{"id":15961,"date":"2021-03-04T18:18:27","date_gmt":"2021-03-04T17:18:27","guid":{"rendered":"http:\/\/huberpower.com\/wordpress\/?p=15961"},"modified":"2024-03-25T14:36:03","modified_gmt":"2024-03-25T13:36:03","slug":"leitbild-obere-traun","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/?p=15961","title":{"rendered":"FISCHARTENLEITBILD OBERE TRAUN"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Traun ist im Abschnitt der bioz\u00f6notischen Region Hyporhitrhal gro\u00df, also der <strong>\u00c4schenregion<\/strong> zuzuordnen (BMNT, 2019) und liegt in der Bioregion Kalkhoch- und Voralpen (MOOG et al., 2001). Das adaptierte Fischartenleitbild f\u00fcr diesen Abschnitt der Traun beinhaltet insgesamt 17 Fischarten (BMNT, 2019). Leitarten sind \u00c4sche, Bachforelle und Koppe. Daneben stellen Aalrutte, Aitel, Barbe, Elritze und Flussbarsch h\u00e4ufige Begleitarten dar. Des Weiteren beinhaltet das Leitbild noch neun seltene Begleitarten.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Adaptierte Fischartenleitbild der <strong>Traun zwischen Steeg und Traunsee<\/strong>  <\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr die Bewertung der Fischz\u00f6nose wurde das adaptierte Fischartenleitbild der <strong>Traun zwischen Steeg und Traunsee<\/strong> herangezogen lt. BUNDESMINISTERIUM F\u00dcR LAND- UND FORSTWIRTSCHAFT, UMWELT UND WASSERWIRTSCHAFT 2014a. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"964\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/image-2-1024x964.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-15967\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/image-2-1024x964.png 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/image-2-340x320.png 340w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/image-2.png 1459w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In der Tabelle ist das adaptiertes Fischartenleitbild der Traun zwischen Steeg und Traunsee in der Bioregion \u201eKalkvoralpen und n\u00f6rdliche Kalkhochalpen\u201c dargestellt. F\u00fcr die einzelnen Fischarten sind deren Stellung in der Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie (RAT DER EUROP\u00c4ISCHEN GEMEINSCHAFTEN 1992) und ihr Gef\u00e4hrdungsgrad laut der Roten Liste der Fische \u00d6sterreichs (WOLFRAM &amp; MIKSCHI 2007) angef\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Leitbildern f\u00fcr Ischl und Traun<\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/image-54.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-25177\" width=\"842\" height=\"498\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/image-54.png 749w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/image-54-450x266.png 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 842px) 100vw, 842px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">\u00dcberblick \u00fcber die in der Ischl bisher bei GZ\u00dcV-Befischungen (7 Stellen zwischen Fluss-km 0,11 bis 11,4; Befischung durch PETZ-GLECHNER im Jahr 2008) in der Ischl nachgewiesenen Fischarten, Status nach verwendeten Leitbildern f\u00fcr Ischl und Traun. <\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Leitfischart Koppe lt. Anhang II der Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie <\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Leitfischart Koppe findet sich in Anhang II der Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie (RAT DER EUROP\u00c4ISCHEN GEMEINSCHAFTEN 1992), was bedeutet, dass f\u00fcr ihre Erhaltung besondere Schutzgebiete ausgewiesen werden m\u00fcssen. <\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Tier- und Pflanzenarten von gemeinschaftlichem Interesse <\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Anhang V beinhaltet Tier- und Pflanzenarten von gemeinschaftlichem Interesse, deren Entnahme aus der Natur und deren Nutzung Gegenstand von Verwaltungsma\u00dfnahmen sein k\u00f6nnen. Im gegenst\u00e4ndlichen Leitbild sind die \u00c4sche und die Barbe dieser Kategorie zuzuordnen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">O\u00d6. Fischereigesetz 2020<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im O\u00f6. Fischereigesetz 2020 ist das <strong>Fischartenleitbild <\/strong>in den Begriffsbestimmungen \u00a72 f\u00fcr jede Bioregion anhand historischer Quellen, aktueller Fischdaten und Expertinnen- bzw. Expertenmeinungen erstelltes Leitbild enthalten. Dieses definiert die in einem Gew\u00e4sser(abschnitt) bzw. in einer Fischregion urspr\u00fcnglich vorkommenden autochthonen Fischarten und unterscheidet diese nach Leitarten, typischen Begleitarten und seltenen Begleitarten.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Bewertung nach FIA &#8211; Fish Index Austia<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ist eine Bewertung nach Haunschmid et al. 2017. Das Bewertungsschema geht auf die nach der Wasserrahmenrichtlinie erforderliche Beurteilung der Zusammensetzung, Abundanz, Biomasse und Altersstruktur der typspezifischen Fischarten ein. Das Vorhandensein (oder Fehlen) von Leit- und typischen Begleitarten wird dabei st\u00e4rker gewichtet als das der seltenen Begleitarten. Die Altersstruktur wird anhand des Populationsaufbaus (L\u00e4ngen-Frequenz-Diagramme) der wichtigsten Fischarten beurteilt. Dazu werden vom Bundesamt f\u00fcr Wasserwirtschaft entwickelte Bewertungsprogramm herangezogen (Haunschmid et al. 2015). Die Bewertung basiert auf folgenden Parametern:<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Bestandsdaten: <\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Da f\u00fcr die Anzahl der Fische und die Biomasse in einem Gew\u00e4sser nur schwer ein Referenzzustand ermittelt werden kann, werden diese Daten nicht bewertet, au\u00dfer sie erreichen eine Untergrenze. <strong>Die Biomasse wirkt dann als &#8222;k.o.-Kriterium&#8220;.<\/strong> <\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"> Fischbioregion &#8222;Kalkhoch- und Kalkvoralpen&#8220; <\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr die Fischbioregion &#8222;Kalkhoch- und Kalkvoralpen&#8220; beispielsweise entsprechen <strong><span class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Werte zwischen 25 und 50 kg\/ha der Zustandsklasse 4, eine Biomasse unter 25 kg\/ha f\u00fchrt automatisch zur Einstufung 5.<\/span><\/strong> Ausgenommen hiervon sind Befischungsabschnitte, die in einer Seeh\u00f6he von \u00fcber 1000 m liegen oder eine starke Geschiebef\u00fchrung aufweisen. In die Biomasse, wie auch in die Abundanz, flie\u00dfen nur die im Fischartenleitbild vertretenen Arten ein. <\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong><span class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Eine Ausnahme stellen allochthone, eingeb\u00fcrgerte Salmoniden wie die Regenbogenforelle und der Bachsaibling dar. <\/span><\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Die Regenbogenforelle und der Bachsaibling werden bei der Berechnung des aktuellen Fischregionsindex ber\u00fccksichtigt.<\/strong> Siehe: <a href=\"https:\/\/www.noe-lfv.at\/download\/fischartenkartierung\/Lebensministerium_Leitfaden_Fliessgewaesser_A1_Qualitaetselement_Fische.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">LEITFADEN ZUR ERHEBUNG DER BIOLOGISCHEN QUALIT\u00c4TSELEMENTE TEIL A1 &#8211; FISCHE<\/a><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Arten: <\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong><span class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Leitarten sind die Fischarten, die zwingend vorkommen m\u00fcssen und die Ichthyoz\u00f6nose dominieren. <\/span><\/strong>Typische Begleitfischarten sind Fischarten, die daneben h\u00e4ufig vorkommen, aber nicht dominant sind. Von seltenen Begleitarten ist nur ein sporadisches Vorkommen in geringen Dichten zu erwarten. Jede Fischart stellt artspezifische Anspr\u00fcche an ihren Lebensraum (z.B. bez\u00fcglich Laichsubstrat, Str\u00f6mung etc.). <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Fischarten mit gleichen Anspr\u00fcchen werden zu sogenannten \u00f6kologischen Gilden zusammengefasst. Bei der Bewertung werden die Str\u00f6mungspr\u00e4ferenz und die Laichgilden im Hinblick darauf beurteilt, ob im Vergleich zum Leitbild \u00f6kologische Gilden fehlen. Die Zuordnung der Gilden erfolgt nach Schmutz et al. (2000) und Jungwirth et al. (2003).<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Dominanz:<\/strong> <\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Beurteilung der Dominanzstruktur basiert auf dem Fischregionsindex nach Schmutz et al (2000). Dabei wird \u00fcberpr\u00fcft, ob sich der Fischregionsindex, in den auch die H\u00e4ufigkeit der Arten einflie\u00dft, gegen\u00fcber dem Leitbild verschoben hat. Im Metarhithral liegt der Fischregionsindex (FRI) f\u00fcr die Fischbioregion B (unvergletscherte Zentralalpen) bei 4,4 (Haunschmid et al. 2015). Ist die Abweichung vom Leitbild zu gro\u00df, wird der Fischregionsindex zum k.o.-Kriterium und bestimmt die Bewertung, auch wenn die anderen Parameter eine bessere Bewertung ergeben w\u00fcrden.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Populationsstruktur:<\/strong> <\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In die Bewertung der Populationsstruktur flie\u00dfen Leitarten und typische Begleitarten ein. <strong><span class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Seltene Arten bleiben unber\u00fccksichtigt. <\/span><\/strong>Die L\u00e4ngen-Frequenz-Diagramme werden in Hinblick auf den Populationsaufbau nach einer f\u00fcnf-stufigen Skala beurteilt. Zur Bewertung der Populationsstruktur der einzelnen Befischungsstrecken wurde f\u00fcr jede im Leitbild vorhandene Art eine Beurteilung des L\u00e4ngen-Frequenzdiagramms der aktuell vorliegenden Situation durchgef\u00fchrt. Es erfolgte eine Einstufung jeder Art in die von Haunschmid et al. (2006) definierten Klassen:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"365\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/image-24-1024x365.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-16070\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/image-24-1024x365.png 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/image-24-450x161.png 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/image-24.png 1278w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Klasse 1: <\/strong>alle Altersklassen der Art vorhanden; naturnahe Populationsstruktur vorliegend; Jungfische dominant.<br \/><strong>Klasse 2:<\/strong> alle Altersklassen der Art vorhanden; Jungfische deutlich unterrepr\u00e4sentiert oder Adulte \u00fcberpr\u00e4sentiert.<br \/><strong>Klasse 3:<\/strong> Ausfall einzelner Altersklassen gegeben; gest\u00f6rte Verteilung der Altersklassen (z.B. nur Jungfische).<br \/><strong>Klasse 4:<\/strong> stark gest\u00f6rte Verteilung gegeben; meist sehr geringe Dichten. (z.B. nur Einzelfische verschiedener Gr\u00f6\u00dfen).<br \/><strong>Klasse 5:<\/strong> keine Fische vorhanden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zus\u00e4tzlich zu ber\u00fccksichtigen sind dabei nach Haunschmid et al. (2006) unter anderem die unterschiedlichen Habitatnutzungen verschiedener Entwicklungsstadien, das Laichverhalten bzw. die Laichwanderungen diverser Fischarten, eine gesonderte Einstufung piscivorer Fische und ein methodisch bedingtes Fehlen verschiedener Gr\u00f6\u00dfenklasse mancher Arten. Des Weiteren ist eine Unterscheidung zwischen Leitarten und typischen Begleitarten vorzunehmen. Leitarten m\u00fcssen eine hohe Dichte im Gew\u00e4sser aufweisen, w\u00e4hrend diese bei typischen Begleitarten etwas geringer sein kann. Die Populationsstruktur der seltenen Begleitarten wird nicht bewertet.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"> Fische lt. Fischartenleitbild der Traun zwischen Steeg und Traunsee  <\/h2>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Aalrute (lota lola)<\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"643\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/image-23-1024x643.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-16058\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/image-23-1024x643.png 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/image-23-450x282.png 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/image-23-1536x964.png 1536w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/image-23-2048x1286.png 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Aitel (Squalius cephalus)<\/h2>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00c4sche (Thymallus Thymallus)<\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/\u00c4SCHE_P7223391-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-8009\" width=\"840\" height=\"630\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/\u00c4SCHE_P7223391-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/\u00c4SCHE_P7223391-427x320.jpg 427w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/\u00c4SCHE_P7223391-200x150.jpg 200w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/\u00c4SCHE_P7223391-680x510.jpg 680w\" sizes=\"auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Bachforelle (Salmo trutta fario)<\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"347\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/HAH__NEF9048_06.-Juli-2012-1024x347.jpg\" alt=\"Bachforelle\" class=\"wp-image-65\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/HAH__NEF9048_06.-Juli-2012-1024x347.jpg 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/HAH__NEF9048_06.-Juli-2012-450x152.jpg 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/HAH__NEF9048_06.-Juli-2012-680x230.jpg 680w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/HAH__NEF9048_06.-Juli-2012-1536x520.jpg 1536w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/HAH__NEF9048_06.-Juli-2012.jpg 1772w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Bachforelle<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Der Flussbarsch (Perca fluviatilis)<\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"772\" height=\"445\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/image-22.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-16057\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/image-22.png 772w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/image-22-450x259.png 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/image-22-305x175.png 305w\" sizes=\"auto, (max-width: 772px) 100vw, 772px\" \/><\/figure>\n\n\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Fish Index Austria <\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die \u00f6sterreichische Bewertungsmethode des fisch\u00f6kologischen Zustandes der Flie\u00dfgew\u00e4sser gem\u00e4\u00df Wasserrahmenrichtlinie wurde in den vergangenen Jahren am Institut f\u00fcr Gew\u00e4sser\u00f6kologie, Fischereibiologie und Seenkunde in Scharfling erarbeitet (HAUNSCHMID et al. 2006). F\u00fcr die Berechnung des fisch\u00f6kologischen Zustandes nach der nationalen Methode (\u201eFish Index Austria\u201c; FIA) wurde ein benutzerfreundliches Excel-file entwickelt, das den Bewertungsprozess erheblich vereinfacht und beschleunigt. Dieses Bewertungsfile ist am jeweils aktuellen Stand \u00fcber das Internet auf der Wasserseite des Lebensministeriums bzw. im Download-Bereich der Homepage des BAW (www.baw-igf.at) erh\u00e4ltlich.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"980\" height=\"932\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/image-25.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-16072\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/image-25.png 980w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/image-25-336x320.png 336w\" sizes=\"auto, (max-width: 980px) 100vw, 980px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">GZ\u00dcV-Strecke im Fischereirevier Oberes Salzkammergut (FROSKG)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Fischdatenbank (FDA)<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Seit Beginn der EU-Wasserrahmenrichtlinie im Jahr 2000 wurde am IGF Scharfling eine Fischdatenbank aufgebaut, die enthaltenen Befischungsdaten gehen bis in die 1980er Jahre zur\u00fcck. Alle im Rahmen des in der EU-WRRL vorgeschriebenen Monitorings erhobenen Fischdaten werden in dieser Datenbank verwaltet, ausgewertet und bewertet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">S\u00e4mtliche im Rahmen der&nbsp;<strong>GZ\u00dcV Fische an Flie\u00dfgew\u00e4ssern<\/strong>&nbsp;(Gew\u00e4sserzustands\u00fcberwachungs-verordnung, Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie) in \u00d6sterreich erhoben Daten&nbsp; werden in der&nbsp;<strong>FDA&nbsp;<\/strong>&nbsp;gespeichert und ausgewertet. Mit Stand Oktober 2017 sind insgesamt (Projekte und GZ\u00dcV-Daten) 6755 Erhebungen an \u00fcber 5000 Stellen an Flie\u00dfgew\u00e4ssern im gesamten Bundesgebiet enthalten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die FDA basiert auf Einzelfischdaten, die Dateneingabe erfolgt mittels der auch am IGF entwickelten&nbsp;<strong>FDA-Datenerfassungs-Software<\/strong>, die Benutzeroberfl\u00e4che der Datenbank ist eine Webanwendung. Im FDA-Framework integriert sind standardisierte Berechnungsmethoden, fischbiologische Auswertungen, die Berechnung statistischer Kennwerte, die Bewertung nach dem&nbsp;<strong>Fisch Index Austria (FIA)<\/strong>&nbsp;sowie die Erstellung von Diagrammen und &nbsp;pdf-Berichten.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Weitere Informationen:<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Richtlinie_92\/43\/EWG_(Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie)\" target=\"_blank\">Richtlinie 92\/43\/EWG (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie)<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.land-oberoesterreich.gv.at\/Mediendateien\/Formulare\/Dokumente%20UWD%20Abt_WW\/Pichler-Scheder_etal_2016_Gew%C3%A4sser%C3%B6kol_Beweissicherung_Traun.pdf\" target=\"_blank\">Gew\u00e4sser\u00f6kologische Beweissicherung des Traun-Nebenarms in Engleithen in den Jahren 2015 und 2016<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Fischindex \u00d6sterreich (FIA)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.noe-lfv.at\/download\/fischartenkartierung\/Lebensministerium_Leitfaden_Fliessgewaesser_A1_Qualitaetselement_Fische.pdf\" target=\"_blank\">LEITFADEN ZUR ERHEBUNG DER BIOLOGISCHEN QUALIT\u00c4TSELEMENTE TEIL A1 &#8211; FISCHE<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nationaler Gew\u00e4sserbewirtschaftungsplan 2009 \u2013 NGP 2009<\/p>\n\n\n\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #99cc00;\"><strong>&#8222;Meine Herausforderung ist, denn Fischen ihren Lebensraum zu retten!&#8220;<\/strong><\/span><\/p><p style=\"text-align: center;\"><ahref=\"http: huberpower.com=\"\" wordpress\"=\"\"><\/ahref=\"http:><\/p>&nbsp;<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #99cc00;\"><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Traun ist im Abschnitt der bioz\u00f6notischen Region Hyporhitrhal gro\u00df, also der \u00c4schenregion zuzuordnen (BMNT, 2019) und liegt in der Bioregion Kalkhoch- und Voralpen (MOOG et al., 2001). Das adaptierte&#8230; <a class=\"read-more\" href=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/?p=15961\">[Weiterlesen]<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":16072,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_crdt_document":"","footnotes":""},"categories":[172,188,170],"tags":[],"class_list":["post-15961","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-bewirtschaftungsplan","category-gzuev","category-salzkammergut-aeschen-erhaltung-und-entwicklung"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/15961","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=15961"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/15961\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":31448,"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/15961\/revisions\/31448"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/16072"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=15961"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=15961"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=15961"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}