{"id":1485,"date":"2012-12-11T22:54:14","date_gmt":"2012-12-11T21:54:14","guid":{"rendered":"http:\/\/huberpower.com\/wordpress\/?p=1485"},"modified":"2025-11-28T09:52:16","modified_gmt":"2025-11-28T08:52:16","slug":"in-memoriam-der-seeforelle","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/?p=1485","title":{"rendered":"IN MEMORIAM DER SEEFORELLE"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dieser Artikel passt zu meinem Schwerpunktthema \u00fcber die <strong>Fischerei im Salzkammergut<\/strong> und ganz im speziellen an der Oberen Traun, mit der Koppen Traun, Goiserer Traun, Ischler Traun und Ebenseer Traun, von der steirischen Landesgrenze \u00fcber den Hallst\u00e4dtersee bis zum Traunsee und erschien im Traun Journal Nr. 8 und mit freundschaftlicher Genehmigung von Albert Pesendorfer, Freunde der Gmundner Traun, 4664 Oberweis.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch passt er zur Situation, dass die <strong><span style=\"color: #99cc00;\">Forelle (Salmo trutta) im Jahr 2013, als der Fisch des Jahres nominiert<\/span><\/strong> wurde. Auf der einen Seite, ist damit das gute Aufkommen der Seeforelle in fr\u00fcheren Jahren dokumentiert. Auf der anderen Seite soll es auf die traurige Situation hinweisen, dass es heute keine Seeforellen mehr in der Oberen Traun gibt. Da die Seeforelle derselben Gattung entstammt wie die Bachforelle, d\u00fcrfte auch diese das heutige Wasser der Ischler Traun nicht mehr vertragen, siehe dazu unter:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-fischereimanagement-salzkammergut wp-block-embed-fischereimanagement-salzkammergut\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"KyjXgOLKsD\"><a href=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/?p=571\">SCHWARZE BACHFORELLE<\/a><\/blockquote><iframe loading=\"lazy\" class=\"wp-embedded-content\" sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" style=\"position: absolute; visibility: hidden;\" title=\"&#8222;SCHWARZE BACHFORELLE&#8220; &#8211; Fischereimanagement Salzkammergut\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/?p=571&#038;embed=true#?secret=kbWpT4aHxQ#?secret=KyjXgOLKsD\" data-secret=\"KyjXgOLKsD\" width=\"600\" height=\"338\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\"><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aus den Seen werden punktuell noch Seeforellen F\u00e4nge gemeldet. Auch mir geling von Zeit zu Zeit ein Fang einer Seeforelle an der Koppen Traun und auch der Goiserer Traun und auch von Fliegenfischern aus diesen Gew\u00e4ssern bekomme ich punktuell Meldungen \u00fcber Seeforellen F\u00e4nge. Das hei\u00dft, es gibt sie noch. Am Hallst\u00e4tter See in der Zwischenzeit ganzj\u00e4hrig geschont sind wir f\u00fcr die Aufzucht dieser lokalen St\u00e4mme Elterntiere auf der Spur.   <\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><span style=\"color: #99cc00;\">Die Seeforellen der Traun<\/span><\/h2>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"527\" height=\"38\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/HAH_Expor-33-24.jpg\" alt=\"HAH_Expor-33-24\" class=\"wp-image-1761\" style=\"width:836px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/HAH_Expor-33-24.jpg 527w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/HAH_Expor-33-24-300x21.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 527px) 100vw, 527px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Fischereiaufsehers Karl Loidl aus Langwiese berichtet<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dieser Artikel widmet sich speziell einer ganz bestimmten Fischart &#8211; der&nbsp;<strong>Seeforelle<\/strong>. Dank unerm\u00fcdlicher Recherchen ist es gelungen, geradezu sensa\u00adtionelle Fotos und Informationsmaterial aufzutun, das es erm\u00f6glicht, Licht in die bisher doch vorwiegend diffusen und zum Teil mystisch umrankten<strong> Seeforellenbest\u00e4nde des Salzkammergutes<\/strong> zu bringen. Auch die Fischzuchten der damaligen Zeit sowie die Sportfischerei werden in diesem Artikel beleuchtet.&nbsp;Die Dienstb\u00fccher des Fischereiaufsehers Karl Loidl, Langwies, (Ebensee) geben uns wertvolle und vor allem absolut zuverl\u00e4ssige Hinweise \u00fcber die&nbsp;<strong>Fischerei der Ebenseer und Ischler Traun<\/strong>&nbsp;in den 30er und 40er Jahren. Besonders gew\u00e4hren sie einen hochinteressanten <strong>Ein\u00adblick in die damaligen Seeforellenbest\u00e4nde, <\/strong>Hegemethoden, Besatz- und Befischungs-Ma\u00dfnahmen, Fischzuchtanlagen, Fischfrevler, Gastfischer sowie die Menge und Art der entnommenen Fische. Weitere Materialien sowie m\u00fcndliche Erz\u00e4hlungen zahlreicher Zeitzeugen erg\u00e4nzen die Quellen zu diesem Artikel. <\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"473\" height=\"655\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/HAH_Expor-33-6.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1737\" style=\"width:829px;height:1207px\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/HAH_Expor-33-6.jpg 473w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/HAH_Expor-33-6-216x300.jpg 216w\" sizes=\"auto, (max-width: 473px) 100vw, 473px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Karl Loidl, 1911 geboren, entstammte einer alten Fischerdynastie<\/mark><\/strong> &#8211; zwei Br\u00fcder seines Vaters waren als Fischer bzw. Fischmeister beim k.k. Forst\u00e4rar, den vormaligen Bundesforsten (\u00d6BF) besch\u00e4ftigt. Er selber begann seine berufliche Laufbahn im Jahr 1926 als Fischereiz\u00f6gling beim Forstamt Ebensee. Von 1929 bis 1933 arbeitete er als Fischereigehilfe bei der Forstverwaltung Ebensee. Im Anschluss daran war er bis zu seinem Wehrdienst (1940) beim damaligen <strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">P\u00e4chter der Ebenseer Traun, dem Ungarn F\u00fcrst Festetits,<\/mark><\/strong> als Fischer t\u00e4tig. Der Kriegs\u00adeinsatz kostete Karl Loidl einen Unterarm, was ihn aber nicht daran hinderte, ab 1945 wieder seinen Beruf als Angestellter des Forstamtes Ebensee auszu\u00fcben. Auch nach seiner Pensionierung griffen die jeweiligen P\u00e4chter und dessen G\u00e4ste bis zu seinem Tod im Jahr 1989 immer wieder gerne auf sein Fachwissen zur\u00fcck.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Seeforellen im Salzkammergut &#8211;&nbsp;Bezeichnung und Vorkommen<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zahlreiche Namen waren fr\u00fcher f\u00fcr die&nbsp;<strong>See\u00adforelle (Salmo trutta forma lacustris)&nbsp;<\/strong>in Verwendung. In alten Urbaren fanden sich beispielsweise sehr h\u00e4ufig die Bezeichnungen \u201e<strong>Lachsforelle<\/strong>&#8222;, \u201e<strong>Lachs<\/strong>&#8220; oder \u201e<strong>Lachsl<\/strong>&#8222;. Eben\u00adfalls gel\u00e4ufig waren bzw. sind:&nbsp;<strong>Grundforellen<\/strong>, f\u00fcr gro\u00dfe, bodennahe lebende Exemplare, Schwebforelle galt lange Zeit als unfruchtbare Form der Seeforelle, ist jedoch nichts anderes als die Jugendform der sp\u00e4t laichreif werdenden Grundforelle, Forche, Lachsf\u00f6rche, Illanke, Rheinlanke, Rheinanke, Zahl- oder Saalfisch, Schilt, Maiforelle und See-, Herbst oder Silberlachs. Englisch: Great Lake Trout; Fran\u00adz\u00f6sisch: Truite de lac.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"294\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/HAH_Expor-2208.jpg\" alt=\"Attersee Seeforelle \/&gt; 70 cm\" class=\"wp-image-1583\" style=\"aspect-ratio:2.285310734463277;width:858px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/HAH_Expor-2208.jpg 800w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/HAH_Expor-2208-300x110.jpg 300w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/HAH_Expor-2208-680x249.jpg 680w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Attersee Seeforelle &gt; 70 cm<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Geschichten \u00fcber&nbsp;gigantische Seeforellenf\u00e4nge<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Viele Geschichten kursieren \u00fcber&nbsp;<strong>gigantische Seeforellenf\u00e4nge<\/strong>&nbsp;aus fr\u00fcheren Zeiten &#8211; was ist wahr daran? Oftmals werden diesbez\u00fcgliche Erz\u00e4hlungen aus dem Mund \u201eangeblicher Augenzeugen von damals&#8220; unverz\u00fcglich dem Reich der M\u00e4rchenwelt zugeordnet.&nbsp;<strong>Zu unwahrscheinlich klingt es dem heutigen, realit\u00e4tsbezogenen Fischer, wenn er von Seeforellen h\u00f6rt, welche ein Gewicht jenseits der 20 kg, ja 30 kg (!) auf die Waage brachten<\/strong>&nbsp;und mehr als einen Meter L\u00e4nge aufwiesen. Nur ganz wenige Pr\u00e4parate von damals sind noch erhalten und kaum ein Petrij\u00fcnger hat diese je pers\u00f6nlich zu Gesicht bekommen. So vermischen sich also Dichtung und Wahrheit und unser Ziel ist es, hier Klarheit zu schaffen. <\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"592\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/HAH_Expor-33-4.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1733\" style=\"width:835px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/HAH_Expor-33-4.jpg 800w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/HAH_Expor-33-4-300x222.jpg 300w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/HAH_Expor-33-4-680x503.jpg 680w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Viele Geschichten kursieren \u00fcber&nbsp;<strong>gigantische Seeforellenf\u00e4nge<\/strong>&nbsp;aus fr\u00fcheren Zeiten. Nachdem es kaum Fotografien dar\u00fcber gibt, gibt es wenige Beweise. Wobei es gibt sie heute noch&#8230;.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Zumeist wurden sie nicht sehr weidm\u00e4nnisch gefangen<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der mystische Ruf der&nbsp;<strong>Seeforelle<\/strong>&nbsp;ist unter anderem dadurch begr\u00fcndet, dass gro\u00dfe Exemplare \u00fcblicherweise (ausgenommen zur Jagd z.B. auf Haseln und Lauben) ausschlie\u00dflich in gro\u00dfen Seetiefen leben und <strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">nur zur Laichzeit in die Fl\u00fcsse aufsteigen und somit f\u00fcr den Menschen sicht- und fang bar werden.<\/mark><\/strong>&nbsp;<strong>Nur in seltenen F\u00e4llen gelang es, mittels Netzen ein\u00adzelne dieser Gro\u00dfsalmoniden au\u00dferhalb der Laichzeit zu fangen.<\/strong>&nbsp;Von Seiten der Berufs\u00adfischer wurden kapitale Seeforellen aber als arge R\u00e4uber angesehen, die gro\u00dfe Sch\u00e4den an den Nutzfischbest\u00e4nden anrichten. Dies fand auch in der Gesetzgebung Ber\u00fccksichtigung: <br \/><br \/><strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Da nur w\u00e4hrend der Laichzeit deren gezielter Fang&nbsp;m\u00f6glich war, wurden die Schonzeiten ent\u00adsprechend der Gr\u00f6\u00dfe formuliert. In einer \u201eVerordnung zum&nbsp;Fischereigesetz vom 2. Mai 1895&nbsp;f\u00fcr das Erzherzogtum \u00d6sterreich ob der Enns&#8220; hei\u00dft es im Artikel II zu \u00a7 38 hinsichtlich der Schonzeit:&nbsp;\u201eF\u00fcr Seeforellen (Lachse) (Trutta lacustris) unter 5 kg vom 1. October bis 15. December.&#8220; Somit war es erlaubt, Exemplare die schwerer als 5 kg waren, auch innerhalb der Laichzeit zu entnehmen.<\/mark><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diese Bestimmung dr\u00fcckt die damalige Ein\u00adsch\u00e4tzung der gro\u00dfw\u00fcchsigen Seeforellen aus. Einerseits betrachtete man sie als wertvollen und begehrten Speisefisch und Gesundheits\u00adpolizei zur Bestandsregulierung der Friedfische, andererseits war man der Ansicht, da\u00df zu gro\u00dfe Exemplare \u201eviel mehr sch\u00e4dlich als n\u00fctzlich&#8220; seien. Dies zeigt sich auch <span style=\"color: #99cc00;\"><strong>am Beispiel des Attersees, von dem anno 1892 in den \u201eMittheilungen des \u00f6sterreichischen Fischerei-Vereines&#8220; berichtet wird: \u201eDie massenhaft vorhandenen 20 bis 25 kg schweren Seeforellen treiben ziemlich unbehelligt ihr Unwesen<\/strong><\/span> und f\u00fcgen der Fischproduktion einen unberechenbaren Schaden zu, indem ihnen die sch\u00f6nsten und edelsten Fische im Gewichte von 5 kg und dar\u00fcber zum Opfer fallen. H\u00e4ufig kommen tote und angebissene Fische an den Wasserspiegel empor, welche die Existenz dieser Piraten best\u00e4tigen.&#8220; <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn auch aus heutiger Sicht der damalige Fischbestand als hervorragend ein\u00adzustufen ist, so beklagte man sich doch in jener Zeit schon \u00fcber r\u00fcckl\u00e4ufige Fangergebnisse. Deren Ursachen sah man nicht nur in den r\u00e4uberischen Grundforellen, sondern auch in der wellenverursachenden und damit laich\u00adzerst\u00f6renden Dampfschifffahrt, in der parzellen\u00adweisen Aufsplitterung der Bewirtschaftung sowie in zu engmaschigen Netzen. Auch mangelnde Besatzma\u00dfnahmen wurden ange\u00adf\u00fchrt. Unter anderem kam es deshalb zur Forderung nach der Verwendung gro\u00dfmaschiger Grundnetze, um den Gro\u00dfforellen (die hin und wieder ein Gewicht von \u00fcber 30 kg erreichten) endlich \u201eHerr zu werden&#8220;.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Ischler Original und Fischereiaufsicht Hubert Kerschbaum<\/h2>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"557\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/HAH_Expor-33-7.jpg\" alt=\"HAH_Expor-33-7\" class=\"wp-image-1738\" style=\"aspect-ratio:1.435897435897436;width:866px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/HAH_Expor-33-7.jpg 800w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/HAH_Expor-33-7-300x208.jpg 300w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/HAH_Expor-33-7-680x473.jpg 680w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Interessant ist die Tatsache, dass man 1879 die Anzahl der im Attersee vorhandenen Fischarten anl\u00e4sslich des 1. \u00d6sterr. Fischereitages von 20 auf 24 erh\u00f6hte. Man setzte kalifornische Lachse, Madiie-Mar\u00e4nen, Huchen und vom Direktor der kaiserlichen Fischzuchtanstalt in H\u00fcningen stammende Aalbrut ein. In einem Vortrag betonte ebendieser Direktor namens H. Haak die Wichtigkeit der Verbreitung des Aales aus der Rhone. Aus heutiger Sicht kurios, hat man doch gleichzeitig die als Laichr\u00e4uber ber\u00fcchtigte Aalrutte rigoros dezimiert, wo immer man ihr habhaft werden konnte.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"400\" height=\"593\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/HAH_Expor-33-8.jpg\" alt=\"HAH_Expor-33-8\" class=\"wp-image-1739\" style=\"width:486px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/HAH_Expor-33-8.jpg 400w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/HAH_Expor-33-8-202x300.jpg 202w\" sizes=\"auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">1876 Seeforelle aus dem Wolfgangsee mit 33 Kg<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Doch nun wieder zur\u00fcck zu den Seeforellen: <strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">1876 wurde am Wolf\u00adgangsee eine \u201eLachsforelle&#8220; mit einem Gewicht von 33 kg von Fischmeister H\u00f6plinger mit dem gro\u00dfen Zugnetz gefangen<\/mark><\/strong> und an den Wiener Deli\u00adkatessenh\u00e4ndler Sacher verkauft. <strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Heute besch\u00e4ftigt sich Nikolaus H\u00f6plinger, ein direkter Nachkomme dieser Fischerdynastie, mit der Auf\u00adzucht von Seeforellen.<\/mark><\/strong><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die Grundlsee Seeforelle<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Grundlsee weist nach wie vor einen guten Seeforellenbestand auf (siehe dazu auch den Artikel von Wolfgang L. R. Ecke Seite 34-58 in diesem Heft), in fr\u00fcherer Zeit war er hervorragend. Zeugnis davon gibt beispielsweise ein eindrucksvolles Pr\u00e4parat, das im Wohnhaus vom Fischereip\u00e4chter der Koppen Traun, Herbert Grill, zu bestaunen ist. Nat\u00fcrlich lie\u00dfe sich die Liste doku\u00admentierter Seeforellenf\u00e4nge aus den verschiedenen Seen des Voralpen- und Alpengebietes noch lange fortsetzen (z.B. aus dem K\u00f6nigssee). Intensiv mit der Seeforellenzucht besch\u00e4ftigt sich \u00fcbrigens auch der bayerische Fisch-Z\u00fcchter Karl Kreissig, der daf\u00fcr die urspr\u00fcnglich aus dem Chiemsee stammenden gro\u00dfw\u00fcchsigen Walchensee-Forellen verwendet (vgl. Traun-Journal Nr. 5).<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"400\" height=\"593\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/HAH_Expor-33-9.jpg\" alt=\"HAH_Expor-33-9\" class=\"wp-image-1740\" style=\"width:424px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/HAH_Expor-33-9.jpg 400w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/HAH_Expor-33-9-202x300.jpg 202w\" sizes=\"auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die Traunsee Seeforelle<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Falle des Traunsees kam ein Teil zum Ablaichen in den Seeausrinn unterhalb von Gmunden (vgl. Traun-Journal Nr. 3) und sorgte dort f\u00fcr Aufregung bei zuf\u00e4llig ins Wasser blickenden Passanten. <strong><span style=\"color: #99cc00;\">Der Gro\u00dfteil der Seeforellen zog aber zur Fortpflanzung nach oben in die Ebenseer Traun.<\/span><\/strong> Dies ist \u00fcbrigens auch in einem Artikel von Dr. Eduard Clodi, Pr\u00e4sident des O\u00d6. Landesfischereivereines, aus dem Jahr 1912 nachzulesen: <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eIn der Laichzeit ziehen die gro\u00dfen Exemplare zur Traunm\u00fcndung und gehen dann Traun aufw\u00e4rts. Es wurden dabei entsprechend weitmaschige Lachsgarne verwendet, die teils auf den Seegrund gesetzt, teils mit Pr\u00fcgel schwebend eingesetzt wurden nach Art der Renkennetze.&#8220; Im Oktober brannten am Ebenseer Gestade die Fischerwachtfeuer, an welchen sich die Fischer&nbsp;w\u00e4rmten und von Zeit zu Zeit bei den Netzen Nachschau hielten. Bedauernd stellte Dr. Clodi fest, dass im Gegensatz zu den Flu\u00dff\u00e4ngen hier eine Eigewinnung von den gefangenen See\u00adforellen nicht stattfand, da oft getrennt\u00adgeschlechtliche Exemplare gleichzeitig nicht vorhanden waren. Zu diesem Zwecke w\u00e4re es erforderlich gewesen, zur Aufbewahrung einen sehr gro\u00dfen Beh\u00e4lter in Ebensee zu errichten.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"295\" height=\"280\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/HAH_Expor-33-3.jpg\" alt=\"HAH_Expor-33-3\" class=\"wp-image-1732\" style=\"width:348px;height:auto\"\/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Von den Flussfischen wurde manchmal beklagt, dass durch die zahlreichen Netze ein Aufsteigen der Seeforellen vom Traunsee in die Traun nahe\u00adzu unm\u00f6glich gemacht werde. Diese Bedenken fanden dann in der Fischereibetriebsordnung f\u00fcr den Traunsee von 1913 Ber\u00fccksichtigung, dessen \u00a7 9 der \u201eSeeforellenfang beim Traun Einfluss&#8220; lautete: \u201eF\u00fcr die Fischerei auf Seeforellen auch Seelachs genannt, w\u00e4hrend der Schonzeit&nbsp;von 1. Oktober bis 15. Dezember d\u00fcrfen nur Stellgarne von mindestens 90 mm Maschen\u00adweite, h\u00f6chstens 46 m L\u00e4nge und 5 m Tiefe verwendet werden. Diese Netze d\u00fcrfen nur rechts oder links vom Traun Einfluss in den See gesetzt werden. Kein Fischereirechtsinhaber darf mehr als vier Lachsforellennetze tief oder auf Pr\u00fcgel setzen. Den Fischereiberechtigten ist es zur Pflicht gemacht, die M\u00f6glichkeit, befruchtete Seeforelleneier zu erlangen, auszun\u00fctzen und die erhaltenen Eier an <strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">die vom Revierausschuss bestimmten Fischzuchtanlagen entgeltlich und unentgeltlich abzuliefern.&#8220;<\/mark><\/strong><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Fangmethoden<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Welche Methoden gab es nun zum Fang der bereits in den Fluss aufgestiegenen Fische? Man bediente sich hier vor allem beschwerter Stellnetze und Reusen, die in den Laichgr\u00fcnden positioniert wurden. Auch der Einsatz der heute streng verbotenen und verp\u00f6nten Rei\u00dfangel war damals keineswegs un\u00fcblich. <strong><span style=\"color: #99cc00;\">Die Seeforellen suchten nat\u00fcrlich immer wieder besonders gut geeignete Stellen f\u00fcr Zwecke des Ablaichens auf, in der Ischler Traun waren dies zum Beispiel beim <span style=\"color: #339966;\">Lachsstein<\/span> kurz unterhalb von Bad Ischl&nbsp;<\/span><\/strong><strong><span style=\"color: #99cc00;\">(noch 1962 wurde hier ein Exemplar von 21,5 kg gelandet), die <span style=\"color: #339966;\">Rettenbach-Einm\u00fcndung<\/span>, bei der <span style=\"color: #339966;\">Stadtbr\u00fccke in Bad Ischl<\/span>, unterhalb der <span style=\"color: #339966;\">Ein\u00adm\u00fcndung der Alten Traun (Kaiserstandbild)<\/span> so\u00adwie die <span style=\"color: #339966;\">Einm\u00fcndung des S\u00e4gem\u00fcllerbaches<\/span>. Die schwerste damals in der Traun gefangene See\u00adforelle wog um die 25 kg.&nbsp;<\/span><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Karl Loidl war w\u00e4hrend der Laichzeit st\u00e4ndig in den ihm zugeordneten Streckenabschnitten der Ebenseer bzw. Ischler Traun unterwegs, um Seeforellen zu orten und gegebenenfalls zu haken. Dabei standen ihm zumeist Gehilfen zur Seite, insbesondere nach dem Krieg, da er auf Grund seiner Kriegsverletzung kr\u00e4ftige M\u00e4nner zum Drillen und Landen der Fische ben\u00f6tigte. Auch unser Aufseher in Ebensee, Alfred Feichtinger, war in der 50er und 60er Jahren des \u00d6fteren mit dabei.&nbsp;Wie uns der erfahrene Fischmeister Sepp H\u00f6plinger erz\u00e4hlte, \u00fcberwanden die aufsteigen\u00adden Fische zum Teil sogar den wilden Lauffen und gelangten \u00fcber den Hallst\u00e4tter See hinaus bis in die Koppen Traun. Die Verwandtschaft mit&nbsp;den Lachsen wird hier augenscheinlich. Die Abfischung zwischen Steeg und Goisern erfolgte mit Stellnetzen beschwert mit Ketten. In Ab\u00adstimmung mit dem Klaus Meister wurde der Seeausrinn vor\u00fcbergehend abgesperrt und so der Wasserstand um 1\/2 Meter gesenkt. Nach Aussagen von Fischmeister H\u00f6plinger herrschte ein Mangel an Seeforellenmilchnern, weswegen auch m\u00e4nnliche Bachforellen zur Befruchtung der Eier herangezogen wurden. Die schwerste in diesem Streckenabschnitt gefangene Seeforelle wog 18 kg.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch in die Zubringerb\u00e4che stiegen Forellen zum Ablaichen auf, wie der Fang eines Rogners am 31. Oktober 1934 von 8,20 kg im <strong><span style=\"color: #99cc00;\">Miesenbac<\/span><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-light-green-cyan-color\">h<\/mark><\/strong> beweist.&nbsp;Der <strong><span style=\"color: #99cc00;\">Miesenbach, m\u00fcndet linksufrig oberhalb der Rudolfsbr\u00fccke in die Traun<\/span><\/strong>. &nbsp;\u00dcbrigens wurde dieser Fisch nach dem Abstreifen in der Anlage Steinkogl sechs Tage sp\u00e4ter mit einem Gewicht von 6,60 kg an Baron de Tuyll von St. Wolfgang verkauft.&nbsp;Die Tatsache, da\u00df auch in \u00e4lteren Schriften der Seeforellen-Bestand des Traunsees v\u00f6llig unter\u00adschiedlich einmal als \u201eschwach&#8220;, dann wieder als \u201egut bis sehr gut&#8220; bezeichnet wurde, spiegelt das st\u00e4ndige Auf und Ab der Populationsdichte.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image wp-image-1767\">\n<figure class=\"alignleft size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"2096\" height=\"800\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/HAH_Expor-33-28.jpg\" alt=\"HAH_Expor-33-28\" class=\"wp-image-1767\" style=\"width:847px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/HAH_Expor-33-28.jpg 2096w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/HAH_Expor-33-28-300x114.jpg 300w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/HAH_Expor-33-28-1024x390.jpg 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/HAH_Expor-33-28-680x259.jpg 680w\" sizes=\"auto, (max-width: 2096px) 100vw, 2096px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Die Ebenseer Traun, oberhalb der Rudolfs Br\u00fccke und M\u00fcndung des Miesenbach<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"558\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/HAH_Expor-33-10.jpg\" alt=\"HAH_Expor-33-10\" class=\"wp-image-1742\" style=\"width:856px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/HAH_Expor-33-10.jpg 800w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/HAH_Expor-33-10-300x209.jpg 300w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/HAH_Expor-33-10-680x474.jpg 680w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die Fischzuchten im Fischereirevier Oberes Salzkammergut<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Fischzucht in Ober\u00f6sterreich beschr\u00e4nkte sich in der damaligen Zeit nicht nur auf den \u201eGro\u00dfbetrieb&#8220; des Stiftes Kremsm\u00fcnster. Neben den Anlagen des k.k. Forst\u00e4rar gab es auch Versuche Privater in dieser Hinsicht. So zum Beispiel durch K\u00f6ttl zu Neukirchen bei Zipf, Schedl in Fischlham und den Ischler Verein f\u00fcr k\u00fcnstliche Fischzucht. Aber f\u00fcr uns besonders interessant ist die Nebent\u00e4tigkeit des Berg\u00adarbeiters Franz Rettenbacher, Ischl. <strong><span style=\"color: #99cc00;\">Neben sei\u00adnem anstrengenden Beruf gelang es diesem be\u00admerkenswerten Mann, am Sulzbach nach und nach auf seinem kleinen Anwesen eine muster\u00adg\u00fcltige Fischzuchtanlage aufzubauen.<\/span><\/strong><\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"400\" height=\"583\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/HAH_Expor-33-11.jpg\" alt=\"HAH_Expor-33-11\" class=\"wp-image-1743\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/HAH_Expor-33-11.jpg 400w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/HAH_Expor-33-11-205x300.jpg 205w\" sizes=\"auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Fischzuchtanlage am Sulzbach<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wer \u201eunseren&#8220; Sulzbach heute kennt, der kann sich nur wundern, dass hier vor knapp 150 Jahren eine Fischzuchtanlage bestanden hat. Denn das Sulzbach stellt sich jetzt im unteren Bereich als \u201eeint\u00f6niges, trapezf\u00f6rmiges Betongerinne&#8220; dar, mit dem Wasserbauingenieure scheinbar den Beweis antreten wollten, dass die \u201eGerade die k\u00fcrzeste Verbindung zweier Punkte ist&#8220; (Hans Eiber, Traun-Journal Nr. 7). Fischreich ist der Sulzbach allerdings auch heute noch, zumindest im Oberlauf.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Ischler Fischzucht von Franz Rettenbacher begann 1858<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Franz Rettenbacher begann 1858 im kleinen Stil mit dem Befruchten von einigen hundert Forellen\u00adeiern, die er nach der Ausbr\u00fctung in seinen eig\u00adenen Quellbach einsetzte. Da es hier zu gro\u00dfen Ausf\u00e4llen bzw. Abwanderungen in die Traun kam, beschloss er, die kleinen Fische mit k\u00fcnstlicher Nahrung in geschlossenen Beh\u00e4ltnissen aufzu\u00adf\u00fcttern. Die Erfolge zeigten sich auch bald, aber als die Fische ein Alter von 1 1\/2 Jahren erreicht hatten, starb die H\u00e4lfte davon ohne sichtbares&nbsp;Anzeichen einer Krankheit. Rettenbacher er\u00adkannte seinen Fehler darin, dass er die Fische \u201ezu gut&#8220; gef\u00fcttert hatte und reduzierte die Nahrungsmenge, woraufhin sich sofort Besser\u00adung einstellte. In den Jahren ab 1864 baute Rettenbacher seine Anlage kontinuierlich aus, 1870 erhielt er f\u00fcr seine vorz\u00fcgliche Arbeit von der ober\u00f6sterreichischen Landwirtschafts-Gesellschaft den 1. Staatspreis f\u00fcr k\u00fcnstliche Fischzucht 200 Gulden zuerkannt. Zu diesem Zeitpunkt bestand die Anlage aus zwei Bruth\u00fctten, f\u00fcnf Streckteichen, einem W\u00e4chterhaus und einer Schiffsh\u00fctte samt Schiff. Letzteres ben\u00f6tigte er f\u00fcr den unteren Teil des Altwassers, in dessen Eigentum er 1867 vom k.k. Forst\u00e4rar gegen teilweise Abtretung seines Forstnutz\u00adrechtes gekommen war.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Besonders gute Resultate erzielte Rettenbacher mit Saiblingen bzw. mit Bastarden aus Saibling-Eiern mit Bachforellenmilch befruchtet, w\u00e4hr\u00adend ihm Forellen gewisse Probleme bereiteten, deren Ursache er in der Fleischf\u00fctterung bzw. deren Unvertr\u00e4glichkeit mit anderen Fischen vermutete.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Woraus bestand eigentlich damals die Nahrung f\u00fcr die Fische? Anstatt der heute vorwiegend verwendeten Pellets, waren es noch etwas \u201edeftigere Happen&#8220;: im Fr\u00fchstadium der Ent\u00adwicklung Kalbsleber und Hirn, sp\u00e4ter Lungen, Ged\u00e4rme und sonstige billige Fleischabf\u00e4lle sowie Fleisch von geschlachteten Pferden. Auf den Zentner lebender Fische wurden t\u00e4glich rund 5 Pfund Futter verabreicht.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"400\" height=\"576\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/HAH_Expor-33-13.jpg\" alt=\"HAH_Expor-33-13\" class=\"wp-image-1745\" style=\"width:538px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/HAH_Expor-33-13.jpg 400w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/HAH_Expor-33-13-208x300.jpg 208w\" sizes=\"auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hochinteressant ist die Tatsache, dass ungef\u00e4hr zur gleichen Zeit im Offen See Experimente zur k\u00fcnstlichen Aufzucht des Rheinlachses (trutta salar) angestellt wurden.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"570\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/HAH_Expor-33-12.jpg\" alt=\"HAH_Expor-33-12\" class=\"wp-image-1744\" style=\"width:863px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/HAH_Expor-33-12.jpg 800w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/HAH_Expor-33-12-300x213.jpg 300w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/HAH_Expor-33-12-680x484.jpg 680w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Am Schusterbach vor der Miesenbach M\u00fchle<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Revierbruthaus bei der Miesenbach M\u00fchle<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Revierbruthaus bei der Miesenbach M\u00fchle wurde durch das Fischereirevier Oberes Salzkammergut (FROSKG), wegen seiner Quelle wieder reaktiviert und in Betrieb genommen.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1014\" height=\"770\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/image-45.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-21785\" style=\"width:835px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/image-45.png 1014w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/image-45-421x320.png 421w\" sizes=\"auto, (max-width: 1014px) 100vw, 1014px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Das Bruthaus in Lahnstein<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"650\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/image-46-1024x650.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-21787\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/image-46-1024x650.png 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/image-46-450x286.png 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/image-46-1536x975.png 1536w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/image-46-2048x1300.png 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">2019 wurde von Harald Eidinger und DI Karl Fehrer das Revier Brut Haus wieder reaktiviert. <\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"542\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Screenshot-2022-07-14-230904-1024x542.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-21788\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Screenshot-2022-07-14-230904-1024x542.jpg 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Screenshot-2022-07-14-230904-450x238.jpg 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Screenshot-2022-07-14-230904-1536x814.jpg 1536w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Screenshot-2022-07-14-230904-2048x1085.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Unterhalb der Miesenbach Quelle wurde bereits vor 150 Jahren ein Brut Haus in Betrieb genommen. <\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Urspr\u00fcnglich gab es auch eine <mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Fischzucht in der N\u00e4he des Frauenwei\u00dfenbaches (S\u00e4bel)<\/mark>, die bereits eingangs erw\u00e4hnte An\u00adlage in Steinkogl, dem heutigen FROSKG Brut Haus, nahe dem Miesenbach, sowie auch eine bei L\u00fcfteneck. Jedenfalls herrschte hier in den Jahren vor dem II. Weltkrieg rege Betriebsamkeit. So ist den Aufzeich\u00adnungen des Herrn Loidl beispiels\u00adweise zu entnehmen, dass allj\u00e4hrlich Forellenrogner sowie -milchner vom Schwarzenbach beim Offen See mit Netzen abgefischt wur\u00adden und zum Ablaichen in die <strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Fischzuchtanlage Steinkogl <\/mark><\/strong>kamen. Einige Tage sp\u00e4ter setzte man alle Fische wieder in den Schwarzenbach zur\u00fcck.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Selbstverst\u00e4ndlich wurden ebenso aus anderen Nebenb\u00e4chen der Traun sowie aus der Traun selber &#8211; speziell f\u00fcr die Anlage in Steinkogl -Mutterfische f\u00fcr Zuchtzwecke entnommen.<\/mark><\/strong> <\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"500\" height=\"402\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/HAH_Expor-33-16.jpg\" alt=\"HAH_Expor-33-16\" class=\"wp-image-1750\" style=\"width:536px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/HAH_Expor-33-16.jpg 500w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/HAH_Expor-33-16-300x241.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"263\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/MBM_BF_EIER_Screenshot-2022-07-14-235431-1024x263.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-21800\" style=\"width:846px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/MBM_BF_EIER_Screenshot-2022-07-14-235431-1024x263.jpg 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/MBM_BF_EIER_Screenshot-2022-07-14-235431-450x116.jpg 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/MBM_BF_EIER_Screenshot-2022-07-14-235431-1536x394.jpg 1536w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/MBM_BF_EIER_Screenshot-2022-07-14-235431-2048x526.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Fischzucht Steinkogel heute.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die in der Ischler Traun und Ebenseer Traun gefangenen Seeforellen wurden als Speisefische verkauft, in erster Linie war man aber am wertvollen Rogen interessiert, der in der Fischzuchtanlage Steinkogl f\u00fcr Brutzwecke Verwendung fand. Ein Rapport von Aufseher Loidl an F\u00fcrst Festetits vom Herbst 1935 gibt uns Auskunft dar\u00fcber, dass erh\u00f6hte Wasserst\u00e4nde fallweise zu Problemen f\u00fchrten: <strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">\u201eWeiter kann ich an Seine Durchlaucht berichten, dass heuer die Brutapparate nicht so stark belegt sind wie in den Vorjahren, indem wir im Monat Oktober wegen Hochwasser eine Woche verhindert waren, Mutterfische zu fangen.&#8220;<\/mark><\/strong> Im gleichen Bericht erw\u00e4hnt Hr. Loidl auch den Fang von drei <strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Seeforellen mit 18 kg (bei der Kesselbachbr\u00fccke), 12 kg und 12 1\/2 kg.<\/mark><\/strong> Die daraus entstandenen Br\u00fctlinge wurden an\u00adschlie\u00dfend wieder in gro\u00dfer Zahl in die Traun oder deren Nebenb\u00e4che eingebracht.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"500\" height=\"778\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/HAH_Expor-33-14.jpg\" alt=\"HAH_Expor-33-14\" class=\"wp-image-1746\" style=\"width:586px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/HAH_Expor-33-14.jpg 500w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/HAH_Expor-33-14-192x300.jpg 192w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Rapport von Aufseher Loidl an F\u00fcrst Festetits vom Herbst 1935<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Kaiserliche Hoheit Erz\u00adherzog Franz Salvator besichtigt Fischzucht<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hr. Loidl hielt auch regelm\u00e4\u00dfig F\u00fchrungen ab, insbesondere f\u00fcr F\u00f6rstersch\u00fcler aus Gmunden und Gebirgsbauernsch\u00fcler aus Bad Ischl. Ein\u00admal war sogar seine kaiserliche Hoheit Erz\u00adherzog Franz Salvator zu Gast und lie\u00df sich den Arbeitsablauf in der Fischzuchtanstalt erkl\u00e4ren.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Hegema\u00dfnahmen zwischen Kesselbach- und Rudolfs Br\u00fccke <\/h2>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"489\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/RudolfsBruecke_Screenshot-2022-07-14-234459-1024x489.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-21795\" style=\"width:845px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/RudolfsBruecke_Screenshot-2022-07-14-234459-1024x489.jpg 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/RudolfsBruecke_Screenshot-2022-07-14-234459-450x215.jpg 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/RudolfsBruecke_Screenshot-2022-07-14-234459-1536x733.jpg 1536w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/RudolfsBruecke_Screenshot-2022-07-14-234459-2048x977.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Im Hintergrund die Rudolfs Br\u00fccke, an der Miesenbach- und Schusterbach in die Ebenseer Traun M\u00fcnden.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Hegema\u00dfnahmen waren sehr umfangreich, es wurde intensiv auf Hechte, Wei\u00dffische und Aalrutten geangelt. So fing man etwa zwischen 14. J\u00e4nner und 14. Februar 1934 ganze 95 St\u00fcck Aalrutten im Gewicht von 43,45 kg. In den da\u00admals noch zahlreichen Altarmen der Traun, z.B. von der Kesselbachbr\u00fccke bis zur Rudolfs Br\u00fccke in Steinkogl kam es per Netz zu Abfischungen von Raubfischen, die er\u00adstaunlich hohe St\u00fcckzahlen brachten. So an einem Tag beispielsweise 27 Hechte und 93 Aitel.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"595\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Ebenseer-TraunScreenshot-2022-07-14-234337-1024x595.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-21793\" style=\"width:850px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Ebenseer-TraunScreenshot-2022-07-14-234337-1024x595.jpg 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Ebenseer-TraunScreenshot-2022-07-14-234337-450x262.jpg 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Ebenseer-TraunScreenshot-2022-07-14-234337-1536x893.jpg 1536w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Ebenseer-TraunScreenshot-2022-07-14-234337-2048x1191.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Ebenseer Traun bei der Rudolfs Br\u00fccke.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und auch der st\u00e4ndige \u201eKampf&#8220; gegen Fischfrevler beanspruchte einige Zeit. In den Zwischenkriegsjahren herrschte bekanntlich hohe Arbeitslosigkeit und Fleisch war f\u00fcr viele ein unerschwing\u00adlicher Luxus. So war die Versuchung gro\u00df, sich hin und wieder den Mittags\u00adtisch mit einem \u201eschwarz&#8220; erbeuteten Fisch aufzubessern. Von der k\u00fcnstlichen Fliege, \u00fcber die Legschnur bis zum Ger\u00adfischen sowie der Drahtschlinge fanden alle Methoden Anwendung. Die dabei Ertappten wurden angezeigt, dem Bezirks\u00adgericht in Bad Ischl oder dem Kreis\u00adgericht Wels zur Verhandlung vorgef\u00fchrt&nbsp;und mit bis zu 5 Wochen strengen Arrestes (inklusive verh\u00e4ngter Fasttage) bestraft. Karl Loidl f\u00fchrte dar\u00fcber ganz penible Aufzeich\u00adnungen &#8211; von der Aufgreifung bis zur Verur\u00adteilung der Schwarzfischer.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die Fliegenfischerei an der Ebenseer und Ischler Traun<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Gegensatz zur Gmundner Traun, wo es bereits seit dem 19. Jahrhundert m\u00f6glich war, gegen Entgelt eine Fischereierlaubnis zu erlan\u00adgen, gab es diese M\u00f6glichkeit zum Teil an der Ebenseer bzw. Ischler Traun lange Zeit noch nicht. <\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Exklusive, f\u00fcrstliche Fischerei an der Oberen Traun <\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">In den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts hatte F\u00fcrst Georg Festetits die Ebenseer bzw. ein St\u00fcck der Ischler Traun von den \u00d6sterreichischen Bundesforsten gepachtet.<\/mark><\/strong> Als zeitweilige Mit\u00adp\u00e4chter scheinen z.B. der Engl\u00e4nder M. A. Mac Donald, Baron Edgar von Spiegl, Generaldirektor Adolf Sonnenschein und Graf Stefan Szechenyi auf. <strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Zugang zur Fischerei hatten demnach nur der P\u00e4chter bzw. dessen Gro\u00dfteils adeligen G\u00e4ste.<\/mark><\/strong> Welche \u201eerlauchte&#8220; Gesellschaft damals an diesem Gew\u00e4sser fischte, soll folgende Aufz\u00e4hlung verdeutlichen: Prinz Georg und Prinzessin Antoinette F\u00fcrstenberg, Prinz Hohenlohe, Gr\u00e4fin di Zopola, Baronin Gautsch, Baronin und Baronesse Hatwanyi, Baronin Veronika Goldschmidt-Rothschildt, Baronin Kutschera , Oberst Chaplin, Exzellenz Selby, Baronesse Tuyll, und ein \u201eHotelier aus Frankreich&#8220; (Anmerkung der Autoren: wird Charles Ritz gewesen sein).<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"500\" height=\"503\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/HAH_Expor-33-17.jpg\" alt=\"HAH_Expor-33-17\" class=\"wp-image-1751\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/HAH_Expor-33-17.jpg 500w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/HAH_Expor-33-17-150x150.jpg 150w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/HAH_Expor-33-17-298x300.jpg 298w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Umgang mit den sogenannten \u201efeinen Herrschaften&#8220; pr\u00e4gte nat\u00fcrlich die Fischbegleiter der damaligen Zeit. So stellte Dr. Adolf St\u00f6lzle bereits in einem Artikel von 1912 fest, dass die Gebr\u00fcder Loidl \u201ehervorragende Fischbegleiter waren, denen ein h\u00f6fischer Schliff anhaftete&#8220;.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Fischerei nur mit Fischbegleiter (Lageltr\u00e4ger)<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dass es nat\u00fcrlich dennoch hin und wieder zu Unstimmigkeiten zwischen Gast und Lageltr\u00e4ger kam, beweist folgendes Ereignis vom Sommer 1922: Ein englischer \u201eGentleman&#8220; fischte in der Traun Strecke bei Ischl. Damals war ja noch die Verpflichtung f\u00fcr jeden Gastfischer vorhanden, einen Lageltr\u00e4ger mitzunehmen und nat\u00fcrlich daf\u00fcr auch zu bezahlen. Der Grund lag darin, dass die entnommenen Fische in lebendem Zustand abzuliefern waren. Nun war es diesem bedauernswerten Fischbegleiter passiert, dass &#8211; wohl aufgrund der sommerlichen Hitze &#8211; einige Exemplare im Lagel verendet waren. Laut Vorschrift war der Gastfischer nun verpflichtet,&nbsp;diese zu bezahlen. Der Engl\u00e4nder wollte aber partout nicht f\u00fcr den dadurch entstandenen Schaden aufkommen, riss das Lagel an sich und entleerte dessen Inhalt in die Traun, woraufhin es zu einem lauten Wortgefecht kam. Auch so mancher andere Gastfischer kehrte den hohen Herrn heraus, indem er die Begleitung f\u00fcr fr\u00fch\u00admorgens bestellte, dann aber selber erst um die Mittagszeit beim Fr\u00fchst\u00fcck erschien und zus\u00e4tz\u00adlich noch f\u00fcr die Wartezeit des Lageltr\u00e4gers nicht bezahlen wollte. Diese Vorf\u00e4lle sollen aber nicht dar\u00fcber hinwegt\u00e4uschen, dass in aller Regel das Verh\u00e4ltnis zwischen Gast und Guide reibungslos funktionierte. So wurde der Hinweis auf eine besonders interessante Stelle oder ein erfolgsgekr\u00f6nter Ratschlag bzgl. eines f\u00e4ngigen Fliegenmusters fallweise mit einem f\u00fcrstlichen Trinkgeld belohnt. Als besonders erfolgreiche Fliegenmuster galten damals f\u00fcr dieses Gew\u00e4sser \u00fcbrigens Red Spinner, March Brown, Wickhams Fancy und May Fly. <\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Guide Ausbildung &#8211; Lageltr\u00e4ger Schulung<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Ausbildung der im Salzkammergut t\u00e4tigen Lageltr\u00e4ger erfolgte \u00fcber Anordnung der Inspektion des staatlichen Fischereibetriebes in Gmunden. Der Unterrieht wurde von <strong>Oberfischmeister Anton H\u00f6plinger<\/strong> vorgenommen, welcher zu jener Zeit P\u00e4chter der Gmundner Traun und Eigent\u00fcmer des Hotels Marienbr\u00fccke war (siehe Traun-Journal Nr. l und 2). <strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Diese im Winter durch\u00adgef\u00fchrte, mehr als einw\u00f6chige theoretische und praktische Schulung war darauf ausgerich\u00adtet, aus den Aspiranten nicht nur Lagel- und Ruck\u00adsacktr\u00e4ger zu machen. Knotenkunde, Fliegen\u00adbinden, der Erwerb eingehender Kenntnisse der Fische und ihrer Lebensweise samt Fang\u00admethoden geh\u00f6rten mit zum Unterricht.<\/mark><\/strong><\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image size-full wp-image-1752\">\n<figure class=\"aligncenter is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"400\" height=\"565\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/HAH_Expor-33-18.jpg\" alt=\"HAH_Expor-33-18\" class=\"wp-image-1752\" style=\"width:659px;height:930px\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/HAH_Expor-33-18.jpg 400w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/HAH_Expor-33-18-212x300.jpg 212w\" sizes=\"auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Baronin Veronika Goldschmidt &#8211; Rothschild gl\u00fccklich \u00fcber den Fang einer Forelle von 2,2, Kg (1931)&nbsp;<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gefangen wurden vorwiegend \u00c4schen und Fo\u00adrellen, wobei darauf hinzuweisen ist, dass es auch in der damaligen Zeit etwas Besonderes war, mit der Fliege eine 2 oder 3 kg schwere Forelle zu \u00fcberlisten. Die \u201ezweistelligen&#8220; Gro\u00dfforellen waren nat\u00fcrlich \u00fcberwiegend den Berufs Fischern vorbehalten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Legend\u00e4r waren die <strong><span style=\"color: #99cc00;\">Seeforellen-F\u00e4nge mit der k\u00fcnstlichen Fliege an der Traun<\/span><\/strong>, insbesondere im Rahmen des Abendsprunges. Bereits in fr\u00fc\u00adherer Zeit erschienen entsprechende Fachartikel in Amerika, England, Frankreich und Deutsch\u00adland, welche dies bezeugen. Doch nicht nur die Verwendung k\u00fcnstlicher Fliegen f\u00fchrte zum Erfolg, so mancher bediente sich &#8211; teils mit un\u00adgew\u00f6hnlicher Taktik &#8211; auch deren nat\u00fcrlicher Vorbilder: Was heute eher zum Schmunzeln veranlasst, war damals vom bekannten Buch\u00adautor Dr. Karl Heintz in der 5. Auflage seines Werkes \u201eDer Angelsport im S\u00fc\u00dfwasser&#8220; durchaus als ernstzunehmender Tip gemeint. Er r\u00e4t dem Leser, die Fischerei auf Seeforellen am Hallst\u00e4tter See einmal mit der \u201eBlowline&#8220; zu versuchen: \u201eMan bedient sich hierzu einer m\u00f6glichst leichten aber nahezu 5 m langen Gerte, einer viel Schnur fassenden Rolle, eines 2 m 70 langen Zuges aus feinstem Stahl hergestellter Haken. Man k\u00f6dert an den Einzelhaken eine Anzahl nat\u00fcrlicher Maifliegen und l\u00e4sst sich so rudern, dass man den Wind im R\u00fccken hat. Man \u00fcberl\u00e4sst es dem Wind, wie auch der Name der Methode&nbsp;besagt, die Fliegen auf den Wasser\u00adspiegel zu &#8218;wehen&#8216;.&#8220;<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"400\" height=\"616\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/HAH_Expor-33-19.jpg\" alt=\"HAH_Expor-33-19\" class=\"wp-image-1755\" style=\"width:524px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/HAH_Expor-33-19.jpg 400w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/HAH_Expor-33-19-194x300.jpg 194w\" sizes=\"auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Charles Ritz Ende der 50er Jahre im Salzkammergut<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hochinteressant ist auch die Tat\u00adsache, dass der franz\u00f6sische Hotelier und Fliegenfischer Charles Ritz Ende der 50er Jahre am Hallst\u00e4tter See Wurf\u00addemonstration abgehalten hat. Zustande gekommen war dies durch die Vermittlung von Fischmeister Sepp H\u00f6plinger, der Hans Gebetsroither gut kannte. Er bat seinen Freund, als besondere Attraktion f\u00fcr den neugegr\u00fcndeten Fischerei\u00adverein Hallstatt den ber\u00fchmten Ruten- und Wurfenthusiasten Charles Ritz f\u00fcr eine Demonstra\u00adtion zu gewinnen. Extra f\u00fcr dieses Ereignis wurde ein spezielles Flo\u00df samt Podest Aufbau errichtet, wel\u00adches in einer Bucht des Sees verankert wurde. Charles Ritz platzierte sich auf dem Podest und erkl\u00e4rte vor zahlreichem Publikum einige Wurf\u00advarianten in Theorie und Praxis.&nbsp;<strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Nur den Allerwenigsten ist bekannt, dass im Jahr 1958 die amerikanische Fliegenfischerlegende <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Lefty_Kreh\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Bernhard \u201eLefty&#8220; Kreh<\/a> mit General Arthur mc. an der Ischler Traun Fliegenfischen war.<\/mark><\/strong><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">General Pool<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gleich unterhalb der Rettenbach M\u00fcndung in die Ischler Traun gibt es auch heute noch den &#8222;Generals Pool&#8220;, benannt nach <strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">General MacArthur<\/mark><\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"662\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/GeneralsPool_Screenshot-2022-07-15-003814-1024x662.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-21814\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/GeneralsPool_Screenshot-2022-07-15-003814-1024x662.jpg 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/GeneralsPool_Screenshot-2022-07-15-003814-450x291.jpg 450w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/GeneralsPool_Screenshot-2022-07-15-003814-1536x993.jpg 1536w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/GeneralsPool_Screenshot-2022-07-15-003814-2048x1324.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Der &#8222;Generals Pool&#8220;, wie er unter einheimischen Fliegenfischerkreisen bekannt ist. <\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Fangverzeichnis 1935 und 1936<\/h2>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"400\" height=\"667\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/HAH_Expor-33-20.jpg\" alt=\"HAH_Expor-33-20\" class=\"wp-image-1756\" style=\"width:818px;height:1364px\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\"> Liste der P\u00e4chter, G\u00e4ste und gefangenen Fische von 1935aus der Ebenseer Traun.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Gasthaus Steinkogl Treffpunkt der fischenden Aristokratie<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Crystal, vor\u00fcbergehender P\u00e4chter eines Teilst\u00fcckes der Ischler Traun, dort gefischt hat. Er zeigte sich sehr beeindruckt von den sch\u00f6nen Bachforellen und \u00c4schen, die dieser Fluss beherbergt.&nbsp;Unterhalb der \u00fcber die Ebenseer Traun f\u00fchren\u00adden Rudolfs Br\u00fccke gelegen, befindet sich das heute nur noch zeitweise ge\u00f6ffnete <strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Gasthaus Steinkogl<\/mark><\/strong>, seinerzeit ein gern aufgesuchter Treffpunkt der fischenden und nicht-fischenden Aristokratie. <strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Bereits Kaiser Franz Joseph legte bei seiner allj\u00e4hrlichen Reise von Wien zu seiner Sommerresidenz in Bad Ischl in dieser bereits im 14. Jahrhundert erstmals erw\u00e4hnten Taverne Zwischenstopp ein. <\/mark><\/strong>Ebenso labte sich hier hin und wieder Herzog Albrecht von Bayern. \u00dcbrigens war sp\u00e4ter auch der Schweizer Victor Tisi gerne zu Gast im Gasthaus Steinkogl, der ja (siehe Traun-Journal Nr. 5) Mitglied des Ritz&#8217;schen Fario-Clubs gewesen ist. Die leb\u00adhaften Schilderungen der Besitzerin, Toni Wimmer, geben Zeugnis von der gro\u00dfen Tra\u00addition dieses Hauses. Ihren Angaben zufolge stand das Fischrecht der Traun Strecke vom \u201eSchatzlpolster&#8220;, nahe des heutigen Ebenseer Sportplatzes, bis zur M\u00fcndung vom Frauenwei\u00dfenbach einst in dessen Eigentum.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"500\" height=\"386\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/HAH_Expor-33-22.jpg\" alt=\"HAH_Expor-33-22\" class=\"wp-image-1758\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/HAH_Expor-33-22.jpg 500w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/HAH_Expor-33-22-300x231.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n<div class=\"wp-block-image wp-image-1763\">\n<figure class=\"aligncenter size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"450\" height=\"338\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/HAH_Expor-33-25-e1545326345833.jpg\" alt=\"HAH_Expor-33-25\" class=\"wp-image-1763\" style=\"width:818px;height:611px\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Anwesen Steinkogl 2010&nbsp;<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"732\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/image-47-1024x732.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-21803\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/image-47-1024x732.png 1024w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/image-47-447x320.png 447w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/image-47-1536x1099.png 1536w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/image-47-2048x1465.png 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Visite im Frauenweissenbach, einen Ebenseer Traun Zubringer und im Hintergrund der Feuerkogel.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Frauenweissenbach &#8211; Gimbach und Rettenbach<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die wichtigen Zubringerb\u00e4che der Oberen Traun, unterhalb von Bad Ischl sind er rechtsufrige Rettenbach, Frauenweissenbach mit den Gimbach. 1967 erschien das Buch \u201e<a href=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/?p=1881\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Nass und Trocken<\/a>&#8220; vom Ischler Zahnarzt Dr. Hans Kellner alias Hans Anders welches sehr interessante Details \u00fcber die damalige Sportfischerei an Traun und Nebengerinnen (z.B. Gimbach) beinhaltet. Mehrmals lobende Erw\u00e4hnung finden darin das&nbsp;Ischler Original Hubert Kerschbaum, der ein \u00fcberaus umsichtiger Guide war, sowie Apotheker Mag. Ernst Hrovath, ein passionierter Gimbach-und Rettenbach-Liebhaber.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"281\" height=\"397\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/HAH_Expor-33-23.jpg\" alt=\"HAH_Expor-33-23\" class=\"wp-image-1759\" style=\"width:397px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/HAH_Expor-33-23.jpg 281w, https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/HAH_Expor-33-23-212x300.jpg 212w\" sizes=\"auto, (max-width: 281px) 100vw, 281px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ganz der gro\u00dfen Tradition des Flusses ver\u00adpflichtet sehen sich die heutigen P\u00e4chter der Ebenseer Traun, Ischler Traun und der Goiserer Traun, in Zusammenarbeit mit den \u00d6BF und dem Fischereirevier Oberes Salzkammergut (FROSKG). Bedauerlicherweise haben sich die Rahmenbedingungen in den letzten Jahrzehnten nicht gerade zum Positiven ge\u00ad\u00e4ndert, aufsteigende Seeforellen sind heute, aus vielerlei Gr\u00fcnden, ein seltenes Bild geworden.&nbsp;Dennoch werden massive Anstrengungen unter\u00adnommen, durch entsprechende Bewirtschaf\u00adtungsma\u00dfnahmen und auch gezielt ausgespro\u00adchener Kritik Verbesserungen zu erzielen. Damit im Bereich der Seeforellen hier auch nachhaltige Erfolge erkennbar werden, bedarf es aber mit Sicherheit eines langj\u00e4hrigen, konsequent verfolgten Fischerei-Managements. Eine heraus\u00adfordernde Aufgabe, der wir uns gerne stellen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Quellennachweis<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Autoren im Traun Journal Nr. 8: Albert Pesendorfer und Michael Sch\u00fctzinger<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Herzlichen Dank f\u00fcr die Bereitstellung der Tageb\u00fccher von Karl Loidl sowie von Photo-Material an Hrn. Heinrich Bruckbacher, Strobl und Fr. Romana Loidl, Ebensee<\/li>\n\n\n\n<li>Brief von Bernhard \u201eLefty&#8220; Kreh an Roman Moser vom 26.11.1994<\/li>\n\n\n\n<li>Bewirtschaftung freier Gew\u00e4sser (1913); in: Oesterreichische Fischerei-Zeitung; Wien 15. Oktober 1913<\/li>\n\n\n\n<li>Doljan (1920) Emil; Die Seeforelle (Seelachs) (Trutta lacustris) und ihre wirtschaftliche Bedeutung &#8211; Teil I und II; in: Oesterreichische Fischerei-Zeitung; Wien 1. und 15. J\u00e4nner 1920<\/li>\n\n\n\n<li>Woerz (1927) Hans; Die Lebensweise, Fang und Aufzucht der Seeforellen am Attersee &#8211; Teil I bis III; in: Oesterreichische Fischerei-Zeitung; Wien 1. J\u00e4nner, 15. J\u00e4nner und 1. Februar 1927<\/li>\n\n\n\n<li>Anders (1967) Hans; Nass und Trocken; Paul Parey, Hamburg Berlin 1967<\/li>\n\n\n\n<li>Angerm\u00fcller (1897) Ferdinand; Die alten Fischerei\u00adverordnungen des Gmundner- oder Traunsees; in: Mittheilungen des \u00f6sterr. Fischerei-Vereines; Wien 1897<\/li>\n\n\n\n<li>Clodi (1912) Eduard; Seeforellen-, Saibling- und Hechtfang am Traunsee; in: Oesterreichische Fischerei-Zeitung; Wien 1912<\/li>\n\n\n\n<li>Chronik der Graf Festetits&#8217;schen Fischerei, Ebensee, Ober\u00f6sterreich und zwei Dienstb\u00fccher von Hrn. Karl Loidl aus den 30er und 40er Jahren des 20. Jhdt.<\/li>\n\n\n\n<li>Die Sportfischerei in den \u00d6sterreichischen Alpenl\u00e4ndern; k.k. Ackerbauministerium (Hrsg.), Wien 1913<\/li>\n\n\n\n<li>Fischerei einst und jetzt (1983); Amt der NO Landes\u00adregierung, Wien 1983<\/li>\n\n\n\n<li>Fischereigesetz vom 2. Mai 1895 f\u00fcr das Erzherzogtum Oesterreich ob der Enns mit den Verordnungen der k.k. Statthalterei vom 19. Dezember 1896; k.k. Hofdruckerei Joh. Feichtingers Erben, Linz 1897<\/li>\n\n\n\n<li>Fuchs (1888) Josef; Bericht \u00fcber Versuche der k\u00fcnstlichen Ausbr\u00fctung von Renken und Seeforellen am Traunsee; in: Mittheilungen des \u00f6sterr. Fischerei-Vereines; Wien 1888<\/li>\n\n\n\n<li>Gro\u00dfbauer (1881) Ernst Edler von Waldst\u00e4tt; Die Fischerei im ober\u00f6sterreichischen und steierm\u00e4rkischen Salz\u00adkammergute; in: Mittheilungen des \u00f6sterr. Fischerei-Vereines; Wien 1881<\/li>\n\n\n\n<li>Hawlitschek (1888) August; Der St. Wolfgangsee im ober\u00ad\u00f6sterreichischen Salzkammergute; in: Mittheilungen des \u00f6sterr. Fischerei-Vereines; Wien 1888<\/li>\n\n\n\n<li>Hawlitschek (1892) August; Der Attersee in Ober\u00ad\u00f6sterreich; in: Mittheilungen des \u00f6sterr. Fischerei-Vereines; Wien 1892<\/li>\n\n\n\n<li>Heintz (1922) Karl; Der Angelsport im S\u00fc\u00dfwasser; 5. Auflage; Verlag R. Oldenburg, M\u00fcnchen und Berlin 1922<\/li>\n\n\n\n<li>Marchetti-Venier (1999) Heinrich; Zur Geschichte der Fischerei an der \u201eOberen Traun&#8220;; Traun-Journal Nr. 7 (1999)<\/li>\n\n\n\n<li>Milborn (1887) Victor von; Bemerkungen, W\u00fcnsche und Anregungen zu dem im h. ob. Ost. Landtage als Regierungsvorlage eingebrachten Entwurfe eines neuen Fischerei-Gesetzes g\u00fcltig f\u00fcr das Erzherzogtum Oesterreich ob der Enns; Joh. Habacher, Gmunden 1887<\/li>\n\n\n\n<li>Neresheimer (1928) Eugen, Ruttner F.; Eine fischereibiolo\u00adgische Untersuchung am Traunsee; in: Zeitschrift f\u00fcr Fischerei und deren Hilfswissenschaften, Band XXVI Heft 4; Verlag von J. Neumann, Neudamm und Berlin 1928<\/li>\n\n\n\n<li>Peyrer (1874) Carl; Fischereibetrieb und Fischereirecht in \u00d6sterreich; k.k. Hof- und Staatsdruckerei, Wien 1874<\/li>\n\n\n\n<li>St\u00f6lzle (1910) Adolf; Drei Perlen unter den \u00f6sterreichi\u00adschen Salmoniden W\u00e4ssern; in: Oesterreichische Fischerei-Zeitung; Wien 1910<\/li>\n\n\n\n<li>St\u00f6lzle (1912) Adolf; Die Fischbegleiter in den \u00e4rarischen Fischerei-Revieren; in: Oesterreichische Fischerei-Zeitung; Wien 1912<\/li>\n\n\n\n<li>Traun-Journale Nr. l bis Nr. 7 (1993-1999), div. Autoren<\/li>\n\n\n\n<li>M\u00fcndliche Erz\u00e4hlungen von Fischmeister Sepp H\u00f6plinger, Alfred Feichtinger, Stefanie Selig, Dr. Hubert Kerschbaum, Antonia Wimmer, G\u00fcnther Platzer, Hans Pfifferling, Ing. Hubert Aitenbichler, Heinrich Bruck\u00adbacher, Romana Loidl, Alfred Fischer, Herbert Grill, Karl Loidl jun., Wolfgang Traw\u00f6ger und Dkfm. Gerhard Weiss<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Weitere Informationen<\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-fischereimanagement-salzkammergut wp-block-embed-fischereimanagement-salzkammergut\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"5oOKWOEC4Y\"><a href=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/?p=617\">BESTANDSKONTROLLE SULZBACH (2012)<\/a><\/blockquote><iframe loading=\"lazy\" class=\"wp-embedded-content\" sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" style=\"position: absolute; visibility: hidden;\" title=\"&#8222;BESTANDSKONTROLLE SULZBACH (2012)&#8220; &#8211; Fischereimanagement Salzkammergut\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/?p=617&#038;embed=true#?secret=kHONxSwD8I#?secret=5oOKWOEC4Y\" data-secret=\"5oOKWOEC4Y\" width=\"600\" height=\"338\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\"><\/iframe>\n<\/div><figcaption class=\"wp-element-caption\">Hier versuchen wir, die Fischfauna zur Charakterisierung der Lebensraumverh\u00e4ltnisse und vor allem der morphologischen Situation unserer Pachtgew\u00e4sser zu erheben. Die \u00f6kologische Bewertung unser Gew\u00e4sser, Traun, Sulzbach und Kaltenbach erfolgt entsprechend den Untersuchungen und Bewertung des Zustandes anhand der Fischfauna die wir durch Bestandsaufnahmen ermitteln. Auch in der EU-Wasserrahmenrichtlinie (2000) wird die Fischfauna als der wesentliche Indikator f\u00fcr den hydromorphologischen Zustand eines Gew\u00e4ssers sowie hinsichtlich der Kontinuums Verh\u00e4ltnisse definiert.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-fischereimanagement-salzkammergut wp-block-embed-fischereimanagement-salzkammergut\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"KyjXgOLKsD\"><a href=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/?p=571\">SCHWARZE BACHFORELLE<\/a><\/blockquote><iframe loading=\"lazy\" class=\"wp-embedded-content\" sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" style=\"position: absolute; visibility: hidden;\" title=\"&#8222;SCHWARZE BACHFORELLE&#8220; &#8211; Fischereimanagement Salzkammergut\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/?p=571&#038;embed=true#?secret=kbWpT4aHxQ#?secret=KyjXgOLKsD\" data-secret=\"KyjXgOLKsD\" width=\"600\" height=\"338\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\"><\/iframe>\n<\/div><figcaption class=\"wp-element-caption\">Wer noch weis, wieviel Bachforellen es fr\u00fcher an der Ischler Traun gab, f\u00fcr den trifft hier der Satz zu:&nbsp;<strong>\u201eFr\u00fcher war alles besser\u201c<\/strong>! Hier habe ich einen Bericht aus meiner alten Homepage \u00fcbernehmen m\u00fcssen, da die Situation nach wie vor markant und aktuell ist und an L\u00f6sungen gesucht wird, die Bachforelle wieder in die Ischler Traun zu bekommen. Im den alten Pachtvertr\u00e4gen war es durchaus \u00fcblich, dass ein Pflichtbesatz vorgegeben war, ausschlie\u00dflich mit Bachforellen. Seit 2010 machen wir jedoch keine Bachforellen \u2013 Besatzma\u00dfnamen mehr. Wir haben viel probiert, unterschiedliche Z\u00fcchter, Wildbesatz auch mit&nbsp;<strong>\u201eBlauer Punkt Markierung\u201c,<\/strong>&nbsp;um einen Nachweis \u00fcber den Verbleib zu bekommen. Alle Bem\u00fchungen sind jedoch gescheitert.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-fischereimanagement-salzkammergut wp-block-embed-fischereimanagement-salzkammergut\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"GvhVhmINpq\"><a href=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/?p=788\">BACHFORELLEN SCHREIEN NICHT<\/a><\/blockquote><iframe loading=\"lazy\" class=\"wp-embedded-content\" sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" style=\"position: absolute; visibility: hidden;\" title=\"&#8222;BACHFORELLEN SCHREIEN NICHT&#8220; &#8211; Fischereimanagement Salzkammergut\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/?p=788&#038;embed=true#?secret=owcEVfuI1t#?secret=GvhVhmINpq\" data-secret=\"GvhVhmINpq\" width=\"600\" height=\"338\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\"><\/iframe>\n<\/div><figcaption class=\"wp-element-caption\">Generell schreien Fische ja leider nicht! Sonst w\u00fcrde es ab und zu ja ordentlich laut zugehen, an unseren Fl\u00fcssen und B\u00e4chen und es w\u00fcrde viele Beschwerden \u00fcber L\u00e4rmbel\u00e4stigung geben. Fische mag Frau und Herr \u00d6sterreich ab und zu, zum Essen. Wobei in \u00d6sterreich ja nur 7,3 Kg Fisch pro Kopf&nbsp;gegessen werden. In Deutschland sind es immerhin 15,3 kg\/Kopf, die hier im Jahr verzehrt werden. Ansonst hat man ja diese glitschigen, zappelnden Wesen nicht so gern. Wenn sie Tot am Ufer liegen, stinken sie ja auch noch f\u00fcrchterlich. Streicheln kann man sie auch nicht. Daher ist es nicht verwunderlich, wenn in den Gew\u00e4ssern vor unserer Haust\u00fcr, so still und heimlich so manche Fischart einfach verschwindet ohne das es jemand bemerkt.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-fischereimanagement-salzkammergut wp-block-embed-fischereimanagement-salzkammergut\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"sSj0rbftN3\"><a href=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/?p=8857\">EBENSEER TRAUN &#038; ZUBRINGER<\/a><\/blockquote><iframe loading=\"lazy\" class=\"wp-embedded-content\" sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" style=\"position: absolute; visibility: hidden;\" title=\"&#8222;EBENSEER TRAUN &#038; ZUBRINGER&#8220; &#8211; Fischereimanagement Salzkammergut\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/?p=8857&#038;embed=true#?secret=dezMcXN5kD#?secret=sSj0rbftN3\" data-secret=\"sSj0rbftN3\" width=\"600\" height=\"338\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\"><\/iframe>\n<\/div><figcaption class=\"wp-element-caption\">Tosende Gebirgsb\u00e4che, spektakul\u00e4re Flussl\u00e4ufe oder kristallklare Seen: Fischen im Salzkammergut Gew\u00e4ssern wird von Anglerinnen und Anglern aus aller Welt seit \u00fcber 100 Jahren gesch\u00e4tzt. Zahlreiche der sch\u00f6nsten Fischereireviere des Landes befinden sich im Besitz der&nbsp;<strong>\u00d6sterreichischen Bundesforste<\/strong>&nbsp;(\u00d6Bf). Eine nachhaltige Bewirtschaftung, die \u00f6kologische Ziele mit gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Interessen in Einklang bringt, ist in enger Zusammenarbeit mit den Fischereip\u00e4chtern und dem \u201e<strong>Fischereirevier Oberes Salzkammergut<\/strong>\u201c (FROSKG) dabei oberstes Prinzip. Viele der \u00d6Bf-Fischereireviere sind verpachtet und bei einigen werden, je nach Revier und P\u00e4chter, Jahres-, Wochen- oder Tageslizenzen angeboten. Nachfolgend eine Zusammenfassung aus Sicht vom \u201e<strong>Fischereirevier Oberes Salzkammergut<\/strong>\u201c (FROSKG) \u00fcber die Gew\u00e4sser am \u201eunteren Ende\u201c vom Fischereirevier, bevor dieses in das \u201eRevier Traunsee\u201c \u00fcbergeht.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-fischereimanagement-salzkammergut wp-block-embed-fischereimanagement-salzkammergut\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"6ZxeHngneH\"><a href=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/?p=10812\">BRUTHAUS MIESEN BACH M\u00dcHLE<\/a><\/blockquote><iframe loading=\"lazy\" class=\"wp-embedded-content\" sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" style=\"position: absolute; visibility: hidden;\" title=\"&#8222;BRUTHAUS MIESEN BACH M\u00dcHLE&#8220; &#8211; Fischereimanagement Salzkammergut\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/?p=10812&#038;embed=true#?secret=T019jEXCYe#?secret=6ZxeHngneH\" data-secret=\"6ZxeHngneH\" width=\"600\" height=\"338\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\"><\/iframe>\n<\/div><figcaption class=\"wp-element-caption\">Das Projekt zur genetischen Sicherung und Wiederverbreitung bedrohter heimischer, selbstreproduzierender Fischarten im Oberen Salzkammergut wird nach einer Abstimmung im Dezember 2019, zwischen DI Karl Feherer, Harald Eidinger und Heimo Huber beschlossen. Mit dem Besitzer (P\u00e4chter) der Miesen Bach M\u00fchle, der auch den Miesen Bach und das Brut Haus bewirtschaftet, konnten wir eine Abstimmung f\u00fcr die Nutzung treffen.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-fischereimanagement-salzkammergut wp-block-embed-fischereimanagement-salzkammergut\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"fFLqlUWi3C\"><a href=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/?p=10512\">ANNO DAZUMAL<\/a><\/blockquote><iframe loading=\"lazy\" class=\"wp-embedded-content\" sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" style=\"position: absolute; visibility: hidden;\" title=\"&#8222;ANNO DAZUMAL&#8220; &#8211; Fischereimanagement Salzkammergut\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/?p=10512&#038;embed=true#?secret=fWi9sEsXIA#?secret=fFLqlUWi3C\" data-secret=\"fFLqlUWi3C\" width=\"600\" height=\"338\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\"><\/iframe>\n<\/div><figcaption class=\"wp-element-caption\">Mit&nbsp;<strong>\u201eunendlicher Geschichte\u201c<\/strong>&nbsp;meine ich, dass dieser Eintrag noch einiges an Recherche braucht. Einige Besuche in Bibliotheken und noch viel an Literatur aufzuarbeiten ist und im WEB zu recherchieren. Allgemein meint man leichtfertig, dass wir in einer Wissensgesellschaft leben. In Google eingeben und man hat alle Informationen auf \u201eKnopfdruck\u201c. So ist es zumeist nicht, zumindest nicht, wenn es um tiefgr\u00fcndige, zusammenh\u00e4ngende Informationen geht. Tats\u00e4chlich aber entsteht aus vielen Rohdaten eine zielgerichtete Ergebnisbericht. Mein Versuch, eine Datenbank, eine \u201eKnowledge Base\u201c mit m\u00f6glichst vielen Daten \u00fcber \u201e<strong>die Geschichte der Fischerei im Salzkammergut<\/strong>\u201c ans Licht zu holen \u2013 und pl\u00e4diert daf\u00fcr an alle, weitere Informationen, Daten, Skizzen, Berichte, B\u00fccher, Fotos und Ger\u00e4te zur weiteren Vervollst\u00e4ndigung zur Verf\u00fcgung zu stellen.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n&nbsp;\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #99cc00;\">\u201eWer die Vergangenheit nicht kennt, kann die Gegenwart nicht verstehen. <p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #99cc00;\">Wer die Gegenwart nicht versteht, kann die Zukunft nicht gestalten..\u201c<\/span><\/strong><\/p><p style=\"text-align: center;\"><a href=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-121\" title=\"20080303_17463_Home 250x Fisherman is Home_3333_bearbeitet-1\" src=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/20080303_17463_Home-250x-Fisherman-is-Home_3333_bearbeitet-1.jpg\" alt=\"\" width=\"208\" height=\"243\"\/><\/a><\/p>\n&nbsp;\n<\/span><\/strong><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dieser Artikel passt zu meinem Schwerpunktthema \u00fcber die Fischerei im Salzkammergut und ganz im speziellen an der Oberen Traun, mit der Koppen Traun, Goiserer Traun, Ischler Traun und Ebenseer Traun,&#8230; <a class=\"read-more\" href=\"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/?p=1485\">[Weiterlesen]<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1583,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_crdt_document":"","footnotes":""},"categories":[74,175,18,163,98,156,55,173,213,182,180,87,209],"tags":[],"class_list":["post-1485","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-bachforelle","category-bestandsaufnahme","category-bewirtschaftung","category-bruthaus-mbm","category-ebenseer-traun","category-geschichte","category-gewaesserbewirtschaften","category-goiserer-traun","category-hallstaetter-see","category-koppen-traun","category-laichplatz-kartierung","category-seeforelle","category-seenfischerei"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1485","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1485"}],"version-history":[{"count":18,"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1485\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":40933,"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1485\/revisions\/40933"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/1583"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1485"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1485"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/huberpower.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1485"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}