{"id":29620,"date":"2024-02-16T01:11:54","date_gmt":"2024-02-16T00:11:54","guid":{"rendered":"http:\/\/huberpower.com\/wordpress\/?p=29620"},"modified":"2025-09-09T11:18:15","modified_gmt":"2025-09-09T09:18:15","slug":"150-jahre-fischzucht-im-salzkammergut","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/?p=29620","title":{"rendered":"160 JAHRE FISCHZUCHT IM SALZKAMMERGUT"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Um sich stets einen Fischreichtum zu sichern, vielleicht weil bereits ein R\u00fcckgang einge\u00adtreten war, gab es die Funktion von Fischmeistern die schon im 16. Jhdt. bei den beiden Langbathseen und am Auslauf davon eine Fischaufzucht betrieben. Von dort mussten die t\u00e4tigen Fischer im Rahmen f\u00fcr die Weiterzucht laichreife Fische abgeben. Sp\u00e4ter, ab dem 17. und 18. Jhdt. verbrachten die Fischer, ebenfalls als Robot Leistung, Fische aus der Traun nahe der Kainz M\u00fchle in Traun Dorfer, in die dort angelegten Fischteiche. Schlie\u00dflich entstand ab Mitte des 19. Jhdt., nach Abkommen der Robot, eine private Fischzuchtanstalt, wo ein Herr Zangerl \u00f6sterreichweit als Experte wirkte. Seine Pl\u00e4ne f\u00fcr Zuchtanlagen sind heute noch vorhanden. <\/p>\n\n\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Lange Tradition in der Fischzucht<\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"620\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/image-77-1024x620.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-29636\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/image-77-1024x620.png 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/image-77-450x272.png 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/image-77-1536x930.png 1536w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/image-77.png 1746w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Quelle: Archiv von Albert Pesendorfer<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Damit gibt es im Salzkammergut eine lange Tradition zur Fischerei und zur Fischzucht. Mit diesen Bericht, m\u00f6chte ich die dokumentierte Entstehung der k\u00fcnstlichen Fischvermehrung dokumentieren und eine \u00dcbersicht schaffen. Im Salzkammergut gab es sehr innovative Pioniere in der Fischzucht. Zumeist besch\u00e4ftigten sie sich mit der Vermehrung und Aufzucht der heimischen Forellen \u2013 der Bachforelle, der Seeforelle und auch dem Seesaibling als Besatz f\u00fcr die Seen und die Traun. Erst sp\u00e4ter kam die Speisefisch-Erzeugung dazu. Die Gr\u00fcnde lagen vermutlich in der F\u00fctterung von Speisefischen, die sich zu dieser Zeit mit Verschiedenen Versuchen und Methoden entwickelt hat.  <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">So wurde bereits vor \u00fcber 150 Jahren von verschiedenen Personen und an verschiedenen Orten, die Einrichtungen f\u00fcr die k\u00fcnstliche Befruchtung und Embrionirung von Salmoniden Eier aufgebaut. <\/mark><\/strong>Die Berichte dazu stammen aus unterschiedlichen Quellen, eine davon ist die Jagd-Zeitung, mit der Ausgabe vom 15. Januar 1864, in der von zwei Fischzucht-Aktivit\u00e4ten im Salzkammergut berichtet wird.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Jacobi (1711\u20131784) Begr\u00fcnder der k\u00fcnstlichen Fischzucht<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><strong>Von der k\u00fcnstlichen Erzeugung der Forellen und Lachse<\/strong><br \/>Stephan Ludwig Jacobi (1711\u20131784),<br \/><br \/>Vor 300 Jahren wurde im Lipper Bergland (Nordrhein-Westfalen, Deutschland), in der damaligen Grafschaft Lippe, ein Mann geboren, welcher die Grundlagen f\u00fcr die heute weltweit verbreitete k\u00fcnstliche Fischzucht schuf: Stephan Ludwig Jacobi. Nach 16-j\u00e4hrigen Versuchen gelang dem erfinderischen und hoch gebildeten Landwirt schlie\u00dflich die k\u00fcnstliche Befruchtung und erfolgreiche Erbr\u00fctung von Forellen und Lachsen \u2013 die erste k\u00fcnstliche Befruchtung von Wirbeltieren \u00fcberhaupt! Seine Methode publizierte er unter den Titeln <strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">\u00bbAbhandlung \u00fcber das Ausbr\u00fcten der Forellen\u00ab<\/mark><\/strong> und <strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">\u00bbVon der k\u00fcnstlichen Erzeugung der Forellen und L\u00e4chse\u00ab<\/mark><\/strong> (Jacobi, 1765; 1768). Jacobi sollte den Durchbruch der k\u00fcnstlichen Fischzucht nicht erleben. Auch konnte er nicht voraus ahnen, welche Dimensionen diese annehmen w\u00fcrde, mit all ihren positiven und negativen Aspekten.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Grundlegendes zur k\u00fcnstlichen Fischzucht im Salzkammergut<\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"757\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/image-73-1024x757.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-29621\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/image-73-1024x757.png 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/image-73-433x320.png 433w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/image-73.png 1026w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">In der Jagd-Zeitung vom J\u00e4nner 1864 wie auf Seite 363 bis 365 \u00fcber Fischzucht im Salzkammergut berichtet wird.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Fischzucht am Langbathbach <\/h3>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"247\" height=\"396\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/image-74.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-29627\" style=\"width:154px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/image-74.png 247w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/image-74-200x320.png 200w\" sizes=\"auto, (max-width: 247px) 100vw, 247px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Ritter v. Genczik<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In der Jagd-Zeitung aus dem Jahr 1864 vom Arzt, Reisende und Gelehrte <a href=\"https:\/\/de.wikisource.org\/wiki\/BLK%C3%96:Genczik,_August_Ritter_von\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><strong>Dr. August Ritter von Genczik<\/strong><\/a>, alias \u201eKrehbader\u201c, lebte von 1858 bis 1864 am Langbathbach beim heutigen Gasthaus &#8222;In der Kreh&#8220; auf dem damaligen Krehbauernhof. Den Arzt verschlug es auf seinen Forschungsreisen bis nach \u00c4gypten und in den Sudan. Das Stift Kremsm\u00fcnster und das Francisco-Carolinum in Linz verdanken ihm wertvolle Sammlungen. <strong>Im Langbathtal war er vor allem Botaniker und Fischer. Er versuchte sich in der Fischzucht und f\u00fchrte sie in den Gew\u00e4ssern des Salzkammergutes ein.<\/strong> Die letzten Jahre seines vielbewegten Lebens hatte er <strong>ausschlie\u00dflich dem Studium des Fischfaches gewidmet.<\/strong> Schon vor mehr als zwanzig Jahren war er es, der in Ober\u00f6sterreich einem rationellen Fischen mit Angel und k\u00fcnstlicher Fliege Bahn den brach. Fr\u00fcher betrachteten die Engl\u00e4nder die echte Angelfischerei als ihr ausschlie\u00dfliches Monopol, und oft h\u00f6rte ich solche Herren sich \u00e4u\u00dfern: &#8222;Fischwerkzeug kann nur England gut liefern und gute Fischer mit noblem Werkzeug g\u00e4be es nirgends anders als auf der Insel&#8220;.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"514\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/image-75-1024x514.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-29633\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/image-75-1024x514.png 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/image-75-450x226.png 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/image-75.png 1527w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Hinterer Langbathsee<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der erste Impuls zur k\u00fcnstlichen Fischzucht ging von ihm aus. Er hatte in dieser Richtung vieles angeregt und zu Stande gebracht und auch er war die Ursache, dass im vergangenen Jahre hier an den Langbathseen der erste Versuch mit einer k\u00fcnstlicher Ausbr\u00fctung des Fischrogens gemacht wurde. Wenn einst dieser wichtige Zweig der National\u00f6konomie diejenige Ausdehnung erlangen sollte, um den Anforderungen zu entsprechen, so geh\u00f6rt ihm der Dank der Nachwelt daf\u00fcr.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Zusammenarbeit <\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Unter der umsichtigen Leitung des <strong>k.k. Bezirksf\u00f6rsters Herrn Josef K\u00fcnesberger<\/strong> in Ebensee wurde 1864 in der Kr\u00e4hrau <strong>die k\u00fcnstliche Fischzucht in gr\u00f6\u00dferem Ma\u00dfstabe<\/strong> fortgesetzt und ein sehr g\u00fcnstiges Resultat damit erzielt. Mit Unterst\u00fctzung von dem Besitzer der Kr\u00e4hrau, Herrn Johann Loidl, und Mathias L\u00e4mmerer, pensionierten k.k. Forstwart, welch letzterer unter dem Namen \u201e<strong>Fischer Hiesel<\/strong>\u201c besser bekannt sein d\u00fcrfte, und mit dieser Bezeichnung einen weiten Ruf als Waidmann und Fischer genie\u00dft, wurden heuer bereits mehr als 2.000 St\u00fccke vollkommen ausgebildete und lebensf\u00e4hige Forellen und Saiblinge in den kleineren Langbathseen \u00fcbersetzt, und eine gro\u00dfe Zahl, welche die Dotterblase noch nicht abgesto\u00dfen haben, wird noch nachfolgen. <\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Betrieb einer ersten Brutanstalt<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nur derjenige, welcher wei\u00df, welche M\u00fche und Sorgfalt eine Brutanstalt mitten im Winter erfordert, kann beurteilen, wie das Verdienst nicht allzu klein ist, welches die obenerw\u00e4hnten Herren um das Allgemeine sich erworben. Wird so einige Jahre mit Erfolg fortgesetzt d\u00fcrften die zwei kleinen Seen einen seltenen<br \/>Fischreichtum erhalten. Mit Saiblingen wurde heuer der erste Versuch gemacht und auch dieser fiel vollkommen gut aus. Die meisten Eier waren gut, und eine sch\u00f6ne Zahl von kleiner Brut dieser edlen Fischgattung wurde in die Seen eingesetzt, um sich da fortzuhelfen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Miesenbachm\u00fchle nimmt Betrieb auf<\/h3>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"671\" height=\"526\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/image-27.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-10834\" style=\"width:860px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/image-27.png 671w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/image-27-408x320.png 408w\" sizes=\"auto, (max-width: 671px) 100vw, 671px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"681\" height=\"940\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/image-78.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-29638\" style=\"width:834px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/image-78.png 681w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/image-78-232x320.png 232w\" sizes=\"auto, (max-width: 681px) 100vw, 681px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Bruthaus vom Fischereirevier Oberes Salzkammergut hat eine \u00fcber 160-J\u00e4hrige Geschichte.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"954\" height=\"569\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/image-3.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-24318\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/image-3.png 954w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/image-3-450x268.png 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 954px) 100vw, 954px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Hier das heutige, alte Bruthaus bei der Miesenbachm\u00fchle (Steinkogel) in Ebensee. Wird immer noch zur  Embrionirung von \u00c4schen- und Forellen Eier genutzt.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"783\" height=\"825\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/image-144.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-29927\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/image-144.png 783w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/image-144-304x320.png 304w\" sizes=\"auto, (max-width: 783px) 100vw, 783px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Ein Plan von der Fischbrutanstalt in der Miesenbachm\u00fchle, mit einen Plan von Josef Loidl, der zu dieser Zeit k.k. Fischz\u00fcchter war und dies Lageplan vom Bruthaus an Karl Loidl (ev. seinen Sohn), weitergab.   <\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch in die Traun wurde dieses Jahr Brut von der k\u00fcnstlicher Zucht eingesetzt und unter der Leitung des Herrn K\u00fcnesberger die k\u00fcnstliche Fischzucht beim P\u00e4chter des Fischwassers der Traun, zum \u201eSteinkogel&#8220; eingef\u00fchrt. Gegen 1.200 St\u00fcck junge Forellen sind das Produkt dieses ersten Anfangs, und werden bei der<br \/><strong>Miesenbachm\u00fchle<\/strong> in einem g\u00fcnstigen Wasser weiter erzogen, um sp\u00e4ter der Traun \u00fcbergeben zu werden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Res\u00fcmee Mai 1864<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sie sehen. Herr Redakteur, es regt sich nun ein wenig in diesem Fache; der gute Same ist ausgestreut, und hie und da sind schon Fr\u00fcchte zur Reife gelangt. F\u00fcr die kleineren W\u00e4sser w\u00fcrde wohl die Fischzucht von Privaten gen\u00fcgen; wie aber den gro\u00dfen Seen auf die Beine geholfen werden soll, ist eine Sache der Regierung, weil da die Brutanstalten nur im gr\u00f6\u00dften Ma\u00dfstabe ausgef\u00fchrt von gutem Erfolge begleitet<br \/>sein d\u00fcrften. Solche Unternehmungen kann nur der Staat durchf\u00fchren, und muss vorher eine strenge Handhabung des Fischereigesetzes herrschen, weil sonst alle M\u00fche verloren w\u00e4re. Wird dem Fisch fang in der Laichzeit nicht Stillstand geboten, dann hilft auch die k\u00fcnstliche Fischzucht nichts.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Fischzucht in Bad Ischl<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der k.k. Bezirksf\u00f6rster Herr Ignaz Cinnis in Ischl, ein intelligenter Fischer, soll auch sehr gute Erfolge mit seiner k\u00fcnstlichen Fischzucht erlangt haben, und sollte ich was N\u00e4heres dar\u00fcber erfahren, werde ich es gerne mittheilen. (Quelle: Jagd-Zeitung 1864)<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"820\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/image-71-1024x820.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-29615\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/image-71-1024x820.png 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/image-71-400x320.png 400w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/image-71.png 1242w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"839\" height=\"432\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/image-79.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-29644\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/image-79.png 839w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/image-79-450x232.png 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 839px) 100vw, 839px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Fischzucht Franz Rettenbacher zu Sulzbach<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vor Allem verdient Erw\u00e4hnung der Bergarbeiter&nbsp;<strong>Franz Rettenbacher<\/strong>, welcher auf seinem kleinen Anwesen&nbsp;<strong>zu Sulzbach bei Ischl&nbsp;<\/strong>die k\u00fcnstliche Fischzucht seit Jahren mit besonderer Vorliebe ohne alle Unterst\u00fctzung und Beihilfe betreibt. Das dazu erforderliche Anlagekapital konnte er nur durch die gr\u00f6\u00dfte Sparsamkeit erschwingen, und s\u00e4mtliche Bauten hat derselbe neben seinem anstrengenden Berufe als Bergarbeiter mit eigenen H\u00e4nden zur Ausf\u00fchrung gebracht, daher ihm zur Erweiterung einer Anstalt, welche von der O\u00d6. Landwirtschafts-Gesellschaft als die Fischzucht ausgew\u00e4hlt wurde und einen erste Staatspreis mit 200 Gulden zuerkannt bekam. Wir erlauben uns den Bericht der von der Landwirtschafts-Gesellschaft entsandten Kommission \u00fcber die Rettenbacher Fischzuchtanstalt hier vollst\u00e4ndig berichten zu d\u00fcrfen, da dies in jeder Beziehung anregend und belehrend ist:<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Fischzucht-Anstalt des Franz Rettenbacher seit 1858<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eDie k\u00fcnstliche Fischzucht-Anstalt des Franz Rettenbacher besteht aus zwei Bruth\u00fctten, f\u00fcnf Streckteichen und einer Schiffh\u00fctte mit Schiff. In den zwei gr\u00f6\u00dferen, zusammenh\u00e4ngenden Streckteichen, die eine Ausdehnung von mehr als einem Joch besitzen, ist ein mit einer sehr praktischen Vorrichtung ausgestattetes h\u00fcbsches W\u00e4chterhaus erbaut, von dem aus sich alle Teiche der Anstalt \u00fcbersehen und bewachen lassen. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"663\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/image-81-1024x663.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-29647\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/image-81-1024x663.png 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/image-81-450x291.png 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/image-81.png 1224w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">S\u00e4mtliche Baulichkeiten, Vorrichtungen und Apparate zeigen in ihrer Einfachheit, Reinlichkeit und vollkommen praktischen Einrichtung den f\u00fcr die Sache. Der raffinirte, strebsamen, rationellen Z\u00fcchter, dessen in Bruth\u00e4usern und Streckteichen befindliche Fische den \u00fcppigsten Wachstum und die beste Gesundheit bekunden. <strong>Franz Rettenbacher<\/strong> hat <strong>im Jahre 1858 in ganz kleinem Ma\u00dfstabe<\/strong> mit der k\u00fcnstlichen Fischzucht begonnen, welche bis zum Jahre 1864 darin bestand, dass er j\u00e4hrlich einige Hundert, manchmal auch einige Tausend Forellen-Eier befruchtete und der Ausbr\u00fctung \u00fcberlie\u00df, dann die Fischlein, sobald sie einer Nahrung bedurften, in das n\u00e4chst seiner Behausung gelegene Quellwasser (sein Eigentum) einsetzte. Nach Verlauf der gedachten Zeit Periode, das ist nach 6 Jahren, war keine wesentliche Vermehrung der Fische wahrnehmbar, was wohl darin seinen Grund gehabt haben mag, dass die Fische, nachdem sie gr\u00f6\u00dfer geworden, sich in das gr\u00f6\u00dfere, mit seinem Eigentum zusammen h\u00e4ngende \u00e4rarische Quellwasser, und bei offener Kommunikation selbst in den Traunflusse begeben haben werden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Speisefischproduktion ab 1864 <\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Jahre 1864 beschloss Rettenbacher, die im n\u00e4chsten Winter aus fallenden Fischlein im geschlossenen Raume k\u00fcnstlich aufzuf\u00fcttern, was ihm auch vollkommen gelang, indem die 800 Fischlein (Salblinge) im Alter von einem Jahre schon das Gewicht von 2 bis 7 Loth per St\u00fcck erreichten. Leider war er mit dieser ersten Zucht nicht gl\u00fccklich, denn im Alter von 1\/2 Jahren fingen die Fische an, ohne die geringste sichtbare Spur von einer Krankheit abzusterben, und es gingen binnen einem halben Jahre die H\u00e4lfte davon zu Grunde. Hiermit endete gl\u00fccklicherweise das Uebel, und zwar von selbst. Nach den seither gemachten Erfahrungen glaubt Rettenbacher behaupten zu k\u00f6nnen, dass er die Fische damals zu gut f\u00fctterte, denn seit der Zeit, als er eine gr\u00f6\u00dfere Menge Fische besitzt und dieselben nicht mehr so gut f\u00fcttern kann, hat das Eingehen der Fische ganz aufgeh\u00f6rt. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Seit dem Jahre 1865 zieht Rettenbacher j\u00e4hrlich mehrere tausend Fische, n\u00e4mlich: Salblinge, Forellen und Bastarde. Sehr gut gedeihen die Bastarde von Salbling-Eiern mit Bachforellen-Milch befruchtet, nicht minder aber auch die reinen Salblinge; weniger gut gedeihen die Forellen, was in der Fleischf\u00fctterung zu liegen scheint. Die Fische erhalten in der ersten Jugend Kalbs-Leber und Hirn, sp\u00e4ter Lungen, Ged\u00e4rme und sonstige billige Fleischabf\u00e4lle, auch Fleisch von geschlachteten Pferden. Auf den Zentner lebender Fische wird t\u00e4glich durchschnittlich f\u00fcnf Pfund Futter verabreicht. Insekten-F\u00fctterung ist bei einer solchen Menge Fische unm\u00f6glich, da alle derartigen Futterstoffe, als: Wasserasseln, Seitlinge, Gelsen, Fliegenlarven in der betreffenden Gegend nur sehr sp\u00e4rlich vorkommen und auch Froschbrut und billige Fische nicht zu Gebote stehen. Nach der Meinung Rettenbacher muss daher jedem Fischz\u00fcchter, dem nicht Insektenfutter zug\u00e4nglich und der auf einen kleinen Raum beschr\u00e4nkt ist, w\u00e4rmstens empfohlen werden, nur Salblinge zu ziehen, da nur dieser Fisch sich in ganz kleinem Raume in gro\u00dfer Menge mit Fleischf\u00fctterung von der zarten Jugend bis zur Marktf\u00e4higkeit ziehen l\u00e4sst und auch den geringsten Verlust \u2013 durch Absterben \u2013 etwa mit 7 Prozent ergibt. Der Salbling ist ein sehr geselliger, zahmer Fisch, der sich ganz ruhig inmitten von Fischen verschiedener Gattung und Gr\u00f6\u00dfe verh\u00e4lt, w\u00e4hrend die Forelle immer scheu und unvertr\u00e4glich, besonders gegen Kleine Fische, sich zeigt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Rettenbacher<\/strong>&nbsp;verkauft seine Fische im Alter von 2 bis 3 Jahren und nur die im Wachstum zur\u00fcckgebliebenen mit 4\/2 und 5\/2 Jahren. In neuer Zeit erbr\u00fctet er sich immer eine gr\u00f6\u00dfere Anzahl Fische, als er bedarf hatte und wirft dann nach einem Jahre oder auch sp\u00e4ter die im Wachstum am meisten zur\u00fcckgebliebenen, dieselben sich selbst \u00fcberlassend, ins freie Wasser, da man nach seiner Angabe weitaus mehr erzielt, wenn man das kostspielige Futter solchen Fischen gibt, die mehr Wachstum versprechen. <\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Brut und Mutterfische vom Ausseer See<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Brut bezieht er von den Ausseer Seen in der Steiermark, wo er sich j\u00e4hrlich einige Hundert Mutterfische zur Laichzeit kauft und deren Eier mit k\u00fcnstlich gezogenen Milchnern befruchtet, nachdem unter den Salblingen in den genannten Seen die Milchner sehr selten sind und diese nur \u00e4u\u00dferst wenig Samen geben. Die Mutterfische beh\u00e4lt er dann bis n\u00e4chsten Sommer zum Verkaufe. Im Jahre 1870 hat Rettenbacher keine Fische erbr\u00fctet, da eine solche Menge bereits vom vorigen Jahre vorhanden&nbsp;ist, dass es ihm bei erneuter Vermehrung unm\u00f6glich w\u00fcrde, das Futter aufzubringen. <\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Wasser und Temperatur <\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Das dieser Anstalt dienende Wasser besteht aus vielen Hundert kleineren und gr\u00f6\u00dferen aus dem Boden aufsteigenden Quellen.<\/strong> Die Temperatur desselben ist in der N\u00e4he der Quellen im Winter 5 Grad, im Sommer 6 Grad und beim Ausflusse n\u00e4chst dem Traunflusse im Winter 3 Grad, im Sommer 9 Grad. Das Ausschl\u00fcpfen der Fischlein aus den befruchteten Eiern erfolgt in diesem Wasser nach 50 bis 60 Tagen. <\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Bruthaus<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Was die Anlage und deren Kosten betrifft, so hatte Rettenbacher bis zum Jahre 1864 nur zwei  Brutk\u00e4stchen. Im Jahre 1864 erbaute er eine Bruth\u00fctte mit vier Brutk\u00e4stchen und zwei Streckabtheilungen; im Jahre 1865 eine Streckh\u00fctte mit drei Abtheilungen; im Jahre 1866 die beiden Streckteiche; im Jahre 1867 eine neue Bruth\u00fctte und noch im selben Jahre, nach dem er den unteren Teil des Altwassers vom k.k. Forst\u00e4rar gegen Abtretung eines Teiles seines Forstholzrechtes als Eigentum bekam, sperrte er die Kommunikation des Quellwassers mit dem Traunflusse mittelst eines festen Holzgitters ab und erbaute die Schiffsh\u00fctte samt Schiff; im Jahre 1868 das W\u00e4chterhaus (Pfahlbau). Das gesamte Anlagekapital betr\u00e4gt 517 fl.. Bez\u00fcglich der Anlegung der Teiche war ihm die nat\u00fcrliche Ortslage sehr g\u00fcnstig, so dass er fast gar keine Grundaushebung n\u00f6tig hatte. Nach der am 29. und 30. Juli 1870 aus Anlass seiner Eingabe um einen Staatspreis vorgenommenen Inventur, wobei die Fische genau gez\u00e4hlt und gewogen wurden, haben sich nachstehende Resultate ergeben:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"873\" height=\"407\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/image-80.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-29645\" style=\"width:832px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/image-80.png 873w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/image-80-450x210.png 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/image-80-642x300.png 642w\" sizes=\"auto, (max-width: 873px) 100vw, 873px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Quelle:&nbsp;<a href=\"https:\/\/books.google.at\/books?id=W2X4uAAACAAJ&amp;printsec=frontcover&amp;hl=de&amp;source=gbs_ge_summary_r&amp;cad=0#v=onepage&amp;q&amp;f=false\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Google Books: Fischereibetrieb und Fischereirecht in Oesterreich<\/a><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Weitere Informationen<\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-fischereimanagement-salzkammergut wp-block-embed-fischereimanagement-salzkammergut\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"abAlNDX9zI\"><a href=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/?p=10812\">BRUTHAUS MIESEN BACH M\u00dcHLE<\/a><\/blockquote><iframe loading=\"lazy\" class=\"wp-embedded-content\" sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" style=\"position: absolute; visibility: hidden;\" title=\"&#8222;BRUTHAUS MIESEN BACH M\u00dcHLE&#8220; &#8212; Fischereimanagement Salzkammergut\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/?p=10812&#038;embed=true#?secret=RTUvI3oWQR#?secret=abAlNDX9zI\" data-secret=\"abAlNDX9zI\" width=\"600\" height=\"338\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\"><\/iframe>\n<\/div><figcaption class=\"wp-element-caption\">Das Projekt zur genetischen Sicherung und Wiederverbreitung bedrohter heimischer, selbstreproduzierender Fischarten im Oberen Salzkammergut wird nach einer Abstimmung im Dezember 2019, zwischen DI Karl Feherer, Harald Eidinger und Heimo Huber beschlossen. Mit dem Besitzer (P\u00e4chter) der Miesen Bach M\u00fchle, der auch den Miesen Bach und das Brut Haus bewirtschaftet, konnten wir eine Abstimmung f\u00fcr die Nutzung treffen.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-fischereimanagement-salzkammergut wp-block-embed-fischereimanagement-salzkammergut\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"uB1uZrCKBy\"><a href=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/?p=10512\">ANNO DAZUMAL<\/a><\/blockquote><iframe loading=\"lazy\" class=\"wp-embedded-content\" sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" style=\"position: absolute; visibility: hidden;\" title=\"&#8222;ANNO DAZUMAL&#8220; &#8212; Fischereimanagement Salzkammergut\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/?p=10512&#038;embed=true#?secret=oC8nbiBvT2#?secret=uB1uZrCKBy\" data-secret=\"uB1uZrCKBy\" width=\"600\" height=\"338\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\"><\/iframe>\n<\/div><figcaption class=\"wp-element-caption\">Mit\u00a0<strong>\u201eunendlicher Geschichte\u201c<\/strong>\u00a0meine ich, dass dieser Eintrag noch einiges an Recherche braucht. Einige Besuche in Bibliotheken und noch viel an Literatur aufzuarbeiten ist und im WEB zu recherchieren. Allgemein meint man leichtfertig, dass wir in einer Wissensgesellschaft leben. In Google eingeben und man hat alle Informationen auf \u201eKnopfdruck\u201c. So ist es zumeist nicht, zumindest nicht, wenn es um tiefgr\u00fcndige, zusammenh\u00e4ngende Informationen geht. Tats\u00e4chlich aber entsteht aus vielen Rohdaten eine zielgerichtete Ergebnisbericht. Mein Versuch, eine Datenbank, eine \u201eKnowledge Base\u201c mit m\u00f6glichst vielen Daten \u00fcber \u201e<strong>die Geschichte der Fischerei im Salzkammergut<\/strong>\u201c ans Licht zu holen \u2013 und pl\u00e4diert daf\u00fcr an alle, weitere Informationen, Daten, Skizzen, Berichte, B\u00fccher, Fotos und Ger\u00e4te zur weiteren Vervollst\u00e4ndigung zur Verf\u00fcgung zu stellen.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"846\" height=\"276\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/image-35.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-36907\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/image-35.png 846w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/image-35-450x147.png 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 846px) 100vw, 846px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-fischereimanagement-salzkammergut wp-block-embed-fischereimanagement-salzkammergut\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"hUYPAlaiVU\"><a href=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/?p=36292\">WILDKULTUR-FISCH-ENTWICKLUNG<\/a><\/blockquote><iframe loading=\"lazy\" class=\"wp-embedded-content\" sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" style=\"position: absolute; visibility: hidden;\" title=\"&#8222;WILDKULTUR-FISCH-ENTWICKLUNG&#8220; &#8212; Fischereimanagement Salzkammergut\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/?p=36292&#038;embed=true#?secret=nwAPF5X5HN#?secret=hUYPAlaiVU\" data-secret=\"hUYPAlaiVU\" width=\"600\" height=\"338\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\"><\/iframe>\n<\/div><figcaption class=\"wp-element-caption\"><strong><mark>Einer der wichtigsten Aufgaben in der Bewirtschaftung unserer Gew\u00e4sser ist, dass wir lokal angepasste oder noch besser m\u00f6glichst lokale Fischbest\u00e4nde f\u00fcr die Aufzucht und den Besatz nutzen.<\/mark><\/strong>\u00a0Lokale Anpassung bedeutet, dass zwischen einzelnen Populationen, aber auch innerhalb dieser Populationen genetisch bedingte Unterschiede in K\u00f6rperstruktur, Verhalten oder Stoffwechsel auftreten, die mit spezifischen Umweltbedingungen in einzelnen Gew\u00e4sserbereichen zusammenh\u00e4ngen. Dabei handelt es sich um \u00fcber sehr lange Zeitr\u00e4ume gebildete, erblich festgelegte Unterschiede.\u00a0<strong><mark>Neben lokalen Anpassungen, die eine genetische Vielfalt widerspiegeln, zeigen viele Fischarten auch die F\u00e4higkeit, sich bis zu einem gewissen Grad sehr rasch und ohne notwendige genetische Ver\u00e4nderungen auf neue Umweltbedingungen einzustellen.<\/mark><\/strong>\u00a0Wobei sich dies durchaus je nach Fischart stark unterscheiden kann, soweit dies unsere Erfahrungen auch best\u00e4tigen.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n&nbsp;\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #99cc00;\">\u201eWenn es der Gesetzgeber nicht verlangt, wir f\u00f6rdern unsere &#8222;Wildkultur Fisch Entwicklung&#8220; selbst,<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #99cc00;\">zum Erhalt von lokalen Wildfischpopulationen.<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Leitsatz: Fischereimanagement Salzkammergut<\/p><p style=\"text-align: center;\"><a href=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-121\" title=\"20080303_17463_Home 250x Fisherman is Home_3333_bearbeitet-1\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/20080303_17463_Home-250x-Fisherman-is-Home_3333_bearbeitet-1.jpg\" alt=\"\" width=\"208\" height=\"243\"\/><\/a><\/p>\n&nbsp;\n\n<\/span><\/strong><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Um sich stets einen Fischreichtum zu sichern, vielleicht weil bereits ein R\u00fcckgang einge\u00adtreten war, gab es die Funktion von Fischmeistern die schon im 16. 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