{"id":26838,"date":"2023-11-15T02:06:00","date_gmt":"2023-11-15T01:06:00","guid":{"rendered":"http:\/\/huberpower.com\/wordpress\/?p=26838"},"modified":"2024-03-25T14:37:40","modified_gmt":"2024-03-25T13:37:40","slug":"wolfgangsee-perlfisch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/?p=26838","title":{"rendered":"WOLFGANGSEE PERLFISCH"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Wolfgangsee im Salzkammergut kann heute eine Sichttiefe von zehn Metern vorweisen. Und der vom Aussterben bedrohte Perlfisch f\u00fchlt sich im Wolfgangsee wohl. Der Wolfgangsee war nicht immer eine \u201ePerle\u201c. Noch vor drei\u00dfig Jahren betrug die Sichttiefe lediglich einen halben Meter. Erst 1988 kam es zur nachhaltigen Verbesserung durch Ableitung der Abw\u00e4sser aus den angrenzenden Orten nach Bad Ischl in eine Kl\u00e4ranlage. Danach gelang eine konstante Verbesserung. Der Wolfgangsee entstand durch die Erosionst\u00e4tigkeit des Traun Gletschers. Durch den Geschiebeeintrag (Flussschotter) des Zinkenbaches erfolgte eine Umbildung des einheitlich geformten Seebeckens, wodurch der etwa zwei Kilometer breite See durch diese Einengung auf etwa 250 Metern in zwei Becken geteilt wurde. Die Entw\u00e4sserung des Sees erfolgte immer \u00fcber die Talfurche der Ischl.<\/p>\n\n\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die nacheiszeitliche Wiederbesiedlung des Sees mit Fischen konnte erst erfolgen nachdem sich der Traun Gletscher vor etwa 16.000 Jahren weit genug bis oberhalb von Lauffen Richtung Hallst\u00e4tter See zur\u00fcckgezogen hatte. Als erste Fische haben vermutlich die Kaltwasser liebenden Formen wie Forelle, Saibling, Renken und der Perlfisch aus der Donau \u00fcber die Traun aufsteigend den See erreicht. Einige<br \/>Tausend Jahre sp\u00e4ter konnten mit der allm\u00e4hlichen Klimaerw\u00e4rmung auch die an w\u00e4rmeres Wasser angepassten Fischarten wie der Hecht, die Brachse und die diversen Wei\u00dffische im See heimisch werden. Vor etwa 11.000 Jahren entsprach der Bestand an Fischarten bereits dem heutigen Stand.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"981\" height=\"294\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/image-22.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-28280\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/image-22.png 981w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/image-22-450x135.png 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 981px) 100vw, 981px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Der Wolfgangsee Situation<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der von Natur aus n\u00e4hrstoffarme See wurde zunehmend durch Abw\u00e4sser aus den angrenzenden Gemeinden belastet. Das Problem mit dem Abwasser wurde urspr\u00fcnglich durch die drei am See liegenden Gemeinden \u00fcber eigene mechanisch-biologische Kl\u00e4ranlagen gel\u00f6st. Die gereinigten<br \/>Abw\u00e4sser aus St. Wolfgang und Strobl am Wolfgangsee wurden in den Ablauf des Sees, die Ischler Ache<br \/>eingeleitet. Die 1972\/1973 errichtete Anlage von St. Gilgen am Wolfgangsee entw\u00e4sserte vorerst oberfl\u00e4chlich in den See. 1974 entwickelte sich eine massive braunrote Algenbl\u00fcte durch die Goldalge Uroglena. In einzelnen \u201eAlgen Wolken\u201c wurden Sichttiefen von nur etwas mehr als einem halben Meter<br \/>gemessen. Aus diesem Grund wurde die Ausm\u00fcndung der Einleitung aus der Kl\u00e4ranlage in f\u00fcnf bis sechs Meter Seetiefe verlegt. <\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wolfgangsee in sehr gutem Zustand <\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die endg\u00fcltige L\u00f6sung des Problems erfolgt seit 1988 durch die Ableitung der Abw\u00e4sser in die Kl\u00e4ranlage des Reinhalteverbandes Wolfgangsee \u2013 Ischl in Bad Ischl. Seither befindet sich der See wieder in seinem nat\u00fcrlichen Zustand. N\u00e4hrstoffgehalte von weniger als f\u00fcnf Milligramm pro Kubikmeter Gesamtphosphor, 500 mg\/m3 Stickstoff und Sichttiefen bis mehr als zehn Meter belegen diesen Zustand. <\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Zweigeteilte Becken<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der 12,8 Quadratkilometer gro\u00dfe Wolfgangsee durch die Einschn\u00fcrung aus dem Zinkenbach und den Ditlbach vor St. Wolfgang, wo der See nur 20 Meter tief ist, in zwei Seebecken unterteilt. <\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">St. Gilgener Becken<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im 7,5 km\u00b2 gro\u00dfen <strong>St. Gilgener Becken<\/strong> liegt mit 114 Metern die gr\u00f6\u00dfte Tiefe. Der St. Gilgener Teil<br \/>hat mit 506 Millionen Kubikmeter das etwa dreimal gr\u00f6\u00dfere Volumen als das Strobler Becken. Daraus ergibt sich f\u00fcr den W\u00e4rmehaushalt und alle damit verbundenen Abh\u00e4ngigkeiten der beiden Seeteile ein deutlich unterschiedliches Verhalten. Auff\u00e4lligste Tatsache ist dabei, dass das Strobler Becken ziemlich regelm\u00e4\u00dfig zufriert, das St. Gilgener Becken jedoch nur selten. Die Ursache daf\u00fcr liegt in der unterschiedlichen Wassermenge der beiden Seeteile.<br \/><br \/>Das gr\u00f6\u00dfere Volumen des St. Gilgener Beckens beinhaltet wesentlich mehr W\u00e4rmeenergie, die abgegeben<br \/>werden muss, um im Winter eine Eisdecke ausbilden zu k\u00f6nnen. Meist reicht die Zeit f\u00fcr die ausreichende<br \/>Abk\u00fchlung nicht aus, um eine Eisdecke ausbilden zu k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Strobler Becken<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das kleinere, 5,4 km\u00b2 umfassende Strobler Becken ist 67 Meter tief. <\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Temperatur Monitoring<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Beide Becken k\u00fchlen gleichm\u00e4\u00dfig ab. Temperaturmessungen im Herbst bis in den Fr\u00fchsommer mit dauerhaft registrierenden Sonden in verschiedenen Wassertiefen in beiden Seebecken zeigten die gleichm\u00e4\u00dfige Abk\u00fchlung beider Wasserk\u00f6rper im Herbst eines Jahres. Mit Ende Dezember begann im Strobler Becken bei durchgehend 5,3 Grad Celsius die vollst\u00e4ndige Durchmischung des Wassers. Diese Phase dauerte bis M\u00e4rz und endete mit einer Wassertemperatur von 3,8 \u00b0C \u00fcber die gesamte Wassers\u00e4ule, also von der Oberfl\u00e4che bis zum Boden. Im fast doppelt so tiefen St. Gilgener Becken begann die winterliche Durchmischung 14 Tage sp\u00e4ter, also am 6. J\u00e4nner bei 4,6 \u00b0C und endete am 31. M\u00e4rz 2004 bei 3,8 \u00b0C. W\u00e4hrend dieser winterlichen Zirkulationsphasen kommt es immer wieder zur Umkehr der Temperaturprofile mit w\u00e4rmerem Tiefenwasser und ausgek\u00fchlten oberfl\u00e4chlichen<br \/>Wasserschichten. Bei relativ milden Wintern lie\u00df die Ausbildung einer Eisdecke nicht zu.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wolfgangsee Klauswehr Verordnung <\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vor rund 100 Jahren wurde der urspr\u00fcngliche Abfluss des Sees bei der Schlagerm\u00fchle zum jetzigen Standort der Seeklause zur\u00fcckverlegt. Die urspr\u00fcngliche Klauswehrordnung von 1913 regelte vor allem das Niedrighalten der Hochw\u00e4sser im Fr\u00fchjahr und das Holzfl\u00f6\u00dfen, also das Abtreiben des Holzes flussabw\u00e4rts, auf der Ischler Ache f\u00fcr die Sudpfannen der Salinen in Bad Ischl und Ebensee. Mit<br \/>dem Neubau der Klauswehr in den 90er Jahren wurde auch eine moderne Klauswehrordnung geschaffen,<br \/>die einen guten Kompromiss zwischen den Interessen der Anrainer am Wolfgangsee und der Anrainer der<br \/>Ischler Ache sowie den \u00f6kologischen Erfordernissen von See und Abfluss fand. Die Bew\u00e4hrungsprobe legte die Klauswehrordnung im Trockenjahr 2003 ab, indem sie ein rasches Absinken des Seespiegels verhinderte und dem Fischbestand in der Ischler Ache die M\u00f6glichkeit zum \u00dcberleben bot. So wurde zu den seinerzeitigen Gegebenheiten und der verabschiedeten Klauswehrverordnung ein funktionierender Ausgleich zwischen Nutzung und \u00d6kologie gefunden. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"393\" height=\"258\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/image-40.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-28363\" style=\"width:841px;height:auto\"\/><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Perlfisch <\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die gute Wasserqualit\u00e4t und der \u00f6kologische Zustand des Sees erfahren durch die Anwesenheit des Perlfisches eine Auszeichnung. Beim Perlfisch handelt es sich um einen gro\u00dfen, lang gestreckten, fast drehrunden Fisch mit einem langen Schwanzstiel, einem wuchtigen Kopf und einer leicht unterst\u00e4ndigen Maulspalte. Er erreicht eine K\u00f6rperl\u00e4nge von zirka 70 Zentimetern und ein Gewicht von bis zu f\u00fcnf Kilogramm. Seinen Namen erhielt der Perlfisch wegen des perlartigen Laichausschlages der M\u00e4nnchen an Kopf und R\u00fccken. Der Perlfisch des Alpengebietes ist der westlichste Vertreter eines im Bereich von Schwarzem und Kaspischem Meer heimischen Formenkreises der Rotaugen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Laichwanderung des Perlfisch<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Laichwanderungen des Perlfisches wurden bisher prim\u00e4r in den Zufl\u00fcssen von Mond und Attersee detaillierter untersucht, wohingegen \u00fcber sonstige potentielle Laichgew\u00e4sser derzeit noch Wissensdefizite bestehen. Neue Erkenntnisse konnten im Fr\u00fchjahr 2016 im Rahmen zweier Funktionskontrollen von Fischaufstiegsanlagen an der Ischl und der Ager gewonnen werden. In beiden F\u00e4llen handelt es sich um bisher nicht dokumentierte bzw. verschollen geglaubte Laichmigrationen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Monitoring in den FWH<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In der untersuchten Fischaufstiegshilfe im Unterlauf der Ischl in den neu eingebauten Vertical Slot, Schlitzbreite 35 cm, ma\u00dfgebende Fischart Seeforelle 90 cm, ca. 1 km stromauf der M\u00fcndung in die<br \/>Kaiser Traun konnte in den Monaten April und Mai der Aufstieg von <strong>253 Perlfischen<\/strong> dokumentiert werden. Der Hauptaufstieg der \u00fcberwiegend laichreifen Individuen fand in zwei Migrationswellen Ende April und in der zweiten Maiwoche bei Wassertemperaturen der Ischl zwischen 8 und 14 \u00b0C statt. Auff\u00e4llig waren die im Vergleich zu den Attersee- bzw. Mondseepopulationen hohe Durchschnittsgr\u00f6\u00dfe sowie der mit 65 % sehr hohe Anteil an Rognern. Beobachtungen von Gebietskennern zufolge wanderten die Tiere noch ca. 6,5 km weiter stromauf bis zu einer unpassierbaren Wasserkraftanlage, dem damaligen KW Sch\u00f6nburg-Hartenstein, heutigen KW Schenner Polster der Firma Jank wo eine auff\u00e4llige Ansammlung im Unterwasser entstand. Im Rahmen von umfangreichen Elektrobefischungen im Unterwasser vor Beginn in der Ischl und der Kaiser Traun und nach Abschluss der Reusen Untersuchung in der Ischl konnten keine Perlfische nachgewiesen werden. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"913\" height=\"373\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/image-21.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-28270\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/image-21.png 913w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/image-21-450x184.png 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 913px) 100vw, 913px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Gr\u00f6\u00dfenstruktur der in den Fischaufstiegshilfen an Ager und Ischl gefangenen Perlfische. Quelle: Michael Jung, Clemens Ratschan, Gerald Zauner, ezb-TB Zauner GmbH, www.ezb-fluss.at<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Wolfgangsee Stamm<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zus\u00e4tzlich zu den Reusenf\u00e4ngen gelang einem Mitarbeiter des Entleerungsteams am 26. Aprol 2016 die Beobachtung von Laichaktivit\u00e4ten im M\u00fcndungsbereich des Schwarzenbaches (150 bis 300 m stromauf der M\u00fcndung), eines 1,3 km stromab des Wolfgangsees einm\u00fcndenden Zubringers der Ischl. Die beobachteten ca. 50 Perlfische wiesen eine Totall\u00e4nge bis etwa 450 mm auf und waren somit deutlich kleiner als alle im Ischl-Unterlauf nachgewiesenen Individuen (L\u00e4nge \u2265 530 mm). Es ist anzunehmen, dass es sich um Wolfgangsee-Perlfische handelte, wobei sich die geringe Gr\u00f6\u00dfe wahrscheinlich mit der<br \/>geringen Gew\u00e4sserdimension des Schwarzenbaches erkl\u00e4rt. Im umliegenden Abschnitt der Ischl liegen bekannte Laichpl\u00e4tze von Wolfgangsee-Perlfischen (Schrempf 2005). <br \/><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"589\" height=\"355\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/image-23.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-28285\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/image-23.png 589w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/image-23-450x271.png 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 589px) 100vw, 589px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Traunsee Stamm<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Nachweise in der Ischl sind von besonderem Interesse. Zwar wanderten laut Gollmann (zit. in Schrempf 2005) noch Anfang der 1990er Jahre Perlfische zum Laichen aus dem Traunsee \u00fcber die Traun bis in den Unterlauf der Ischl, wo sie beim Laichen beobachtet werden konnten. Au\u00dferdem gab es im Bereich der Ischlm\u00fcndung wiederholt Anglerf\u00e4nge. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bez\u00fcglich der Herkunft der nachgewiesenen Individuen sind mehrere Hypothesen denkbar. So k\u00f6nnte es sich einerseits um Fische aus dem Wolfgangsee handeln. Der See beherbergt nachweislich einen guten Bestand. Schrempf (2005) konnte eine Laichmigration aus dem Wolfgangsee in die Ischl dokumentieren, wobei die Population einen \u00e4hnlichen Gr\u00f6\u00dfenaufbau wie die aktuell gefangenen Fische aufwies.\u2002Allerdings nutzen die Wolfgangsee-Perlfische nur die ersten 2,5 km der Ischl als Laichgew\u00e4sser, die gegenst\u00e4ndliche FAH befindet sich hingegen 11 km stromab des Wolfgangsees. Eine Migration<br \/>laichreifer Individuen aus dem Wolfgangsee bis in den Unterlauf der Ischl bzw. bis in die Kaisertraun und anschlie\u00dfende sofortige R\u00fcckwanderung vor Abschluss des Laichgesch\u00e4fts ist als h\u00f6chst unwahrscheinlich einzusch\u00e4tzen. Es liegt daher nahe, dass es sich um Perlfische aus dem Traunsee handelt. Die Traunseepopulation galt um die Jahrtausendwende als verschollen (Gassner et al. 2003, Schrempf 2005, Siligato &amp; Gumpinger 2005), allerdings gibt es diesbez\u00fcglich auch gegens\u00e4tzliche Berichte bzw. existieren glaubw\u00fcrdige Aussagen \u00fcber F\u00e4nge bzw. Sichtbeobachtungen seitens der lokalen Fischerei (Kainz &amp; Gollmann 1997, Schrempf 2006, Schmall &amp; Ratschan 2011, Hauer 2015). Trifft diese Hypothese zu, so impliziert das, dass die Querbauwerke an der Ebenseer Traun f\u00fcr diese schwimmstarken Adultfische \u00fcberwindbar sind. Eine weite Migration durch die Traun (18 km) bis in die Ischl erscheint vorweg als \u00fcberraschend. Vor dem Hintergrund, dass es sich bei der Ischl um den ersten w\u00e4rmeren Zubringer der<br \/>Oberen Traun handelt, w\u00e4re diese als Zielgew\u00e4sser von Laichmigrationen allerdings recht plausibel.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">WolfgangseeTraunsee-Metapopulation<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aufgrund der hohen naturschutzfachlichen Bedeutung des Perlfisches als \u00f6sterreichischbayerischer Endemit sollte der Existenz und der Lage der Laichpl\u00e4tze der verschollen geglaubten Traunseepopulation jedenfalls nachgegangen und die aktuell dokumentierte Wanderung n\u00e4her untersucht werden. Mittels Telemetrie k\u00f6nnte mit recht geringem Aufwand untersucht werden, wohin die in die Ischl aufsteigenden Fische nach der Laichzeit r\u00fcckwandern. Bisher ging man davon aus, dass in \u00d6sterreich drei Metapopulationen existieren:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>die Donaupopulation, <\/li>\n\n\n\n<li>die Mondsee-Attersee-Population und die<\/li>\n\n\n\n<li>Wolfgangseepopulation (Ratschan &amp; Zauner 2005, Schrempf 2005). <\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sollte sich die oben beschriebene Hypothese als richtig erweisen, so kann letztere auf eine WolfgangseeTraunsee-Metapopulation erweitert werden. Diesbez\u00fcglich w\u00e4re von gro\u00dfem Interesse,<br \/>inwieweit mittels moderner, hochaufl\u00f6sender molekularbiologischer Methoden eine Differenzierung zur Wolfgangseepopulation erkennbar ist oder ob es hier zu einer starken Durchmischung durch Abdrift aus der oberen Ischl kommt. Im Rahmen einer solchen Untersuchung k\u00f6nnte auch gekl\u00e4rt werden, ob sich die Perlfische der Unteren Traun aus einem oder mehreren der oben genannten Vorkommen rekrutieren (Abdrift aus Seen) oder eine weitere eigenst\u00e4ndige Population ausbilden.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Perlfisch ganzj\u00e4hrig geschont<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der im <strong>Anhang II der FFH-Richtlinie der EU gelistete Perlfisch<\/strong> bewohnt die k\u00fchlen tiefen Schichten der Seen und d\u00fcrfte sich hier \u00fcberwiegend von am Boden lebenden Kleintieren sowie von Pflanzen und kleinen Fischen ern\u00e4hren. Zur Laichzeit Ende April bis Anfang Mai f\u00e4rben sich die Bauchseiten der Fische r\u00f6tlich und die M\u00e4nnchen (Milchner) bekommen einen ungew\u00f6hnlich starken, reiskornartigen Laichausschlag am Kopf und am R\u00fccken. Die Fische wandern massenweise in die Zu- und Abfl\u00fcsse der Seen. Die laichreifen Perlfische aus dem Wolfgangsee wandern flussabw\u00e4rts in die Ischl und legen ihre Eier bevorzugt im oberen Abschnitt des Flusses ab. Nach etwa 14 Tagen ist der Laichvorgang abgeschlossen und die Fische schwimmen in den See zur\u00fcck. <\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Laichzug anno <\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als die Ischl noch durchgehend f\u00fcr Fische passierbar war, sind die Perlfische auch in Massen aus dem<br \/>Traunsee im Mai in die w\u00e4rmere Ischl zum Laichen aufgestiegen und haben so auch den Wolfgangsee besiedelt Der Perlfisch ist damit der Ma\u00dfstab f\u00fcr Qualit\u00e4t der Gew\u00e4sser und der Invetitionen in ide Durchg\u00e4ngigkeit an der der Ischl. Auf Grund des stark beschr\u00e4nkten Vorkommens des Perlfisches z\u00e4hlt<br \/>dieser nicht nur in \u00d6sterreich zu den \u201eRote-Listen-Arten\u201c, also zu den vom Aussterben bedrohten Fischen,<br \/>sondern gilt auch nach der \u201eRoten Liste\u201c der IUCN (World Conservation Union; Internationale NaturschutzUnion) als stark gef\u00e4hrdet. Der Perlfisch ist auch nach der entsprechenden Richtlinie der Europ\u00e4ischen Union eine besonders zu sch\u00fctzende Art. Der Perlfisch z\u00e4hlt gemeinsam mit der Seelaube und der Russnase zu den besonderen gew\u00e4ssertyp-spezifischen Fischarten des Wolfgangsees und ist daher auch nach der Umsetzung der Wasserrahmen-Richtlinie in das heimische Wasserrecht eine qualit\u00e4tsbestimmende Fischart des Wolfgangsees, deren Erhalt f\u00fcr das G\u00fctesiegel \u201eSehr guter Gew\u00e4sserzustand\u201c wesentlich ist.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Danksagung<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr die Betreuung der Reusenanlagen, Mithilfe bei der Freilandarbeit oder wertvolle Informationen bedanken wir uns bei Klaus Berg, Herbert Bramberger, Harald Eidinger, Florian Keil, Alfred Mairinger, Fritz Mayr, Peter Stadler, Andreas Putz, Mario Wurzer und Maximilian Zauner.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Weitere Informationen<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Berg, K. &amp; Gumpinger, C. (2009): Endbericht zur Funktions\u00fcberpr\u00fcfung der Organismenwanderhilfe am Kraftwerk Breitenbach (Traun) der Wels Strom GmbH. Bericht im Auftrag des Kraftwerksbetreibers, Wels. 59 pp.<br \/><br \/>Csar, D. &amp; Gumpinger, C. (2010): Die Migration der Fischfauna in Seeache und Zeller Ache unter besonderer Ber\u00fccksichtigung der Natura 2000 Schutzg\u00fcter Perlfisch (Rutilus meidingeri) und Seelaube (Alburnus mento). Bericht i. A. des Amtes der Ober\u00f6sterreichischen Landesregierung, Direktion f\u00fcr Landesplanung, wirtschaftliche und l\u00e4ndliche Entwicklung, Abteilung Naturschutz. Wels. 88 pp.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gassner, H., D. Zick, J. Wanzenb\u00f6ck, B. Lahnsteiner &amp; Tischler, G. (2003): Die Fischartengemeinschaften der<br \/>gro\u00dfen \u00f6sterreichischen Seen \u2013 Vergleich zwischen historischer und aktueller Situation \u2013 Fisch\u00f6kologische<br \/>Seentypen. Schriftenreihe des Bundesamtes f\u00fcr Wasserwirtschaft 18: 1\u201383.<br \/><br \/>Hauer, W. (2015): Hochzeit der Perlfische \u2013 eine Fotodokumentation. \u00d6sterreichs Fischerei 68: 128\u2013134.<br \/><br \/>Kainz, E. &amp; Gollmann, H.P. (1997): Beitr\u00e4ge zur Biologie und Aufzucht des Perlfisches Rutilus frisii meidingeri (Nordmann). \u00d6sterreichs Fischerei 50: 91\u201398.<br \/><br \/>Schmall, B. &amp; Ratschan, C. (2011): Artinformation Perlfisch Rutilus meidingeri (Heckel 1851). 43 S. In: Brunken, H., Brunsch\u00f6n, C., Sperling, M. und Winkler, M.: Digitaler Fischartenatlas von Deutschland und \u00d6sterreich. http:\/\/www.fischartenatlas.de. 43 pp.<br \/><br \/>Schrempf, R. (2005): Untersuchungen am Perlfisch: Reproduktionsbiologie und \u00d6kologie in der Ischler Ache (Wolfgangsee) und Populationsgenetik und Ph\u00e4notyp der \u00f6sterreichischen Populationen. Diplomarbeit, Universit\u00e4t Salzburg. 170 pp.<br \/><br \/>Schrempf, R. (2006): Genetische Untersuchungen der \u00f6sterreichischen Perlfisch-Populationen (Rutilus frisii<br \/>meidingeri) mittels RFLP. \u00d6sterreichs Fischerei 59: 201\u2013207.<br \/><br \/>Siligato, S. &amp; Gumpinger, C. (2005): Der Perlfisch \u2013 Eine weltweite zoologische Rarit\u00e4t im Mondsee-Attersee Gebiet. \u00d6KO L 27(3): 3\u20139.<br \/><br \/>Siligato, S. &amp; Gumpinger, C. (2005): Natura 2000 Seeache. Studie zur Verbesserung der Lebensbedingungen f\u00fcr Perlfisch und Seelaube. Studie i. A. Ober\u00f6sterreichische Landesregierung, Naturschutzabteilung. 59 pp.<br \/><br \/>Zauner, G. &amp; Ratschan, C. (2005): Erstnachweis von Perlfischen (Rutilus meidingeri) in der ober\u00f6sterreichischen Donau \u2013 Best\u00e4tigung einer selbst erhaltenden Donaupopulation. \u00d6sterreichs Fischerei 58: 126\u2013129.<br \/><br \/>Zauner, G., Jung, M. &amp; Ratschan, C. (in prep.a): Untersuchung der Funktionsf\u00e4higkeit der Fischaufstiegshilfe am Klauswehr (Ager, Attersee-Ausrinn). I. A. Gew\u00e4sserbezirk Gmunden.<br \/><br \/>Zauner, G., Jung, M. &amp; Ratschan, C. (in prep.b): Untersuchung der Funktionsf\u00e4higkeit der Fischaufstiegshilfen im Unterlauf der Ischl (Bad Ischl). I. A. Wasserverband Ischl, p. A. Stadtamt Ischl.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zeitschrift\/Journal: Natur Land Salzburg, 2004<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"http:\/\/ratschan.at\/downloads\/OeF_89_2016_Perlfisch_Ischl_Ager.pdf\">Nachweise von Laichmigrationen des Perlfisches (Rutilus meidingeri, Heckel 1851) in Ischl und Ager<\/a><br \/>Michael Jung, Clemens Ratschan, Gerald Zauner, ezb-TB Zauner GmbH, www.ezb-fluss.at<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-fischereimanagement-salzkammergut wp-block-embed-fischereimanagement-salzkammergut\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"xhGrEs5Xq0\"><a href=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/?p=9740\">START PERLFISCH LAICHZEIT AM 13. APRIL 2019<\/a><\/blockquote><iframe loading=\"lazy\" class=\"wp-embedded-content\" sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" style=\"position: absolute; clip: rect(1px, 1px, 1px, 1px);\" title=\"&#8222;START PERLFISCH LAICHZEIT AM 13. APRIL 2019&#8220; &#8212; Fischereimanagement Salzkammergut\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/?p=9740&#038;embed=true#?secret=GehJbzm9Rv#?secret=xhGrEs5Xq0\" data-secret=\"xhGrEs5Xq0\" width=\"600\" height=\"338\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\"><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-fischereimanagement-salzkammergut wp-block-embed-fischereimanagement-salzkammergut\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"KKPOoj1xRJ\"><a href=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/?p=11164\">VERORDNUNG Nr. 66 \u00dcBER SCH\u00dcTZENSWERTE GEW\u00c4SSER IM SALZKAMMERGUT<\/a><\/blockquote><iframe loading=\"lazy\" class=\"wp-embedded-content\" sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" style=\"position: absolute; clip: rect(1px, 1px, 1px, 1px);\" title=\"&#8222;VERORDNUNG Nr. 66 \u00dcBER SCH\u00dcTZENSWERTE GEW\u00c4SSER IM SALZKAMMERGUT&#8220; &#8212; Fischereimanagement Salzkammergut\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/?p=11164&#038;embed=true#?secret=1GWo10eGwe#?secret=KKPOoj1xRJ\" data-secret=\"KKPOoj1xRJ\" width=\"600\" height=\"338\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\"><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-fischereimanagement-salzkammergut wp-block-embed-fischereimanagement-salzkammergut\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"Ls46s7ox3U\"><a href=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/?p=22553\">ISCHLER ACHE &#8211; VOR 2000<\/a><\/blockquote><iframe loading=\"lazy\" class=\"wp-embedded-content\" sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" style=\"position: absolute; clip: rect(1px, 1px, 1px, 1px);\" title=\"&#8222;ISCHLER ACHE &#8211; VOR 2000&#8220; &#8212; Fischereimanagement Salzkammergut\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/?p=22553&#038;embed=true#?secret=kWDRB0uEFb#?secret=Ls46s7ox3U\" data-secret=\"Ls46s7ox3U\" width=\"600\" height=\"338\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\"><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-fischereimanagement-salzkammergut wp-block-embed-fischereimanagement-salzkammergut\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"jMPRTKK4ax\"><a href=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/?p=13579\">WARME ISCHL &#8211; GZ\u00dcV BEFISCHUNG 2008<\/a><\/blockquote><iframe loading=\"lazy\" class=\"wp-embedded-content\" sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" style=\"position: absolute; clip: rect(1px, 1px, 1px, 1px);\" title=\"&#8222;WARME ISCHL &#8211; GZ\u00dcV BEFISCHUNG 2008&#8220; &#8212; Fischereimanagement Salzkammergut\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/?p=13579&#038;embed=true#?secret=HildAOzudp#?secret=jMPRTKK4ax\" data-secret=\"jMPRTKK4ax\" width=\"600\" height=\"338\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\"><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n\n\n&nbsp;\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #99cc00;\">\u201eFische brauchen den ganzen Lebensraum Fluss:<\/span><\/strong><\/p><p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #99cc00;<\/span><\/span><\/strong><\/p><p style=\"text-align: center;\">Machen wir ihnen den Weg frei!\u201c<\/p><p style=\"text-align: center;\">Zitat aus aqua viva, die Zeitschrift f\u00fcr Gew\u00e4sserschutz<\/p><p style=\"text-align: center;\"><\/p>\n&nbsp;\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Wolfgangsee im Salzkammergut kann heute eine Sichttiefe von zehn Metern vorweisen. Und der vom Aussterben bedrohte Perlfisch f\u00fchlt sich im Wolfgangsee wohl. Der Wolfgangsee war nicht immer eine \u201ePerle\u201c&#8230;. <a class=\"read-more\" href=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/?p=26838\">[Weiterlesen]<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":28363,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_crdt_document":"","footnotes":""},"categories":[239,175,18,197,236,243,91,101,180,225,191,233,123,206,150,164,249,237,216,90],"tags":[],"class_list":["post-26838","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-artenvielfalt","category-bestandsaufnahme","category-bewirtschaftung","category-ffh-richtlinie","category-fischereimanagement-salzkammergut","category-fwh","category-gesetze","category-ischl","category-laichplatz-kartierung","category-monitoring","category-natura-aquatica","category-ngp","category-oekologischer-zustand","category-organismenwanderhilfe-fischaufstiegshilfe-fischwanderhilfe-fischtreppe","category-perlfisch","category-seeausrinn","category-traunsee","category-weissfische","category-wolfgangsee","category-wrrl"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/26838","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=26838"}],"version-history":[{"count":16,"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/26838\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":31552,"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/26838\/revisions\/31552"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/28363"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=26838"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=26838"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=26838"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}