BEWIRTSCHAFTUNG

WASSERRAD

Rostige Räder, Getränkedosen, Ölbehälter, Autobatterien, Straßenschilder, Reifen und Plastik: Kaum zu glauben, was zum Teil in Gewässern herumschwimmt. Das „Littering“, so wird die illegale Entsorgung von Müll genannt, macht auch vor der Ischler Traun nicht Halt. Das ganze Ausmaß der Schäden offenbart sich meistens erst, wenn der Wasserspiegel niedrig genug ist oder wenn Teile an Land gespült werden. So geschehen an der Ischler Traun, unterhalb von Bad Ischl von der Ischl Mündung bis unterhalb der Rettenbachmündung, haben sich nach dem Juni Hochwasser ein Radansammlung gebildet die kein schönes Bild macht.

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Das ist kein Einzelfall. „Wir haben eine zweigeteilte Gesellschaft. Die einen schmeißen den Müll hinein, die anderen holen ihn wieder heraus“. Zum Großteil werden die Gewässer von ehrenamtlichen Helfern sauber gehalten. Wir „Fliegenfischer Weidgerecht“ zählen dazu.

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Bildbeschreibungen

Welche Assoziationen rufen die obigen 4 Bild hervor? Gefischt habe ich am Samstag, 24. August 2013, vom Kreuzstein unterhalb von Bad Ischl bis auf Höhe „Tankstelle“. In diesen Traunabschnitt dürfte es ein „Planquadrat“, eine Sammelstelle an gestrandeten Fahrrädern geben. 5 (fünf) Fahrräder in der Traun auf 1 Flusskilometer! Man kann nur Froh sein, dass nicht überall soviele Fahrräder in der Traun herum liegen. Insgeheim hoffe ich, dass es auf das Hochwasser im Juni zurückzuführen ist. Oder haben die Fahrraddiebstähle und die Entsorgung in die Traun von diesen, in Bad Ischl so zugenommen?

Dh. die größte Beute die wir zur Zeit in der Traun haben, sind einige (viele) Fahrräder, aber auch Straßenschilder, Strassenabsperrungen, Schläuche, Elektrogeräte und Müllsäcke. Wir vom Verein „Fliegenfischer Weidgerecht“ haben es uns auf die Fahne geschrieben, nicht nur zu angeln, sondern wir sehen es auch als Aufgabe an, Naturschutz zum Wohle der Allgemeinheit vorzuleben. Daher sind wir bemüht solche Mißstände aufzuzeigen und bei der Beseitigung zu helfen.

Lieber würde ich über andere Themen berichten. Jedoch diese starke Verschmutzung in diesen Gewässerabschnitt gehört dukumetiert und wir werden mit unseren Vereinsmitglied Harald E., der auch ausgebildetets Naturschutzwacheorgan ist, hier einen Plan für die Beseitigung abstimmen.

Es liegt eben leider nach wie vor an der Einstellung vieler Menschen, speziell entlang unserer Flüsse, dass sich diese als praktische Entsorgungsstellen anbieten. Um den Müll, Gartenabfälle sowie Grün- und Rasenschnitt an unseren Gewässern loszuwerden, darf einfach keiner mehr ins Wasser geworfen werden. Den Menschen muss klar werden, dass sie eine Straftat begehen und der Umwelt schaden.

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Littering

Vermüllung (englisch littering) bezeichnet das achtlose Wegwerfen und Liegenlassen von Abfall vorzugsweise auf öffentlichem Grund, d. h. insbesondere Straßen, Plätze, Parks und auch in und an unsere Gewässer. Es handelt sich dabei um ein strafrechtlich verfolgbares Delikt. Als Hauptursache für die zunehmende Vermüllung werden veränderte Konsumgewohnheiten („fliegende Verpflegung“ am Imbissstand, Wegwerfgesellschaft) und ein generell nachlässigerer Umgang mit öffentlichem Eigentum aufgrund sozialer Desintegration oder mangels sozialer Kontrolle gesehen. Die Folgen dieses Verhaltens äußern sich in kommunalen Reinigungskosten, in der Umweltbelastung und auch in Verslumung. Abfall zieht Abfall an und so entstehen aus kleinen Abfallhaufen oft in kurzer Zeit wilde Müllkippen. Gegen das Wegwerfen von Abfall auf öffentlichem Grund werden wiederholte Aufklärungskampagnen und regelmäßige Reinigung statt einmaliger Beseitigungsaktionen sowie ein größeres Angebot an Abfallbehältern durchgeführt.

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„Sackerl fürs Gackerl“ ? Unser Hund macht nicht so viel Mist!

Hui statt Pfui

Dank des engagement der Freiwilligen Feuerwehren und auch der oberösterreichweiten Aktion „Hui statt Pfui“ finden sich jedes Jahr Hunderte von Freiwilligen zusammen, die Wälder, Wiesen und Straßenränder vom Müll säubern. Die Umwelt Profis der kommunalen Abfallwirtschaft unterstützen Schulen, Vereine, Gemeinden und Einzelpersonen dabei, indem sie die Materialien zur Verfügung stellen und den gesammelten Abfall ordnungsgerecht entsorgen. Wir Fischer sind auch gerne dabei um mit Wathose und Watstiefel, auch die Ufer der Gewässer und auch soweit wie möglich den Unrat aus unseren Gewässern entfernen zu helfen.

Quellen:

„Umweltschutz ist eine Chance und keine Last, die wir tragen müssen.“

Zitat von: Helmut Sihler (*1930), östr. Topmanager

 

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