FLIEGENFISCHEN

INDIAN SUMMER

Indian Summer im Salzkammergut, oder Altweibersommer, wie man bei uns sagt!

Indian Summer nennt man diese Zeit in Nordarmerika! Bei uns im Salzkammergut sagt man „Altweibersommer“ dazu!

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Herbstzeit ist Äschenzeit!

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An der Oberen Traun, an einem schönen Herbsttag!

Die schönen Hebsttage sind die auch die schönste Zeit um mit der Trockenfliege fischen zu gehen. Der Wasserstand ist niedrig und viele Insekten schwärmen am Wasser. Das ist die Zeit wo ich meine Gespließte Thymalli, von Walter Brunner aus dem Schrank hohle. Bei dieser Fischerei muß ganz einfach alles zusammenpassen. An der Thymalli fische ich nur mit der Trockenfliege. Im Herbst ist auch die Zeit, wo gegen Mittag die Eintagsfliegen am Wasser schlüpfen oder ihre Eier ablegen. Da fangen die Äschen zum Steigen an.

Hier ist auch ein guter Platz für Herbst Äschen! Wenn der Pegel unter 185 cm ist, kann man hier sehr gut "linksufrig" fischen!

Hier ist auch ein guter Platz für Herbst Äschen! Wenn der Pegel unter 185 cm ist, kann man hier sehr gut „linksufrig“ fischen!

Nachfolgend ein paar Impressionen aus und rund um das Fliegenfischen im Salzkammergut. Des Weiteren sind auch Bilder von meinen Gespließten dabei. Fische ich das ganze Jahr mit Kohlefaserruten der unsterschiedlichen Hersteller, nutze ich diese schönen Herbsttage um mit der Trockenfliege und mit der „Gespließten“ zu genießen, damit die auch an die Luft kommen und nicht nur in der Glasvitrine verstauben. Eine meiner Lieblingsruten ist hier die Thymalli von Walter Brunner.

Die Thymalli von Walter Brunner, für die leichte Herbstfischerei auf Äschen

Die Thymalli von Walter Brunner, für die leichte Herbstfischerei auf Äschen

Seit einiger Zeit habe ich auch eine Fliegenruten aus Tonkin Bambus, handgefertigt nach meinen Wünschen von Robert Stroh aus München.  Auch Robert Stroh ist ein Künstler seines Faches und macht das Fischen mit seinen „Gespließten“ zu einem einzigartigen Naturerlebnis. Sorgfältig abgestimmte Taper gewährleisten ein optimales Wurfverhalten. Perfekte Verarbeitung mit ausgesuchter Materialien repräsentiert natürliche Vollkommenheit und Schönheit. Auch seine Fliegenruten sind Spezialanfertigungen mit handwerklichen Besonderheiten wie Bambushülsen und einem sanften „swelled butts“ – Übergang zum Griff.  Es besteht kein Zweifel, sie sehen wunderbar aus und ich bin sicher, es sind handwerkliche Meisterleistungen, die man hier bekommt, die jedoch auch gefischt werden wollen um in den vollen Genuß zu kommen.

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Hier mit meiner „Robert Stroh“ – Fliegenrute 8,2ft / 2,49m; #5; 2-teilig, mit
swelled Butt und Bambushülse – auf herbstlicher Äschenbirsch!

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Mit einer schönen Äsche im Drill – da wir die Stroh Fliegenrute 8,2ft / 2,49m; #5; 2-teilig, richtig gefordert. Petri Heil!

Herbstzeit ist Äschenzeit

Im Herbst ist der Tisch für die Äschen nochmals reichlich gedeckt!

Herbst an der Oberen Traun!

Fiegenfischer – Herbst an der Oberen Traun zwischen Hallstästtersee und Traunsee!

Diese Zeit nennt man in Amerika Indian Summer. Damit bezeichnet man eine ungewöhnlich trockene und warme Wetterperiode im späten Herbst auf dem nordamerikanischen Kontinent. Das Phänomen wird begleitet von einem strahlend blauen Himmel, warmer Witterung und einer besonders intensiven Blattverfärbung in den Laub- und Mischwäldern. Es beschränkt sich auf ein Gebiet, das von den Mittelatlantikstaaten nördlich nach Neuengland reicht, sodann westlich über das Ohio-Tal und die Region der Großen Seen, den Mittleren Westen der USA, den nördlichen Teil der Great Plains und Kanada, also Gegenden, in denen es eine ausgeprägte Kälteperiode im Winter gibt. In der öffentlichen Wahrnehmung, in der Werbung und im Tourismus wird der Indian Summer jedoch überwiegend mit den Neuenglandstaaten und Kanada assoziiert. (Quelle: Wikipedia)

Bei der Ischl Mündung in die Traun

Bei der Ischl Mündung in die Traun, mit den starken Schotterablagerungen des letzten Hochwasser’s.

Panoramafoto von der Ischlmündung im Herbst

Panoramafoto von der Ischlmündung – der gesamt Schotter ist in der Zwischenzeit schon weiter transportiert worden.

Bei uns wird er Indien Summer als Altweibersommer bezeichnet und ist eine sogenannte meteorologische Singularität und bezeichnet einen Zeitabschnitt gleichmäßiger Witterung im Spätjahr, oft im September, der sich durch ein Hochdruckgebiet, stabiles Wetter und ein warmes Ausklingen des Sommers auszeichnet. Das kurzzeitig trockenere Wetter erlaubt eine gute Fernsicht und intensiviert den Laubfall und die Laubverfärbung.

Mit „weiben“ wurde im Althochdeutschen das Knüpfen der Spinnweben bezeichnet

Mit „weiben“ wurde im Althochdeutschen das Knüpfen der Spinnweben bezeichnet

Der Name leitet sich von Spinnfäden her, mit denen junge Baldachinspinnen im Herbst durch die Luft segeln. Mit „weiben“ wurde im Althochdeutschen das Knüpfen der Spinnweben bezeichnet. In norddeutschen Dialekten nennt man die Altweibersommerfäden Metten, Mettken oder Mettjen (als Verkleinerungsform von Made, das heißt, man hielt sie für Raupengespinst).

Im Altweibersommer ändert sich der Lichteinfall der Sonne

Im Altweibersommer ändert sich der Lichteinfall der Sonne

Im Volksglauben wurden diese Spinnweben aber auch für Gespinste von Elfen, Zwergen, der Nornen oder der Jungfrau Maria („Marienfäden“, „Mariengarn“, „Marienseide“, „Marienhaar“ oder „Unserer Lieben Frauen Gespinst“, „Mutter Gottes Gespinst“) gehalten. Weitere Bezeichnungen sind Ähnlsummer, Frauensommer, Mädchensommer, Mettensommer, Mettkensommer, Metjensommer, Witwensömmerli, Liebfrauenhaar und fliegender Sommer. Im Volksglauben nahm man an, dass es baldige Hochzeit verheißt, wenn sich fliegende Spinnfäden im Haar eines jungen Mädchens verfangen.

Der Herbst bringt ein interessantes Licht zum Fotografieren

Der Herbst bringt ein interessantes Licht zum Fotografieren

PS: Das Landgericht Darmstadt hat im Jahr 1989 festgestellt, dass die Verwendung des Ausdrucks Altweibersommer durch die Medien keinen Eingriff in die Persönlichkeitsrechte von älteren Damen darstellt.

Hier unterhalb von Bad Ischl an einem schönen Herbstnachmittag

Hier unterhalb von Bad Ischl, Richtung Ebensee, an einem schönen Herbstnachmittag

Indian Summer an der Ischl

Indian Summer an der Ischl

 

Im November, geht der "Indian Summer" in den Winter über ....

Im November, geht der „Indian Summer“ in den Winter über ….

Der Herbst leuchtet nochmals in den schönsten Farben und verabschiedet sich dann für ein weiteres Jahr. Die Natur stellt sich auf den Winter ein. Die Kälte beginnt Ende Oktober und im November den Fluss zu verändern und der Schnee fängt an die Landschaft zu verdecken. Nun wechselt die Fischerei in die Beobachtungen über. Anfang November kann man die Bachforellen beim Laichen beobachten. Gleich anschliessend kommen die herbstlaichenden Regenbogenforellen und auch am Bindetisch gibt es einiges zum Nachbinden, für die nächste Saison …..

Wenn wir die Natur auf das reduzieren, was wir verstanden haben,
sind wir nicht überlebensfähig.
Zitat: Hans-Peter Dürr

 


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