{"id":3009,"date":"2013-05-27T21:41:55","date_gmt":"2013-05-27T19:41:55","guid":{"rendered":"http:\/\/huberpower.com\/wordpress\/?p=3009"},"modified":"2024-03-25T14:05:22","modified_gmt":"2024-03-25T13:05:22","slug":"goiserer-weissenbach","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/?p=3009","title":{"rendered":"GOISERER WEISSENBACH"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das &#8222;Goiserer Wei\u00dfenbachtal&#8220; in der Gemeinde Bad Goisern am Hallst\u00e4tter See, politischer Bezirk Gmunden, ist Naturschutzgebiet im Sinn des \u00a7 25 O\u00f6. NSchG 2001. Der&nbsp; &nbsp;Goiserer&nbsp;&nbsp; Wei\u00dfenbach&nbsp; &nbsp;bildet&nbsp; &nbsp;einen&nbsp; &nbsp;linken&nbsp; &nbsp;Zubringer&nbsp; &nbsp;zur&nbsp; &nbsp;Traun&nbsp; &nbsp;im&nbsp; &nbsp;Inneren Salzkammergut. &nbsp;Das gesamte Einzugsgebiet bis zur Traun M\u00fcndung reicht von einer Seeh\u00f6he von 1.850 Meter bis 490 Meter \u00fcber Adria. Das obere Einzugsgebiet liegt in der Gebirgsregion, die unteren Bereiche sind bewaldet. Neben der Waldwirtschaft und den damit verbundenen Aufschlie\u00dfungsstra\u00dfen liegen keine ma\u00dfgeblichen anthropogenen Eingriffe vor. Vor allem im hinteren Einzugsgebiet des Goiserer Wei\u00dfenbaches ist die nat\u00fcrliche Vegetationszonierung deutlich erkennbar. <strong>Eine Besonderheit des Gebietes besteht in der starken Dynamik des Wei\u00dfenbaches mit einer hohen Geschiebef\u00fchrung. <\/strong>Diese naturr\u00e4umlichen Verh\u00e4ltnisse machen den Goiserer Wei\u00dfenbach zu einem seltenen bzw. einmaligen Naturraum. Aufgrund seiner weitgehenden Urspr\u00fcnglichkeit bzw. Naturn\u00e4he erf\u00fcllt dieses Gebiet die naturschutzfachlichen Voraussetzungen als Naturschutzgebiet.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"670\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/image-23-1024x670.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-27114\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/image-23-1024x670.png 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/image-23-450x294.png 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/image-23-1536x1004.png 1536w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/image-23.png 1624w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Goiserer Weissenbach &#8211; Strobler Weissenbach<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">An der Wasserscheide der beiden straken Geschiebe-Binger ist am B\u00e4renpfadsattel, der auch die Landesgrenze zu Salzburg und Ober\u00f6sterreich bildet, wird die Entw\u00e4sserung eines recht gro\u00dfen Einzugsgebietes aufgeteilt. Hier gibt es die M\u00f6glichkeit f\u00fcr eine sch\u00f6ne Wanderung \u00fcber den B\u00e4renpfad, der eine Verbindung von Bad Goisern nach Strobl bildet und der durch eine sehr urt\u00fcmliche Landschaften f\u00fchrt. Die Wanderung geht entlang von den beiden &#8222;Weissenb\u00e4chen&#8220;, und man sieht auf Schritt und Tritt eine vom Wasser geformte Landschaft. Schluchten, tiefe Gumpen und dazu gurgelnde, spritzende B\u00e4che pr\u00e4gen die Szenerie unter dem gr\u00fcnen Bl\u00e4tterdach in einer recht hochalpinen Gegend. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"999\" height=\"661\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/image-20.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-27100\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/image-20.png 999w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/image-20-450x298.png 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 999px) 100vw, 999px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Quelle: Doris<\/figcaption><\/figure>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter\"><a href=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/huberpower-100-23.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1600\" height=\"1060\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/huberpower-100-23.jpg\" alt=\"huberpower-100-2\" class=\"wp-image-3092\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/huberpower-100-23.jpg 1600w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/huberpower-100-23-300x198.jpg 300w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/huberpower-100-23-1024x678.jpg 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/huberpower-100-23-680x450.jpg 680w\" sizes=\"auto, (max-width: 1600px) 100vw, 1600px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Die Wanderung geht entlang von den beiden &#8222;Weissenb\u00e4chen&#8220; f\u00fchrt durch eine vom Wasser geformte Landschaft. Schluchten, tiefe Gumpen und dazu gurgelnde, spritzende B\u00e4che pr\u00e4gen die Szenerie unter dem gr\u00fcnen Bl\u00e4tterdach in einer recht hochalpinen Gegend. <\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Naturschutzgebiet Goiserer Weissenbach<\/h2>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained\">\n<div>\n<p>Das Naturschutzgebiet erstreckt sich \u00fcber den oberen Einzugsbereich des Wei\u00dfenbachtales im Bereich Seeh\u00f6he 650 m (Zusammenfluss der oberen Einzugsb\u00e4che im Bereich des &#8222;Gries&#8220;) bis 1.842 m \u00fc.A. (Wilder J\u00e4ger).<\/p>\n<div>\n<p>Die &nbsp;bergseitige &nbsp;Begrenzung &nbsp;wird &nbsp;durch &nbsp;den &nbsp;H\u00f6henr\u00fccken &nbsp;gebildet, &nbsp;der &nbsp;zugleich &nbsp;die Wasserscheide darstellt:<\/p>\n<ul>\n<li>Wankgupf (1.683 m)<\/li>\n<li>Bergwerkskogel (1.781 m)<\/li>\n<li>Gro\u00dfer Schoberstein (1.368 m),<\/li>\n<li>Hohes Platteneck (1.492 m)<\/li>\n<li>Wilder J\u00e4ger (1.842 m)<\/li>\n<li>Gro\u00dfer Brettkogel (1.658 m)<\/li>\n<\/ul>\n<p>Der &nbsp;Goiserer &nbsp;Wei\u00dfenbach &nbsp;entw\u00e4ssert &nbsp;ein Gebiet &nbsp;von &nbsp;rund &nbsp;39 km2, &nbsp;wobei das&nbsp; Einzugsgebiet &nbsp;im Norden &nbsp;durch &nbsp;das&nbsp; Kater- und im S\u00fcden durch das Ramsaugebirge begrenzt&nbsp; wird.<\/p>\n<p>Das Naturschutzgebiet umfasst eine Fl\u00e4che von etwa 1.058,4 ha. Der Gro\u00dfteil dieser Fl\u00e4che erstreckt sich \u00fcber die Gebirgsregion; es handelt sich dabei um \u00d6dfl\u00e4chen bzw. um Schutzwaldfl\u00e4chen, die au\u00dfer Ertrag stehen. Auf einer Fl\u00e4che von ca. 200 ha liegt Wirtschaftswald vor, auf Grund seiner Ertragsf\u00e4higkeit und der Bringungslage ist dieser Bereich des Schutzgebietes als nutzbar einzustufen und wurde bisher auch bewirtschaftet.<\/p>\n<p>Vor allem in diesen Bereichen der Erhebungen finden sich Hangneigungen bis zu 80\u00b0. Entlang des Bachlaufs&nbsp; betr\u00e4gt die Neigung zwischen 1\u00b0 und 10\u00b0. (vgl. Abbildung&nbsp; 3.2). Die s\u00fcdlichen Bereiche zeigen nach Nord bis Nordwest hingegen sind die n\u00f6rdlichen &nbsp;Gebiete &nbsp;gegen S\u00fcden ausgerichtet.<\/p>\n<figure><a href=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/huberpower-100-43.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-3097\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/huberpower-100-43.jpg\" alt=\"huberpower-100-4\" width=\"461\" height=\"306\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/huberpower-100-43.jpg 1600w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/huberpower-100-43-300x198.jpg 300w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/huberpower-100-43-1024x678.jpg 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/huberpower-100-43-680x450.jpg 680w\" sizes=\"auto, (max-width: 461px) 100vw, 461px\" \/><\/a><\/figure><p style=\"text-align: center;\"><\/p>\n<h3><span style=\"text-decoration: underline;\">G<\/span><span style=\"text-decoration: underline;\">eologie, Naturraum<\/span><\/h3>\n<p>Das Grundgestein wird vom Wetterstein und Ramsau-Dolomit der Trias (Stufe Ladin) aufgebaut.&nbsp; &nbsp;Das&nbsp; &nbsp;dolomitische&nbsp;&nbsp; Gestein&nbsp;&nbsp; ist&nbsp; &nbsp;dadurch&nbsp;&nbsp; charakterisiert,&nbsp;&nbsp; dass&nbsp; &nbsp;es&nbsp; &nbsp;bei&nbsp;&nbsp; der Verwitterung in kleine kantige Teile zerbricht. Durch diese mechanische Verwitterung entstehen m\u00e4chtige Schutthalden, die bei Starkniederschl\u00e4gen abtransportiert werden und so die charakteristische Dynamik des Goiserer Wei\u00dfenbaches bedinge<\/p>\n<h3><span style=\"text-decoration: underline;\">V<\/span><span style=\"text-decoration: underline;\">egetation und Fauna<\/span><\/h3>\n<p>Die Umlagerungsbereiche des Goiserer Wei\u00dfenbachtales beherbergen Speziallebensr\u00e4ume in Form von Sukzessionsfl\u00e4chen und Rohb\u00f6den, die Lebensraum f\u00fcr zahlreiche seltene Pflanzen aber auch Insektenarten darstellen. Auffallend ist in diesen Bereichen das Vorkommen des Baumwacholders, der in dieser Region sehr selten ist. Es kommen zahlreiche gesch\u00fctzte Rote- Listearten (Orchideengew\u00e4chse, Enziangew\u00e4chse, Steinbrechgew\u00e4chse, Primelgew\u00e4chse u. dgl.) vor.<\/p>\n<p><strong><span style=\"color: #99cc00;\">Eine botanische Besonderheit stellt das besonders h\u00e4ufige Vorkommen von Frauenschuh (<i>Cypripedium calceolus<\/i>) dar.<\/span> <\/strong>Der Frauenschuh kommt teilweise in zusammenh\u00e4ngenden St\u00f6cken mit bis zu hundert Exemplaren vor.<\/p>\n<h3>Seltene Heuschreckenart auf den Kiesbaenken<\/h3>\n<p>Eine naturschutzfachliche Besonderheit des Naturschutzgebietes sind die Vorkommen gef\u00e4hrdeter und \u00fcberregional hochgradig gef\u00e4hrdeter Heuschreckenarten der Kiesb\u00e4nke. Von besonderer Bedeutung ist hierbei das Vorkommen von <i>Corthippus pullus<\/i>, einer der seltensten und naturschutzfachlich bedeutendsten Heuschreckenarten \u00d6sterreichs. Der Kiesbankh\u00fcpfer besiedelt nicht die vollst\u00e4ndig vegetationsfreien Wildflusskiesfluren, sondern die etwas h\u00f6her gelegenen, aber kaum bewachsenen Kiesb\u00e4nke des Wei\u00dfenbachtales.<\/p>\n<p>Die&nbsp; etwas st\u00e4rker &nbsp;bewachsenen, &nbsp;aber &nbsp;trotzdem &nbsp;vegetationsarmen&nbsp; Kiesb\u00e4nke&nbsp; des Tales beherbergen &nbsp;bedeutende, &nbsp;individuenreiche &nbsp;Vorkommen &nbsp;der &nbsp;\u00f6sterreichweit &nbsp;gef\u00e4hrdeten Rotfl\u00fcgeligen Schnarrschrecke <i>Psophus stridulus <\/i>und der Gew\u00f6hnlichen Gebirgsschrecke <i>P<\/i><i>odisma pedestris<\/i>.<\/p>\n<h3><span style=\"text-decoration: underline;\">R<\/span><span style=\"text-decoration: underline;\">aumeinheit<\/span><\/h3>\n<div>\n<p>Entsprechend der naturschutzfachlichen &nbsp;Raumgliederung f\u00fcr Ober\u00f6sterreich (NaLa &#8211; Natur und Landschaft \u2013 Leitbilder f\u00fcr Ober\u00f6sterreich) befindet sich der Goiserer Wei\u00dfenbach in der Raumeinheit &#8222;Salzkammergut Voralpen&#8220;. Bei den &#8222;Salzkammergut Voralpen&#8220; handelt es sich um &nbsp;Mittelgebirgslagen,&nbsp; mit&nbsp; teilweise &nbsp;ausgedehntem&nbsp; Urlandschaftscharakter &nbsp;in &nbsp;h\u00f6heren Lagen, die Gipfelfluren liegen zwischen etwa 1.000 und 1.500 m Seeh\u00f6he. Die Raumeinheit umfasst ausgedehnte Bergw\u00e4lder, die \u00fcber Fichten- L\u00e4rchenw\u00e4lder in den Hochlagen in die Gebirgsregion \u00fcbergehen.<\/p>\n<p>Auf Dolomit liegt teilweise ein dichtes Gew\u00e4ssernetz (teilweise austrocknend) mit starker Geschiebef\u00fchrung vor. Im oberen Mittellauf solcher Bachsysteme kommt es zu einer starken Umlagerungsdynamik, die charakteristische Sukzessionsbereiche bewirkt.&nbsp;&nbsp; &nbsp;Ziel des Naturschutzes ist &nbsp;es, Hochlagen als vorrangige Naturschutzbereiche zu&nbsp; behandeln. &nbsp;Vor allem &nbsp;sollten &nbsp;Urwaldreste &nbsp;und &nbsp;naturnahe&nbsp; W\u00e4lder &nbsp;erhalten &nbsp;bleiben. &nbsp;Ebenso &nbsp;sollte &nbsp;in naturnahen Gew\u00e4ssern ein dynamischer nat\u00fcrlicher Geschiebehaushalt erm\u00f6glicht werden.<\/p>\n<h3><span style=\"text-decoration: underline;\">Bi<\/span><span style=\"text-decoration: underline;\">sherige Ma\u00dfnahmen<\/span><\/h3>\n<p>Der Goiserer Wei\u00dfenbach wird, wie im Wesentlichen das ganze Innere Salzkammergut, seit Jahrhunderten &nbsp;von &nbsp;Menschen &nbsp;genutzt. &nbsp;In &nbsp;diesem &nbsp;abgelegenen &nbsp;Gebiet &nbsp;erfolgte&nbsp; jedoch generell die Nutzung in einer sehr extensiven Form, vor allem durch die Holznutzung in der Salinenzeit und durch die Weide- bzw. Almnutzung. Die Chorinskyklause im Mittellaufbereich zeugt von dieser Zeit, Holz wurde damals im Wasserweg \u00fcber Triftanlagen transportiert. Im ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhundert wurden<strong><span style=\"color: #99cc00;\"> im oberen Einzugsbereich des Goiserer Wei\u00dfenbaches von der Wildbachverbauung Anlagen zur Stabilisierung des Bachbettes errichtet, diese sind jedoch seit Jahrzehnten dem Verfall \u00fcberlassen. Instandhaltungen dieser Anlagen erfolgen nicht mehr.<\/span><\/strong><\/p>\n<p>Bis vor etwa 20 Jahren wurde im hinteren Einzugsbereich des Goiserer Wei\u00dfenbaches Schotter abgebaut. Der Abbau wurde in den vorderen Bereich des Goiserer Wei\u00dfenbachtales in die bewaldeten Einh\u00e4nge verlegt, um so Beeintr\u00e4chtigungen der nat\u00fcrlichen Dynamik auszuschlie\u00dfen. Im &nbsp;Unterschutzstellungsgebiet &nbsp;wird &nbsp;traditionell &nbsp;die&nbsp; Waldweide &nbsp;betrieben, &nbsp;in &nbsp;geringem Ausma\u00df wurden vor etwa 10 Jahren Reinweidefl\u00e4chen geschaffen (ca. 1,0 ha). Die Beweidung erfolgt im Ausma\u00df von etwa 20 Gro\u00dfvieheinheiten.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p>Die &nbsp;derzeitige &nbsp;Holznutzung &nbsp;umfasst &nbsp;die &nbsp;Gewinnung &nbsp;von &nbsp;Brennholz &nbsp;(j\u00e4hrlich ca. 120 Raummeter) und Nutzholz (j\u00e4hrlich ca. 40 Festmeter). Zur Holzgewinnung im Planungsgebiet ist anzumerken, dass f\u00fcr die Abfuhr \u00fcberwiegend das Schotterbett &nbsp;des Goiserer Wei\u00dfenbaches als Fahrtrasse Verwendung findet, es liegen nur wenige Forstwege in den flacheren Bereichen vor.<\/p>\n<p>Bisher wurden teilweise Schutzvorkehrungen gegen ein Ausschottern des Goiserer Wei\u00dfenbaches in den angrenzenden Wald gesetzt, indem ein Begrenzungswall errichtet wurde.<\/p>\n<h3><span style=\"text-decoration: underline;\">Ziel der Unterschutzstellung<\/span><\/h3>\n<p>Durch die Unterschutzstellung soll sicher gestellt werden, dass der durch die Dynamik des Geschiebetransports&nbsp; gepr\u00e4gte &nbsp;Naturraum &nbsp;in &nbsp;seiner &nbsp;Einmaligkeit &nbsp;und &nbsp;Urspr\u00fcnglichkeit erhalten bleibt. Durch die st\u00e4ndige Umlagerungsdynamik kommt es zur Bildung von Rohb\u00f6den und jungen Rendzinen, die f\u00fcr zahlreiche Pflanzen und Kleinlebewesen einen wertvollen Lebensraum mit speziellen, oftmals kleinr\u00e4umig begrenzten \u00f6kologischen Nischen darstellen. Solche Lebensr\u00e4ume sind wegen ihrer geringen Ertragsf\u00e4higkeit selten und es besteht im Wirtschaftswaldbereich die Tendenz durch &#8222;schutzwasserbauliche Ma\u00dfnahmen&#8220; die \u00dcberlagerung von reiferen B\u00f6den, die einen entsprechenden Ertrag liefern, zu unterbinden. Diese Dynamik soll hier vermieden werden und es soll der ungest\u00f6rte Ablauf der beschriebenen Naturprozesse sicher gestellt werden.<\/p>\n<h3><b>S<\/b><b>chutzzweck<\/b><\/h3>\n<p>Der Schutzzweck des Naturschutzgebietes &#8222;<strong><span style=\"color: #99cc00;\">Goiserer Wei\u00dfenbach<\/span><\/strong>&#8220; liegt generell betrachtet in der Bewahrung der Lebensraum-, Arten- und Strukturvielfalt dieses Gebietes, vorrangig durch die langfristige Sicherstellung einer weitestgehend unbeeinflussten Geschiebedynamik im gesamten Bachbett und dessen Einzugsbereich.<\/p>\n<p>Dies bedeutet insbesonders:<\/p>\n<ul>\n<li><b>S<\/b><b>i<\/b><b>cherung des Ablaufes von nat\u00fcrlichen Prozessen durch die Sicherstellung einer ungest\u00f6rte Dynamik der Schotterumlagerungen im Talverlauf und im Bereich &nbsp;der &nbsp;Erosionsrinnen&nbsp; sowie&nbsp; durch&nbsp; den weitestgehenden&nbsp; Verzicht &nbsp;auf anthropogene Eingriffe in die Waldfl\u00e4chen (Nutzungsverzicht)<\/b><\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n<p>Den Kernbereich des Naturschutzgebietes &#8211; in \u00f6kologischer Hinsicht &#8211; stellen die Ausschotterungsbereiche dar, in denen das dolomitische Verwitterungsmaterial bei starken Niederschl\u00e4gen ab- und umgelagert bzw. verfrachtet wird. Durch diese Erosions- und Transportt\u00e4tigkeit bilden sich einmalige Speziallebensr\u00e4ume aus. In der Bachmitte liegen \u00fcberwiegend &nbsp;reine &nbsp;Schutthalden &nbsp;vor, &nbsp;in &nbsp;den &nbsp;Randbereichen &nbsp;\u2013 &nbsp;aber&nbsp; auch &nbsp;inself\u00f6rmig innerhalb der Hauptschuttstr\u00f6me &#8211; bilden sich junge Karbonatb\u00f6den, dazwischen \u00dcberg\u00e4nge an Sukzessionsstadien. Diese Dynamik pr\u00e4gt zahlreiche Einzugsgebiete von Gebirgsb\u00e4chen im Bereich der Salzkammergut-Voralpen. Im Goiserer Wei\u00dfenbach ist diese Dynamik auf Grund des gro\u00dfen Einzugsgebietes und des sehr verwitterungsanf\u00e4lligen dolomitischen Untergrundes in &nbsp;einem besonderen Ma\u00dfe ausgepr\u00e4gt, so dass in seiner Ausdehnung sowie in seiner Dynamik ein sehr seltener bzw. einmaliger Naturraum vorliegt.<\/p>\n<div>\n<p>Durch Gerinneverbauungen im vorigen Jahrhundert, durch Schotterabbau bis vor etwa 20 Jahren sowie durch die Errichtung von Schutzw\u00e4llen gegen\u00fcber Einschotterungen von angrenzenden Waldb\u00f6den wurde bisher in diese Dynamik ma\u00dfgeblich eingegriffen. Durch eine Unterschutzstellung werden derartige Eingriffe k\u00fcnftig dauerhaft unterbunden, es sei denn, sie m\u00fcssen zur Abwehr bedeutender Sachsch\u00e4den oder im Interesse der Sicherheit von Menschen gesetzt werden.<\/p>\n<p><b>S<\/b><b>i<\/b><b>cherung der ungest\u00f6rten Entwicklung der nat\u00fcrlichen Waldgesellschaften:<\/b><\/p>\n<p>Die Einh\u00e4nge zum Goiserer Wei\u00dfenbach und seinen Zubringern sind, so weit keine Bl\u00f6\u00dfen und nat\u00fcrlichen Felsfl\u00e4chen vorliegen, geschlossen bewaldet (bis hin zur nat\u00fcrlichen Waldgrenze). Durch die bisherige sehr extensive Bewirtschaftung liegen \u00fcberwiegend naturnahe Best\u00e4nde vor. Ziel ist es, die Entwicklung dieser Best\u00e4nde in Richtung nat\u00fcrliche Waldgesellschaften zu erm\u00f6glichen, die entsprechend der H\u00f6henlage sich von Fichten-, Tannen-, Buchenw\u00e4ldern \u00fcber Fichten- und Fichten-\/L\u00e4rchenw\u00e4lder zu Latschenfl\u00e4chen und in der Folge zur Felsregion abwechseln. Durch eine Bewirtschaftung dieser W\u00e4lder kommt es bisher zu einer St\u00f6rung der nat\u00fcrlichen Entwicklung. Durch die Unterschutzstellung soll erreicht werden, dass sich die Best\u00e4nde entsprechend ihrer jeweiligen nat\u00fcrlichen Gesellschaft langfristig betrachtet urwaldartig entwickeln k\u00f6nnen. Dabei kommt es zu unterschiedlichen Entwicklungsphasen (von der Aufbau- bis zur Zerfallsphase \u00fcber verschiedene Zwischenstadien).<\/p>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Abgesehen von der Bedeckung der verb\u00fccherten Servitutsanspr\u00fcche (j\u00e4hrlich 120 Raummeter Brennholz und 40 Festmeter Nutzholz), die Beweidung mit j\u00e4hrlich 20 Gro\u00dfvieheinheiten, sowie die Durchf\u00fchrung gesetzlich verpflichtender Forstschutzma\u00dfnahmen im unbedingt erforderlichen Umfang, soll im Schutzgebiet jegliche Nutzung untersagt sein. Die (geringe) Holzentnahme im Zuge der Servitutsabdeckung erfolgt unter Bedachtnahme darauf, dass die nat\u00fcrliche Entwicklung m\u00f6glichst wenig dadurch gest\u00f6rt wird. In Lagen oberhalb einer H\u00f6he von 900 m erfolgt keinerlei Nutzung.<\/p>\n<p>Durch die Unterlassung von Nutzungen kommt es zu einer Anreicherung von Totholz, das wesentlicher Bestandteil im nat\u00fcrlichen Prozess der Natur ist und f\u00fcr sich alleinig betrachtet als Kleinbiotop anzusehen ist.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: left;\" align=\"center\"><b>S<\/b><b>i<\/b><b>cherung des typischen Erscheinungsbildes bzw. Landschaftsbildes:<\/b><\/h3>\n<p>Die intensive Erosionst\u00e4tigkeit und Geschiebedynamik verleiht der betroffenen Gebirgslandschaft den Charakter einer Urlandschaft. Das Landschaftsbild wird durch die Schotterumlagerung und den Geschiebetransport im Talbereich, der sich \u00fcber eine Breite bis etwa 60 m, abschnittsweise sogar ann\u00e4hernd 100 m erstreckt, gepr\u00e4gt. Es handelt sich um ein dynamisches Bild, das sich bei Starkniederschl\u00e4gen \u00e4ndert, in dem es zu erheblichen Massenumlagerungen &nbsp;kommen&nbsp; kann. &nbsp;In &nbsp;diesen &nbsp;zumeist &nbsp;kurzen &nbsp;Zeitr\u00e4umen &nbsp;ist &nbsp;der ansonsten unterirdisch erfolgende Wasserabfluss sichtbar und formt die Schotterfluren und Uferb\u00f6schungen des Bachtales immer wieder aufs Neue. In den Einh\u00e4ngen erstrecken sich naturnahe Gebirgsw\u00e4lder. Beeintr\u00e4chtigungen liegen derzeit kaum vor, einzelne Forstwege st\u00f6ren jedoch den naturnahen Eindruck des Landschaftsbildes. Ein weiterer Wegebau sowie der Ausbau der bestehenden Wege ist daher zu vermeiden.<\/p>\n<h3><b>Bach- <\/b><b>und &nbsp;Verbauungsgeschichte&nbsp; &nbsp;<\/b><\/h3>\n<p>Die Chorinsky&nbsp; Klause bei hm 47.40 wurde 1809 erbaut &nbsp;und &nbsp;diente &nbsp;vor allem der Holztrifft. &nbsp;Im Jahre &nbsp;1899 verlor sie durch &nbsp;gro\u00dfz\u00fcgige Wegbauten ihre Bedeutung und &nbsp;wurde&nbsp; stillgelegt. Den Holzrechen in der Ortschaft Wei\u00dfenbach&nbsp; ersetzte man nach den gro\u00dfen Hochw\u00e4ssern &nbsp;1954 und&nbsp; 1959 durch &nbsp;Grundschwellen aus Zementm\u00f6rtelmauerwerk. Im Jahre &nbsp;1928 begann die T\u00e4tigkeit der Wildbach- &nbsp;und Lawinenverbauung. &nbsp;Nach der Erneuerung der Rubenkogelsperre bei hm 62.08 folgte bis in die 1970iger Jahre &nbsp;die Verbauung einzelner Seitengr\u00e4ben sowie die Regulierung &nbsp;im M\u00fcndungsbereich. 1993 wurde die, durch &nbsp;hydraulischen Grundbruch, besch\u00e4digte Rubenkogelsperre saniert. Nach dem&nbsp; Hochwasser 2002 folgten Sofortma\u00dfnahmen zur&nbsp; Sicherung &nbsp;der&nbsp; Rubenkogelsperre, begleitend dazu wurde eine Geschiebedosier- und Wildholzr\u00fcckhaltevorrichtung bei hm 14,0 errichtet (vgl. P\u00fcrstinger, 2005).<\/p>\n<div>\n<p>Der Goiserer Wei\u00dfenbach entspringt als Siebenw\u00e4ndegraben im Nordosthang des Hohen Plattenecks.<\/p>\n<ul>\n<li>Nach etwa 3 Kilometer &nbsp;st\u00f6\u00dft der Hauptbach (Traunbach)<\/li>\n<li>auf den Bergwerksbach &nbsp;mit seinen Zubringern,<\/li>\n<li>dem Hennersteig- &nbsp;und Schobersteingraben.<\/li>\n<li>Nach &nbsp;weiteren &nbsp;2 Kilometer &nbsp;st\u00f6\u00dft &nbsp;der&nbsp; Brunntalgraben linksufrig &nbsp;in den&nbsp; Hauptbach ein.<\/li>\n<li>Auf H\u00f6he der &nbsp;Chorinsky &nbsp;Klause &nbsp;m\u00fcndet der Knallbach &nbsp;rechtsufrig &nbsp;in den Traunbach.<\/li>\n<li>Weitere&nbsp; bedeutende Zubringer linksufrig sind der D\u00fcrrenbach<\/li>\n<li>und der Schwarzenbach.<\/li>\n<li>Rechtsufrig&nbsp; kommen die Kirchlochgr\u00e4ben<\/li>\n<li>und der Tiefenbach &nbsp;hinzu.<\/li>\n<\/ul>\n<\/div><\/div><\/div>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Chorinsky-Klause<\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"604\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/image-26-1024x604.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-27123\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/image-26-1024x604.png 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/image-26-450x266.png 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/image-26-1536x907.png 1536w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/image-26.png 1840w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wer nicht nur den B\u00e4rensattel und den wenige Minuten entfernten B\u00e4renpfad-Kogel (1.333 Meter) erwandert, sondern die ganze \u00dcberschreitung macht, der kommt auf der ober\u00f6sterreichischen Seite mitten im Wald an einem ganz seltenen Industriedenkmal vorbei.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Chorinsky-Klause wurde in der bestehenden Form Anfang des 19. Jahrhunderts f\u00fcr die Holztrift erbaut. An dieser Stelle standen aber bereits im 16. Jahrhundert Klausen f\u00fcr die Holzwirtschaft. Das m\u00e4chtige Stauwerk ist bis heute voll funktionsf\u00e4hig, aber nicht mehr in Verwendung; heute wird das Holz mit Lkws aus dem Wei\u00dfenbachtal abtransportiert.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"775\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/image-22-775x1024.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-27112\" style=\"width:837px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/image-22-775x1024.png 775w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/image-22-242x320.png 242w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/image-22.png 879w\" sizes=\"auto, (max-width: 775px) 100vw, 775px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die&nbsp;<strong>Chorinsky-Klause<\/strong>&nbsp;im&nbsp;Wei\u00dfenbachtal&nbsp;bei&nbsp;Bad Goisern am Hallst\u00e4tter See&nbsp;ist ein zu Beginn des 19.&nbsp;Jahrhunderts erbautes&nbsp;Stauwerk, mit dem das Wasser des Wei\u00dfenbachs zur&nbsp;Holztrift&nbsp;eingesetzt werden kann. Innerhalb weniger Minuten k\u00f6nnen bis zu 75.000&nbsp;m\u00b3 Wasser abgelassen werden. Die Chorinsky-Klause steht prototypisch f\u00fcr die Tradition der&nbsp;Forstwirtschaft&nbsp;im Salzkammergut. Zu Beginn des 21.&nbsp;Jahrhunderts ist die Anlage noch voll funktionsf\u00e4hig erhalten und steht als&nbsp;Technisches Denkmal&nbsp;unter&nbsp;Denkmalschutz.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der erste nachweisbare h\u00f6lzerne Vorg\u00e4ngerbau der Chorinsky-Klause ist f\u00fcr 1526 belegt, 1535\/36 erfolgte ein Neubau, und bereits 1563 wurde im zweiten Reformationslibell ein \u201eNeuer Klausen Bau\u201c im Wei\u00dfenbach angeordnet. F\u00fcr die Jahre 1656 und 1766 sind Neubauten dieser Klause belegt. In dem Jahrzehnt zwischen 1809 und 1819 entstand schlie\u00dflich die heute noch bestehende Klause unter der Leitung des Ischler Waldmeisters Pfifferling. Seinen Namen erhielt das Stauwerk von&nbsp;Ignaz Karl Graf Chorinsky, dem damaligen Vizepr\u00e4sidenten der Nieder\u00f6sterreichischen&nbsp;Hofkammer, in dessen Beisein die Klause in Betrieb genommen wurde. Die Chorinsky-Klause wird durch umfangreiche Restaurierungsarbeiten instandgehalten. <\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter\"><a href=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/huberpower-1003.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"2000\" height=\"948\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/huberpower-1003.jpg\" alt=\"huberpower-100\" class=\"wp-image-3090\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/huberpower-1003.jpg 2000w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/huberpower-1003-300x142.jpg 300w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/huberpower-1003-1024x485.jpg 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/huberpower-1003-680x322.jpg 680w\" sizes=\"auto, (max-width: 2000px) 100vw, 2000px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Bevor es in die Klamm hinein geht&#8230;<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Fischereiliche Situation<\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"226\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/image-25-1024x226.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-27121\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/image-25-1024x226.png 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/image-25-450x99.png 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/image-25-1536x338.png 1536w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/image-25.png 1725w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Fischereirechte f\u00fcr den Goiserer Weissenbach mit seinen Zubringer B\u00e4chen unterhalb der Chorinsky-Klause, mit Eiblgrabenbach, Gro\u00dfer Kirchlochgrabenbach, Kleiner Kirchlochgrabenbach, Tiefenbach mit Kellergrabenbach, Kriegelleitenbach, D\u00fcrrenbach mit Schneegraben, Schwarzenbach und Kesseltalgraben, sowie den teilweise nur bei Regen wasserf\u00fchrenden B\u00e4chen, oberhalb der Chrorinsky-Klause, mit Knallbach, Scharlingtalbach, B\u00e4rengrabenbach und Brunntalbach, bilden ein hochalpines Gew\u00e4ssernetz, werden von den \u00d6sterreichischen Bundesforsten, Forstbetieb Bad Goisern verwaltet. <\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft\"><a href=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/huberpower-100-53.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1600\" height=\"1104\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/huberpower-100-53.jpg\" alt=\"huberpower-100-5\" class=\"wp-image-3100\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/huberpower-100-53.jpg 1600w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/huberpower-100-53-300x207.jpg 300w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/huberpower-100-53-1024x706.jpg 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/huberpower-100-53-680x469.jpg 680w\" sizes=\"auto, (max-width: 1600px) 100vw, 1600px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Im unteren Bereich des Goiserer Weissenbach werden auch aus der Traun hereinziehende \u00c4schen beobachtet. Der Aufstieg ist jedoch derzeit durch starke Verbauungen und zwei Kleinkraftwerke nur bei h\u00f6herer Wasserf\u00fchrung m\u00f6glich.  <\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Fischaufstiegsm\u00f6glichkeit in den Goiserer Weissenbach<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Goiserer Wei\u00dfenbach ist auf den untersten Fu\u00df Kilometer stark anthropogen \u00fcberpr\u00e4gt. Auf den untersten 40 Metern wurde der &nbsp;Anschluss zur&nbsp; Traun in &nbsp;Form einer&nbsp; organismenpassierbaren Rampe wiederhergestellt. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"648\" height=\"225\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/image-31.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-27137\" style=\"width:844px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/image-31.png 648w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/image-31-450x156.png 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 648px) 100vw, 648px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Links: Die Anbindung des M\u00fcndungsbereichs an die Traun erfolgte 2008 in Form einer aufgel\u00f6sten Rampe. Rechts: Rund 40 m oberhalb der Traun M\u00fcndung trifft man auf drei weitere Sohlstufen, die eine Migration in der Restwasserstrecke massiv beeintr\u00e4chtigen.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Unmittelbar dar\u00fcber ist das Bachbett von zwei Kraftwerksausleitungen und mehreren Sohlstufen gepr\u00e4gt. Dabei werden H\u00f6hen von zweimal 0,7m und 0,3 m in Form von Sohlgurten und einmal 0,4 m in Form einer Blockrampe \u00fcberwunden. &nbsp;Dieser Bereich ist somit auch eine Restwasserstrecke, eine &nbsp;Auffindbarkeit der \u201eneuen\u201c FWH im M\u00fcndungsbereich ist aufgrund der direkt daneben stattfindenden R\u00fcckleitung des Turbinenwassers zu hinterfragen. Durch das flussauf anschlie\u00dfende Siedlungsgebiet verl\u00e4uft der Goiserer Wei\u00dfenbach in einem hart regulierten, strukturarmen gestreckten Gerinne. Typisch f\u00fcr diese Strecke sind steile Uferb\u00f6schungen, die teilweise in Form von Betonmauern ausgef\u00fchrt sind. &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei &nbsp;Fuss Kilometer 0,9 befindet sich ein ca. &nbsp;2 Meter hohes Steilwehr, das &nbsp;aufw\u00e4rts gerichtete Passierbarkeit unterbindet.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"648\" height=\"243\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/image-33.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-27139\" style=\"width:840px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/image-33.png 648w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/image-33-450x169.png 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 648px) 100vw, 648px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Links: Die Passierbarkeit der Sohlrampe bei Fkm 0,46 sollte durch Nachschlichtungen verbessert werden. Rechts: : Lediglich durch eine stufenweise Aufl\u00f6sung oder einen Fischaufstieg k\u00f6nnte die Organismen- passierbarkeit des Steilwehrs wiederhergestellt werden.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im weiteren Verlauf weist der Wei\u00dfenbach hohe Nat\u00fcrlichkeit in Bezug auf die Ausbildung des Bachbetts, die Umlandverzahnung und die Sohlbeschaffenheit aus.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"652\" height=\"324\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/image-30.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-27134\" style=\"width:837px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/image-30.png 652w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/image-30-450x224.png 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 652px) 100vw, 652px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><em>\u201eGemeinsam f\u00fcr mehr Sicherheit und Lebensraum\u201c ist das zentrale Anliegen der Flussraumbetreuung Obere Traun, einem \u00f6sterreichweit beispielgebenden Kooperationsprojekt zwischen dem Lebensministerium, der L\u00e4nder Ober\u00f6sterreich und Steiermark und der Wildbach-und Lawinenverbauung. Die nachhaltige Entwicklung der Oberen Traun und ihrer Zubringer, Einbindung der Bev\u00f6lkerung und die Vernetzung der Stakeholder sind dabei die wesentlichen Themen.<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein Fischaufstieg aus der Traun in den Goiserer Weissenbach ist durch die Entnahme von Wasser, von zwei &#8222;Kleinst-Kraftwerken&#8220; bei einer normalen Wasserf\u00fchrung nicht m\u00f6glich. Eine Situation, die dringend einer Regelung bedarf.   <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"578\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/image-21-1024x578.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-27110\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/image-21-1024x578.png 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/image-21-450x254.png 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/image-21.png 1239w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Einer barrierefreie Anbindung von Zubringer B\u00e4chen ist f\u00fcr die Erhaltung unserer Fischpopulationen ein wichtige Voraussetzung und sollte neben den gesetzlich vorgeschriebenen Fischwanderhilfen (FWH) bei Kraftwerksanlagen auch den Aufstieg beim Goiserer Weissenbach und vielen weiteren Zubringer-B\u00e4chen im Salzkammergut hergestellt werden. <\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"648\" height=\"234\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/image-32.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-27138\" style=\"width:839px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/image-32.png 648w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/image-32-450x163.png 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 648px) 100vw, 648px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Links: Im Bereich der Ausleitung zum lokalen Kraftwerk ist das Kontinuum des Wei\u00dfenbachs durch das Ausleitungsbauwerk massiv beeintr\u00e4chtigt. Rechts: Im &nbsp;Siedlungsbereich &nbsp;verl\u00e4uft&nbsp; der Wei\u00dfenbach in einem monotonen, hartregulierten Bachbett mit naturnaher Sohle.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"622\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/image-24-1024x622.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-27117\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/image-24-1024x622.png 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/image-24-450x273.png 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/image-24-1536x933.png 1536w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/image-24.png 2007w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Gleich ein paar Meter oberhalb der M\u00fcndung des Goiserer Weissenbach ist dieser mit Querbauwerk nicht Fisch-passierbar. Zus\u00e4tzlich wird f\u00fcr zwei &#8222;kleinst-Kraftwerke&#8220; auch noch Wasser abgezweigt. Hier sollte eine Regelung f\u00fcr eine Restwassermenge getroffen werden, dass auch bei Niederwasser eine Wasserf\u00fchrung erhalten bleibt.    <\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Zubringer B\u00e4che<\/h3>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"539\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/image-27-1024x539.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-27126\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/image-27-1024x539.png 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/image-27-450x237.png 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/image-27-1536x809.png 1536w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/image-27-2048x1079.png 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Der Goiserer Weissenbach mit seinem weitverzweigten Zubringer-Bach System ist ein R\u00fcckzugsgebiet f\u00fcr die Bachforelle.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Goiserer Wei\u00dfenbach entspringt als <strong>Siebenw\u00e4ndegraben<\/strong> im Nordosthang des Hohen Plattenecks.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Nach etwa 3 Kilometer st\u00f6\u00dft der Hauptbach (Traunbach)<\/li>\n\n\n\n<li>auf den Bergwerksbach mit seinen Zubringern,<\/li>\n\n\n\n<li>dem Hennersteig- und Schobersteingraben.<\/li>\n\n\n\n<li>Nach weiteren 2 Kilometer st\u00f6\u00dft der Brunntalgraben linksufrig in den Hauptbach (Traunbach) ein.<\/li>\n\n\n\n<li>Auf H\u00f6he der &nbsp;Chorinsky &nbsp;Klause m\u00fcndet der Knallbach rechtsufrig in den Traunbach.<\/li>\n\n\n\n<li>Weitere bedeutende Zubringer linksufrig sind der D\u00fcrrenbach<\/li>\n\n\n\n<li>und der Schwarzenbach.<\/li>\n\n\n\n<li>Rechtsufrig kommen die Kirchlochgr\u00e4ben<\/li>\n\n\n\n<li>und der Tiefenbach hinzu.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter\"><a href=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/huberpower-100-33.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1600\" height=\"1060\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/huberpower-100-33.jpg\" alt=\"huberpower-100-3\" class=\"wp-image-3094\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/huberpower-100-33.jpg 1600w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/huberpower-100-33-300x198.jpg 300w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/huberpower-100-33-1024x678.jpg 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/huberpower-100-33-680x450.jpg 680w\" sizes=\"auto, (max-width: 1600px) 100vw, 1600px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Der Schwarzenbach, der unterste, linke Zubringer in den Goiserer Weissenbach!<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Ma\u00dfnahmenvorschl\u00e4ge<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Fortsetzung des Fischaufstieges im M\u00fcndungsbereich unter Ber\u00fccksichtigung der Wasserkraftnutzung (Neuauflage WR- Bescheid, Beteiligung Betreiber).<\/li>\n\n\n\n<li>Strukturierungsma\u00dfnahmen in den Uferbereichen der Strecke im Siedlungsbereich.<\/li>\n\n\n\n<li>Entsch\u00e4rfung der Sohlgurte bei Fkm 0,46 durch Nachschlichtung bzw. Vorschlichtung von Flussbausteinen.<\/li>\n\n\n\n<li>Stufenweise Aufl\u00f6sung der Steilwehr bei Fkm 0,9 \u2013 nach vorheriger Kl\u00e4rung der Situation der Besiedelung von Traun und Wei\u00dfenbach hinsichtlich Signalkrebs (<em>Pacifastacus leniusculus<\/em>) und Steinkrebs (<em>Austropotamobium torrentium<\/em>).<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Fischereiliche Nutzung<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Fischbuch: 21-35-1_\u00d6BF GOISERER WEISSENBACH OBERHALB CHORINSKY-KLAUSE<br \/>Fischbuch: 21-35-4_\u00d6BF GOISERER WEISSENBACH UNTERHALB CHORINSKY-KLAUSE<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"700\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/image-34-1024x700.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-27140\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/image-34-1024x700.png 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/image-34-450x308.png 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/image-34-1536x1051.png 1536w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/image-34.png 1680w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Fischereilich wird der Goiserer Weissenbach, nach dem starken Hochwasser 2013 nicht mehr aktiv bewirtschaftet. Es gibt noch verschiedene bauliche Ma\u00dfnahmen. Wenn diese abgeschlossen sind, wird es interessant sein, wie sich der Fischbestand im Goiserer Weissenbach, ohne zus\u00e4tzliches Zutun erholt hat. <\/strong> <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"555\" height=\"438\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/image-35.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-27143\" style=\"width:827px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/image-35.png 555w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/image-35-405x320.png 405w\" sizes=\"auto, (max-width: 555px) 100vw, 555px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Es w\u00e4re zu begr\u00fc\u00dfen, wenn sich die Bachforellenbest\u00e4nde nach den Hochw\u00e4ssern und den vielen baulichen Ma\u00dfnahmen, die im Goiserer Weissenbach in den letzten Jahren durchgef\u00fchrt wurde auch wieder erholt und in diesen ihren lebenswerten Lebensraum zur\u00fcck bekommt. (Quelle: \u00d6BF Brosch\u00fcre)  <\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Kiesbank-Grash\u00fcpfer Vorkommen<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Kiesbank-Grash\u00fcpfer z\u00e4hlt zu den seltensten Heuschreckenarten in Ober\u00f6sterreich und auch in \u00d6sterreich. Er besiedelt fast ausschlie\u00dflich Kies Ufer und Schotterb\u00e4nke von unverbauten, naturnahen inneralpinen B\u00e4chen und Fl\u00fcssen, die noch eine nat\u00fcrliche Flie\u00dfgew\u00e4sserdynamik aufweisen. Vorkommen in \u00d6sterreich auf Waldschl\u00e4gen, trockenen Wiesen und F\u00f6hrenw\u00e4ldern sind weitgehend bis g\u00e4nzlich erloschen. Nach der aktuellen Roten Liste (BERG et al. 2005) z\u00e4hlt er zu den stark gef\u00e4hrdeten \u2013 endangered \u2013 Arten \u00d6sterreichs und gilt als Ziel- bzw. Leitart f\u00fcr Wildfl\u00fcsse. Es besteht akuter Schutzbedarf (ZECHNER UND KLAPF 2005).<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"744\" height=\"468\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/image-28.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-27130\" style=\"width:833px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/image-28.png 744w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/image-28-450x283.png 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 744px) 100vw, 744px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Zuge von Begehung gelang der Nachweise des Kiesbank-Grash\u00fcpfers oberhalb der Chorinsky-Klause, etwa 300m Bachlauf der Brunntalstube, auf H\u00f6he der \u201eBienenbelegstelle\u201c. Aus dem Bereich dieser Schotter Aufweitung und von kurz unterhalb der Aufzweigung des m\u00e4chtigen Schotterstromes \u00f6stlich von Gries, liegen auch Nachweise aus dem August 2012 vor. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"722\" height=\"308\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/image-29.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-27132\" style=\"width:842px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/image-29.png 722w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/image-29-450x192.png 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 722px) 100vw, 722px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Vorkommen des Kiesbank-Grash\u00fcpfers am Wei\u00dfenbach bei Bad Goisern zwischen Chorinsky-Klause und B\u00e4renpfad (rote Punkte). Quelle: Erstellung von Managementma\u00dfnahmen zum Arterhalt im Einzugsgebiet der Oberen Traun. <\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei der Begehung 2014 gelang der Fund eines Weibchens oberhalb von Gries. Dieses befand sich in sp\u00e4rlicher grasiger Vegetation am Rand der Schotterfl\u00e4che. Der Wei\u00dfenbach bei Bad Goisern beherbergt &#8211; zumindest in diesem witterungsm\u00e4\u00dfig und daher erfassungsm\u00e4\u00dfig ung\u00fcnstigen Jahr -eine eher kleine Population des Kiesbank-Grash\u00fcpfers. Die Lebensraumeignung wird allerdings als sehr gut bezeichnet.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Weitere Informationen und Quellen Angaben<\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-fischereimanagement-salzkammergut wp-block-embed-fischereimanagement-salzkammergut\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"oquqqkXeuT\"><a href=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/?p=13029\">GOISERER WEISSENBACH IST EUROPASCHUTZGEBIET<\/a><\/blockquote><iframe loading=\"lazy\" class=\"wp-embedded-content\" sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" style=\"position: absolute; clip: rect(1px, 1px, 1px, 1px);\" title=\"&#8222;GOISERER WEISSENBACH IST EUROPASCHUTZGEBIET&#8220; &#8212; Fischereimanagement Salzkammergut\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/?p=13029&#038;embed=true#?secret=QGBLGr2iY7#?secret=oquqqkXeuT\" data-secret=\"oquqqkXeuT\" width=\"600\" height=\"338\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\"><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Laut Verordnung der Ober\u00f6sterreichischen Landesregierung wurde das &#8222;Goiserer Wei\u00dfenbachtal&#8220; in der Gemeinde Bad Goisern am Hallst\u00e4tter See als Naturschutzgebiet ausgewiesen.<b><br \/><\/b><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Chorinsky-Klause\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Wikipedia Informationen zur Chorinsky-Klause<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"https:\/\/www.land-oberoesterreich.gv.at\/files\/naturschutz_db\/Bericht_Kiesbankgrash%C3%BCpfer%20Obere%20Traun_2014.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Kiesbank-Grash\u00fcpfer: Erstellung von Managementma\u00dfnahmen zum Arterhalt im Einzugsgebiet der Oberen Traun. <\/a><\/p>\n\n\n\n&nbsp;\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #99cc00;\">\u201eWas der Mensch sei, sagt ihm nur die Geschichte.\u201c<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Zitat von: Wilhelm Dilthey <\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><\/p>\n&nbsp;\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das &#8222;Goiserer Wei\u00dfenbachtal&#8220; in der Gemeinde Bad Goisern am Hallst\u00e4tter See, politischer Bezirk Gmunden, ist Naturschutzgebiet im Sinn des \u00a7 25 O\u00f6. NSchG 2001. Der&nbsp; &nbsp;Goiserer&nbsp;&nbsp; Wei\u00dfenbach&nbsp; &nbsp;bildet&nbsp; &nbsp;einen&nbsp; &nbsp;linken&nbsp;&#8230; <a class=\"read-more\" href=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/?p=3009\">[Weiterlesen]<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":3090,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[239,221,224,192,156,70,242,220,206,200],"tags":[],"class_list":["post-3009","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-artenvielfalt","category-aufzuchtbach","category-bach","category-dam-removal","category-geschichte","category-gewaesserbuch","category-goiserer-weissenbach","category-lauffen","category-organismenwanderhilfe-fischaufstiegshilfe-fischwanderhilfe-fischtreppe","category-revitalisierung"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3009","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3009"}],"version-history":[{"count":25,"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3009\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":31051,"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3009\/revisions\/31051"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/3090"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3009"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3009"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3009"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}