. <strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Nunmehr sollen auch angrenzende Land- und Versumpfungsbereiche einbezogen werden.<\/mark><\/strong> Ein vertragliches Einvernehmen mit der einzigen Liegenschaftseigent\u00fcmerin konnte bereits vorab erzielt werden.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Beschreibung des Gebiets<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aufgrund der r\u00e4umlichen N\u00e4he der beiden Seen, welche im selben Talraum lediglich nur etwa 1.300 m (1,3 km) Luftlinie voneinander entfernt gelegen sind, ist vorgesehen, beide Seen gemeinsam als ein Naturschutzgebiet mit der Bezeichnung \u201e<strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Langbathseen mit ihrer Umgebung<\/mark><\/strong>\u201c festzustellen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Vorderen Langbathsee<\/h3>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"669\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/image-68-1024x669.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-32650\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/image-68-1024x669.png 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/image-68-450x294.png 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/image-68-1536x1004.png 1536w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/image-68.png 1813w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Ostufer des Vorderen Langbathsees ist etwa 7 km Luftlinie vom Ortszentrum von Ebensee sowie zwischen etwa 6,7 und 7,6 km Luftlinie vom Westufer des Traunsees entfernt (je nach Uferabschnitt mit Ein- und Ausbuchtungen). Der Vordere Langbathsee weist in West-Ost-Erstreckung eine L\u00e4nge von etwa 1.040 m auf, die maximale Breite entlang einer Nord-S\u00fcd-Achse betr\u00e4gt etwa 440 m.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"494\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/image-62-1024x494.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-32640\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/image-62-1024x494.png 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/image-62-450x217.png 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/image-62-1536x741.png 1536w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/image-62.png 1617w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Daten aus dem Amtlichen-See-Messnetz<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Hintere Langbathsee <\/h3>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"671\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/image-67-1024x671.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-32648\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/image-67-1024x671.png 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/image-67-450x295.png 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/image-67-1536x1006.png 1536w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/image-67.png 1809w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der weiter westlich taleinw\u00e4rts gelegene Hintere Langbathsee ist ann\u00e4hernd kleeblattf\u00f6rmig geformt, die gr\u00f6\u00dfte Erstreckung ergibt sich an einer S\u00fcdwest-Nordost-Achse und betr\u00e4gt ~ 630 m. Die gr\u00f6\u00dfte Breite, gemessen entlang einer Nordwest-S\u00fcdost-Achse betr\u00e4gt etwa 395 m, wobei das Seeplanum im n\u00f6rdlichen Drittel des Sees flaschenhalsf\u00f6rmig (beidseitig) eingebuchtet ist und hier die gegen\u00fcber liegenden Ufer nur etwa 100 m auseinander liegen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"513\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/image-63-1024x513.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-32641\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/image-63-1024x513.png 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/image-63-450x225.png 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/image-63-1536x769.png 1536w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/image-63.png 1629w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Daten aus dem Amtlichen-See-Messnetz<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Pfrillenbach<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Wasserk\u00f6rper der beiden Seen sind \u00fcber den <strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Pfrillenbach<\/mark><\/strong> miteinander verbunden, wobei aufgrund der Gel\u00e4ndelagen der Hintere Langbathsee \u00fcber diesen Bach in den Vorderen Langbathsee entw\u00e4ssert. <\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Langbathbach<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In Folge entw\u00e4ssert der Vordere Langbathsee, ausgehend von seinem Ostufer, \u00fcber den Langbathbach in den Traunsee. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">W\u00e4hrend der Vordere Langbathsee als Hauptzufluss den am Westufer einm\u00fcndenden Pfrillenbach aufweist, m\u00fcndet der Hirschbach von S\u00fcden her in den Hinteren Langbathsee. <\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Landschaft <\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Beide Seen sind von Gro\u00dfteils bewaldeten Bergh\u00e4ngen gerahmt, im S\u00fcden steigt das H\u00f6llengebirge an und sind hier als dominante Erhebungen der Gamskogel (1.645 m), der Eiblgupf (1.813 m) und der Brunnkogel (1.779 m) zu nennen. Die unmittelbar angrenzenden Anh\u00f6hen im Norden sind niedriger, erreichen jedoch ebenfalls H\u00f6henlagen um die 1.000 m, wie etwa der Vordere Signalkogel (906 m), der Hintere Signalkogel (1014 m) sowie die Hohe Lueg (981 m). Im Westen des Hinteren Langbathsees bilden der Hohe Spielberg (1.538 m), die Bischofsm\u00fctze (1.446 m), der Brunnkogel (1.708) und der Hochleckenkogel (1.691 m) die h\u00f6chsten Erhebungen. Nach Osten zu, beginnend beim Ostufer des Vorderen Langbathsees, verl\u00e4uft der bogenf\u00f6rmige Taleinschnitt des <strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Langbathseebaches auf einer L\u00e4nge von etwa 6,5 km bis zum Rand der Ortschaft Kohlstatt bei Ebensee.<\/mark><\/strong><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00d6kologischer Zustand<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Seeprofil Vorderer Langbathsee<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Vordere Langbathsee zeichnet sich auch im Jahr 2017 durch einen sehr guten \u00f6kologischen Zustand aus. Wie schon im Hinteren Langbathsee unterschreiten auch im Vorderen Langbathsee der Chlorophyll-a-Gehalt (Jahresmittel 1.0 \u03bcg\/l) und das Biovolumen (Jahresmittel 0.10 mm\u00b3\/l) deutlich die jeweiligen Referenzwerte (1.7 \u03bcg\/l bzw. 0.25 mm\u00b3\/l). Damit erzielen die Parameter jeweils die bestm\u00f6gliche Bewertung. Der Brettum-Index belegt sehr gute Verh\u00e4ltnisse. Die Bewertung wird im Wesentlichen vom<br \/>Panzerflagellaten Gymnodinium sp. und den zentrischen Kieselalgen Cyclotella cyclopuncta, C. bodanica und C. comensis gepr\u00e4gt, die jeweils Anzeiger von n\u00e4hrstoffarmen Gew\u00e4ssern darstellen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Biovolumina sind an allen Untersuchungsterminen mit 0.05 bis 0.15 mm\u00b3\/l gering und liegen in einem vergleichbaren Gr\u00f6\u00dfenbereich. Innerhalb der Artengarnitur dominieren Panzerflagellaten (v.a. Ceratium hirundinella und Gymnodinium-Arten), gefolgt von Kieselalgen (haupts\u00e4chlich Cyclotella cyclopuncta, C. bodanica und C. comensis) und Cryptophyceen (v.a. Cryptomonas spp.).<br \/><br \/>Im Bereich des S\u00fcd- und des Westufers sind d\u00fcnne Schilfbest\u00e4nde vorhanden, Nord- und Ostufer sind steinig. Das hydrologische Einzugsgebiet des Gew\u00e4ssers besitzt eine Gesamtfl\u00e4che von 13,8 km2. Im Einzugsgebiet des Vorderen Langbathsees befinden sich keine Einleitungen von Kl\u00e4ranlagen oder Industriebetrieben, die den See als Badegew\u00e4sser beeintr\u00e4chtigen k\u00f6nnten.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"696\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/image-64-1024x696.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-32644\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/image-64-1024x696.png 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/image-64-450x306.png 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/image-64-1536x1044.png 1536w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/image-64.png 1638w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Daten aus dem ASM Amtliches-Seen-Messnetz<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Seeprofil Hinterer Langbathsee<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Hintere Langbathsee bleibt auch 2012 von den Gattungen Gymnodinium und Cyclotella gepr\u00e4gt. Die jeweils fast ein Drittel des Biovolumens stellen. Peridinium sp., die im Jahr 2011 noch ma\u00dfgeblich an der Z\u00f6nose beteiligt war, tritt 2012 in den Hintergrund. Die Dominanz von Gymnodinium sp. und Cyclotella sp., beides Arten die ihre maximalen Trophiescores im oligotrophen Bereich haben, f\u00fchrt 2012 zu einem Anstieg der normierten EQR f\u00fcr den Brettum-Index von 0,82 auf 0,85. Als Folge der erh\u00f6hten normierten EQR errechnet sich f\u00fcr das Jahr 2012 eine EQR gesamt von 0,81. Damit ist der Hintere Langbathsee 2012 \u2013 erst zum 2. Mal nach 2010 &#8211; gerade schon dem \u201e<strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Sehr guten \u00f6kologischen Zustand<\/mark><\/strong>\u201c zuzuordnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der See hat wenige oberirdische Zufl\u00fcsse, wie zum Beispiel den s\u00fcdlich einm\u00fcndenden <strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Hirschbach<\/mark><\/strong>, die aber in trockenen Perioden allesamt zumindest oberfl\u00e4chlich austrocknen. Der Gro\u00dfteil des Wasserzuflusses erfolgt unterirdisch. Der Abfluss erfolgt \u00fcber den an der Ostseite ausflie\u00dfenden <strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Pfrillenbach<\/mark><\/strong>, der nach etwa 1,5 km teilweise unterirdischer Flie\u00dfstrecke in den Vorderen Langbathsee m\u00fcndet. Das hydrologische Einzugsgebiet des Gew\u00e4ssers besitzt eine Gesamtfl\u00e4che von 9,8 km2 und befindet sich zur G\u00e4nze im Bundesland Ober\u00f6sterreich. Das Einzugsgebiet liegt im Bergland auf einer Seeh\u00f6he bis ca. 1800m. Im Einzugsgebiet befinden sich keine Einleitungen von Kl\u00e4ranlagen oder Industriebetrieben, die den See in seiner hygienischen Qualit\u00e4t beeintr\u00e4chtigen k\u00f6nnten.<br \/><br \/>Durch das im Verh\u00e4ltnis zur Seefl\u00e4che gro\u00dfe, verkarstete Einzugsgebiet mit geringem R\u00fcckhalteverm\u00f6gen in der niederschlagsreichsten Region Ober\u00f6sterreichs weist der See eine sehr starke Durchstr\u00f6mung auf. <strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Die mittlere Verweildauer des Wassers im See wird in der Literatur mit 69 Tagen angegeben<\/mark><\/strong> (WERTH &amp; M\u00dcLLER 1982).<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"413\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/image-65-1024x413.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-32645\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/image-65-1024x413.png 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/image-65-450x181.png 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/image-65-1536x619.png 1536w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/image-65.png 1595w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"202\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/image-66-1024x202.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-32646\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/image-66-1024x202.png 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/image-66-450x89.png 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/image-66-1536x303.png 1536w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/image-66.png 1599w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Naturschutzgebiet &#8222;Langbathseen mit ihrer Umgebung\u201c <\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Bisher waren die im Rahmen der Seen-Naturschutzgebiete Verordnung gesch\u00fctzten Fl\u00e4chen der Seen-Naturschutzgebiete nur auf die jeweiligen Seefl\u00e4chen beschr\u00e4nkt.<\/mark><\/strong> Im Rahmen der gegenst\u00e4ndlichen Bearbeitung zur Neuverordnung der beiden Seen als <strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Naturschutzgebiet &#8222;Langbathseen mit ihrer Umgebung\u201c<\/mark><\/strong> wurden jedoch auch entlang von Teilabschnitten der Uferlinien schmale Landbereiche in die Abgrenzung integriert, da in fachlicher Hinsicht auch die unmittelbaren Uferb\u00f6schungen und unmittelbar an das Ufer angrenzenden Landbereiche als \u00f6kologisch und landschaftlich bedeutsame Bereiche f\u00fcr den See anzusehen sind.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Abfluss Langbathsee in den Langbathbach<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In Abstimmung mit der Grundeigent\u00fcmerin wurden diese Landzonen jedoch auf ein beiderseits vertretbares Ausma\u00df beschr\u00e4nkt, sodass weiterhin die Seen die zentralen und fl\u00e4chenm\u00e4\u00dfig bei weitem die ausgedehntesten Bereiche im Naturschutzgebiet darstellen. Am Ostufer befindet sich beim Auslauf des <strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Langbathbaches<\/mark><\/strong> eine ausgedehnte Flachwasser- \/ Versumpfungszone (v.a. auf dem Gst. Nr. 208\/17, KG Oberlangbath), <strong>welche k\u00fcnftig gemeinsam mit einem etwas 206 m langen Abschnitt des Baches bis hin zur Br\u00fccke der Zufahrtsstra\u00dfe zum Seeufer (Teilfl\u00e4che des Gst. Nr 260\/34, KG Oberlangbath) ebenfalls Teil des Naturschutzgebiets sein soll. Diese Erweiterungsfl\u00e4che betr\u00e4gt bei einem Umfang von rund 658 m etwa 9.100 m\u00b2, davon entfallen etwa 5.600 m\u00b2 auf die Versumpfungsfl\u00e4che und die restlichen etwa 4.000 m\u00b2 auf den Bach samt Uferzonenabschnitte.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Schutzw\u00fcrdigkeit<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es handelt sich somit um ein Gebiet (beide Seen), welches sich gem\u00e4\u00df den rechtlich festgelegten Voraussetzungen durch eine weitgehende Urspr\u00fcnglichkeit und Naturn\u00e4he auszeichnet und selten gewordene Pflanzengesellschaften beherbergt. Dadurch ist die Schutzw\u00fcrdigkeit dieses Sees wie auch bereits zum Zeitpunkt der Aufnahme in die vor zitierte <strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Seen-Naturschutzgebiete Verordnung <\/mark><\/strong>weiterhin gegeben und es ist fachlich zu best\u00e4tigen, dass die Feststellung der Seen in der nunmehr vorgesehenen Abgrenzung als Naturschutzgebiet, welches beide Seen und in geringf\u00fcgigem Fl\u00e4chenausma\u00df auch angrenzende Land- und Versumpfungsbereiche beinhaltet, vollinhaltlich gerechtfertigt ist.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Schutzzweck<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als Schutzzweck wird f\u00fcr das Naturschutzgebiet \u201eLangbathseen\u201c festgelegt:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Sicherung und Entwicklung lebensf\u00e4higer, m\u00f6glichst seetypischer, autochthoner Tier- und Pflanzenpopulationen im und am Vorderen und Hinteren Langbathsee.<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dies bedeutet aus naturschutzfachlicher Sicht insbesondere:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Sicherung einer guten Wasserqualit\u00e4t des Vorderen und Hinteren Langbathsees als Grundlage f\u00fcr die Lebensraumanspr\u00fcche autochthoner Tier- und Pflanzenpopulationen in den Gew\u00e4ssern.<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Eintrag von N\u00e4hr- und Schadstoffen k\u00f6nnen die Wasserqualit\u00e4t beeintr\u00e4chtigen.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Sicherung und Entwicklung der Seeb\u00f6den als unversiegelte, naturnahe, m\u00f6glichst betretungsfreie Lebensr\u00e4ume. <\/strong><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Funktionsf\u00e4higkeit des Gew\u00e4sserbodens ist Voraussetzung f\u00fcr die standortgem\u00e4\u00dfe Artenvielfalt in allen Gew\u00e4ssern. Sowohl durch punktuelles Versiegeln der Fl\u00e4che als auch durch das Betreten k\u00f6nnen Beeintr\u00e4chtigungen eintreten. Versiegelungen verhindern den Austausch von Wasser und Wasserorganismen zwischen freier Wasserfl\u00e4che und Seeboden. H\u00e4ufiges Betreten beeintr\u00e4chtigt diese F\u00e4higkeit nachhaltig, auch wenn keine Versiegelung erfolgt.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Sicherung und Entwicklung unversiegelter, nat\u00fcrlicher bis naturnaher, m\u00f6glichst seetypischer Uferbereiche.<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Durch anthropogen bewirkte Ansch\u00fcttungen und Abtragungen im Uferbereich, durch das Verankern von Booten in Flachuferzonen, durch die Errichtung von Ufersicherungen jeglicher Art k\u00f6nnen St\u00f6rungen hervorgerufen werden, die dem Schutzzweck widersprechen.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Sicherung und Entwicklung der Uferzonenvegetation der Flachwasserbereiche und Verlandungszonen.<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Besonders in den nat\u00fcrlichen und naturnahen Verzahnungsbereichen zwischen Wasser und Land ist die Entwicklung artenreicher, lebensraumtypischer Lebensgemeinschaften m\u00f6glich. Diese Bereiche stellen in der Regel auch landschaftlich markante Teillebensr\u00e4ume am See dar. Dieses Schutzziel ist vor allem durch Ufersicherungen und Ansch\u00fcttungen sowie durch fl\u00e4chig entlang der Uferlinie erfolgende Badenutzung gef\u00e4hrdet. Die Lagerung von Booten oder Surfbrettern in diesen Zonen kann ma\u00dfgeblich zu deren Zerst\u00f6rung beitragen.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Sicherung einer gro\u00dfr\u00e4umigen L\u00e4rmfreiheit am Vorderen und Hinteren Langbathsee und in den Bereichen des Naturschutzgebietes abseits der Seefl\u00e4chen<\/strong>.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Seen zeichnen sich aufgrund ihrer Lage abseits von Durchzugsstra\u00dfen und dicht bebauter Gebiete durch das Fehlen gr\u00f6\u00dferer L\u00e4rmbelastungen aus. Zudem beschr\u00e4nkt sich der Badebetrieb im Wesentlichen auf einen Uferabschnitt im Osten des Vorderen Langbathsees, wodurch weite Uferabschnitte auch hinsichtlich solcher von dieser Freizeitt\u00e4tigkeit ausgehenden Belastung nicht in Mitleidenschaft gezogen werden, insbesondere im Bereich des Hinteren Langbathsees. Eine Gef\u00e4hrdung dieses Inhaltes des Schutzzeckes best\u00fcnde durch die Ausweitung der Badet\u00e4tigkeit sowie der Aus\u00fcbung von l\u00e4rmenden und Schadstoffe emittierenden Wassersportt\u00e4tigkeiten wie etwa dem Befahren des Sees mit Motorbooten.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Sicherung und Entwicklung von m\u00f6glichst nat\u00fcrlichen bzw. naturnahen, raumtypischen, st\u00f6rungsarmen Erscheinungsbildern der Langbathseen.<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aufgrund der Lage der beiden Seen, umgeben von gro\u00dfteils bewaldeten Hangbereichen am Fu\u00dfe von bis zu etwa 1.779 Metern hohen Bergen (der Brunnkogel im H\u00f6llengebirge s\u00fcdlich der Seen) stellen die beiden Langbathseen zentrale Landschaftselemente im Randbereich des H\u00f6llengebirges dar. Diese landschaftspr\u00e4gende Funktion wird durch das weitgehende Fehlen von Seeufereinbauten verst\u00e4rkt. St\u00f6rungen dieser Wirkung k\u00f6nnen daher insbesondere durch die Errichtung oder Erweiterung von Uferverbauungen und Seeeinbauten erfolgen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Gestattete Eingriffe<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Jedenfalls folgende Ma\u00dfnahmen f\u00fchren unter Einbeziehung der gegebenen Nutzungsinteressen zu keiner Beeintr\u00e4chtigung des Schutzzweckes und der Schutzg\u00fcter im Naturschutzgebiet \u201eLangbathseen mit ihrer Umgebung\u201c und sollten daher als erlaubte Eingriffe genannt werden:<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li>das Betreten der Landfl\u00e4chen;<\/li>\n\n\n\n<li>das Befahren des Vorderen Langbathsees mit nicht motorisierten Booten;<\/li>\n\n\n\n<li>das Befahren des Vorderen Langbathsees mit Elektrobooten im Rahmen der rechtm\u00e4\u00dfigen Aus\u00fcbung der Fischerei in der Zeit vom 1. April bis 30. September jeden Jahres sowie im Rahmen von erforderlichen Bewirtschaftungsma\u00dfnahmen durch die Grundeigent\u00fcmerinnen und Grundeigent\u00fcmer sowie durch von diesen beauftragte Personen;<\/li>\n\n\n\n<li>das Betreten der Eisfl\u00e4che des Vorderen Langbathsees zur Aus\u00fcbung des Eislaufens oder Eisstockschie\u00dfens, ausgenommen im Zuge von allgemein zug\u00e4nglicher oder allgemein beworbener Veranstaltungen;<\/li>\n\n\n\n<li>das Baden und Schwimmen im Vorderen Langbathsee;<\/li>\n\n\n\n<li>das Tauchen unter Verwendung einer vollst\u00e4ndig desinfizierten Tauchausr\u00fcstung im Vorderen Langbathsee innerhalb der Zone A in der Zeit vom 1. Mai bis 31. August von 09:00 bis 20:00 Uhr sowie vom 1. September bis 31. Oktober von 09:00 bis 18:00 Uhr jeden Jahres;<\/li>\n\n\n\n<li>die forstrechtliche Nutzung der Uferwaldbereiche in Form der Einzelstammentnahme.<\/li>\n\n\n\n<li><strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">die rechtm\u00e4\u00dfige Aus\u00fcbung der Fischerei, ausgenommen der Besatz mit nicht autochthonen Arten;<\/mark><\/strong><\/li>\n\n\n\n<li>die rechtm\u00e4\u00dfige Aus\u00fcbung der Jagd mit Ausnahme der Errichtung jagdlicher Einrichtungen sowie der Wildf\u00fctterung;<\/li>\n\n\n\n<li>Ma\u00dfnahmen im Rahmen der Durchf\u00fchrung wissenschaftlicher Projekte im Einvernehmen mit der f\u00fcr die Vollziehung des O\u00f6. NSchG 2001 zust\u00e4ndigen Abteilung des Amtes der O\u00f6. Landesregierung;<\/li>\n\n\n\n<li>Ma\u00dfnahmen zur Instandhaltung und Instandsetzung rechtm\u00e4\u00dfig bestehender Geb\u00e4ude und Anlagen im Einvernehmen mit der f\u00fcr die Vollziehung des O\u00f6. NSchG 2001 zust\u00e4ndigen Abteilung des Amtes der O\u00f6. Landesregierung;<\/li>\n\n\n\n<li>Ma\u00dfnahmen zur Erhaltung des Naturschutzgebiets und zur Sicherung des Schutzzwecks im Einvernehmen mit der f\u00fcr die Vollziehung des O\u00f6. NSchG 2001 zust\u00e4ndigen Abteilung des Amtes der O\u00f6. Landesregierung.<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Ausf\u00fchrungen zu den gestatteten Eingriffen<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">a.) Die gestatten Eingriffe orientieren sich im Rahmen der Neuerlassung der Verordnung systematisch und sprachlich zum Zwecke einer Einheitlichkeit der Rechtssetzung an bisherigen Naturschutzgebietsverordnungen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">b.) Nach \u00a7 2 Z 3 der <strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Naturschutzgebietsverordnung \u201eLangbathseen mit ihrer Umgebung\u201c<\/mark><\/strong> ist \u201edas Befahren des Vorderen Langbathsees mit Elektrobooten im Rahmen der rechtm\u00e4\u00dfigen Aus\u00fcbung der Fischerei in der Zeit vom 1. April bis 30. September jeden Jahres sowie im Rahmen von erforderlichen Bewirtschaftungsma\u00dfnahmen durch die Grundeigent\u00fcmerinnen und Grundeigent\u00fcmer sowie durch von diesen beauftragte Personen\u201c als gestatteter Eingriff normiert. Die zeitliche Einschr\u00e4nkung ergibt sich aus naturschutzfachlicher Sicht aus dem Grund, dass abseits dieses Zeitraumes einerseits die Winterruhephase \u00fcberwinternder Wasserv\u00f6gel gelegen ist und im Fr\u00fchjahr vor dem 1. April zudem das Haupt Geschehen der sensiblen Balz-, Brut- und Aufzuchtzeit lokal br\u00fctender Arten stattfindet, innerhalb dessen zum Schutz des Nachwuchses ein besonderes Ruhebed\u00fcrfnis gegeben ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">c.) Nach \u00a7 2 Z 4 der Naturschutzgebietsverordnung \u201e<strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Langbathseen mit ihrer Umgebung<\/mark><\/strong>\u201c ist \u201edas Betreten der Eisfl\u00e4che des Vorderen Langbathsees zur Aus\u00fcbung des Eislaufens oder Eisstockschie\u00dfens\u201c f\u00fcr die Allgemeinheit als gestatteter Eingriff normiert; eine wesentliche Beeintr\u00e4chtigung betreffend allgemein zug\u00e4nglicher oder allgemein beworbener Veranstaltungen kann jedoch nicht bereits ex ante ausgeschlossen werden, weshalb diese Ausnahmebestimmung erforderlich ist. Dies begr\u00fcndet sich insbesondere darin, dass weder der Umfang noch die Art und Weise derartiger Veranstaltungen und deren Auswirkungen auf den umliegenden Naturraum vorab und ohne Kenntnis der konkreten Inhalte solcher Veranstaltungen bekannt ist und demzufolge auch nicht vorab pauschal festgestellt werden kann, dass durch Auswirkungen solcher Veranstaltungen der Schutzzweck des Naturschutzgebietes nicht wesentlich beeintr\u00e4chtigt werden k\u00f6nnte. Hierbei ist vordringlich der zu erwartende Ausf\u00fchrungszeitraum solcher Veranstaltungen im Winterhalbjahr und somit zu Zeiten der f\u00fcr zahlreiche wildlebende Arten potenziell \u00fcberlebenswichtigen Winterruhe von Relevanz.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">d.) Zu \u00a7 2 Z 5 der neuen Naturschutzgebietsverordnung \u201e<strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Langbathseen mit ihrer Umgebung<\/mark><\/strong>\u201c ist festzuhalten, dass von der Begriffsbestimmung das Baden und Schwimmen auch die Verwendung kleinerer Schwimmutensilien (Taucherbrille mit Schnorchel o.\u00e4.) mit umfasst ist. Insofern eine solche keinen wesentlichen Eingriff darstellt, da die \u00dcbertragungsgefahr der Krebspest durch diese Utensilien als gering anzusehen ist.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Kein Stand-Up-Paddling (SUP)<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Klarzustellen ist, dass diese Normen explizit nicht das sogenannte Stand-Up-Paddling beinhalten und ist dies auch entsprechend zu begr\u00fcnden. Aufgrund der stehenden Aus\u00fcbung dieses Sports bzw. dieser Freizeitbesch\u00e4ftigung sind die aus\u00fcbenden Personen auf der Wasseroberfl\u00e4che f\u00fcr Wasserv\u00f6gel weit deutlicher als unnat\u00fcrliche \u201eFremdk\u00f6rper\u201c wahrnehmbar, als dies bei in Booten sitzenden Personen oder bei Schwimmern der Fall ist. <\/mark><\/strong>Ornithologische Untersuchungen haben best\u00e4tigt, dass Wasserv\u00f6gel \u2013 von den Menschen zumeist unbemerkt \u2013 Flucht- oder Ausweichverhalten bereits aus gro\u00dfen Entfernungen zu Stand-Up-Paddlern einleiten und es somit zu einer kontinuierlichen, wenngleich nicht unmittelbar wahrnehmbaren Beunruhigung der Individuen kommt. Hinzu kommt, dass die Paddelboards aufgrund des minimalen Tiefgangs dieser Ger\u00e4te in sehr seichte Uferzonen vordringen k\u00f6nnen und somit beinahe die gesamte Seefl\u00e4che befahrbar ist. St\u00f6rungen k\u00f6nnen sich daher auch vermehrt auf sensible Uferzonenbereiche unmittelbar auswirken und verst\u00e4rken dadurch zus\u00e4tzlich St\u00f6reffekte, die auch von Stand-Up-Paddlern in gr\u00f6\u00dferen Distanzen vom Ufer ausgehen. Durch das Befahren im Bereich von Flachwasserzonen oder das Lagern bzw. Hinausziehen der Paddle-Boards in diesen Bereichen kann es zudem zur Sch\u00e4digung der Flachwasservegetation kommen. Es ist von wesentlicher \u00f6kologischer Bedeutung, dass die naturbelassenen bzw. naturnahen Ufer- und Flachwasserzone frei von \u00fcberm\u00e4\u00dfigen Betritt oder sonstigen anthropogen verursachten Sch\u00e4digungen bleiben und sich naturbelassen entwickeln k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">e.) Nach \u00a7 2 Z 6 der Naturschutzgebietsverordnung \u201e<strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Langbathseen mit Ihrer Umgebung<\/mark><\/strong>\u201c ist \u201cdas Tauchen unter Verwendung einer vollst\u00e4ndig desinfizierten Tauchausr\u00fcstung im Vorderen Langbathsee innerhalb der Zone A in der Zeit vom 1. Mai bis 31. August von 09:00 bis 20:00 Uhr sowie vom 1. September bis 31. Oktober von 09:00 bis 18:00 Uhr\u201c als gestatteter Eingriff normiert. <strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">\u00dcber diese speziell ausgewiesenen Tauchzone im Ostbereich des \u201eVorderen Langbathsees\u201c ist das Tauchen nicht gestattet und ist dies auch entsprechend zu begr\u00fcnden.<\/mark><\/strong><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Desinfektion von Wassersportger\u00e4ten<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-vivid-red-color\">Aufgrund der Verweildauer und der durchschnittlichen Wassertemperaturen wird der Tauchsport unter Verwendung einer speziellen Ausr\u00fcstung, insbesondere unter Verwendung von Neoprenanz\u00fcge oder Trockentauchanz\u00fcgen, ausge\u00fcbt. Es ist bekannt, dass die Erreger der Krebspest \u00fcber die Tauchausr\u00fcstung, insbesondere auch \u00fcber die Neoprenanz\u00fcge, verbreitet werden k\u00f6nnen, sofern die Ausr\u00fcstung nicht vor dem Tauchgang vollst\u00e4ndig getrocknet und\/oder wirksam desinfiziert worden ist (nach einem Tauchgang in einem anderen Gew\u00e4sser). Eine kontinuierliche und l\u00fcckenlose Kontrolle ist bei Aus\u00fcbung des Tauchsports im See weder m\u00f6glich noch praktikabel. Eine relevante Gef\u00e4hrdung von Edelkrebsen ist daher bei einer Freigabe des Tauchens nicht auszuschlie\u00dfen. Daher kann nicht ausgeschlossen werden, dass das Tauchen den Schutzzweck des Naturschutzgebiets nicht wesentlich beeintr\u00e4chtigen w\u00fcrde, weswegen eine generelle Aufnahme des \u201eTauchens\u201c als gestatteter Eingriff im Naturschutzgebiet \u201eLangbathseen\u201c fachlich nicht zu rechtfertigen ist.<\/mark><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die vorgesehene Ausnahme im Bereich des Ostabschnittes der \u201eVorderen Langbathsees\u201c begr\u00fcndet sich im Umstand, dass hier bereits seit langem der Tauchsport aktiv ausge\u00fcbt wird, bislang jedoch ohne dezidierte Schutzvorkehrungen. Demzufolge wird es als vertretbares Risiko unter Beachtung des Vorsorgegrundsatzes angesehen, dass die Aus\u00fcbung des Tauchsports ausschlie\u00dflich innerhalb der ausgewiesenen Tauchzone im \u201eVorderen Langbathsee\u201c und ausschlie\u00dflich unter der Vorgabe einer unmittelbar vorherigen und gr\u00fcndlichen Desinfizierung der gesamten Tauchausr\u00fcstung naturschutzbeh\u00f6rdlich gestattet wird.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">f.) Nach \u00a7 2 Z 9 der geplanten Naturschutzgebietsverordnung \u201eLangbathseen mit Ihrer Umgebung\u201c ist die rechtm\u00e4\u00dfige Aus\u00fcbung der Jagd mit Ausnahme der Errichtung jagdlicher Einrichtungen sowie der  Wildf\u00fctterung als gestatteter Eingriff normiert. Bei w\u00f6rtlicher Interpretation und im Sinne der Einheitlichkeit der Rechtssetzung umfasst dieser gestattete Eingriff der \u201eErrichtung jagdlicher Einrichtungen\u201c jedenfalls eine \u201eNeuerrichtung jagdlicher Einrichtungen\u201c; kann eine Errichtung schlie\u00dflich nur eine Entstehung einer bisher nicht vorhandenen jagdlichen Einrichtung sein. Zudem ist im Rahmen des Vorsorgeprinzips die Wildf\u00fctterung ebenso als Ausnahme von der gestatten rechtm\u00e4\u00dfigen Aus\u00fcbung der Jagd festzuhalten. Dies ist einerseits begr\u00fcndet, da es sich um ein kleines und feuchtegep\u00e4gtes Schutzgebiet handelt, in welchem die lokale Akkumulierung von N\u00e4hrstoffen und lokal durch Futterstellen verursachte erh\u00f6hte Trittbelastungen um den F\u00fctterungsbereich vermieden werden sollen, um eine ungest\u00f6rten Vegetations- und jeweilige Standortsentwicklung nicht zu beeintr\u00e4chtigen. Aufgrund der Kleinfl\u00e4chigkeit der Landfl\u00e4chen, die in dieses Naturschutzgebiet einbezogen sind, k\u00f6nnen Futterstellen ohne Beeintr\u00e4chtigung der zugedachten Wirkungen in Hinblick auf den Wildbestand und die Jagd auch au\u00dferhalb der naturschutzrechtlich gesch\u00fctzten Fl\u00e4chen errichtet werden und kann dadurch ein Konterkarieren der fachlichen Zielsetzungen des Naturschutzgebietes und insbesondere eine wesentliche Beeintr\u00e4chtigung des Schutzzwecks des Naturschutzgebietes jedenfalls ausgeschlossen werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">g.) Nach \u00a7 2 Z 10 der geplanten Naturschutzgebietsverordnung \u201eLangbathseen mit ihrer Umgebung\u201c sind \u201eMa\u00dfnahmen im Rahmen der Durchf\u00fchrung wissenschaftlicher Projekte im Einvernehmen mit der f\u00fcr die Vollziehung des O\u00f6. NSchG 2001 zust\u00e4ndigen Abteilung beim Amt der O\u00f6. Landesregierung\u201c als gestatteter Eingriff normiert. Dies vor dem Hintergrund, dass sich die fachlichen Anforderungen und insb. M\u00f6glichkeiten an Probenentnahmen und wissenschaftlichen Projekten in Schutzgebieten weiterentwickelt haben. Insbesondere in Seen-Schutzgebieten (wie hier) kann im Rahmen wissenschaftlicher Projekte bzw. zur Probenentnahme der Einsatz und Verbleib von Material \u2013 etwa von Messsonden \u2013 ebenso erforderlich werden wie das Betreten und Befahren oder \u00dcberfliegen (beispielsweise mit Drohnen). Derartige Eingriffe sind ohnehin nur im Einvernehmen mit der f\u00fcr die Vollziehung des O\u00f6. NSchG 2001 zust\u00e4ndigen Abteilung beim Amt der O\u00f6. Landesregierung gestattet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">h.) Nach \u00a7 2 Z 11 der geplanten Naturschutzgebietsverordnung \u201eLangbathseen mit Ihrer Umgebung\u201c sind \u201eMa\u00dfnahmen zur Instandhaltung und Instandsetzung rechtm\u00e4\u00dfig bestehender Einrichtungen und Anlagen im Einvernehmen mit der f\u00fcr die Vollziehung des O\u00f6. NSchG 2001 zust\u00e4ndigen Abteilung beim Amt der O\u00f6. Landesregierung\u201c normiert. Die erlaubten Eingriffe beziehen sich daher einerseits auf Instandhaltungs- und Instandsetzungsma\u00dfnahmen und andererseits auf rechtm\u00e4\u00dfig bestehende Einrichtungen und Anlagen wie etwa eine Bootsh\u00fctte am Hinteren Langbathsee, zwei kleine Stege am Westufer des Vorderen Langbathsees sowie einem Br\u00fcckenbauwerk und Wegabschnitt beim sog. \u201e<strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Krottensee<\/mark><\/strong>\u201c nahe dem Ostufer des Vorderen Langbathsees.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gem\u00e4\u00df \u00a7 25 des O\u00f6. Natur- und Landschaftsschutzgesetzes 2001 k\u00f6nnen Gebiete, durch Verordnung der Landesregierung zu Naturschutzgebieten erkl\u00e4rt werden, wenn das \u00f6ffentliche Interesse am Naturschutz alle anderen Interessen \u00fcberwiegt. 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